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Recent episodes
Yoyogaga 122 (Spezial): Die vier platonischen Tugenden – Teil 2
Apr 13, 2026
44m 49s
Yoyogaga 121 (Spezial): Die vier platonischen Tugenden – Teil 1
Apr 6, 2026
46m 31s
Yoyogaga 120 (Spezial): Frei wie die Vögel und schön wie die Lilien – Vater unser, der Du bist im Kontext (2/2)
Feb 23, 2026
46m 55s
Yoyogaga 119 (Spezial): Frei wie die Vögel und schön wie die Lilien – Vater unser, der Du bist im Kontext (1/2)
Feb 2, 2026
44m 52s
Yoyogaga 90: Wissenschaft als Glaube (Teil 4) – Die Philosophie ist tot
Jan 26, 2025
44m 23s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 4/13/26 | ![]() Yoyogaga 122 (Spezial): Die vier platonischen Tugenden – Teil 2✨ | platonische TugendenPhilosophie+5 | — | Platon | — | PlatonTugenden+5 | — | 44m 49s | |
| 4/6/26 | ![]() Yoyogaga 121 (Spezial): Die vier platonischen Tugenden – Teil 1✨ | Platonische TugendenGerechtigkeit+4 | — | Die vier platonischen TugendenGerechtigkeit+3 | GriechenErde | Platonische TugendenGerechtigkeit+5 | — | 46m 31s | |
| 2/23/26 | ![]() Yoyogaga 120 (Spezial): Frei wie die Vögel und schön wie die Lilien – Vater unser, der Du bist im Kontext (2/2)✨ | religionphilosophy+4 | — | Vater unserNeuen Testaments+1 | — | Vater unserNew Testament+5 | — | 46m 55s | |
| 2/2/26 | ![]() Yoyogaga 119 (Spezial): Frei wie die Vögel und schön wie die Lilien – Vater unser, der Du bist im Kontext (1/2)✨ | religionphilosophy+3 | — | Vater unserNeuen Testaments+1 | — | Vater unserNew Testament+3 | — | 44m 52s | |
| 1/26/25 | ![]() Yoyogaga 90: Wissenschaft als Glaube (Teil 4) – Die Philosophie ist tot✨ | philosophyscience+4 | — | Yoyogaga | — | philosophyNietzsche+5 | — | 44m 23s | |
| 1/19/25 | ![]() Yoyogaga 89: Wissenschaft als Glaube (Teil 3) – Die Trennung von Religion und Wissenschaft ist keine solche✨ | ReligionWissenschaft+4 | — | KircheUniversität | — | WissenschaftReligion+5 | — | 44m 06s | |
| 1/12/25 | ![]() Yoyogaga 88: Wissenschaft als Glaube (Teil 2) – Die Frage nach dem Sein statt dem Sinn✨ | philosophyempiricism+5 | — | Bhagavad GitaYogasutras | — | existenceempiricism+5 | — | 44m 32s | |
| 1/5/25 | ![]() Yoyogaga 87: Wissenschaft als Glaube – Empirik statt Logik (Teil 1)✨ | empirical scienceobservation+4 | — | — | — | empiricismlogic+5 | — | 45m 29s | |
| 12/29/24 | ![]() Yoyogaga 116: Platon zusammengefasst – Wann herrscht Gerechtigkeit? (Politeia 20/20)✨ | Platojustice+3 | — | Politeia | — | Platojustice+5 | — | 50m 31s | |
| 12/22/24 | ![]() Yoyogaga 115: Platon – Die Ironie des Ernstfalls (Politeia 19)✨ | Platoirony+4 | — | Politeia | SchweizWaadtländer+2 | Platoirony+5 | — | 44m 01s | |
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| 12/15/24 | ![]() Yoyogaga 114: Platon – Hitlers Träume (Politeia 18) | Von allen Begierden ist die Wahrheitsliebe die einzige beglückende Lust. Geldgier und Geltungssucht können nicht befriedigt werden, sondern machen unersättlich. Von allen unersättlichen Lüsten beherrscht, gleicht die Seele des Tyrannen dem von ihm unterdrückten Staat: Sie ist unfrei und arm. Nach einer dialektischen Betrachtung über die Tyrannei der herrschenden woken Sprachkultur vertieft sich Thiel ins neunten Buch der Politeia Platons, wo Sokrates ausrechnet, um wie viel der Tyrann unglücklicher ist als seine Sklaven. | 44m 18s | ||||||
