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Jesus auf dem Spielfeld: Wem gehört die Öffentlichkeit?
Jun 24, 2026
1h 01m 25s
Jean Ziegler: Die Bergpredigt gegen die Weltordnung
Jun 17, 2026
1h 10m 20s
Die neue Religion der Sicherheit
Jun 10, 2026
1h 25m 28s
Das Böse nach dem Ende des Teufels
Jun 3, 2026
1h 11m 42s
Papst Leo, die KI und wir
May 27, 2026
1h 16m 00s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/24/26 | ![]() Jesus auf dem Spielfeld: Wem gehört die Öffentlichkeit? | Felix Nmecha und Jonathan Tah beten nach dem Spiel auf dem Rasen – und plötzlich ist der Kulturkampf wieder da. Für die einen ist das öffentliche Frömmigkeit, die in einer modernen Gesellschaft nichts verloren hat. Für die anderen ein ermutigendes Zeichen gegen den Bedeutungsverlust des Christentums. Doch was verrät diese Debatte eigentlich über unsere Gesellschaft? In der letzten Folge vor der Sommerpause fragen wir, warum religiöse Symbole heute gleichzeitig als harmlos und als gefährlich wahrgenommen werden. Ist öffentlich gelebter Glaube ein Problem für die offene Gesellschaft oder gerade Ausdruck ihrer Freiheit? Warum wird evangelikales Christentum oft als politische Bedrohung diskutiert, obwohl die Säkularisierung ungebrochen voranschreitet? Und wem gehört eigentlich die Öffentlichkeit: nur den säkularen Stimmen oder auch den religiösen? Wir sprechen über Religionsfreiheit, kulturelle Fremdheitsgefühle, die Rolle von Migration für das Christentum in Europa und über die Frage, ob die eigentliche Gefahr vielleicht weniger im öffentlichen Beten liegt als in der politischen Instrumentalisierung von Religion. Und natürlich landen wir am Ende bei Jesus selbst, der erstaunlich skeptisch gegenüber jeder Form religiöser Selbstdarstellung war. Im Stoßgebet leidet Manu heldenhaft und nicht ganz ohne Selbstmitleid unter den Zumutungen des Hochsommers. Im Halleluja berichtet Stephan von einigen Tagen in Warschau und seiner spontanen Liebe zu einer Stadt, die ihn völlig unerwartet begeistert hat. Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ausgeglaubt macht Ferien und kehrt am 12. August mit neuen Gesprächen zurück. Bis dahin wünschen wir euch einen schönen Sommer, gute Begegnungen und genügend Gründe zum Staunen. | 1h 01m 25s | ||||||
| 6/17/26 | ![]() Jean Ziegler: Die Bergpredigt gegen die Weltordnung | Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt? In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über Jean Ziegler: den Globalisierungskritiker, UNO-Sonderberichterstatter, Marxisten – und gläubigen Christen. Ziegler sah in der Bergpredigt den revolutionärsten Text der Menschheitsgeschichte und sagte: «Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Was bedeutet ein solcher Satz theologisch? Wann wird Glaube zur politischen Kraft? Und wo kippt prophetischer Furor in Vereinfachung, Selbstgerechtigkeit oder problematische Nähe zu Macht? Ausgehend von Ziegler diskutieren wir auch das unterschiedliche Glaubensverständnis von Jean Ziegler und Christoph Blocher. Beide berufen sich auf christliche Überzeugungen, ziehen daraus aber sehr unterschiedliche politische Konsequenzen. Was sagt das über das Verhältnis von Evangelium und Politik aus? Gibt es eine spezifisch christliche Sicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung – oder lässt sich der Glaube grundsätzlich in verschiedene politische Richtungen übersetzen? Eine Folge über Hunger, Gerechtigkeit, Jesus als Stachel im Fleisch der Welt – und die Frage, wie Christentum unpolitisch politisch sein kann. | 1h 10m 20s | ||||||
