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Wie das Internet in die Schweiz kam
Jun 16, 2026
32m 14s
Das Schauspielhaus nach dem Krieg: Was bleibt vom Exiltheater?
Jun 2, 2026
30m 52s
Das Schauspielhaus im Krieg: Eine wichtige Stimme gegen Hitler
May 19, 2026
27m 14s
Flucht vor den Nazis: Das Schauspielhaus wird zur Exilbühne
May 5, 2026
26m 07s
Tschernobyl 1986: Die Auswirkungen auf die Schweiz.
Apr 21, 2026
30m 43s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/16/26 | ![]() Wie das Internet in die Schweiz kam | Das Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden, fest in den Alltag eingewoben. Doch es gab Zeiten, da teilten sich ganze Universitäten einen Internet-Anschluss, bei dem man am Bildschirm mitlesen konnte, wie eine E-Mail ankam. Ein Blick zurück auf die Anfänge des Internets in der Schweiz. 1969 wird in Kalifornien die erste Nachricht über das ARPANET verschickt, den militärischen Vorläufer des Internets. In der Schweiz bekommt das kaum jemand mit. Hier hält die PTT das absolute Monopol auf die Datenübermittlung. Und sie verfolgt einen eigenen Plan: ein vollständig schweizerisches, vom Ausland unabhängiges digitales Fernmeldesystem. Das «Integrierte Fernmeldesystem» IFS verschlingt 14 Jahre Entwicklung und über 200 Millionen Franken. 1983 wird es abgebrochen. Ein nationaler Alleingang ist in einer global vernetzten Welt zum Scheitern verurteilt. Erst jetzt erkennt auch die Politik den Rückstand. 1985 beschliesst der Bundesrat Sondermassnahmen für die Informatik. 15 von 207 Millionen Franken fliessen in ein Hochschulnetz. Eine entscheidende Rolle spielen dabei zwei Männer: ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Doktorand Hannes Lubich. Sie verbinden die Schweizer Hochschulen und gründen mit dem Bund die Stiftung Switch. Und sie registrieren am 20. Mai 1987 die Länderdomain «.ch». Niemand in Bern ist zuständig, niemand will sie haben. Also tragen die beiden sie kurzerhand auf ihre eigenen Namen ein, als Notlösung. Ende 1989 sind alle Schweizer Universitäten und das CERN am Netz. Der grosse Schub kommt aber erst Mitte der 90er Jahre, als die Anträge für «.ch»-Adressen sprunghaft zunehmen. Das Erstaunliche daran: Geplant hat das niemand. Während die Schweiz Millionen in ein gescheitertes Staatsprojekt steckt, entsteht das Internet fast nebenbei – als Prototyp, den man wegen seines Erfolgs nicht mehr abschalten kann. ____________________ In dieser Episode zu hören: Bernhard Plattner, emeritierter Professor ETH Zürich Hannes Lubich, Informatiker und Hochschullehrer Urs Eppenberger, erster Mitarbeiter von SWITCH ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gugerli, David (2018): Wie die Welt in den Computer kam: Zur Entstehung digitaler Wirklichkeit. S. Fischer Verlage. Zetti, Daniela: Special measures: networking Swiss cantonal and federal universities, in: Bori, Paolo und Zetti, Daniela (2022): Digital Federalism Information, Institutions, Infrastructures (1950–2000), 90-116. ETH Zürich: Die Geschichte der Informatikdienste. https://ethz.ch/staffnet/de/organisation/abteilungen/informatikdienste/historisches.html ____________________ Links: SRF 2 Kontext über das integrierte Fernmeldesystem der PTT: Die vergessenen Anfänge der digitalen Telefonie https://www.srf.ch/audio/kontext/die-vergessenen-anfaenge-der-digitalen-telefonie?partId=bb188950-f53e-4ebc-b1f9-38e8ebeaa8ca SRF Rendez -vous-Serie über Bernhard Plattner: «Selbstgemacht»: Bernhard Plattner, Schweizer Internet-Pionier https://www.srf.ch/audio/rendez-vous/selbstgemacht-bernhard-plattner-schweizer-internet-pionier?partId=6796eddb-6c6c-4019-aa0c-7b10955bbe5f ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 32m 14s | ||||||
