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mit Zoodirektor Konstantin Ruske
Sep 2, 2026
mit dem Geographen Markus Philipp
Aug 26, 2026
mit dem Journalisten und Autor Christian Malessa über Radeln und Reisen am stillen Fluss
Aug 18, 2026
mit dem Historiker Götz Aly
Aug 11, 2026
mit dem Journalisten Andreas Müller über Ufos
Jun 23, 2026
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| 9/2/26 | mit Zoodirektor Konstantin Ruske | 00 Jahre Neunkircher Zoo SR 3 "Aus dem Leben" am 1. September mit Zoodirektor Konstantin RuskeDer Neunkircher Zoo wird in diesem Jahr 100. Seine Geschichte beginnt 1926 mit den Aquarien- und Terrarien-Freunden Neunkirchen. Die nutzten den Neunkircher "Jedermannsbrunnen" zunächst als Quelle für ihre Aquarien. Dann legten sie rund um den Brunnen mehrere Fischteiche an und veranstalteten dort Ausstellungen. Im Laufe der Zeit kamen vom Marder über Eichhörnchen bis zu Vögeln immer weitere Tiere zur Pflege dazu. Später auch Braunbären, eine Gruppe Rhesusaffen und zwei Löwenbabys. Ein Zoo war zunächst allerdings nicht geplant. Der entwickelte sich dann durch das bürgerschaftliche Engagement erst nach und nach in den 30er-Jahren – inklusive Zoogaststätte. Nachdem der Zoo 1942 wegen des Zweiten Weltkriegs aufgelöst werden musste, eröffnete er 1948 zunächst als städtischer Tiergarten wieder und entwickelte sich über die Jahrzehnte zum heutigen Zoo. Alligatoren, Bären, Elefanten, Giraffen, Löwen, Pumas, Tiger und Affen sorgten in der Zeit bei vielen Saarländern für besondere Zooerinnerungen. Heute leben im Neunkircher Zoo auf 21 Hektar 600 Tiere aus 120 Arten. Der Schwerpunkt des Zoos liegt auf asiatischen Tierarten. Darunter auch noch immer Elefanten und Orang-Utans. Der Zoo spielt im Rahmen von Europäischen Zuchtprogrammen eine wichtige Rolle beim Erhalt von Tierarten, etwa bei Schneeleoparden, selteneren Fanalokas oder der vietnamesischen Langnasennater. Die Quelle des "Jedermannsbrunnen" gibt es noch immer. Sie spendet inzwischen das Wasser für die Pinguineanlage. Direktor des Neunkircher Zoos ist seit fünf Monaten Konstantin Ruske. Für den Ostberliner geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung, sagte er bei seiner Amtseinführung. Den Neunkircher Zoo kennt der Diplom-Biologe schon seit vielen Jahren und entschied sich bewusst für den Job im Saarland, obwohl er über 700 Kilometer von seiner Heimat Berlin entfernt ist. In den letzten Monaten ist er tief in die Geschichte des Neunkircher Zoos eingetaucht. Gemeinsam mit seinem Vorgänger und langjährigen Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch und Obertierpfleger Dirk Backes hat er für die Zoochronik alte Anekdoten recherchiert und aufgeschrieben. Als Sammler historischer Zooplakate freute sich Konstantin Ruske besonders darauf, auch das Zooplakat zum 100-jährigen Jubiläum des Neunkircher Zoos zu gestalten. Darauf ist ein Orang-Utan zu sehen, der inzwischen auch das Wappentier des Zoos ist. Neben seiner Begeisterung für Zoo und Tiere liebt es Konstantin Ruske seit seiner Kindheit, Tiere zu zeichnen. Von klein auf war er Dauerbesucher im Berliner Tierpark und ist dort bis heute ehrenamtlich engagiert. Später studierte er an der FU Berlin Biologie. Seit 18 Jahren arbeitet er in Zoos: auf Teneriffa, als Kurator in Leipzig und Magdeburg. Zuletzt war er im Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf in Brandenburg tätig. | — | ||||||