| 6/10/26 | ![]() Die neue Religion der Sicherheit✨ | SicherheitAngst+4 | — | reformatorische Traditionchristlicher Glaube | — | SicherheitAngst+5 | — | 1h 25m 28s | |
| 6/3/26 | ![]() Das Böse nach dem Ende des Teufels✨ | violenceguilt+4 | — | «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.» | WinterthurHanau+2 | evilviolence+6 | — | 1h 11m 42s | |
| 5/27/26 | ![]() Papst Leo, die KI und wir✨ | künstliche IntelligenzMenschenwürde+4 | — | Papst Leo XIV.Magnifica Humanitas | — | Papst Leo XIV.künstliche Intelligenz+5 | — | 1h 16m 00s | |
| 5/20/26 | ![]() Was wir gerne früher über den Glauben gewusst hätten✨ | GlaubenswegeFreundschaft+4 | — | — | — | GlaubenEinsichten+5 | — | 1h 02m 05s | |
| 5/13/26 | ![]() Christlicher Glaube als Widerstandskraft✨ | christian faithapocalypticism+4 | — | — | — | Christianityapocalypticism+6 | — | 1h 11m 06s | |
| 5/6/26 | ![]() Apokalypse: Das Betriebssystem der evangelikalen Rechten✨ | christian nationalismapocalyptic thinking+5 | — | US-amerikanischer EvangelikalismusPeter Thiel+6 | — | apocalypseevangelical right+6 | — | 1h 08m 55s | |
| 4/29/26 | ![]() Peter Thiel: Die Apokalypse aus dem Silicon Valley✨ | KatastrophenangstApokalyptik+5 | — | Antichrist | — | ApokalypseKlimakollaps+7 | — | 1h 06m 43s | |
| 4/22/26 | ![]() Hoffen wider den Irrsinn✨ | hopepanic+4 | — | — | — | hopeabsurdity+5 | — | 1h 04m 18s | |
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| 4/15/26 | ![]() Doch kein Revival? Wie sich das Christentum verändert✨ | Christianityfaith+4 | — | Bible Society | — | Christianityfaith growth+4 | — | 1h 12m 58s | |
| 4/1/26 | ![]() Ostern ist keine Privatsache!✨ | Easterresurrection+4 | — | — | — | Easterresurrection+5 | — | 1h 07m 41s | |
| 3/25/26 | ![]() Gespräche mit KI – «Wer hört mich wirklich?» | In dieser Folge von Ausgeglaubt sprechen Stephan und Manuel über Künstliche Intelligenz, LLMs und die Frage, warum Gespräche mit KI für viele Menschen plötzlich so selbstverständlich geworden sind. Was macht es mit unserem Denken, Arbeiten und Glauben, wenn wir beginnen, mit Maschinen zu sprechen, statt nur Informationen zu suchen? Ausgehend von persönlichen Erlebnissen geht es um die Chancen und Risiken von KI im Alltag: als Werkzeug für Recherche, Textarbeit und Reflexion, aber auch als Technologie, die uns bestätigen, verführen und intellektuell bequemer machen kann. Stephan und Manu diskutieren, warum Sprachmodelle klassische Suchmaschinen zunehmend verdrängen, was dabei gewonnen wird und welche Kompetenzen dabei womöglich verloren gehen. Besonders spannend wird es dort, wo das Gespräch philosophisch und spirituell wird: Ist KI nur ein nützliches Werkzeug, oder entsteht hier eine neue Form von Resonanzraum? Was hat ein Prompt mit einem Gebet gemeinsam? Kann ein Sprachmodell zu Selbstreflexion anregen, ohne selbst etwas zu glauben? Und was heisst eigentlich Inspiration in einer Zeit, in der auch Predigten, Gedanken und Sinnfragen mit KI bearbeitet werden können? Eine Folge über Technik und Transzendenz, über Wissensdemokratisierung und Selbsttäuschung, über Echokammern, Offenheit und die alte Frage, wer am Ende wirklich antwortet. | 1h 04m 39s | ||||||
| 3/18/26 | ![]() Habermas: Können wir noch miteinander reden? | Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben, Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden. Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet. Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache – und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist. | 1h 14m 00s | ||||||
