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Paulus lesen im Schatten des Imperiums
Jun 15, 2026
40m 26s
Jesu wahre Verwandte?
May 18, 2026
38m 18s
„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“
Apr 15, 2026
36m 00s
Nicht sakrosankt: Das Schweigegebot auf dem Prüfstand
Mar 16, 2026
28m 10s
SklavInnen in der Gemeinde von Korinth
Feb 16, 2026
33m 50s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/15/26 | ![]() Paulus lesen im Schatten des Imperiums | Die kühnste Vision des Paulus steht in seinem Brief an die Galater:innen: Es soll kein Über- oder Untereinander von jüdischen und griechischen, freien und versklavten, männlichen oder weiblichen Menschen geben. Im Gespräch mit der Theologin Brigitte Kahl zeigt sich, welche Freiheit Paulus entdeckt hat: eine ungeheure Kraft, die aus dem messianischen Miteinander erwächst. Herrschaftsstrukturen, die auf Dominanz und Ausgrenzung beruhen, werden von dieser Kraft schlicht vaporisiert. | 40m 26s | ||||||
| 5/18/26 | ![]() Jesu wahre Verwandte?✨ | FamilienkonfliktBefreiungstheologie+3 | — | Markusevangelium | — | FamilienkonfliktBefreiungstheologie+4 | — | 38m 18s | |
| 4/15/26 | ![]() „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“✨ | Jesuscrucifixion+4 | Luzia Sutter RehmannUlrike Metternich | Psalm 22Matthäus 27,46-50 | — | Jesuscrucifixion+5 | — | 36m 00s | |
| 3/16/26 | ![]() Nicht sakrosankt: Das Schweigegebot auf dem Prüfstand✨ | SchweigegebotFrauen in der Kirche+4 | Luzia Sutter RehmannUlrike Metternich | 1 Kor 14,34-35 | — | SchweigegebotFrauen+6 | — | 28m 10s | |
| 2/16/26 | ![]() SklavInnen in der Gemeinde von Korinth✨ | slaverycommunity+3 | Kathy Ehrensperger | Evangelische Akademie zu Berlin | Korinth | slaveryKorinth+5 | — | 33m 50s | |
| 1/15/26 | ![]() Schwimmt gegen den Strom! Der Brief an die Gemeinde in Rom✨ | theologygender roles+3 | Claudia Janssen | Römerbrief | — | RömerbriefClaudia Janssen+6 | — | 41m 14s | |
| 12/15/25 | ![]() Brot in schlechten Zeiten✨ | miracleshunger+3 | Ulrike Metternich | Speisung der FünftausendBankett des Herodes | Herodes | feeding of the five thousandHerod+5 | — | 32m 47s | |
| 11/17/25 | ![]() Thekla, Paulus und die Rolle der Frauen✨ | women's rightsChristianity+3 | Luzia Sutter RehmannUlrike Metternich | — | — | TheklaPaulus+5 | — | 33m 24s | |
| 10/15/25 | ![]() Pharisäer*innen?!✨ | PharisäerJesus+4 | Luzia Sutter Rehmann | Neuen Testament | — | PharisäerJesus+5 | — | 33m 51s | |
| 7/15/25 | ![]() Gekrümmt und aufgerichtet✨ | religionwomen in scripture+3 | Luzia Sutter RehmannUlrike Metternich | Lukas-Evangelium | — | Jesussynagogue+7 | — | 32m 04s | |
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| 6/16/25 | ![]() Augäpfelchen – Jairus' Tochter✨ | healingtrauma+4 | Luzia Sutter RehmannUlrike Metternich | Markus 5 | — | Jairus' daughterhealing+5 | — | 30m 46s | |
| 5/15/25 | ![]() Marthas Frage | Martha – ist das nicht die mit dem Kochlöffel? Die sich bei ihrem Gast Jesus beschwert, ihre Schwester lasse sie allein dienen (Lukas 10,38-42)? Jahrhundertelang wurde das Dienen der Martha als Bewirtung und Küchenarbeit verstanden. Dabei legt sie dem Rabbi Jesus eine Frage vor – die aber oft ungenau übersetzt und theologisch verharmlost wurde. Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich lesen genau nach und finden im Kontext dieser Erzählung einen roten Faden, der von der Frage eines Schriftgelehrten zur Nächstenliebe und weiter zum barmherzigen Samariter führt – direkt ins Haus der Martha. Nächstenliebe in den eigenen vier Wänden, in Beziehungen, in der Familie – wie geht das? Es ist höchste Zeit, Marthas Frage ernst zu nehmen. | 33m 49s | ||||||
