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Greenwashing – Das schmutzige Geschäft mit dem Gewissen [Vortrag von Ursula Bittner]
Jun 9, 2026
40m 32s
Neue Gentechnik-Regeln – Gezielter Verstoß gegen Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit?[Gespräch mit M. Mertens & A. Volling]
Apr 23, 2026
49m 58s
Kann Künstliche Intelligenz die Natur schützen? [Ein Gespräch mit Frauke Fischer]
Mar 19, 2026
1h 06m 29s
Die Sicherheitslüge. Wie Europa sich mit Waffen schützen will – aber mit Öl & Gas erpressbar macht [S.Goetze & A.Joeres]
Feb 20, 2026
57m 44s
Mehr Moor wagen! Über den Beitrag von Mooren zum Klimaschutz [Gespräch mit Matthias Drösler und Pia Röder]
Jan 12, 2026
48m 44s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/9/26 | ![]() Greenwashing – Das schmutzige Geschäft mit dem Gewissen [Vortrag von Ursula Bittner]✨ | GreenwashingSustainability+3 | Ursula Bittner | Greenpeace | — | greenwashingsustainability+3 | — | 40m 32s | |
| 4/23/26 | ![]() Neue Gentechnik-Regeln – Gezielter Verstoß gegen Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit?[Gespräch mit M. Mertens & A. Volling]✨ | GentechnikEU-Regulierung+4 | Martha Mertens | EU-KommissionGentechnikkonzerne | — | GentechnikEU+7 | — | 49m 58s | |
| 3/19/26 | ![]() Kann Künstliche Intelligenz die Natur schützen? [Ein Gespräch mit Frauke Fischer]✨ | Künstliche IntelligenzNaturschutz+3 | Frauke Fischer | — | — | Künstliche IntelligenzNaturschutz+3 | — | 1h 06m 29s | |
| 2/20/26 | ![]() Die Sicherheitslüge. Wie Europa sich mit Waffen schützen will – aber mit Öl & Gas erpressbar macht [S.Goetze & A.Joeres]✨ | energy dependencyEuropean security+3 | S.GoetzeA.Joeres | EuropaRussland+4 | — | energy importssecurity+5 | — | 57m 44s | |
| 1/12/26 | ![]() Mehr Moor wagen! Über den Beitrag von Mooren zum Klimaschutz [Gespräch mit Matthias Drösler und Pia Röder]✨ | MoorKlimaschutz+3 | Matthias DröslerPia Röder | oekom vereinoekom verlag | — | MooreKohlenstoffspeicherung+3 | — | 48m 44s | |
| 11/12/25 | ![]() Rechtspopulistische Narrative im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik [Gespräch mit Albert Denk und Johanna Siebert]✨ | RechtspopulismusUmweltpolitik+4 | Albert DenkJohanna Siebert | — | — | RechtspopulismusUmwelt+4 | — | 56m 39s | |
| 10/1/25 | ![]() Grüner Kolonialismus. Zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit [Vortrag von Miriam Lang]✨ | Energiewendegrüner Kolonialismus+4 | Miriam Lang | EuropaNordamerika+1 | Globalen Süden | EnergiewendeKlimakrise+5 | — | 36m 23s | |
| 8/28/25 | ![]() Ökonomie der Fürsorge (II/II): Warum wir Wohlstand neu denken müssen [Essay von Tim Jackson]✨ | Ökonomie der FürsorgeGesundheit+5 | — | — | — | FürsorgeGesundheit+7 | — | 45m 39s | |
| 7/16/25 | ![]() Ökonomie der Fürsorge (I/II): Care als zentrales Ordnungsprinzip von Leben [Essay von Tim Jackson]✨ | FürsorgeCare-Arbeit+4 | — | — | — | FürsorgeCare+6 | — | 42m 19s | |
| 6/6/25 | ![]() Die Erde als Glücksfall. Ein astronomischer Blick auf unseren Heimatplaneten [Gespräch mit Leonard Burtscher]✨ | astronomyclimate crisis+3 | Dr. Leonard Burtscher | Max-Planck-Institut für AstronomieAstronomers for Planet Earth+1 | — | Earthastronomy+3 | — | 45m 11s | |