| 3/11/26 | ![]() Heilige Macht? Wenn der Glaube politisch missbraucht wird. | Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über rechtspopulistische Tendenzen innerhalb des Christentums und christlicher Kirchen. Im Zentrum steht die Frage, wo christlicher Glaube politisch missbraucht wird: wenn er zur kulturellen Abgrenzung dient, nationale Identität sakral aufgeladen wird oder Machtansprüche religiös legitimiert werden. Die beiden fragen danach, wo Grenzen liegen, die Christinnen und Christen nicht mehr mitgehen können, wo klarer Widerspruch nötig ist und wo umgekehrt vielleicht auch eine gewisse Hysterie entsteht, die mehr unterstellt als tatsächlich zu beobachten ist. Wie gross ist der reale Einfluss solcher Strömungen? Und wie lässt sich zwischen legitimer politischer Verantwortung von Kirche und problematischer religiöser Vereinnahmung unterscheiden? In der Folge geht es ausserdem um die politische Kraft christlicher Hoffnung: Was kann der Glaube für Gesellschaft und Politik tatsächlich bedeuten, ohne selbst ideologisch zu werden? Und was ist in diesem Spannungsfeld die Aufgabe der Kirche? Nebenbei erfahrt ihr auch, warum Manuel übers Wochenende eine Nacht fast durchgearbeitet hat – und warum Stephan vom anbrechenden Frühling ganz verzaubert ist... | 1h 10m 52s | ||||||
| 3/4/26 | ![]() Schlechte Presse für Jesus: Glaube und Kirche in der Öffentlichkeit | Ausgehend von der Diskussion um Konversionstherapien geht es in dieser Folge um eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielt Kirche in öffentlichen Moral- und Politikdebatten – und wie viel Deutungsmacht steht ihr zu? Anlass zum Gespräch ist ein viel diskutierter Artikel von Tamedia, der Konversionstherapien in Freikirchen thematisiert. Wir fragen: Was würde ein Verbot solcher Praktiken tatsächlich verändern? Aber vor allem: Was erwarten wir eigentlich von christlichen Kirchen im Umgang mit diesem Thema? Die Diskussion führt uns weiter zu einer grundsätzlichen Frage: Wie soll Kirche überhaupt in der Öffentlichkeit auftreten? Wann und wozu soll sie Stellung beziehen? Soll sie sich zu politischen Themen äussern – und wenn ja, mit welchem Anspruch und mit welchem Ziel? Und ist das heute überhaupt noch plausibel? Nebenbei erfahrt ihr auch, wie Manus Urlaub gelaufen ist und warum Stephans Laufleidenschaft langsam wieder Fahrt aufnimmt. Zum Schluss noch ein Tipp: Hört unbedingt in die aktuelle Folge des Podcasts Reflex rein. Michelle spricht dort mit zwei spannenden Gästen über das Phänomen Silent Revival – ein Thema, das auch bei uns kürzlich für Diskussionen gesorgt hat. | 1h 15m 02s | ||||||
| 2/25/26 | ![]() Fasten: Zwischen Detox und Demut | Fasten boomt – als Detox, Selbstoptimierung oder spirituelle Praxis. Manuel und Stephan fragen: Was steckt eigentlich dahinter, wenn Christ:innen verzichten? Diese Folge entsteht an einem passenden Datum: Aschermittwoch. Während Stephan noch damit beschäftigt ist, die Website der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz durch eigene Programmierexperimente an ihre Belastungsgrenze zu bringen, blickt Manuel bereits voraus auf die Skiferien – die er traditionell ohne Skifahren verbringt, dafür mit viel Zeit für sich, während der Rest der Familie sich die schwarzen Pisten hinunterstürzen… Das Stichwort der Woche liegt damit nahe: Fasten – freiwilliger Verzicht: Manuel erinnert sich an körperliche Grenzerfahrungen aus früheren Fastenversuchen, Stephan