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Tsitsi Dangarembga – feministische Stimme Afrikas
Jun 20, 2026
1h 00m 14s
Warum lohnt sich ein sokratisches Leben, Agnes Callard?
Jun 13, 2026
52m 50s
American Fussball – Wie politisch wird Trumps WM?
Jun 6, 2026
58m 47s
Extremismus auf dem Vormarsch – Droht ein neuer Faschismus?
May 30, 2026
1h 00m 26s
Geburtenrückgang – Gibt es bald zu wenige Menschen?
May 23, 2026
1h 00m 11s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/20/26 | ![]() Tsitsi Dangarembga – feministische Stimme Afrikas | Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten. | 1h 00m 14s | ||||||
| 6/13/26 | ![]() Warum lohnt sich ein sokratisches Leben, Agnes Callard? | Sokrates war ein radikaler Denker – so radikal, dass ihn die Athener schliesslich zum Tode verurteilten. Die Philosophin Agnes Callard plädiert dafür, es ihm gleichzutun in seiner radikalen Wahrheitssuche. Denn sie stimmt Sokrates zu: Nur das geprüfte Leben ist es wert, gelebt zu werden. Agnes Callard, Professorin für Philosophie in Chicago, verteidigt Sokrates als Vorbild für die Gegenwart: Ein gutes Leben, so ihre These, setzt voraus, dass wir es unablässig prüfen und uns unbequemen, «unzeitgemässen» Fragen stellen. Stattdessen organisieren die meisten ihren Alltag im Viertelstundentakt und dringen nie zum tieferen Sinn des Lebens vor. Für Callard besteht dieser in der Idee der Aspiration: dem beständigen Streben nach intellektueller Reife, die nichts mit Selbstoptimierung, aber viel mit der Einsicht in die eigene Unwissenheit und der Sehnsucht nach Wissen zu tun hat. Die gute Nachricht: Wir sind in diesem Streben nicht allein. Ganz wie Sokrates ist sie der Ansicht, dass wir nur dank des Dialogs mit anderen zu Wissen vordringen. Das menschliche Streben denkt sie bis in die intimsten Bereiche weiter: in einer «aufstrebenden Ehe» wachsen die Liebenden gemeinsam als Personen. Barbara Bleisch fragt Agnes Callard, wie ein sokratisches Leben gelingt, warum Sokrates offen war für Polyamorie und weshalb er bereit war, den Schierlingsbecher zu trinken. | 52m 50s | ||||||
| 6/6/26 | ![]() American Fussball – Wie politisch wird Trumps WM?✨ | SportPolitik+5 | Marcel ReifClaudia Brühwiler | FIFA | USAMexiko+2 | FussballWM 2026+7 | — | 58m 47s | |
| 5/30/26 | ![]() Extremismus auf dem Vormarsch – Droht ein neuer Faschismus?✨ | ExtremismusFaschismus+4 | Eva von RedeckerDamir Skenderovic | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | SchweizItalien+3 | ExtremismusFaschismus+5 | — | 1h 00m 26s | |
| 5/23/26 | ![]() Geburtenrückgang – Gibt es bald zu wenige Menschen?✨ | demographypopulation decline+4 | Paul Morland | Uno | Schweiz | demographic Armageddonpopulation growth+3 | — | 1h 00m 11s | |
| 5/16/26 | ![]() Jetzt! – Die Zeit als Schlüssel zum guten Leben✨ | timephilosophy+4 | Udo Marquardt | Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte | — | timestress+5 | — | 1h 00m 41s | |
| 5/13/26 | ![]() Ivan Krastev: Wie zukunftsfähig ist Europa?✨ | European politicsdemocracy+4 | Ivan Krastev | EU | EuropaUngarn+2 | Europedemocracy+7 | — | 59m 55s | |
| 5/9/26 | ![]() Vom ersten Mal und dem ungelebten Leben✨ | life experiencesmemory+3 | Fritz Breithaupt | University of PennsylvaniaEinmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen | — | first kissmidlife crisis+5 | — | 59m 14s | |
| 5/2/26 | ![]() Älterwerden – mehr Gewinn als Verlust?✨ | aginghappiness+4 | Pasqualina Perrig-ChielloNadine Mooren | — | — | aginghappiness+5 | — | 59m 23s | |
| 4/25/26 | ![]() Warum braucht es Menschen auf dem Mond, Alexander Gerst?✨ | RaumfahrtAstronauten+4 | Alexander Gerst | Europäische RaumfahrtagenturSpace-X | SchweizMond+1 | MondAstronauten+7 | — | 1h 00m 28s | |
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| 4/18/26 | ![]() Das Völkerrecht – ein zahnloser Tiger?✨ | Völkerrechtinternationale Ordnung+3 | Helen Keller | Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte | IranRussland+6 | VölkerrechtRussland+5 | — | 1h 00m 27s | |
