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Wir gehen in die Sommerpause!
Jun 11, 2026
0m 14s
Macht das Milliardengeschäft den Fußball kaputt?
Jun 4, 2026
26m 03s
Verliert Trump wegen des Iran-Kriegs seine Wähler?
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Warum will Netanjahu das Parlament auflösen?
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Ein Jahr Kanzler Merz – wie lange geht das noch gut?
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/11/26 | ![]() Wir gehen in die Sommerpause!✨ | summer breakpodcast return+1 | — | — | — | summer pausepodcast+3 | — | 0m 14s | |
| 6/4/26 | ![]() Macht das Milliardengeschäft den Fußball kaputt?✨ | football commercializationFIFA+4 | Oliver Fritsch | FIFADIE ZEIT | — | football2026 World Cup+7 | — | 26m 03s | |
| 5/28/26 | ![]() Verliert Trump wegen des Iran-Kriegs seine Wähler?✨ | TrumpIran conflict+5 | Rieke Havertz | DIE ZEIT | USAIran | TrumpIran+5 | — | 29m 13s | |
| 5/21/26 | ![]() Warum will Netanjahu das Parlament auflösen?✨ | Israeli politicsmilitary service+4 | Gisela Dachs | Donald Trump | IsraelJerusalem | NetanjahuIsrael+7 | — | 30m 56s | |
| 5/7/26 | ![]() Ein Jahr Kanzler Merz – wie lange geht das noch gut?✨ | Friedrich MerzUS relations+4 | Mariam Lau | CDUSPD+2 | — | Friedrich MerzDonald Trump+6 | — | 28m 08s | |
| 5/1/26 | ![]() Hängt deine Rente bald von der Börse ab?✨ | pensionfinancial market+3 | Victor Gojdka | DIE ZEIT | — | pensionretirement+5 | — | 28m 43s | |
| 4/23/26 | ![]() Warum werden Kinder gewalttätiger?✨ | KriminalitätKinder+4 | Dr. Susann Prätor | Polizeiakademie Niedersachsen | — | KriminalstatistikGewalt+5 | — | 23m 29s | |
| 4/16/26 | ![]() Vergessener Krieg im Libanon: Wer hat die Kontrolle?✨ | Lebanon conflictHezbollah+5 | Stella Männer | HisbollahUSA+1 | LibanonIsrael+2 | LebanonHezbollah+7 | — | 23m 46s | |
| 4/9/26 | ![]() Warum wollen die Großmächte nach 53 Jahren plötzlich wieder zum Mond?✨ | moon explorationspace race+4 | — | NASASpaceX+1 | USAChina+6 | moonArtemis+7 | — | 32m 16s | |
| 4/2/26 | ![]() Warum verändert sich das Verhältnis zwischen Israel und den USA?✨ | Israel-US relationsPalestinian support in the US+4 | Paul Middelhoff | IsraelUSA+2 | Washington, D. C. | IsraelUSA+6 | — | 28m 09s | |
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| 3/26/26 | ![]() "Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"✨ | youth political engagementAfD support among young people+4 | Simon Schnetzer | AfDVerfassungsschutz+2 | — | youthAfD+5 | — | 26m 58s | |
| 3/19/26 | ![]() Manosphere: Warum so viel Wut auf Frauen?✨ | ManosphereMisogyny+5 | Fikri Anıl Altıntaş | Red-Pill-CoachesLouis Theroux: Inside the Manosphere | — | Manosphereyoung men+5 | — | 27m 17s | |
| 3/12/26 | ![]() Öl als Waffe: Das Machtspiel hinter dem Iran-Krieg✨ | ÖlpreiseNahostkonflikt+3 | — | IranChina+2 | Straße von HormusDeutschland | ÖlIran-Krieg+5 | — | 22m 34s | |
| 3/5/26 | ![]() Iran im Krieg: Fällt das Regime diesmal?✨ | Iran conflictUS military action+4 | Sascha Bruchmann | International Institute for Strategic Studies | IranUSA+1 | IranUS military+5 | — | 22m 56s | |
| 2/26/26 | ![]() Krieg mit den USA? So bereitet sich der Iran vor✨ | US-Iran relationsmilitary tensions+4 | Omid Rezaee | USAIran+3 | Mittleren OstenGenf | IranUSA+6 | — | 23m 51s | |
| 2/19/26 | ![]() Mindestalter für TikTok und Co: Jugendschutz oder übertrieben?✨ | JugendschutzSocial Media+4 | Jakob von Linde | SPD-BundestagsfraktionCDU+1 | AustralienDeutschland+4 | MindestalterTikTok+6 | — | 29m 33s | |
