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Unter Freunden: Bengt Kiene – „Corona hat uns gespalten. Doch nun gilt es gemeinsam für den Frieden zu trommeln“
Jun 25, 2026
43m 29s
Unter Freunden: Ulli Kulke – Die Südsee, Sehnsuchtsort für Erzähler und Klimaschwindler
Jun 18, 2026
46m 23s
Unter Freunden: Heimat – was allen in die Kindheit scheint. Am Anfang war das Kinderlachen
Jun 11, 2026
48m 44s
Unter Freunden: Gabriele Gysi – Europa
Jun 4, 2026
50m 21s
Unter Freunden: Hubertus Becker – „Die Niederlage des Gefängnisses“
May 28, 2026
52m 07s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/25/26 | ![]() Unter Freunden: Bengt Kiene – „Corona hat uns gespalten. Doch nun gilt es gemeinsam für den Frieden zu trommeln“ | Bengt Kiene ist seit über dreißig Jahren auf Kabarettbühnen aktiv, als Solist oder mit der Gruppe „Hammer und Harfe“. Von Anfang an waren Lieder von Georg Kreisler im Programm; Kreisler war überhaupt der Grund, „warum er auf die Bühne geklettert ist“. Von Anfang an gehörte auch das Thema Krieg und Frieden dazu. Da konnte er aus dem Vollen schöpfen und sich an den Perlen der Kabaretttradition bedienen. So weit, so gut. Doch dann wurde durch den Lockdown „alles dichtgemacht“. Corona war für ihn „die Wetterscheide“. Bengt Kiene findet deutliche Worte: „Der ganze Berufsstand Kabarett hat sich bis auf die Knochen blamiert“, und es hat sich wieder mal gezeigt, dass die Eliten nicht für, sondern gegen die Bevölkerung arbeiten. | 43m 29s | ||||||
| 6/18/26 | ![]() Unter Freunden: Ulli Kulke – Die Südsee, Sehnsuchtsort für Erzähler und Klimaschwindler | Ulli Kulke hat als erster deutscher Journalist die abgelegenen Pitcairninseln besucht, auf denen sich einst die Meuterer von der Bounty versteckt hatten. Er kennt nicht nur die berühmten Sehnsuchtsorte, sondern auch selten besuchte Adressen in der Südsee, er war auf den Gewürzinseln, auf kleinen Atollen und auf der legendären Insel Yap, wo die Geldmünzen so groß sind wie Mühlsteine. Als „Donald Duck“-Leser und studierter Volkswirt hat ihn natürlich das „große Geld“ besonders gereizt, aber noch stärker war der Lockruf der Südsee gewesen, der ihn schon als Kind verführt hatte. Von seinen Traumreisen hat er erstaunliche Geschichten mitgebracht, die in der Ferne „auf ihn gewartet hatten“.Hier warteten dann Preise und Auszeichnungen auf ihn. Seine journalistische Laufbahn hat ihn von der Taz zu „Natur“, zu „Mare“ und zur „Achse des Guten“ geführt – eine Entwicklung, die man gut in dem Buch „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ nachvollziehen kann. Ulli Kulke ist den Klimaschwindlern auf die Schliche gekommen und lässt die Lügen auffliegen, an denen viele, die sich zur Rettung des Klimas aufgerufen fühlen, immer noch hängen. Er wiederum hängt immer noch an seinem Jugendtraum und lässt einen deutlich spüren, dass er dem Zauber der Südsee immer noch erlegen ist: Aloha! | 46m 23s | ||||||
| 6/11/26 | ![]() Unter Freunden: Heimat – was allen in die Kindheit scheint. Am Anfang war das Kinderlachen✨ | HeimatKindheit+4 | — | — | — | HeimatKindheit+5 | — | 48m 44s | |
| 6/4/26 | ![]() Unter Freunden: Gabriele Gysi – Europa✨ | European UnionCultural Critique+5 | Gabriele Gysi | EUNGOs | EuropaDDR | Gabriele GysiEuropean Union+7 | — | 50m 21s | |
