
Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten
by Andreas Englisch und Heike Kleen
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„Soko Muttergottes“ im Einsatz (#089)
Sep 2, 2026
59m 09s
12 Sterne auf blauem Grund (#088)
Aug 26, 2026
1h 06m 37s
Vom beheizten Frauenzimmer zur langersehnten Rom-Reise (#087)
Aug 19, 2026
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Der Vatikan hasst Wunder (#086)
Aug 12, 2026
1h 05m 24s
Das Designer-Baby als ultimatives Accessoire (#085)
Aug 5, 2026
1h 15m 32s
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| Date | Episode | Description | Length | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 9/2/26 | „Soko Muttergottes“ im Einsatz (#089) | // „Aber Maria war doch gar nicht katholisch!“ // Heute sprechen Andreas und Heike über die 2023 gegründete „Beobachtungsstelle für Erscheinungen und mystische Phänomene im Zusammenhang mit der Gestalt der Jungfrau Maria“. Ja, diese Sondereinheit, der Mariologen angehören, gibt es tatsaechlich im Vatikan, denn der Kirchenstaat ist nunmal ein ganz besonderer Staat und muss sich deshalb auch mit Vorfällen zwischen Himmel und Erde beschäftigen. Die Spezialisten prüfen zum Beispiel, ob eine Madonnenstatue tatsächlich himmlische Tränen weint, oder ob Betrüger am Werk sind. Heike staunt, doch für Andreas ist das alles ganz normal, denn ihm begegneten schon oft Menschen, die behaupten, ihnen sei die Muttergottes erschienen. | 59m 09s | ||||||
| 8/26/26 | 12 Sterne auf blauem Grund (#088) | // „Wie passen Europa, der Stier und die Marien-Erscheinung einer Heiligen zusammen?“ // Heute wird es wunderlich bei „Vatikangeflüster“: Denn nach dem Ausflug von Papst Leo XIV. nach Rimini, wo er jungen Europäern ans Herz legte, auf fremde Kulturen zuzugehen, sprechen Andreas und Heike über Europa. Wie kam der Kontinent zu seinem Namen, und wie kam die EU zu ihrer Flagge? Was hat das alles mit einem Stier und der Marienerscheinung einer französischen Heiligen zu tun? Andreas erzählt, dass die 12 Sterne auf blauem Grund, die wir alle kennen, einen erzkatholischen Hintergrund haben. Die römisch-katholische Ordensfrau Catherine Labouré hatte 1830 eine Marienerscheinung, und die Madonna soll ihr den Auftrag gegeben haben, eine „Wunderbare Medaille“ zu prägen, die sehr an die Europaflagge erinnert. Aber nicht nur in Europa wollen Menschen Maria gesehen haben. Auch in Kairo gab es in der jüngeren Vergangenheit eine denkwürdige Madonnen-Erscheinung, die sogar auf Fotografien festgehalten wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Marienerscheinung_von_Zeitoun | 1h 06m 37s | ||||||
| 8/19/26 | Vom beheizten Frauenzimmer zur langersehnten Rom-Reise (#087) | // „Klara flüchtete zu ihrem Schwarm Franziskus, und der steckte sie in einen Sack“ // Endlich dürfen wir unsere nächste Rom-Reise ankündigen: Im Dezember werden die beiden Hosts von Vatikangeflüster gemeinsam eine Gruppe von maximal 30 Gästen durch Rom führen. Alles über das exklusive Programm, organisiert von ZEIT REISEN, findet ihr unten im Link. Aber natürlich sprechen Heike und Andreas heute nicht nur über ihr langersehntes Wiedersehen, sondern wie versprochen auch über das bekannteste Traumpaar unter den Heiligen: Andreas erzählt die Geschichte von Klara und Franz von Assisi. Die hat es in sich, denn es geht nicht nur um das Leben im Hochmittelalter, sondern auch um Zeitgeist-Strömungen, die bis heute nachklingen. Der Heilige Franz war nicht der erste junge Mann, der zwischen dem 12. Und 13. Jahrhundert Armut und Askese predigte und die Natur verehrte. Es gab damals, lange vor Martin Luther, auch andere charismatische Gründer von Bewegungen der sogenannten Vorreformation, die die Kirche als Institution in Frage stellten und sogar Frauen als Prediger zuließen. Während Franz und Klara sich trotz radikaler Ideen stets der Autorität der Päpste beugten, wurden Waldenser und Katharer vom Vatikan als Ketzer bekämpft. Die Arena von Verona spielt dabei eine grausige Rolle. | 1h 03m 03s | ||||||
