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Claude Scheidegger vereint Familienglück und Karriere in Singapur
Jun 21, 2026
36m 11s
Tanja Vultier – Im Einsatz für Frieden in Mexiko
Jun 14, 2026
36m 53s
Monica und Housi Korner glücklich in Süd-Schweden
Jun 7, 2026
37m 59s
Amanda Hessle – Reiseleiterin mit Herz in Schweden
May 31, 2026
44m 29s
Andrea Schwyzer – Kennt Hannovers Kulturszene durch und durch
May 24, 2026
36m 38s
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/21/26 | ![]() Claude Scheidegger vereint Familienglück und Karriere in Singapur | In Hongkong machte Claude Scheidegger aus Burgdorf (BE) eine steile Karriere in der internationalen Hotellerie. Heute lebt er mit Partner Stephen und der gemeinsamen Tochter Zoe in Singapur und reist für seine Arbeit regelmässig nach China. Claude Scheidegger legte den Grundstein für seine Karriere an der renommierten Hotelfachschule in Lausanne. Dort wurde er früh von einer internationalen Hotelgruppe entdeckt: «Viele grosse Hotelketten rekrutieren direkt in Lausanne. So konnte ich die Chance nutzen und beim Mandarin Oriental in Hongkong einsteigen.» Fünf Jahre lang blieb die pulsierende Metropole sein Zuhause und wurde auch privat zum Wendepunkt: «In dieser Zeit lernte ich meinen Lebenspartner Stephen kennen.» Heute lebt das Paar mit Tochter Zoe in Singapur: «Steve führt ein Family Office für ein angesehenes chinesisches Familienunternehmen», erzählt Claude Scheidegger. Beruflich ist er der Region treu geblieben: «Alle drei Wochen reise ich nach Hongkong, wo ich im Marketing- und Branding-Bereich für eine bekannte Hotelkette tätig bin.» So oft es geht, begleitet ihn seine Familie auf diesen Reisen und verbindet Beruf mit gemeinsamen Erlebnissen zwischen den Metropolen Asiens. «Singapur ist unglaublich familienfreundlich» Claude Scheidegger lebt mit seiner Familie in einem kleinen Wohnblock direkt beim botanischen Garten. Singapur sei äusserst sicher und besonders familienfreundlich, sagt der 30 Jährige: «Es gibt kostenlose Wasserparks, und der Zoo ist weltbekannt, vor allem für seine Nacht-Safaris, bei denen man wilde Tiere aus nächster Nähe beobachten kann.» | 36m 11s | ||||||
| 6/14/26 | ![]() Tanja Vultier – Im Einsatz für Frieden in Mexiko | Die Millionenstadt Mexiko City ist eine der grössten der Welt. Gerade finden in Mexiko die Spiele der Fussball WM statt. Mittendrin lebt Tanja Vultier und koordiniert für eine NGO die Zusammenarbeit mit Hilfswerken für Angehörige von Verschwundenen. Vielen Menschen ist die WM ein Dorn im Auge. Mexiko-City ist eine Stadt der Gegensätze, in der Musik, Lebensfreude und Tradition auf Verkehrschaos, Korruption sowie Luxus und Moderne treffen. Tanja Vultier aus Spiez (BE) betreut seit drei Jahren verschiedene Friedensprojekte von lokalen Organisationen: «In Mexiko verschwinden massenhaft Menschen, wegen der Drogenkartelle, organisierter Kriminalität und sozialer Ungleichheit.» Bereits in der Vergangenheit arbeitete die 42-Jährige für verschiedene Friedensförderungsprogramme in Kolumbien, Ecuador oder Brasilien: «Ich hatte schon von klein auf einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.» Die aktuelle Fussball-WM sorgt in der Bevölkerung für Unmut und Proteste, sagt Tanja Vultier: «Guadalajara will zur Fussball-WM Sicherheit demonstrieren, doch Menschen verschwinden nach wie vor und Familien bleiben mit der Suche allein.» Zwischen Megacity und Natur Tanja Vultier lebt in einem familiären Quartier inmitten von Mexiko Stadt, wo sie sich sehr wohlfühlt und gerne ihren Balkon bepflanzt: «Auch wenn die Eichhörnchen meine Geranien fressen.» Die Stadt liegt auf über 2’200 Metern im Hochland und überrascht mit vielen grünen Ecken. In ihrer Freizeit zieht es Tanja oft hinaus in die Natur zum Wandern. Rund um die Stadt erheben sich imposante Berge und Vulkane wie der aktive Popocatépetl. | 36m 53s | ||||||
