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Welche Zukunft hat der Kampfjet? (mit Christian Mölling)
Jun 12, 2026
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| 6/12/26 | ![]() Welche Zukunft hat der Kampfjet? (mit Christian Mölling) | Die Bundeswehr und Deutschlands Rüstungsunternehmen präsentieren sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin betont selbstbewusst. Nach dem dramatisch gescheiterten deutsch-französischen Kampfjet-Projekt FCAS signalisiert eine Allianz von deutschen Rüstungsbetrieben, bei der Entwicklung und Produktion einspringen zu können. Auch andere Partner bieten sich an. Stefan Niemann diskutiert die Aussichten für einen europäischen Kampfjet mit dem Sicherheits- und Rüstungsexperten Christian Mölling. Der Direktor des Thinktanks European Defence in a New Age ist vorsichtig optimistisch, dass sich bedeutende Teile des Projekts, wie die Entwicklung einer Combat Cloud, retten lassen. Europa habe nach wie vor das gemeinsame Interesse, die waffentechnologische Abhängigkeit von den USA zu verringern. Mölling ist überzeugt, moderne Kampfjets werden auch im Drohnenzeitalter zentrale Bedeutung behalten. Ein weiteres Thema ist das Bemühen der EU-Staaten, bei der Beschaffung von Waffen und Munition effektiver zusammenzuarbeiten. Hier sieht Mölling noch reichlich Verbesserungspotential. Nach einer Woche der Drohungen und Angriffe nähern sich die USA und Iran möglicherweise an. US-Präsident Trump hat mal wieder Hoffnungen auf ein Abkommen geweckt, Teheran hat diesmal Fortschritte bestätigt. Astrid Corall berichtet über den Stand und blickt auch auf die Ukraine. Deren Truppen versuchen die Verbindungen zur von Russland annektierten Halbinsel Krim zu stören – offenbar mit Erfolg. Auf der anderen Seite muss die Ukraine den Verlust der Stadt Kostjantinivka fürchten, die sich auf mehreren Seiten russischen Truppen gegenübersieht. Eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belegt, dass die russische Wirtschaft unter dem Krieg zunehmend leidet. | — | ||||||
| 6/9/26 | ![]() Putins Nein zu Verhandlungen (mit Wilfried Jilge) | “Macht keinen Sinn” - so knapp und barsch wies Russlands Präsident Putin das Verhandlungsangebot des ukrainischen Präsident Selenskyj zurück, das der zuvor in einem offenen Brief gemacht hatte. Ein Waffenstillstand ist im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine weiterhin nicht in Sicht – auch wenn die Russen weiter unter Druck geraten. In der besetzten Ostukraine und auf der Krim geht ihnen der Sprit aus und ukrainische Drohnenangriffe drohen die Landverbindungen der Krim und damit deren Versorgung zu unterbrechen. Host Kai Küstner spricht darüber mit Wilfried Jilge von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. “Ich gehe davon aus, dass Putin zunächst weiter eskaliert”, sagt der Ukraine- und Osteuropa-Experte im Interview. Putin werde erst ernsthaft verhandeln, wenn er keinen Zentimeter mehr vorankomme. Womit aus Sicht Jilges auch klar ist, dass die Europäer die Ukraine stärker unterstützen und eigene Lücken schließen müssen. Eine schlechte Nachricht für den Westen Europas kommt aus Berlin und Paris: Das gemeinsame Rüstungsprojekt FCAS ist Geschichte – und damit die Entwicklung eines neuen Kampfjets. Dieses Scheitern analysiert Streitkräfte- und Strategien-”Neuzugang" Peter Hornung. Der bisherige ARD-Südasien-Korrespondent kennt sich mit Krisen (Afghanistan, Indien, Pakistan) sowie Osteuropa bestens aus. Für Peter ist das FCAS-Scheitern ein Aus mit Ansage: Die beteiligten Firmen Dassault und Airbus stritten sich schon lange über Zuständigkeiten, und auch von den Regierungen angestoßene Vermittlungsversuche blieben erfolglos. Was ein Symbol für enge Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie sein sollte, ist jetzt ein Symbol der Uneinigkeit der Europäer. Zwar wird versucht, Teile des Projektes zu retten. Den europäischen Kampfjet aber wird es nun nicht geben und so werden die Europäer wohl wieder bei den Amerikanern kaufen müssen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Wilfried Jilge: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3289432.html Putins Ablehnung des Selenskij-Briefs: https://edition.cnn.com/2026/06/04/europe/zelensky-putin-meeting-intl-latam Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Link zu Stabile Zeitenlage https://1.ard.de/StabileZeitenlage_Weltall?p=awmr | — | ||||||