| 8/12/26 | Der Vatikan hasst Wunder (#086) | // „Grün, vegan, friedensbewegt… Das gab es schon im Mittelalter“ // Papst Leo XIV. hat seinen Wirtschaftsrat umbesetzt, aber das deutsche Führungsduo im Amt bestätigt. Reinhard Kardinal Marx und Prof. Charlotte Kreuter-Kirchhof werden weiterhin die Finanzen des Vatikans überwachen. Ein guter Grund für Heike und Andreas, sich mit der Frage auseinander zu setzen, warum Papst Franziskus diesen Rat gegründet hat, weshalb der Kirchenstaat eigentlich so klamm ist, und wer außer den Deutschen für die Finanzen wichtig ist. Aber heute geht es auch zurück ins Mittelalter: Denn der Papst war in Assisi, und Assisi ist die Stadt des Heiligen Franziskus. Andreas erzählt, wer dieser Mann war, der so berühmt wurde, aber auch umstritten blieb. Heike gruselt sich beim Thema „Stigmata“, und Andreas könnte allein darüber weitere fünf Folgen lang sprechen… | 1h 05m 24s | ||||||
| 8/5/26 | Das Designer-Baby als ultimatives Accessoire (#085) | Heute wird Andreas laut und deutlich. Über Eispenderinnen aus Katalogen, das Geschäft mit Leihmüttern und den Rücktritt von Jens Spahn hat er als Vater eines Adoptivsohnes eine dezidierte Meinung, die Heike nicht unbedingt teilt. Umso spannender ist ihre Debatte um dieses Thema, das in Deutschland scheinbar nur noch konservative Katholiken aufregt. Aber natürlich geht es heute auch um Neues aus dem Vatikan, der Leihmutterschaft grundsätzlich als „menschenunwürdig“ ablehnt, und um Papst Leo XIV. Der Pontifex beklagte in seiner jüngsten Generalaudienz, dass das Beten heute oft als „unnütz“ und „lächerlich“ gelte und selbst in christlichen Familien nicht mehr gepflegt werde. Für Heike und Andreas ist das ein guter Anlass, ihren Hörern zu beichten, wie sie selbst es mit dem Beten halten. Wir erfahren, wie man „richtig“ betet und was denn die „Stundengebete“ überhaupt sind, die der Papst einfordert. Andreas berichtet aber auch von seinen Erfahrungen mit Priestern und Mönchen, deren Geister sich beim Thema „ora et labora“ durchaus scheiden. | 1h 15m 32s | ||||||
| 7/29/26 | Reizthema „Mission“: Theologischer Auftrag und historische Schuld (#084) | // Reizthema „Mission“: Theologischer Auftrag und historische Schuld // Papst Leo XIV. war als junger Mönch auch Missionar. Ein heikles Thema. Bei „Vatikangeflüster“ gab es dazu die bisher gegensätzlichsten Hörerreaktionen. Viele Menschen finden, jeder möge glauben, was er wolle, aber bitte im Verborgenen, denn die katholische Kirche habe im Namen der Mission nun einmal die schlimmsten Verbrechen ihrer Geschichte zu verantworten. Andere halten die „Verkündigung der frohen Botschaft“ grundsätzlich für eine zentrale Aufgabe aller Christen. Deshalb sprechen Andreas und Heike heute sachlich und unaufgeregt über den theologischen Auftrag und die historische Schuld im Namen der Mission. Aber natürlich geht es auch um Aktuelles: Papst Leo XIV. ist aus den Ferien zurückgekehrt in den Vatikan und sitzt am Schreibtisch: Er muss demnächst viele spannende Personalentscheidungen treffen. | 1h 04m 42s | ||||||
