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Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen
by Heiko Rössel, Systemischer Organisationsentwickler SOE (DGSF) und Businesscoach
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PSD 347 WÖRTERSPIELE – Dein „Führung“ ist nicht mein „Führung“, dein "Management" unterscheidet sich von meinem. Wörter sind Konstruktionen und das kann zu grossen Missverständnissen führen...
Jun 22, 2026
Unknown duration
PSD 346 ABHOLEN UND MITNEHMEN?! - was empathisch klingt, kann das Gegenteil davon sein - und eine gesunde Systemreaktion, den Widerstand, zum nachhaltigen Schweigen bringen.
Jun 15, 2026
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PSD 345 FAKE NEWS – Nicht nur die Gläubigen sind das Problem, sondern auch die Cleveren – wie der Third-Person-Effekt wirkt.
Jun 8, 2026
PSD 344 ZUKUNFTSANGST – erkenne das Paradox Angst vor deiner eigenen Vorstellung zu haben – und erfahre, wie du den Film der anderen weglegst und deinen eigenen gestaltest.
Jun 1, 2026
24m 20s
PSD 343 SELBST GEWÄHLTE OHNMACHT – wie Führungskräfte, die keine Macht wollen, nicht kollegialer werden, sondern einfach aufhören zu gestalten – und wie du mit dem roten und blauen Topf lernst, Macht bewusst einzusetzen statt sie zu verweigern.
May 25, 2026
25m 55s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/22/26 | ![]() PSD 347 WÖRTERSPIELE – Dein „Führung“ ist nicht mein „Führung“, dein "Management" unterscheidet sich von meinem. Wörter sind Konstruktionen und das kann zu grossen Missverständnissen führen... | Wörter wie Haus oder Baum funktionieren gut genug – die Bedeutungen, die verschiedene Menschen damit verbinden, überlappen sich stark. Bei Wörtern wie Bedürfnis, Führung, Service oder System sieht das anders aus. Jeder hat seinen "Kreis" was beinhaltet ist, aber Größe und Position dieser Kreise variieren erheblich. Das ist ein strukturelles Phänomen: Wörter sind Konstruktionen, keine Abbilder. Heinz von Foerster und George Spencer-Brown liefern den theoretischen Rahmen: jede Konstruktion beginnt mit einer Unterscheidung, und diese ist nie die Einzige, was denkbar gewesen wäre. Alfred Korzybski hat das 1931 auf den Punkt gebracht: Die Karte ist nicht das Territorium. Gregory Bateson hat dieses Bild ins systemische Denken eingeführt, auch Fritz B. Simon verwendet es. Die Episode zeigt, warum sprachliche Präzision in Beratung, Führung und Kommunikation nicht eine Frage des Stils ist, sondern eine Frage der Anschlussfähigkeit. | — | ||||||
| 6/15/26 | ![]() PSD 346 ABHOLEN UND MITNEHMEN?! - was empathisch klingt, kann das Gegenteil davon sein - und eine gesunde Systemreaktion, den Widerstand, zum nachhaltigen Schweigen bringen. | Wer andere abholen muss, setzt voraus, dass er bereits dort ist, wo die anderen noch nicht sind – eine Asymmetrie, die sich selbst bestätigt. In dieser Episode analysiere ich, warum Abholen und Mitnehmen in der inflationären Nutzung das Gegenteil von echter Wertschätzung sein kann, und was systemisches Denken als Alternative bietet. Mit Heinz von Foersters Satz über Objektivität als Wahnvorstellung, dem Begriff des blinden Flecks und dem Phänomen der Schweigespirale in Organisationen ergibt sich ein anderes Bild: Widerstand ist eine intelligente Systemreaktion – und eine Ressource, die man ernst nehmen sollte. | — | ||||||
| 6/8/26 | ![]() PSD 345 FAKE NEWS – Nicht nur die Gläubigen sind das Problem, sondern auch die Cleveren – wie der Third-Person-Effekt wirkt.✨ | Fake NewsThird-Person Effect+3 | — | Silicon Valley Bank | — | Fake NewsThird-Person Effect+5 | — | — | |
