
Working Draft
by Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« Schaefer
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Revision 717: Ein Jahr BFSG, mit Nina Gerling
Jun 23, 2026
Unknown duration
Revision 716: Agentic Engineering statt Vibe Coding
Jun 16, 2026
Unknown duration
Revision 715: Hörendenfragen zu PWAs, Tailwind und Browsern
Jun 2, 2026
1h 09m 13s
Revision 714: Kirby, KI und die Verantwortung langlebiger Software, mit Bastian Allgeier
May 26, 2026
1h 20m 40s
Revision 713: ARIA-Glücksrad – von Dialogen, Definitionen und Datepickern
May 19, 2026
1h 07m 31s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/23/26 | ![]() Revision 717: Ein Jahr BFSG, mit Nina Gerling | Wir sprechen mit Nina Gerling über das erste Jahr nach dem Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG). Nina bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich digitale Barrierefreiheit mit und berichtet aus ihrer Arbeit als Beraterin, Auditorin und Mitglied verschiedener Accessibility-Communities. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Auswirkungen das BFSG in der Praxis hat, welche Produkte und Dienstleistungen tatsächlich betroffen sind und wo sich bereits erste Herausforderungen, Missverständnisse und Schlupflöcher zeigen. Außerdem sprechen wir darüber, warum Barrierefreiheit weit über Webseiten hinausgeht und welche Rolle Banken, Telekommunikation, E-Books, Selbstbedienungsterminals und digitale Dienstleistungen im Alltag vieler Menschen spielen. SHOWNOTES [00:01:02] EIN JAHR BFSG: WAS HAT SICH VERÄNDERT? Nina erzählt von ihrem Weg von der Frontend-Entwicklung in die Beratung für digitale Barrierefreiheit und berichtet, wie sich die Accessibility-Szene durch das Inkrafttreten des BFSG verändert hat. Wir sprechen darüber, warum plötzlich viele neue Expert:innen aufgetaucht sind, weshalb Barrierefreiheit ein enorm breites Fachgebiet ist und warum man auch nach Jahrzehnten noch ständig dazulernt.Anschließend ordnen wir das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ein. Dabei geht es um die Übergangsfristen, die Unterschiede zwischen Bestands- und Neusystemen sowie um die Frage, welche Produkte und Dienstleistungen überhaupt betroffen sind. Nina erläutert, dass das Gesetz vor allem verbraucherorientierte Angebote adressiert und nicht pauschal jede Website erfasst. Wir betrachten verschiedene Anwendungsfälle wie Websites und Apps mit Vertragsabschluss, E-Books und E-Book-Reader, Selbstbedienungsterminals, Streaming- und Medienangebote sowie Telekommunikationsdienste. Besonders interessant ist die Diskussion über Echtzeit-Textkommunikation für gehörlose Menschen und die technischen Voraussetzungen in den Mobilfunknetzen, die durch europäische Vorgaben vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die praktische Bedeutung von Barrierefreiheit im Alltag. Am Beispiel von Banken, Geldautomaten und digitalen Bankdienstleistungen diskutieren wir, warum Barrierefreiheit nicht nur Komfort bedeutet, sondern häufig Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe ist. Dabei wird deutlich, wie eng physische und digitale Zugänge inzwischen miteinander verknüpft sind. Gegen Ende sprechen wir über die Durchsetzung von Barrierefreiheit, über Meldewege für Verstöße und über die Rolle von Community-Angeboten, Verbänden und Netzwerken. Dabei geht es auch um den Austausch innerhalb der Accessibility-Community sowie um Möglichkeiten für Menschen, die sich dem Thema erstmals nähern möchten. LINKS NINA GERLING AUF LINKEDIN Ninas LinkedIn-Profil mit Hinweisen auf Vorträge, Webinare und Beiträge rund um digitale Barrierefreiheit. MLBF Projekt und Informationsangebot rund um Meldungen und Beschwerden zu mangelnder Barrierefreiheit von Marcus Herrmann. BARRIEREN-GUTACHTEN Portal zur Meldung und Dokumentation von Barrieren, insbesondere im öffentlichen Bereich von Casey Kreer & Mitstreiter:innen. IAAP D-A-CH Fachverband für digitale Barrierefreiheit im deutschsprachigen Raum mit Webinaren und Veranstaltungen. ACCESSIBILITY CLUB Niedrigschwellige Community-Treffen für Menschen, die sich mit digitaler Barrierefreiheit beschäftigen oder einsteigen möchten. | — | ||||||