| 5/28/26 | ![]() Unter Freunden: Hubertus Becker – „Die Niederlage des Gefängnisses“✨ | crimeliterature+3 | Hubertus Becker | Gangster-Rapper | — | Hubertus Beckerprison+3 | — | 52m 07s | |
| 5/21/26 | ![]() Unter Freunden: Franz Esser, Michael Sailer – Das neue München, wie es singt, lacht und lästert✨ | theatermusic+3 | Franz EsserMichael Sailer | KontrafunkDegenhardt-Lieder+3 | — | Munichtheater+5 | — | 50m 32s | |
| 5/14/26 | ![]() Unter Freunden: Magda von Garrel – „Mensch als Beute“✨ | DigitalizationSurveillance+5 | Magda von Garrel | EUMensch als Beute | — | digitalizationsurveillance+5 | — | 52m 16s | |
| 5/7/26 | ![]() Unter Freunden: Volker Mohr – der Architekt mit dem poetischen Blick✨ | architectureliterature+3 | Volker Mohr | Der Verlust des Ortes | Schweiz | architectureliterature+5 | — | 47m 25s | |
| 4/30/26 | ![]() Unter Freunden: Friedhelm Reis – „Hass zerstört immer nur den, der hasst, niemals den Verursacher“✨ | historyBerlin+3 | Friedhelm Reis | StasiDon Carlos+1 | Berlin | Friedhelm ReisBerlin history+4 | — | 51m 19s | |
| 4/23/26 | ![]() Unter Freunden: Warschauer Ghetto✨ | Warschauer GhettoAufstand+5 | — | — | Warschauer GhettoWarschauer+1 | Warschauer GhettoAufstand+5 | — | 42m 18s | |
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| 4/22/26 | ![]() Unter Freunden: Gabriele Gysi – Grabrede auf die DDR in Würde✨ | DDRGerman culture+4 | Gabriele Gysi | Die Nacht, als Soldaten Verkehrspolizisten wurden | — | DDRGabriele Gysi+5 | — | 51m 22s | |
| 4/5/26 | ![]() Unter Freunden: Christian Reuther – Friedensfahrt mit dem Rad✨ | FriedensfahrtRadfahren+3 | Christian Reuther | Friedensfahrt Berlin | WarschauPrag+1 | FriedensfahrtChristian Reuther+4 | — | 43m 47s | |
| 3/29/26 | ![]() Unter Freunden: Andrea Charlotte Berwing – „Wir wurden mit Liebe erpresst“✨ | socialismpunk music+4 | Andrea Charlotte Berwing | Kontrafunk | — | Republic flightAbitur+6 | — | 50m 59s | |
| 3/22/26 | ![]() Unter Freunden: Christian Wipperfürth – Versagt die deutsche Diplomatie? Verlieren wir unsere Freunde?✨ | deutsche Diplomatieinternational relations+4 | Christian Wipperfürth | deutsche DiplomatieIran | DeutschlandFrankreich+1 | German diplomacyinternational relations+6 | — | 50m 32s | |
| 3/15/26 | ![]() Unter Freunden: Rebecca Niazi-Shahabi – Die Sehnsucht, dass „Iran wieder Iran sein kann“✨ | IranIsrael+5 | Rebecca Niazi-Shahabi | — | IranIsrael+1 | IranIsrael+5 | — | 48m 10s | |
| 3/8/26 | ![]() Unter Freunden: Eugen Zentner – Kunst in Zeiten der Corona-Krise✨ | Corona crisisart+4 | Eugen Zentner | Corona-SchicksaleKunst und Kultur gegen den Strom | — | Corona crisisEugen Zentner+5 | — | 48m 10s | |
| 2/22/26 | ![]() Unter Freunden: Kerstin Steinbach – Die „verhassten Bilder“ aus der „besseren Zeit“✨ | sexualityfreedom of expression+4 | Dr. Kerstin Steinbach | — | — | better timesexuality+6 | — | 51m 33s | |
| 2/15/26 | ![]() Unter Freunden: Peter Bickel, Johannes Clasen – Was können Impfopfer tun? Wie können wir uns versöhnen?✨ | ImpfopferCorona-Problematik+4 | Peter Bickel | MWGFDMediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V. | — | ImpfopferCorona+5 | — | 48m 17s | |
| 2/8/26 | ![]() Unter Freunden: Christoph Felder – „A Single Day“, vom Abenteuer zum Widerstand✨ | Vietnam Wartrauma+4 | Christoph Felder | Kontrafunk | — | My Lai MassacreVietnam War+5 | — | 49m 16s | |