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| 4/28/25 | ![]() Weniger Fleisch – mehr Klimaschutz. Warum unsere Ernährung pflanzenbasiert(er) werden muss [mit Friederike Schmitz] | Die Landwirtschaft leidet unter der Klimakrise, trägt aber auch maßgeblich zu ihr bei. Dabei spielt die Tierhaltung eine entscheidende Rolle. Bis zu einem Drittel aller anthropogenen Treibhausgasemissionen entstammen den globalen Ernährungssystemen – allein auf die Tierproduktion gehen 12 % bis 20 % aller Emissionen zurück. Fachleute sind sich einig: Ohne eine deutliche Reduktion der Tierhaltung wird es keine effektiven Klimaschutz geben. Doch wie könnte der notwendige Wandel zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährungsweise konkret gestaltet werden? | 59m 11s | ||||||
| 3/25/25 | ![]() Klimaaktivismus unter Druck. Über zunehmende Repressionen gegen die Klimabewegung in Deutschland [mit E. Schlichter] | Die Repressionen gegen die Klimabewegung nehmen zu. Angefangen bei der polizeilichen Praxis über Strafverfolgung und Präventivhaft bis hin zu Beschränkungen der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Begleitet und angefeuert von sprachlichen Diffamierungen in den Medien und dem Versuch einiger Politiker:innen, weite Teile der Klimabewegung zu kriminalisieren („Klimaterroristen“) – statt sich mit deren berechtigen Forderungen konstruktiv auseinanderzusetzen. Alles in allem eine Gefahr für Klimaschutz und demokratische Teilhabe gleichermaßen. Was sind die Auslöser dieser Entwicklung, welche neuen Gefahren drohen und warum muss die Zivilgesellschaft gestärkt statt weiter geschwächt werden? | 41m 54s | ||||||
| 2/17/25 | ![]() Earth for All Deutschland – Wege in eine bessere Zukunft für Alle [Gespräch mit Lena Hennes und Till Kellerhoff] | Inmitten zahlreicher Krisen und verschärfter gesellschaftlicher Auseinandersetzungen verlieren gerade viele Menschen die Hoffnung auf eine gute Zukunft. Die Antworten der Politik sind oft unterkomplex und verlieren sich in falschen Alternativen: Klima retten – oder doch lieber die Wirtschaft und den eigenen Wohlstand? Ein Team renommierter Expert:innen des Club of Rome und des Wuppertal Instituts macht hingegen Mut. In ihrer Studie Earth for All Deutschland entwerfen sie – basierend auf umfangreichen Daten und Modellierungen – konkrete Zukunftsszenarien für Deutschland. Ihre Botschaft ist klar: Ohne Abbau sozialer Ungleichheit wird der ökologische Umbau nicht gelingen. Ökologische und soziale Fragen müssen stärker als bisher zusammengedacht und gemeinsam angegangen werden. Dann ist auch ein gutes Leben für alle mit weniger Ausbeutung von Mensch und Natur möglich. | 1h 01m 10s | ||||||
| 1/16/25 | ![]() Grüne Finanzen. Warum es gar nicht so leicht (aber sinnvoll) ist, sein Geld nachhaltig anzulegen [mit Gunter Greiner] | Geld: Wir alle haben es – mal mehr, mal weniger. Und geben es aus: Tag für Tag – aber auch langfristig. Wie lässt sich Geld so einsetzen, dass es Positives auf der Welt befördert, statt zerstörerische Auswirkungen auf Mensch und Natur weiter „anzufeuern“? Ein viel gepriesener Weg sind sog. „grüne“ oder „nachhaltige Finanzanlagen“. Doch halten sie ihr Versprechen? Und worauf ist zu achten, wenn wir die Macht und Dynamik des Geldes für gesellschaftliche Wandlungsprozesse nutzen und stärker in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen wollen? Ein Fondsmanager, Finanzexperte und Greenpeace-Aktivist informiert. | 59m 25s | ||||||