| 2/12/26 | ![]() Epstein-Files – Wer schützt hier wen? | Korrektur: In einer früheren Version dieses Videos wurde fälschlicherweise angegeben, Ghislaine Maxwell stamme aus bescheidenen Verhältnissen.Die Epstein-Akten sind eine massive Datenflut: über drei Millionen Seiten mit Dokumenten, Videos und Fotos. In Europa haben die Veröffentlichungen bereits konkrete Folgen. Ex-Botschafter treten zurück, Minister geraten unter Verdacht, Königshäuser stehen unter öffentlichem Druck. Auch in Deutschland wächst der politische Druck, mögliche Verbindungen systematisch auszuwerten; Abgeordnete fordern eine Prüfung durch die Nachrichtendienste und eine transparente Aufarbeitung möglicher Kontakte.In den USA hingegen verlagert sich die Debatte bislang vor allem auf formale Fragen der Veröffentlichung: Schwärzungen, Fristen, Zuständigkeiten – und auf parteipolitische Schuldzuweisungen. Politische oder juristische Konsequenzen für schwer belastete Spitzenfiguren bleiben weitgehend aus. Kritiker werfen dem Justizministerium vor, mit fehlerhaften Schwärzungen den Opferschutz zu unterlaufen und zugleich den Eindruck selektiver Geheimhaltung zu erwecken. So droht die Aufarbeitung in prozeduralen Debatten steckenzubleiben, während die Aussagen der Überlebenden erneut an den Rand gedrängt werden.Eine der wichtigsten Fragen bleibt: Wann, wenn überhaupt, wird endlich aus der Perspektive der Opfer verstanden und debattiert? Wie kann es sein, dass die Aufklärung bis heute blockiert wird? Und für wen könnten die Files doch noch gefährlich werden? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 127. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Rieke Havertz, internationale ZEIT-Korrespondentin und Co-Gastgeberin des Podcasts OK, America?. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube. | — | ||||||
| 2/5/26 | ![]() Syrien entmachtet Rojava – verlieren die Kurden jetzt ihren Schutz? | Die kurdisch kontrollierte Region Rojava in Nordsyrien befindet sich in ihrer schwersten Krise seit ihrer Gründung 2012. Nach wochenlangen Kämpfen mit der syrischen Übergangsregierung hat die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien den Großteil ihres Territoriums verloren. Ein nun geschlossenes Abkommen bedeutet faktisch das Ende der kurdischen Autonomie.Die humanitäre Lage ist dramatisch: Die symbolträchtige Stadt Kobane, die 2014 erfolgreich dem IS Widerstand leistete, steht erneut unter Belagerung. Über 400.000 Menschen sind ohne Strom und Wasser, mindestens 134.000 wurden seit Mitte Januar vertrieben. Die Türkei unterstützt die Offensive mit Luftangriffen und Drohnen, während die internationale Gemeinschaft weitgehend schweigt. Gleichzeitig sind bei den Kämpfen Hunderte IS-Kämpfer aus Gefängnissen geflohen.An der Macht in Damaskus steht seit Januar 2025 Ahmed al-Scharaa, der frühere Dschihadist und Gründer der Al-Kaida-nahen Al-Nusra-Front. Unter seiner Herrschaft kam es bereits zu Massakern an religiösen Minderheiten wie Alawiten und Drusen. Dennoch empfangen europäische Regierungen Al-Scharaa als legitimen Partner und haben Millionenhilfen zugesagt. Kurdische Aktivisten werfen dem Westen vor, jene Kämpfer im Stich zu lassen, die jahrelang den IS bekämpften.Was bedeutet der Zusammenbruch Rojavas für die Kurden – und welche Verantwortung trägt Europa? Dilan Gropengiesser spricht darüber mit Raze Baziani, Juristin, Politologin und politische Beraterin für Menschenrechte, die einen besonderen Fokus auf die Situation der Kurdinnen und Kurden als verfolgte Minderheit hat, in der 126. Folge von Was jetzt? – Die Woche. | — | ||||||