| 6/16/26 | ![]() Revision 716: Agentic Engineering statt Vibe Coding | Wir sprechen über Agentic Engineering und die Frage, wie sich KI-gestützte Softwareentwicklung gerade verändert. Dabei geht es weniger um klassisches Vibe Coding und mehr um die Orchestrierung von Agents, Tools und Workflows, die uns bei Planung, Umsetzung und Betrieb von Software unterstützen können. Anhand unserer eigenen Erfahrungen diskutieren wir aktuelle Werkzeuge, den Umgang mit Skills, MCPs und Agenten sowie die Herausforderungen, die beim Einsatz von KI im Entwicklungsalltag entstehen. UNSER SPONSOR Alle reden von Automation – aber wo betreibst du eigentlich deine Tools? Egal ob n8n oder andere Container-Setups: Mit dem Container-Hosting von mittwald läuft deine Anwendung in wenigen Minuten. Die nervige Konfiguration? Geht easy von der Hand – inklusive Vorschlägen für Umgebungsvariablen und Entrypoints. Also: Fang an zu automatisieren. Dein erster Schritt ist ein Hosting bei mittwald. 👉 mittwald.de/workingdraft SHOWNOTES [00:01:00] AGENTIC ENGINEERING STATT VIBE CODING Ausgehend von Hans‘ Artikel sprechen wir darüber, wie sich KI-Unterstützung in der Softwareentwicklung in kurzer Zeit verändert hat. Während zunächst Code-Vervollständigung, Copiloten und später Vibe Coding im Vordergrund standen, geht es heute zunehmend darum, Agents, Tools und Workflows miteinander zu verbinden. Wir diskutieren, was einen Agenten ausmacht, welche Rolle Tool-Use spielt und warum Agentic Engineering mehr umfasst als das reine Generieren von Code. Anschließend vergleichen wir unsere persönlichen Setups. Vanessa setzt unter anderem auf OpenCode, GitLab Duo und getrennte Arbeitsumgebungen für klassische Entwicklung und Agenten-gestützte Aufgaben. Hans beschreibt seine Arbeitsweise mit Cursor und die zunehmende Verlagerung von klassischen Entwicklungsabläufen hin zu Chat- und Agent-zentrierten Workflows. Dabei geht es auch um automatisierte Refactorings, Commit-Erstellung und den sogenannten YOLO-Modus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit verschiedener Systeme über das Model Context Protocol (MCP). Wir erläutern, wie Agents Informationen aus Werkzeugen wie Notion, GitLab, Slack oder Datenbanken zusammenführen können und weshalb Agentic Engineering häufig über einzelne Repositories hinausgeht. Dabei betrachten wir auch konkrete Beispiele aus dem Projektalltag, bei denen Planung, Dokumentation und Implementierung über mehrere Systeme hinweg koordiniert werden. Ausführlich beschäftigen wir uns mit Skills. Dabei handelt es sich um wiederverwendbare Anweisungen und Kontextinformationen, die Agents bei ihrer Arbeit unterstützen. Wir sprechen darüber, wie sich Entwicklungsrichtlinien, Brand-Vorgaben, Ticket-Strukturen oder projektspezifische Regeln in Skills abbilden lassen und welche Vor- und Nachteile ein umfangreicher Skill-Katalog mit sich bringt. Danach betrachten wir den eigentlichen Entwicklungsprozess. Wir sprechen über Brainstorming mit AI, die Ausarbeitung von User Stories und Anforderungen, die Erstellung von Implementierungsplänen sowie den Übergang zur eigentlichen Umsetzung. Dabei wird deutlich, dass Agentic Engineering nicht nur Coding umfasst, sondern den gesamten Software-Development-Lifecycle begleiten kann. Zum Schluss diskutieren wir die Grenzen aktueller Systeme. Insbesondere bei komplexen Frontend-Projekten, bestehenden Design-Systemen, CSS-Architekturen und großen Codebasen stoßen Agents noch regelmäßig an ihre Grenzen. Gleichzeitig betrachten wir die organisatorischen Auswirkungen auf Teams, Reviews, Kostenstrukturen und die zukünftige Rolle von Entwicklerinnen und Entwicklern in einer zunehmend KI-gestützten Arbeitswelt. LINKS FROM VIBE CODING TO AGENTIC ENGINEERING Hans beschreibt in seinem Blogpost die Entwicklung von einfachem „Vibe Coding“ hin zu einem strukturierteren Umgang mit KI-Agenten in der Softwareentwicklung. SKILLS.SH Eine Sammlung von Markdown-Dateien, mit denen man seine KI um Fähigkeiten erweitern kann. V0 Das KI-gestützte Entwicklungstool von Vercel erzeugt Benutzeroberflächen und Anwendungen direkt aus natürlichsprachigen Beschreibungen. CURSOR Ein KI-unterstützter Code-Editor, der Entwickler:innen beim Schreiben, Verstehen und Refaktorieren von Code unterstützt. OPENCODE Ein Open-Source-Werkzeug für agentisches Programmieren mit KI, das verschiedene Modelle und Entwicklungsworkflows integriert. | — | ||||||
