Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat | 8.9.1948

Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat | 8.9.1948

From Archivradio – Geschichte im Original by SWR

May 24, 2026 · 9 min

About this episode

The episode discusses the debates in the Parliamentary Council in 1948 regarding the provisional constitution of Germany and the roles of key figures like Carlo Schmid and Adolf Süsterhenn.

Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert. In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.

Topics covered

  • Grundgesetz
  • Verfassungsgericht
  • Parlamentarischer Rat
  • deutsche Verfassung
  • Schwarz-Rot-Gold
  • Diktatur
  • Bürgerrechte

Keywords

  • Grundgesetz
  • Verfassungsgericht
  • Carlo Schmid
  • Adolf Süsterhenn
  • Parlamentarischer Rat
  • deutsche Verfassung
  • Schwarz-Rot-Gold
  • Konrad Adenauer

Mentioned in this episode

Organizations: SPD, CDU, Bundesverfassungsgericht, Konrad Adenauer

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