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News: ADHS, USAID, Overshoot-Day
May 16, 2026
26m 25s
News: Medizinskandal in Zürich, Hanta-Virus, Erdbebenexperiment
May 9, 2026
22m 10s
Wissenschaftsmagazin - die letzte Vorstellung
Dec 6, 2025
37m 27s
ESA im Steigflug und die Masern im Anzug
Nov 29, 2025
27m 42s
Wie unser Mond geboren wurde
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| 5/16/26 | ![]() News: ADHS, USAID, Overshoot-Day✨ | ADHSUSAID+4 | — | HantavirusUSAID | AfrikaSchweiz+1 | ADHSUSAID+4 | — | 26m 25s | |
| 5/9/26 | ![]() News: Medizinskandal in Zürich, Hanta-Virus, Erdbebenexperiment✨ | MedizinskandalHanta-Virus+4 | — | Universitätsspital ZürichETH Zürich | ZürichGotthardmassiv | MedizinskandalHanta-Virus+5 | — | 22m 10s | |
| 12/6/25 | ![]() Wissenschaftsmagazin - die letzte Vorstellung✨ | WissenschaftWissenschaftsjournalismus+3 | Nicole Probst-HenschMark Eisenegger+1 | Schweizerisches Tropen- und Public Health InstitutUniversität Zürich+2 | — | WissenschaftWissenschaftsjournalismus+3 | — | 37m 27s | |
| 11/29/25 | ![]() ESA im Steigflug und die Masern im Anzug✨ | Europäische RaumfahrtSicherheit und Verteidigung+4 | — | Europäische Raumfahrtagentur ESASchweizer Radio und Fernsehen (SRF)+1 | Europa | ESAMasern+4 | — | 27m 42s | |
| 11/22/25 | ![]() Wie unser Mond geboren wurde✨ | MondentstehungMedizin+5 | — | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)GLP1-Medikament+3 | Sonnensystem | MondTheia+8 | — | 29m 57s | |
| 11/15/25 | ![]() Saatgut aus dem tiefgekühlten Bunker✨ | KlimakonferenzSaatgutbunker+3 | — | — | BrasilienNorwegen+1 | KlimakonferenzSaatgut+3 | — | 28m 17s | |
| 11/8/25 | ![]() Klimawandel - wo wir heute stehen✨ | KlimawandelKlimakonferenz+4 | — | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | SchweizSchweizer Spitäler | KlimawandelKlimakonferenz+5 | — | 27m 52s | |
| 11/1/25 | ![]() Korallen trotzen Hitzestress✨ | KorallenHitzestress+3 | — | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | Rotes MeerKorallendreieck+1 | KorallenHitzestress+3 | — | 28m 06s | |
| 10/25/25 | ![]() Machtmissbrauch an Hochschulen✨ | MachtmissbrauchHochschulen+4 | — | Schweizer HochschulenREFLEKT | — | MachtmissbrauchHochschulen+7 | — | 25m 40s | |
| 10/18/25 | ![]() ETH will bessere Beziehung zur Politik✨ | Wissenschaft und PolitikAnabolika+4 | — | AnabolikaETH+1 | BundeshausKenia | ETHPolitik+5 | — | 27m 29s | |
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| 10/11/25 | ![]() Die naturwissenschaftlichen Nobelpreise 2025✨ | Nobel PrizeMedicine+5 | — | Universität ZürichETH Zürich+2 | — | Nobel PrizeT-cells+5 | — | 29m 11s | |
| 10/4/25 | ![]() Immer weniger Gletscher – wird das Wasser knapp?✨ | GletscherWasserknappheit+3 | — | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) | Schweizindischen Spiti Tal | GletscherWasser+5 | — | 28m 14s | |
| 9/27/25 | ![]() Xenotransplantation - Tierorgan im Menschenkörper | Spenderorgane sind rar und begehrt. Daher werden auch Tiere zu Organspendern. Noch ist die Xenotransplantation im Versuchsstadium. Doch das Forschungsfeld macht enorme Fortschritte. (00:32) Tierorgane werden immer menschlicher und die Überlebenschancen von Transplantierten immer grösser. Gentechnik macht es möglich, dass die Verpflanzung von tierischen Organen allmählich zu einer realistischen Alternative wird. Bereits schon ein halbes Jahr lebt ein Mensch, der eine Schweineniere erhalten hat und vor kurzem wurde erstmals eine Schweinelunge in einen Menschen verpflanzt. Eine besonders komplizierte Transplantation. Jetzt versammeln sich Wissenschaftler:innen in Genf zur internationalen Xenotransplantations-Konferenz IXA (Irène Dietschi) (06:42) Meldungen: - Neue Neuroblastom-Therapie aus Zürich - Erste Gentherapei gegen Chorea Huntington - Die versauerten Meere (Katharina Bochsler) (15:37) Zwei Vulkane haben ein unterirdisches Verhältnis Anfang 2025 hat es auf Santorini tüchtig gerumpelt. Eine Reihe von Erdbeben bewegte die Inselgruppe in der südlichen Ägäis. Der Vulkan unterhalb des Kykladen-Archipels war spürbar unruhig geworden. Und nicht nur er, wie sich jetzt zeigt. Mitgewirkt hat auch der sieben Kilometer entfernte submarine Vulkan Kolumbos. Denn Forschende haben jetzt entdeckt: Die beiden Vulkane teilen sich eine gemeinsame Magmakammer (Anita Vonmont) (21:16) Das Konzept der wasserreichen Exoplaneten verdampft Eine ETH-Studie widerlegt die Hypothese, wonach weit draussen im Kosmos von riesigen Ozeanen bedeckte - sogenannt hyzeanische - Planeten kreisen. Dieses Konzept bewohnbarer Exoplaneten schürte in den letzten Jahren die Hoffnung, Leben im All zu finden. Forschende der ETH Zürich kommen nun zum Schluss: Diese «Wasserwelten» sind wohl nur Fiktion. In der Realität würde ein Grossteil des Wassers bald nach der Geburt der Planeten durch chemische Prozesse verschwinden. (Sandro Della Torre) LINKS Xenotransplantation IXA Konferenz: ixa2025.org Neuroblastom: nature.com/articles/s41586-025-09564-0 Gentherapie Chorea Huntington: uniqure.gcs-web.com/news-releases/news-release-details/uniqure-announces-positive-topline-results-pivotal-phase-iii Planetary health Check: planetaryhealthcheck.org Kosmische Wasserwelten: iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/adff73 | 28m 51s | ||||||
| 9/20/25 | ![]() Tierseuchen auf dem Vormarsch | Das Risiko hochansteckender Tierseuchen hat in Europa eine neue Dringlichkeit angenommen. Und: Gegen rheumatoide Arthritis hilft ein Implantat, das den Vagusnerv stimuliert. Ausserdem: Wir erkunden das Potenzial kleiner Elektroflugzeuge. (00:39) Tierseuchen werden akuter Immer mehr altbekannte, aber auch neue Tierseuchen finden den Weg nach Europa und kommen so auch immer näher an die Schweiz. Einige davon sind hochansteckend. Was das für die Schweiz bedeutet, wie sie sich schützen kann und wie sich die Situation in Zukunft entwickeln könnte. Autorin: Felicitas Erzinger (06:46) Meldungen - An Trockenheit angepasste Ethnie "Turkana" - Stammzellen reparieren Mäusehirn nach Schlaganfall - Alkohol-Vorliebe von Schimpansen (13:92) Implantat im Nacken Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals ein medizinisches Implantat zugelassen, das den Vagusnerv stimuliert und so den Verlauf von rheumatoider Arthritis beeinflussen kann. Am Anfang der Entwicklung der Methode stand ein Zufallsfund. Autorin: Magdalena Schmude (17:43) Die Grenzen der Elektroflugzeuge Für kurze Strecken und für Flugschulen sind kleine, rein elektrische Flugzeuge bereits heute im Einsatz. Neue speziell auf Strom ausgelegte Flugzeugtypen werden auch in der Schweiz entwickelt. Wir machen einen Testflug und erkunden das Potential der summenden Kisten. Autor: Christian von Burg Links: Tierseuchen 1: blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen.html Tierseuchen 2: ivi.admin.ch/de Resistente Turkana: science.org/doi/10.1126/science.adv2467#core-collateral-purchase-access Neuronale Stammellen reparieren Mäusehirn: nature.com/articles/s41467-025-63725-3 Alkoholisierte Schimpansen: science.org/doi/10.1126/sciadv.adw1665 | 26m 14s | ||||||