| 8/26/26 | mit dem Geographen Markus Philipp | Vom Schnaps bis zur Buslinie ist die Geologie laut Markus Philipp im Saarland an allem schuld. Und die ist für den Diplom-Geographen in seiner Heimat mit ihren Gaulandschaften im Saargau und Bliesgau, dem Vulkanismus im Nordsaarland, ihren feingeschwungenen Hügellandschaften, der Kohle und den Erzen sowie ihrer Grenzlage zu Frankreich und Luxemburg geologisch nicht nur abwechslungsreich, sondern immer wieder aufs Neue spannend. Schon als Kind hat sich Markus Philipp für Steine und Erdgeschichte begeistert. Später hat er an der Universität des Saarlandes Geographie, Geologie und Französisch studiert. Seine Diplomarbeit hat er über den Gipsabbau in Lothringen geschrieben und erkundete dafür Steinbrüche in schwindelerregender Höhe. Bis heute fühlt er sich nicht wohl, wenn er irgendwo unterwegs ist und geologisch nicht weiß, auf was er rumläuft. So hat er auch im Urlaub immer eine geologische Karte im Gepäck. Überhaupt besucht der Geograph auf Reisen lieber einen Steinbruch als den Strand. Als Reiserinnerung bringt er dann gerne Steine für seine Sammlung mit. Sein Wissen über die Geologie, Landschaftskunde und Geschichte des Saarlandes und Lothringens teilt er als nebenberuflicher Gästeführer, Exkursionsleiter, Dozent an der Volkshochschule und Autor in Büchern wie: "Saarbrücker Spurensuche", "Lexikon Saarbrücker Straßennamen" oder "Nur ein kleines Stückchen Papier? Die Geschichte des Saarbrücker Fahrscheins". Hauptberuflich arbeitet Markus Philipp als Verkehrsplaner in leitender Funktion im öffentlichen Nahverkehr und besitzt seit fast 20 Jahren den Busführerschein. Immer wieder hat er selbst im Linienverkehr oder bei Sonderfahrten hinter dem Bussteuer gesessen. Damit hat er eine weitere seiner Leidenschaften zum Beruf gemacht. Neben Steinen sammelt er Fahrpläne, Fahrscheine, Postkarten, Alltagsgenstände und Bücher zur Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs, Brauereien, Bergbau und Währungsgeschichte. Er betreibt das ÖPNV- und Regionalarchiv Saarbrücken zum Nahverkehr der Stadt mit Bibliothek zu Geschichte und Entwicklung Saarbrückens und seiner Umgebung. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, wie sich die Geologie auf die Geschichte, Kultur und die Landschaft des Saarlandes ausgewirkt. | — | ||||||
| 8/18/26 | mit dem Journalisten und Autor Christian Malessa über Radeln und Reisen am stillen Fluss | Die Saar ist ein kleiner Fluss im Vergleich zur Donau oder dem Rhein, aber mit ebenfalls vielen Gesichtern und spannenden Geschichten. Die hat Christian Malessa erneut für sein Buch "Sehnsucht Saar – Radeln und Reisen am stillen Fluss" entdeckt. Dafür war er, wie bereits für sein Buch "Am stillen Fluss – Begegnungen an der Saar", das er gemeinsam mit dem Fotografen Michel von Boch gemacht hat, wieder mit dem Fahrrad an der Saar unterwegs. Christian Malessa liebt es seit seiner Jugend, mit dem Rad unterwegs zu sein. So erkundet der Journalist und Autor für seine beiden Bücher die Saar von ihrer Mündung in die Mosel bis zu den Quellen in den Vogesen auf seinem fast 30 Jahre alten Fahrrad mehrmals. Entlang der über 230 Kilometer, die die Saar durch Frankreich und Deutschland fließt, stößt er neben alten Schleusenhäusern, Industriedenkmälern und kleinen Ortschaften, in denen die Zeit stehen geblieben