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Neustart nach 1945 – Wie Österreich seine Diplomatie wieder aufbaute
May 29, 2026
28m 47s
Zwischen Bündnissen und Intrigen – Die Diplomatie der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg
May 22, 2026
30m 20s
Heiratspolitik und Machtspiele – Die Außenpolitik der Habsburger im 18. Jahrhundert
May 15, 2026
19m 32s
Kaiser, Kanzleien und Konsuln – Die ersten Schritte der Habsburger Diplomatie
May 8, 2026
16m 13s
Der Streit um die Seelen
Apr 24, 2026
26m 31s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5/29/26 | ![]() Neustart nach 1945 – Wie Österreich seine Diplomatie wieder aufbaute✨ | diplomacypost-war reconstruction+4 | David David Schriffl | Österreich – Die ganze GeschichteZweite Republik | Österreich | diplomacyAustria+5 | — | 28m 47s | |
| 5/22/26 | ![]() Zwischen Bündnissen und Intrigen – Die Diplomatie der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg✨ | Austrian diplomacyWorld War I+4 | David Schriffl | HabsburgermonarchieÖsterreich | — | Austrian diplomacyWorld War I+6 | — | 30m 20s | |
| 5/15/26 | ![]() Heiratspolitik und Machtspiele – Die Außenpolitik der Habsburger im 18. Jahrhundert✨ | Habsburg diplomacymarriage politics+4 | David Schriffl | HabsburgerÖsterreich | Österreich | Habsburgdiplomacy+7 | — | 19m 32s | |
| 5/8/26 | ![]() Kaiser, Kanzleien und Konsuln – Die ersten Schritte der Habsburger Diplomatie✨ | Austrian diplomacyHabsburg monarchy+3 | Dr. David Schriffel | Habsburgermonarchie | — | Austrian diplomacyHabsburg monarchy+5 | — | 16m 13s | |
| 4/24/26 | ![]() Der Streit um die Seelen✨ | conflicthistory+3 | Johannes Preiser-Kapeller | FrankenreichKirche von Rom+1 | ÖsterreichDonauraum | KupfermünzeSalzburg+6 | — | 26m 31s | |
| 4/17/26 | ![]() Vom Kalifat nach Kärnten✨ | historical tradeAbbasid Caliphate+4 | Johannes Preiser-Kapeller | Kalifat der Abbasiden | KärntenBagdad+2 | Arabische SilbermünzenHandelsbeziehungen+7 | — | 20m 30s | |
| 4/10/26 | ![]() Das Gold des Khans✨ | historygold+5 | Johannes Preiser-Kapeller | Oströmisches ReichPerser+1 | OberösterreichKonstantinopel+3 | goldByzantine coin+7 | — | 23m 21s | |
| 4/3/26 | ![]() Pest, Gold und ein Kaiser✨ | archaeologyhistory+4 | Johannes Preiser-Kapeller | — | CarnuntumWeströmische Reich | gold coinCarnuntum+5 | — | 20m 21s | |
| 3/27/26 | ![]() Alltag wie im Imperium✨ | römisches ErbeAlltagskultur+5 | Franziska Beutler | Österreich – die ganze Geschichte | ÖsterreichRömisches Reich | römisches ErbeAlltagswörter+6 | — | 20m 58s | |
| 3/20/26 | ![]() Unter unseren Füßen liegt Rom✨ | Roman historyarchaeology+3 | Franziska Beutler | — | CarnuntumWien | Roman Austriaarchaeology+6 | — | 22m 39s | |
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| 3/13/26 | ![]() Machtspiele am Limes✨ | Roman historyAustrian history+4 | Franziska Beutler | Machtspiele am Limes | CarnuntumVindobona+1 | Roman emperorsAustria+8 | — | 22m 09s | |
| 3/6/26 | ![]() Rom erobert alles…auch Österreich✨ | Roman EmpireAustrian history+3 | Franziska Beutler | Österreich – die ganze Geschichte | ÖsterreichRom | Roman EmpireAustria+5 | — | 30m 07s | |
| 2/27/26 | ![]() Die Kelten zwischen Realität und Mythos✨ | Celtic culturearchaeology+4 | Dr. Franz Pieler | Cäsar | ÖsterreichGroßmugl+1 | CeltsDruids+7 | — | 21m 03s | |
| 2/20/26 | ![]() Hotspots der Jungsteinzeit✨ | Neolithic Revolutiondomestication+4 | Dr. Franz Pieler | — | Nahen OstenMitteleuropa+3 | Neolithic Revolutiondomestication+5 | — | 29m 56s | |
