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Recent episodes
BGE 146 II 17 - Feuerwerk
Dec 18, 2025
BGE 46 I 283 - Autoverbot
Sep 9, 2025
23m 02s
BGE 69 I 61 - Marisa
Jun 29, 2025
16m 42s
BGE 126 IV 165 - Risiko
Apr 22, 2025
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BGE 30 I 276 - administrative Versorgung
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 12/18/25 | ![]() BGE 146 II 17 - Feuerwerk✨ | FeuerwerkHaftung+4 | — | BundesgerichtStadt Wil+2 | LausanneMontbenon | FeuerwerkBundesgericht+3 | — | — | |
| 9/9/25 | ![]() BGE 46 I 283 - Autoverbot✨ | Automobile historyLegal restrictions+3 | — | — | SchweizGenf+2 | automobileGraubünden+6 | — | 23m 02s | |
| 6/29/25 | ![]() BGE 69 I 61 - Marisa✨ | name registrationlegal disputes+3 | — | Zivilstandsamt SolothurnBundesgericht | — | Marisaname registration+5 | — | 16m 42s | |
| 4/22/25 | ![]() BGE 126 IV 165 - Risiko✨ | BetrugQuizshow+4 | — | Schweizer FernsehenRisiko | SchweizBundesgericht | BetrugQuizshow+5 | — | 18m 27s | |
| 2/23/25 | ![]() BGE 30 I 276 - administrative Versorgung✨ | administrative VersorgungSchweizer Geschichte+4 | — | Unabhängige Expertenkommission Administrative Versorgung | SchweizLenzburg+1 | administrative VersorgungSchweiz+6 | — | 23m 16s | |
| 12/1/24 | ![]() BGE 136 I 1 - Kampfhundeverbot✨ | KampfhundeverbotHundebisse+4 | — | BundesgerichtKanton Zürich+2 | DavosOftringen+1 | HundebissKampfhund+4 | — | 21m 03s | |
| 9/11/24 | ![]() BGE 64 I 365 - Feindseligkeiten in Spanien✨ | BürgerkriegFaschismus+4 | — | Geschichte zweier Leben, Wladimir Rosenbaum & Aline Valangin | SpanienSchweiz | SpanienBürgerkrieg+5 | — | 20m 57s | |
| 6/17/24 | ![]() BGE 46 I 305 - Wohnungsnot✨ | WohnungsnotSchweiz 1918+5 | — | BGE 46 I 305 | SchweizUnterstrass, Zürich | WohnungsnotSchweiz+5 | — | 21m 01s | |
| 4/9/24 | ![]() BGE 101 II 177 - Herztransplantation✨ | heart transplantationmedical ethics+3 | — | BundesgerichtUnispital Zürich | — | heart transplantationSwitzerland+5 | — | 27m 03s | |
| 2/20/24 | ![]() BGer 1B_175/2008 vom 5.8.2008 - Tinner✨ | ProliferationUrananreicherung+4 | — | CIA | Schweiz | TinnerUrananreicherung+7 | — | 26m 53s | |
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| 11/23/23 | ![]() BGE 133 II 429 - Raclette | November 2003: In der Schweiz tobt der Raclette-Streit zwischen dem Walliser Milchverband und der Branchenorganisation "Raclette Suisse". Die Walliser sind der Meinung, dass nur Käse aus dem Wallis als "Raclette" bezeichnet werden dürfe und lassen "Raclette" als geschützte Ursprungsbezeichnung eintragen. "Raclette Suisse" fechtet die Eintragung an. Der Raclette-Streit landet vor dem Bundesgericht. Es soll nicht das letzte Mal sein, dass sich das Bundesgericht mit Schweizer Käse auseinandersetzen muss. Derweil sorgen auch vor ausländischen Gerichten Streitigkeiten um Schweizer Käse für pikante Urteile. | — | ||||||
| 9/19/23 | ![]() BGE 30 II 184 - Gotthardbahngesellschaft | 3. Januar 1900: Das Schweizer Militär will im Gotthardtunnel eine Vorrichtung zur Tunnelverteidigung verbessern. Doch bei den Arbeiten kommt es zum Unglück: Ein Zug entgleist im Gotthardtunnel und es kommt zu erheblichem Sachschaden. Die Gotthardbahngesellschaft verlangt daraufhin Schadenersatz vom eidgenössischen Militärdepartement. Dieses weigert sich jedoch, für den Schaden aufzukommen. Der Fall landet vor dem Bundesgericht... Daneben zeichnet die Folge die Entstehung der Gotthardbahngesellschaft und den unter prekären Arbeitsbedingungen erfolgten Bau des Gotthardtunnels nach. Gut 120 Jahre nach dem Bundesgerichtsentscheid kommt es im Gotthardbasistunnel erneut zu einer Zugentgleisung und einem riesigen Sachschaden. Wer wird dafür haften? | — | ||||||