| 6/2/26 | ![]() Revision 715: Hörendenfragen zu PWAs, Tailwind und Browsern✨ | Progressive Web Appsbrowser development+4 | — | ElectronTauri+6 | — | PWAsbrowser innovation+6 | — | 1h 09m 13s | |
| 5/26/26 | ![]() Revision 714: Kirby, KI und die Verantwortung langlebiger Software, mit Bastian
Allgeier✨ | CMS developmentlong-term software maintenance+3 | Bastian Allgeier | KirbyMastodon+2 | — | KirbyCMS+5 | mittwaldCODE | 1h 20m 40s | |
| 5/19/26 | ![]() Revision 713: ARIA-Glücksrad – von Dialogen, Definitionen und Datepickern✨ | ARIA rolesaccessibility+4 | DanielaPaweł+1 | QuentinC’s Playroom | — | ARIAaccessibility roles+5 | — | 1h 07m 31s | |
| 5/12/26 | ![]() Revision 712: The Web Beyond the Edges of the Browser Window, with Niels
Leenheer✨ | browser experimentshardware+5 | Niels Leenheer | Raspberry PiHTML5 Test+4 | — | browserexperiments+7 | — | 1h 20m 09s | |
| 5/5/26 | ![]() Revision 711: LLMs zuhause betreiben✨ | LLMslocal AI models+4 | Schepp | Mac StudioLM Studio+3 | Deutschland | LLMslocal models+5 | — | 1h 14m 19s | |
| 4/28/26 | ![]() Revision 710: React- & TypeScript-Glücksrad, mit Hans-Christian Otto✨ | ReactTypeScript+3 | Hans-Christian Otto | ReactTypeScript+3 | — | ReactTypeScript+3 | — | 1h 20m 53s | |
| 4/21/26 | ![]() Revision 709: HTTP/3 und WebTransport, mit Max Inden✨ | HTTP/3WebTransport+4 | Max Inden | Mozilla | — | HTTP/1HTTP/2+8 | Geenen IT-Systeme GmbH | 1h 39m 54s | |
| 4/14/26 | ![]() Revision 708: Temporal, mit Philipp Dunkel✨ | JavaScriptTemporal API+3 | Philipp Dunkel | BlueskyMoment.js+5 | — | TemporalJavaScript API+6 | mittwaldworkingdraft | 56m 23s | |
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| 4/7/26 | ![]() Revision 707: ARIA-Glücksrad, die Dritte✨ | ARIAassistive technologies+4 | Paweł MasarczykPeter Krautzberger+1 | MastodonLinkedIn+1 | Düsseldorf | ARIAaccessibility+4 | — | 1h 39m 26s | |
| 3/31/26 | ![]() Revision 706: v0 und Vercel, mit Leo Reuter✨ | DeploymentHosting Platforms+3 | Leo Reuter | Next.jsv0+2 | — | DeploymentHosting+5 | mittwaldCODE | 1h 04m 29s | |
| 3/24/26 | ![]() Revision 705: Browser-News-Roundup✨ | browser updatesCSS features+5 | — | FirefoxSafari+3 | Düsseldorf | browser newsCSS+5 | — | 1h 39m 53s | |
| 3/17/26 | ![]() Revision 704: Der Tech-Stack des NABU, mit Eleonora Heiden und Christoph Wolff✨ | digital infrastructureNGO technology+3 | Eleonora HeidenChristoph Wolff | NABUJimdo | DüsseldorfHoliday Inn Express+1 | NABUdigital infrastructure+5 | — | 56m 48s | |
| 3/11/26 | ![]() Revision 703: Hörenden-Fragen – Progressive Enhancement, Bildformate und
JavaScript Disposables✨ | Progressive EnhancementWeb Technologies+3 | — | beyond tellerrandHoliday Inn Express+1 | Düsseldorf | Progressive EnhancementWeb Development+3 | — | 1h 31m 43s | |
| 3/3/26 | ![]() Revision 702: Das <geolocation>-Element, mit Thomas Steiner✨ | Geolocation APIPermission Dialogs+4 | Thomas Steiner | Google | DüsseldorfHoliday Inn Express+1 | GeolocationPermission Dialogs+6 | — | 1h 23m 31s | |
| 2/24/26 | ![]() Revision 701: Der Government Site Builder (GSB) – mit Daniel Fau | In dieser Folge sprechen wir mit Daniel Fau (CEO der TYPO3 GmbH) über den aktuellen Stand des Government Site Builder (GSB). EVENT-TIPP Noch nichts vor am 28. Februar? 👀 Bei der State of the Browser 2026 erwarten euch Talks zu CSS Anchor Positioning, Accessibility jenseits von Checkbox-Compliance, der Temporal API, Performance, minimalistischen Web-Erlebnissen und sogar einem 2D-Scroller-Spiel im Browser 🎮✨ 👉 https://2026.stateofthebrowser.com Remote-Ticket jetzt mit diesem Link zum halben Preis (£10): https://ti.to/lws/sotb2026/discount/Status_des_Browsers Nachdem wir zuletzt vor allem über fehlende Ansprechpartner, 404-Links und Kommunikationshürden gestolpert sind, wollten wir genauer verstehen, wie GSB 11 technisch und organisatorisch aufgestellt ist. [00:01:09] GSB 11: STANDARDISIERTES TYPO3-CMS FÜR DIE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG Der Government Site Builder (GSB) existiert seit 2003 und wurde ursprünglich vom Bundesverwaltungsamt (BVA) in Zusammenarbeit mit Materna entwickelt. Später übernahm die „Bundesstelle für Informationstechnik“ (BIT) Betrieb und Hosting, bevor diese Aufgaben 2016 im ITZBund gebündelt wurden. Mit GSB 11 erfolgt nun der strategische