| 7/22/26 | Augustinus, Benedikt und die Verklärung der Keuschheit (#083) | // „Fast hätte die Leidenschaft ihn überwältigt…“ // Heike ist zurück aus den Ferien, und der Papst macht im Urlaub einen Ausflug: Augustinerbruder Leo XIV. überraschte die Benediktinermönche in der Abtei Monte Cassino mit einem Besuch. MONTE CASSINO! Dazu fällt Andreas dermaßen so viel ein, dass er kaum zu bremsen ist. Private Erinnerungen an deutsche Kriegsverbrecher im Gefängnis seiner Heimatstadt Werl kreuzen sich mit Historie von der Antike bis zur Gegenwart. Augustiner und Benediktiner: Das sind die beiden uralten Orden, die das westliche Mönchstum maßgeblich prägten. Andreas liest Heike pikante Stellen aus den fast 1.500 Jahre alten „Dialogen“ von Papst Gregor dem Großen vor, der das Leben des Heiligen Benedikt schilderte. Wie schon Augustinus verteufelt Benedikt die Fleischeslust und kämpft gegen sinnliche Begierden. Erst als er sich in einem Dornenbusch wälzt, vertreibt der Schmerz alle sündigen Gedanken. Die Körperfeindlichkeit, die die katholische Kirche noch heute kennzeichnet, stammt aus der Spätantike. Welchen Sinn hatte diese Lehre? Darüber können Heike und Andreas genussvoll debattieren. | 1h 05m 21s | ||||||
| 7/15/26 | Interview: Wie wird man eigentlich Priester? (#082) | // „Hilfe, mein Kind lässt sich taufen!“ // In Berlin ließen sich am 30. Mai vier Männer zu katholischen Priestern weihen. Dass die Weihe von vier Männern so freudig gefeiert, von Medien begleitet und live gestreamt wurde, zeigt, wie außergewöhnlich ein solches Ereignis angesichts des dramatischen Priestermangels in Europa inzwischen geworden ist. Im Jahr 1962 wurden in den 27 deutschen Bistümern noch 557 neue Priester geweiht, 2025 waren es nur noch 25. Wir freuen uns deshalb umso mehr über den Gast in unserer heutigen Sendung: Regens Matthias Goy aus Berlin bildet Männer aus, die sich berufen fühlen und begleitet sie auf ihrem Weg in einen heute selten gewordenen Beruf. Andreas spricht mit ihm darüber, wer heute noch Priester werden will, wie das überhaupt geht, wie die Kirche sich für den Nachwuchs einsetzt, und wie es dazu kommen konnte, dass sich die Gesellschaft so säkularisiert hat, dass manche Eltern befürchten, ihr erwachsenes Kind drifte ab, wenn es sich plötzlich taufen lässt. Natürlich bleiben auch die unbequemen Fragen im Interview nicht aus: Kann sich ein Priesterseminar angesichts weniger Bewerber überhaupt erlauben, Kandidaten abzulehnen? Wie blickt Goy darauf, dass Frauen in der katholischen Kirche nicht zum Priesteramt zugelassen sind? Und was dachte er, als Papst Franziskus in Bezug auf Priesterseminare von „zu viel Schwuchtelei“ sprach? | 1h 05m 34s | ||||||
| 7/8/26 | Interview: KI-Experte Schulz erklärt uns die Papst-Enzyklika (#081) | // „Kann man sagen, das System entwickelt Gefühle?“ // Heute gibt es eine Premiere: Vatikangeflüster ohne Heike. Sie macht Urlaub, und Andreas fühlt sich ganz verlassen. Aber einsam ist er nicht : Wir haben einen Top-Gast in der Sendung. Der Forschungsdirektor des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) und KI-Experte Dr. Wolfgang Schulz hat die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. ebenso interessiert gelesen wie wir – allerdings mit dem Fachwissen, das uns fehlt. In dieser Folge erklärt er, worum es darin geht. Zunächst die gute Nachricht: Die Fachwelt hat die Gedanken des Papstes zur künstlichen Intelligenz mit freudiger Überraschung aufgenommen, denn Leo XIV. weist auf Probleme, Chancen und einen Handlungsbedarf hin, den die Politik bisher verschlafen hat. Aber was Professor Schulz aus seiner Forschungsarbeit mit den Systemen erzählt, ist nicht nur spannend, sondern teilweise ungeheuerlich. In den Maschinen geschehen Dinge, die niemand erklären kann. Einige Vorfälle, die Professor Schulz schildert, lassen Andreas sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren. | 1h 01m 52s | ||||||