| 6/7/26 | ![]() Monica und Housi Korner glücklich in Süd-Schweden✨ | life in Swedenretirement+3 | Monica KornerHousi Korner | — | Süd-SchwedenMönsterås+4 | SwedenMönsterås+5 | — | 37m 59s | |
| 5/31/26 | ![]() Amanda Hessle – Reiseleiterin mit Herz in Schweden✨ | ReiseleitungSchweden+4 | Amanda Hessle | Mariestad | TorsöVänern-See+2 | ReiseleiterinTorsö+5 | — | 44m 29s | |
| 5/24/26 | ![]() Andrea Schwyzer – Kennt Hannovers Kulturszene durch und durch✨ | Cultural SceneRadio Journalism+4 | Andrea Schwyzer | NDR KulturDeutsche Presse-Agentur DPA+1 | HannoverWollerau+3 | Andrea SchwyzerHannover+6 | — | 36m 38s | |
| 5/17/26 | ![]() Karin und Stefan Bolliger – Unter Litauens weitem Himmel✨ | expat lifecommunity engagement+3 | Karin BolligerStefan Bolliger | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | LitauenAnykščių+3 | Lithuaniaexpat+5 | — | 37m 27s | |
| 5/10/26 | ![]() Simone Blaser in Australien: «Ich bin ein Wasserbaby»✨ | AuswanderungSchwimmen+4 | Simone Blaser | Schweizer Radio und Fernsehen | AustralienHamilton Hill+3 | WasserbabyFrei-Schwimmen+3 | — | 38m 42s | |
| 5/3/26 | ![]() Ein Leben am Fusse des Vesuvs✨ | travelhistory+4 | Esther Gröble | — | Golf von NeapelPompeji+5 | VesuvPompeji+6 | — | 43m 01s | |
| 4/26/26 | ![]() Monika Heusser auf Teneriffa✨ | TeneriffaTourismus+3 | Monika Heusser | — | TeneriffaRadazul+4 | TeneriffaMonika Heusser+5 | — | 39m 50s | |
| 4/19/26 | ![]() Tasmanisches Weingut mit Schweizer Herz✨ | WeinbauTasmanien+4 | Matthias Utzinger | — | TasmanienTamar Valley+3 | WeingutTasmanien+6 | — | 37m 34s | |
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| 4/12/26 | ![]() Ruedi Gmür: «Mein Leben ist so bunt wie ein bolivianischer Markt»✨ | family lifeBolivia+4 | Ruedi Gmür | Lavanderia Suiza | BolivienSan Ignacio de Valesco+2 | Boliviafamily business+5 | — | 37m 59s | |
| 4/5/26 | ![]() Annina Schmid: «Die Universität Oxford inspirierte Harry Potter»✨ | NeurowissenschaftenSchmerzwissenschaft+4 | Annina Schmid | Universität OxfordHarry Potter | ThemseAustralien | NervenschmerzenOxford+5 | — | 42m 30s | |
| 3/29/26 | ![]() Elise Till – Die Clownin aus Ilpendam | Elise Till ist in Otelfingen (ZH) aufgewachsen und heute in Holland zu Hause. Die Lehrerin unterrichtet in Amsterdam an einer Grundschule und macht gerade eine Ausbildung zur Clownin: «Es berührt mich jedes Mal, wenn ich jemandem ein Lächeln schenken kann.» Elise Till stammt aus Otelfingen (ZH), hat aber holländische Wurzeln. Ihre Mutter ist Niederländerin. Vor 27 Jahren zog Elise zurück zu ihren Wurzeln und lebt heute mit ihrer Familie im kleinen Dorf Ilpendam bei Amsterdam. In Amsterdam arbeitet sie als Lehrerin an einer Grundschule, in der viele Nationalitäten aufeinandertreffen. Diese Vielfalt schätzt sie besonders: «Ich lerne hier jeden Tag so viel über unterschiedliche Kulturen.» Als eines ihrer Kinder im Spital