Wechsel auf TYPO3 als technische Basis. Frühere Versuche wie GSB 10 setzten zwar auf Open-Source-Komponenten, blieben aber ohne echte Community-Anbindung. GSB 11 wird dagegen explizit als standardisiertes CMS auf TYPO3-Basis entwickelt – mit Fokus auf Sicherheit, Barrierefreiheit, Wartbarkeit und Automatisierung. Daniel verweist in diesem Zusammenhang auch auf Marktdaten wie den CMS Census, der TYPO3 insbesondere im Public-Sector-Umfeld stark positioniert. Technisch liegt die Distribution auf OpenCoDE, der Open-Source-Plattform der öffentlichen Verwaltung. Das Projekt ist über die zugehörige GitLab-Instanz einsehbar; dort finden sich Distribution, Extensions sowie – seit 2025 – auch ein öffentlich verfügbares Default-Frontend. Releases erfolgen in regelmäßigen Zyklen, während die Roadmap transparent im Projekt hinterlegt ist. Organisatorisch wurde GSB 11 in drei Losen ausgeschrieben: Produktentwicklung (Los 1), Betrieb (Los 2) und Migration/Relaunch (Los 3). Die Vergabe erfolgte im Rahmen des deutschen bzw. europäischen Ausschreibungsrechts (Kontext: TED – Tenders Electronic Daily, eVergabe). Das Gesamtvolumen liegt im dreistelligen Millionenbereich über mehrere Jahre – ein erheblicher Open-Source-Invest. Für Bundesbehörden stehen sogenannte Mandantenentwicklungsoptionen (MEO) zur Verfügung: MEO 1 bedeutet weitgehend standardisierte Nutzung inklusive Hosting, Wartung und Sicherheitsprüfung (u. a. mit Bezug auf Prüfmechanismen im Umfeld des BSI), MEO 2 erlaubt weitergehende Anpassungen, bringt aber mehr Eigenverantwortung mit sich. Darüber hinaus bleibt das DIY-Modell möglich: Distribution herunterladen, selbst betreiben – Open Source eben. Zielsetzung ist ein „One-for-All“-Ansatz im Sinne übergreifender Standardisierung (Kontext: IT-Planungsrat) statt individueller Neuentwicklung. Gleichzeitig diskutieren wir die Kommunikationsrealität rund um GSB 11: lange Vergabeprozesse, NDA-Sensibilität, vorsichtige öffentliche Aussagen – und die Frage, wie offen sich Open Source im öffentlichen Sektor anfühlen kann und sollte. | — | ||||||
| 2/17/26 | ![]() Revision 700: 2016 vs. 2026 – Was ist aus unseren Prognosen geworden? | Zum Jubiläum werfen wir einen Blick zurück – ziemlich genau zehn Jahre. Inspiriert von einem Vorschlag aus unserem Community-Slack hören wir noch einmal in unsere Prognosen-Folge von Ende 2015 hinein und prüfen: Was ist aus unseren damaligen Thesen zu HTTP/2, Flexbox, Angular 2, React, Web Components und WebAssembly geworden? EVENT-TIPP Noch nichts vor am 28. Februar? 👀 Bei der State of the Browser 2026 erwarten euch Talks zu CSS Anchor Positioning, Accessibility jenseits von Checkbox-Compliance, der Temporal API, Performance, minimalistischen Web-Erlebnissen und sogar einem 2D-Scroller-Spiel im Browser 🎮✨ 👉 https://2026.stateofthebrowser.com Remote-Ticket jetzt mit diesem Link zum halben Preis (£10): https://ti.to/lws/sotb2026/discount/Status_des_Browsers Zwischen Nostalgie, realistischen Einschätzungen und ein paar veritablen Fehleinschätzungen sprechen wir darüber, wie sich Frontend-Engineering tatsächlich verändert hat – und wo wir heute stehen: weniger Browser-Drama, mehr Tooling, mehr Framework-Vielfalt und ein völlig neues Spannungsfeld durch AI-gestützte Entwicklung. SCHAUNOTIZEN [00:01:16] DAS WEB 10 JAHRE SPÄTER: EVOLUTION STATT REVOLUTION Wir stellen fest: Viele Entwicklungen sind nicht spektakulär explodiert, sondern langsam gereift. HTTPS ist heute selbstverständlich – befeuert durch Let’s Encrypt und die Einführung von HTTP/2 (inklusive des mittlerweile gescheiterten Server Push) sowie später HTTP/3. Im CSS-Bereich hat sich Grid etabliert, ohne Flexbox zu verdrängen. Beide koexistieren – oft pragmatisch statt dogmatisch eingesetzt. Bei JavaScript hat ES2015 vieles verändert, aber weniger fundamental als gedacht. Wirklich einschneidend war async/await; vieles andere war „syntaktischer Zucker“. Parallel hat sich TypeScript stark verbreitet – ohne JavaScript zu ersetzen. Im Framework-Bereich ist keine Monokultur entstanden: React, Angular, Vue und andere bedienen unterschiedliche Ökosysteme. Statt Konsolidierung sehen wir Fragmentierung. Und dann gibt es die AI-Tools, die bevorzugt mit React/TypeScript arbeiten. Web Components und WebAssembly? Kein Mainstream-Overtake, aber