scheint, auch auf viel unberührte Natur "am stillen Fluss". Unterwegs kommt er mit dem letzten Müller an der Saar, jungen Winzern, motivierten Bäckern und neugierigen Menschen aus aller Welt ins Gespräch. Begegnungen, die nachwirken. Am Niederrhein geboren und aufgewachsen, beginnt Christian Malessa bereits als Schüler für Zeitungen zu schreiben. Für seinen ersten Zeitungsartikel über ein brennendes China-Restaurant verfolgt er das Polizeiauto auf seinem Hollandrad. Vor Ort merkt er dann, dass er einen Kugelschreiber vergessen hat und bekommt vom Besitzer des brennenden China-Restaurants einen geschenkt. Während seines Studiums in Bonn schreibt er für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine aus ganz Deutschland über die Neuigkeiten aus der damaligen Bundeshauptstadt. Ein entscheidender Vorteil: Er besitzt bereits als Student ein Faxgerät. Heute arbeitet und lebt Christian Malessa als Kommunikationsberater in Siersburg im Saarland. Seine Leidenschaft für das Radfahren, für Menschen und ihre Geschichten ist geblieben. Noch immer ist er für seine Recherchen am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs. Nicht nur, aber auch immer wieder an der Saar. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält Christian Malessa sich Gastgeber Uwe Jäger über die zahlreichen Gesichter und Geschichten, Orte und Abenteuer, die ihm entlang der Saar begegnet sind. Außerdem geht es um die naheliegende Schönheit vor unserer Haustür und das langsame Reisen mit dem Fahrrad am stillen Fluss. | — | ||||||
| 8/11/26 | mit dem Historiker Götz Aly | Welche Rolle spielte meine Familie unter Hitler? Dieser Frage gehen nach der digitalen Veröffentlichung der erhaltenen Bestände der NS-Mitgliederdateien aktuell viele nach. Das Interesse an der eigenen Familiengeschichte und der Verantwortung der Eltern und Großeltern während der Zeit des Nationalsozialismus ist riesengroß. Nur ein paar wenige Klicks im Netz trennen dadurch oft von der langen vermiedenen Antwort auf die Frage, ob der eigene Opa ein Nazi war. Neben den Geheimnissen der eigenen Familiengeschichte beschäftigt viele beim Blick auf das Dritte Reich, die Nazis und deren Verbrechen im Zweiten Weltkrieg, bis heute immer wieder die Frage: "Wie konnte das geschehen?" Götz Aly forscht seit vielen Jahrzehnten intensiv zum Nationalsozialismus und Holocaust. Der Historiker und Journalist hat dazu unzählige Bücher veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. In seinem aktuellen Buch hat er die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschungen neu zusammengefasst und versucht dabei, die zentrale Frage zu beantworten, wie die NS-Führung massenhafte Zustimmung erhalten hat und so viele Deutsche sich an deren Verbrechen beteiligt haben. 1947 in Heidelberg geboren, studierte Götz Aly später Politikwissenschaft und Geschichte an der FU Berlin und gehörte zu den "jungen Wilden" der Studentenrevolte. In den 80er-Jahren begann er neben seiner Arbeit als Journalist als Wissenschaftler zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust zu forschen. Dabei scheute er nicht den Gang in die Archive, misstraute abstrakten Erklärungen und suchte nach konkreten Lebensläufen einzelner Täter und Opfer, um zu erklären, was so schwer zu erklären ist. Seine Thesen, die er dabei zusammengetragen hat, haben immer wieder Streit ausgelöst. Götz Aly erforschte