war, traf Elise dort einen Spitalclown. Diese Begegnung berührte sie so sehr, dass sie heute selbst eine Ausbildung zur Clownin macht. Der Schweiz bleibt sie eng verbunden. Als Präsidentin des Schweizer Clubs organisiert sie Begegnungen und sorgt dafür, immer wieder Schweizerdeutsch zu sprechen. Wer in Holland läuft hat sein Velo verloren Die Niederlande sind nicht ohne Grund das Velo Land schlechthin. Eine erstklassige Infrastruktur, echte Fahrradkultur und die flache Landschaft machen das Land zu einem Paradies für alle, die gern auf zwei Rädern unterwegs sind. Elise Till fährt täglich von Ilpendam nach Amsterdam mit dem Velo zur Arbeit und sorgt für einen kleinen Hingucker: «Ich trage ganz schweizerisch konsequent einen Velohelm, während die meisten ohne fahren.» | 38m 26s | ||||||
| 3/22/26 | ![]() Massimo Biondi in Tokio | Seit zwanzig Jahren lebt Massimo Biondi im Herzen der japanischen Hauptstadt Tokio. Mit seiner Frau Natsue wohnt er in einem traditionellen Quartier und pendelt zwischen IT-Job, Schauspielrollen und seinem Amt als Präsident des Schweizer Clubs. Massimo Biondi hat sich in Tokio ein Leben aufgebaut, das abwechslungsreicher kaum sein könnte. Der 54-jährige Zürcher arbeitet als IT-Spezialist, steht aber immer wieder auch als Schauspieler vor der Kamera und spielte bereits in verschiedenen japanischen Produktionen mit. Gemeinsam mit seiner Frau Natsue lebt er im Herzen der Millionenstadt. In einem Viertel, das bis heute seinen traditionellen Charme bewahrt. Und als Präsident des Schweizer Clubs in Tokio, pflegt er zudem die Verbindung zur Heimat: «Wir haben einmal im Monat unseren Stammtisch. Es tut gut, sich mit Menschen aus demselben Kulturkreis auszutauschen.» Besonders fasziniert Massimo Biondi die kulinarische Vielfalt in Japan. In Tokio gibt es über 100'000 Restaurants von Sushi Bars bis zum Italiener findet man alles: «In der Sake-Bar um die Ecke, habe ich sogar schon mal ein Raclette-Essen organisiert.» Ungeschriebene Regeln in Japan In Japan gibt es viele ungeschriebene Regeln, die Besuchende oft erst auf den zweiten Blick erkennen. Zum Beispiel beim Essen: Stäbchen stellt man nie senkrecht in den Reis, sagt Massimo Biondi: «Das ist Teil eines Trauerrituals und gilt im Alltag als tabu.» Auch im öffentlichen Verkehr läuft vieles anders: In Zügen und Aufzügen spricht man nicht, Ruhe wird als Zeichen von Respekt verstanden. Und generell gilt im öffentlichen Raum eine Kultur der Zurückhaltung. Lautes Auftreten oder auffälliges Verhalten wird schnell als unhöflich empfunden. | 45m 00s | ||||||
| 3/15/26 | ![]() Mirjam Zehnder – Volleyball Scout in Südschweden | Die Bernerin Mirjam Zehnder lebt seit 2018 in Südschweden und hat sich dort als Volleyball-Scout einen Namen gemacht. Für die Volleyballmannschaft von Lund analysiert sie Spiele und schreibt Statistiken. Daneben engagiert sie sich seit vielen Jahren mit Herzblut für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Mirjam Zehnder ist auf einem Bauernhof in Eriswil (BE) aufgewachsen. Seit 2018 lebt sie in der Stadt Lund im Süden von Schweden. Eine lebendige Studentenstadt nahe Malmö. Dort arbeitet sie als Scout im Trainerteam des Volleyballclubs von Lund. Bereits seit sie zwölf Jahre alt ist, spielt Mirjam mit Leidenschaft Volleyball und hat im schwedischen Volleyballverband längst einen festen Platz gefunden. Als Scout analysiert