| 6/1/26 | ![]() PSD 344 ZUKUNFTSANGST – erkenne das Paradox Angst vor deiner eigenen Vorstellung zu haben – und erfahre, wie du den Film der anderen weglegst und deinen eigenen gestaltest.✨ | future anxietyconstructivism+3 | — | — | — | futureanxiety+4 | — | 24m 20s | |
| 5/25/26 | ![]() PSD 343 SELBST GEWÄHLTE OHNMACHT – wie Führungskräfte, die keine Macht wollen, nicht kollegialer werden, sondern einfach aufhören zu gestalten – und wie du mit dem roten und blauen Topf lernst, Macht bewusst einzusetzen statt sie zu verweigern.✨ | MachtFührung+4 | — | — | — | MachtFührungskräfte+5 | — | 25m 55s | |
| 5/18/26 | ![]() PSD 342 DIE KRISE SCHRUMPFT DEIN SPIELFELD – wie du erkennst, dass du nicht mehr gestaltest sondern nur noch reagierst – und wie du den selbst gesetzten Rahmen sprengst. Eine praktische Anleitung in Krisen, für dich und dein Team.✨ | crisis managementorganizational behavior+3 | — | — | — | crisisdecision-making+5 | — | — | |
| 5/11/26 | ![]() PSD 341 SYSTEMISCHE PRINZIPIEN – wie aus einem alltäglichen Kundengespräch Erkenntnisse über Vertrieb, Führung und Kommunikation entstehen. Die Episode lädt dazu ein, Alltagssituationen als Beobachtungsraum für systemische Muster zu nutzen.✨ | systemic principlessales+3 | — | DGSF | — | systemic thinkingcustomer conversation+3 | — | 22m 30s | |
| 5/4/26 | ![]() PSD 340 INTERVENTIONEN – wie die Umstellung einer Kalkulationsformel dazu führen kann, dass Organisationen anders denken, innovativer handeln und plötzlich neue Lösungen möglich werden. Zwei Alltagserfahrungen werden zu einer spannenden Intervention.✨ | KalkulationsformelnInnovation+3 | — | DGSFPSD 340 INTERVENTIONEN | — | KalkulationsformelnInnovation+3 | — | 32m 28s | |
| 4/27/26 | ![]() PSD 339 WALT-DISNEY-METHODE - wie die Walt-Disney-Methode persönliche Merkmale entmachtet und den Schwerpunkt auf kontextabhängige Kommunikation verschiebt. Sehe die berühmte Kreativitätsmethode ganz neu mit systemischen Augen.✨ | Walt-Disney-Methodesystemic communication+3 | — | Walt-Disney-Methode | — | Walt-Disney-Methodecommunication+5 | — | — | |
| 4/20/26 | ![]() PSD 338 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT (II): UNTERSCHEIDUNG – warum Wirklichkeit im Ziehen von Grenzen entsteht und was das für Krise, Kunde und Unternehmen bedeutet (Basierend Gedanken von Fritz B. Simon)✨ | MarktwirtschaftKrisenmanagement+3 | — | — | — | Radikale MarktwirtschaftFritz B. Simon+5 | — | 18m 09s | |
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| 4/13/26 | ![]() PSD 337 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT: BEOBACHTUNG - du siehst die Realität nicht, du erzeugst sie. Beobachtung als Führungsinstrument oder warum deine Sichtweise deine Entscheidungen bestimmt und nicht die „Wahrheit“, Gedanken von Friz B. Simon✨ | radical market economyobservation+3 | — | — | — | radical market economyobservation+4 | — | 21m 59s | |
| 4/6/26 | ![]() PSD 336 BEZIEHUNGEN SIND ILLUSSIONEN - wie unterschiedliche Konstruktionen von Beziehung entstehen und wie du über Bewusstsein, Meta-Kommunikation und Perspektivwechsel besser damit arbeitest.✨ | BeziehungenKonstruktion+3 | — | — | — | BeziehungenKonstruktion+4 | — | — | |
| 3/30/26 | ![]() PSD 335 CASH IS KING - auf Luhmanns Pfaden oder warum Liquidität keine Kennzahl unter vielen ist, sondern die Existenzbedingung unternehmerischer Entscheidungsfähigkeit.✨ | liquiditydecision-making+3 | — | DGSF | — | cash floworganizational decisions+3 | — | — | |