| 6/5/26 | ![]() Brief an Putin (mit Julian Röpcke) | Während Russlands Machthaber Putin internationale Gäste zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, greift die Ukraine in Putins Heimatstadt ein Öldepot und militärische Einrichtungen an. Solche Angriffe zu diesem Anlass hat Julian Röpcke nicht erwartet. Der Journalist der Bild-Zeitung spricht mit Host Anna Engelke über die russische Flugabwehr und über die militärische Lage an der Front. Julian Röpcke war selbst häufig vor Ort und berichtet eindringlich, was er zum Beispiel in der Stadt Cherson erlebt hat. Die Menschen versuchen, mit dem Pflanzen von Bäumen russische Drohnen abzuhalten, wegen der häufigen Explosionen tragen Kinder Ohrschützer. Im Interview geht es auch um die systematischen Angriffe auf Zivilisten und z.B. die Energieinfrastruktur, mit denen Russland die Menschen mürbe machen will. Die Ukraine habe "eine unfassbare Resilienz gezeigt in den letzten Monaten", sagt Röpcke. Der Journalist rechnet nicht damit, dass Putin auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten eingeht. Der hatte in einem offenen Brief ein direktes Treffen vorgeschlagen, um den Krieg zu beenden. Kai Küstner erklärt, was Selenskyj mit dem Schreiben bezweckt. Unter anderem gehe es darum, Putin unter Zugzwang zu setzen sowie den USA und Donald Trump klarzumachen, dass der ukrainische Präsident den Frieden wirklich will. Außerdem schätzt Kai ein, wie (un)realistisch baldige Verhandlungen sind. Nicht nur in der Ukraine ist kein Ende des Krieges in Sicht, sondern auch im Nahen Osten. Die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah ist nicht bereit, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Daher ist es weiterhin fraglich, ob es zu einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran kommt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Julian Röpcke https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3282470.html Offener Brief von Selenskij an Putin https://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769 Podcast-Tipp: Synapsen "Long Covid und ME/CFS bei Kinder" https://1.ard.de/Synapsen_LongCovid-Kinder Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 6/2/26 | ![]() Trumps Zwist mit Netanjahu (mit Cathryn Clüver Ashbrook) | Israel geht gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Südlibanon vor. Regierungschef Netanjahu wollte die Offensive verstärken, offenbar auch die Hauptstadt Beirut angreifen. Das missfällt US-Präsident Trump, der Netanjahu in einem Telefonat beschimpft haben soll und mahnt, sich militärisch zurückzuhalten - schon damit der Iran nicht aus den Friedensverhandlungen aussteigt. "Es knirscht in dieser Männerfreundschaft", sagt Cathryn Clüver Ashbrook. Die Politikwissenschaftlerin und Buchautorin spricht im Schwerpunkt dieser Ausgabe mit Host Stefan Niemann über den Krieg im Iran und die US-amerikanische Außenpolitik. Ashbrook erläutert, unter welchem Druck Trump auch innenpolitisch steht und was der Krieg im Iran für die militärischen Lagerbestände der USA und für Waffenlieferungen an Verbündete bedeutet. Die Expertin für die transatlantischen Beziehungen analysiert den Umgang Donald Trumps mit der NATO und sie beschreibt, wie die amerikanische Bevölkerung auf die Ukraine blickt. Dort setzt Russland seine massiven Luftangriffe fort. Kai Küstner erklärt, dass die russische Armee offenbar eine sonst sehr sparsame verwendete Lenkwaffe eingesetzt hat, die Hyperschallrakete Zirkon. Es sei davon auszugehen, dass das russische Militär die Luftschläge noch ausweite, weil es an den Frontlinien wenig Bewegung gibt. Kai berichtet über eine engere militärische Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Norwegen, die