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Neue Mächte der Energiewende: Deutschland zögert, Vietnam und Thailand ziehen vorbei | Maria Pastukhova (E3G)
Jun 11, 2026
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Die Sonne knipst die französischen Atomkraftwerke aus | Leonhard Gandhi (Energy Charts)
Jun 7, 2026
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"Kein Gaskraftwerk wird einen Solarpark oder Windpark verdrängen" | Stefan Kapferer (50 Hertz)
Jun 4, 2026
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Deutschland zündet den Windturbo - würgen EEG und Netzpaket ihn wieder ab? | Bärbel Heidebroek (Bundesverband Windenergie)
May 28, 2026
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Negative Strompreise: Das passiert, wenn Sonnenstrom das Netz flutet | Leonhard Gandhi (Energy Charts)
May 24, 2026
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| 6/11/26 | ![]() Neue Mächte der Energiewende: Deutschland zögert, Vietnam und Thailand ziehen vorbei | Maria Pastukhova (E3G) | Lange Zeit ist Europa der Vorreiter der globalen Energiewende. Inzwischen läuft China Ländern wie Deutschland technologisch den Rang ab. Im Umfeld der Volksrepublik erwächst außerdem neue Konkurrenz. In Staaten wie Thailand oder Vietnam boomen Elektromobilität und erneuerbare Energien. Aus Eigennutz: Sie möchten kein Geld mehr für fossile Importe ausgeben, sondern welches verdienen. Deshalb bauen sie vollständige Wertschöpfungsketten um Zukunftsbranchen auf und knüpfen Beziehungen mit Gleichgesinnten. "Südostasien bildet für mehrere Technologien ein neues geopolitisches Cluster", sagt Maria Pastukhova von der Denkfabrik E3G. Die Leiterin des Forschungsprogramms "Globale Energiewende" legt Europa nahe, sich zu sputen, wenn es nicht abgehängt werden möchte: "Die Weltwirtschaft wartet nicht auf Länder, die zögern." Die entscheidende Frage ist: Wie gelingt die Energiewende, ohne erneut abhängig zu werden? "Europa hat drei nicht so gute Optionen", sagt Pastukhova. Ihre Empfehlung: kontrollierte Offenheit. Außerdem Thema im Podcast: +++ Der Aufstieg der Region ist China-getrieben: Machen sich die südostasiatischen Staaten abhängig? +++ Warum ist der Zugriff auf Verarbeitungskapazitäten wichtiger als auf seltene Erden selbst? +++ Warum fällt Europa auch bei den Emissionen hinter den Entwicklungsländern zurück? Gast: Maria Pastukhova, Leiterin des Forschungsprogramms "Globale Energiewende" der Denkfabrik E3G. Sie beschäftigt sich mit Fragen zu Energiediplomatie, Energiesicherheit und Geopolitik der Energiewende. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 6/7/26 | ![]() Die Sonne knipst die französischen Atomkraftwerke aus | Leonhard Gandhi (Energy Charts) | In Frankreich liefern 57 Atomreaktoren zuverlässig Dauerstrom. Sie sind das Rückgrat des französischen Stromsystems. Für die Zukunft setzt Frankreich aber wie Deutschland immer stärker auf Solar- und Windenergie. Speziell an sonnigen, aber auch an besonders windigen Tagen müssen die Atomkraftwerke ihre Leistung deshalb drosseln. Teils werden sie komplett abgeschaltet. Atomkraftwerke wurden aber nicht für den flexiblen Betrieb gebaut. Sie müssen immer laufen, sonst rechnen sie sich nicht. Und sie gehen schneller kaputt. Auch der französische Atomkonzern EDF schlägt Alarm."Es wird es in zehn Jahren erhebliche Probleme geben", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur erklärt, was in einem Reaktor passiert, wenn Atomkraftwerke regelmäßig gedrosselt werden. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 6/4/26 | ![]() "Kein Gaskraftwerk wird einen Solarpark oder Windpark verdrängen" | Stefan Kapferer (50 Hertz) | An sonnigen Tagen erzeugen deutsche Solaranlagen inzwischen mehr Strom, als das Land speichern oder verbrauchen kann. Übertragungsnetzbetreiber wie 50 Hertz exportieren den Strom deshalb ins Ausland - und zahlen viele Millionen Euro dafür. Die Lösungen sind in Arbeit, benötigen aber Zeit: "In den kommenden fünf Jahren werden mehr als 50 Gigawatt an Batteriespeichern realisiert", sagt 50-Hertz-Chef Stefan Kapferer. Was passiert bis dahin? Der Netzbetreiber wird deutlich: Viele Regionen benötigen vorerst keine weitere Solarenergie. "Für fünf oder sechs Jahre sollten wir andere Prioritäten setzen." Zum Beispiel? Mehr Tempo beim Windkraft-Ausbau. Und bei den neuen Gaskraftwerken: "Batterietechnologien machen große Fortschritte", sagt Kapferer. "Aber wir hatten 2025 eine 200-stündige Dunkelflaute. Das decken wir nicht ohne neue Gaskraftwerke ab. Dreckige Kohlekraftwerke wollen wir aber auch nichts ins System holen." Weitere Themen im Podcast mit Stefan Kapferer: Warum fällt der deutsche Strombedarf niedriger aus als erwartet? Warum gibt es seit zwei Jahren einen Anlagen-TÜV für Erneuerbare? Welche Regionen verkraften weiteren Solarzubau, welche nicht? Welche "absurde Regelung" beim Netzanschluss verhindert Wertschöpfung und Arbeitsplätze? Gast: Stefan Kapferer, Vorstandsvorsitzender von 50 Hertz. Der Übertragungsnetzbetreiber ist für den Netzbetrieb in Berlin, Hamburg und allen ostdeutschen Bundesländern verantwortlich. Zuvor war Kapferer unter anderem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Chef des Bundesverbands der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/28/26 | ![]() Deutschland zündet den Windturbo - würgen EEG und Netzpaket ihn wieder ab? | Bärbel Heidebroek (Bundesverband Windenergie) | 2017 bricht der deutsche Windausbau ein. Die Große Koalition streicht die Förderung zusammen. Strenge Abstandsregeln tun ihr Übriges. Hersteller entlassen Mitarbeiter und schließen Werke. Windkraft - das Fundament der deutschen Energiewende - kollabiert. Erst zehn Jahre später ist die Krise ausgestanden. Der Zubau wird sich 2026 im Vergleich mit 2025 verdreifachen. Die Bundesländer drängen auf zusätzliche Ausschreibungen, um alle Projekte realisieren zu können. Deutschland zündet den Windturbo. Beim Bundesverband Windenergie jedoch schrillen die Alarmglocken. BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek kritisiert die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Neuausrichtung der Energiewende als neues Stoppschild für ihre Branche. "Das EEG würde die Wirtschaftlichkeit gefährden, durch das Netzpaket fallen Ausbauflächen weg", sagt sie im Podcast. Sie befürchtet eine Krise, die "deutlich größer" wäre als 2017. Was sagt das Wirtschaftsministerium zu den Warnungen und Verbesserungsvorschlägen? "Das hat sich damit nicht auseinandergesetzt, sondern einfach gesagt: Nee, will ich nicht." Außerdem im Podcast im Bärbel Heidebroek: Was ist der Unterschied zwischen Genehmigung und Ausschreibung? Warum verursacht der Austausch eines Leiterseils von Stromtrassen Kopfschmerzen? Warum benötigen Bayern und Baden-Württemberg dringend eine Sonderausschreibung für Windkraftprojekte? Gast: Bärbel Heidebroek, Präsidentin Bundesverband Windenergie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/24/26 | ![]() Negative Strompreise: Das passiert, wenn Sonnenstrom das Netz flutet | Leonhard Gandhi (Energy Charts) | Deutschland kämpft mit einem neuen Energieproblem: An sonnigen Feiertagen wie dem 1. Mai flutet Solarstrom das Netz. Die Preise fallen ins Bodenlose. Das Stromnetz läuft am Limit. Was passiert, wenn Strom plötzlich minus 85 Cent pro Kilowattstunde und weniger kostet? Und wie wahrscheinlich ist ein Stromausfall? Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/21/26 | ![]() "Mit Lastspitzenkappung kann ein Betrieb 50 Prozent der Stromkosten einsparen"| Lena Voss (Furo Energy) | Sechs Jahre, zwei Energiekrisen. Für viele Unternehmen ist die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Sie halten sich mit Investitionen zurück, doch für ein bisheriges Nischenprodukt sollten sie ihre Zurückhaltung überdenken: Mit einem Gewerbespeicher können sie ihre Stromkosten um bis zu 50 Prozent im Jahr senken, sagt Lena Voss. Möglich macht dies die sogenannte Lastspitzenkappung. Die Lastspitze bezeichnet den Moment, in dem der Stromverbrauch sein Maximum erreicht. In solchen Ausreißern nach oben können Betriebe 1000 oder sogar 2000 Kilowatt zusätzlich verbrauchen. "In Baden-Württemberg werden in solchen Fällen für ein Kilowatt Strom teils mehr als 200 Euro fällig", sagt die Mitgründerin des Speicher-Startups Furo. Voss ist überzeugt, dass künftig jedes größere Unternehmen einen Batteriespeicher benötigen wird. Sie warnt allerdings davor, die Wirtschaftlichkeit falsch zu berechnen - denn nur mit der richtigen Größe und Steuerung liefert der Speicher die versprochene Einsparung. Gast: Lena Voss, Co-Gründerin von Furo Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/14/26 | ![]() "Sepp Müller kann die Dena nicht so leicht abschaffen, wie er sich das vorstellt" | Corinna Enders (Dena) | Die Deutsche Energie-Agentur beschäftigt rund 700 Menschen in Berlin und Halle (Saale). Doch der Bund muss sparen. Ein Vorschlag aus der Unionsfraktion lautet: Schafft das Bundesunternehmen ab. Die Aufgaben können doch die Ministerien übernehmen. Können sie nicht, warnt Corinna Enders im Podcast "Das Klima-Labor von ntv". Die Dena-Chefin bezeichnet ihr Unternehmen als "Scharnier zwischen Politik und Praxis", das die Kommunen etwa beim "Klein-Klein der Wärmeplanung" unterstützt. "Viele haben weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um das selbst zu erledigen." Durch den engen Kontakt wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dena auch, was Energieberater, Installateure und Heizungsbauer für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende wirklich benötigen: Planbarkeit und Verlässlichkeit. Außerdem im Podcast: Was hält Corinna Enders vom Energiewende-Monitoring? Wie beurteilt Sie das Gebäudemodernisierungsgesetz? Warum treffen die Menschen "offensichtlich vernünftige" Entscheidungen? Gast: Corinna Enders, Geschäftsführerin der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/10/26 | ![]() "Mit einem Auto fährt man eine halbe Stunde durch unser Solarkraftwerk" | Andreas Schell (ib vogt) | Deutschland eiert herum. Raus aus der Atomkraft. Rein in die Atomkraft. Dann wieder raus. Jetzt wieder rein? Andreas Schell hat die Nase voll. "Ich verstehe nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird." Der Chef von ib vogt wirft Atomkraft-Befürwortern im Podcast vor, unaufrichtig zu argumentieren - und Antworten auf entscheidende Fragen zu verschweigen: "Wir reden doch nicht davon, eine Küche auszutauschen." Ein Kernkraftwerk sei deutlich komplexer als Katastrophenprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen. Andreas Schell setzt stattdessen auf Solarkraftwerke. Kein Wunder, die baut er selbst. "Wenn man mit einem Auto durch unsere spanische Anlage in Segovia fährt, braucht man mehr als eine halbe Stunde." Aufgrund ihrer Größe verursachen Solarkraftwerke ebenfalls Flächenkonflikte. Nicht nur in dicht besiedelten Ländern wie Deutschland. Auch die Bürgermeisterin von Segovia war anfangs nicht von dem Projekt begeistert. Die Anwohner auch nicht. Wie haben Schell und ib vogt die Leute mitgenommen? Und wie ist er überhaupt von Dieselmotoren und Gaskraftwerken bei Solarkraftwerken gelandet? Gast: Andreas Schell ist seit Juni 2025 Chef des Solarunternehmens ib vogt. Er hat mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Energie-, Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilindustrie gesammelt, unter anderem als CEO von EnBW und Rolls-Royce Power Systems. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 5/7/26 | ![]() "Die Deutschen lehnen Klimaschutz-Vorgaben noch mehr ab als Corona-Maßnahmen" | Katrin Schmelz (Santa Fe Institute) | Als Robert Habeck sein Heizungsgesetz vorstellt, rebellieren Teile der Republik. Katrin Schmelz überrascht das nicht. Die Verhaltensökonomin erforscht die Akzeptanz von Klimaschutz. Das Ergebnis: Mit falsch gemachtem Klimaschutz verliert die Politik selbst die Leute, die ihn eigentlich unterstützen. Menschen möchten sich nicht vorschreiben lassen, wie sie heizen oder kochen sollen. "Fühlen sich Menschen in ihrer Freiheit eingeschränkt? Das ist der entscheidende Aspekt", sagt Schmelz im Podcast. "Eine Vorgabe zur Regulierung der Wohnraumtemperatur oder des Fleischkonsums würde mehr Widerstand hervorrufen als die Corona-Impfpflicht." Außerdem im Podcast: - Wie ist das Leben als überzeugte Radfahrerin in Santa Fe? - Warum wurde Katrin Schmelz von der "amerikanischen Freundlichkeit" überrascht? - Wo hat Norwegen Klimaschutz fast perfekt umgesetzt? - Warum würden die Menschen Tempolimit und Flugverbote akzeptieren, nicht aber Vorgaben zum Fleischkonsum? Gast: Dr. Katrin Schmelz, Verhaltensökonomin und Psychologin. Sie erforscht am Santa Fe Institute im US-Bundesstaat New Mexiko und bald an der Technischen Universität Dänemark (DTU) die Akzeptanz von Nachhaltigem Verhalten. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/30/26 | ![]() "Seit 1990 ist klar: Uns bleiben nur Solar- und Windenergie" | Jörg Müller (Enertrag) | Jörg Müller baut 1992 im brandenburgischen Gerswalde seine erste Windkraftanlage. Wenige Jahre nach seinem Kerntechnik-Studium in Moskau ist für den Ingenieur klar: Das ist die Zukunft. Alternativen gibt es nicht. Gut 30 Jahre später betreibt Müller mit Enertrag in der Uckermark ein Verbundkraftwerk und beliefert seine Kunden 24 Stunden am Tag mit Strom aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff: "Ich hätte nicht damit begonnen, wenn ich nicht gewusst hätte: Damit können wir so verlässlich Energie liefern wie jedes andere Kraftwerk auch", sagt Müller im Podcast. Sein Vorbild ist die Landwirtschaft. "Die Erntezeit dauert zwei Wochen. Wie haben wir daraus Essen für 54 Wochen gemacht? Mit Getreidespeichern." Deshalb ärgert sich der Enertrag-Chef auch, wenn von "Überschussstrom" gesprochen wird: "Es spricht auch niemand von Überschussweizen, wenn mehr geerntet wird, als man essen kann." Das Potenzial der Erneuerbaren ist ihm zufolge längst nicht ausgeschöpft, speziell die Solarenergie beeindruckt: "Sie hat das Potenzial, Windenergie überflüssig zu machen", sagt Müller. "Ich wüsste nicht, warum Solarzellen keinen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreichen sollten." Das sind gute Nachrichten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Müller ist überzeugt, dass das neue Energiesystem deutlich günstiger als das bisherige wird, "selbst wenn die Kilowattstunde doppelt so viel kostet". Ein besonderes Lob hat er im Podcast für Robert Habeck parat. Die Ausbauziele des früheren Wirtschaftsministers für Wind und Sonne sind nicht nur "industriepolitisch klug" geplant. Gast: Jörg Müller studiert in den 1980er-Jahren Kerntechnik in Moskau. Das dazugehörige Praktikum möchte er 1987 in Tschernobyl absolvieren. 1990 stellt er fest: Kernenergie hat keine Zukunft. Weil sein DDR-Betrieb nach der Wende abgewickelt wird, wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet 1998 in der Uckermark die Enertrag SE. Der gebürtige Dessauer leitet das Unternehmen bis Juni 2022. Inzwischen ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
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| 4/23/26 | ![]() Smart-Meter-Rollout mit Zwangsgeldern: "Es gibt für Netzbetreiber keine Ausreden mehr" | Klaus Müller (Bundesnetzagentur) | Andere Länder sind mit dem Smart-Meter-Rollout seit Jahren fertig. Deutschland steht bei 5,5 Prozent. Schlimmer noch, Dutzende Netzbetreiber haben keinen einzigen intelligenten Stromzähler verbaut: "Sie haben nicht getrödelt, sondern sich schlicht zu spät gekümmert und damit glasklare gesetzliche Fristen gerissen", sagt Klaus Müller. Im Podcast stellt der Präsident der Bundesnetzagentur klar: Die Zeiten von Ausreden und Pädagogik sind vorbei. Seine Behörde ermittelt inzwischen gegen 77 besonders langsame Netzbetreiber - und möchte sie mit einer Strafzahlung motivieren, ihre Pflichten zu erfüllen: "Es ist jedem Netzbetreiber unangenehm, wenn er seinen