startet selbst gerade in 40 Tage Alkoholverzicht. Schnell wird klar: Fasten verändert nicht nur den Körper, sondern auch das soziale Leben. Was passiert mit dem Belohnungssystem? Kann man noch entspannt feiern? Wird man zur Spassbremse – oder zum Missionar der Enthaltsamkeit? Von dort führt das Gespräch in die biblisch-theologische Tiefe: Fasten als Praxis von Klage und Umkehr im Alten und Neuen Testament, die Gefahr religiöser Selbstdarstellung damals wie heute – bis hin zu modernen Formen von «Virtue Signaling». Jesajas prophetische Kritik erinnert daran, dass echtes Fasten nicht beim Teller beginnt, sondern beim Blick auf Gott und die Mitmenschen. Und Jesus empfiehlt bekanntlich: lieber im Verborgenen fasten. Auch die Kirchengeschichte kommt zur Sprache: Zeiten, in denen es 150 bis 250 Fastentage pro Jahr gab – und zugleich die Realität, dass für viele Menschen Nahrung ohnehin knapp war. Daraus ergibt sich eine unbequeme Einsicht: Fasten ist ein Privileg. Nur wer genug hat, kann freiwillig verzichten. Ist Fasten also ein Akt der Solidarität – oder ein spirituelles Lifestyle-Projekt? Und sollten Kirchen Fastentrends aufnehmen, kritisch begleiten oder sich bewusst davon abgrenzen? Hier gehen die Meinungen zwischen Stephan und Manuel leicht auseinander. Eine Folge, die euch vielleicht ermutigt, selbst noch in die Fastenzeit einzusteigen – oder euch schlicht dankbar macht für das, was ihr habt. | 1h 00m 30s | ||||||
| 2/18/26 | ![]() Applaus oder Absolution? Reue im Rampenlicht | Reue ist leise. Öffentlichkeit ist laut. Was passiert, wenn beides aufeinanderprallt? Wenn Geständnisse vor Kameras fallen, wird Schuld medial verhandelt – aber wird sie auch überwunden? In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan über Schuld, Reue und Versöhnung – vor dem Hintergrund der Debatten um Gil Ofarim und einer gesellschaftlichen Stimmung, in der Schuldeingeständnisse oft strategisch wirken und Durchsetzungsstärke mehr zählt als Einsicht. Spätestens seit Donald Trump scheint sich eine Kultur etabliert zu haben, in der das Eingeständnis von Schuld als Schwäche gilt – und das Beharren auf der eigenen Version als Stärke. Doch ohne Reue gibt es keine Versöhnung. Vielleicht Verzeihen. Vielleicht Vergessen. Aber keine echte Wiederherstellung von Beziehung. Was bedeutet es, wenn Reue im Rampenlicht stattfindet? Wenn Entschuldigungen vor Kameras gesprochen werden? Wenn ein Geständnis gleichzeitig juristisch, moralisch und medial bewertet wird? Der Fall Ofarim zeigt, wie sehr sich Vergebung und Versöhnung verändern, sobald sie öffentlich verhandelt werden – und wie schnell Applaus oder Empörung die Stelle von ehrlicher Umkehr einnehmen. Wir fragen: Woran erkennt man echte Reue? Kann es Versöhnung ohne Schuldbekenntnis geben? Was unterscheidet private Vergebung von öffentlicher Rehabilitation? Und warum brauchen wir vielleicht wieder stärker die Idee eines Gerichts – und eines Gottes, der uns sieht? Die Bibel kennt Reue nicht als Imagepflege, sondern als Umkehr. Sie spricht von einem Gott, der gerecht ist – und gerade deshalb barmherzig. Von einem Gericht, das nicht vernichtet, sondern Wahrheit ans Licht bringt. Vielleicht liegt darin eine befreiende Perspektive für eine Gesellschaft, die zwischen moralischer Empörung und moralischer Erschöpfung schwankt. Ausserdem nehmen wir in dieser Folge Abschied von Nano, dem kleinen Zwerghäschen, das Manuel mit viel Geduld und Herzblut jeden Morgen aufzupäppeln versucht hat… | 1h 05m 31s | ||||||