| 12/8/24 | ![]() Yoyogaga 113: Platon – Die Leiden des Tyrannen (Politeia 17) | Linguistisch betrachtet ist der Rhein nach Basel nicht mehr er selbst. In einer humoristischen Einführung in die Dialektik demonstriert Thiel die Bedeutung von Semantik und Etymologie für die methodische Wahrheitsfindung, um dann mit dem neunten Buch aus Platons Politeia der Dialektik des Sokrates beim Nachweis zu folgen, dass der uneingeschränkte Herrscher zugleich der ärmste und unglücklichste aller Menschen ist. | 47m 49s | ||||||
| 12/1/24 | ![]() Yoyogaga 112: Platon – Von der Demokratie zur Tyrannei (Politeia 16) | So wie die Aristokratie an ihrer eigenen Geldgier erstickt, stolpert die Demokratie über ihre eigene Freiheit, und zwar geradewegs in die Tyrannei. Denn die Freiheit entfesselt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Verwaltung. Ohne Obrigkeit, die sie kleinhält, wuchert die Verwaltung zum neuen Machtapparat heran. Um sich zu finanzieren, belastet sie die Wirtschaft mit Abgaben und mindert so den Wohlstand. Die Wirtschaft wehrt sich rechtlich gegen die Verwaltung, worauf diese die Wirtschaft beim Volk diffamiert und ihr die Schuld am Wohlstandsverlust zuschiebt. Wehrt sich die Wirtschaft dann politisch, schart sich die Verwaltung hinter einen starken Führer, der sich zum Beschützer des Volkes gegen die Wirtschaft erhebt. Im Namen des Volkes zerschlägt er die Wirtschaft, bis der Wohlstand ganz dahin ist und sich aus dem Volk Stimmen gegen den Führer erheben. Zu seiner eigenen Sicherheit muss der Führer das Volk entwaffnen und unterdrücken. | 46m 00s | ||||||
| 11/24/24 | ![]() Yoyogaga 111: Platon – Demokratie ohne Regierung (Politeia 15) | Politiker sind „die Verschwender des Vorhandenen“. Sokrates weist nach, wie die Geldverliebtheit der Politiker den Staat in die Dekadenz und die Bürger in die Armut treibt. Früher oder später wird das verarmte Volk die Politiker stürzen. Die Folge wird ein Zustand ohne Regierung sein und damit erst ein demokratischer. Allerdings währt auch eine Demokratie nicht lange, wenn das Volk keine höheren Tugenden pflegt. Der Schlüssel zur Tugend ist die musische Bildung. Ohne diese mangelt es auch der freien Gesellschaft an konservativen Werten, und sie wird der gleichen Dekadenz verfallen wie vormals die Aristokratie. Das Beispiel des Schweizer Volkslieds „Schacher Seppeli“ zeigt, mit welcher Leichtigkeit die Muse in der Volksseele Tugenden anklingen lässt. | 45m 50s | ||||||
| 11/17/24 | ![]() Yoyogaga 110: Platon – Lakonische Lektüre (Politeia 14) | Wie liest man Platon? Langsam. Der fehlenden Dramaturgie nach handelt es sich nicht um Literatur im eigentlichen Sinne, sondern um überlieferte Berichte. Das natürliche Sprachmuster lässt auf einen Tatsachenbericht schließen. Um Fiktion scheint es sich jedenfalls nicht zu handeln, denn solche würde man an ihrer Trivialität erkennen. Interessante Gesetzmäßigkeiten finden sich in der Rhetorik des Sokrates. Alles ist Mathematik. Erinnert seine Beschreibung der Empirischen Wissenschaft nicht an die indische Parabel mit dem toten Löwen? Wir kommen ins achte Buch. Hier werden Verfassungen verglichen. Welches ist schon wieder die lakonische? Das ist doch die mit den Perioiken, aber ohne diese. Und war da nicht noch was mit den Heloten? Platon lesen mit Andreas Thiel … | 45m 32s | ||||||