aber auch die Verstrickungen seiner eigenen Familie in der NS-Zeit. So schreibt er auch in seinem aktuellen Buch erneut über seine Eltern. Sein Vater arbeitete als kaufmännischer Referent bei der Gaujugendführung in der Saarpfalz, kämpfte als Wehrmachtsoldat an der Ostfront, wo er schwer verwundet und nach Warschau ins Lazarett gebracht wurde, das direkt an den Ghettomauern lag. Seine Mutter war beim Bund Deutscher Mädel und bei der Rundfunkspielschar. Neben seinen Forschungen zum Nationalsozialismus und zum Holocaust arbeitete Götz Aly als Journalist unter anderem für die "taz" und die "Berliner Zeitung" sowie als Gastprofessor. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Götz Aly mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, wie die Nazis Millionen Deutsche nicht nur in Mitwisser, sondern auch in Mittäter verwandeln konnten und über die Frage, ob so etwas wieder geschehen kann. Außerdem geht es darum, warum es aus seiner Sicht wichtig ist, dem Interesse an der eigenen Familiengeschichte in der NS-Zeit nachzugehen | — | ||||||
| 6/23/26 | UFOsscience journalism+4 | Andreas Müller | BundesnachrichtendienstDisclosure Day – Der Tag der Wahrheit+3 | DeutschlandSaarland+1 | UFOAndreas Müller+5 | — | — | ||
| 6/16/26 | Special OlympicsInclusion+3 | Alexander Indermark | Special OlympicsHealthy Athletes+1 | SaarlandIllingen+1 | Special OlympicsSaarland+4 | — | — | ||
| 6/9/26 | football historypersonal stories+3 | Dagmar Eckel | Der Preis des Ruhms. Mein Leben als Tochter eines Fußballweltmeisters. Abseits des Mythos | Wankdorf StadionDeutschland+2 | WeltmeisterschaftHorst Eckel+5 | — | — | ||
| 6/2/26 | WissenschaftOptimismus+3 | Dirk Steffens | ZDFARD+3 | — | WissenschaftsjournalistOptimismus+3 | — | — | ||
| 5/26/26 | familiesbestselling authors+3 | Amelie Fried | Eine von unsTraumfrau mit Nebenwirkungen+1 | Ulm | Amelie Friedbestseller+3 | — | — | ||
| 5/19/26 | BiologyNature+3 | Peter Wohlleben | Bakterien - Die heimlichen HeldenDas geheime Leben der Bäume | BonnSinzig am Rhein | bacteriaforest management+4 | — | — | ||
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| 5/13/26 | journalismwar reporting+4 | Katrin Eigendorf | ZDFErzählen, was ist: Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege | AfghanistanUkraine+1 | journalismKatrin Eigendorf+5 | — | — | ||
| 5/6/26 | self-experimentationtravel+4 | Meike Winnemuth | Günther JauchDas große Los+2 | NeumünsterLübeck+1 | Meike Winnemuthself-experimentation+4 | — | — | ||
| 4/29/26 | economics of warconflict analysis+4 | Ulrike Herrmann | tazGeld als Waffe+1 | Hamburg | wareconomy+7 | — | — | ||
| 4/21/26 | KrimiItalien+4 | Angelika Lauriel | Die tote Winzerin | ItalienVeltin+2 | KrimiAngelika Lauriel+5 | — | — | ||
| 4/14/26 | Alfred Hitchcockvoice acting+5 | Jens Wawrczeck | Die drei FragezeichenNDR+6 | HamburgNew York+2 | Alfred HitchcockJens Wawrczeck+6 | — | — | ||
| 4/7/26 | AußenpolitikInternationale Beziehungen+4 | Jörg Lau | Die ZeitSR+1 | DeutschlandUSA+2 | AußenpolitikDeutschland+5 | — | — | ||
| 4/1/26 | BestsellerautorinRomane+5 | Dora Heldt | SRAusgeliebt+3 | — | Dora HeldtBestseller+5 | — | — | ||
| 3/25/26 | WandernPilgerwege+3 | Christine Thürmer | Hiking Asia | JapanSüdkorea+5 | WandernPilgerwege+8 | — | — | ||
| 3/18/26 | German languagelinguistics+3 | Roland Kaehlbrandt | Alanus-Hochschule für Kunst und GesellschaftBundeswettbewerb "Jugend debattiert"+2 | — | German languagelinguistics+3 | — | — | ||