| 2/11/26 | ![]() Macht Macht böse? | Anhand der Epstein-Enthüllungen sowie aktueller Skandale um pfingstlich-charismatische Persönlichkeiten diskutieren Manuel und Stephan die Frage, ob Macht dem Menschen einfach nicht gut tut – oder ob sie nur an die Oberfläche bringt, was in ihm schon immer schlummert… Gemeinsam unterscheiden die beiden zwischen einer psychologisierenden Perspektive, die auf Charakter, individuelle Entscheidungen und persönliches Begehren fokussiert, und einer systemischen Sicht, die Macht als Geflecht aus Abhängigkeiten, Loyalitäten und stillschweigenden Übereinkünften versteht. Geht es um unterdrückte Wünsche, die durch Macht durchgesetzt werden können – oder ist sexualisierte Gewalt eher Symptom und Eintrittskarte in verschworene Kreise, in denen Schuld, Schweigen und gegenseitige Erpressbarkeit Macht stabilisieren? Neben diesen schweren Fragen erfahrt ihr in dieser Folge auch Erstaunliches und eher Unerwartetes: Neues über Manuel als Handwerker, und warum er aktuell aussieht, als hätte er eine kleine, aber sehr böse Katze adoptiert – und was es mit den gemeinsamen Fitnessplänen von Manuel und Stephan auf sich hat… | 1h 10m 53s | ||||||
| 2/4/26 | ![]() Vom Glauben reden – peinlich oder berührend? | Vom Glauben reden: Warum fühlt es sich in reformierten Kontexten so schnell peinlich an – und wann wird es plötzlich berührend? In dieser Folge suchen Manuel und Stephan nach einer Sprache, die nicht überwältigt, aber auch nicht verstummt. Vom Glauben reden – das klingt einfach. Und ist doch erstaunlich schwer. Warum entschuldigen wir uns oft schon beim ersten Satz? Warum erklären wir alles, kontextualisieren, differenzieren, und grenzen uns vorsorglich von evangelikalen Positionen ab, bis vom Eigenton kaum mehr etwas übrig bleibt? Wir reden darüber, was es heisst, unter säkularen Bedingungen über Gott zu sprechen: Wenn Glaube nicht mehr selbstverständlich ist, wird er nicht automatisch spannender, nur weil man ihn noch besser erklärt. Vielleicht braucht es weniger Fussnoten – und mehr Mut zur eigenen Stimme. Wir fragen, wo Absicherung notwendig ist, wo sie zur Grundhaltung wird, und wie reformierte Glaubenssprache wieder schlicht, verständlich und verantwortlich klingen kann. Und weil das Leben zuverlässig dazwischenfunkt: Manu merkt, dass er nicht mehr der Hauptverdiener der Familie ist. Stephan stolpert über eine digitale Selbstüberschätzung. Zwei kleine Reality-Checks, die erstaunlich gut zur grossen Frage passen: Wie spricht man ehrlich, ohne sich zu verstecken? | 1h 11m 30s | ||||||
| 1/28/26 | ![]() Stille Erweckung: Wunsch oder Wirklichkeit? | Plötzlich wieder Glaube: Zwischen Taufzahlen, TikTok-Frömmigkeit und Kirchenbänken voller Gen Z fragen Manuel und Stephan, was hinter dem vermeintlichen Erweckungstrend steckt – und was er der evangelisch-reformierten Kirche wirklich abverlangt. In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan über ein Phänomen, das in den letzten Monaten immer häufiger auftaucht: Junge Menschen interessieren sich wieder für Glauben, Kirche und Spiritualität. In Grossbritannien steigen die Kirchenbesuche der Generation Z deutlich an. In Frankreich lassen sich so viele junge Erwachsene taufen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf TikTok, YouTube und Instagram entdecken Millionen religiöse Inhalte – von Gebeten bis zu sehr klaren Glaubensbekenntnissen. Die Phänomene werden unter dem Begriff des «Quiet Revival» gefasst, eine stille Erweckungsbewegung also, welche das Potenzial haben könnte, den