| 6/2/26 | ![]() Das Schauspielhaus nach dem Krieg: Was bleibt vom Exiltheater?✨ | post-war theaterexile theater+4 | — | Schauspielhaus ZürichAndorra+1 | — | Schauspielhaus Zürichpost-war theater+6 | — | 30m 52s | |
| 5/19/26 | ![]() Das Schauspielhaus im Krieg: Eine wichtige Stimme gegen Hitler✨ | TheaterZweiter Weltkrieg+3 | — | SchauspielhausSchauspiel AG+2 | ZürichSchweiz | SchauspielhausZürich+3 | — | 27m 14s | |
| 5/5/26 | ![]() Flucht vor den Nazis: Das Schauspielhaus wird zur Exilbühne✨ | NazismExile+4 | — | Schauspielhaus ZürichNationale Front | ZürichDeutschland | SchauspielhausNazis+5 | — | 26m 07s | |
| 4/21/26 | ![]() Tschernobyl 1986: Die Auswirkungen auf die Schweiz.✨ | Tschernobylnuclear disaster+4 | Christophe MurithYvonne+1 | eidgenössischen Kommission zur Überwachung der Radioaktivität | SchweizAtomkraftwerk Tschernobyl+1 | Chernobylnuclear accident+5 | — | 30m 43s | |
| 4/6/26 | ![]() Tschernobyl 1986: Rückkehr ins Katastrophengebiet✨ | Chernobyl disasterpersonal history+3 | Maryna Peter | — | PrypjatTschernobyl | ChernobylPrypjat+7 | — | 25m 06s | |
| 3/24/26 | ![]() Tschernobyl 1986: Wie es zur Katastrophe kam✨ | Tschernobylnuclear disaster+3 | Anna Veronika WendlandLaurent Coumel | RBMK-1000-ReaktorHerder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung+2 | Ukraine | Chernobylnuclear accident+3 | — | 27m 08s | |
| 3/10/26 | ![]() Die UNO in Genf: Zwischen Menschenrechten und Machtlosigkeit✨ | MenschenrechteDiplomatie+4 | Fredy Gsteiger | UNOVölkerbund | Genf | UNOGenf+5 | — | 34m 52s | |
| 2/24/26 | ![]() Die UNO in Genf: Wie die Vereinten Nationen gegründet wurden✨ | Gründung der UNOAtlantik-Charta+4 | — | VölkerbundUNO+1 | GenfSan Francisco | UNOAtlantik-Charta+8 | — | 26m 25s | |
| 2/10/26 | ![]() Die UNO in Genf: Der Krieg ist vorbei, der Völkerbund entsteht✨ | VölkerbundUNO+5 | Pierre-Etienne BourneufJörg Leonhard | VölkerbundRotes Kreuz+1 | Genf | VölkerbundUNO+6 | — | 29m 22s | |
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| 1/27/26 | ![]() Cortina 1956 - wie sich die Spiele seit 1956 verändert haben✨ | Olympic Gamessports development+3 | Kirstin Hallmann | Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln | Cortina | CortinaOlympic Games+5 | — | 26m 09s | |
| 1/13/26 | ![]() Cortina 1956 - ein Meilenstein der Olympischen Geschichte✨ | Olympic historyWinter Olympics+4 | Juri JaquemetFelix Wirth+1 | Museum für Kommunikation in BernInstitut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln+1 | Cortina d’Ampezzo | Cortina 1956Olympics+4 | — | 25m 40s | |
| 12/30/25 | ![]() Schweizer Brauchtum zum Jahresende: Silvesterchlausen Appenzell✨ | Schweizer BrauchtumSilvesterchlausen+4 | Mischa Gallati | Universität ZürichRadio SRF | — | SilvesterchlausenAppenzell+5 | — | 14m 50s | |