| 1/22/26 | ![]() Ungleichheit: Gefährdet Reichtum unsere Demokratie? | Laut einer neuen Oxfam‑Studie gefährdet die extreme Ungleichheit zwischen Arm und Reich zunehmend die Demokratie. Weltweit besitzen rund 3.000 Milliardäre zusammen 15,75 Billionen Euro, während fast die Hälfte der Menschheit in Armut lebt. Auch Deutschland gehört mit über 170 Milliardärinnen und Milliardären zu den Ländern mit den meisten Superreichen weltweit.Ungleichheit in Deutschland zeigt sich auch bei Einkommen und Chancen. Während die Gehälter von DAX‑Vorständen seit 2019 etwa 30‑mal so stark gestiegen sind wie die Reallöhne der Beschäftigten, lebt rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland in Armut. Gleichzeitig sinkt die soziale Durchlässigkeit: Wer arm ist, bleibt meist arm, wer reich ist, bleibt reich.Diese Ungleichheit hat politische Folgen und birgt Gefahren für die Demokratie. Menschen, die sich ökonomisch abgehängt fühlen, verlieren laut einer Studie der Hans‑Böckler‑Stiftung häufiger Vertrauen in Politik und Staat und wählen überdurchschnittlich oft populistische oder rechte Parteien. Gleichzeitig nutzen Superreiche ihre Macht aktiv politisch. Oxfam warnt: Wenn Vermögen sich in wenigen Händen konzentriert und politische Entscheidungen zunehmend den Interessen der Reichsten folgen, gerät die Demokratie selbst unter Druck.Wie gefährlich ist die wachsende Ungleichheit für Deutschlands Gesellschaft – und für ihre politischen Institutionen? Und kann man Ungleichheit überwinden? | — | ||||||
| 1/15/26 | ![]() Iran: Wie nah ist das Ende des Regimes wirklich? | Die Proteste im Iran unterscheiden sich von früheren Bewegungen. Sie erfassen nicht nur die urbane Mittelschicht, sondern breite Bevölkerungsschichten – darunter erstmals die traditionell regimetreuen Basarhändler. Aus dem Exil positioniert sich Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, als mögliche Führungsfigur. Doch die Opposition bleibt gespalten, ein klares politisches Profil für die Zeit nach dem Regime fehlt. Und seit der weitgehenden Abschaltung des Internets ist nicht mehr klar erkennbar, ob das Regime die Proteste weitgehend niedergeschlagen hat – oder ob es lediglich gelungen ist, sie unsichtbar zu machen. Nach Berichten der New York Times hält Präsident Donald Trump ein breites Spektrum an Optionen offen – von Cyberangriffen bis hin zu gezielten Luftschlägen. Ein unmittelbarer militärischer Angriff gilt bislang jedoch nicht als beschlossen. Am Mittwochabend erklärte Trump auf einer Pressekonferenz, das Regime habe ihm zugesichert, keine Hinrichtungen vorzunehmen. Es gelte die Situation weiter zu beobachten.Seit dem 28. Dezember demonstrieren im Iran Hunderttausende Menschen gegen das Regime. Auslöser ist eine schwere Wirtschaftskrise mit galoppierender Inflation und dem Absturz der Landeswährung. Doch die Proteste sind längst nicht mehr nur wirtschaftlich motiviert – immer lauter werden die Rufe nach einem Ende der theokratischen Diktatur.Welche Versprechen macht die iranische Führung? Wie weit wären die USA bereit zu gehen? Und wie realistisch ist ein Sturz des Regimes? | — | ||||||
| 1/8/26 | ![]() Ist Grönland das nächste Venezuela? Trumps neue Machtpolitik | Grönland rückt erneut ins Zentrum amerikanischer Machtpolitik. Aus dem Umfeld von Donald Trump werden "Operationen" angekündigt, begründet mit nationaler Sicherheit und strategischer Kontrolle im arktischen Raum. Was lange wie Provokation wirkte, erscheint nach dem US-Zugriff auf Nicolás Maduro plötzlich weniger theoretisch.Denn der Eingriff in Venezuela hat Folgen weit über das Land hinaus: Kuba verliert seinen wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Verbündeten und steht unter massivem Energie- und Wirtschaftsdruck. Auch Kolumbien gerät trotz jahrzehntelanger Partnerschaft ins Visier der USA. Die Linie wird sichtbar: Die USA nutzen den geopolitischen Moment, setzen Macht ein, begrenzen chinesischen Einfluss – und verschieben die Grenzen dessen, was amerikanische Außenpolitik sein will und darf.Was heißt es, wenn Donald Trump nun auch an anderer Stelle von möglichen "Operationen" spricht? In dieser Folge geht es um die Szenarien rund um Grönland, Kubas zunehmende Isolation und Kolumbiens heikle Gratwanderung. Darüber spricht Dilan Gropengiesser in "Was jetzt? – Die Woche" mit Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski. | — | ||||||