| 7/1/26 | Piusbrüder trotzen dem Papst: Schisma (#080) | Heute geht es um das neue Schisma, das die katholische Welt erschüttert. Die erzkonservative Piusbruderschaft, die weltweit eine halbe Million Anhänger hat und zu der fast 1.000 Priester und Seminaristen und annähernd 500 Mönche und Nonnen gehören, hält sich für „die wahre Hüterin des katholischen Glaubens.“ Jetzt haben die Ultrafrommen sich gegen Papst Leo XIV. gestellt, der diese Kirchenteilung vermeiden wollte. Trotz des expliziten Verbotes des Papstes hat die Bruderschaft am 1. Juli in der Schweiz eine öffentliche, pompös angelegte Bischofsweihe zelebriert, an der vor Ort 15.000 Menschen teilnahmen. Jedermann durfte die Zeremonie weltweit live mitverfolgen. Die vier neuen Bischöfe sind jetzt automatisch exkommuniziert, ebenso wie die beiden Bischöfe, die den Ritus ohne den Segen des Papstes vollzogen haben. Andreas und Heike diskutieren darüber, warum ausgerechnet die von Marcel Lefebvre gegründete ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft, die wesentliche Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnt, unter jungen Katholiken so viel Zulauf hat. Andreas ordnet das Ereignis historisch ein und erzählt auf seine unterhaltsame Weise von anderen Schismen in der Kirchengeschichte und auch von seinen Erlebnissen mit dem afrikanischen Erzbischof Milingo, einem weiteren Abtrünnigen der katholischen Kirche, der ihn als erstes fragte: „Soll ich dir auch den Teufel austreiben?“ | 1h 07m 21s | ||||||
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| 6/24/26 | Papst Leo XIV. lässt Deutschlands Bischöfe auflaufen (#079) | Heute wird es brisant und kontrovers. Andreas und Heike streiten über ein Phänomen der Fußball-WM. Der deutsche Nationalspieler Felix Nmeha ist bekennender Christ und bildet Gebetskreise auf dem Spielfeld. Für Heike ist dieser missionarische Eifer zu viel des Guten. Sie findet, jeder soll glauben, was er will und an wen er will, aber doch bitte abseits der Öffentlichkeit. Andreas meint, Menschen sollten nicht nur heimlich oder in einem Gotteshaus beten dürfen. Beim nächsten Thema sind sich die beiden wieder einig: Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hatte mit großer Mehrheit beschlossen, auch theologisch vorgebildeten Laien das Predigen während einer Eucharistiefeier zu erlauben und dafür den Papst um Erlaubnis zu bitten. Bisher dürfen in der katholischen Kirche nur geweihte Männer, also Diakone und Priester, während der Messe eine Predigt halten. Wäre der Antrag auf den sognannten Indult, den Bischof Heiner Weimer als Vorsitzender der DBK im März gestellt hatte, angenommen worden, hätten in Deutschland erstmals auch Frauen während einer katholischen Messe kurzzeitig auf der Kanzel stehen können. Doch der Papst lehnte strikt ab. Er will keine Ausnahmen zulassen. Nicht nur Heike ist darüber sehr enttäuscht. | 1h 04m 31s | ||||||
| 6/17/26 | Was machen Päpste im Urlaub? (#078) | In Rom ist es schon wieder heiß. Sehr heiß. Ein guter Grund, um über die Sommerferien zu sprechen. Unser Podcast macht keine Sommerpause, aber manche Päpste gönnten sich durchaus mal Ferien. Andreas erinnert sich gut daran, wie er als junger Reporter Johannes Paul II. in die Berge folgte. Denn der polnische Papst fand sogar den Sommersitz in Castel Gandolfo zu heiß und machte zehnmal Urlaub im Aosta Tal. Auch Benedikt XVI. fuhr in die Berge, während Franziskus I. sich niemals eine Pause gönnte. Jetzt ist Heike gespannt, was Papst Leo XIV. wohl vorhat. Aber es geht heute auch um die päpstliche Flugpanne in Spanien, die Fußball-Meisterschaft im Vatikan und um die nächsten Herausforderungen für den amerikanischen Papst. | 59m 00s | ||||||