| 12/23/25 | ![]() Schweizer Brauchtum zu Weihnachten: Pelzmartiga und Nünichlingler | Pelzmartiga in Kandersteg und die Nünichlingler im Baselbiet: Zwei Bräuche, die in der Weihnachtszeit für Lärm und Aufsehen sorgen. Woher kommen sie? Und warum spielt Angst dabei eine Rolle? Während viele Weihnachten still und besinnlich feiern, wird es in Kandersteg und im Baselbiet laut: Die Pelzmartiga ziehen am Weihnachtstag und an Neujahr mit Kettengerassel durchs Dorf Kandersteg, die Nünichlingler schon an Heiligabend pünktlich um neun Uhr abends mit hohen Zylindern und Kuhglocken durch verschiedene Dörfer im Kanton Basel-Landschaft, zum Beispiel durch Ziefen. Beide Bräuche haben eine lange Geschichte – und eine gemeinsame Botschaft: Lärm soll Angst vertreiben. Kulturwissenschaftler Mischa Gallati von der Universität Zürich erklärt, warum solch ritualisierte Bräuche auch Grenzüberschreitungen erlauben, weshalb sie sich ständig wandeln müssen und was sie über unsere Gesellschaft verraten. Zwei lebendige Traditionen, die jedes Jahr aufs Neue für Staunen sorgen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich · Archivtöne Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp Mitarbeit: Melanie Löw, SRF Recherche und Archive ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 13m 01s | ||||||
| 12/16/25 | ![]() Schweizer Brauchtum im Advent: Das Klausjagen in Küssnacht | Warum wird es im Advent in Küssnacht so laut? Das Klausjagen lockt jedes Jahr Tausende an – mit riesigen Laternen, Tricheln und viel Krach. Wir tauchen ein in die Geschichte dieses Brauchs und fragen: Weshalb brauchen wir Bräuche überhaupt? Am 5. Dezember verwandelt sich Küssnacht in ein Meer aus Licht und Lärm: Über 1700 Klausjäger ziehen mit kunstvollen Laternen (sogenannten Iffelen) durch das Dorf, begleitet von Geisslechlöpfern, Tricheln, Hörnern und Jubelrufen. Und natürlich dem heiligen St. Nikolaus, dem Samichlaus. Das Klausjagen ist einer der bekanntesten Adventsbräuche der Schweiz – und zugleich ein Ritual voller Geschichte und Symbolik. Woher kommt dieser Brauch? Warum halten wir an solchen Traditionen in der Weihnachtszeit fest, obwohl Religion in der Schweiz an Bedeutung verliert? Kulturwissenschaftler Mischa Gallati erklärt, weshalb Bräuche für Gemeinschaft und Identität wichtig sind – und warum sie manchmal auch ausschliessen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich · Archivtöne Radio SRF ____________________ Quellen: · https://www.klausjagen.ch/brauchtum/ ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 13m 10s | ||||||
| 12/9/25 | ![]() Migros-Gründer Duttweiler und der Schweizer Detailhandel (3/3) | Gottlieb Duttweiler expandiert in neue Geschäftsfelder und schenkt sein Lebenswerk der Bevölkerung - zumindest formell. Er sorgt ausserdem im Bundeshaus für Aufsehen und tritt in einen Hungerstreik. Gottlieb Duttweiler findet einen Weg, um trotz Filialverbot weiter wachsen zu können. Er gründet die Reise-Genossenschaft Hotelplan, um den Tourismus in der Schweiz zu fördern und Ferien für alle erschwinglich zu machen. Das Filialverbot treibt Duttweiler auch in die Politik. Er wird Nationalrat und gründet den Landesring der Unabhängigen. Duttweiler ärgert sich oft über den behäbigen Politbetrieb in Bern. Er verschafft seinem Ärger auch Luft und zerstört eine Scheibe im Bundeshaus. 