| 12/5/24 | ![]() Nachhaltigkeit und das Paradigma des Lebendigen (Hans-Peter Dürr Spezial II/II) [Essay von Hans-Peter Dürr] | Wenn heute von „Nachhaltigkeit“ die Rede ist, dann dominiert oft das Ökonomische. So als könnten wir uns Ökologie oder soziale und kulturelle Belange erst dann „leisten“, wenn „die Zahlen“ stimmen. Was aber würde es bedeuten, Nachhaltigkeit radikal von der Natur her zu denken? Von der Tatsache, dass wir Menschen Teil der Natur sind und als Naturwesen unhintergehbar eingebettet und eingebunden sind in Naturzusammenhänge. Dieser Frage ist der vor 10 Jahren verstorbene Physiker Hans-Peter Dürr immer wieder in seinen Schriften und Vorträgen nachgegangen. Der Schüler und Nachfolger des Physik-Nobelpreisträgers Werner Heisenberg war ein vielbeachteter Vordenker und Wegbereiter der weltweiten Ökologie- und Friedensbewegung. Er übersetzt den eher spröden Begriff der Nachhaltigkeit in die Aufforderung an uns Menschen, all unser Tun und Lassen daran auszurichten, die Natur und das Lebende lebendiger werden zu lassen. Nur so handeln wir dann auch – nachhaltig. | 20m 43s | ||||||
| 10/22/24 | ![]() Der Moment der Entscheidung. Was wir aus der Erdgeschichte für die Lösung der Klimakrise lernen können [Michael E. Mann] | Rund 4,5 Milliarden Jahre hat die Erde bewiesen, dass sie bestens ohne uns Menschen zurechtkommt. Erst vor etwa zwei Millionen Jahren tauchten die ersten Urmenschen auf. Was hat deren Existenz auf einmal möglich gemacht? Eine Antwort auf diese Frage gibt die Klimaforschung: Es waren bestimmte Klimaentwicklungen, die die Weiterentwicklung und Ausbreitung unserer Vorfahren begünstigten. Doch der Temperaturkorridor, innerhalb dessen Menschen existieren können, ist überraschend klein. Einer der weltweit führenden Klimawissenschaftler zeigt auf, wie fragil der Moment ist, in dem die Menschheit sich gerade befindet – und dass es sich lohnt, um die Zukunft zu kämpfen. »Der Klimawandel ist eine Krise, jedoch eine lösbare Krise«, schreibt Mann, für den trotz aller Dringlichkeit nach wie vor Hoffnung besteht. Doch der Moment der Entscheidung – ist jetzt! | 32m 24s | ||||||
| 9/17/24 | ![]() Wo bleibt das Klimageld? [Gespräch mit Leonard Burtscher] | Klimaschutz wird immer teurer. Vor allem der Preis für klimaschädliche Emissionen muss und wird weiter steigen. Doch ohne einen fairen Ausgleich für die Mehrbelastung, der auf die unterschiedliche finanzielle Belastbarkeit innerhalb der Bevölkerung Rücksicht nimmt, verliert der Klimaschutz an Akzeptanz. Ein ebenso einfaches wie wirksames Instrument dazu wäre die Kombination der CO2-Bepreisung mit einem sog. »Klimageld« – eine pauschale Rückerstattung, von der v.a. einkommensschwache Haushalte profitieren würden. Die Bundesregierung ist die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einführung des Klimagelds bis heute schuldig geblieben. Andere Länder wie Österreich zeigen, dass und wie es gehen könnte. | 44m 50s | ||||||
| 8/14/24 | ![]() "Die Kunst des Friedens" (Hans-Peter Dürr Spezial I/II) [Essay von Hans-Peter Dürr] | Nach der »Kunst des Friedens« sehnt sich wohl jeder und jede von uns angesichts der nicht enden wollenden Eskalation kriegerischer Gewalt und Auseinandersetzungen – nicht nur im Nahen Osten oder der Ukraine. Wie kann Frieden entstehen und woran können wir uns orientieren, um Frieden zu stiften; Frieden unter den Menschen, aber auch Frieden mit der Natur? Diese Fragen beschäftigten zeitlebens den Physiker Hans-Peter Dürr, der vor 10 Jahren verstorben ist. Der Schüler und Nachfolger des Physik-Nobelpreisträgers Werner Heisenberg war ein vielbeachteter Vordenker und Wegbereiter der weltweiten Ökologie- und Friedensbewegung. Für ihn war gerade die Beschäftigung mit der Quantenphysik eine nie versiegende Inspirationsquelle für die Lösung gesellschaftlicher Probleme – auch bei der Frage von Krieg und Frieden. | 23m 43s | ||||||