| 3/23/26 | ![]() PSD 334 DIE WUNDERFRAGE – wie du durch neue Differenzen anders steuerst und deine Organisation konsequent in Richtung Zukunft führst. Eine lösungsorientierte Methode für wirksame Führung im Business. | Die Wunderfrage klingt zunächst nach Coaching und vielleicht sogar ein wenig naiv. Doch systemisch betrachtet ist sie ein äußerst präzises Instrument. Steuerung beginnt mit der Bildung von Differenzen – und genau hier setzt die Wunderfrage an. Sie verschiebt den Fokus weg vom Problem und hin zu einer konkret beschriebenen Zukunft. Nicht im Sinne von Wunschdenken, sondern als beobachtbare Veränderung: Woran würden wir merken, dass es besser läuft? Welche Entscheidungen träfen wir anders? Welche Kennzahlen würden sich verändern? Indem wir diese Differenzen bewusst neu setzen, entsteht eine andere Grundlage für Management und Führung. Die Wunderfrage produziert keine Hoffnung, sondern neue Beobachtungshorizonte – und damit die Voraussetzung für wirksamere Steuerung im Unternehmen. | — | ||||||
| 3/16/26 | ![]() PSD 333 GRENZEN DER STEUERUNG – warum Management nicht an Maßnahmen scheitert, sondern an der Wahl der Differenz (Luhmanns Blick auf Führung). Und was das konkret heißt, wenn du wirksamer und nachhaltiger steuern willst. | Organisationen sollen gesteuert werden – und gleichzeitig wissen wir alle, dass Steuerung nicht so funktioniert, wie es sich die Steuernden manchmal vorstellen. Niklas Luhmann beschreibt das sehr nüchtern als Grenzen der Steuerung, und genau daraus entsteht eine ziemlich praktische Frage: Wenn Steuerung begrenzt ist, wie kann sie innerhalb dieser Grenzen trotzdem wirksamer werden? Der entscheidende Punkt liegt überraschend früh, nämlich noch bevor Maßnahmen beschlossen werden. Steuerung beginnt mit dem Bilden einer Differenz: Was ist Soll, was ist Ist – und wer hat diese Unterscheidung eigentlich gesetzt? In dieser Episode geht es darum, warum Differenzen nicht einfach „da draußen“ existieren, sondern durch Beobachtung entstehen, wie dein Spotlight bestimmt, was überhaupt sichtbar wird, und weshalb jede Steuerung neben dem gewünschten Effekt fast zwangsläufig Nebenfolgen produziert. Am Ende wird daraus eine sehr alltagstaugliche Führungsfrage: Welche Differenz dominiert gerade unser Denken – und welche neuen Differenzen erzeugen wir durch das, was wir heute steuern? | — | ||||||
| 3/9/26 | ![]() PSD 332 FÜHRE DAS SYSTEM, NICHT DIE MENSCHEN - der unterschätzte Hebel wirksamer Führung und weshalb Strukturen wichtiger sind als persönliche Einflussnahme oder Motivationen. | Wir sprechen häufig davon, Menschen zu führen. Wir geben Orientierung, formulieren Erwartungen, motivieren, korrigieren, leben etwas vor – und wundern uns zugleich, warum all das mal funktioniert und mal wirkungslos bleibt. Vielleicht liegt der entscheidende Hebel von Führung nicht im direkten Einfluss auf Personen, sondern in der Gestaltung der Strukturen, in denen sie arbeiten. Prozesse, Ziele, Kommunikationswege, Rollen und Entscheidungslogiken erzeugen Erwartungsräume, innerhalb derer sich Verhalten entwickelt. Wer beginnt, diese Rahmenbedingungen bewusst zu beobachten und zu verändern, erweitert seinen Handlungsspielraum erheblich. Führung wird dann weniger zur Frage der persönlichen Durchsetzungskraft und mehr zur Frage kluger Kontextgestaltung – und genau darin liegt ihre nachhaltige Wirksamkeit. | — | ||||||
