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Im Gespräch mit Fiona Sironic
Apr 20, 2026
59m 34s
Im Gespräch mit Milena Michiko Flašar
Mar 31, 2026
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Was ist echt? Gespräche mit Elisabeth Klar, Kes Otter Lieffe und Simoné Goldschmidt-Lechner bei den ELit 2025
Feb 20, 2026
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Revue der Entpörung: 17 Künstler:innen, 10 Häuser der Literatur, 1 Fest
Dec 10, 2025
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Oct 17, 2025
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| 4/20/26 | ![]() Im Gespräch mit Fiona Sironic✨ | climate crisisdigital identity+3 | Fiona Sironic | Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft | — | Fiona Sironicdebut novel+5 | — | 59m 34s | |
| 3/31/26 | ![]() Im Gespräch mit Milena Michiko Flašar | Spätestens seit ihrem Erfolgsroman “Ich nannte ihn Krawatte” ist Milena Michiko Flašar aus der deutschsprachigen Literaturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Ihre Bücher verhandeln auf literarisch raffinierte Weise Themen wie Vergänglichkeit und Tod, Einsamkeit und unerfüllte Sehnsüchte. Bei einer Tasse japanischem Tee sprechen wir mit der Autorin über ihre neuesten Bücher - und das sind gleich drei: “Der Hase im Mond” versammelt surreal-fantastische “japanische Geschichten”, in denen nicht nur eine Füchsin und mehrere Doppelgänger*innen eine Rolle spielen. Außerdem geht es um die beiden Essays “Sterben lernen auf Japanisch” und “Gedankenspiele über die Einsamkeit”, anhand derer uns die Autorin über Persönliches wie auch über ihr Schreiben und ihre Beziehung zu Japan, dem Schauplatz ihrer Bücher, erzählt. Die Folge ist in freundlicher Kooperation mit dem Literaturhaus am Inn entstanden. | — | ||||||
| 2/20/26 | ![]() Was ist echt? Gespräche mit Elisabeth Klar, Kes Otter Lieffe und Simoné Goldschmidt-Lechner bei den ELit 2025 | Wir, Rebekka und Irene, waren vergangenen November wieder unterwegs: nämlich bei den Europäischen Literaturtagen in Krems an der Donau. Das Jahresthema war eine Frage, die größer kaum sein könnte: Was ist echt? In dieser Episode nehmen wir euch mitten hinein ins Festivalgeschehen, das ihr auch in den daily blogs, die wir geschrieben haben verfolgen könnt (den Link findet ihr in den Shownotes). In dieser Folge hört ihr drei Gespräche, die wir bei zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen geführt haben: Das Thema der ersten Veranstaltung lautete „Queer, fluid, posthuman“: darüber haben wir mit Elisabeth Klar und Kes Otter Lieffe gesprochen. Danach wird es nerdig, politisch und sehr gegenwärtig – im Gespräch mit Simoné Goldtschmidt-Lechner zum Thema „Nerds, nicht-weiß, nicht-männlich“. Also: Kopfhörer auf – und rein in drei Perspektiven auf die Frage, was heute eigentlich echt ist. | — | ||||||
| 12/10/25 | ![]() Revue der Entpörung: 17 Künstler:innen, 10 Häuser der Literatur, 1 Fest | Kulturelle Aneignung, Gender, “Sprachverbote”, Triggerwarnungen, angeblich woke cancel culture? Schlagworte wie diese sorgen für hitzige Debatten online und offline, im aufgeheizten Diskurs scheint eine reflektierte Auseinandersetzung kaum mehr möglich zu sein. Doch was bedeutet all diese Empörung für das literarische Schreiben? Wie kann der Polarisierung entgegengewirkt werden? Welche literarischen Formen und welchen Umgang mit Wörtern und festgefahrenen Begriffen erfordert unsere Zeit? 17 Künstler*innen sind diesen Fragen in Reden, Lesungen und Performances am 25. Oktober 2025 im Schauspielhaus Wien nachgegangen, eingeladen von den Österreichischen Häusern der Literatur im Rahmen ihrer Initiative „mitSprache“. “Auf Buchfühlung” durfte den Tag begleiten und in dieser Folge geben wir euch einige Einblicke. Nach einem Gespräch mit einigen Vertreter*innen des mitSprache-Teams hört ihr Kurzinterviews mit Pia Hierzegger, die die Revue moderierte und mit Daniel Wisser, Carolyn Amann, Egon Christian Leitner, Thomas Köck, Johanna Sebauer, Petra Maria Kraxner, Lisa Kärcher, Elias Hirschl, Fabian Navarro, Max Höfler, Anna Weidenholzer und Austrofred. | — | ||||||