| 11/10/24 | ![]() Yoyogaga 109: Platon – Mathematik und Philosophie (Politeia 13) | Die Arithmetik verhält sich zur Mathematik wie die Harmonielehre zur Musik, die Farbenlehre zur Malerei und die Dialektik zur Philosophie. Es ist das Verhältnis von Verständnis zu Wissen. Beides zusammen führt zu Erkenntnis. Dem gegenüber steht die empirische Wissenschaft, die auf täuschende Sinneswahrnehmung vertraut und daher bloß eine Meinung generiert. Die Meinung steht irgendwo zwischen Unwissen und Wissen, denn sie ist weder unwahr noch wahr. Die Meinung unterscheidet sich sowohl von der Unwahrheit wie auch von der Wahrheit. Der empirischen Wissenschaft mangelt es laut Sokrates an mathematischem Verständnis, denn sie beruht lediglich auf Arithmetik. Die dem Zeitgeist unterworfene Meinung der empirischen Wissenschaft beherrscht seit je die Massen. | 48m 47s | ||||||
| 11/3/24 | ![]() Yoyogaga 108: Platons Höhlengleichnis II (Politeia 12) | Einzig der Erleuchtete vermag vernünftig zu handeln, in eigenen wie auch in öffentlichen Angelegenheiten. Diese ernüchternde Erkenntnis wirft Fragen auf. Wie kommt ein Erleuchteter zu einem öffentlichen Amt? Weshalb sollte er nach einem öffentlichen Amt streben? Wie erkennt man überhaupt einen Erleuchteten? Und wer soll das öffentliche Amt bekleiden, wenn gerade mal kein Erleuchteter zur Verfügung steht? Wir wünschen viel Vergnügen mit Sokrates und seinen Betrachtungen über Politik und Gesellschaft. | 47m 44s | ||||||
| 10/27/24 | ![]() Yoyogaga 107: Platons Höhlengleichnis – Politeia 11 | Der Mensch glaubt nur, was er sehen kann. Das bringt die Kuriosität mit sich, dass der Mensch seinen Glauben mit jeder technischen Errungenschaft korrigieren muss. Für den Menschen reicht die Realität immer gerade so weit, wie er mit den neusten Apparaten sehen kann. Dieser Mensch ist ein Glaubensmensch und weit entfernt vom Wissen. Wissen erlangt man nach Sokrates nicht durch Beobachtung, sondern durch Erkenntnis. Und erkennen kann man nicht mit den Augen, sondern nur mit dem Verstand. Entscheidend ist allerdings, worauf man seinen Verstand richtet, denn in der sichtbaren Welt gibt es nichts zu erkennen. | 46m 12s | ||||||
| 10/20/24 | ![]() Yoyogaga 106: Platon – Gott ist mehr als göttlich (Politeia 10) | Die „Idee“ bei Platon ist weder ein Einfall noch eine Vorstellung von irgendetwas und schon gar keine These, sondern meint den wahren, geistigen Ursprung dieser materiellen Welt. Heute missversteht man Platons „Idee“ als bloße Vorstellung. Aber bei Platon steht die bloße Vorstellung im Gegensatz zur geistigen „Idee“. Mit der „Idee“ ist die göttliche Wahrheit hinter allem gemeint, deren Erkenntnis zu Wissen führt, und dieses Wissen nennt Platon Philosophie. Eine bloße Vorstellung führt laut Platon lediglich zu einer Meinung. Die Vorstellung entsteht durch Betrachtung der materiellen Welt ohne das Wissen um den geistigen Ursprung. Und die philosophische Disziplin der Dialektik ist nicht etwa der Diskurs als Selbstzweck, der über These und Antithese zur Synthese führt, sondern die angewandte Weisheit, nämlich das Vermögen, die Materie zu durchdringen. Und das kann nur der Geist. Die Philosophie ist nach Platon die wahre Erkenntnis des Geistigen und darüber hinaus das Wissen um dessen Ursprung. | 44m 15s | ||||||