| 2/13/26 | ![]() Die ersten Österreicher | Die ersten Menschen, die in der Steinzeit im Gebiet des heutigen Österreich lebten, waren nomadische Jäger, deren hochmobiles Leben von Hunger, den wechselhaften Klimabedingungen der letzten Eiszeit und gefährlichen Begegnungen mit wilden Tieren geprägt war. Die Feuerstellen waren das Zentrum des sozialen Lebens in einer Zeit, über die wissenschaftliche Aussagen aufgrund der enormen historischen Distanz nur sehr schwer möglich sind. Der Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler erklärt im Gespräch mit Mariella Gittler außerdem, wie Bären- und Mammutjagden abliefen, welche Rolle vermutlich schamanische Praktiken in diesen kleinen Gruppen hatten und wie man sich die Begegnungen des modernen Menschen mit dem Neandertaler vorstellen kann. Außerdem wird mit den gängigen Mythen rund um die Venus von Willendorf aufgeräumt und das Leben von Menschen beschrieben, deren tägliches Überleben auf das Engste mit den Prozessen der Natur verknüpft war. | 29m 29s | ||||||
| 2/6/26 | ![]() Das 1x1 der Steinzeitarchäologie | Wer waren die ersten Bewohner des heutigen Österreich und mit welchen Herausforderungen hatten sie zu kämpfen? Mariella Gittler spricht mit dem Archäologen und Urgeschichtler Dr. Franz Pieler über seinen Beruf und die neuesten Erkenntnisse der prähistorischen Forschung. Wir erfahren, welche Methoden in der Archäologie heute zur Anwendung kommen und was uns alte Werkzeuge, Siedlungsspuren und Statuetten wie die weltberühmte Venus von Willendorf über das harte Leben unserer frühesten Vorfahren erzählen können. Während der letzten Eiszeit sind die Bedingungen in Mitteleuropa extrem. Der Permafrostboden kann die Menschen kaum ernähren und zwingt die altsteinzeitlichen Mammutjäger, der unwirtlichen Natur ein risikoreiches und hochmobiles Leben abzutrotzen. | 21m 42s | ||||||
| 1/30/26 | ![]() Vom Frieden und dem Wert des Menschen | Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident a.D., spricht mit Mariella Gittler über die gegenwärtigen Herausforderungen und mögliche Zukunftsszenarien für Österreich. Fischer betont die Vorteile von Demokratie, Neutralität und Investitionen in Bildung und Forschung als stabile Grundlagen für die Zukunft und Sicherheit des Landes. Ein zentrales Thema ist sein lebenslanges Eintreten für den Frieden nach den traumatischen Kriegserfahrungen, die seine eigene Kindheit geprägt haben. Erfolgreiche Friedenspolitik ist heute angesichts neuer Waffentechnologien dringlicher denn je. Gleichzeitig spricht er über die Verantwortung der jungen Generation, aktiv an der Gestaltung einer sicheren und solidarischen Zukunft mitzuwirken. Abschließend warnt er vor den Risiken neuer Technologien und plädiert dafür, ihre Entwicklung und Nutzung eng an ethische und demokratische Leitlinien zu binden. Mariella Gittler im Gespräch mit Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident a.D. | 31m 10s | ||||||
| 1/23/26 | ![]() Von der Ostöffnung zum EU-Beitritt | Mariella Gittler spricht mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Österreichs, Dr. Heinz Fischer, über die historischen Umwälzungen rund um den Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und über persönliche Familiengeschichte aus Besatzungszeit und Ost-West-Konflikt. Fischer erinnert an die Angst seiner Mutter vor dem Übertreten der sowjetischen Demarkationslinien, frühe Besuche im Ostblock und an die Mauertoten, die den Kalten Krieg prägten. Ein Schwerpunkt liegt auf den Ereignissen des Jahres 1989 und dem dramatischen Wandel, der Europa damals erfasste. Der Fall des Eisernen Vorhangs wird als entscheidender Moment dargestellt, der Österreich den Weg zum EU-Beitritt öffnete. Abschließend geht es um das österreichische Beitrittsansuchen, die Volksabstimmung und die langfristige Position Österreichs in der EU. | 32m 50s | ||||||