| 10/17/25 | ![]() Im Gespräch mit Teresa Reichl | In unserer neuen Podcastfolge haben wir uns mit der wunderbaren *Trommelwirbel* Teresa Reichl unterhalten. Sie ist eine echte Tausendsassa (ja, wir verwenden das einfach mal in der weiblichen Form): Kabarettistin, Autorin, Germanistin, Youtube- und TikTok-Kritikerin, Podcasterin und und und. Wie sie erst zum Literaturnerd wurde und später selber Bücher über Bücher schrieb, warum unsere Schullektüre diverser werden muss und Thomas Mann gar nicht gecancelt werden kann, was sie so während ihres Germanistikstudiums und beim bayerischen Lehramts-Staatsexamen erlebt hat… Das und noch viel mehr wollten wir von ihr wissen. Außerdem: Was finden manche Leute eigentlich schlimmer: Kritik an Markus Söder oder an Goethe? Teresa hat es uns verraten, hört rein! | — | ||||||
| 9/22/25 | ![]() Lauter leiwande Leseempfehlungen: Maxi Obexer, Samantha Harvey und Maryam Aras | In dieser Folge stellen wir euch einige Bücher vor, die uns und unsere Gesprächspartnerinnen in den letzten Monaten besonders begeistert haben. Das Gespräch, das Irene mit den Literaturwissenschaftlerinnen Ulla Ratheiser und Veronika Schuchter geführt hat dreht sich um Maxi Obexers Roman “Unter Tieren” (Weissbooks, 2024), Samantha Harveys “Orbital” (Jonathan Cape, 2023) und Maryam Aras Langessay “Dinosaurierkind” (Claassen, 2025). | — | ||||||
| 8/11/25 | ![]() Im Gespräch mit Kaśka Bryla | Pünktlich zum Erscheinen des neuen Romans von Kaśka Bryla erscheint auch unser Gespräch mit der Autorin, das Irene vorab im Juni mit ihr geführt hat. Nach “Roter Affe” und “Die Eistaucher” ist “Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich” nun ihr dritter Roman. Einen Auszug daraus hat Kaśka Bryla auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2024 gelesen. Der Roman führt uns zurück in den Sommer 2020, in dem überall Angst und Verunsicherung herrscht, auch auf dem Wagenplatz, wo die Autorin wohnt und mit einem schweren Covid-Verlauf kämpft. Kraft geben ihr die Gespräche mit ihrem Vater, die sie vor dessen Tod auf Tonband aufgezeichnet hat und die sie innerlich weiterführt. Er war als Mitglied der polnischen Untergrundarmee im Gulag interniert, und seine Widerständigkeit hat sie geprägt. Kraft gibt ihr auch das verletzte Krähenbaby Karl, für das sie sorgt, solange es nicht fliegen kann. “Mutig, zärtlich und schonungslos erzählt Kaśka Brylas Roman vom Kampf ums Überleben unter widrigen Bedingungen” schreibt der Verlag - und wir können das nur unterschreiben. | — | ||||||
| 7/21/25 | ![]() BACKSTAGE: IG Buchmenschen | Es war mal wieder Zeit für eine Folge BACKSTAGE - richtig, die Reihe, in der wir mit Menschen aus der Buchbranche sprechen, um euch Einblicke in ihre Tätigkeit rund ums Buch zu geben. Diesmal zu Gast: Stefanie Jaksch und Jorghi Poll von der IG Buchmenschen! Seit wenigen Monaten gibt es in Österreich einen neuen Zusammenschluss von Menschen, die sich in und um die Buchbranche engagieren und sie aktiv zum Positiven mitgestalten wollen: Die IG Buchmenschen. Was es damit auf sich hat, welche Ziele die IG Buchmenschen verfolgt und mit welchen Aktionen und Veranstaltungen sie auf die brennenden Themen der Buchwelt aufmerksam machen möchte - darüber haben wir mit zwei der Gründungsmitglieder und zugleich Obleute des Vereins gesprochen: Stefanie Jaksch und Jorghi Poll. Es geht darum, was Buchmenschen in und außerhalb von Verlagen, Buchhandlungen usw. so umtreibt: Neben praktischen Herausforderungen der Branche wie den Strukturwandel, die Nachwuchsförderung und Vernetzung geht es auch um gelungene Aktionen wie etwa den Global Book Crawl, den die IG Buchmenschen zur Förderung von unabhängigen Buchhandlungen heuer zum ersten Mal in Österreich durchgeführt haben - ein voller Erfolg. | — | ||||||