sich auch auf Atomwaffen erstrecken soll. Allerdings werden weder Norwegen noch andere europäische Staaten, die mit Frankreich reden (u.a. Deutschland) in absehbarer Zeit unter einen "französischen nuklearen Schutzschirm" schlüpfen können. Warum die Franzosen weit davon entfernt sind, die USA als nukleare Schutzmacht abzulösen, erläutert Kai genauer. Außerdem geht es in dieser Folge um das Gesetz zum neuen Wehrdienst. Die Diskussion darüber, ob sich junge Männer "abmelden" bzw. eine Genehmigung einholen müssen, wenn sie Deutschland für mehr als 3 Monate verlassen wollen, ist neu entbrannt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Cathryn Clüver Ashbrook https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3275532.html Buch "Der amerikanische Weckruf" von Cathryn Clüver Ashbrook https://www.brandstaetterverlag.com/buch/der-amerikanische-weckruf/ Wie leer sind die US-Waffenarsenale? https://www.csis.org/analysis/rebuilding-us-missile-inventory-multiyear-project Warum nukleare Abschreckung ohne die USA so schwierig ist https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:44a90ee7012aa6de/ Abmeldepflicht im neuen Wehrdienstgesetz sorgt weiter für Ärger https://www.tagesschau.de/inland/wehrpflicht-abmeldepflicht-gutachten-100.html Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast 11KM: Epstein-Akten - Die "Model-Masche" in Europa https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f509096cf59d0ed0/ | — | ||||||
| 5/29/26 | ![]() Wie Russland uns angreifen könnte (mit Franz-Stefan Gady) | Was passiert, wenn Russland die NATO angreifen würde und damit auch Deutschland? Und wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Darüber spricht Host Kai Küstner mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady. Der Österreicher hat ein Szenario entwickelt, das in den Jahren 2028 und 2029 spielt. Am Anfang steht eine lange Phase der hybriden Kriegsführung, also Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge. Darauf folgt ein konventioneller Angriff Russlands auf Litauen. Schon bald könnte dann Deutschland, die Logistikdrehscheibe der NATO, im Visier der russischen Armee sein. Vorbereitet, so Gady, sei unser Land darauf nicht. Was die aktuelle Lage in der Ukraine angeht, so glaubt der Politikberater eher nicht an einen Waffenstillstand im Jahr 2026. Stefan Niemann berichtet vom Stand der Verhandlungen im Iran-Krieg. Im Gespräch ist eine Einigung darauf, die Waffenruhe um 60 Tage zu verlängern. Der Iran solle die Straße von Hormus wieder öffnen, aber vorher alle gelegten Seeminen beseitigen. Im Gegenzug gäben die USA ihre Blockade der iranischen Häfen auf. Außerdem erkläre der Iran, nicht nach einer Atombombe zu streben. Während der verlängerten Feuerpause würden beide Kriegsparteien in Nuklearverhandlungen einsteigen, heißt es. US-Präsident Trump habe sich nun einige Tage Zeit erbeten, um über eine Annahme der Absichtserklärung nachzudenken. Aus Teheran gibt es noch keine Reaktion. Der ukrainische Präsident fordert in den USA und Europa mehr Unterstützung für die Luftverteidigung seines Landes. Schweden wird neue Gripen-Kampfflugzeuge verkaufen und ältere Modelle spenden. Bei russischen Drohnenangriffe auf die Ukraine ist auch ein rumänisches Wohnhaus im Grenzgebiet getroffen worden, es gab Verletzte. Bukarest wirft Russland eine Eskalation des Krieges vor und hat die NATO informiert. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Militäranalyst Franz-Stefan Gady https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3270222.html Buchtipp: “Überfall - Wenn der Krieg zu uns kommt” von Franz-Stefan Gady https://www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/ueberfall/ Der “vergessene” Krieg in Gaza? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/lebensmittel-preise-gaza-100.html Podcast-Tipp: “Nah dran” über die Grundausbildung bei der Bundeswehr https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:dd79145ab6f346da/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 5/26/26 | ![]() Russlands Großangriff - Verzweiflung oder Verrohung? (mit Julia Weigelt) | Am Wochenende hat Russland die Ukraine massiv angegriffen, vor allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft beuge, sei kaum zu erwarten. Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von 2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt hatte. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert. So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Wunderwaffe "Oreschnik"? https://www.kyivpost.com/post/76801 Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten internationalen Ordnung" - Herausforderungen durch China, Russland und die USA (SWP) https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf 2030-Agenda der Vereinten Nationen mit 17 Nachhaltigkeitszielen https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsziele-sdgs | — | ||||||
| 5/22/26 | ![]() Deutschlands vernachlässigter Bevölkerungsschutz (mit Albrecht Broemme) | Die Bundesregierung will den Bevölkerungsschutz in Deutschland neu aufstellen, modernisieren und stärker mit der Bundeswehr verzahnen. Dafür werden im Innenministerium eine Stabsstelle "Kommando Zivile Verteidigung" eingerichtet und bis Ende 2029 zehn Milliarden Euro bereitgestellt. Im Gespräch mit Stefan Niemann lobt der frühere Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, dies als "Schritt in die richtige Richtung", das Geld werde dringend gebraucht. Der Experte für Zivil- und Bevölkerungsschutz mahnt jedoch, die Politik müsse künftig mutiger sein und den Menschen mit Blick auf die aktuelle Bedrohungslage auch "unbequeme Wahrheiten zumuten", wie dies die Regierungen von Schweden und Finnland bereits tun. Die Bevölkerung müsse resilienter werden und sich auf einen Spannungs- oder Ernstfall vorbereiten - anstatt nur nach dem Staat zu rufen, meint Broemme. Die aktuellen weltweiten Entwicklungen fasst Astrid Corall zusammen. US-Außenminister Rubio sieht mit Blick auf die Iran-Verhandlungen leichte Fortschritte. Allerdings bleiben besonders strittige Punkte, wie der Umgang mit dem iranischen Atomprogramm, weiterhin ungelöst. Rubio hat am Freitag auch an einem Treffen der NATO-Außenminister in Schweden teilgenommen. Dabei ging es u.a. um die widersprüchlichen Signale aus Washington zu den Truppenverlegungen in Europa. Erst hatte es geheißen, man habe die Entsendung von 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Dann verkündete US-Präsident Trump, 5.000 zusätzliche Soldaten in das Land schicken zu wollen. Auch europäische Außenminister nannten das "verwirrend". Die Ukraine könnte in der EU einen Sonderstatus als assoziiertes Mitglied bekommen. Das schwebt zumindest Bundeskanzler Merz vor. Was dahinter steckt, erklärt Astrid. Sie blickt außerdem auf die aktuelle Entwicklung in der Ukraine, auf die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den baltischen Staaten sowie auf das Treffen des russischen Machthabers Putin mit dem chinesischen Präsidenten Xi. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Albrecht Broemme, Experte für Zivil- und Katastrophenschutz https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3264016.html Buch von Albrecht Broemme: https://www.m-vg.de/riva/shop/article/25268-deutschland-in-der-krise/ NATO-Außenministertreffen in Schweden https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-eu-aussenminister-treffen-schweden-100.html USA wollen 5.000 Soldaten nach Polen entsenden https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-soldaten-polen-100.html USA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland ab https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-truppenabzug-deutschland-104.html Podcast-Tipp: punktEU - Der Europa-Podcast Flugreisen in Europa - droht der teuerste Sommer aller Zeiten? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f512b2f1325bb4c8/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 5/19/26 | ![]() Drohnenangriffe auf Moskau (mit Jürgen Webermann) | In den vergangenen Tagen hat das russische Militär Städte in der Ukraine wieder massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen. Aufhorchen lassen aber auch Meldungen über immer stärkere ukrainische Angriffe auf Russland. Nicht nur auf die Energieinfrastruktur, sondern auch auf den Großraum Moskau. Stefan Niemann erklärt, was dahintersteckt. Beim zweiten großen Kriegsschauplatz im Nahen Osten liegen die Positionen der USA und des Iran immer noch weit auseinander. US-Präsident Trump droht dem Regime in Teheran mit neuen Angriffen, andererseits schürt er Hoffnungen auf eine angebliche Verhandlungslösung und erklärt, er habe deshalb einen erneuten Angriff auf den Iran abgeblasen. Ihm falle es schwer, den “plappernden Präsidenten” noch ernst zu nehmen, sagt Stefan. Denn alles, was der US-Präsident poste, sei offensichtlich maßlos übertrieben. Stefan schaut auch Richtung Belarus, das ein gemeinsames Manöver mit Russland abhält, und auf die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, den lange vernachlässigten Schutz der Bevölkerung in Deutschland zu verbessern. Im Schwerpunkt der heutigen Ausgabe spricht Host Kai Küstner mit seinem Kollegen Jürgen Webermann über eine NDR-Recherche. Diese zeigt, wie Deutschland dazu beiträgt, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Dabei geht es um eine Gas-Handelsfirma, die eine ehemalige Tochter des russischen Gazprom-Konzerns ist, und die 2022 von Deutschland verstaatlicht wurde. Entgegen der Linie des eigenen, zuständigen Wirtschaftsministeriums hat sie Geschäfte mit Russland über die Lieferung von LNG gemacht, die dem Kreml bis heute Milliarden einbringen. Die Recherchen legen nahe, dass der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nicht eingeweiht war. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Ukrainischer Angriff auf Moskau https://edition.cnn.com/2026/05/17/europe/russia-ukraine-moscow-attack-intl-hnk Trump erklärt, er habe geplanten Angriff auf Iran gestoppt https://www.npr.org/2026/05/19/g-s1-122762/trump-says-hes-called-off-iran-strike Interview mit Angela Merkel als Sonderfolge und Videopodcast bei 0630: https://open.spotify.com/episode/146kj3O7urIr0uV1svKRHS?si=4ac65adf7be64180 Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 5/15/26 | ![]() Trotz russischen Großangriffs - selbstbewusste Ukraine (mit Rebecca Barth) | Nach einem der längsten und tödlichsten Großangriffe Russlands auf die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere. Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten. Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet. Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!) zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht. Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen milde zu stimmen, wird sich noch zeigen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Russischer Zerstörer vor Fehmarn https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.html Podcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und gefährlicher? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 5/12/26 | ![]() Uni oder Uniform: Sonderfolge aus der Schule (mit Joachim Ruthe) | Der Krieg in der Ukraine: Er ist auch an Deutschlands Schulen ein wichtiges Thema. Auch, weil sich für Schülerinnen und Schüler irgendwann die Frage stellt, ob sie vielleicht zur Bundeswehr gehen und was das für sie bedeuten würde. Deshalb sind Anna Engelke und Kai Küstner für diese Folge von „Streitkräfte und Strategien“ nach Göttingen gefahren, um am dortigen Theodor-Heuss-Gymnasium mit jungen Menschen zu diskutieren – über die Bedrohung durch Russland, die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Ängste, die damit verbunden sind. Mit in der Schule ist auch Oberstleutnant Joachim Ruthe von der Bundeswehr. Er spricht über seine Erfahrungen als junger Offizier in Afghanistan und als Kommandeur eines Bataillons in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundeswehr sei noch immer in einem tiefgreifenden Wandel und es fehle ihr an vielem: „Das ist so ein bisschen wie so eine Straße, die über Jahre nicht gepflegt wurde, viele Schlaglöcher bekommen hat - und die werden jetzt sukzessive wieder aufgefüllt.