| 3/10/26 | investigative journalismGerman politics+3 | Katja GlogerGeorg Mascolo | SternSR+1 | DeutschlandRussland | GermanyRussia+5 | — | — | ||
| 2/24/26 | Konrad AdenauerGerman history+3 | — | NatoKloster Maria Laach+1 | Köln | Konrad AdenauerGerman Chancellor+3 | — | — | ||
| 2/11/26 | mit der Gästeführerin Marion Mader-Remmel | Egal ob ein ehemaliges Schloss, eine umfunktionierte Abtei oder nur ein stillgelegter grauer Betonturm - Marion Mader-Remmel und ihre rund 85 Kolleginnen und Kollegen des Vereins "Saarland Gästeführer/innen e.V." erwecken all diese historischen Orte regelmäßig wieder zum Leben, in dem sie alte Mauern erzählen lassen, verborgene Schätze sichtbar machen und in schmalen Gassen auf spannende Spuren der Geschichte hinweisen, an denen wir nur allzu oft achtlos vorbeigehen. Aufgewachsen und bis heute fest verwurzelt im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg, nennt sich Marion Mader-Remmel selbst ein "echtes Saarkind". Ihre Liebe und Leidenschaft für ihre Heimat teilt sie als zertifizierte Gäste- und Wanderführerin mit Besuchern aus der ganzen Welt. Am liebsten zeigt sie ihren Gästen neben bekannten Orten wie Mettlach oder der Saarschleife auch kleine Orte dies- und jenseits der Grenzen im Dreiländereck, wo es oft mehr zu entdecken gibt als erwartet, wenn man mit offenen Augen unterwegs ist. "Mit offenen Augen durch…" ist auch das Motto des Weltgästeführertag 2026. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet am 20. Februar in diesem Jahr erstmals in Saarbrücken statt. Vorher hat sich die Vereinsvorsitzende des Vereins "Saarland Gästeführer/innen e.V." Marion Mader-Remmel in SR 3 "Aus dem Leben" mit Gastgeber Uwe Jäger darüber unterhalten , wie es gelingt, Geschichte vor der eigenen Haustür spannend erlebbar zu machen und warum Gästeführerin für sie der schönste aller Berufe ist. | — | ||||||
| 2/4/26 | mit dem Schönheitschirurgen Dr. Stéphane Stahl | "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" heißt es sprichwörtlich. Doch ganz so ist es nicht, sagt Dr. Stéphane Stahl. Oft gerieten in der Diskussion um unser Schönheitsbild die Fakten schnell aus dem Blick. Dagegen bestimmten Vereinfachungen, Extreme und jede Menge Mythen die Debatte. Dem wollte Stéphane Stahl echte Erkenntnisse aus der Wissenschaft entgegensetzen. So verbindet er in seinem Buch "Wunderschön – Warum wir dem Bann des Äußeren nicht entkommen" aktuelle Forschungen aus Psychologie Evolutionsbiologie und Soziologie mit seinen Erfahrungen aus seinem Alltag als einem der führenden Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie. Zu den Patienten seiner Praxis in Saarbrücken gehören vom Bäcker über die Einzelhandelskauffrau bis zum Geschäftsmann Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die oft unter ihrem Aussehen leiden. Neben der Arbeit in seiner Praxis ist Stéphane Stahl Vorstandsmitglied der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e.V. (VDÄPC) und international wissenschaftlich aktiv. Davor arbeitete er an der BG-Klinik in Tübingen und am Klinikum Lüdenscheid, leitete Klinikabteilung und lehrte an den Universitäten Bonn und Tübingen. In seinem Buch "Wunderschön" zeigt Dr. Stéphane Stahl, das Schönheit vielsichtiger ist als viele vermuten und Attraktivität weniger mit Perfektion als mit Durchschnitt, Symmetrie sowie Gesundheit zu tun hat. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich der Schönheitschirurg mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, was Schönheit ist und welche Rolle sie in unserem Alltag vom Beruf über die Liebe bis in die Politik spielt. | — | ||||||