| 6/10/26 | Papst Leos Spagat in Spanien (#077) | In dieser Folge geht es um die Spanienreise von Papst Leo XIV., der wieder einmal eine Brücke zwischen Tradition und Progression gebaut hat. Zunächst ließ er sich prächtig empfangen von der versammelten Königsfamilie, dann wandelte er auf Franziskus Spuren und reiste nach Gran Canaria, einem Ort, an dem fast täglich überfüllte Boote mit verzweifelten Flüchtlingen aus Afrika eintreffen, die für die vage Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa ihr Leben riskieren. Podcasthörerin Ute, die seit fast 40 Jahren auf Gran Canaria lebt, erzählt im Podcast live von ihren Erfahrungen. Und Andreas freut sich darüber, dass Papst Leo XIV. so beliebt ist. 1,2 Millionen Menschen beteten mit ihm in Madrid. Erlebt die katholische Kirche gerade eine Renaissance? | 1h 06m 12s | ||||||
| 6/3/26 | Papst Leo holt sich Hilfe aus den USA (#076) | Das wird spannend: Das „Dekasterium für die Kommunikation“ ist mit fast 600 MitarbeiterInnen die größte und wohl auch wichtigste Behörde des Vatikans. Denn sie trägt die katholische Lehre in die Welt. Doch Papst Leo XIV. war offenbar von der Arbeit der TV-, Radio-, Zeitungs- und PR-Journalisten des Kirchenstaates nicht überzeugt. Ab dem 1. November soll dort alles anders werden. Papst Leo holt sich einen TV- und Kommunikations-Profi aus den USA. Er setzt eine junge Frau, eine Laiin, an die Spitze seines Kommunikations-Dekasteriums: Maria Montserrat Alvarado (39), geboren in Mexiko, seit 2008 Staatsbürgerin der USA, leitet momentan noch als COO sämtliche Nachrichten-Abteilungen des katholischen TV-Kolosses ETWN, der 200 Millionen Haushalte in 140 Ländern erreicht. Andreas und Heike besprechen, warum diese Personalie so heikel ist. Denn Papst Franziskus nannte den Sender ETWN ein „Werk des Teufels“. Warum denn das? | 1h 02m 07s | ||||||
| 5/27/26 | Der Papst fürchtet die Tech-Giganten (#075) | Heute geht es um die erste Enzyklika von Leo XIV. Langweiliges Thema? Doch nicht in Vatikangeflüster! Die Lehrschreiben von Päpsten können Brisantes enthalten, wie Andreas sich erinnert. Und die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ (Großartige Menschlichkeit), in der der amerikanische Papst sich mit der künstlichen Intelligenz auseinandersetzt, die die ganze Welt revolutionieren wird, ist hochaktuell. Wollte Gott eine Erde, in der Cyborgs menschliche Schwächen ausgleichen? Leo XIV. warnt vor der allumfassenden Macht der Tech-Giganten und fordert Regeln, die das Menschliche unter der Menschheit schützt. Gibt es eigentlich auch positive Aspekte der KI? Ganz nebenbei erfahren wir in dieser Folge aber auch Vieles über positive Werte im Wandel der Zeit, über die Tugenden, die sich Heike und Andreas selbst zuschreiben und wir lernen, bei wem die Wahrheit als nackte Frau daherkam. | 1h 00m 42s | ||||||
| 5/20/26 | Der Kämpfer im Vatikan (#074) | Was hat Leo XIV. mit dem Blutwunder in Neapel zu tun? Kann es tatsächlich sein, dass es Kardinäle gibt, die für persönliche Treffen die Hand aufhalten? Und warum hatte Papst Franziskus im Vatikan nicht nur Freunde, sondern wurde von vielen Klerikern regelrecht gehasst? Um diese Fragen dreht sich die heutige Folge von „Vatikangeflüster“. Aber keine Sorge, es geht keineswegs düster, sondern vor allem sehr vergnüglich zu. Denn Andreas kommt mal wieder in Plauderlaune und erzählt sehr anschaulich, warum er die Jahre als Journalist am Hofe von Papst Franziskus als überaus unterhaltsam erlebte. | 1h 16m 26s | ||||||