Säkularisierungstrend aufzuhalten und die Kirchenbänke wieder zu füllen... Was ist da los? Wir schauen genauer hin: Was sagen die Zahlen wirklich – und wo beginnt der Hype? Geht es um Sinnsuche in Krisenzeiten, um Gemeinschaft gegen Einsamkeit, um Orientierung in einer überfordernden Welt? Welche Rolle spielen digitale «Christfluencer», neue Frömmigkeitsformen – aber auch politische Gegenbewegungen und kulturelle Abgrenzungen? Und wir stellen die Frage, die uns als reformierte Christ:innen besonders betrifft: Was bedeutet das für die evangelisch-reformierte Kirche? Sind wir anschlussfähig für junge Sinnsuchende – oder stehen wir uns mit unserer eigenen Milieuverengung im Weg? Sind wir als stark akademisch geprägte Kirche offen genug für andere Formen von Spiritualität, andere Sprachen des Glaubens, andere Zugänge zu Gott? Oder erklären wir Glauben so gut, dass man ihn gar nicht mehr ausprobieren kann? Ausserdem erzählt Manuel zu Beginn, wie ihn einer der Zwerghasen auf Trab hält, der letzte Woche krank geworden ist – und Stephan erinnert sich an einen Snowboard-Tag, der ihn wieder mit der Welt versöhnt hat... | 1h 08m 30s | ||||||
| 1/21/26 | ![]() Neujahrsvorsätze: Wer will ich sein? | Der Januar ist der Monat der Klarheit. Plötzlich wissen wir genau, wie das Leben eigentlich laufen sollte: weniger Bildschirm, mehr Bewegung. Weniger Stress, mehr Sinn. Weniger Zucker, mehr Achtsamkeit. Das Wissen ist da – die Einsicht auch. Und trotzdem zeigt die Erfahrung jedes Jahr aufs Neue: Wissen allein verändert erstaunlich wenig. In dieser Folge fragen Manu und Stephan, warum Neujahrsvorsätze so oft scheitern – und was das mit unserem Verständnis von Veränderung, Freiheit und Spiritualität zu tun hat. Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu wenig wissen, sondern dass wir Veränderung als Frage von Information und Willenskraft missverstehen. Genau hier wird es spirituell interessant: Denn auch im Evangelium geht es nicht zuerst um ein Mehr an Wissen, sondern um Praxis. Um Wege, die gegangen werden. Um Haltungen, die eingeübt werden. Um ein Leben, das sich nicht aus Vorsätzen speist, sondern aus Beziehungen, Rhythmen – und manchmal auch aus Scheitern. Im Stossgebet berichtet Manu von seinem ganz alltäglichen Ärger mit der örtlichen Grünabfuhr. Und im Halleluja erzählt Stephan von einer unerwarteten Erfahrung von Gemeinschaft beim Apéro in seiner Lieblingsbar. Im Hauptteil des Gesprächs geht es unter anderem um diese Fragen: Warum Wissen nicht dasselbe ist wie Veränderung. Warum Vorsätze das Ich oft überfordern. Warum das Evangelium weniger Botschaft als Übungsraum ist. Warum Rhythmen wichtiger sind als Ziele. Warum Scheitern kein Gegenargument gegen Praxis ist. Und warum Freiheit nicht durch Selbstoptimierung entsteht, sondern durch Einbindung. Eine Folge über Neujahrsvorsätze – und über die tiefere Frage dahinter: Wer will ich eigentlich sein? | 1h 00m 27s | ||||||
| 1/14/26 | ![]() «Generation gottlos»: Wenn Etiketten am Leben scheitern | Zuerst: der Jahresbeginn wurde in der Schweiz von einer schlimmen Tragödie überschattet: 40 Menschen sind in Crans-Montana beim Brand einer Bar ums Leben gekommen, über 100 weitere sind schwer verletzt. Manuel und Stephan verzichten auf die üblichen Einstiegskategorien «Hallelujah der Woche» und «Stossgebet der Woche» und gedenken der Opfer dieser Katastrophe. Zum Thema dieser Woche: Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält. «Generation Golf», «Generation Maybe», «Generation Beziehungsunfähig»: Unzählige Generationenbezeichnungen machen die Runde, entsprechende Bücher: Bestseller – versuchen, Alterskohorten zu beschreiben, unter gemeinsamen Eigenschaften zusammenzufassen. Und Kirchen greifen diese Begriffe gerne auf und fragen sich: Wie erreichen wir diese Menschen? Was müssen wir tun, wie die Botschaft verpacken, welche Sprache sprechen und welche Jeans tragen, um bei dieser Generation zu landen? Stephan hat sich letzte Woche über einen NZZ-Beitrag aufgeregt, der die Generation «Alpha» als «lebensunfähig» schlechtredete – und dabei zeigte, wo die Grenzen und Gefahren solcher Beschreibungen liegt: man schert ganze Jahrgangsgruppen über einen Kamm… und lässt dabei meist sozioökonomische Hintergründe, Milieuzugehörigkeiten, Klassenunterschiede ausser Acht. Den einzelnen Menschen wird das nicht gerecht. Denn es doch klar: Diese Generationen gibt es ja gar nicht (und auch nicht die verschiedenen «Milieus»): das sind alles Abstraktbegrife, die versuchen, die grossen Linien zu sehen. Die aber gerade dann gefährlich werden, wenn sie die persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Menschen zu ersetzen drohen. Wenn sie zu einer Brille werden, mit der man eine «Generation» wahrnimmt, um dann die «Kommunikation des Evangeliums» darauf auszurichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu Kopfgeburten kommt, zu Versuchen, die zu Scheitern verurteilt sind, ist gross. Aber was stattdessen tun? Manuel und Stephan diskutieren über gelungene und misslungene Versuche, die christliche Botschaft zu kontextualisieren, über ein Evangelium, dass sich in verschiedenen Lebenswelten inkarniert – und über Kirchen, die oft verpassen, Formen des Glaubens und der Nachfolge Jesu überhaupt zu sehen, wenn sie nicht den eigenen institutionellen Erwartungen entsprechen… Eine Folge über die Grenzen von Etiketten, die Sehnsucht nach Verstehen – und die Einsicht, dass Glauben meist dort entsteht, wo niemand ihn geplant hat. | 1h 03m 41s | ||||||
| 12/10/25 | ![]() «Mein Name ist Eugen» – unsere ganz besondere Weihnachtsfolge | Eine Weihnachtsfolge ohne Kitsch, aber mit Chaos, Kindheit und ganz viel «Eugen». Manuel und Stephan zeigen, warum ein freches Kinderbuch überraschend viel über Mut, Humor und die Notwendigkeit reformierter Unangepasstheit erzählt. Davor gibt’s aber erst einmal Drama: Im Stossgebet der Woche muss Ste-phan gestehen, dass er sich vor der Aufnahme heldenhaft mit den Einstellun-gen des Rekorders angelegt – und glorreich verloren hat. Die Folge musste auf einem Notfallsystem entstehen. Immerhin: Es läuft (irgendwie). Manuels Hallelujah der Woche wird emotional: Bei ihm rückt nämlich der Abschied vom RefLab näher. Eine berührende Feier mit fulminanter Rede seiner Chefin, Wertschätzung und Erinnerungen vom Team haben ihn tief bewegt – ein würdiger, herzlicher Ausklang eines intensiven Kapitels. Dann zum Thema der Woche: Manuel und Stephan sprechen über eines der grossartigsten Schweizer Kinderbücher überhaupt: «Mein Name ist Eu-gen», 1955 erschienen – pünktlich vor Weihnachten, also vor genau 70 Jah-ren. Dass der Autor Klaus Schädelin reformierter Pfarrer war und das Buch beim Theologischen Verlag Zürich herauskam, hat Manuel erst kürzlich erfahren. Er diskutiert mit Stephan über die erstaunliche Aktualität dieser Lausbuben-geschichte. Warum tut uns gerade heute eine Geschichte gut, in der Kinder nicht angepasst, brav und verantwortungsbewusst durchs Leben gehen – son-dern einfach losziehen, Regeln brechen und Abenteuer wagen? Und