| 4/15/25 | ![]() Zu ihrem Gedächtnis | Die Passionsgeschichte beginnt mit einer geheimnisvollen Frau. Sie betritt die Bühne, nachdem die Mächtigen und Romfreundlichen sich im Hofe des Hohenpriesters abgesprochen hatten, Jesus festnehmen und töten zu lassen. Sie kommt mit äußerst teurem Gewürzöl zu Jesus, nach Bethanien, ins Haus Simons des Aussätzigen. Jesus spricht ihr für ihre Tat einen Ehrenplatz im kollektiven Gedächtnis zu – überall und immer soll an sie erinnert werden. Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich lesen die Salbung Jesu wie einen Krimi. Sie folgen der Spur des Öls und fragen genau nach, was die Frau eigentlich getan hat. | 31m 50s | ||||||
| 3/13/25 | ![]() Fieber, Feuer, Auferstehung | Dass Frauen und ihre Entdeckungen oft übersehen werden, ist heute gut erforscht. Auch die erste Frau, die im Markus-Evangelium auftritt, wurde immer wieder übersehen: die Schwiegermutter des Petrus. Sie wurde geheilt und bediente Jesus und seine Jünger dafür (Markus 1,29-33). Stimmt das wirklich? Ulrike Metternich und Luzia Sutter Rehmann kritisieren diesen Blick auf diese Frau. Sie betten ihre Geschichte in die Leiden der Nachkriegszeit ein, so dass aus ihr so etwas wie die Erfinderin der Auferstehungsbewegung wird. Denn sie ist die Erste, die die Heilungskraft erfährt und weitergibt im Evangelium. | 32m 21s | ||||||
| 2/13/25 | ![]() Der mutige Sklave: Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden | Ein Sklave der seinem Herrn widerspricht? Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (Lukas 19,11-28) hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und entlarvt Herrschaftsstrukturen. Ulrike Metternich und Luzia Sutter Rehmann betten es in die Realpolitik zur Zeit seiner Entstehung ein. So machen sie die Bedrohung und die Hoffnung sichtbar, die zwischen den Zeilen stecken: Das Gleichnis stärkt den Mut, genau hinzusehen, sich für Veränderung einzusetzen und an der Gerechtigkeit Gottes festzuhalten. | 33m 57s | ||||||
| 1/15/25 | ![]() Die Jungfrau Maria | Ein Engel kündigt Maria an, dass sie schwanger werden soll. Was wurde nicht alles über Marias Schwangerschaft gesagt! Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich stellen die biblischen Worte in die Mitte und entdecken dabei eine kritische junge Frau. Diese fragt nach und nickt nicht bloß zu ihrer Berufung. Sie bedankt sich auch nicht. Zwischen ihr und dem Engel entsteht ein Hin und Her, bis die junge Frau ihrer Berufung zustimmt: Sie wird Prophetin für die kommende Generation. | 32m 59s | ||||||
| 12/16/24 | ![]() Elisabet. Eine Frau tritt aus dem Schatten | Die biblische Figur der Elisabet steht meist im Schatten Marias, der Mutter Jesu. Aber die Mutter Johannes des Täufers ist weit mehr als das Vorprogramm von Weihnachten. Sie ist die erste Frau im Lukas-Evangelium. Ulrike Metternich und Luzia Sutter Rehmann fragen, wie dort von ihr erzählt wird. So tritt Elisabet aus dem Dunkeln und beginnt zu leuchten – überraschend anders, als man zunächst meint. | 32m 10s | ||||||
| 11/14/24 | ![]() Die törichten Jungfrauen | Im Zentrum dieser Podcast-Folge stehen junge Mädchen. Im Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25,1-13) müssen sie in der Nacht draußen — auf der Strasse, vor der Tür — auf einen Bräutigam warten, bis sie eingelassen werden. Warum stehen sie dort? Ist der Bräutigam ein Bild für Gott? Oder ist Gott ganz anders? Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich nehmen das Gleichnis unter die sozialgeschichtliche Lupe und stoßen dabei auf patriarchale Lesarten. | 31m 59s | ||||||
| 10/15/24 | ![]() Nächstenliebe auf dem Prüfstand | Gibt es eine feministische Seite an der Nächstenliebe? Sehr oft wurden und werden von Frauen Liebe und Verständnis bis zur Selbstaufgabe gefordert. In dieser Folge ihres Podcasts ordnen die Theologinnen Ulrike Metternich und Luzia Sutter Rehmann das Liebesgebot neu ein. Denn biblisch gelesen ist Nächstenliebe Respekt auf Augenhöhe. Statt emotionaler Überforderung steckt darin auch eine Aufforderung, sich für die eigenen Rechte einzusetzen. | 26m 22s | ||||||