| 3/2/26 | ![]() PSD 331 SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIHUNGEN – warum Führung genau das Problem erzeugt, das sie lösen will und wie Organisationen durch ihre eigenen Strukturen die Realität hervorbringen, die sie anschließend beobachten. | Selbsterfüllende Prophezeiungen werden häufig als psychologisches Phänomen beschrieben. Man spricht von Erwartungshaltungen, von Denkfehlern oder von inneren Überzeugungen. Doch wenn wir das Ganze einmal systemischer betrachten – etwa mit Niklas Luhmann im Hintergrund –, dann verschiebt sich der Blick. Dann geht es nicht mehr nur darum, was einzelne Menschen denken, sondern darum, welche Erwartungen in einer Organisation strukturell angelegt sind. Ziele, KPIs, Rollen, Feedbackprozesse oder auch die Zuschreibungen von Führungskräften erzeugen bestimmte Erwartungshorizonte – und innerhalb dieser Horizonte wird beobachtet, entschieden und gehandelt. So entsteht nicht selten genau die Realität, die zuvor prognostiziert oder befürchtet wurde. In dieser Episode geht es deshalb weniger um individuelles Mindset, sondern um die Frage, wie Organisationen durch ihre eigenen Strukturen selbsterfüllende Prophezeiungen hervorbringen – und was das für Führung und Management bedeutet. | — | ||||||
| 2/23/26 | ![]() PSD 330 REFRAMING NUTZEN (II) – lerne sieben schnell nutzbare Reframingmethoden aus vier verschiedenen Perspektiven kennen. Erfahre, welche Fragen sich u.a. hinter Intensions-, Kontext- und Beobachter-Reframe verbergen. | Reframing ist mehr als ein Perspektivwechsel. Es ist die bewusste Arbeit am Rahmen zwischen Beobachtung und Bewertung – dort, wo Bedeutung entsteht und Handlungen vorbereitet werden. In dieser Episode lade ich dich ein, genau diesen Zwischenraum systematisch zu nutzen. Ausgangspunkt ist die Trennung von Beobachtung und Bewertung. Wer erkennt, mit welchem inneren Rahmen er eine Situation betrachtet, gewinnt Distanz – und damit Alternativen. Sieben Denkwerkzeuge für dein Reframing: Intensions-Reframe: Welche positive Absicht könnte hinter einem Verhalten stehen? Wofür könnte es – aus Sicht der handelnden Person – sinnvoll sein? Funktions-Reframe: Welche stabilisierende Funktion erfüllt ein Problem im System? Welche Dynamik hält ein Konflikt möglicherweise aufrecht? Kontext-Reframe: In welchem Umfeld wäre genau dieses Verhalten eine Stärke? Wo passt das, was hier irritiert, eigentlich gut hin? Zeit-Reframe: Wann war dieses Verhalten sinnvoll – oder wann könnte es wieder sinnvoll werden? Wie verändert sich die Bewertung entlang der Zeitachse? Kosten-Nutzen-Reframe: Welchen Nutzen erzeugt ein Verhalten, welchen Preis zahlen wir dafür? Was wird sichtbar, wenn wir nicht moralisch, sondern abwägend hinschauen? Beobachter-Reframe: Wie würden andere – etwa Kunden, Mitarbeitende oder die Geschäftsleitung – dieselbe Situation bewerten? Welche zusätzlichen Alternativen entstehen durch weitere Perspektiven? Skalierungs-Reframe: Woran würden Sie merken, dass es ein Prozent besser geworden ist? Wie lässt sich ein großes Problem so verkleinern, dass der nächste machbare Schritt sichtbar wird? Gerade der Skalierungs-Reframe knüpft an die lösungsorientierte Kurzzeittherapie von Steve de Shazer an. Nicht die perfekte Lösung steht im Vordergrund, sondern der nächste erkennbare Unterschied. Situationen sind nicht alternativlos. Alternativlos ist nur der Rahmen, durch den wir sie betrachten. | — | ||||||
| 2/16/26 | ![]() PSD 329 REFRAMING VERSTEHEN (I) – wie du durch neue Bewertungsrahmen deine Handlungsspielräume erweiterst und Entscheidungen bewusster triffst. | Kann ein und derselbe Sachverhalt gleichzeitig ein Problem und kein Problem sein? In dieser Episode lege ich das Denkfundament hinter dem Reframing frei. Mir geht es nicht nur um eine Methode, sondern um die Frage, warum sie wirkt. Denn im systemischen Denken entsteht Bedeutung nie objektiv. Sie entsteht durch Beobachtung – und durch Bewertung. Wir schauen gemeinsam auf den Dreiklang aus