| 9/13/25 | ![]() PFAS - die Erfahrungen unserer Nachbarn | Im Süddeutschen haben Bauern schon lange Erfahrung mit PFAS-verseuchten Böden: Was sich von ihnen lernen lässt. Ausserdem: Deutscher Umweltpreis geht an Zürcher Klimaforscherin. Und: Cholesterinsenker sollten breiter wäre verschrieben werden, sagt eine neue Leitlinie. Das kommt nicht nur gut an. (00:53) PFAS-Chemikalien in Lebensmitteln - In einigen verseuchten Böden im Kanton Sankt Gallen stecken so viele Ewigkeitschemikalien, dass das Fleisch der Rinder, die auf den Wiesen weiden, zu stark belastet ist. Noch mehr PFAS steckt in den Böden im süddeutschen Rastatt. Gegen 100 Bauern mussten ihren Anbau dort umstellen. Ihr Getreide und Mais wird vor jeder Ernte beprobt. Was können wir von unseren deutschen Nachbarn lernen? (07:14) Meldungen - Ein ungewöhnliches Eidechsenfossil aus England - Eine Kassette mit DNA als Speichermaterial - Ein Hormon, das schon die Jüngsten prägt (14:49) Eine Frau für die Extreme - Die Klimaforscherin Sonia Seneviratne ist eine der einflussreichten ihres Faches. Von Neugier getrieben richtet sie ihren Blick dorthin, wo sonst lange niemand hinschaut: in den Boden. Und das seit Beginn ihrer Karriere. Dank ihr und ihrem Team ist heute klar, wie kritisch die Bodenfeuchte für Hitzewellen und Dürren sind. Für Ihr Tun wird Sonia Seneviratne nun mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. (21:30) Cholesterinsenker für immer mehr Menschen? - Die Europäische Fachgesellschaft für Kardiologie hat eine neue Leitlinie zur Behandlung von hohen Cholesterinwerten herausgegeben. Diese empfiehlt, dass mehr Menschen als bisher Medikamente (Statine) einnehmen sollen, um sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Das kommt nicht bei allen gut an. Links Infoseite vom Landkreis Rastatt zu PFAS dbu.de/umweltpreis/ 242 Millionen Jahre altes Eidechsen-Fossil bristol.ac.uk/news/2025/september/lizards.html DNA als Speichermedium im Kasettenformat science.org/doi/10.1126/sciadv.ady3406 Oxytocin prägt schon die Jüngsten science.org/doi/10.1126/science.ado5609 Deutscher Umweltpreis 2025 dbu.de/umweltpreis/ Studie zur Attribution von Hitzewellen von S. Seneviratne nature.com/articles/s41586-025-09450-9 Neue europäische Leitlinie zu hohem Cholesterin academic.oup.com/eurheartj/advance-article/doi/10.1093/eurheartj/ehaf190/8234482 | 29m 14s | ||||||
| 9/6/25 | ![]() Auch das Grundwasser wird wärmer | Das Grundwasser unter Städten ist heute deutlich wärmer, als es eigentlich sein sollte. Wie kommt das? Und was bedeutet die Erwärmung fürs Trinkwasser? Ausserdem: KI-gesteuerte High-Tech-Fallen dezimieren im australischen Naturparadies Kangaroo Island wildernde Hauskatzen. (00:48) Mäusegehirne arbeiten scheinbar chaotisch - Wann Stahlbrücken fallen und wann sie halten - Und: Nagetiere mit Daumennagel sind im Vorteil Autorin: Katrin Zöfel (11:32) Warmes Grundwasser: In manchen ländlichen Gegenden der Schweiz belasten heute Nitrat und Pestizide das Grundwasser. Weniger bekannt ist, dass das kühle Nass auch im Stadtraum unter Druck ist: Das Grundwasser ist dort deutlich wärmer als es von Natur sein sollte. Was verursacht die Erwärmung? Müssen wir auch temperaturbedingt das Grundwasser bald speziell aufbereiten, um noch Trinkwasserqualität zu garantieren? Autorin: Anita Vonmont (18:49) Mit künstlicher Intelligenz gegen invasive Arten: Kangaroo Island ist ein wahres Naturparadies und wird das Galápagos Australiens genannt. Nach verheerenden Bränden kämpfen Umweltschützer heute gegen ein vor 200 Jahren eingeschlepptes Erbe: Hauskatzen. Viele dieser kleinen Raubiere sind heute verwildert und eine Bedrohung für die Beutelmaus, den Ameisenigel und andere einheimische Arten. High-Tech-Fallen und künstliche Intelligenz könnten das empfindliche Gleichgewicht von Flora und Fauna wiederherstellen. Autor: Michael Marek Links Wie das Mäusehirn arbeitet (2 Studien) nature.com/articles/s41586-025-09235-0 nature.com/articles/s41586-025-09226-1 Wann Stahlbrücken fallen und wann sie halten nature.com/articles/s41586-025-09300-8 Nagetiere mit Daumen im Vorteil science.org/doi/10.1126/science.ads7926?adobe_mc=MCMID%3D66233409954439224982968578501959839792%7CMCORGID%3D242B6472541199F70A4C98A6%2540AdobeOrg%7CTS%3D1757079442 Publikation zum Grundwasser (EAWAG-Tagung 2.9.25) dora.lib4ri.ch/eawag/islandora/object/eawag:34999 | 28m 17s | ||||||