| 4/11/26 | ![]() Lob der Verletzlichkeit?✨ | vulnerabilitystrength+4 | Barbara SchmitzGiovanni Maio | — | — | vulnerabilitystrength+5 | — | 58m 58s | |
| 4/4/26 | ![]() Glaube ade? Die schwindende Bedeutung von Religion✨ | ReligionSpirituality+3 | Detlef Pollack | Centrum für Religion und ModerneUniversität Münster+1 | SchweizIran+1 | religionspirituality+5 | — | 59m 25s | |
| 4/2/26 | ![]() Vom Urknall bis heute: Die Geschichte des Universums in Farben✨ | history of the universecolors of the universe+3 | Florian Freistetter | neuesten Buch | — | universecolors+6 | — | 1h 00m 03s | |
| 3/28/26 | ![]() Mit Elon Musk in ein neues Zeitalter?✨ | Elon Muskdemocracy+4 | Quinn Slobodian | TeslaSpaceX+2 | — | Elon MuskQuinn Slobodian+6 | — | 1h 00m 08s | |
| 3/21/26 | ![]() Annette Kehnel – Mit dem Mittelalter in die Zukunft✨ | Middle Agessustainability+3 | Annette Kehnel | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | — | Middle Agessustainability+3 | — | 59m 12s | |
| 3/14/26 | ![]() Der Iran-Krieg und die Geopolitik der Gegenwart✨ | Iran conflictGeopolitics+3 | Kamran Safiarian | USAIran+1 | — | IranIsrael+6 | — | 1h 00m 38s | |
| 3/7/26 | ![]() Ist Altern eine Krankheit? Über den Traum vom langen Leben✨ | AgingLongevity+4 | Tobias ReichmuthThomas Schulz | Der SpiegelProjekt Lebensveränderung | — | AgingLongevity+5 | — | 53m 29s | |
| 2/28/26 | ![]() Auf dem Weg zum weiblichen Zeitalter?✨ | women's rightsfeminism+5 | Shila BehjatLeonie Schöler | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | USAPolen+2 | womenrevolution+5 | — | 58m 02s | |
| 2/21/26 | ![]() Was ist psychisch krank? Über Normalität und Wahnsinn | Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände, und über die heilende Kraft von Geschichten. Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen, oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Medizinier und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner. | 59m 41s | ||||||
| 2/14/26 | ![]() Du kannst nichts gegen die Klimakrise tun! | Flugscham, Hafermilch, Lastenrad: Wer klimabewusst lebt, gilt schnell als (moralisches) Vorbild. Die Juristin und Rechtsphilosophin Frauke Rostalski hält das für eine gefährliche Dynamik – und sagt: momentan ist der Einzelne nicht in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Frauke Rostalski bestreitet weder Klimakrise noch nicht die Dramatik des steigenden Co2-Ausstosses. Sie kritisiert aber die Verschiebung der Verantwortung auf Konsumentinnen und Konsumenten. Einzelne Entscheidungen – weniger fliegen, weniger Fleisch essen – seien klimatisch praktisch wirkungslos, solange sie nicht in ein global verbindliches Reglementarium eingebettet sind. Gemäss Rostalski braucht es internationale Regeln mit Anreizen und Sanktionen, etwa in Form eines Klimaclubs mit CO₂-Mindestpreis - eine Idee, die sie vom US-amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus übernimmt. Verantwortung sieht Rostalski deshalb vor allem bei Regierungen, die endlich ein funktionierendes internationales System schaffen müssten, in das sich individuelle Handlungen sinnvoll einfügen können. Dann, und erst dann, sieht Rostalski die Einzelnen in der Pflicht. Olivia Röllin hakt nach und klärt, wie realistisch ein solcher Klub ist, angesichts der weltpolitischen Lage, warum das Pariser Abkommen als dysfunktional gilt, wieso ein «Club der Willigen» mehr bewirken könnte als nationale Vorreiterrollen und was man vor diesem Hintergrund eigentlich den nachfolgenden Generationen sagen kann. Die Sendung wurde am Zürcher Philosophie Festival aufgezeichnet. | 56m 54s | ||||||