| 7/14/24 | ![]() Die zwölf Apostel – alles Männer? | Sind die zwölf Apostel, feministisch gesehen, ein hoffnungsloser Fall? Nein, im Gegenteil: Punkt für Punkt schauen Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich die Zahl Zwölf an: In den Namenslisten der Evangelien gibt es zum Beispiel Variationen, die als Türöffner wirken. Darüber führt die Zahl in die Geschichte Israels, in die Jakobsgeschichte und in die Schöpfung. Die symbolträchtige Zwölf ist keine auf- oder abzählende Zahl, keine Anzahl, sondern eine Hoffnungszahl. Gerade im politischen Kontext des 1. Jahrhunderts war diese Zahl ein Versprechen für die Zukunft. | 30m 51s | ||||||
| 6/16/24 | ![]() Die Frau, die Jesus widerspricht | Eine Frau kommt zu Jesus und bittet um Hilfe, denn ihrem kleinen Kind geht es sehr schlecht. Es heißt, es hätte einen Dämon. Doch Jesus will nicht so recht helfen. Eine seltsam schwierige Begegnung beginnt – zwischen Jesus und einer klugen Frau, die nicht lockerlässt. Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich ordnen diese biblische Erzählung in die politische Konfliktgeschichte der Stadt Tyros ein, in der sie spielt. Dank ihrer Klugheit und der Liebe zu ihrer Tochter kämpft die Frau sich Wort für Wort aus dem Schatten des Dämons heraus, der auf dem Kind lastet – bis er verschwindet. | 34m 55s | ||||||
| 5/12/24 | ![]() Der Tod muss warten. Aufstehen gegen Gewalt | Ein Teenager wird in einer Kleinstadt zu Grabe getragen. Jesus sieht die trauernde Mutter – und die vielen Menschen, die sie begleiten – und tritt an die Bahre. Diese Geschichte aus dem Lukas-Evangelium lesen Ulrike Metternich und Luzia Sutter Rehmann politisch und setzen sie in Bezug zu den Toden von George Floyd, Marielle Franco und vielen anderen, die durch politisch motivierte Gewalt viel zu früh starben. Ihr Tod löste Solidaritätsbewegungen aus – so wie beim Teenager in der biblischen Geschichte. Sie alle appellieren an uns, nicht so weiter zu machen wie bisher, sondern dem Tod Einhalt zu gebieten und sich den Menschen zuzuwenden. | 34m 34s | ||||||
| 4/14/24 | ![]() Gotteskraft hautnah | Eine Frau berührt die Kleider Jesu und spürt: Ihre leidvollen Blutungen hören auf – und sie beginnt zu reden. Diese Geschichte aus dem Markus-Evangelium verlangt keinen kindlichen Wunderglauben, und doch spürt die Frau in der Berührung etwas Wunderbares. Davon zu sprechen, ohne dass es kitschig oder falsch klingt, ist gar nicht so einfach. Die Frau lebte in einer Zeit der Gewalt. Dies hat in ihrem Körper Spuren hinterlassen. Die Geschichte erzählt von einer leisen Gotteskraft, die hautnah erlebt werden kann und vieles verändert. | 35m 40s | ||||||
| 3/17/24 | ![]() Maria Magdalena ohne Klischee | Wer war die in den Evangelien erwähnte Maria Magdalena und was ist ihre Botschaft? Wir fragen nach, was in den Texten steht und was reine Legendenbildung ist. Die Frau aus Magdala war wohl kaum die Geliebte Jesu, wie mitunter gemutmaßt wurde. Aktuelle Ergebnisse großer archäologischer Grabungen in Magdala geben uns Einblick in das Leben dort im ersten Jahrhundert. Und die Evangelien wollen keine Romanze schildern. Sie haben eher Bilder vor Augen, die zum heutigen Nahost-Konflikt, zum Ukraine-Krieg und anderen Kriegsregionen passen: Die Evangelien beschäftigt die Frage, wie eine traumatisierte Bevölkerung wieder auf die Beine kommen kann. Und Maria Magdalena spielt dabei eine zentrale Rolle. | 36m 53s | ||||||
| 2/18/24 | ![]() Junia und das weite Netz von Freund:innen | Netze von Freundi:nnen, die tragen und die Welt verändern – das gab es schon zu biblischen Zeiten. Und ausgerechnet Paulus macht diese Netzwerke sichtbar. Lange Zeit wurden die Frauen in diesem Beziehungsnetz übersehen, kleingeredet oder sogar vermännlicht. Phoebe, Junia und ihre Freundinnen standen Paulus aber in nichts nach. Besonders gut sichtbar ist dies in der Grußliste des Römerbriefes. Aber es brauchte die hartnäckige feministische Forschungsarbeit zahlreicher Theologinnen, bis das weite Netz wahrgenommen wurde, in das Paulus eingebunden war. | 30m 02s | ||||||
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