| 2/1/26 | ![]() Unter Freunden: Peter Priskil – „Der unbekannte Mark Twain“. Echter und falscher Rassismus | Mark Twain kennt jeder. Aber kennen wir ihn wirklich? Peter Priskil stellt uns einen Mark Twain vor, der „Schriften gegen den Imperialismus“ verfasst hat und als stellvertretender Präsident der „Antiimperialistischen Liga der Vereinigten Staaten“ aktiv war. Das ist bisher im Schatten unserer Aufmerksamkeit geblieben, auch sein Buch „König Leopolds Selbstgespräch“ wurde hierzulande kaum wahrgenommen. Stefan Heym hatte es 1967 übersetzt, es blieb dennoch weitgehend unbekannt. Peter Priskil hat vergessene und unterdrückte Texte gesammelt, kommentiert, illustriert und zu einem imposanten Buch zusammengestellt: „Der unbekannte Mark Twain“. Er gibt damit zugleich einen kleinen Überblick über die Weltgeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Nun können wir Mark Twain nicht nur als großen Humoristen, sondern auch als großen Humanisten kennenlernen, der sich über Lynchmorde empört, über die Grausamkeiten bei der Eroberung der Philippinen und beim Boxeraufstand in China. Wir sprechen über Imperialismus, damals und heute. Über Rassismus, damals und heute. Über echten und falschen Rassismus. Und über den Triumpf des Humors, auch wenn es ein bitterer Humor ist. | 49m 54s | ||||||
| 1/25/26 | ![]() Unter Freunden: Thomas Hartung – Woran erkennt man den neuen Faschismus? | Georg Orwell hat schon im Jahr 1944 in seinem Essay „Was ist Faschismus?“ festgestellt, dass der Begriff zum bloßen Schimpfwort verkommen ist. Für die Jahre nach der Wende kann Dr. Thomas Hartung den Befund bestätigen: „Wer alles Faschismus nennt, kennt keinen mehr“, sagt er und führt als Beispiel den Umgang mit dem Gedenken an Trümmerfrauen an. Hartung spricht von einer „Begriffsverwahrlosung“, die als Folge des übereifrigen Kampfes „gegen rechts“ entstanden ist und die sich auch da zeigt, wo man es nicht erwartet hat, wenn es etwa um Blutspenden, um die DLRG, um den Negerkuss oder Accessoires an Kleidungsstücken geht. Hartung sieht sich selbst als Bildungspolitiker, und man merkt ihm sein Engagement an, der „ungebildeten Gegenwart“ entgegenzutreten und die „Bildungslandschaft zu verändern“. Das tut er, indem er für die AfD arbeitet und sich gleichwohl beim Verfassen seiner „Betrachtungen“, wie er seine Art der Essays nennt, einem künstlerischen Ideal verpflichtet fühlt und Freiräume für das eigene Denken schafft. | 45m 59s | ||||||
| 1/18/26 | ![]() Unter Freunden: Achijah Zorn – Die freche Stimme aus der Kirche vom „blühenden Abstellgleis“ | Bewegt sich da was in der Kirche? Oder steckt sie weiterhin tief im Gefängnis des Moralismus? Achijah Zorn bekennt sich ausdrücklich zur Tradition der evangelischen Kirche, er „liebt die Reformation“, hat aber das Problem, dass seine Kirche die Tradition nicht mehr lebt und ihn aufgrund einiger Vorfälle, von denen er berichtet, auf einem Abstellgleis entsorgt hat – auf einem „blühenden Abstellgleis“, wie er es nennt. Der erzwungene Ruhestand hat es ihm ermöglicht, mit Muße eine Blütenlese aus seinen Erfahrungen in einem Buch zusammenzustellen, und er kann auch vom Abstellgleis aus „frech und frei“ seine Stimme erheben, womöglich sogar mit größerer Resonanz, etwa mit seiner Kolumne „Vorwort zum Sonntag“. Er spricht davon, wie Gnade und Geborgenheit durch Moralismus verlorengehen, führt den Konflikt, der in der Geschichte des Christentums angelegt ist, auf Jakobus und sogar auf den Sündenfall zurück. Achijah Zorn wendet sich an alle, die wie er ihre Zweifel haben und um Verständnis ringen: „Glaube ohne Zweifel wird fundamentalistisch“, sagt er, „aber der Zweifel ohne den Glauben führt zur Verzweiflung.“ | 49m 08s | ||||||