1941 wandelt Duttweiler seine Migros in eine Genossenschaft um. Er «verschenkt» sie an die Kundinnen und Kunden, bleibt aber faktisch der Mann, der das Sagen hat. Duttweiler träumt von einer neuen Form der Marktwirtschaft, einem sozialen Kapitalismus. Die Migros-Klubschule ist ein Beispiel dafür oder auch das Migros-Kulturprozent. Nach dem Zweiten Weltkrieg expandiert die Migros stark. Und Gottlieb Duttweiler schielt wieder über den grossen Teich, um sich inspirieren zu lassen. In Zürich eröffnet der erste Selbstbedienungsladen der Schweiz. Nicht alle seine Projekte aber sind erfolgreich, er scheitert zum Beispiel bei der Expansion nach Deutschland, wo die Nazis gegen seine Migros vorgehen. Und auch aus dem Taxi-Geschäft zieht er sich wieder zurück. Kurz vor seinem Tod geht es für Duttweiler nochmals um eine Herzensangelegenheit. Im «Park im Grüene» in Rüschlikon legt er den Grundstein für ein internationales Lehr- und Forschungsinstitut, heute das Gottlieb-Duttweiler-Institut. Gottlieb Duttweiler stirbt im Juni 1962, mit 74 Jahren. Die Trauerfeier im Zürcher Fraumünster wird in drei weitere Kirchen übertragen. Mit Duttweilers Lebenswerk geht es weiter. Dafür sorgt auch seine Frau Adele, die ihn um 28 Jahre überlebt. ______________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ______________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Häsler, Alfred: Das Abenteuer Migros. Migros-Genossenschafts-Bund. 1985 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ______________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 26m 05s | ||||||
| 11/25/25 | ![]() Migros-Gründer Duttweiler und der Schweizer Detailhandel (2/3) | Die Migros wächst – aber der Kampf geht weiter. Duttweiler bleibt eine Bedrohung für Lebensmittelläden und Hersteller. Auf deren Boykotte reagiert er mit eigenen Produkten, kopiert Markenartikel und provoziert Prozesse. Der Kampf gipfelt in einem vom Bundesrat verfügten Filialverbot. Gottlieb Duttweilers Migroswagen kommen gut an in der Stadt Zürich. Und bald eröffnet er auch den ersten stationären Laden. Die Konkurrenz sieht das gar nicht gern. Die Lebensmittelvereine und Konsumgenossenschaften reagieren mit Einschüchterungsversuchen. Hersteller boykottieren die Migros. Um diese zu umgehen, beginnt Duttweiler selber Produkte herzustellen – sein erster eigener Betrieb ist eine Süssmost-Fabrik in Meilen am Zürichsee. Und es folgen viele weitere. Der Migros-Gründer kopiert Markenartikel, die gleichwertig sind, aber günstiger – und er provoziert mit einer phantasievollen Namensgebung. Dadurch handelt er sich viele Prozesse ein – und nutzt die Bühne, sich als Kämpfer für die schwachen Konsumentinnen darzustellen. Auch bei der Expansion in andere Kantone kommt es zu Konflikten mit den Behörden. Sie versuchen ihn mit höheren Gebühren und angepassten Gesetzen zu bremsen. Duttweiler organisiert Referenden. Er hat die meisten Parteien gegen sich – und kann auch die Stimmberechtigten nicht immer überzeugen. 1933 kommt es ganz dick für die Migros. Der Bundesrat beschliesst ein Filialverbot. Es ist die Antwort der Politik auf die Sorgen der kleinen Ladenbesitzer. Rechtsgerichtete Kreise formieren sich zur Mittelstandsbewegung, die Massnahmen zum Schutz der Branche fordert. Das Filialverbot ist zuerst auf zwei Jahre begrenzt. Aber das Parlament verlängert es mehrmals. Vom Verbot befreit wird nur, wer sich mit dem Schweizerischen Gewerbeverband über Erweiterungen einigen kann. Die Migros bleibt aussen vor. Gottlieb Duttweiler sind zwölf Jahre lang die Hände gebunden. ______________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ______________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Häsler, Alfred: Das Abenteuer Migros. Migros-Genossenschafts-Bund. 1985 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ______________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 25m 43s | ||||||