| 1/28/26 | mit der langjährigen Militärseelsorgerin Annegret Wirges | 18 Jahre lang war Annegret Wirges als Militärpfarrerin rund um den Globus unterwegs. 2009 war sie sogar als erste deutsche Seelsorgerin mit der Bundeswehr in Afghanistan. 4 Monate begleitete sie die Soldatinnen und Soldaten bei ihrem Einsatz am Hindukusch. Später war sie als Militärseelsorgerin auch in Mali dabei und arbeitete 7 Jahre als Militärpfarrerin in Belgien und weitere 6 Jahre in den USA. Fast noch prägender als ihre Zeit als Militärseelsorgerin war ihre Arbeit als Krankenhauspfarrerin. Unter anderem auch viele Jahre am Klinikum Saarbrücken. Ursprünglich stammt Annegret Wirges aus Neuwied am Rhein. Gerne wäre sie nach ihrem Theologiestudium in Wuppertal und Tübingen als Pfarrerin nach Frankreich gegangen. Durch eine Kollegin wurde sie 1997 auf die Stelle als Krankenhausseelsorgerin in Saarbrücken aufmerksam, was zumindest nah an Frankreich war. Von Anfang an fühlte sie sich wohl in Saarbrücken und dem Saarland. So kehrte Annegret Wirges zum Ende ihres Berufslebens im Januar 2025 für ihr letztes Dienstjahr gerne nach Saarbrücken zurück. Nach 16 Jahren als Krankenhauspfarrerin und 18 Jahren als Militärseelsorgerin rund um den Globus erstmals als Gemeindepfarrerin. Als solche wurde Annegret Wirges jetzt auch in den Ruhestand verabschiedet, den sie auch in ihrer Wahlheimat, dem Saarland, verbringen möchte. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Annegret Wirges mit Gastgeber Uwe Jäger über ihre Arbeit als Krankenhaus- und Militärseelsorgerin. Außerdem, was sie durch ihre seelsorgerische Arbeit im Krankenhaus und bei der Bundeswehr von Menschen in Krisen und Ausnahmesituationen über das Leben gelernt hat. | — | ||||||
| 1/21/26 | mit den Radreisenden Denise Hollmann und Luzia Pesch | Mit dem Fahrrad vom Bliesgau aus nach Japan radeln - klingt unglaublich und ist auch unglaublich. Luzia Pesch und Denise Hollmann haben aber genau das gemacht. Von ihrer Haustür aus im Bliesgau sind die beiden Saarländerinnen mit dem Fahrrad 9000 Kilometer nach Fernost gefahren. Fast 12 Monate waren sie vom Saarland aus durch 11 Länder bis nach Japan unterwegs. Auf ihrem Weg packen sie in Griechenland unter anderem für einige Wochen bei der Olivenernte mit an. Dort und auch andernorts erleben sie immer wieder viel Gastfreundschaft, Neugierde und Erstaunen über ihre abenteuerliche Reise mit dem Rad nach Japan. Ein Strandurlaub ist für die zwei Saarländerinnen nichts. So reisen Luzia Pesch und Denise Hollmann seit vielen Jahren fernab ausgetretener Touristenpfade um die Welt. So waren sie schon als Backpacker mit dem Zelt in Asien und Südamerika unterwegs, sind mit ihrem alten Bulli durch Skandinavien getourt oder bereits mit dem Fahrrad durch Island und Kanada geradelt. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhalten sich die beiden Saarländerinnen mit Gastgeber Uwe Jäger über ihre abenteuerlichen Reise mit dem Fahrrad aus dem Bliesgau nach Japan. | — | ||||||
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