| 8/30/25 | ![]() Wie viel bringt die Schwammstadt? | Ist eine Stadt so gestaltet, dass sie Regenwasser wie ein Schwamm aufsaugt, und bei Bedarf wieder abgibt, hat das verschiedene Vorteile: Die Stadt wird widerstandsfähiger gegen Hitze, Starkregen und Trockenheit – soweit die Theorie, aber wie gut funktioniert das in der Praxis? (03:40) Der Wasserkreislauf: Wir zeigen an Beispielen aus der Stadt Zürich, wie sich das Wasser von den Dächern gleich wieder versickern lässt. Bei Regen bilden sich in Versickerungsmulden kleine Teiche, die mit der Zeit wieder austrocknen. Bäume werden ebenfalls direkt mit Dachwasser versorgt. Und Bodenbeläge kann man öffnen, so dass der Boden möglichst viel Wasser aufnehmen kann. Aber was geschieht mit dem Dreck vom Dach und von der Strasse? Gelangt der so direkt ins Grundwasser? Autor:innen: Felicitas Erzinger und Christian von Burg (12:50) Bäume als Klimaanlagen: Indem sie Wasser verdunsten und Schatten spenden, kühlen Bäume und andere Pflanzen die Umgebung. Doch die Stadtbäume stehen unter Druck: Sie leiden selber unter Hitze, kriegen zu wenig Luft und müssen mit vielen anderen um den knappen Platz in der Stadt kämpfen. Wie sieht der ideale Stadtbaum aus – und wie stark kann er die Temperatur wirklich runterkühlen? Autor:innen: Cathrin Caprez und Christian von Burg (19:50) Von der Theorie zur Praxis: Seit mehreren Jahren schon wird über die Schwammstadt gesprochen, aber wie weit sind die Städte bei der Umsetzung? Silvia Oppliger vom Verband der Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute weiss, wo die Knackpunkte liegen. Autor:innen: Katharina Bochsler und Christian von Burg Links: Grundlegendes zum Konzept Schwammstadt / blau-grüne Infrastruktur: eawag.ch/de/info/publikationen/infotag-magazin/2024/kapitel-5-clevere-staedte-und-gemeinden-schaffen-blau-gruene-infrastrukturen/ Schwammstadt in Zeiten des Klimawandels: iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ad6462 Regenwasser in Städten: bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/publikationen-studien/publikationen/regenwasser-im-siedlungsraum.html Kanalisation entlasten mit Schwammstadt-Konzept: eawag.ch/fileadmin/Domain1/News/2024/10/08/fa_cavadini_med.pdf Beispiele von Schwammstadt-Elementen: sponge-city.info/beispielsammlung/ Zusammenstellungen von Zukunftsbäumen für die Stadt: bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/biodiversitaet/fachinfo-daten/Habitate%20und%20Pflanzenarten%20f%C3%BCr%20das%20Siedlungsgebiet.pdf.download.pdf/Habitate%20und%20Pflanzenarten%20f%C3%BCr%20das%20Siedlungsgebiet.pdf (Schweiz) und galk.de/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/zukunftsbaeume-fuer-die-stadt/ (Deutschland) | 27m 31s | ||||||