| 11/11/25 | ![]() Migros-Gründer Duttweiler und der Schweizer Detailhandel (1/3) | Er sagt, er habe schon als Kind für die Schwachen gekämpft. Und er weiss, was es heisst, zu scheitern. Vor 100 Jahren gründet Gottlieb Duttweiler die Migros. Er schickt in Zürich die ersten Verkaufswagen los. Bis heute ist Duttweiler ein Mythos, den die Migros auch geschickt zu pflegen weiss. Es ist das Jahr 1925. Im Schweizer Detailhandel haben die Lebensmittelvereine das Sagen. Und Gottlieb Duttweiler fordert sie heraus. Mit seiner Idee: «Der Hausfrau die Ware auf dem direkten Weg mit einem Wagen nahezubringen». Und so die Lebensmittel günstiger als die Konkurrenz zu verkaufen. Duttweiler - 1888 in Zürich geboren - entwickelt schon früh ein kaufmännisches Flair. Er verdient in der Schulzeit Geld mit dem Züchten von Kaninchen. Nach einer kaufmännischen Lehre wird Duttweiler zum erfolgreichen Händler. Lernt die Frau seines Lebens, Adele, kennen. Und wird sehr rasch sehr reich. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nach dem ersten Weltkrieg verliert die Schweiz ihre Rolle als Lebensmitteldrehscheibe – Duttweiler verspekuliert sich als Teilhaber seiner Lehrfirma und muss sie liquidieren. Er wandert nach Brasilien aus – wo es aber seine Frau nicht lange aushält. Zurück in der Schweiz ist Duttweiler ein zweimal gescheiterter junger Mann – er findet keine Stelle. Und packt seine «letzte Chance». Er will ein Konzept aus den USA kopieren. Auf einer Reise hat er von grossen Omnibussen gehört hat, die mit Lebensmitteln durchs Land fahren. Die Lebensmittel günstiger verkaufen: Duttweiler überlässt nichts dem Zufall. Er plant alles sehr detailliert – und im Geheimen. Denn er ahnt schon, dass die Konkurrenz nicht begeistert sein würde. Die versucht ihn zu stoppen. Duttweilers Migroswagen werden verfolgt. Die Polizei droht mit Bussen. Und es gibt möglicherweise auch Sabotage. Es ist der Beginn eines langen Kampfes. Doch die Migroswagen bleiben. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ____________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. | 26m 45s | ||||||
| 10/28/25 | ![]() Schweizer im Dritten Reich (3/3): Fritz Dasen – der Inspektor | Im letzten Kriegswinter 1944/45 reist der Berner Offizier Fritz Dasen mitten ins zerbombte Nazi-Deutschland. In Schweizer Diensten kontrolliert er als Kriegsgefangenen-Inspektor Lager und Gefängnisse. Auf seinen Inspektions-Reisen spricht Fritz Dasen mit britischen und amerikanischen Kriegsgefangenen – und versucht bei den deutschen Lagerkommandanten kleine Verbesserungen zu erreichen: ein warmes Essen, ein Gespräch, ein Moment Menschlichkeit im Grauen des Krieges. Der SRF-Podcast «Geschichte – Schweizer im Dritten Reich» erzählt Dasens fast vergessene Mission: die Arbeit der Schweizer Kriegsgefangenen-Inspektoren, die mitten im Untergang des «Dritten Reichs» unter Lebensgefahr für die Einhaltung des Völkerrechts kämpften. In der Episode zu hören: -Simone Hofstetter, Historikerin -Sascha Zala, Historiker und Direktor der Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) Quellen: -Masterarbeit Simone Hofstetter , Historisches Seminar der Universität Zürich (2011) "Schweizer Schutzmachttätigkeit im Rahmen der Genfer Konventionen während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland" -Erlebnisbericht Fritz Dasen vom August 1945 | 30m 38s | ||||||