| 6/30/25 | ![]() Im Gespräch mit der Gewinnerin des 9. Hohenemser Literaturpreises Aisouda Hoshiyar | Diese Folge entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Uni Innsbruck. Im Rahmen einer Exkursion, geleitet von Veronika Schuchter, fuhr eine Gruppe von Studierenden nach Vorarlberg, wo diese besondere Folge entstand. Ihr hört darin ein Gespräch mit der diesjährigen Gewinnerin des Hohenemser Literaturpreises, Aisouda Hoshiyar, sowie mit zwei der drei Juror*innen, die heuer für die Vergabe des Preises verantwortlich zeichnen, Susanne Ayoub und Tino Schlench. Geführt wurden die Gespräche von den Studentinnen Lara Beidler, Paulina Bösch, Julia Gmeiner, Jansa Hummel und Sarah Ritsch. | — | ||||||
| 5/30/25 | ![]() Im Gespräch mit Ursula Knoll | In der neuen Folge von Auf Buchfühlung sprechen Irene und Rebekka mit der Wiener Autorin Ursula Knoll über ihren Roman "Zucker", der im März 2025 in der Edition Atelier erschienen ist. Im Roman erzählt Knoll entlang von sechs Frauenschicksalen eine globale Kulturgeschichte des Zuckers – von der Kolonialzeit bis zur Zukunftstechnologie. Es geht um Ausbeutung, Aufbruch, Erfindungsgeist – und immer wieder auch um die Frage: Was kostet uns der süße Stoff wirklich? Ursula Knoll hat Germanistik, Judaistik und Romanistik unter anderem in Wien, Washington D.C. und Prag studiert und sich in ihrer Dissertation mit NS-Täter*innenschaft auseinandergesetzt. Es folgte eine Ausbildung zur Dramatikerin am Burgtheater Wien und bei den wiener wortstaetten. Für ihren Debütroman "Lektionen in Dunkler Materie" (2022) wurde sie mit dem Bloggerpreis Das Debüt ausgezeichnet. Für einen Auszug aus "Zucker" erhielt sie 2023 den Theodor-Körner-Preis für Literatur. | — | ||||||
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| 3/31/25 | ![]() Im Gespräch mit Caspar-Maria Russo | Für diese Podcastepisode hat Tim Felchlin mit Caspar-Maria Russo über seinen Roman „Prinzip Ungefähr“ gesprochen. Die beiden unterhalten sich über Iggy, Masha und die anderen Protagonist*innen des Romans, unternehmen mit ihnen Exkursionen nach Wien und nach Italien - und Exkurse in die französische Literaturgeschichte. Sie sprechen über die Asynchronität in Beziehungen, gemischte Gefühle, die Partizipation von Männern an feministischen Beziehungskonzepten und vieles mehr. Und das größte Geheimnis lüftet Caspar-Maria Russo gleich zu Beginn, nämlich: wo es in Wien den besten Parmigiano zu kaufen gibt. | — | ||||||
| 2/24/25 | ![]() Im Gespräch mit Jessica Lind | Im Februar haben Irene und Rebekka die in Wien lebende Schriftstellerin und Drehbuchautorin Jessica Lind getroffen. Das Gespräch kreiste um ihren zweiten Roman, "Kleine Monster", um Horror, Märchen und Horrormärchen, Mutterschaft, Feminismus und Familiendynamiken, um Jessicas Hang zu Ambivalenz und Spannungsbögen, den Spaß am Überarbeiten und so manchen Griff in die Trickkiste des filmischen Schreibens, den sie auch für ihre Prosa macht. Jessica Lind wurde in St. Pölten geboren und lebt in Wien. Sie studierte an der Filmakademie Wien und schrieb u. a. mit der Regisseurin Magdalena Lauritsch den Science-Fiction- und Weltraumfilm "Rubikon", der 2022 in den Kinos zu sehen war. 2015 gewann sie mit der Erzählung "Mama" den open mike, woraus ihr gleichnamiger Debütroman hervorging. Ihr zweiter Roman, "Kleine Monster" war für den Österreichischen Buchpreis 2024 nominiert. | — | ||||||