| 7/16/24 | ![]() Kapitalismus am Limit. Die Grenzen imperialer Lebensweisen und solidarische Perspektiven [Gespräch mit Ulrich Brand] | Der Kapitalismus und die mit ihm eng verbundene, ausbeuterische „imperiale Lebensweise“ des globalen Nordens geraten an ihre Grenzen. Die ökologischen Krisen sowie die gesellschaftlichen und ökonomischen Spannungen nehmen weltweit zu; eine tiefgreifende sozialökologische Transformation rückt unter dem Eindruck von Kriegen und rechtspopulistischen Tendenzen immer mehr aus dem Blickfeld der Politik. Warum wird der fossile Kapitalismus weiter verteidigt und warum gewinnen rechte autoritäre Politiken an Attraktivität in der Bevölkerung? Wird sich in Europa ein »grüner Kapitalismus« entwickeln, und welche Folgen hätte dieser für den Rest der Welt? Oder finden wir in eine gerechtere und solidarischere Art des Wirtschaftens und Lebens? – Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Ulrich Brand über sein neues – zusammen mit Markus Wissen verfasstes – zeitdiagnostisches Buch „Kapitalismus am Limit“. | 50m 06s | ||||||
| 6/7/24 | ![]() Tax the Rich. Warum die Superreichen für die Rettung des Planeten zahlen müssen [Gespräch mit Till Kellerhoff] | Während die Klimakrise eskaliert, wachsen bei den reichsten Menschen der Welt zwei Dinge stetig an: ihr Reichtum und die Menge an CO2-Emissionen, die sie verursachen. Gleichzeitig wird die Last für den Rest der Bevölkerung immer schwerer zu tragen. Doch es gibt eine Maßnahme, die beide Krisen gleichzeitig angeht: die Besteuerung extremen Reichtums. So jedenfalls lautet die These eines aktuellen Debattenbeitrags aus dem Umfeld des Club of Rome (Tax the Rich). Eine solche Besteuerung der Superreichen würde nicht nur der enormen sozio-ökonomischen Ungleichheit weltweit entgegenwirken, sondern uns auch ermöglichen, das wichtigste Projekt dieses Zeitalters zu finanzieren: die Rettung unserer Lebensgrundlagen. | 51m 39s | ||||||
| 5/7/24 | ![]() Warum die Natur Rechte haben sollte [Gespräch mit Riccarda Flemmer & Matthias Kramm] | Immer öfter werden der Natur bzw. einzelnen Ökosystemen eigene Rechte zugesprochen. Auf diese Weise sollen gefährdete Wälder, Flüsse oder Seen besser gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Menschen geschützt werden. Der Vorschlag stammt bereits aus den frühen 1970er-Jahren, wurde aber erst 2008 umgesetzt, als in Ecuador im Rahmen einer Verfassungsänderung der Mutter Natur („Pacha Mama“) eigene Rechte zuerkannt wurden. Erste Naturzerstörungen konnte auf diese Weise bereits verhindert werden. Andere Länder sind diesem Beispiel gefolgt. Auch in Deutschland gibt es erste Initiativen, die Natur ins Recht zu setzen. | 47m 43s | ||||||