| 10/14/25 | ![]() Schweizer im Dritten Reich (2/3): Hitlers Astrologe | Die Geschichte des Baslers Karl Ernst Krafft, der für die Nazis die Sterne las und dann fallengelassen wurde. Karl Ernst Krafft lebt vom Mythos als Hitlers Hofastrologe und betreibt Propaganda für die Nazis. Für das Propagandaministerium von Josef Goebbels erstellt der Schweizer Prognosen, die einen positiven Kriegsverlauf für Deutschland voraussagen. Goebbels nutzt die Arbeit für psychologische Kriegsführung. Krafft hofft lange auf Anerkennung für seine Arbeit. Aber die Nazis verbieten die Astrologie offiziell und nehmen in einer sogenannten Aktion gegen Geheimlehren hunderte Menschen fest. Krafft verweigert schliesslich die Arbeit und kommt ins Konzentrationslager. In der Episode zu hören: -Mischa Hauswirth, Basler Journalist und Autor -Dr. Astrid Ley, fachliche und organisatorische Leiterin Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen Literatur: Ellic Howe: Uranias Kinder: Die seltsame Welt der Astrologen und das Dritte Reich. Verlag Beltz Athenäum, 1995 Mischa Hauswirth: Hitlers Astrologe, IL-Verlag, Basel Weitere Quelle: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen | 34m 44s | ||||||
| 9/30/25 | ![]() Schweizer im Dritten Reich (1/3): Gestapo-Spionin aus Adelboden | Eine Schweizer Arzttochter, die sich in den Dienst der Gestapo stellt. Eine Frau zwischen den Rollen von Täterin und Opfer: Spionin, Gefangene, Blockälteste im KZ Ravensbrück – und schliesslich verurteilte Kriegsverbrecherin. Carmen Mory ist lebenslustig, sprachgewandt, die Welt steht ihr offen. Doch sie lässt sich auf die NS-Diktatur ein: Als Gestapo-Spionin pendelt sie zwischen Berlin, Zürich und Paris, lebt auf grossem Fuss, verrät Menschen, und landet schliesslich selbst im KZ Ravensbrück. Nach dem Krieg wird Mory von ehemaligen Mithäftlingen beschuldigt an Selektionen teilgenommen und selbst gemordet zu haben. Im ersten Hamburger Ravensbrück-Prozess wird sie am 3. Februar 1947 zum Tode verurteilt. In der Episode zu hören: • Caterina Abbati, Berner Historikerin und Autorin • Andrea Genest, Leiterin Gedenkstätte Ravensbrück Quellen: Literatur: Caterina Abbati: Ich, Carmen Mory. Das Leben einer Berner Arzttochter und Gestapo-Agentin (1906–1947). Chronos, Zürich 1999. Film: DOK: Der Todesengel aus Adelboden: Regie Michael Hegglin 2008 Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück Musik: Ensemble Cantaderas - "OLVIDADAS - die Vergessenen" zu Ehren der spanischen Frauen, die zwischen 1939 und 1945 in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurden. ___________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch. | 36m 12s | ||||||
| 9/16/25 | ![]() Geschichte des Frankens (3/3): Wirrwarr, Schwächling, Superstar | Der frühere Schwächling gehört heute zu den stärksten Währungen der Welt. Schmerzlos verläuft der Aufstieg des Frankens aber nicht: In den 1930er Jahren leidet die Bevölkerung, weil die Nationalbank nicht abwertet und auch um den Franken zu stützen, kauft die SNB Gold von den Nationalsozialisten. Nachdem ersten Weltkrieg will die Schweiz den Franken unbedingt wieder ans Gold koppeln. Weil andere Länder dies nicht wollen oder können, beginnt der relative Wert des Frankens zu steigen. Mit kurzen Unterbrüchen setzt sich dieses Erstarken durch das gesamte 20. Jahrhundert fort – trotz oder gerade wegen der grossen Kriege und der Tatsache, dass die Schweiz bei der Neuordnung der globalen Finanzpolitik im US-amerikanischen Bretton Woods nicht dabei ist. ___________________ In der Episode zu hören: • Ernst Baltensperger, Emeritierter Volkswirtschaftsprofessor und Autor von «Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte» • Martin Schlegel, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, SNB ___________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch. | 28m 28s | ||||||