| 6/29/23 | ![]() BGE 109 Ia 257 - Café Odeon | Zürich im Jahr 1911: Am Bellevue eröffnet an bester Lage das Wiener Kaffeehaus Café Odeon, das schon bald zum beliebten Treffpunkt von berühmten Politikern, Künstlern, Schriftstellern und Dichtern wird. Doch in den 50er-Jahren droht der Usterhof, in dem das mittlerweile legendäre Café Odeon beheimtatet ist, an eine Warenhauskette verkauft zu werden. Kann der Gang vor das Bundesgericht den Verkauf noch aufhalten? Rund 20 Jahre später wird das Odeon zunehmend vom Drogenmilieu in Beschlag genommen. Der Besitzer weiss sich nur mit einer einschneidenden Massnahme zu helfen. Das Bundesgericht stattet daraufhin dem Café Odeon höchstpersönlich einen Besuch ab. Es muss beurteilen, ob der Innenraum des Cafés zurecht unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich das Bundesgericht mit dem Café Odeon beschäftigt. | — | ||||||
| 3/27/23 | ![]() BGE 110 II 360 - Credit Suisse | Donnerstag, 14. April 1977: Eine Pressemitteilung der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) sorgt für helle Aufregung auf dem Schweizer Finanzplatz. Die SKA-Filiale in Chiasso soll während Jahren ausländische Kundengelder in Milliardenhöhe am Fiskus vorbei bei der Texon Finanzanstalt in Lichtenstein platziert haben. Die Leitung der Filiale Chiasso wird wegen ungetreuer Geschäftsführung und Urkundenfälschung verhaftet. In der Folge ist das Vertrauen in die SKA erschüttert. Die Schweizer Nationalbank bietet zusammen mit den anderen Grossbanken der SKA einen Notkredit über CHF 3 Mia. an, was die Märkte jedoch nur noch zusätzlich verunsichert. In der Folge kommt es zu Strafprozessen gegen die Verantwortlichen. Der Chiasso-Skandal führt zudem zu zivilrechtlichen Auseinandersetzungen, die schliesslich vor dem Bundesgericht landen (BGE 110 II 360). Nach dem Chiasso-Skandal expandiert die SKA ins Investment Banking. Als sie die amerikanische Investmentbank First Boston übernimmt und eine neue Konzernstruktur bildet, erhöht die Bankenkommission die Eigenmittelanforderungen. Die SKA fechtet die Verfügung vor dem Bundesgericht an (BGE 116 Ib 331). Es stellt sich die Frage, ob für die SKA ein erhöhtes Insolvenzrisiko besteht, falls ihre Schwestergesellschaft, die CS First Boston, in Schwierigkeiten geraten sollte. | — | ||||||
| 1/30/23 | ![]() BGE 13 I 1 - Kempin-Spyri: Die erste Juristin der Schweiz | 29. Januar 1887: Vor dem Bezirksgericht Zürich wird Emilie Kempin-Spyri als Frau nicht als Vertreterin in einer Forderungsstreitigkeit zugelassen. Kempin-Spyri ficht den Beschluss vor Bundesgericht an und fordert in dieser Hinsicht die volle Gleichstellung der Geschlechter. Es soll nicht der letzte Kampf der ersten Juristin der Schweiz bleiben. So sorgt sie für rege Diskussionen in den Medien, als sie sich daraufhin an der Universität Zürich um eine Stelle als Privatdozentin bewirbt. Nicht minder kontrovers sind in den darauffolgenden Jahren die Debatten im Kantonsrat über die Zulassung der Frauen zur Advokatur. Im Jahr 1923 bietet sich dem Bundesgericht im Fall "Mlle Dr. Roeder contre Conseil d'Etat du canton de Fribourg" die Gelegenheit auf seine Rechtsprechung in der Sache Kempin-Spyri zurückzukommen als es wiederum um die Frage geht, ob Frauen vom Anwaltsberuf ausgeschlossen werden dürfen. Für diese Folge werden bei "100 Bundesgerichtsentscheiden" die Rollen getauscht: Rahel erzählt die bewegende Geschichte von Emilie Kempin-Spyri, während Phil dieses Mal für die Off-Stimme verantwortlich ist. | — | ||||||