“ Über die derzeitige Lage in der Ukraine und in Russland sprechen Anna Engelke und Kai Küstner: Dass der russische Präsident Putin bei der Militärparade zum 9. Mai von einem baldigen Ende des Krieges sprach – und Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel brachte. Der jüngste Besuch von Bundesverteidigungsminister Pistorius in Kyjiw machte derweil deutlich, wie sehr die Ukraine mittlerweile als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen wird – in Sachen Kreativität, bei der Produktion von Waffensystemen und ihren Erfahrungen in moderner Kriegsführung. Im Nahen Osten und in der Golfregion ist eine dauerhafte Lösung noch nicht in Sicht. US-Präsident Trump droht, der Iran hält dagegen. Und die Straße von Hormus ist weiterhin praktisch Kriegsgebiet – mit allen Folgen für die Weltwirtschaft. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Oberstleutnant Joachim Ruthe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3253938.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: "Crosspromotion - Straße von Hormus - ein Wirtschaftsupdate" : https://1.ard.de/hormus-update | — | ||||||
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| 5/8/26 | ![]() Deutsche Technik in russischen Drohnen (mit Michael Höft)✨ | SanktionenWaffensysteme+4 | Michael Höft | ARD | KasachstanRussland+5 | Deutsche Technikrussische Drohnen+6 | — | 43m 53s | |
| 5/5/26 | ![]() Trumps Wut trifft Deutschland (mit Claudia Major)✨ | US military policyNATO+4 | Claudia Major | NATO | DeutschlandUSA+5 | TrumpGermany+7 | — | 56m 14s | |
| 4/28/26 | ![]() Trump stolpert am Golf - Putins Vorteil (mit Michael Thumann)✨ | US-Iran relationsMiddle East conflict+3 | Michael Thumann | ZEITStockholmer Friedens-Forschungsinstitut Sipri | IranUSA+4 | TrumpIran+7 | — | 54m 05s | |
| 4/24/26 | ![]() Neue Militärstrategie - schützt sie vor Putin? (mit Sönke Neitzel)✨ | MilitärstrategieBundeswehr+4 | Sönke Neitzel | BundeswehrNATO | DeutschlandIran+3 | MilitärstrategieBundeswehr+8 | — | 51m 20s | |
| 4/21/26 | ![]() Trump unter Zugzwang (mit Julia Weigelt)✨ | NahostkonfliktUS-iranische Beziehungen+4 | Julia Weigelt | US-RegierungRussland+1 | Nahen OstenIran+3 | TrumpIran+7 | — | 51m 51s | |
| 4/17/26 | ![]() Kommt ein neuer Iran-Atomdeal? (mit Susanne Wiegand)✨ | Iran AtomdealNahost Konflikt+4 | Susanne Wiegand | USAFrankreich+1 | IranUkraine+3 | IranAtomdeal+8 | — | 52m 50s | |
| 4/14/26 | ![]() Wer wird Herrscher über Hormus? (mit Carlo Masala)✨ | US politicsMiddle East conflict+4 | Carlo Masala | — | IranStraße von Hormus+1 | HormuzTrump+7 | — | 41m 57s | |
| 4/10/26 | ![]() Iran am längeren Hebel als Trump? (mit Peter Neumann)✨ | IranUS foreign policy+4 | Peter Neumann | NATO | IranLibanon+4 | IranTrump+6 | — | 52m 24s | |
| 4/7/26 | ![]() Kündigt Trump Kriegsverbrechen an? (mit Jana Puglierin)✨ | US military actionsTrump's threats+5 | Jana Puglierin | NATO | IranSüdkorea+2 | TrumpIran+8 | — | 50m 57s | |
| 4/3/26 | ![]() Schweizergarde - Sterben für den Papst (Sonderfolge mit Alex Drost)✨ | SchweizergardePapstschutz+4 | Alexander Drost | SchweizergardeHeiliger Stuhl+1 | Vatikan | SchweizergardePapst+6 | — | 21m 19s | |
| 3/31/26 | ![]() Trumps "Schlamassel" in Nahost (mit Markus Reisner)✨ | US foreign policyMiddle East conflict+4 | Markus Reisner | — | IranUSA+4 | TrumpIran+8 | — | 53m 16s | |
| 3/27/26 | ![]() Die Friedensbewegung in Kriegszeiten (mit Friedrich Kramer)✨ | FriedensbewegungWaffenlieferungen+4 | Friedrich Kramer | Evangelische Kirche in MitteldeutschlandNATO | IranRussland+2 | FriedensbewegungWaffenlieferungen+6 | — | 57m 07s | |
| 3/24/26 | ![]() Trumps Schlinger-Kurs im Nahen Osten (mit Julia Weigelt)✨ | US foreign policyMiddle East conflict+4 | Julia Weigelt | IranIsrael | — | TrumpMiddle East+7 | — | 48m 29s | |