| 8/23/25 | ![]() Wie Gebäude cool bleiben | Weltweit – aber auch in der Schweiz – steigt der Energiebedarf, um Gebäude zu kühlen. Ausserdem: Ein Blick in die zweitgrösste Forschungsanlage in der Schweiz. Und: gefälschte Studien nehmen rasant und bedrohen die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft. Das Ufo von Villigen Die Synchrotron-Lichtquelle Schweiz SLS zählt nach dem CERN zu den grössten Forschungsanlagen in der Schweiz. Diese Woche wurde sie nach gut zwei Jahren Renovation wieder in Betrieb genommen. Reportage aus dieser hochpräzisen Röntgenmaschine, die zerstörungsfrei 3D-Aufnahmen in Hochauflösung machen kann. Autor: Christian von Burg Systematische Fälschungen nehmen in der Wissenschaft rasant zu Gegen Bezahlung stellen sogenannte «Paper Mills» gefälschte wissenschaftliche Arbeiten her – für Leute, die Studien auf ihren Namen brauchen. Forschende haben jetzt ein ganzes Netzwerk solcher Paper Mills aufgedeckt und kommen zum Schluss: Die Menge an gefälschten Studien wächst rasend schnell – unter anderem auch mit Unterstützung durch KI. Damit gerät die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in Gefahr. Autor: Sandro Della Torre Wissenschaftsmeldungen: - Das Abbild des Körpers hält sich im Gehirn - deutlich länger und umfassender, als bisher gedacht - Einem grossen Stern beim Sterben zuschauen - und Neues über die Entstehung der chemischen Elemente lernen - Die Giraffe ist diverser als lange gedacht Autorin: Miriam Kull und Angelika Kren Kühle Gebäude bewahren – möglichst nachhaltig Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass der Energieverbrauch für Klimaanlagen in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen wird. Auch in der Schweiz sorgen die sommerlichen Hitzewellen dafür, dass immer mehr Menschen eine Klimaanlage beschaffen. Doch wie gelingt Gebäudekühlung auf möglichst nachhaltige Art und Weise? Eine Rundumschau. Autorin: Anita Vonmont Links: SRF-Artikel mit Bildern aus der SLS am Paul-Scherrer-Institut: srf.ch/wissen/forschung/upgrade-fuer-forschungsanlage-129-millionen-upgrade-die-roentgenmaschine-der-superlative Betrügerische wissenschaftliche Studien: pnas.org/doi/abs/10.1073/pnas.2420092122 Veränderung im Gehirn nach der Amputation einer Hand: nature.com/articles/s41593-025-02037-7 Analyse einer Supernova: nature.com/articles/s41586-025-09375-3 Kommentar zu der Nature-Studie über die Supernova: nature.com/articles/d41586-025-02425-w SRF-Artikel mit Visualisierungen der Supernova: srf.ch/wissen/weltraum/supernova-sn2021yfi-sterbender-stern-enthuellt-sein-inneres Verschiedene Giraffen-Arten: iucn.org/sites/default/files/2025-08/gosgtaxonomictask-force_iucn_giraffetaxonomyassessment_final.pdf Film über die Phagen-Therapie: phagenforum.ch/film/ | 28m 13s | ||||||
| 8/16/25 | ![]() Alles Leben leuchtet - über sein Ende hinaus | Sie verlassen ihren Körper, wandern durch dunkle Tunnels und kommen an im Licht. Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen, berichten Ähnliches. Seit Jahrtausenden. Was die Wissenschaft heute über das sterbende Gehirn weiss, warum alles Leben leuchtet und was Quantenphysik damit zu tun hat. Wie ist es zu sterben? Was passiert in unserem Gehirn, was mit unserem Körper? Es gibt Menschen, die es wissen. Doch die Wissenschaft kann sich noch immer nicht genau erklären, was da eigentlich passiert und wie sie deuten soll, was die Survivors berichten. Menschen, die an der Grenze zum Tod standen, deren Herz aufgehört hat zu schlagen, die kritisch krank auf der Intensivstation lagen und wieder zurückgekommen sind. Was bedeuten ihre Erzählungen von Licht und Dunkel? Sind sie mehr als das Gespinst eines durchdrehenden Gehirns an der Schwelle zum Tod. Eine kleine Geschichte des Lebenslichts. «Das Ende» – die letzte Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins. Folge 7/7 Stimmen in der Sendung: · Sabina Hunziker Schütz, Professorin für Medizinische Kommunikation, Universität Basel · Daniel Oblak, Quantenphysiker, University of Calgary Canada · Ajmal Zemmar, Neurochirurg, VA Medical Center, Louisville USA Links (eine Auswahl) · Post ICU