| 1/16/26 | ![]() Vom Opfermythos zur Restitution | Nur sehr schwerfällig und auch unter immer stärker werdendem internationalem Druck rückte die Zweite Republik letztlich von der bequemen Opferthese ab. Ausgangspunkt ist die internationale Kontroverse um Kurt Waldheim, die das Land zwang, sich mit seiner tatsächlichen Rolle in der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Dadurch gewann die Anerkennung der österreichischen Mitschuld erstmals breiteren politischen und gesellschaftlichen Rückhalt. Das Gespräch Mariella Gittlers mit Heinz Fischer, Bundespräsident a.D., zeigt, welche moralischen, rechtlichen und diplomatischen Konsequenzen diese Neubewertung nach sich zog. Schließlich mündete der Prozess in konkrete Restitutionen und einen neuen Umgang mit der eigenen Vergangenheit, was Jörg Haider und seine FPÖ nicht daran hinderte, in den 1990er-Jahren einen bis dahin beispiellosen Höhenflug für das rechte Lager hinzulegen. | 20m 26s | ||||||
| 1/9/26 | ![]() Stunde 0 der 2. Republik | Heinz Fischer spricht über seine Kindheit und Schulzeit während des Zweiten Weltkriegs sowie über die traumatischen Erfahrungen, die die unmittelbare Nachkriegszeit prägten. Er schildert die Unsicherheit, den Hunger und die Wohnungsnot jener Jahre und wie diese Bedingungen das Leben einer ganzen Generation bestimmten. Zugleich beschreibt er den Wiederaufbau des Landes, der jedoch oft um den Preis des kollektiven Verdrängens der eigenen Kriegsvergangenheit erfolgte. Die anfänglich konsequente Verurteilung von NS-Verbrechern geriet bald ins Stocken, als ein neuer nationaler Schulterschluss wichtiger erschien als die Aufarbeitung. In diesem Umfeld wurden auch Figuren wie Taras Borodajkewycz zu Symbolen für die ungelösten Konflikte der noch jungen Zweiten Republik. Mariella Gittler im Gespräch mit Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident a.D. | 30m 34s | ||||||
| 1/2/26 | ![]() Koloniales Österreich? | Der Mythos eines kolonial unbefleckten Österreichs bröckelt heute in Teilen der Geschichtsforschung. Neue Forschungsrichtungen untersuchen die Verstrickungen Österreichs in den Kolonialismus der vergangenen Jahrhunderte. Dabei geht es nicht nur um die vielfältige Involvierung in den überseeischen Kolonialismus anderer europäischer Mächte, sondern auch um Formen des Binnenkolonialismus in Europa – etwa in Bosnien. Sowohl in der Monarchie als auch in der Ersten Republik gab es Gruppierungen, die sich für die Schaffung eigener österreichischer Kolonien einsetzten, und während der Zeit des Austrofaschismus spielte Engelbert Dollfuß sogar konkret mit dem Gedanken, eine ehemals deutsche Kolonie zu übernehmen. Während der Besatzungszeit von 1945 bis 1955 ziehen österreichische Politiker Analogien zur Dekolonisierung weiter Teile des globalen Südens, während Österreich selbst weiterhin fremdbestimmt bleibt. Mariella Gittler im Gespräch mit der Zeithistorikerin Lucile Dreidemy. | 18m 25s | ||||||