| 3/20/26 | ![]() Der hohe Preis der Kriege (mit Moritz Brake) | Kriege können extrem teuer werden, vor allem wenn sie sich hinziehen und sich zu regelrechten Materialschlachten entwickeln. Und so wird der Kampf ums Geld ein wichtiger Faktor. Die Kriegskosten sorgen für Kopfzerbrechen: ob in der Ukraine, im Nahen Osten oder in den USA. Das beleuchten Anna Engelke und Stefan Niemann in der heutigen Folge. Stefan erläutert, inwiefern die Finanzierung der Angriffe auf den Iran aktuell für Wirbel in Washington sorgt. Dort mehren sich die Zweifel, dass die Kriegsziele der Israelis und der USA dieselben sind. Auch in Kiew und Brüssel bestimmen die Kriegskosten die Agenda, wo es beim EU-Gipfel um den durch Ungarn und die Slowakei blockierten 90 Milliarden-Euro-Kredit geht. Stefan beleuchtet die Rolle Ungarns und Orbans Blockade-Haltung kurz vor den Parlamentswahlen in seinem Land. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Anna Engelke mit Moritz Brake über die vom Iran für die meisten Schiffe blockierte Straße von Hormus. Der Reserveoffizier der deutschen Marine und Experte für maritime Angelegenheiten bezeichnet die Meerenge als „geopolitisches Faustpfand“ des Iran, der diese auch mit einfachsten Mitteln blockieren könne – um damit Druck vor allem auf die Region, aber auch auf Europa und die USA aufzubauen. Zu den besonderen Gefahren in der Straße von Hormus zählen Minen und Schnellboote. Aus Sicht Brakes ist eine Vorbedingung für einen Einsatz europäischer Marinen in der Region, dass der Krieg beendet ist. Denn im Moment würde man nicht nur den Verlust von Kriegsschiffen riskieren, sondern auch das Leben von Soldaten aufs Spiel setzen und militärische Ressourcen einsetzen, von denen man ohnehin zu wenige habe. Brake spricht auch darüber, wie Deutschland die Golfstaaten in der jetzigen Situation unterstützen kann und welche Lehren sich aus dem Krieg im Nahen Osten ziehen lassen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-450982.html Podcast-Tipp: Berlin Code https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html | — | ||||||
| 3/17/26 | ![]() Trump - Allein in der NATO (mit Lennart Banholzer) | Das ist nicht unser Krieg, sagen die Europäer an die Adresse von Donald Trump. Vehement hatte der US-Präsident die NATO zur Unterstützung für die Sicherung der Straße von Hormus aufgefordert – doch kaum jemand ist bereit, da mitzugehen. Aber sollte die Absicherung der für die Weltwirtschaft so wichtigen Straße von Hormus nicht auch im Interesse der Europäer und der Exportnation Deutschland sein? Das beleuchten Astrid Corall und Kai Küstner in dieser Folge. Kai erklärt, warum Artikel 5 des NATO-Vertrags nicht zum Tragen kommt und wie (un)abhängig die Europäer von der Straße von Hormus sind und wie risikoreich eine Eskorte für Handelsschiffe wäre. Im Iran sind israelischen Angaben zufolge der Sicherheitschef und der Anführer einer paramilitärischen Miliz getötet wurden. Neben den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten geht es in dieser Folge auch um den Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine und um Russland, das weiterhin nicht bereit zu sein scheint, die Kampfhandlungen und Luftangriffe zu beenden. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges stellt sich immer wieder die Frage: Wie ist Deutschland eigentlich auf den Ernstfall, auf eine militärische Konfrontation, vorbereitet? Diesem Thema widmen sich Astrid Corall und Lennart Banholzer im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Lennart erklärt, was hinter dem sogenannten Operationsplan Deutschland steckt, wie die Bundeswehr die Bedrohungslage einschätzt und was jeder selbst tun kann, um sich Ernstfall zu schützen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Selenskij erklärt, Russland versorge den Iran mit Drohnen: https://edition.cnn.com/2026/03/15/world/video/gps-0315-zelensky-on-iran-drones Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html NDR Story in der ARD-Mediathek: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndrstory/verteidigung-vor-der-haustuer-was-passiert-im-ernstfall,sendung-53410.html | — | ||||||
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