| 5/13/26 | Revoluzzer im Papstgewand (#073) | Heute sprechen Andreas und Heike über drei Päpste, denn Papst Leo XIV. stieg bei der Generalaudienz am 13. Mai aus dem elektrischen Papamobil, um an das Attentat auf Johannes Paul II. zu erinnern, das genau 45 Jahre zuvor die Welt erschütterte. Andreas erinnert sich an den Tag und an die Jahre fiebriger Ermittlungen über die Drahtzieher des Mordversuches, die nie einen endgültigen Abschluss fanden. Glücklicherweise kann Heike Andreas trotzdem dazu bringen, auch die spannende Lebensgeschichte von Papst Franzikus weiterzuverfolgen. Er kommt bis zum Konklave 2013 und bis zu den ersten überraschenden Entscheidungen des Argentiniers. | 1h 04m 57s | ||||||
| 5/6/26 | Die Goldenstein-Nonnen – Zweiter Teil (#072) | Heike will genau wissen, wie es mit den Nonnen in Rom eigentlich weiterging. Zahlreiche europäische TV- Sender und Zeitungen versuchten tagelang in Rom rund um den Petersdom Interviews mit den Ordensfrauen zu ergattern. Doch die Frauen beten unterdessen mit Andreas und einem Priester in einer Kapelle im Vatikan. Doch die „Oberen“ in Österreich grollen, weil die Nonnen ausgebüchst sind, drohen mit „ernsten Konsequenzen“. Dabei ging es den Frauen nur darum, auf eine Pilgerreise zu fahren und sich noch einen Traum zu erfüllen, mit dem Ausflug in den Vatikan. Angeblich hätten sie um Erlaubnis bitten müssen. Die Nonnen haben Angst vor dem, was sie zu Hause erwartet. Doch ein mit Andreas befreundeter Priester im Vatikan macht den Nonnen Mut. Sie beschließen sich Rom nicht vermiesen zu lassen und genießen die Zeit. Mit Andreas geht es zum Kolosseum, in die Parks und es ist noch Zeit für den Wunsch von Schwester Bernadette: Den Abstecher ins Fegefeuer-Museum. | 1h 02m 42s | ||||||
| 4/29/26 | Die Goldenstein-Nonnen in Rom (#071) | Welcher Wirbel! Die drei Ordensschwestern Rita, Bernadette und Regina aus dem Kloster Goldenstein bei Salzburg sind in Rom. Eine Gruppe unserer Podcast-Hörer hatte Ihnen die Reise spendiert, und Andreas Englisch hatte den Nonnen die dreitägige Pilgerfahrt organisiert. Doch kurz vor der Ankunft der Augustiner Chorfrauen sollte die Reise platzen. Die Nonnen sagten alles ab, unser Podcast-Team stornierte sämtliche Buchungen, Andreas plante einen Kurzurlaub am Meer. Doch dann entschlossen sich die Damen im allerletzten Moment, doch nicht auf ihren Traum zu verzichten, stiegen ins Flugzeug und sorgten für absurde Schlagzeilen. „Missing“ hieß es auf Social Media, die Nonnen wären gegen ihren Willen entführt worden. Oh je! Wie alles wirklich war, was Andreas mit den lebenslustigen Ordensfrauen erlebte und warum er trotz des Wirbels denkt, das Richtige getan zu haben, das erzählt er Heike in dieser Folge. Natürlich kommen auch die Protagonistinnen selbst ausführlich zu Wort. | 1h 00m 31s | ||||||
| 4/23/26 | Wie alles anfing…. Erinnerungen an Franziskus I. (#070) | Vor einem Jahr starb Papst Franzikus. Eigentlich wollte Heike nur von Andreas wissen, was dieser Gedächtnistag für ihn persönlich bedeutet. Die harmlose Frage löst eine Lawine aus amüsanten Erinnerungen und Anekdoten aus, die Heike überrollt. | 1h 07m 30s | ||||||
| 4/15/26 | Über Macht und Ohnmacht von Potentaten (#069) | Heute wird es hochpolitisch, obwohl Papst Leo XIV. doch immer wieder betont, beileibe kein Politiker zu sein. Aber gegen seinen Willen wurde das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einen weltweit beachteten und kommentierten Konflikt mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump hineingezogen. Oder hat der Papst den Eklat doch provoziert? Wie kam es zu dem Schlagabtausch zwischen Donald Trump und Robert Prevost? Welche Nachrichten, die derzeit kursieren, sind überhaupt wahr, und wer fiel auf Fake News rein? Und wie fühlt sich der sonst so leise Mönch, der derzeit durch Afrika reist, im Zentrum dieses Wirbelsturms? Andreas und Heike ordnen die Schlagzeilen der Woche ein. | 59m 21s | ||||||