Beobachtung, Bewertung und Handlung. Im Alltag verschmelzen diese Ebenen. Wir sehen etwas, bewerten es sofort – und handeln. Reframing trennt diese Ebenen gedanklich und öffnet damit neue Perspektiven. Ich zeige dir, wie du durch einen veränderten Rahmen zu anderen Bewertungen und damit zu anderen Handlungsoptionen kommst – in der Selbstreflexion, in Führungssituationen und in Teams. Gleichzeitig spreche ich über mögliche Missverständnisse wie toxische Positivität oder Bagatellisierung. Reframing macht Alternativen sichtbar. Wenn du deine Entscheidungsfähigkeit erweitern und bewusster führen willst, findest du hier das gedankliche Fundament. In der nächsten Episode baue ich darauf auf und stelle dir sieben konkrete Methoden vor. | — | ||||||
| 2/9/26 | ![]() PSD 328 GEFÜHLSDUSELEI - warum Gefühle im Systemischen mehr sind als Privatsache. Ich zeige, welches Potential Gefühle entwickeln können, wenn sie aus- und angesprochen werden und was immer noch möglich ist, auch wenn sie "privat" bleiben. | Ausgehend von systemischen Grundannahmen und unter Bezug auf Paul Watzlawick wird ein zweistufiges Modell vorgestellt, das hilft, Gefühle im kommunikativen Raum produktiv zu machen. Zunächst geht es um die bewusste Entscheidung, Gefühle zu verbalisieren, z.B. als Ich-Botschaft. Danach geht es um den Teil der Gefühle, den wir bewusst nicht teilen wollen. Auch dieser Teil ist nicht wertlos, sondern eine Einladung zur Selbstreflexion über Haltung, Motivation und innere Filter. Die Episode beleuchtet, warum ein dauerhaftes Pokerface Potenzial verschenkt, weshalb Körpersprache kein verlässlicher Ersatz für Sprache ist und wie Führungskräfte einen Raum schaffen können, in dem Gefühle weder tabuisiert noch dramatisiert werden, sondern als das genutzt werden, was sie sein können: Hinweise auf Relevanz, Irritation und Veränderungsbedarf. | — | ||||||
| 2/2/26 | ![]() PSD 327 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT – wie Verhalten von Organisationen am Markt gehandelt wird, warum Touchpoints mehr zählen als Statements, wie Kunden „Buchhaltung“ führen und wie du damit dein Product-Market-Fit optimieren kannst. | Viele denken bei „Marktwirtschaft“ sofort an Preise, Produkte und Umsatz. Fritz B. Simon denkt radikaler: Jede Organisation handelt – immer. Und jedes Verhalten wird im Markt bewertet. In dieser Episode nehme ich die Gedanken aus dem Buch Radikale Marktwirtschaft - Grundlagen des systemischen Managements - und übertrage sie konsequent auf Organisationen: Unternehmen als Systeme mit Innen- und Außenperspektive, die nicht nur Waren liefern, sondern an jedem Touchpoint Wirkung erzeugen – oder verspielen. Du hörst, warum ein freundlicher Satz, ein erreichbarer Service oder eine kleine Geste manchmal mehr „Preis“ erzeugt als das Produkt selbst. Wir schauen auf die subjektive Buchhaltung zwischen Kunde und Anbieter, auf Kulanz, Erwartungen und die Frage, warum Organisationen aus ihrer Sicht immer rational handeln – auch wenn das von außen völlig anders wirkt. Zum Abschluss bekommst du praktische Rezepte gegen Selbsttäuschung: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Verhalten, bewusster Fokus auf echte Kundenrückmeldung – und die klare Konsequenz, wenn niemand kauft: Produktpalette verändern oder den Markt wechseln. | — | ||||||