| 2/7/26 | ![]() Kunst oder Politik: Was rettet die Welt, Sibylle Berg? | Sibylle Berg, vielfach ausgezeichnete Autorin und Kolumnistin agiert wie eine literarische Alarmanlage: schrill, nervig – und doch notwendig. Denn ihre Frage ist keine kleine: Ist die Welt noch zu retten und welche Kraft haben Utopien? Ihre Bücher sind in über 30 Sprachen übersetzt, ihre Stücke werden weltweit gespielt. Für ihr Werk wurde Sibylle Berg – oft als weibliche Antwort auf Michel Houellebecq bezeichnet – vielfach ausgezeichnet: unter anderem mit dem Schweizer Buchpreis, dem Bertolt Brecht Preis und dem Grand Prix Literatur. Als Mitglied des EU-Parlaments für «Die Partei» mischt sie neuerdings auch den politischen Betrieb auf – und zögert nicht mit Kritik: Zu viel Bürokratie, zu wenig Gestaltungsraum, zu viel Besitzstandwahrung, zu wenig Aufbruch und Mut. «Frau Berg», wie sich die Künstlerin nennt, will den Kapitalismus abschaffen und der Überwachung den Kampf ansagen. Dabei agiert sie nicht nett, nicht mild, nicht versöhnlich – sondern klug, wütend und unterhaltsam. Barbara Bleisch fragt nach, wie ernst es der Künstlerin ist mit ihren Vorstössen, Ratschlägen und Interventionen und ob uns eher die Kunst oder die Politik zu retten vermögen. | 1h 00m 20s | ||||||
| 1/31/26 | ![]() Fake News oder echte Gefahr? Die Wahrheit hinter Desinformation | Die Verunsicherung ist riesig. Welchen Nachrichten kann man noch trauen? Besonders in digitalen Medien werden Fake News und «alternative Fakten» gezielt gestreut, um unsere Demokratien zu schwächen. Aber wirkt das überhaupt? Und wenn ja, wie genau? Der Soziologe Nils Kumkar klärt auf. Laut einer aktuellen Erhebung sind annähernd drei Viertel der befragten Internet-User überzeugt, binnen der letzten Woche mit Fake News konfrontiert worden zu sein. Diese gezielt gestreuten Falschinformationen haben meist unklare Absender, breiten sich rasend schnell aus und benebeln die Urteilskraft. Nicht zuletzt wird es im Zuge neuerer KI-Technologien immer schwieriger, diese Fälschungen und Fakes als solche zu erkennen und zu entlarven. Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können? Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf – und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg. Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»? | 58m 47s | ||||||
| 1/24/26 | ![]() Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen? | Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden. Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen. | 59m 39s | ||||||
| 1/17/26 | ![]() Alles fährt Ski oder Schnee von gestern? – Philosophie der Piste | Skilager und Sportferien gehörten lange zur Schweiz wie Fondue und Ovomaltine, noch heute ist das Skifahren für viele Kulturgut. Über die Faszination und die Kehrseiten eines Sports, der die Schweiz geprägt hat. Noch immer verbringen in der Schweiz viele Kinder während der Schulzeit mindestens eine Woche in den Bergen, rund 35 Prozent der Schweizer Bevölkerung fahren regelmässig Ski. Und wenn Ausnahmetalente wie Marco Odermatt oder Lara Gut die Piste runterbrettern, fiebert die Nation mit. Wie wurde Skifahren zum Kulturgut? Und weshalb werden Rennfahrerinnen und Rennfahrer immer schneller: Liegt es am Material oder am Können? Zu Gast sind die Skilegende Bernhard Russi, der auch als Architekt von Rennstrecken die Skiwelt über Jahrzehnte geprägt hat, und die Schriftstellerin Antje Rávik Strubel, die einst Skilehrerin werden wollte und Langlauf als Übung des Denkens versteht. Olivia Röllin fragt, worin der Reiz des Tempos besteht, wie Hightech-Sport zur Idee der unberührten Natur passt und ob Hundertstelsekunden im Abfahrtsrennen punkto Können wirklich einen Unterschied machen. Anmerkung der Redaktion: Bei dieser Sendung hat sich ein Fehler eingeschlichen: Bei der Vorstellung von Bernhard Russi wurde gesagt, dass er 1971 und 1972 Gesamtweltcupsieger wurde. Bernhard Russi wurde 1971 und 1972 Abfahrtsweltcupsieger, im Gesamtweltcup belegte er beide Male den fünften Rang. Wir entschuldigen uns dafür. | 1h 00m 21s | ||||||
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