Care, Sprechstunde für Universitätsspital Basel für Patiet:innen nach einer Intensivbehandlung: unispital-basel.ch/dam/jcr:b5c639d8-1318-42f4-9b20-4b409c571716/23451_Post-ICU%20Care_Falzflyer_A5_250gr_V5_GZD.pdf · Das Licht des Lebens, Sudie von Daniel Oblak et al.: pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jpclett.4c03546 · Der Lebensfilm an der Schwelle zum Tod: frontiersin.org/journals/aging-neuroscience/articles/10.3389/fnagi.2022.813531/full · Die Motive von Nahtoderfahrungen: journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0227402; pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3609762/ · Out-of-Body Erfahrungen, Olaf Blanke et al.: epfl.ch/labs/lnco/wp-content/uploads/2018/08/2009_Blanke_TNCchap_leaving-body-and-life-behind-obe-and-nde.pdf · Studien zu Überlebenden nach einem Herzstillstand · AWARE-Studie I: resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(14)00739-4/abstract · AWARE-Studie II: resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(23)00216-2/abstract · Erlebnisberichte/Testimonials: NDEFRF – Near-Death Experience Reasearch Foundation nderf.org/index.htm · Kinder auf der Intensivstation: sciencedirect.com/science/article/pii/S1550830723002616 · Lebensverändernde Nahtoderfahrungen; journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00221678980383005; lup.lub.lu.se/luur/download?func=downloadFile&recordOId=9131344&fileOId=9131415 · Delirium auf der Intensivstation: journals.lww.com/ccmjournal/abstract/2013/09001/implementation_of_the_pain,_agitation,_and.12.aspx | 28m 55s | ||||||
| 8/9/25 | ![]() Am schweren Ende des Periodensystems | Die Suche nach unbekannten, super schweren Elementen ist «Chemie am Limit» und ist nur möglich mit riesigen Teilchenbeschleunigern. Es ist klassische Grundlagenforschung mit unbestimmtem Ausgang – gibt den Forschenden aber einen Blick in eine wunderliche Welt. Sie heissen zum Beispiel Flerovium, Hassium und Copernicum. Sie gehören zu den schwersten Elementen die man kennt, ganz am Ende des Periodensystems. Teilweise existieren sie wenige Sekunden oder gar nur Sekundenbruchteile. Ihre kurze Lebensdauer erklärt auch, warum man sie in der Natur gar nicht findet – sie existieren nur für diese ganz kurze Zeit in den Teilchenbeschleunigern, wenn sie von Forscherinnen und Forschern künstlich hergestellt werden. Diese Elemente sind so gross und schwer, dass sie gleich wieder zerfallen – aber sie haben teilweise exotische Eigenschaften, die man so nicht erwarten würde, das fasziniert die Forschenden und lässt sie nach immer noch schwereren Elementen suchen, am Ende des chemischen Periodensystems. «Das Ende» – die letzte Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins. Folge 6/7 In der Sendung zu Wort kommen: -Christoph Düllmann, Professor für Kernchemie mit Spezialgebiet «Erforschung der schwersten Elemente», Johannes Gutenberg Universität Mainz und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt -Patrick Steinegger, Assistenzprofessor und Gruppenleiter am Paul Scherrer Institut (PSI), Labor für Radiochemie, Professur für Radiochemie der ETH Zürich Links: superheavies.uni-mainz.de psi.ch/de/lrc/heavy-elements | 28m 16s | ||||||