| 1/11/26 | ![]() Unter Freunden: Sebastian Grell – Freie Privatstädte | Es scheint gerade eine Freiheitdämmerung zu geben. Es dämmert vielen, dass der Staat, wenn er immer weiter ausufert, mehr schadet als nützt. Da fragt man sich, ob es nicht auch ohne Staat geht und man stattdessen eine Gemeinschaft mit Dienstleistern auf der Basis von Freiwilligkeit schaffen sollte. Theorien dazu gibt es. Titus Gebel hat den Sprung in die Praxis gewagt und in Próspera und Ciudad Morazán in Honduras freie Privatstädte - so genannte Sonderentwicklungszonen geschaffen. Sebastian Grell hat als „Botschafter“ dieser Idee ein imposantes Buch mit dem Titel „Was tun?“ vorgelegt und berichtet, was sich in letzter Zeit in den freien Privatstädten getan hat. Dabei spricht er überraschend von „Heimat“ und „Herzlichkeit“, um zu zeigen, dass es sich dabei nicht um Steuerparadiese handelt, sondern um vorbildliche Modelle „zum Nutzen aller“. | 46m 03s | ||||||
| 12/28/25 | ![]() Unter Freunden: Alexander von Bismarck – „Wir können hoffen“ | In der „Weihnachtswelt“ im Bismarck-Schloss Döbbelin herrscht freudige Betriebsamkeit. Alexander von Bismarck erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Geschäft zum Weihnachtsfest, von Trends, von der Modefarbe Weiß und von der „kleinen grünen Gurke“. Er glaubt, „dass gerade die schöne Weihnachtszeit dazu angetan ist, die innerlichen Werte – und dass man wieder lachen kann – dazu führen, dass wir uns fragen: Müssen wir wirklich in einer Aggressivität miteinander reden, oder können wir andere Wege gehen? Wege, die es früher immer gegeben hat“. Nach wie vor setzt er auf Diplomatie, auf persönliche Begegnungen und auf Kulturaustausch. Heute steht auf dem Wunschzettel, „dass man friedlich zusammenkommt“: Deutsche und Russen. Auf die Frage, ob wir im Moment mehr Hoffnungen haben können oder mehr Ängste haben müssen, antwortet er klar: „Wir können hoffen.“ (Wiederholung vom 8. Dezember 2024) | 41m 43s | ||||||
| 12/14/25 | ![]() Unter Freunden: Achijah Zorn – O du fröhliche | Ausgerechnet „O du fröhliche“ hat sich als beliebter Dauerbrenner in der Adventszeit erwiesen, auch wenn es da im Text heißt „Welt ging verloren“. Achijah Zorn, der mit zahlreichen CD-Veröffentlichungen und dem Buch „Geborgen frech und frei“ bekannt geworden ist, erklärt, was es mit dieser Fröhlichkeit auf sich hat und berichtet, wie er eine aufgepeppte Version des Liedes bei seinem Disco-Gottesdienst einsetzt. Ihm geht es darum, dass jeder seinen Weg findet, der „tragischen Triade“, wie sie Viktor Frankl beschrieben hat, mit der „Gewissheit der Geborgenheit“ zu begegnen und – gerade zu Weihnachten – in die „Gegenwart Gottes“ zu kommen. Es ist nicht etwa so, dass der Glaube dem Menschen einen Sinn verleiht, vielmehr „schenkt er ihm die Kraft, die Sinnlosigkeit und Absurdität des Lebens zu ertragen“. Deshalb können wir „fröhlich“ sein. | 45m 08s | ||||||
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