| 1/26/26 | ![]() PSD 326 VERHALTEN VERKAUFEN – radikale Marktwirtschaft persönlich nutzen: wie Innen- und Außenperspektive zusammenpassen, warum jeder „ökonomisch rational“ handelt und was du daraus für dein eigenes Verhalten ableiten kannst. | Was wäre, wenn dein Verhalten kein „Charakter“ ist – sondern eine Ware? In dieser Episode zitiere ich Fritz B. Simon aus Radikale Marktwirtschaft und bleibe konsequent in der Ich-Perspektive: Du als „Fabrik“, die fortlaufend Verhalten produziert und es auf einem Markt der Möglichkeiten anbietet. Wir schauen darauf, wie sich Innen- und Außenperspektive in einem einzigen Modell verbinden lassen – und warum Menschen aus ihrer eigenen Sicht fast immer „ökonomisch rational“ handeln, selbst dann, wenn es für dich völlig unsinnig wirkt. Es geht um subjektive Wertmaßstäbe, um das stille Rechnen in Beziehungen (Wer schuldet wem was?) und um die überraschende Erkenntnis: Nicht das, was du meinst, zählt – sondern das, was als Verhalten wahrgenommen, bewertet und „abgenommen“ wird. Zum Abschluss teile ich fünf konkrete Rezepte, die dich im Alltag handlungsfähiger machen: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Tun, klarerer Fokus – und der Mut, deine „Produktpalette“ zu verändern, wenn dein Verhalten auf dem falschen Markt landet. | — | ||||||
| 1/19/26 | ![]() PSD 325 KLARHEIT STATT HARMONIE – warum Führung nicht an Personen hängt, sondern an Entscheidungen. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen. | 0 Jahre Unternehmer – und immer mit Doppelspitze. Klingt nach dem perfekten Erfolgsrezept: zwei Menschen, harmonisch, eingespielt, gemeinsam stark. Aber was, wenn genau diese Erklärung zu kurz greift? In dieser Episode zerlege ich die „Doppelspitzen-These“ mit systemischer Brille und komme zu einem überraschenden Befund: Nicht Harmonie ist der Schlüssel – sondern Klarheit. Klarheit darüber, wer welche Entscheidungen trifft, wann kommuniziert wird und wo Zuständigkeiten enden. Ich erzähle dir aus meiner eigenen Unternehmensgeschichte, warum wir uns sogar gegenseitig verboten haben, in die Bereiche des anderen „reinzufummeln“ – und wie genau dadurch Ordnung, Tempo und am Ende sogar mehr Ruhe entstanden sind. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen. | — | ||||||
| 1/12/26 | ![]() PSD 324 IDEALE SYSTEME – lerne DAS Wort kennen, das deinen Blick auf Organisationen radikal verändert, wie du dadurch Zusammenhänge neu beobachtest und Führung wirksam gestaltest. | In dieser Episode geht es um ideale Systeme – nicht als perfekten Zustand, sondern als veränderte Art zu beobachten. Im Mittelpunkt steht ein einziges Wort, das den Blick auf Organisationen verschiebt: weg von interner Beschäftigung, hin zur tatsächlichen Wirkung. Ich verbinde diese Idee mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Beratungspraxis und zeige, wie sich Zusammenhänge klarer erschließen und Führung wirksamer wird, wenn Beobachtung konsequent anders ansetzt. | — | ||||||
| 1/5/26 | ![]() PSD 323 SYSTEMVERSAGEN – warum Organisationen scheitern, wie falsch gebaute Strukturen Funktionalität behindern können und was der Cum-Ex Wirtschaftskrimi damit zu tun hat. | In dieser Episode geht es um Systemversagen – verstanden nicht als persönliches Fehlverhalten, sondern als Ergebnis falsch gebauter Strukturen. Ausgangspunkt ist der Cum-Ex-Wirtschaftskrimi und die Beobachtungen der Staatsanwältin Anne Brorhilker, die in einem Interview zentrale Ursachen für das Scheitern staatlicher Aufklärung benennt. Anhand ihrer Erfahrungen wird sichtbar, wie Personalrotation, hierarchische Kommunikationswege und ungeeignete Kennzahlen Organisationen handlungsunfähig machen. Mit Hilfe der Systemtheorie von Niklas Luhmann ordne ich diese Befunde ein und zeige, an welchen Stellen Organisationen tatsächlich entscheiden können, um Funktionalität zurückzugewinnen. | — | ||||||
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