| 8/2/25 | ![]() Das aufgeschobene Ende: Wo die Longevity-Forschung sich hinbewegt | Langlebigkeit war schon immer ein Thema mit grossem Hype. Heute aber ist er sichtbarer, öffentlicher, schlagzeilenträchtiger. Und verbunden mit sehr viel Geld. Was sagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dazu, die selbst auf dem Gebiet forschen oder die Entwicklungen aufmerksam verfolgen? Superreiche aus dem Silicon Valley schlucken unzählige Pillen mit dem Wunsch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Immer mehr Kliniken bieten teure Therapien an. Ein bisschen wie im wilden Westen gehe es zu und her, sagen Altersforscherinnen und -forscher – sie sind besorgt. Denn obwohl nicht alles total aus der Luft gegriffen ist, fehlen die Beweise, dass diese Medikamente oder Therapien auch uns Menschen länger leben lassen. Gleichzeitig gibt es durchaus Dinge, von denen man heute schon weiss, dass sie den biologischen Alterungsprozess verlangsamen. Und was bei allem Rummel um mehr eigene Lebenszeit nicht vergessen werden sollte: die Gesellschaft, die Gemeinschaft, die Umwelt. Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio-Wissenschaftsredaktion. Folge 5/7 In der Sendung zu Wort kommen: - Michael Hall, Molekularbiologe, Biozentrum der Universität Basel - Heike Bischoff-Ferrari, Altersforscherin, Universität Basel und Universitäre Altersmedizin Felix Platter - Christina Röcke, Entwicklungspsychologin, Healthy Longevity Center der Universität Zürich | 27m 52s | ||||||
| 7/26/25 | ![]() Das Ende des Westens? - Wie Trump die Wissenschaft angreift | Es dauert Anfang Jahr nur Tage bis klar ist: Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst und streicht massiv Gelder für Forschung und Wissenschaft. Wie tief greift diese Krise? Und was führt wieder raus? Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst mit ihrer Ankündigung, massiv Gelder für Forschung zu streichen und Organisationen und Institutionen radikal umzubauen, zu verkleinern oder ganz zu streichen. Betroffen sind unter anderem die amerikanische Seuchenbehörde CDC, das Nationale Institut für Gesundheitsforschung NIH, die Zulassungsbehörde FDA, die Wetterbehörde NOAA, die Raumfahrtorganisation NASA – überall drohen harte Kürzungen und strukturelle Eingriffe. Auch renommierte Universitäten wie Harvard und Columbia geraten öffentlichkeitswirksam ins Visier – ebenso, wenn auch weniger beachtet, viele kleinere Hochschulen, die mit neuen Vorschriften und gekürzten Mitteln zu kämpfen haben. Wie tief greift diese Krise, die gerade erst ein paar Monate dauert? Wir fragen nach – bei einem mRNA-Forscher, der nun Ziel für Attacken ist, bei lokalen Gesundheitsbehörden in Texas, die einen Masernausbruch durchleben, und bei einem Historiker, der sagt: «Das hatten wir doch alles schonmal.» Folge 4/7 der letzten Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins. Zu Wort kommen: Jeff Coller, mRNA-Forscher an der Johns Hopkins Universität in Baltimore Holden Thorp, Chefredakteur von "Science" Mike Osterholm, Epidemiologe an der Universität von Minnesota Zach Holbrooks, Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Gaines County, Texas Clay Risen, New York Times Journalist und Historiker Links Jeff Coller collerlab.org Allianz für mRNA-Medizin mrnamedicines.org Holden Thorp science.org/content/author/h-holden-thorp Mike Osterholm cidrap.umn.edu/michael-t-osterholm-phd-mph Zach Holbrooks levellandtexas.org/DocumentCenter/View/2502/1-HEALTH-Levelland-Profile Buch The Red Scare von Clay Risen simonandschuster.com/books/Red-Scare/Clay-Risen/9781982141806 | 28m 21s | ||||||