| 11/29/22 | ![]() BGE 142 IV 250 - FIFA-Kongress | 27. Mai 2015: Zwei Tage vor dem Kongress des Weltfussballverbandes FIFA werden 7 FIFA-Funktionäre am frühen Morgen im Zürcher Nobelhotel Baur au Lac verhaftet und in Auslieferungshaft gesetzt. Über einen schillernden Informanten haben die US-Behörden weitreichende Einblicke in die Korruption rund um die Vergabe von Vermarktungsrechten erhalten und erheben Anklage gegen mehrere Funktionäre. Einer der Angeklagten ist der nicaraguanische Fussballfunktionär Julio Rocha. Er wehrt sich gegen seine Auslieferung in die USA bis vor Bundesgericht. Auch eine Schweizer Bank muss sich vor den US-Behörden verantworten. | — | ||||||
| 9/12/22 | ![]() BGE 39 I 407 - Hundemetzgerei | Sommer 1909: In Niedergerlafingen im Kanton Solothurn betreibt Gottlieb Kurth eine Hundemetzgerei und macht damit sehr gute Geschäfte. Am 1 Juli 1909 verbietet der Bundesrat per Verordnung den Verkehr mit Hunde- und Katzenfleisch. Gottlieb Kurth schlachtet und verkauft jedoch weiterhin Hunde und wird in der Folge wiederholt wegen Übertretung des Verbots verzeigt. Der Fall landet schliesslich vor dem Bundesgericht. Doch auch noch über 100 Jahre nach dem Bundesgerichtsentscheid sorgt der Verzehr von Hundefleisch in der Schweiz weiter für Diskussionen. | — | ||||||
| 6/21/22 | ![]() BGE 82 II 411 - van Gogh | Paris im Jahr 1897: Die talentierte Hobby-Malerin Judith Gérard fertigt als Erinnerungsstück eine Zweitfassung vom Bild Selbstbildnis für Gauguin von Vincent van Gogh an. Rund zehn Jahre später wird das von Gérard gemalte Bild in einer renommierten Pariser Galerie als echter van Gogh verkauft. Als der Zürcher Waffenfabrikant Emil Bührle das Werk im Jahr 1948 von der Witwe eines renommierten van Gogh-Sammlers angeboten erhält, erwirbt er es ohne zu zögern. Doch bald kommen erhebliche Zweifel an der Echtheit des Bildes auf. Die Verkäuferin weigert sich jedoch das Bild zurückzunehmen und den Kaufpreis zurückzuerstatten. Der Fall landet vor dem Bundesgericht. | — | ||||||
| 5/2/22 | ![]() BGE 113 Ib 257 - Marcos | 25. Februar 1986: Auf den Philippinen wird nach einer friedlichen Revolution Corazon Aquino als erste Präsidentin der Philippinen vereidigt. Der bisherige Präsident, Ferdinand Marcos, der die Philippinen über 20 Jahre lang zunächst demokratisch und ab 1972 diktatorisch regiert hatte, flieht mit seiner Frau Imelda Marcos nach Hawaii. Während seiner Regentschaft soll Marcos zwischen 5-10 Mia. Dollar an Korruptionsgelder zusammengerafft und zu grossen Teilen ins Ausland transferiert haben. Als der Bundesrat Wind davon erhält, dass die Marcos-Familie Gelder auf Schweizer Bankkonten abziehen will, verfügt er gestützt auf Notrecht die vorsorgliche Sperre der Vermögenswerte. Die Familie Marcos geht gegen die - mittlerweile gestützt auf das IRSG vorgenommene - Blockierung ihrer Konten gerichtlich vor. Der Fall landet vor dem Bundesgericht und ist der Anfang einer jahrelangen juristischen Odyssee. | — | ||||||
| 3/12/22 | ![]() BGE 144 III 559 - Krim-Annexion | Februar 2014: Auf der Krim tauchen bewaffnete militärische Einheiten ohne Erkennungszeichen auf und bringen das Parlamentsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen unter ihre Kontrolle. Unter dem Schutz dieser "grünen Männchen" ergreifen prorussische Politiker die Macht auf der ukrainischen Halbinsel. Am 21. März 2014 unterschreibt der russische Präsident Vladimir Putin zwei Gesetze, welche die Krim und Sewastopol in die Russische Föderation aufnehmen. Im Zuge der Annexion werden die Tankstellen und Treibstofflager der Ukrainischen Gesellschaft Ukrnafta und 11 weiteren ukrainischen Gesellschaften enteignet. Ukrnafta will sich die Enteignung nicht entschädigungslos bieten lassen und verklagt Russland vor einem Schiedsgericht in der Schweiz auf Schadenersatz. Russland boykottiert das Verfahren und bestreitet die Zuständigkeit des Schiedsgerichts. Der Fall landet vor dem Schweizerischen Bundesgericht. | — | ||||||