| 12/18/25 | ![]() Warum verdienen Frauen immer noch weniger? | Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Doch während die Lohnlücke in manchen Bereichen schrumpfte, stagniert oder wächst sie inzwischen wieder. Der Gender-Pay-Gap ist kein reines Arbeitsmarktphänomen – es geht auch um gesellschaftliche Bilder und Erwartungen.Die neuen Zahlen zeigen: Besonders in Westdeutschland, in Branchen mit hoher Teilzeitquote und schwacher Tarifbindung, wächst die Lohnlücke. Nach der Familiengründung wird sie dramatisch. Das ist eine Frage von Erwerbsmustern und Betriebsstrukturen.Gleichzeitig verändert sich die gesellschaftliche Stimmung. Antifeministischer Content floriert auf TikTok und YouTube. Umfragen deuten auf wachsende Skepsis gegenüber Gleichstellung hin – besonders unter jungen Männern. Polarisierung nimmt zu.Die Forschung zeigt, dass gesellschaftliche Leitbilder prägen, welche Arbeitsmodelle als Standard gelten, wie Betriebe Karrierechancen verteilen. Wächst die Skepsis gegenüber Frauenerwerbstätigkeit, prägt das betriebliche Entscheidungen. Kulturelle Einstellungen wirken dabei nicht am Rand, sondern als aktiver Verstärker oder als Bremse.Darüber spricht Hannah Grünewald mit Rebekka Endler, freie Autorin, Journalistin und Podcasterin, in der 122. Folge von Was jetzt? – Die Woche.Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.Redaktionsleitung, Moderation: Hannah GrünewaldPostproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias GiordanoRedaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Julian Claudi, Dilan Gropengiesser, Matthias Giordano, Fish&ClipsSprecherin: Poliana BaumgartenRessortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele OgiermannMusik: Konrad Peschmann, soundskin | — | ||||||
| 12/11/25 | ![]() Wie wollen die USA Europas Kurs verändern? | Donald Trump beschreibt Europa mit denselben Worten wie Wladimir Putin: dekadent, geschwächt, am Rande des Zusammenbruchs. Die aktuelle US-Regierung attackiert die Europäische Union ideologisch, während sie gezielt jene politischen Kräfte stärkt, die Europas Zusammenhalt infrage stellen. Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA formuliert offen, was sich seit Jahren abzeichnet: Europa ist für die USA nicht länger primär Partner, sondern Schauplatz eines geopolitischen Machtprojekts. Und die AfD wird darin zum Hebel der Einflussnahme. Diese Dynamik entsteht nicht zufällig. Sie speist sich aus einem transatlantischen Netzwerk: aus vertraulichen Treffen in Washington, D. C., aus Trump-Beratern auf AfD-Bühnen, aus Elon Musks direkter Ansprache an AfD-Anhänger und aus finanziellen Strukturen, die bewusst intransparent gehalten werden. Das Paradoxe: Strategisch brauchen die USA ein starkes Europa – warum sollten die USA ein stabiles Europa schwächen wollen? Wie viel ist dran an der amerikanischen Erzählung einer "EU im Niedergang"? Sind wir den Supermächten wirklich so ausgeliefert, wie sie es gerne hätten? Und welche geopolitische Schlüsselrolle spielt die AfD?Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Anna Sauerbrey, der außenpolitischen Koordinatorin der ZEIT, in der 121. Folge von Was jetzt? – Die Woche. | — | ||||||