| 7/19/25 | ![]() Das Ende der Welt | Die Geschichte davon, wie eine Naturkatastrophe vor 200 Jahren den Menschen Angst vor einem Weltuntergang bereitet. Und wie zwei sehr unterschiedliche Männer ein altes Rätsel lösen. Der Klimaphysiker Michael Sigl erforscht das Klima auf der Erde zu längst vergangenen Zeiten. Walter Bersinger verbringt seit seiner Pension viel Zeit mit einem privaten Recherche-Projekt, das sich um die Schweiz-Reisen eines seiner Lieblings-Komponisten dreht. Der Komponist - der dritte Protagonist dieser Geschichte - heisst Felix Mendelssohn Bartholdy und reiste im Sommer 1831 während fünf Wochen einmal quer durch die Schweiz. Eine Reise, die gezeichnet ist von heftigen Unwettern und rätselhaften Phänomenen am Himmel. Durch einen Zufall lernen sich Walter Bersinger und Michael Sigl kennen. Es gelingt ihnen schliesslich, die Ursache hinter dem katastrophal schlechten Wetter im Sommer 1831 zu lösen und zu erklären, warum Felix Mendelssohn Bartholdy damals dermassen verregnet wurde. Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio Wissenschaftsredaktion. Folge 3/7 In der Sendung zu Wort kommen: - Michael Sigl, Klimaphysiker, Universität Bern - Walter Bersinger, früher Verwalter einer Pensionskasse, seit einigen Jahren pensioniert Publikation von Michael Sigl: pnas.org/doi/10.1073/pnas.2416699122 Webseite von Walter Bersinger: walterbersinger.ch/mendelssohn-reise-1831/ Hörpunkt-Stunde von 2011 zu Felix Mendelssohns Reise von 1831: srf.ch/audio/hoerpunkt-toene-aus-dem-reisekoffer/felix-mendelssohn-zu-fuss-durch-die-schweiz?uuid=46d1bcc7-45fb-4660-ab17-77345138fff6 | 27m 31s | ||||||
| 7/12/25 | ![]() Das stille Ende: Warum die Wildbienen in der Schweiz verschwinden | Über 600 Wildbienenarten gibt es in der Schweiz. Aber fast die Hälfte der Arten steht auf der roten Liste und zehn Prozent aller Wildbienenarten sind bereits ausgestorben. Was lässt sich - zumindest im eigenen Garten - dagegen tun? Die beliebten Wildbienen-Hotels sind zwar grossartig, um Wildbienen im eigenen Garten zu beobachten, aber in den meisten Fällen bringen sie für den Naturschutz nicht viel. Mehr als die Hälfte der Wildbienen machen ihre Brutzellen im Boden, andere in Hohlräumen oder gar in Schneckenhäuschen. Fast noch wichtiger ist für die Wildbienen Nahrung für sich und den Nachwuchs: Pollen und Nektar von möglichst vielen verschiedenen einheimischen Blumen und Sträuchern. Die gute Nachricht: In Gärten und Städten lassen sich sehr viele und auch seltene Arten wieder ansiedeln, wenn man weiss wie. Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio Wissenschaftsredaktion. Folge 2/7 In der Sendung zu Wort kommen: - Andreas Müller, Verfasser der roten Liste der Wildbienen der Schweiz. - Tom Strobl, Inhaber der Firma Wildbiene und Partner - Felix Amiet, Biologe und Wildbienenkenner | 28m 06s | ||||||
| 7/5/25 | ![]() Das Ende der Wirbelsäule - warum der Mensch keinen Schwanz hat | Hunde, Katzen, Schweine oder Ratten haben einen, und auch die meisten Affen sind damit ausgestattet: einem Schwanz. Uns Menschen aber und unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, fehlt dieses tüchtige Teil am hinteren Ende. Die menschliche Wirbelsäule endet in einem kurzen Steissbein, ein zusammengestauchter Rest früherer Schwanzknochen. Man weiss heute, dass das Gen, das bei allen Säugetieren das Wachstum des Schwanzes steuert, bei Menschen und Menschenaffen verändert ist. Dieser Wandel liegt weit, weit zurück in der Vergangenheit. Rund 25 Millionen Jahren vor unserer Zeit kam unseren tierischen Vorfahren der Schwanz abhanden. Warum? Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio-Wissenschaftsredaktion. Folge 1/7 In der Sendung zu Wort kommen: - Anne-Claire Fabre, Kuratorin für Säugetiere am Naturhistorischen Museum Bern und Professorin für funktionelle Morphologie an der Universität Bern - Bo Xia, Genforscher am Broad Institute des MIT und der Harvard University, Cambridge, Massachusetts USA - Carel van Schaik, emeritierter Professor für evolutionäre Anthropologie der Universität Zürich und erfolgreicher Buchautor | 29m 11s | ||||||
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