sie Spiele, Spielerinnen und gegnerische Teams: «Ich zeichne Ballkontakte auf, führe detaillierte Statistiken darüber, was auf dem Spielfeld passiert, und erstelle Videoanalysen für taktische Entscheidungen.» Nach ihrem Bachelor in Germanistik und Politikwissenschaften in Bern und einem Zwischenjahr bei einem Radiosender zog Mirjam für ihren Master in Medien- und Kommunikationswissenschaften nach Schweden. Kinderhilfswerk in Äthiopien Neben dem Volleyball schlägt Mirjams Herz seit vielen Jahren für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Bereits mit 19 war sie drei Monate in Addis Abeba und arbeitete dort bei einer regionalen Zeitung. Seither kehrt die 35-Jährige immer wieder für einige Wochen zurück. Ihr Engagement für die Kinder begleitet sie bis heute genauso wie der Volleyball, der sie in Schweden heimisch gemacht hat. | 36m 46s | ||||||
| 3/8/26 | ![]() Vom Jazzstudio in Ostermundigen auf die grosse Tanzbühne | Georgia Begbie ist in Ittigen (BE) aufgewachsen, hat irisch-schottische Wurzeln und lebt heute als Profitänzerin in Mannheim. Beim Tanzfestival «Steps» steht sie dieses Jahr erstmals selbst auf der Bühne. Ein lang gehegter Traum. Die 31-jährige Georgia Begbie entdeckte das Tanzen mit vierzehn Jahren. Nach ersten Jazzdance-Stunden in Ostermundigen führte sie ihr Weg nach Dublin und später an die renommierte Fontys-Tanzschule in Tilburg in den Niederlanden. Dort fand sie ihre künstlerische Heimat im zeitgenössischen Tanz: «Ich habe relativ spät mit dem Tanzen begonnen, aber ich wusste von Anfang an, ich will Tänzerin werden.» Dieses Jahr tritt sie erstmals beim renommierten Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps auf. Mit der belgischen Dance Company «Circumstances» und dem Stück «Beyond». Ein besonderer Moment in ihrer tänzerischen Laufbahn: «Früher sass ich im Publikum, heute darf ich mein Können auf der Bühne zeigen.» «Mannheim wirkt industriell aber dahinter pulsiert eine lebendige Subkultur.» Seit sieben Jahren lebt die Bernerin Georgia Begbie in Mannheim (D). Dort hat sie ihren Lebensmittelpunkt gefunden und in zahlreichen Tanzprojekten mitgewirkt. Auf den ersten Blick wirke die Stadt unscheinbar, doch ihr Charme zeigt sich schnell. Mannheim biete einiges. Eine kreative Szene, offene Menschen und mit dem Louisenpark am Neckarufer sogar ein idyllisches Naherholungsgebiet: «Wie wir hier zu sagen pflegen: Man weint zweimal in Mannheim. Wenn man ankommt und wenn man wieder gehen muss.» | 45m 35s | ||||||
| 3/1/26 | ![]() Christine Grieder in Neuseeland – Leben wie vor 100 Jahren | In Wakefield auf Neuseelands Südinsel hat die Baselbieterin Christine Grieder ein kleines Freilichtmuseum geschaffen, das an Pionierzeiten erinnert. Zwischen historischen Gebäuden pflegt sie einen üppigen Garten und züchtet Monarch-Schmetterlinge. Christine Grieder wanderte vor 34 Jahren von Sissach (BL) nach Neuseeland aus. In Willow Bank bei Wakefield baute sie auf ihrem Grundstück über die Jahre ein kleines Dorf auf, das die Zeit vor über hundert Jahren lebendig macht. Mit Bäckerei, Post, alter Kirche und Cottages, in denen Gäste sogar übernachten können. «Es kommen auch viele Schulklassen zu Besuch und versetzen sich in die damalige Zeit.» Christine selbst lebt in einem historischen Haus aus dem Jahr 1879. Früher etablierte sie sich als Antiquitätenhändlerin und verschiffte 18 Container voller