| 12/26/25 | ![]() Aktiv neutral | Am Anfang ist die Neutralität eine eher unbeliebte Bedingung zur Wiedererlangung der vollen Souveränität Österreichs im Jahr 1955. Doch bald freundet man sich mit dem Gedanken an, und die Neutralität wird sogar zu einem zentralen Identitätsbaustein der noch jungen Zweiten Republik. Militärisch neutral, aber politisch als liberale Demokratie Teil des Westens – so lautet lange das österreichische Erfolgsrezept. Besonders Bruno Kreisky steht für eine aktive, am internationalen Völkerrecht orientierte Außenpolitik – ein großer Spagat für ein neutrales Land. Die Nähe zur UNO führt auch zur Ansiedlung zahlreicher internationaler Organisationen in Österreich. Nach dem Zerfall des Ostblocks gibt es keinen zwingenden außenpolitischen Grund mehr für die Beibehaltung der österreichischen Neutralität – doch der Bevölkerung ist sie inzwischen als vermeintlicher Sicherheitsgarant ans Herz gewachsen. Mariella Gittler im Gespräch mit der Zeithistorikerin Lucile Dreidemy. | 15m 27s | ||||||
| 12/19/25 | ![]() Kanzlerdiktatur oder doch Austrofaschismus? | Nach 1945 läuft die Aufarbeitung der vergangenen Jahre schleppend, und die Gräuel des Zweiten Weltkriegs und des NS-Terrors verstellen lange den Blick auf die Jahre der österreichischen Diktatur davor. Besonders die Frage, ob die Diktatur, die Österreich von 1933 bis 1938 prägte, als „faschistisch“ zu bezeichnen sei, löst in der Zweiten Republik eine kontroverse Debatte unter Fachleuten aus. Zeithistorikerin Lucile Dreidemy spricht sich im Gespräch mit Mariella Gittler für die Bezeichnung „Austrofaschismus“ aus und nennt ihre Gründe. Nach 1945 möchte man die Fehler der Ersten Republik nicht wiederholen und kehrt diese Zeit weitgehend unter den Teppich – noch bis zum Ende der 2000er-Jahre findet am Todestag Dollfußs eine feierliche Zeremonie im Bundeskanzleramt statt. | 17m 43s | ||||||
| 12/12/25 | ![]() Die andere Machtergreifung 1933 | Bereits seit Beginn der 1930er-Jahre radikalisiert sich das bürgerliche Lager angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage Österreichs zusehends. Es gibt der umfassenden Sozialgesetzgebung der sozialdemokratischen Vorgängerregierung unter Karl Renner die Schuld an der wirtschaftlichen Misere und möchte viele Errungenschaften wieder rückgängig machen. Auch aus Angst vor einer möglichen linken Revolution im Land strebt die Christlichsoziale Partei nun die Errichtung einer autoritären Diktatur in Österreich an. Am 4. März 1933 nutzt der damalige christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß eine Geschäftsordnungskrise des Parlaments, um die Macht an sich zu reißen – es ist das vorläufige Ende der Demokratie in Österreich. Mariella Gittler im Gespräch mit der Zeithistorikerin Lucile Dreidemy. | 15m 41s | ||||||
| 12/5/25 | ![]() Von der Opferthese zur Erinnerungskultur | In der Moskauer Deklaration vom Oktober 1943 einigen sich die Alliierten darauf, dass Österreich als erstes Opfer Nazi-Deutschlands zu betrachten sei – eine Sichtweise, die sich die heimische Politik in der Folge gerne zu eigen macht. Doch bereits ab den 1960er Jahren gibt es einzelne Stimmen, die auf die verzerrte Sicht Österreichs auf diese Zeit aufmerksam machen. Trotzdem dauert es noch bis zum Jahr 1986, bis die Mitschuld vieler Österreicherinnen und Österreicher an den NS-Verbrechen im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfs Kurt Waldheims in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Heute gibt es hierzulande ein breites Spektrum der Erinnerungskultur, angefangen von der Errichtung von Mahnmalen bis zu obligatorischen Besuchen von Schulklassen in ehemaligen Konzentrationslagern und dem Austausch mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen. Mariella Gittler im Gespräch mit der Historikerin des DÖW Claudia Kuretsidis-Haider. | 16m 37s | ||||||
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