| 1/24/25 | ![]() Im Gespräch mit Ulrike Haidacher | In unserer ersten Ausgabe 2025 sprechen wir über ein tragikomisches Roman-Highlight des vergangenen Jahres, das nicht nur etwas für Nostalgiker*innen ist: Die Rede ist von "Malibu Orange" von Ulrike Haidacher. Darin zieht die Ich-Erzählerin Anja mit Anfang 30 nach einem Hörsturz aus der Großstadt ins obersteirische Industriekaff zurück, in dem sie aufgewachsen ist. Ihren Beruf als Krankenschwester hängt sie an den Nagel und versucht, sich neu zu orientieren – dort, wo ihr alles altbekannt ist. Im Stammcafé Ulli zum Beispiel, wo sie früher mit ihrer engsten Freundin Magda die beste aller Zeiten erlebt hat. Die beiden Freundinnen sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich – bis, ja, bis ein Mann in Magdas Leben kommt und alles sich verändert. Über die Komplexität von Freundschaften, Generationenkonflikte und Humor, aber auch über ihr bewegtes Jahr 2024 haben wir mit der Autorin gesprochen: Denn neben der Uraufführung der Bühnenadaption ihres Debütromans »Die Party« (Leykam 2021) am Schauspielhaus Graz und den letzten Auftritten als Teil des erfolgreichen Kabarett-Duos “Flüsterzweieck” war sie mit einem Ausschnitt aus “Malibu Orange” auch als Teilnehmerin beim Bachmannpreis in Klagenfurt vertreten. Der gleichnamige Roman wurde schließlich im Juli 2024 im Leykam Verlag veröffentlicht und ist mittlerweile bereits in der 2. Auflage erschienen. | — | ||||||
| 12/23/24 | ![]() Lauter leiwande Leseempfehlungen: Sarah Elena Müller, Pajtim Statovci und Tine Melzer | Zum Abschluss dieses Podcastjahres stellen wir - Tim Felchlin, Irene Zanol und Rebekka Zeinzinger - euch einige Bücher vor, die uns 2024 besonders begeistert haben. Wir sprechen über Tine Melzers “Do Re Mi Fa So” (Jung und Jung, 2024), Sarah Elena Müllers “Bild ohne Mädchen” (Limmat, 2023) und Pajtim Statovcis “Meine Katze Jugoslawien” (Luchterhand, 2024). | — | ||||||
| 12/4/24 | ![]() Im Gespräch mit Alina Herbing bei den Europäischen Literaturtagen 2024 | Madeleine lebt mit ihrer Schwester Ronja und ihrer Mutter auf einem heruntergekommenen Hof im Norden Mecklenburgs. Als die Familie kurz nach der Wende aus der Stadt dorthin zog, erfüllte sich die Mutter ihren Traum vom antikapitalistischen Leben auf dem Land. Erst ging der Vater, dann die Brüder, nun bevölkern zahlreiche Tiere das Haus, denen die Mutter all ihre Zuwendung schenkt. Während Madeleine ihre Träume im Quelle-Katalog ankreuzt und auf das wartet, was andere die beste Zeit des Lebens nennen, bleibt den Mädchen immer weniger Raum zum Leben. “Tiere, vor denen man Angst haben muss” erzählt in klarer, bildstarker Sprache vom Aufwachsen zweier Schwestern in der ostdeutschen Provinz der Neunzigerjahre, wo sich die Rollen von Mutter und Kind und zwischen Natur und Zivilisation immer mehr auflösen. Wir haben mit Alina Herbing über ihre eigenen Erfahrungen als Kind auf dem Land gesprochen, darüber, was sie am Schauplatz Dorf fasziniert, und welche Themen sie beim Schreiben ihres Romans umgetrieben haben. Diese Folge entstand im Rahmen der europäischen Literaturtage, die vom 7. bis 10. November 2024 im Klangraum Krems Minoritenkirche stattfanden und in diesem Jahr unter dem Motto “Zerschnittene Welt. Stadt & Land” standen. | — | ||||||