Möbel und anderer europäischer Stücke nach Neuseeland: «Dann kam das digitale Zeitalter mit Onlineplattformen.» Viele dieser antiken Gegenstände finden heute ihren Platz im Freilichtmuseum Willow Bank. Dank zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern hält Christine die Geschichte Neuseelands lebendig: «Hier kann man Geschichte anfassen!» Ihr kleines Dorf lässt Besucherinnen und Besucher in die Pionierzeit eintauchen. Grosser Garten und Schmetterlinge In ihrem Selbstversorgergarten wachsen Tomaten, Kartoffeln, Beeren, Bohnen, Chilis, Pflaumen und Rüebli. Fast alles, was man sich vorstellen kann. Daneben züchtet Christine Grieder mit viel Passion Schmetterlinge für die Natur. Mit grosser Geduld zieht sie Monarch-Schmetterlinge auf und lässt die prachtvollen Falter später in die wilde Natur Neuseelands ausfliegen. | 43m 32s | ||||||
| 2/22/26 | ![]() Richy Hafner und Family – Liebe Grüsse vom anderen Ende der Welt | Richy Hafner ist mit seiner Familie nach Wellington ausgewandert in Neuseelands Filmhochburg, wo Filme wie «Herr der Ringe» und «Avatar» entstanden. Jetzt will der Filmemacher aus Horgen (ZH) dort Fuss fassen. Richy Hafner ist Filmemacher, Storyteller und Regisseur. Der 51-Jährige hat letzten Oktober mit seiner Familie den Zürichsee gegen die windige Hauptstadt Neuseelands getauscht. Wellington gilt als Zentrum der neuseeländischen Filmindustrie. Die spektakuläre Natur dient als Kulisse für Grossproduktionen wie «Herr der Ringe» und in den Filmstudios entstehen Blockbuster wie «Avatar». Regisseur James Cameron liess sich sogar einbürgern und ist jetzt ein Neuseeländer. Genau hier im kreativen Schmelztiegel der Hauptstadt will Richy als Filmemacher Fuss fassen und seine neue Chance nutzen: «Die Filmindustrie ist hier viel offener und neugieriger für Ideen.» Haus am Meer Richy und Carly Hafner leben mit ihren beiden Kindern Riley und Jonah in Eastbourne, einem kleinen Vorort in der Bucht von Wellington. Ihr Haus liegt am Ende der Strasse, wo der Leuchtturm steht und nur paar Gehminuten vom Strand entfernt: «Hier ist es ruhig. Es gibt einen Metzger, einen Supermarkt und ein Café», sagt Richy. Mit der Fähre kann man gemütlich nach Wellington City, auf die Seite von Downtown fahren. Richy Hafner hat einen 25-jährigen Sohn aus erster Ehe. Iain plant bereits, ihnen nach Neuseeland zu folgen. | 40m 53s | ||||||
| 2/15/26 | ![]() Urs und Minda Grünig – Freiheit auf vier Rädern | Seit acht Jahren leben Urs und Minda Grünig ohne feste Adresse in ihrem kleinen VW-Bus mit Anhänger und Motorrad. Zwischen Tasmanien und dem australischen Festland erleben sie Natur, Freiheit und pures Abenteuer. Der Berner Urs Grünig, einst selbständiger Kameramann und Cutter für Film- und Fernseh- Produktionen, kehrte nach Jahren in Australien zurück in die Schweiz. Doch vor acht Jahren, zog es ihn erneut nach Down Under. Mit 70 lebt er heute zusammen mit seiner Frau Minda als moderner Nomade im VW-Bus. Besitz verkauft, Adresse aufgegeben, Freiheit gewonnen. «Warum soll ich im Alter in einer Wohnung sitzen und Däumchen drehen. Der VW-Bus ist unsere Altersresidenz auf vier Rädern», sagt Urs Grünig. Das Leben in der Freiheit sei immer wieder aufs Neue ein Abenteuer: «Jeder Tag ist anders, wir treffen auf die verschiedensten Menschen und erleben Momente, die man nie vergisst!» Tasmanien als Homebase Urs und Minda Grünig pendeln regelmässig zwischen dem australischen Festland und Tasmanien. Tasmanien sei ihre «Fluchtinsel», sagt Urs: «Hier ist alles ruhiger, die Menschen sind herzlich und das Klima deutlich angenehmer als auf dem Festland.» Was er aus seiner Schweizer Heimat am meisten vermisst, sind seine Familie, die Berge und richtig gutes Brot. «Darum backe ich mein eigenes, direkt aus der Backstube in unserem kleinen Zuhause auf vier Rädern». | 38m 13s | ||||||