| 4/4/24 | ![]() Ökonomie der Großzügigkeit: Zwischen Verzicht und Verschwendung [Gespräch mit Fred Luks] | Ohne deutliche Reduktion des Umweltverbrauchs wird es keine nachhaltige Entwicklung geben. Doch wie soll das geschehen? Allein durch technische Innovationen und die Steigerung von Produktivität und Effizienz? In dem Gespräch kritisiert Fred Luks die überzogene Orientierung an diesen rein ökonomischen Leitbildern. Er wendet sich aber auch gegen den Moralismus platter Konsumkritik, die nur auf Verzicht setzt und nicht sehen will, dass zu einem guten Leben auch Überschreitung, Fülle und Verschwendung gehören. | 39m 04s | ||||||
| 3/5/24 | ![]() Gift und Wahrheit – Der Südtiroler Pestizidprozess und weitere Einschüchterungsklagen [Gespräch mit Alexander Schiebel] | Fast 1.400 Obstbauern, zwei Obstkonzerne, der Bauernbund und die Landesregierung in Südtirol erstatteten Strafanzeige gegen den Autor und Filmemacher Alexander Schiebel. Der Grund: Er hatte es gewagt, in einem Buch den hohen Pestizideinsatz in der Region zu kritisieren. Der ungleiche Kampf, der als »Südtiroler Pestizidprozess« durch die Medien ging, endete mit einem Freispruch auf ganzer Linie. Doch europa- und weltweit nimmt die Zahl dieser Einschüchterungsklagen (sog. SLAPP-Klagen) gegen Journalist:innen, Menschenrechts- und Umweltaktivist:innen dramatisch zu. In dem Gespräch berichtet Alexander Schiebel über die Versuche in Südtirol, die Kritiker:innen mundtot zu machen, aber auch über die seelischen wie finanziellen Belastungen, die mit diesem Kampf „David gegen Goliath“ verbunden sind. Ein Gespräch über die Kraft der Solidarität, das Mut macht, im Kampf für eine bessere Welt nicht klein beizugeben. | 49m 49s | ||||||
| 1/16/24 | ![]() Grüner Kolonialismus - „Klimaneutralität“ und ihre Auswirkungen auf den globalen Süden [Vortrag von Kathrin Hartmann] | E-Autos und grüner Wasserstoff sollen Wachstum schaffen und das Klima retten. Doch der Abbau sog. Transformationsrohstoffe wie etwa Lithium, Kupfer, Kobalt und Seltene Erden geht mit denselben ökologischen und sozialen Verheerungen einher, wie sie dem fossilen Kapitalismus eingeschrieben sind: mit Zerstörung von Natur, mit Gewalt und Ausbeutung. Vor allem im Globalen Süden, wo die Menschen am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, aber am meisten unter ihr leiden. Sie sollen nun Land und Rohstoffe opfern, damit der Globale Norden „klimaneutral“ werden kann – zumindest auf dem Papier. Im Vortrag geht es um technologische Scheinlösungen und ihre realen Auswirkungen auf Mensch und Natur. | 41m 12s | ||||||
| 11/14/23 | ![]() Finance for Future - Nachhaltige Finanzwirtschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit [Vortrag von Gerhard Schick] | Als 2008 die Finanzkrise um den Globus schwappte, gelobten Finanzmarktakteure und Gesetzgeber wortreich Besserung. Wirklich geändert hat sich seitdem wenig, denn die Finanzlobby wehrt sich nach Kräften. Greenwashing bei Finanzprodukten ist an der Tagesordnung und die Maxime des schnellen Gewinns regiert weiter – egal welche ökologischen und sozialen Kosten dadurch für die Allgemeinheit entstehen. Ein neuer Anlauf zur Regulierung der Finanzmärkte ist dringend nötig. Die dafür nötigen Ideen und Konzepte gibt es bereits und werden in dem Vortrag erläutert. Was bislang fehlt, ist der politische Wille, sie umzusetzen. Umso wichtiger die Rolle der Zivilgesellschaft, Politik und Finanzwirtschaft stärker in die Verantwortung zu nehmen, ihren Teil für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft beizutragen. | 42m 40s | ||||||
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