| 11/25/24 | ![]() Im Gespräch mit Lorena Simmel bei den Europäischen Literaturtagen 2024 | Lorena Simmels Roman „Ferymont“ (Verbrecher Verlag 2024) spielt im fiktiven gleichnamigen Heimatort der Protagonistin im Schweizer Seenland, in den die Ich-Erzählerin vom Studium in Berlin für eine Saison zurückkehrt, um als landwirtschaftliche Hilfskraft zu arbeiten. Durch die Begegnung mit Menschen, die jedes Jahr nach Ferymont reisen, um als Saisonkräfte zu arbeiten, rückt neben dem Thema der Freundschaft das Ungleichgewicht zwischen den west- und osteuropäischen Regionen in den Fokus. Auch die Differenz zwischen Stadt und Land wird über die Herkunft der Ich-Erzählerin und ihr temporäres Zurückgehen aufs Land thematisiert. In “Ferymont” wird eine Region im Herzen Europas portraitiert - das Hauptaugenmerk von Lorena Simmel liegt dabei auf einer Realität, die oft unsichtbar bleibt und von der uns Lorena im Gespräch ebenso erzählt hat wie von ihrer Arbeit am Roman, dem Versuch des solidarischen Erzählens und der Nähe von Paradies und Horror auf dem Land und in der Natur. Diese Folge entstand im Rahmen der europäischen Literaturtage, die vom 7. bis 10. November 2024 im Klangraum Krems Minoritenkirche stattfanden und in diesem Jahr unter dem Motto “Zerschnittene Welt. Stadt & Land” standen. | — | ||||||
| 11/6/24 | ![]() Im Gespräch mit Stephan Roiss | Schon mit seinem Debütroman “Triceratops” war Stephan Roiss 2020 für den Deutschen Buchrpreis nominiert, mit seinem zweiten Roman “Lauter” stand er nun auf der Longlist für den diesjährigen Österreichischen Buchpreis. Stephan Roiss schreibt aber nicht nur Romane, sondern auch Lyrik, Hörspiele und Graphic Novels. Außerdem ist er Musiker, genau wie Leon, der Protagonist in “Lauter”, der sich nach zwei Schicksalsschlägen auf eine Reise in den Süden und mitten hinein ins Leben begibt. Mal dröhnend laut, dann wieder ganz leise - so oder so ähnlich lässt sich die kunstvoll-musikalische Sprache in “Lauter” beschreiben. Rebekka Zeinzinger und Tim Felchlin haben in dieser Ausgabe von “Auf Buchfühlung” mit Stephan Roiss über sein Schreiben, seine Beziehung zur Sprache und Musik und die besondere Komposition seines neuen Romans gesprochen. | — | ||||||
| 10/21/24 | ![]() Balkan übersetzen. Ein Gespräch mit den Literaturübersetzerinnen Mascha Dabić und Rebekka Zeinzinger | In dieser Folge von Auf Buchfühlung hört ihr einen Mitschnitt der Veranstaltung „Balkan übersetzen“ anlässlich des Hieronymustages 2024, die am 27. September im Kepler Salon der Universität Linz stattgefunden hat. Die beiden Literaturübersetzerinnen Mascha Dabić und Rebekka Zeinzinger – letztere kennt ihr als Podcasthost von Auf Buchfühlung – haben sich darüber unterhalten, wie man kulturelle Eigenheiten und sprachliche Feinheiten übersetzt, wie man den täglichen Herausforderungen im „Bergwerk der Sprache“ begegnet und den Weg für die Literatur des Balkans und anderer „kleiner“ Sprachen ins Deutsche ebnen kann. Der Abend war eine Veranstaltung der Weltlesebühne in Zusammenarbeit mit der Initiative.Literaturschiff, dem Verein für literarische Begegnungen in Oberösterreich. Gefördert wurde sie vom Deutschen Übersetzerfonds. | — | ||||||
| 9/30/24 | ![]() Der internationale Übersetzer*innentag. Im Gespräch mit Maria Weissenböck | Die neue Folge unseres Podcasts steht im Zeichen des Hieronymustags, anders gesagt: des Internationalen Tags des Übersetzens, der jedes Jahr am 30. September gefeiert wird. Unser Gast ist diesmal Maria Weissenböck, die Literatur aus dem Ukrainischen und Belarussischen übersetzt. Wir sprechen mit Maria über ihren bisherigen Weg als Literaturübersetzerin, über Schönes und Herausforderndes in ihrem Beruf sowie über ein epochales Werk, das dieser Tage mit der Veröffentlichung des dritten und letzten Bandes seinen Abschluss findet: Die Amadoka-Trilogie der ukrainischen Autorin Sofia Andruchowytsch. Die drei Bände Die Geschichte von Romana, Die Geschichte von Uljana und Die Geschichte