| 2/8/26 | ![]() Urs Gysin lebt in einem Schleusenwärter-Haus im Burgund | Seit 15 Jahren wohnt der Basler Urs Gysin im Schleusenwärterhaus Nr. 34S am Canal de Bourgogne. Zwischen vorbeiziehenden Hausbooten erfüllt er sich nach der Pensionierung einen Traum: Ein Leben am Wasser, das ihn seit Jahren unterwegs als Freizeitkapitän auf Europas Binnengewässern fasziniert. Als Urs Gysin vor rund 17 Jahren das verlassene Schleusenwärterhaus Nr. 34S in Gissey-sur-Ouche entdeckte, wusste er sofort: Hier beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Das Haus am Canal de Bourgogne, nur 25 Kilometer südlich von Dijon, stand damals leer, heute ist es sein Lebensmittelpunkt. Mit viel Geduld konnte er die Behörden von seinem Projekt überzeugen und hat mit handwerklichem Geschick das Schleusenwärterhaus renoviert und zu neuem Leben erweckt. Der frühere Werber ist seit jeher von der Binnenschifffahrt begeistert und befuhr praktisch alle schiffbaren Flüsse und Kanäle in unserem westlichen Nachbarland: «Die Wasserstrassen kenne ich wie andere Strassenkarten. Jede Schleuse, jede Abzweigung, jede Passage.» Viele Jahre lang tuckerte er im Urlaub auf der Fracht-Péniche «Baron de l’Écluse», die er gemeinsam mit Freunden besass und zu einem Wohnschiff umbauen liess. Quer durch Frankreichs Gewässer, bis nach Deutschland, Holland und Belgien. Canal de Bourgogne Der Canal de Bourgogne mit seinen 242 Kilometern und 189 Schleusen ist Teil der Verbindung zwischen dem mediterranen und dem atlantischen Becken und war einst eine wichtige Verkehrsader im kontinentalen und lokalen Güterverkehr. Bis zu 30 Frachtschiffe pro Tag wurden an der «Ecluse 34S Moulin du Banet» hinauf oder hinuntergeschleust. Heute ziehen von April bis Oktober pro Tag noch etwa ein Dutzend Privat- und Hotelboote vorbei. | 39m 11s | ||||||
| 2/1/26 | ![]() Die Welt mit eigenen Augen sehen – Franz und Pia unterwegs | Seit bald anderthalb Jahren reisen Franz und Pia Feldmann mit ihrem Wohnmobil-Truck um die Welt. «Wir nehmen jeden Tag, wie er kommt, haben keinen genauen Plan», so Franz. Die Spontanität gebe viel Freiheit. Momentan weilt das Paar im Oman im Südosten der arabischen Halbinsel. Franz und Pia Feldmann leben ihren Traum. Ihren Job als Lehrerin und Sportjournalist haben die beiden an den Nagel gehängt und entdecken die Welt. Seit September 2024 reisen die Abenteurer mit ihrem umgebauten Bundeswehr-Lastwagen um den Globus, so lange, wie es sich richtig anfühlt. Begonnen hat ihre Reise in Wangen (SZ): «Wir dachten, wir fahren mal Richtung Ostsee, mit der Idee, wieder heimzukehren und erste Reparaturen zu erledigen. Doch wir kamen noch nie zurück», sagt der ehemalige Oberstufenlehrer und Sportjournalist. Stattdessen fuhren sie quer durch Europa. Über Schweden und Finnland bis nach Griechenland, wo sie den Winter verbracht haben. Danach reisten die Glarner weiter nach Armenien und Georgien und schliesslich durch den