| 4/8/26 | Überraschende Wende nach dem Osterfest (#068) | Heute dreht sich alles um Papst Leo XIV. und sein intensives Osterprogramm. Andreas erzählt, was er in der Lateransbasilika, im Kolosseum und auf dem Petersplatz erlebt hat, und denkt wehmütig an das vergangene Jahr, als Papst Franziskus in der Nacht zum Ostermontag starb. Heike sagt, was sie beim Zuhören enttäuscht hat. Dann besprechen die beiden weitere Neuigkeiten aus Rom. Da spielen auch die rebellischen Nonnen aus Goldenstein eine Rolle. Und am Ende gibt es noch eine Nach-Ostern-Überraschung. | 1h 15m 28s | ||||||
| 4/1/26 | Live-Bericht aus Monte Carlo (#067) | In dieser Folge meldet sich Andreas direkt aus Monte Carlo. Er war dabei, als Papst Leo XIV. den Fürsten Albert II. von Monaco und dessen offiziellen Teil der Familie getroffen hat, und er erzählt, wie die Millionäre des Zwergstaates Monaco den Chef des Zwergstaates Vatikan empfangen haben. Ja, es gab auch Misstöne. Im Anschluss geht es um weitere Dissonanzen. Die kamen dieses Mal aus dem Heiligen Land. Der Kardinal und Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, durfte zu Beginn der Karwoche die Grabeskirche nicht betreten, in der er die Messe zum Palmsonntag feiern wollte. Die israelische Polizei hatte Sicherheitsbedenken. Was dieses Verbot auslöste, wie der Eklat aufgelöst wurde und welche Dynamiken hinter der Aufregung stecken, darüber sprechen Heike und Andreas ausführlich. | 1h 03m 16s | ||||||
| 3/25/26 | Papst Leo XIV. trifft Opus-Dei-Feind (#066) | Heute schildert Andreas diverse Erfahrungen, die er als Besucher und Übernachtungsgast in Klöstern machen durfte. Danach geht es um eine ungewöhnliche Einladung, die Leo XIV. aussprach. Er traf sich mit dem Investigativ-Journalisten Gareth Gore, der 2024 das Enthüllungsbuch „Opus“ veröffentlichte, in dem er der katholischen Organisation Opus Dei Menschenhandel, Schwarzgeld-Transfer und ultrarechte Konspiration vorwirft. Der Papst wird seinem Ruf gerecht, ein Zuhörer zu sein, der sich umfassend informiert, bevor er Entscheidungen trifft. Gleichzeitig wird Leo XIV. aber schon wieder von konservativen Kreisen angegriffen: Er nahm 1995 als junger Missionar an einer Veranstaltung teil, bei der die Teilnehmer die indigene „Pachamama“ anbeteten. Im Internet kursieren Fotos, auf denen auch Robert Prevost vor der Figur kniet, und schon gilt er als „Götzenverehrer“. | 1h 09m 06s | ||||||
| 3/18/26 | Letzte Ölung vor der Mission (#065) | Heute erzählt Andreas, was er erlebte, als er am Sonntag im Gefolge des Papstes einen Ausflug nach Ponte Mammolo am römischen Stadtrand unternahm. Leo XIV., Oberhaupt der katholischen Weltkirche, schaut sich gern mal vor der eigenen Haustür um und informiert sich in einer der über 300 Pfarreien der Ewigen Stadt über die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. Gleichzeitig war der Außentermin der erste, von dem der Papst in sein neues Zuhause zurückkehrte: Die Sanierungsarbeiten im Apostolischen Palast sind endlich abgeschlossen, und Leo XIV. ist mit seinen beiden Privatsekretären in die neue Wohnung im Dachgeschoss eingezogen. Bisher ohne weiteres Dienstpersonal, worüber sich Heike sofort Gedanken macht. Danach wird es gruselig, denn Andreas erzählt vom „Collegium Russicum“, in dem jahrzehntelang Priester ausgebildet wurden, die unter falschen Namen in der ehemaligen Sowjetunion arbeiten sollten, wo sie ihr Leben riskierten. Alle bekamen vor der Abreise den Segen des Papstes und die „letzte Ölung“. | 1h 07m 59s | ||||||
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