| 9/2/25 | ![]() Geschichte des Frankens (2/3): Wirrwarr, Schwächling, Superstar | Die Karriere des Frankens beginnt mit einem Fehlstart. Weil er nur in Silber geprägt wird und der Silberpreis in den 1850er Jahren massiv ansteigt, wird der Franken anfangs kaum als Währung benutzt. Und auch bei den Banknoten herrscht Chaos, bis 1907 die Nationalbank gegründet wird. Der Schweizer Franken ist bis zum Ersten Weltkrieg ein schwächelndes Anhängsel des französischen Francs. Der Bund prägt anfangs bewusst nicht genug Münzen, um den eigenen Bedarf zu decken, sondern verlässt sich darauf, dass auch ausländische Münzen fürs Zahlen in der Schweiz eingesetzt werden. Diesem "Münzparasitismus" setzt die sogenannte Lateinische Münzunion in den 1860er Jahren engere Grenzen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts werden Banknoten wichtiger. Anders als bei den Münzen herrscht hier immer noch der Föderalismus. Banknoten sind Sache der Kantone. Rund fünfzig Banken drucken eigene Schweizer Frankennoten. Mit dem neuen Bankengesetz reisst der Bund das Monopol an sich - und brummt den Banken im historischen Vergleich sehr hohe Eigenkapitalpolster auf. Uneinigkeit unter den Kantonen führt aber dazu, dass die Schweiz erst ab 1907 eine Zentralbank hat, die Schweizerische Nationalbank. _____________________ In der Episode zu hören: • Ernst Baltensperger, Emeritierter Volkswirtschaftsprofessor und Autor von «Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte» • Michael Kasch, Chef von Orell Füssli Sicherheitsdruck _____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch. | 24m 06s | ||||||
| 8/19/25 | ![]() Geschichte des Frankens (1/3): Wirrwarr, Schwächling, Superstar | Dutzende unterschiedliche Münzen sind im Umlauf in der Schweiz der ersten Hälfte 19. Jahrhunderts. Das Münzwirrwarr erschwert die wirtschaftliche Entwicklung. Napoleon scheitert noch. Erst dem neuen Bundesstaat gelingt 1850 die Einführung eines Schweizer Frankens. Über 30 verschiedene Währungen sind im Umlauf – in der Schweiz der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Viele Kantone prägen ihr eigenes Geld und auch ausländische Münzen werden akzeptiert. Napoleon versucht zu Beginn des Jahrhunderts Ordnung zu schaffen mit einem ersten Franken, doch der scheitert, wie viele Reformen der Helvetik. Die wirtschaftliche Entwicklung der Eidgenossenschaft wird jedoch zunehmend gehemmt durch den «Münzwirrwarr». Mit der Gründung des Bundesstaates setzen sich die Verfechter einer einheitlichen Währung nach französischem Vorbild schliesslich durch. 1850 gibt’s die ersten Schweizer Franken des Bundes. ___________________ In der Episode zu hören: • Ernst Baltensperger, Emeritierter Volkswirtschaftsprofessor und Autor von «Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte» • Christian Weiss, Kurator Numismatik & Siegel, Schweizerisches Nationalmuseum ___________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch. | 20m 21s | ||||||