von Sofia (Residenz Verlag 2023/2024) bilden ein eindrucksvolles Panorama der ukrainischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Fesselnd erzählt die Autorin von verschiedenen Figuren, deren Geschichten sich wie Mosaiksteine am Ende zu einem großen Bild zusammenfügen. Für die Übersetzung dieses Werks wurden Maria Weissenböck und ihr Ko-Übersetzer Alexander Kratochvil zusammen mit Autorin Sofia Andruchowytsch im Juli 2024 mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Der Hieronymustag wird jedes Jahr am 30. September, dem Todestag von Hieronymus, dem Patron der ÜbersetzerInnen, gefeiert. Hieronymus erlangte um das Jahr 400 durch seine Übersetzung der Bibel ins Lateinische Berühmtheit. Die UN-Vollversammlung hat dieses Datum 2017 offiziell zum International Translation Day ausgerufen und würdigt damit die Leistungen professioneller Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen - ohne die internationale Literatur ja gar nicht möglich wäre. | — | ||||||
| 9/6/24 | ![]() BACKSTAGE: Literaturmeile Zieglergasse | Heute gehen wir wieder für euch "Auf Buchfühlung - Backstage" und sind diesmal auf Lokalaugenschein im Herzen des 7. Bezirks. Hier findet in Kürze zum fünften Mal ein besonderes Event statt, das die Zieglergasse in ein buntes & vielseitiges Festgelände verwandelt: die Literaturmeile. In unserer neuen Folge sprechen wir mit den beiden Kuratoren der Veranstaltung, Peter Clar und Martin Peichl, über die Idee hinter der Literaturmeile, die Herausforderungen des Kuratierens, die Unabdingbarkeit von Zusammenarbeit und vieles mehr - und geben euch so einen exklusiven Vorgeschmack auf den 14. September 2024. | — | ||||||
| 8/25/24 | ![]() Theresa Prammer & Ursula Poznanski: Theater als Mordkulisse | Wir durften auch heuer wieder beim Kultursommer Wien dabei sein uns mit zwei großartigen Autorinnen eine Live-Podcast-Folge aufzeichnen: Mit den Krimi-Autorinnen Theresa Prammer und Ursula Poznanski spüren Irene und Gasthost Linda Müller (Haymon Verlag) zwei Faszinationen der Wiener*innen nach: dem Theater und dem Tod. Theresa Prammer hatte als Schauspielerin u. a. Engagements im Burgtheater und an der Volksoper, bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen zuwandte. In ihrer Reihe rund um die Schauspielschülerin Toni Lorenz und den Privatdetektiv Edgar Brehm, deren dritter Fall in diesen Tagen erscheint, begibt sie sich nun schreibend zurück ans Theater, einen Schauplatz, den auch die Bestseller-Autorin (“Erebos”) und Jugendliteraturpreisträgerin Ursula Poznanski für ihren Wien-Krimi “Böses Licht” gewählt hat. Hier werden gleich zwei Institutionen der heimischen „Hochkultur“, das Burgtheater und die Salzburger Festspiele, zu Tat- und Handlungsorten. Die Folge enthält auch je zwei Kurzlesungen der Autorinnen – wir danken den Verlagen Haymon und Knaur für die Erlaubnis, sie senden zu dürfen. Anschließend an die Lesungen gehen wir den Fragen nach, wie man Geschichten inszeniert – zwischen Buchdeckeln und auf der Bühne – wie man Leser*innen in Spannung versetzt und weshalb das Theater als Mordschauplatz so gut geeignet ist. | — | ||||||
| 6/10/24 | ![]() Im Gespräch mit Julia Jost | In der neuen Ausgabe unseres Podcasts sprechen wir mit Julia Jost über ihren vielbeachteten Debütroman “Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht” (Suhrkamp 2024). Er handelt von der 11-jährigen Ich-Erzählerin, die in einem Kärntner Dorf unter einem LKW sitzt und die Welt von unten beobachtet. Nach und nach treffen Nachbar*innen ein, die der Familie beim Umzug helfen, denn der Hof wird aufgegeben und ein bürgerliches Leben soll für die Familie beginnen. Die unmittelbaren Eindrücke während des Versteckspiels