solide Nischen-Erfolge. Sie tun genau das, wofür sie gedacht waren – nicht mehr, nicht weniger. Und schließlich: Browser-Testing ist entspannter geworden. Der Internet Explorer ist Geschichte, Edge-Cases existieren weiterhin (hallo iOS Safari), aber das Drama-Level ist deutlich gesunken. Headless-Browser und CI-Tests haben neue Testrealitäten geschaffen. LINKS LET’S ENCRYPT Kostenlose TLS-Zertifikate, die HTTPS massentauglich gemacht haben. KEVIN POWELL – FLEXBOX VS. GRID Das Video erklärt anschaulich, wann man in CSS besser zu Flexbox oder Grid greift, und zeigt, dass beide Layout-Methoden unterschiedliche Stärken haben und sich in der Praxis ideal ergänzen, statt miteinander zu konkurrieren. NEXT.JS React-Framework, das als Default-Stack vieler AI-Tools gilt. VERCEL Hosting-Plattform, eng mit Next.js verzahnt. PLAYWRIGHT Browser-Automatisierung und Testing-Framework für Headless-Tests. BROWSERSTACK Cloud-Dienst zum Testen in echten Browser-/Device-Kombinationen. GOOGLE TRENDS Grundlage unserer Diskussion zu Suchvolumen von JavaScript, TypeScript, Python & Co. DEAD FRAMEWORK THEORY In disem Blogpost beschreibt Paul Kinlan eindrücklich, wie sich durch LLMs und ihre Trainingsdaten eine selbstverstärkende Dynamik zugunsten etablierter Frameworks wie React entwickelt, die es neuen Ansätzen zunehmend schwer macht, überhaupt noch Fuß zu fassen. WEB COMPONENTS (MDN) Überblick über Custom Elements, Shadow DOM & Co. WEBASSEMBLY Low-Level-Binaryformat für performante Web-Anwendungen. CSS HOUDINI Initiative zur Erweiterung von CSS mit Low-Level-APIs. DIGITAL MARKETS ACT EU-Regulierung mit potenziellen Auswirkungen auf Browser-Monopole. EUROPEAN ACCESSIBILITY ACT Europäische Richtlinie zur Barrierefreiheit digitaler Produkte und Dienste. | — | ||||||
| 2/10/26 | ![]() Revision 699: ARIA-Glücksrad Nachklapp, neue APIs und reale Unterstützung | In dieser Folge setzen wir dort an, wo wir mit der vorherigen ARIA-Glücksrad-Folge aufgehört haben. Denn wir haben nach der Veröffentlichung tolles Feedback bekommen und holen uns deren Absender als Verstärkung rein: Mit Accessibility Engineer Daniela Kubesch (LinkedIn / Bluesky / Mastodon), Frontend/Design-Systems Engineer Marco Bretschneider (Mastodon), Web-Technologie-Consultant und W3C Invited Expert Peter Krautzberger (LinkedIn / Mastodon) und Accessibility Experience Experten Paweł Masarczyk (Mastodon) sprechen wir darüber, was von ARIA-Attributen in der Praxis wirklich ankommt – bei Browsern, im Accessibility Tree und letztlich bei Screenreadern. UNSER SPONSOR Alle reden von Automation – aber wo betreibst du eigentlich deine Tools? Egal ob n8n oder andere Container-Setups: Mit dem Container-Hosting von mittwald läuft deine Anwendung in wenigen Minuten. Die nervige Konfiguration? Geht easy von der Hand – inklusive Vorschlägen für Umgebungsvariablen und Entrypoints. Also: Fang an zu automatisieren. Dein erster Schritt ist ein Hosting bei mittwald. 👉 mittwald.de/workingdraft Wir gehen systematisch die Attribute aus der letzten Glücksrad-Runde durch, ordnen sie technisch ein und ergänzen sie um Perspektiven aus Spezifikation, Implementierung und tatsächlicher Nutzung. Dabei wird klar: Zwischen Spec-Idee, API-Mapping und realer Unterstützung liegen oft Welten. SHOWNOTES [00:05:08] ARIA-PLACEHOLDER Wir klären, dass aria-placeholder tatsächlich das ARIA-Pendant zum HTML-placeholder ist – gedacht für selbstgebaute Input-ähnliche Controls. Alle sind sich einig: In freier Wildbahn sieht man es kaum, was vermutlich auch ein gutes Zeichen ist. Spannend ist vor allem, wie Placeholder von Screenreadern angesagt werden und wie sie sich von aria-describedby unterscheiden lassen. [00:11:25] ARIA-DETAILS & ARIADETAILSELEMENTS (DOM) Peter nutzt die Gelegenheit für einen Deep Dive: aria-details ist kein „längeres Describe-By“, sondern ein eigenes Pattern, entstanden aus echten Use-Cases (z. B. Google Docs mit Kommentaren). Wir sprechen über die neuen Element-APIs, die ohne ID-Listen auskommen, über Popover-Verknüpfungen und darüber, wie vage Specs bewusst Spielraum für Assistive Technologien lassen. [00:21:13] (CORE) ACCESSIBILITY API MAPPINGS (AAM) Ein Abstecher unter die Haube: AAM-Spezifikationen beschreiben, wie DOM und ARIA auf die Accessibility-APIs der Betriebssysteme gemappt