Irak in den Oman, wo sie derzeit mit ihrem Camper unterwegs sind und eine neue, fremde Welt entdecken. «Eine schier grenzenlose Gastfreundschaft» Mit ihrem umgebauten Truck sorgen Franz und Pia Feldmann fast überall für Aufsehen. Ihr Camper sei eigentlich ein Tiny House auf Rädern, erklärt Franz. Oft werde gehupt, fotografiert oder gewinkt, wenn sie Halt machen. Kein Wunder bei diesem rollenden Zuhause. Besonders beeindruckt sind die beiden von der teilweise grenzenlosen Gastfreundschaft unterwegs: «Die Leute sind unglaublich herzlich, laden uns ein und helfen uns jederzeit weiter.» | 31m 49s | ||||||
| 1/25/26 | ![]() Claudia Moustaquim – Aus Liebe nach Marokko | Claudia Moustaquim aus Pfungen (ZH) hat ihr Leben neu aufgebaut fern der Schweiz, direkt am Atlantik. Gemeinsam mit ihrem Mann Mehdi lebt sie in Marokko, umgeben von Meer, Kultur und Gastfreundschaft. Seit fünf Jahren lebt Claudia Moustaquim mit ihrem Mann Mehdi in Marokko. Aktuell wohnt das Paar in Aglou, einer kleinen Ortschaft rund eineinhalb Stunden von der Hafenstadt Agadir entfernt. In ihrer Villa mit Meerblick bauen sie ihr Maison d'Hôtes auf – ein kleines, privat geführtes Gästehaus, in dem Begegnungen und Gastfreundschaft im Mittelpunkt stehen. «Wir lieben Menschen und möchten zurück zu den Wurzeln der Gastfreundschaft», sagt Claudia. Mehdi bringt jahrelange Erfahrung aus der Tourismusbranche mit: Als Tourguide kennt er Marokko in all seinen Facetten, er hat Rundreisen geleitet, Events organisiert und als Maître de Cabine bei einer Fluggesellschaft gearbeitet. Seine marokkanische Kochkunst und sein Insider-Wissen begeistern die Gäste. Claudia ist im Online-Marketing tätig, dieses Know-how nutzt sie auch für ihr Maison d'Hôtes. Die Hotelfachfrau HF verbindet ihre digitale Kompetenz mit ihrer Leidenschaft für Gastfreundschaft und sorgt dafür, dass sich die Gäste rundum wohlfühlen. Kennengelernt haben sich die beiden über eine Freundin während einer Marokko-Rundreise. «Marokko ist reich an Kultur» Claudia ist fasziniert von Marokkos kultureller Vielfalt, wo Berge, Schnee und Meer nah beieinanderliegen. Vor allem ist die 42-Jährige aber von der Offenheit und Gastfreundschaft der Leute beeindruckt. In Mehdis Familie fühlt sich Claudia Moustaquim zuhause: «Mehdis Eltern haben mich sehr herzlich aufgenommen. Es ist eine gläubige und gleichzeitig weltoffene Familie.» Auch die Mehrsprachigkeit der Schweiz half ihr, sich rasch zu integrieren. | 48m 02s | ||||||
| 1/18/26 | ![]() Vom Radiomacher in Berlin zum Podcaster in Irland | Nicolas Kreutter machte in Berlin als Radiomoderator Karriere, war Entwickler von TV-Formaten und Kreativberater. Heute lebt der gebürtige Basler mit seiner Familie im Südosten von Irland, betreibt Deutschlands grössten Auswanderer-Podcast und geniesst die Ruhe fernab vom Grossstadtrummel. Achtzehn Jahre Berlin, acht davon als «DER SCHWEIZER» im härtesten Radiomarkt Europas. So kennt man Nicolas Kreutter. Vor vier Jahren zog der Basler mit seiner Familie in den Südosten Irlands. In einem hundertjährigen ehemaligen Farmhaus in New Ross, in der Grafschaft Wexford. Dort geniesst er die Ruhe und die atemberaubende Natur. Neben seiner Arbeit als Autor für Sender und Verlage ist er hauptsächlich Podcaster: Seit über fünf Jahren erzählt er inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt ins Ausland gewagt haben: «Ich bin selbst zweimal ausgewandert und weiss, wie gross die Herausforderungen sind», sagt Nicolas. Hundertjähriges Farmhaus Das Haus der Familie Kreutter ist ein hundertjähriges irisches Farmhaus mit viel Umschwung: «Es hat viel Land und kaum Leute.» Mit viel Herzblut hat die junge Familie das Anwesen renoviert. Wer Irland entdecken will, kann sogar im traditionellen Gästehaus Urlaub machen. | 38m 19s | ||||||