Aufsehern berichten muss: Wir müssen ein Zwangsgeld zahlen." Gast: Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/20/26 | ![]() ETS-Zoff der Industriebosse: "Der RWE-Chef rief an und sagte: Wir müssen den Emissionshandel retten!" | Peter Liese (MEP | EVP) | Im Oktober torpediert Evonik offen das Herz des europäischen Klimaschutzes: Der europäische Emissionshandel ist "volkswirtschaftlicher Irrsinn" und müsse abgeschafft werden. CO2-Preise für schmutzige Technologien? Nein, danke. Zu teuer. Zur Rettung eilen ausgerechnet andere Industriegiganten: "Heidelberg Materials möchte europaweit klimaneutrale Zementwerke bauen", sagt der Europaparlamentarier Peter Liese (EVP) im Podcast. "Durch diese Diskussion ging der Aktienkurs von denen in den Keller." Liese zufolge erhielt Evonik "richtig Druck aus der Wirtschaft". Inzwischen zeichnet sich ein Kompromiss ab. Die Ausgabe der CO2-Zertifikate wird reformiert, denn offensichtlich ist: Es knirscht. Ein zentrales Problem bleibt jedoch von der Reform unberührt. Der Emissionshandel spült viele Milliarden Euro in die europäischen Kassen, um Unternehmen und Haushalte zu entlasten. Das Geld wird in vielen Staaten jedoch zweckentfremdet. Gast: Peter Liese. Er vertritt seit 1994 die Region Südwestfalen im Europäischen Parlament. Der CDU-Politiker war viele Jahre lang Verhandlungsführer der EVP-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Klima und Lebensmittelsicherheit. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/16/26 | ![]() "Politik muss klar sagen: Diese Krise kann der Staat nicht auffangen"| Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum) | Vier Jahre nach der Energiekrise wird Deutschland erneut von einem Preisschock heimgesucht. Auf der Suche nach Antworten wiederholt die Politik ihre Fehler der Vergangenheit: "Man muss gezielt entlasten", sagt der Ökonom Andreas Löschel im Podcast. "Direktzahlungen an besonders betroffene Haushalte scheitern an fehlenden IBANs? Dann sollte die Politik diesen Kanal flottmachen." Und bis dahin? Muss sie der Bevölkerung reinen Wein einschenken: "Dieser Kostenschock steckt im System", sagt Löschel. "Den wird man nicht so einfach wegbekommen. Das sollte man klar kommunizieren. Dann können alle Menschen selbst überlegen, wie sie mit dieser Krise umgehen." Gast: Andreas Löschel ist Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess "Energie der Zukunft" der Bundesregierung. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/12/26 | ![]() LNG-Paradoxon: Die Welt sagt Tschüss zur Brückentechnologie| Ira Joseph (Columbia-Universität) | Erdgas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den erneuerbaren Energien. Das ist die Erzählung. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen weiteren Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst sie sagen: Das ist nicht gut für die Branche. Ira Joseph stimmt im Podcast zu. Der US-Amerikaner ist ein führender Experte für die globalen Gasmärkte und beschäftigt sich mit der Frage, wie der Iran-Krieg den Gasmarkt verändert. Seine Theorie ist bekannt als LNG-Paradoxon: Der Krieg im Iran wird zu einem größeren LNG-Angebot führen, weil die hohen Preise neue Anbieter und Geldgeber anlocken. Die Nachfrage wird sinken, weil Länder, die bisher LNG importiert haben, sich nach Alternativen umschauen. Gast: Ira Joseph, Global Fellow am Zentrum für globale Energiepolitik der Columbia-Universität in New York. Der US-Amerikaner war zuvor Abteilungsleiter für Erdgas und LNG beim börsennotierten Finanzdienstleister S&P Global. Erstmals hat er sich Ende der 1980er-Jahre mit der Öl- und Gasindustrie beschäftigt als Reporter für die Rohstoffzeitschriften "Petroleum Intelligence Weekly" und "World Gas Intelligence". Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/9/26 | ![]() Darum hat Großbritannien die zweithöchsten Strompreise | Jan Rosenow (Universität Oxford) | Vor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Die Politik verspricht: Die Energiewende wird das Vereinigte Königreich reicher und sicherer machen. Bisher macht sie Strom vor allem teurer. Er kostet inzwischen so viel wie in Deutschland. Auch in Großbritannien wurden viele Fehler gemacht. "Der Ausbau von Windkraft an Land wurde vor etwa 15 Jahren praktisch abgedreht", sagt Jan Rosenow von der Universität Oxford im Podcast. "Den Solarausbau hat die damalige Regierung auch verschlafen, weil sie die Einspeisevergütung nicht zahlen wollte." Stattdessen wurde voll auf teure Windparks in der Nordsee gesetzt. Und Gaskraftwerke. Dann kam der Ukraine-Krieg, jetzt der Iran. Kein Lichtblick? Doch. Inzwischen boomt Solar selbst auf der verregneten Insel. E-Mobilität auch: "Das ist für viele Haushalte die Einstiegsdroge in die Elektrifizierung." Gast: Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und Leiter des "Energy Programme". Außerdem ist er Jackson Senior Research Fellow am Oriel College in Oxford und darüber hinaus Senior Associate am Cambridge Institute for Sustainability Leadership der Universität Cambridge. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 4/2/26 | ![]() "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom" | Tim Meyerjürgens (Tennet Germany) | Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch, jedenfalls. Sie hat ein hervorragendes Windangebot, einen guten Baugrund und ist relativ flach. Doch bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen und verzettelt sich. Deutschland plant etwa zu viele Windräder. Sie nehmen einander den Wind weg und laufen nur ein Viertel der Zeit. "Das ist ineffizient", sagt Tim Meyerjürgens im Podcast. Der Ingenieur leitet Tennet Germany. Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber ist für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich. Meyerjürgens macht einen überraschenden Vorschlag: Weniger ist mehr. Weniger Turbinen erzeugen nicht weniger Strom. Erst recht nicht, wenn die Windparks europäisch vernetzt werden. Dann können sie dem Tennet-Chef zufolge rund um die Uhr laufen: "Wir beuten eine Sturmfront erst in Großbritannien aus und übetragen den Strom nach Deutschland und tags darauf machen wir es umgekehrt."" Gast: Tim Meyerjürgens, CEO von Tennet Germany Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/26/26 | ![]() "Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung" | Peter Knuth (BDSH) | Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. "Es wurden viele Anlagen verkauft", sagt Peter Knuth vom Bundesverband des Solarhandwerks. Bei Montage und Installation folgte das böse Erwachen. "Letztlich kann jeder Mensch Module aufs Dach schrauben, der sich hinauf traut. Die neuen Unternehmen haben Kunden mit unseriösen Anzeigen überschüttet." Nach vier Jahren Preiskampf stehen viele Handwerksbetriebe vor einer unsicheren Zukunft. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen hat damit nichts zu tun. "Solartechnik ist inzwischen so günstig, dass man alle Flächen wirtschaftlich nutzen kann - in Süd- und Norddeutschland", sagt Knuth. Das gilt nicht für die grüne Gas- oder Ölheizung: "Dieses Pferd ist tot geritten." Gast: Peter Knuth, Vorsitzender des Bundesverbands des Solarhandwerks (BDSH) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/22/26 | ![]() Ingenieure lehnen SMR ab: "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer" | Leonhard Gandhi (Fraunhofer ISE) | Ursula von der Leyen lechzt nach modernen Mini-Atomreaktoren. Markus Söder auch. Die USA ohnehin. Die Politik möchte etliche Milliarden Euro und Dollar in SMR investieren. Tatsache bleibt: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren nur Wunschtraum, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor" von ntv. "Kleine Reaktoren brennen Kernbrennstoff schlechter ab. Deswegen sind SMR per se deutlich teurer als große Anlagen." Die Branche weiß ihm zufolge um ihre Ineffizienz, aber "scheitert krachend" mit allen Alternativen. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/19/26 | ![]() Mittelstand leidet: "Energiepreise werden sich erst Ende 2027 wieder normalisieren" | Niels Keunecke (Meistro Energie) | Kleinere und mittlere Unternehmen bekommen keinen Industriestrompreis. Sie haben anders als Autofahrer keine Lobby und anders als große Konzerne keinen Draht ins Wirtschaftsministerium. Ihr finanzieller Puffer? Gering. Ihre Margen? Auch. Steigende Energiekosten sind tödlich. Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten, um den Iran-Schock zu bewältigen: Energiefresser finden, dann unabhängig werden. "Eine eigene Solaranlage hat das größte Einsparpotenzial", sagt Niels Keunecke im Podcast. Der Chef von Meistro Energie versorgt 13.000 kleine und mittlere Unternehmen mit Strom und Gas. Seine Prognose ist düster: "Selbst, wenn der Krieg im Nahen Osten zeitnah endet, deuten die Preise an der Börse darauf hin, dass sich die Energiepreise erst Ende 2027 wieder in normales Fahrwasser bewegen." Eine gut geplante Energiewende mit klaren Vorgaben würde helfen, doch das deutsche Energiesystem wie ihm zufolge ähnlich gemanagt wie die Deutsche Bahn. Gast: Niels Keunecke, CEO der Meistro GmbH und Chef von Meistro Energie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/16/26 | ![]() Die Widersprüche der chinesischen Energiewende | Kevin Tu (Agora Energy China) | China ist der Gigant der erneuerbaren Energien. Allein 2025 hat das Land dreimal so viele Solaranlagen installiert, wie Deutschland insgesamt hat. Aber auch Kohlekraftwerke schießen wie Pilze aus dem Boden. Im Umland von Peking darf aber nicht mit Kohle geheizt werden. Stattdessen gibt es Gasheizungen. Die sind für viele Menschen aber zu teuer. Und bei der Wärmepumpe? Führt China eine Debatte wie Deutschland. Gast: Kevin Tu, Geschäftsführer der Denkfabrik Agora Energy China Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/12/26 | ![]() "Drei Viertel der Deutschen hätten sofort mehr Geld in der Tasche" | Bastian Gierull (Octopus Energy) | Deutschland ist ein Junkie. "Wir sind abhängig von fossilen Brennstoffen", sagt Octopus-Energy-Chef Bastian Gierull im neuen Podcast. "Der Iran-Krieg macht deutlich: Nach der Energiekrise haben wir nur den Dealer ausgetauscht." Wie überwinden wir die Sucht und schaffen günstige Energiesicherheit? "Die Lösungen sind bekannt - nicht erst seit letzter Woche", sagt er. Die Ansätze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche findet er nicht verkehrt, hält sie aber nur für Zwischenlösungen. "Es fehlt der nächste Schritt. Wir möchten den Ausbau der Erneuerbaren ja nicht einstellen." Kurzfristig hat die Bundesregierung ihm zufolge allerdings zwei andere Optionen, um Haushalte zu entlasten und clean zu werden: das Wahlversprechen einlösen und die Stromsteuer senken. Das macht E-Auto und Wärmepumpe automatisch attraktiver. Eine neue Studie der RWTH Aachen und Octopus Energy empfiehlt außerdem eine Strompreisobergrenze für Bestandskunden: "Dann wird niemand mehr über den Tisch gezogen und muss 75 Cent pro Kilowattstunde zahlen." Denn derzeit zahlen treue Kundinnen und Kunden jedes Jahr 11 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Gast: Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/5/26 | ![]() "Die Grüngasquote verteuert Heizen für alle - auch Bestandskunden" | Kerstin Stratmann (Fachverband Gebäudeenergie) | Der Ölpreis steigt, der Gaspreis explodiert. Der Iran-Krieg ist ein weiterer Grund, sich ernsthaft mit einer Wärmepumpe auseinanderzusetzen. Ein anderer ist das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) von Union und SPD. Der Entwurf enthält zwei Ansätze, die das Heizen mit Öl und Gas teurer machen würden als das bisherige Heizungsgesetz: Biotreppe und Grüngasquote. Wirtschaftsinstitute und auch die Bundesregierung selbst warnen vor Mehrkosten von bis zu 700 Euro im Jahr. "Uns bereiten die Pläne wenig Bauchschmerzen", sagt Kerstin Stratmann vom Fachverband Gebäudeenergie selbstbewusst im Podcast. Ihr zufolge hat die Wärmepumpe Heizungsbauer, Handwerk und auch Immobilienwirtschaft bereits von sich überzeugt. "Sie ist die beste und wirtschaftlichste Lösung. Daran wird die Abschaffung des Heizungsgesetzes nichts ändern." Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin ZVEI-Fachverband Gebäudeenergie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 3/3/26 | ![]() "Der Iran zeigt: Gas als Brückentechnologie erweist sich erneut als illusionär" | Jakob Schlandt (Hamburg Institut) | Die USA und Israel greifen den Iran an, der wehrt sich. Unter anderem sperrt die Islamische Republik die Straße von Hormus. Das ist ein wichtiger Transportweg für Erdöl und Flüssiggas (LNG). Der Iran beschießt außerdem Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Das Emirat stellt deshalb an zwei Standorten seine Flüssiggas-Produktion ein. Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur wenig. Trotzdem sorgt der Iran-Konflikt speziell an den europäischen Gasmärkten für Verwerfungen. Warum? Was bedeutet das für die deutsche Energieversorgung? Was bedeutet es, wenn man jetzt noch eine Gasheizung besitzt? "Die Ölversorgung ist deutlich flexibler", sagt Jakob Schlandt in einem Iran-Spezial. Er warnt: Beim Gas könnte es anders als beim Öl besonders dicke kommen. Gast: Jakob Schlandt, Leitung Regulierung und Märkte am Hamburg Institut Consulting (HIC) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 2/26/26 | ![]() "Ich kann die Skepsis verstehen, aber: Gaskraftwerke werden wir nicht mehr benötigen" | Jan Rabe (Rabot Energy) | Digital? Für das deutsche Stromsystem ein Fremdwort. Nur vier Prozent der Haushalte verfügen bisher über Smartmeter. In Dänemark, Frankreich oder Italien unvorstellbar. Umgekehrt ist das Verhältnis bei heimischen Batteriespeichern: "Wir sind Vorreiter bei der dezentralen und flexiblen Energieversorgung", sagt Jan Rabe von Rabot Energy im Podcast. Die Krux: Auf sich allein gestellt vollendet weder die eine noch die andere Technologie die Energiewende. Smartmeter UND Batteriespeicher sind die Bausteine für das Stromsystem der Zukunft. Und dynamische Tarife. "Nur damit kann man Flexibilität ins Energiesystem übertragen", sagt Rabe. Und die Macht von Wind- und Solarkraft entfesseln: "Man speichert Strom, wenn er günstig ist, um ihn zu verwenden, wenn er teuer ist." Das spart Geld und Netzausbau. Und Gaskraftwerke. Langfristig jedenfalls. Kurzfristig? Hat Rabe Verständnis dafür, dass die Politik neue baut: "Das Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen ist bislang nicht bereit für das neue System." Gast: Jan Rabe, Co-Gründer und Chef von Rabot Energy Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
| 2/25/26 | ![]() Gebäudemodernisierungsgesetz: "Die Mieter und der Klimaschutz sind die großen Verlierer" | Kerstin Stratmann (Fachverband Gebäudeenergie) | Das Heizungsgesetz ist Geschichte, die Zukunft lautet: Gebäudemodernisierungsgesetz. Kerstin Stratmann allerdings tut sich schwer, in den Reformplänen der schwarz-roten Koalition den fortschrittlichen Aspekt zu finden: "Die Modernisierung fehlt mir", sagt die Geschäftsführerin des Fachverbands Gebäudeenergie in einer ersten Einschätzung. Was erkennt sie stattdessen in den Plänen von Union und SPD? Zwei große Verlierer: alle Menschen, die zur Miete wohnen, und der Klimaschutz. Schuld ist die neue Grüngasquote. Dafür wird Biomethan benötigt. Das steht ihr zufolge aber gar nicht zur Verfügung: "Wir sind gespannt, woher das Grüngas kommen wird. Das muss die Gaswirtschaft erstmal liefern." Anders sieht es ihr zufolge bei der Wärmepumpe aus. Die hat sich trotz aller Herausforderungen gut entwickelt. Wer kann, sollte zugreifen: "Wir hören, dass Wärmepumpen die Heizkosten schon jetzt um ein Drittel senken." Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin Fachverband Gebäudeenergie. Die ausführliche Analyse der GEG-Reform mit ihr folgt kommende Woche. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de | — | ||||||
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