werden. Eigentlich für Browser-Hersteller gedacht – aber extrem hilfreich, um zu verstehen, wo Informationen verloren gehen oder ergänzt werden. [00:33:35] ARIA-POSINSET & ARIA-SETSIZE Die Klassiker für große, virtuelle Datenmengen. Wir diskutieren, warum diese Attribute auf Einzelelementen sitzen müssen, wie gut sie tatsächlich unterstützt sind und ob User Agents nicht mehr selbst berechnen sollten. Fazit: theoretisch sinnvoll, praktisch noch eine Baustelle. [00:47:17] ARIA-ERRORMESSAGE Ein gutes Beispiel für das Dilemma „gute Idee, holprige Unterstützung“. Während NVDA und TalkBack Fortschritte machen, bleibt die Abdeckung lückenhaft. Trotzdem sehen wir den Mehrwert gegenüber reinem aria-describedby – gerade, wenn Fehlermeldungen klar als solche kommuniziert werden sollen. [00:50:31] CSS SPEECH & AUDIO-DESIGN Wir diskutieren die Idee, Audio-Ausgabe per CSS zu beeinflussen: von Tonhöhe über Geschwindigkeit bis hin zu Sound-Design. Zwischen Branding-Potenzial und Kontrollverlust für Nutzer:innen entsteht eine Grundsatzfrage, die stark an Debatten rund um Alternativtexte erinnert. [01:05:11] BRAILLE-PROPERTIES Sehr spezielle Werkzeuge für sehr spezielle Fälle. Peter erklärt, warum Braille-Attribute existieren, wofür sie gedacht sind (z. B. Bildung, Musik- oder Chemienotation) – und warum man sie in 99,9 % der Fälle besser nicht anfasst. [01:15:15] ARIA-COLCOUNT, ARIA-COLINDEX & TABELLEN Wir landen wieder bei großen Tabellen, Grids und Tree-Grids: Wann machen zusätzliche ARIA-Infos Sinn, wann sind sie redundant? Besonders spannend sind menschenlesbare Index-Texte (z. B. Schachfelder wie „A4“) jenseits reiner Zahlen. [01:23:01] ARIA-MULTISELECTABLE Ein eher leises Signal mit großer Wirkung: Es teilt Assistive Technologien mit, dass eine interaktive Liste Mehrfachauswahl erlaubt. Wir ordnen es ein zwischen nativen Desktop-Patterns, Web-Mail-UIs und den WAI-ARIA Authoring Practices. LINKS A-TAG WIEN 2026 Accessibility-Konferenz in Wien, Anmeldung ab 1. Februar. ARIA ACTIONS Vorschlag für ein neues Pattern, um sekundäre Aktionen besser zugänglich zu machen. CORE ACCESSIBILITY API MAPPING Spezifikation zum Mapping von ARIA auf Betriebssystem-APIs. ARIA-ISSUES ZU PLACEHOLDER, DETAILS & CO. Diskussionen rund um mehrere der besprochenen Attribute. HTML-SUPPORT IN SCREENREADERN Überblick zu tatsächlicher Unterstützung von HTML-Features. DEPRECATION-DISKUSSION ZU ARIA-ERRORMESSAGE Einblick in die Debatte innerhalb der ARIA Working Group. LÉONIE WATSON: CSS SPEECH Vortrag zur Motivation und Einordnung von CSS Speech. JAWS SOUND SCHEMES Beispiel für nutzerseitig konfigurierbares Audio-Feedback. PRONUNCIATION TASK FORCE „Gegenseite“ im Diskurs um Aussprache und Audio-Kontrolle. LEONIE WATSON: ADDRESSING CONCERNS ABOUT CSS SPEECH Einordnung der Kritikpunkte und Gegenargumente. VASILIS VAN GEMERT: EXCLUSIVE DESIGN Talk mit spannenden Audio- und Nicht-visuellen Design-Experimenten. WAI-ARIA AUTHORING PRACTICES: LISTBOX Referenzmuster für interaktive (auch multiselect-fähige) Listen. | — | ||||||
| 2/3/26 | ![]() Revision 698: Government Site Builder – Open Source, aber bitte nicht zu offen? | In dieser Folge sprechen wir zu zweit über unsere Eindrücke rund um den Government Site Builder (GSB) – ausgelöst durch unseren Besuch auf der T3CON in Düsseldorf. Eigentlich wollten wir vor Ort ein Interview zum Projekt führen. Herausgekommen ist stattdessen eine kurze, leicht rantige Bestandsaufnahme darüber, wie schwer es ist, überhaupt belastbare Informationen oder Gesprächspartner:innen zum GSB zu finden. Wir sprechen darüber, warum uns das Thema trotz (oder gerade wegen) politischer Rahmenbedingungen interessiert, welche Rolle das Informationstechnikzentrum Bund (ITZ-Bund) spielt, wie Agenturen in sogenannten „Losen“ organisiert sind – und warum ein Projekt, das sich selbst als 100 % Open Source bezeichnet, von außen oft erstaunlich verschlossen wirkt. [00:01:06] GOVERNMENT SITE BUILDER (GSB 11) Der Government Site Builder ist ein von der Bundesverwaltung initiiertes Projekt, das eine standardisierte technische Basis für Webseiten von Bundesbehörden bereitstellt. Die aktuelle Version GSB 11 basiert auf TYPO3 und wird vom ITZ-Bund verantwortet. Ziel ist es, Digitalisierung voranzubringen, Abhängigkeiten von proprietären Systemen zu