| 8/5/25 | ![]() Jugoslawiens Zerfall (3/3): Kosovos Weg in die Unabhängigkeit | Am 17. Februar 2008 erklärt sich der Kosovo einseitig für unabhängig von Serbien. Für die meisten Menschen im Kosovo endet damit ein jahrzehntelanger Kampf um die Eigenständigkeit. Serbien dagegen sieht den Kosovo weiterhin als Teil des eigenen Staatsgebiets. Hamit Zeqiri erlebt die Anfänge des Konfliktes mit. Er ist ein junger Student, als der serbische Präsident Slobodan Milosevic 1989 der damaligen serbischen Provinz die Autonomie entzieht. Die bislang weitgehend selbstverwalteten Institutionen werden unter die direkte Kontrolle Belgrads gestellt, Albanerinnen und Albaner aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Dagegen formiert sich Widerstand. Unter der Führung der demokratischen Liga des Kosovos werden parallele Institutionen aufgebaut. Bereits damals ist die Unabhängigkeit das Ziel. Hamit Zeqiri engagiert sich in einem studentischen Jugendforum ebenfalls dafür. 1993 wird er deswegen verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Doch Zeqiri gelingt es, sich mit Anfang zwanzig in die Schweiz abzusetzen, wo er sich ein neues Leben aufbaut. Von hier aus erlebt er mit, wie sich die Situation im Kosovo immer weiter zuspitzt. Die sogenannte kosovarische Befreiungsarmee UCK wird Mitte der 1990er Jahre gegründet. Im Unterschied zum bisherigen strikt gewaltfreien Widerstand, setzt sie auf eine militärische Eskalation. 1999 kommt es zum offenen Krieg, in dessen Verlauf auch die Nato Serbien den Krieg erklärt. Im Juli 1999 ziehen sich die serbischen Kräfte zurück, die Kämpfe enden. Der Kosovo wird unter internationale Verwaltung gestellt. Es folgt schliesslich die einseitige Unabhängigkeitserklärung. Während all dieser Zeit spielt die Schweiz eine aktive Rolle. Während der 1990er-Jahre befinden sich führende Köpfe der UCK in der Schweiz und agieren von hier aus. Hier wird Geld gesammelt und innerhalb der Diaspora werden Kämpfer rekrutiert. Die Schweiz ist aber auch das erste Land, das sich in der UNO bereits ab 2005 für eine Klärung des Status des Kosovos einsetzt. Und: Die Schweiz anerkennt die Unabhängigkeit des Kosovos vergleichsweise früh an. Was sie zu dieser aktiven Aussenpolitik bewogen hat, erklärt die damalige Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. (00:00) Intro (03:07) Slobodan Milosevic auf dem Amselfeld (05:25) Aufhebung der Autonomie (07:10) Beginn Unabhängigkeitsbewegung (08:35) Hamit Zeqiri wird politisch aktiv (10:40) Verurteilung & Flucht in die Schweiz (12:58) Gründung UCK (14:35) Verbindungen der UCK in die Schweiz (16:40) Militärische Eskalation (17:50) Nato-Luftkrieg (21:53) Kriegsende (24:19) Rolle der Schweiz nach dem Krieg (25:50) Unabhängigkeitserklärung (26:27) Rolle der Schweiz und die Neutralität (29:00) Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Hamit Zeqiri: Zeitzeuge, lebt und arbeitet heute in Luzern · Micheline Calmy-Rey: Ex-Bundesrätin ____________________ Literatur: • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. • Cyrill Stieger (2021). Die Macht des Ethnischen. Sichtbare und unsichtbare Trennlinien auf dem Balkan. Rotpunktverlag. • Florian Bieber (2023). Pulverfass Balkan. Wie Diktaturen Einfluss in Europa nehmen. CH. Links. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: SRF Recherche und Archive ____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch. | 30m 43s | ||||||
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