mit ihrer Freundin Luca verknüpfen sich mit Erinnerungen der Erzählerin. Mit ihren Erzählungen holt sie hervor, was im Dorf jahre- und jahrzehntelang unter den Teppich gekehrt wurde, lässt in tiefe Abgründe blicken und erweckt kuriose Figuren zum Leben. Julia Jost hat einen schon mehrfach preisgekrönten und rasanten Text über Nazi-Vergangenheit und ihre Spuren in der Gegenwart, patriarchale Gewalt und lesbische Liebe, über Scham und Schuld, kindliche Ängste und ein Coming-of-Age geschrieben. Im Podcast haben Rebekka und Irene mit der Autorin über ihren Schreibprozess, über den queeren Blick ihrer Erzählerin, über die 90er Jahre, Kärnten, Kindheitswelten und vieles andere mehr gesprochen. | — | ||||||
| 5/27/24 | ![]() Im Gespräch mit Toxische Pommes | Toxische Pommes ist mit ihrem kürzlich erschienenen Roman "Ein schönes Ausländerkind" (Zsolnay) vom satirischen TikTok-Star zur Bestsellerautorin avanciert. Die Kabarettistin ("Ketchup, Mayo und Ayvar") und Juristin hat ein Buch über eine Familie geschrieben, die vor dem Krieg in Jugoslawien in ein Einwanderungsland flüchtet, das keines sein möchte: nach Österreich. In Wiener Neustadt bemüht sich die Tochter, zur perfekten Migrantin zu werden, während ihr Vater sich bei dem Versuch, ihr das zu ermöglichen, selbst verliert. Rebekka und Irene haben mit der Autorin über Rollenbilder und (gescheiterte) Migration, über Autofiktion, Baby-Lämmer, erfolgreiche Karrieren und vieles mehr gesprochen. Getroffen haben wir Irina im Wiener Zsolnay Verlag, der heuer 100 Jahre alt wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Zsolnay-Team für die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten aufzunehmen und alles Gute zum Jubiläum! | — | ||||||
| 5/15/24 | ![]() Livepodcast mit Maria Hofer und Stefanie Sargnagel | Im ersten Live-Podcast aus dem Literaturhaus am Inn waren zwei Autorinnen zu Gast, die nicht nur eine gemeinsame Reise nach Marokko verbindet, die 2017 für Furore sorgte, sondern vor allem der Hang zur Groteske, ein Faible für die Abgründe des Alltäglichen, unbestreitbares Talent zur Analyse des Zeitgeists und eine große Portion Humor. Ein fiktives österreichisches Bergdorf ist der Schauplatz in Maria Hofers Roman “Arsen” (Leykam 2023), Stefanie Sargnagels Reisebericht “Iowa” (Rowohlt 2024) verhandelt die ihren Aufenthalt in den USA im Zuge eines Creative Writing Workshops, den sie am Grinell College gab. Veronika Schuchter und Irene Zanol sprachen mit den beiden Autorinnen über die österreichische Provinz und die amerikanische Einöde, über den Arsenkonsum steirischer Rossknechte und Esoterik, über Frauenfreundschaften und Netzwerke, die Fadesse von Lesereisen, über Herkunft und vieles andere mehr. | — | ||||||
| 4/16/24 | ![]() BACKSTAGE: Achse Verlag | In der Reihe Auf Buchfühlung "Backstage" hört ihr jeweils kurze Specials, in denen wir mit euch einen Blick hinter die Kulissen des Literaturbetriebs werfen und in Gesprächen mit Akteurinnen und Akteuren interessante Verlage, spannende Projekte oder empfehlenswerte Veranstaltungsreihen vorstellen. In dieser Folge geht es um den ACHSE Verlag, einen unabhängigen Kinderbuchverlag, der 2017 in Wien gegründet wurde und sich seit 2020 auf innovative Kinder- und Bilderbücher spezialisiert hat. Geleitet wird er von Teresa Mossbauer und León Schellhaas, die Rebekka und Irene in den Räumlichkeiten des Verlags im 9. Bezirk zum Gespräch getroffen haben. Die beiden erzählen von ihrer Zusammenarbeit im Team, sowie mit Autor*innen und Illustrator*innen, von Kinderbuchübersetzungen und Diversity-Themen in einem ganz besonderen, nach wie vor wachsenden Bereich des Buchmarkts. | — | ||||||
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