was könnten auch gezähmte und domestizierte Christenmenschen von einer wilden Truppe lernen, die sich wenig um Konventionen schert, Mutig Dinge ausprobiert und sich von Autoritätspersonen nicht zu sehr einschüchtern lässt? Zum Beispiel: Mehr Witz. Mehr Lebensfreude. Weniger Angst, anzuecken. Und die Erkenntnis, dass nicht jede gute Geschichte eine Moralpredigt braucht…:-) Und weil Festtage ohne Geschenke keine Festtage sind, wird auch bei «Ausge-glaubt» etwas verlost: Zwei Victorinox-Taschenmesser mit «Mein Name ist Eugen»-Logo sowie ein Exemplar der wunderschönen Jubiläumsausgabe des TVZ. Teilnahme via Mail an manuel.schmid@reflab.ch oder als DM auf unserem RefLab-Insta-Kanal… die Gewinner bekommen am Wochenende Bescheid! Zum Schluss bleibt nur zu sagen: Frohe Weihnachten, einen gesegneten Start ins neue Jahr – und bleibt «Ausgeglaubt» treu, auch im 2026! | 56m 10s | ||||||
| 12/3/25 | ![]() Rechte Gottesbilder: Wie fromme Vorstellungen politisch brisant werden | Gottesbilder sind nie nur privat – sie prägen, wie wir über Autorität, Freiheit und Politik denken. Manuel und Stephan fragen in dieser Folge, wie theologische Vorstellungen kippen können und warum manche Gottesbilder Menschen für autoritäre Ideologien empfänglich machen. Im «Hallelujah der Woche» erzählt Stephan von einer berührenden Begegnung: Sein Sohn freundet sich ganz selbstverständlich mit einem Jungen aus einer geflüchteten Familie an – ein kleiner Moment, der zeigt, wie unkompliziert Offenheit eigentlich sein könnte. Manuels «Stossgebet» dagegen hat mehr mit Druck zu tun: Er ringt immer noch mit einem überfälligen wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema christlicher Nationalismus und spürt den selbstverursachten Stress im Nacken. Im «Thema der Woche» geht es um die Macht der Gottesbilder. Denn wie man sich Gott vorstellt – als strengen Kontrolleur, als patriarchalen Hausherrn oder als nationalen Souverän – prägt, wie man über Gehorsam, Freiheit, Politik und gesellschaftliche Ordnung denkt. Manuel und Stephan zeigen, warum diese Vorstellungen politisch wirksam werden und wieso sie in vielen rechten Bewegungen eine zentrale Rolle spielen. Sie sprechen über die «Big-God»-Theologie des «neuen Calvinismus», die leicht in eine Sehnsucht nach starken Führern kippt; über patriarchale Hausordnungen, die Top-down-Gehorsam einüben und spirituellen Missbrauch begünstigen; und über christliche Nationalismen, die Gott zum Garanten einer «christlichen Nation» machen und Pluralismus als Bedrohung framen. Zum Schluss betont Stephan, dass es doch eigentlich gerade zum Wesen reformierter Theologie gehört, Gottes Unverfügbarkeit festzuhalten: Gott darf nicht vor den Karren einer politischen Agenda gespannt werden. Wer Gottes Willen zu direkt in politische Programme übersetzt, verrät diese theologische Grundintuition. Genau hier liegt eine wichtige Gegenkraft zu autoritären Gottesbildern: Ein Gott, der sich nicht vereinnahmen lässt, legitimiert auch keine unantastbaren Führerfiguren, keine sakralisierte Nation und keine «göttliche Ordnung», die sich jeder Kritik entzieht. Die Unverfügbarkeit Gottes schützt vor religiöser Übergriffigkeit – und öffnet Raum für demokratische Verantwortung, Irrtumstoleranz und gemeinsames Ringen um das Gute. Eine Folge über die politische Sprengkraft theologischer Bilder – und darüber, warum es entscheidend ist, wer unser Gottesbild prägt und welche Konsequenzen daraus folgen. | 1h 04m 59s | ||||||
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