| 12/4/25 | ![]() Korruptionsaffäre in Kyjiw: Bleibt Selenskyj handlungsfähig? | Während in Brüssel darüber gestritten wird, ob die EU eingefrorene russische Milliarden an die Ukraine auszahlen soll, gerät Kyjiw in eine schwere politische Krise, nachdem Andrij Jermak, der mächtigste Mann hinter Präsident Wolodymyr Selenskyj und Leiter des Präsidialamts, letzte Woche zurücktreten musste. Gegen ihn und weitere Mitglieder des engsten Zirkels – darunter zwei Energieminister und Selenskyjs früherer Geschäftspartner Timur Mindich – ermitteln die Behörden wegen mutmaßlicher Schmiergelder in Millionenhöhe. Das alles passiert ausgerechnet jetzt, während Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in Moskau Bedingungen für einen Frieden verhandelt und die Ukraine weiter unter russischen Angriffen leidet.Der Rücktritt Jermaks, der jahrelang als unverzichtbarer Krisenmanager galt und den direkten Draht zu Washington hielt, hinterlässt ein Machtvakuum. Präsident Selenskyj reagierte mit dem Versprechen eines Neustarts, doch der Schaden ist da: Die Affäre liefert Skeptikern im Westen Argumente und schwächt Selenskyjs Position in einer womöglich entscheidenden Phase des Krieges.Das Timing ist denkbar ungünstig: Während die USA und Russland über einen 28-Punkte-Friedensplan diskutieren und den Druck auf die Ukraine erhöhen, stellt sich die Frage: Wie sehr vertraut die ukrainische Bevölkerung ihrer Regierung noch? Wie handlungsfähig ist Selenskyj derzeit noch? Und was bedeutet die Instabilität für die dringend benötigten 140 Milliarden Euro an EU-Hilfen?Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit dem in Kyjiw lebenden Journalisten Denis Trubetskoy in der neuen Folge von Was jetzt? – Die Woche.Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.Redaktionsleitung, Moderation: Dilan GropengiesserPostproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan GropengiesserRedaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Julian Claudi, Matthias Giordano, Fish&ClipsSprecherin: Poliana BaumgartenRessortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele OgiermannMusik: Konrad Peschmann, soundskin | — | ||||||
| 11/27/25 | ![]() US-Drogenkrieg gegen Venezuela: Nur ein Vorwand? | Offiziell begründet Donald Trump das Vorgehen gegen Venezuela mit dem Kampf gegen den Drogenhandel. Doch Experten widersprechen: Venezuela spielt im internationalen Kokainhandel nur eine begrenzte Rolle. Trotzdem setzen die USA ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar auf Präsident Nicolás Maduro aus. Die US-Regierung sieht Maduro nicht als rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas an und wirft ihm vor, das kürzlich als terroristische Organisation eingestufte sogenannte Kartell der Sonnen zu führen, ein mutmaßliches Netzwerk aus Offizieren der venezolanischen Streitkräfte. Seit September haben US-Truppen 21 Boote in der Karibik angegriffen und zerstört, mindestens 80 Menschen wurden dabei getötet. Frankreichs Außenminister bezeichnet die US-Luftschläge als völkerrechtswidrig. Die US-Luftfahrtbehörde FAA warnt angesichts der verstärkten amerikanischen Militärpräsenz vor Risiken im venezolanischen Luftraum. Zahlreiche Airlines streichen ihre Flüge. Maduro spricht von einer Gefährdung der Stabilität und Sicherheit des Landes und kündigt an, über vier Millionen Reservisten bewaffnen zu lassen. Droht eine militärische Eskalation zwischen Venezuela und den USA? Und worum geht es Donald Trump dabei wirklich? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in Was Jetzt? – Die Woche mit Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT. | — | ||||||
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