reduzieren und eine einheitliche, barrierearme Plattform für Behördenwebsites zu schaffen.In der Umsetzung arbeitet das Projekt mit mehreren Vergabelosen: Während das ITZ-Bund den grundlegenden Tech-Stack verantwortet (Los 1), werden Migrationen und Implementierungen von Agenturen übernommen (Los 3). Als Generalunternehmer fungiert dabei eine große Agentur, unter deren Dach zahlreiche weitere Agenturen eingebunden sind. Trotz des Open-Source-Anspruchs stößt man aktuell auf Hürden: Verlinkte Code-Repositorien sind schienen teilweise nicht öffentlich zugänglich, Aussagen zum Projekt müssen offenbar umfangreich abgestimmt werden, und selbst auf Konferenzen fällt es schwer, auskunftsfähige Ansprechpartner:innen zu finden. Das steht in einem spürbaren Kontrast zu früheren Vorbildern wie gov.uk, wo technische Erkenntnisse, Accessibility-Learnings und Architekturentscheidungen offen in die Community zurückgespielt wurden. Genau diese Offenheit vermissen wir aktuell beim GSB – obwohl das Projekt aus öffentlichen Mitteln finanziert wird und explizit Transparenz betont. Update: Nach Hinweisen von Hörenden liegt das Projekt auf Open Code hier und der Sourcecode selbst hier Vielen Dank dafür!. LINKS BUNDESPOLIZEI.DE Beispiel einer Website, die bereits auf Basis von GSB 11 umgesetzt wurde. KARRIERE.BUND.DE Weitere öffentlich genannte Referenz für einen produktiven Einsatz des Government Site Builders. COREMEDIA Kommerzielles, Java-basiertes CMS, auf dem frühere GSB-Versionen (z. B. Version 7) noch weit verbreitet laufen. KOLIBRI Web-Components-basierte Frontend-Library, die im Kontext des GSB als mögliche UI-Basis erwähnt wird. DAVID HEINEMEIER HANSSON Erwähnt im Kontext der Diskussion, was „Open Source“ eigentlich bedeutet, wenn Code zwar einsehbar, aber kaum offen für externe Beiträge ist. | — | ||||||
| 1/27/26 | ![]() Revision 697: Die Sanitizer API, mit Frederik Braun | In dieser Folge sprechen wir mit Frederik Braun (Mastodon) aus dem Firefox-Security-Team bei Mozilla über den langen Weg der Sanitizer API: Von ersten Prototypen vor über fünf Jahren bis zum geplanten Shipping in Firefox und Chrome im Februar 2026. SCHAUNOTIZEN [00:01:08] DIE SANITIZER API Einleitend klären wir, warum Cross-Site-Scripting (XSS) auch 2026 noch eines der größten Web-Security-Probleme ist, weshalb bestehende Lösungen wie DOMPurify, Content Security Policy oder Trusted Types zwar helfen, aber kaum breit eingesetzt werden – und dass die Sanitizer API einen neuen, deutlich praxisnäheren Ansatz verfolgt.Die Sanitizer API ist ein neuer Web-Standard, mit dem sich unsicheres HTML direkt beim Einfügen in den DOM bereinigen lässt – ohne String-Roundtrips und ohne zusätzliche Bibliotheken. Statt Element.innerHTML = html wird künftig Element.setHTML(html) verwendet. Der Browser übernimmt Parsing, Bereinigung und Einfügen in einem Schritt und verhindert zuverlässig Cross-Site-Scripting, DOM-Clobbering und viele Varianten von Mutated-XSS. LINKS REVISION 447: XSS UND DIE HTML SANITIZER API Die eingangs erwähnte, mittlerweile fünfeinhalb Jahre alte Folge mit Frederik, in der XSS und die ursprüngliche Idee der Sanitizer API bereits ausführlich besprochen wurden. REVISION 452: CORS, CORP, (C)ORB, COOP UND COEP Eine weitere Folge mit Security-Fokus, nämlich zu diversen sicherheitsrelevanten HTTP-Headern, ebenfalls mit Frederik. REVISION 514: ASTS, LINTER UND SECURITY MIT FREDERIK BRAUN In dieser Revision reden sprechen wir mit Frederik über Abstract Syntax Trees, Lexer und Parser. Und natürlich Security! DOM CLOBBERING Angriffstechnik, bei der HTML-IDs oder Names bestehende JavaScript-Objekte überschreiben und so Logikfehler oder Sicherheitslücken auslösen. Höre dazu auch Revision 202: Sicherheitslücken – DOM Clobbering, XSS via CSS, ES6 Fallen. INTEROP-PROJEKT Browser-übergreifende Initiative zur Angleichung von Web-Plattform-Features, potenziell relevant für Trusted Types in zukünftigen Iterationen. | — | ||||||