| 1/11/26 | ![]() Von Kehrsatz ins tropische Paradies Costa Rica | Ruth und Andreas Perracini haben sich in Costa Rica ihren Lebenstraum erfüllt. Im Bergdorf Navarro del Socorro führen sie ein kleines Bed & Breakfast. Mitten in üppiger Natur und fest verankert in der Dorfgemeinschaft. Ruth und Andreas Perracini haben ihren Traum verwirklicht. Die Liebe zu Costa Rica begann 1996 in den Flitterwochen und liess sie nie mehr los. «Wir wussten von Anfang an, das ist unser Land, wo wir einmal leben möchten.» Nach unzähligen Reisen durch Costa Rica haben sie ihr Anwesen mit viel Umschwung im Bergdorf Navarro del Socorro, in der Provinz Cartago gefunden. Seit drei Jahren führt das Paar ein Bed & Breakfast mit schmucken Bungalows inmitten der Natur: «Wir haben mit viel Herzblut ein kleines Paradies erschaffen,» sagt Ruth Perracini: «Ich habe noch nie so eine üppige Vegetation und so viele Vogelarten, wie hier gesehen.» Soziales Engagement wichtig Ruth und Andreas Perracini engagieren sich auch ehrenamtlich in der Dorfgemeinde. Andreas hilft beim Müll einsammeln am Strassenrand, Ruth backt Kuchen für Schulfeste und gibt kostenlos Englischunterricht. Sich sozial zu engagieren sei enorm wichtig, sagt Ruth: «Wir möchten Teil der Gemeinde sein. Die Einheimischen schätzen das sehr.» | 45m 13s | ||||||
| 1/4/26 | ![]() Candid Aeby lebt im abgelegenen Nordosten Thailands | Der Zürcher Candid Aeby lebt seit sieben Jahren im thailändischen Ubon Ratchathani, unmittelbar an der kambodschanischen Grenze. Mit seiner Frau, der bekannten Sängerin Vacharaporn Somsuk, hat er sich ein neues Leben zwischen Musik, Alltag und Familienkultur aufgebaut. Candid Aeby aus Zürich hat sein Leben in den Nordosten Thailands verlegt. In der Provinz Ubon Ratchathani, nahe der kambodschanischen Grenze, lebt er mit seiner Frau Vacharaporn Somsuk, einer in Nordost Thailand bekannten Sängerin. Kennengelernt haben sich die beiden in Bangkok: «Ich begleite sie oft auf ihren Konzert Tourneen quer durch Thailand.» Abseits der Öffentlichkeit lebt das Paar bewusst zurückgezogen. Sie bewohnen ein grosses Haus mit Garten, in dem Papayas, Mangos und Bananen wachsen. Zwei Fischteiche gehören ebenfalls dazu. Der ehemalige IT-Spezialist schätzt die ruhige Lebensweise und die familiäre Verbundenheit: «Die Warmherzigkeit der Menschen und die Kultur beeindrucken mich bis heute.» Die Region ist geprägt von Mischwäldern, Savannen und weiten Reisfeldern. Eine Landschaft, die Candid seit seiner ersten Thailandreise vor 25 Jahren fasziniert. Der einzige Schweizer weit und breit Ubon Ratchathani ist die grösste Provinz Thailands und doch ist es weniger touristisch als in den klassischen Hotspots. Candid Aeby ist in unter 12’000 Einwohnern der einzige offiziell registrierte Ausländer: «Es ist authentischer und ruhiger hier. Die Gegend zieht Reisende an, die Thailand abseits des Massentourismus erleben wollen.» | 32m 35s | ||||||
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