| 10/13/24 | ![]() Yoyogaga 105: Platon – Die Schlechtigkeit des Philosophen (Politeia 9) | Philosophen sind schlecht oder im besten Fall unnütz. Was als ironische Provokation gemeint war, um Sokrates herauszufordern, gibt dieser zur Verblüffung seiner Kontrahenten freimütig zu und legt ihnen auch noch umgehend und auf bestechende Weise aus, weshalb dem zwingend so ist, und meint dabei anscheinend irgendwie Robert Habeck. | 41m 15s | ||||||
| 10/10/24 | ![]() Yoyogaga 104: Platon - Philosophie und Ideologie (Politeia 8) | Zwischen Unwissen und Wissen verortet Sokrates etwas Drittes, heller als Unwissen, aber dunkler als Wissen. Es ist die Meinung. Sie ist Ausdruck der beschränkten Vorstellung, die vergängliche, materielle Welt sei schon die ganze Wahrheit. Dieser Meinung entspringen Ideologien. Unwissen wiederum ist völlige geistige Umnachtung. Demgegenüber ist Wissen die Erschließung der ewigen geistigen Welt. Das Wissen um diese Wahrheit, die Erkenntnis der Ursache von Sterben und Wiedergeborenwerden, nennt er Philosophie, Liebe zur Weisheit. Denn was könnte der Wahrheit verwandter sein als die Weisheit? | 44m 18s | ||||||
| 9/29/24 | ![]() Yoyogaga 103: Platon - Verbot unnötiger Musikinstrumente (Politeia 7) | „Nicht durch Unwissenheit, sondern durch Erkenntnis ist man gut beraten.“ In seinem zehnbändigen Gedankenexperiment über Staat und Gesellschaft führt Platon im vierten Buch aus, wo man landet, wenn der Staat die Verbreitung von angeblich schlechten und falschen Inhalten verbietet, um das vermeintlich Gute und Richtige zu schützen und zu fördern. Man landet dort, wo wir heute wieder einmal sind, nämlich in der Überregulierung, dem Fundamentalismus und der Despotie. | 41m 51s | ||||||
| 9/22/24 | ![]() Yoyogaga 102: Platon - Zensur und Desinformation (Politeia 6) | Wenn Sokrates über die Darstellung des Guten in der Kunst philosophiert, verleiht er unseren Gedanken Flügel. Wenn er vorschlägt, die Darstellung des Schlechten zum Wohle aller zu verbieten, fängt er sie ein und sperrt sie in einen Käfig. Sokrates, der als Einziger in der Runde den Faden nie verliert, spielt mit unseren Gedanken Katz und Maus. Und das Spiel ist noch lange nicht zu Ende. Wir erreichen das dritte von zehn Büchern, die Platons Standardwerk über Staat und Gesellschaft umfassen. | 39m 50s | ||||||
| 9/15/24 | ![]() Yoyogaga 101: Platon: Krieg, Soldaten und Märchen – Politeia 5 | Angefangen beim Ursprung des Krieges über den philosophischen Charakter von Hunden und Soldaten und deren Erziehung durch Märchen mit höherem Inhalt bis zur Darstellung Gottes in der Literatur, kommt Sokrates bei seinen Betrachtungen über den Staat vom Hundertsten ins Tausendste und verliert dabei nie den Faden. | 43m 38s | ||||||
| 9/8/24 | ![]() Yoyogaga 100: Was ich meine, wenn ich „Neger“ sage | Während alternde Soziologinnen versuchen, sich ihrer antirassistischen Neurose im Bett des jungen Westafrikaners Tankien zu entkleiden, kleidet das Westschweizer Fernsehen den gerne dezent auftretenden westafrikanischen Ethnologen Lassina in eine knallbunte südafrikanische Tracht, damit jeder sieht, dass er aus Afrika kommt; und König Kunathé behauptet am Küchentisch, nach dem Tod seien alle Menschen weiß. Um unbeschwert vom Zusammenleben mit Tankien, Lassina und Kunathé in einer Zürcher Studentenwohngemeinschaft berichten zu können, reflektiert Thiel erst einmal das Wort „Neger“. Die offizielle Sprachregelung entpuppt sich dabei als Frühlingsausritt in des Teufels Hintern. | 46m 19s | ||||||
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