| 1/20/26 | ![]() On Tour @ #t3con – Incluthon: Inklusion testen statt abhaken, mit Stefan Barac | Dieses Interview ist Teil der Serie On Tour @ #t3con. T3CON ist die jährliche Konferenz, bei der es um alle Themen rund um TYPO3 geht. Wir waren am 25. November 2025 in Düsseldorf beim Community Day vor Ort und haben die Stimmung und einige Interviews mitgenommen. INCLUTHON: INKLUSION TESTEN STATT ABHAKEN Auf dem Community Day der T3CON in Düsseldorf sprechen wir mit Stefan Barac (LinkedIn) über Incluthon: eine Initiative, die Menschen mit Behinderungen mit Unternehmen zusammenbringt, um digitale Produkte wirklich inklusiver zu machen. Statt reiner Checklisten geht’s um echte Usability-Tests mit Accessibility-Fokus, bei denen Barrieren aus realer Nutzungsperspektive sichtbar werden. Außerdem geht’s um Mentoring und Sensibilisierung für ganze Produktteams: von verständlicher Sprache über passende Ikonografie und Informationsarchitektur bis hin zu der Erkenntnis, dass Accessibility ein fortlaufendes Programm ist (kein einmaliges Projekt). Wir streifen dabei auch regulatorischen Druck (BFSG, European Accessibility Act) und die WebAIM-Million-Studie als Reality-Check – und empfehlen ausdrücklich, sich die Demos/Webinare von Claudio Zeni anzuschauen, um ein besseres Gefühl für assistive Technologien in der Praxis zu bekommen. Auf YouTube findest du das Video zu unserem Gespräch. | — | ||||||
| 1/13/26 | ![]() Revision 696: Was macht eigentlich… Anselm Hannemann? | So lang ist es her (5 Jahre), dass Anselm Hannemann hier im Working Draft Teil des Podcast-Teams war. Jetzt habe ich (Hans) ihn mal gefragt, ob er mal wieder bei uns zu Gast sein möchte — und er hat ja gesagt. Heute geht’s mal um Anselm, was ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist, und was er in den letzten Jahren so getrieben hat. SCHAUNOTIZEN [00:03:30] ZUM PROGRAMMIEREN GEKOMMEN Wir sprechen darüber, wie wir uns kennengelernt haben. Da war der Weg nicht weit, um über Anselms Werdegang zu sprechen: Ausbildung, Studium und erste Projekte. Spannend auch, wie damals Print-Design ins Web gebracht wurde. [00:20:30] ENGINEERING MANAGEMENT ALS FREELANCER Wir sprechen darüber, wie sich Engineering Management außerhalb klassischer Festanstellungen anfühlt und welche besonderen Herausforderungen das Freelancing in dieser Rolle mit sich bringt. Anselm erzählt, zwischen Technik, Menschenführung und Erwartungen von Auftraggebern zu navigieren, wie Verantwortung ohne formale Macht funktioniert und warum Kommunikation, Vertrauen und klare Rollen dabei entscheidend sind. [00:31:00] BURN-OUT, PRÄVENTION UND GARTENPROJEKT Ein tolles Projekt, das Anselm vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat, ist eine eigene Gärtnerei. Nach Burn-out und Überlegungen, wie man im Software-Engineering eigentlich gesund bleibt, kam es zu dieser kostspieligen Idee. Unser Gespräch geht über die Finanzierung und Personal-Coaching, das aus dem Burn-out hilft. [00:53:22] ANSELMS AKTUELLES TECHNISCHES INTERESSE Schnelle AI-Modelle, LLMs lokal laufen lassen, Accessibility AI und wann funktioniert AI für Coding. LINKS HOW FARMING SAVED ME FROM DEVELOPER BURNOUT Eine ziemlich cool gemachte Doku über Anselm, seinen Weg als Entwickler und Freelancer sowie darüber, wie er nach einem Burn-out neue Perspektiven zwischen Software-Engineering, Selbstorganisation und Gartenarbeit gefunden hat. | — | ||||||
| 1/6/26 | ![]() On Tour @ #t3con – Frontend State of TYPO3 mit Thomas Maroschik | Dieses Interview ist Teil der Serie On Tour @ #t3con. T3CON ist die jährliche Konferenz, bei der es um alle Themen rund um TYPO3 geht. Wir waren am 25. November 2025 in Düsseldorf beim Community Day vor Ort und haben die Stimmung und einige Interviews mitgenommen. FRONTEND STATE OF TYPO3 Mit Thomas Maroschik konnten wir ein TYPO3 Board Member für uns gewinnen. Er gibt uns Einblicke, wie Frontend Technologien in TYPO3 gerade ein neues Hoch erfahren, wie man TYPO3 als Headless CMS nutzen kann und wie KI TYPO3 beeinflusst. Auf YouTube findest du das Video zu unserem Gespräch. | — | ||||||
| 12/31/25 | ![]() Outtakes 2025 | Zum Jahresende gibt’s noch ein kleines Extra für Euch: Unsere großartige Post-Producerin Sabine hat sich hingesetzt und aus dem Jahr wieder herrliche Outtakes zusammengeschnitten – Versprecher, Neustarts, Ratlosigkeit, Lachen und all die Momente, die es sonst nie in die Folge schaffen. Ein liebevoller Blick hinter die Kulissen von Working Draft und ein Geschenk, über das wir uns sehr gefreut haben. Viel Spaß beim Hören (und Mitlachen)! | — | ||||||
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