| 1/18/22 | ![]() BGE 128 I 295 - Tabakwerbeverbot | Am 28. November 1993 scheitert bereits zum zweiten Mal eine Volksinitiative, die ein totales Werbeverbot für Tabakwaren in der Schweiz einführen wollte. Rund sieben Jahre später erlässt der Kanton Genf zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung ein Gesetz über die Werbung, welches die Plakatwerbung für Tabak verbietet. Die Tabakindustrie sieht im Werbeverbot eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit und verlangt vor Bundesgericht, dass die neue Genfer Gesetzesbestimmung aufgehoben wird. Der Bundesgerichtsentscheid zum Genfer Gesetz über die Werbung hat weitreichende Folgen für die Tabakwerbung in der Schweiz. | — | ||||||
| 12/13/21 | ![]() BGE 140 II 33 - Weihnachtsbeleuchtung | In einem ruhigen Einfamilienhausquartier in der Aargauer Gemeinde Möhlin fällt ein Haus durch eine besonders üppige Weihnachtsbeleuchtung auf. Die Hausfassaden, die Bäume und Sträucher, der Carport und das Gewächshaus werden von Mitte November bis anfangs Februar mit Sternen, Weihnachtsmännern und Leuchtgirlanden geschmückt. Auch ausserhalb der Weihnachtszeit leuchten Lichterketten und Lämpchen am Haus und im Garten des Paars. Die Nachbarn fühlen sich durch die Weihnachts- und Ganzjahresbeleuchtung gestört und verlangen eine Einschränkung der Betriebszeiten. Schliesslich muss das Bundesgericht entscheiden, wie lange die Weihnachtsbeleuchtung leuchten darf. | — | ||||||
| 11/23/21 | ![]() BGE 112 II 118 - Hunter-Absturz | Am 23. August 1982 stürzt ein Hunter-Kampfjet beim Walliser Dorf Riddes ab. Beim Flugzeugabsturz kommen der 17-jährige Claude und sein 10-jähriger Bruder Frédéric ums Leben. Als dem Vater Angiolino Ganzerla die Botschaft vom Tod seiner zwei Söhne mitgeteilt wird, erleidet er einen schweren Nervenschock. Er muss medizinisch behandelt werden und ist in der Folge nur noch zu 50% arbeitsfähig. Das eidgenössische Militärdepartement weigert sich daraufhin beharrlich, für die Teilinvalidität des Vaters Schadenersatz zu leisten. Der Fall landet vor dem Bundesgericht. Ist die Schweizerische Eidgenossenschaft für den Schockschaden des Vaters schadenersatzpflichtig? | — | ||||||
| 10/12/21 | ![]() BGE 108 IV 88 - Banküberfall der RAF | 19. November 1979: Vier bewaffnete Männer überfallen die Schweizerische Volksbank an der Bahnhofstrasse in Zürich. Die Täter flüchten Richtung Hauptbahnhof und rennen in die unterirdische Einkaufspassage Shop-Ville. Dort kommt es zu einer wilden Schiesserei mit der Polizei, bei der eine unbeteiligte Passantin tödlich von einer Kugel getroffen wird. Einer der Bankräuber kann in der Folge von der Polizei festgenommen werden. Es handelt sich um den in Deutschland dringend gesuchten RAF-Terroristen Rolf Clemens Wagner. | — | ||||||
| 8/24/21 | ![]() BGE 2 I 502 - Strafbarkeit des Ehebruchs | 8. Juli 1876: Vor dem Zivilgericht Basel-Stadt wird ein Ehebrecher zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der Ehebrecher zieht den Fall weiter ans Bundesgericht und macht die Verletzung von Bundesrecht geltend. Obwohl die Zweckmässigkeit der Strafbarkeit des Ehebruchs in der Folge stark umstritten ist, wird auch im Schweizerischen Strafgesetzbuch von 1937 an einer Strafbestimmung gegen Ehebruch festgehalten. Erst im Jahr 1990 wird die Strafbarkeit des Ehebruchs schliesslich aufgehoben. Es dauert hingegen weitere 10 Jahre, bis der Ehebruch auch zivilrechtlich seine Relevanz verliert. | — | ||||||
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