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47 - Wilde Zeit in Ghana und eine Woche vor Cyr Rad WM
Jun 28, 2026
45m 56s
46 - Für 48h als Zirkusartistin in Ghana
Jun 21, 2026
48m 19s
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43 - Blast from the past und wilde Reisen
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/28/26 | 47 - Wilde Zeit in Ghana und eine Woche vor Cyr Rad WM | Zirkus Hotline – Episode 47: Wilde Zeit in Ghana und eine Woche vor der Cyr Rad WM Lea meldet sich heute aus Göttingen – eine ganze Woche vor dem Startschuss der Rhönrad und Zierrad Weltmeisterschaft. Doch bevor es um die WM geht, gibt es noch den spannenden Abschluss ihrer Ghana-Reise: Ein chaotischer letzter Tag voller spontaner Planänderungen führt zu einer der schönsten kulinarischen Erfahrungen ihres Lebens – Fufu essen mit den Händen, gezeigt von einem lokalen Künstler-Kollegen. Es folgt ein Strandausflug mit überraschenden Wendungen: eine Pferdefahrt am Strand von Accra, ein Taxi-Rookie-Mistake, ein spontanes Upgrade auf dem Rückflug und eine herzerwärmende Begegnung mit einer KLM-Crew an der Security – alles Teil dessen, was Lea als „im eigenen Element sein" beschreibt. Zurück in Deutschland geht der Fokus dann ganz auf die WM: Lea berichtet, wie unterschiedlich sich diese Vorbereitung im Vergleich zu vor zwei Jahren anfühlt – von Angst und Erwartungsdruck zu echter innerer Sicherheit und Vorfreude. In dieser Folge geht es außerdem um: - Wie eine zufällige Begegnung am Buffet zu einer unvergesslichen Ghana-Erfahrung wurde - Warum Reisen alleine so wichtig für die persönliche Entwicklung ist – auch wenn am Ende jemand mitkommt - Den emotionalen Unterschied zwischen der WM 2024 und der WM 2026: von Überforderung zu echter Selbstsicherheit - Eine besondere Idee für die Kür: Soll das Publikum bei „This Is Me" mitsingen? - Team Spanien: Lea startet gemeinsam mit Sarah, einer jungen Artistin von der Zirkelschule Montreal – trainiert von Leas allererstem Coach Eric Duchenne - Der Ablauf der WM-Woche in Göttingen: Trainingstage, offizielle Meetings und der wichtigste Tag am Donnerstag - Der Aufruf an alle: Tragt etwas Rotes, wenn ihr Lea unterstützen wollt! | 45m 56s | ||||||
| 6/21/26 | 46 - Für 48h als Zirkusartistin in Ghana | Lea meldet sich heute aus Accra, Ghana – dem exotischsten Aufnahmeort, den es bei Zirkus Hotline bisher gab. Nur eine Woche vor der WM in Göttingen fliegt sie für gerade mal 48 Stunden nach Westafrika, um mit ihrem riesigen 2,10 Meter großen Kronleuchter bei einem privaten 70. Geburtstag aufzutreten – gebucht über eine spontane WhatsApp-Nachricht von einer fremden Nummer. In dieser Folge erfahrt ihr, was so ein internationaler One-Off-Gig wirklich bedeutet: vom Kronleuchter-Packen mit Pool-Nudeln aus dem Baumarkt über eine nervenaufreibende Zollkontrolle bis zur Performance live im Saal, während Gäste noch unter dem schwingenden Kronleuchter durchlaufen. Außerdem geht es um: - Die komplizierte Logistik einer Kronleuchter-Tour: 4 Koffer Sperrgepäck, Gelbfieberimpfung und ein Visum per WhatsApp-Foto - Was ein Safety Coordinator beim Rigging wirklich macht – und warum Risk Assessment im Zirkus überlebenswichtig ist - Wie ein hochkarätiges Event mit italienischer und niederländischer Crew in Ghana abläuft - Die Realität spontaner Artisten-Bookings: Vertrauen, Chaos und warum man trotzdem fast immer bezahlt wird - Leas sechster Kontinent als Performerin – nur die Antarktis fehlt jetzt noch - Der Aufruf an alle, die zur WM nach Göttingen kommen: Tragt etwas Rotes! | 48m 19s | ||||||
| 6/14/26 | 45 - ein neues Kapitel beginnt | Lea meldet sich heute aus ihrer eigenen Wohnung in Hamburg – das erste eigene Zuhause ihres Lebens, mit 34 Jahren. Nach Jahren auf Tour, in gestellten Wohnungen und WGs ist das ein riesiger Schritt: die erste eigene Stromrechnung, das erste eigene Geschirr, die erste eigene kleine Oase zwischen den Engagements. Diese Folge ist eine emotionale Standortbestimmung: der Abschied von Paris nach 10 Jahren im Moulin Rouge, das Ende einer Ära mit Francis und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts mit mehr eigenen Produktionen, mehr Nähe zur Familie – und einem ganz besonderen letzten Trainingsmoment vor der WM. In dieser Folge geht es außerdem um: - Warum der Abschied vom Moulin Rouge sich nicht wie ein Ende, sondern wie ein Neuanfang anfühlt - Die emotionale letzte Show mit Francis – und eine berührende Begegnung mit einem jungen Diabolo-Duo, das jetzt ihren Platz einnimmt - Wie Lea und Francis nach 10 gemeinsamen Jahren ihre Zusammenarbeit neu gestalten – mit mehr Kompromissen und neuen Lebensprioritäten - Eine chaotische Heimreise nach Hamburg mit Umleitung nach Hannover – und eine kleine optimistische Lebensphilosophie dazu - Das erste Wiedersehen mit Bruder Lino in derselben Stadt – nach Jahren des Verpassens - Den emotionalen Durchbruch im letzten Training in Paris: Francis' einfache Frage „Bist du glücklich?" und der Moment, in dem der innere Schalter umgelegt wird - Leas Strategie gegen Nervosität: Vom Kopf in den Bauch kommen, sich grounden, sich mit Menschen verbinden - Mut zur Veränderung: Warum Lea schon zweimal in ihrer Karriere bewusst Sicherheit gegen Neuanfang getauscht hat | 40m 03s | ||||||
| 6/7/26 | 44 - Francis Perreault mein Bühnenpartner <3 | Lea meldet sich heute aus Paris – gemeinsam mit Francis Perreault, dem Mann, den ihr alle aus den Videos kennt und der endlich selbst zu Wort kommt. Die beiden sitzen auf seinem Sofa, heißes Getränk in der Hand, und erzählen die Geschichte, die alles begann: vom kleinen Jungen auf dem Bauernhof in Quebec, der einmal eine Cirque du Soleil Show sah – und von da an wusste, was er mit seinem Leben machen wollte. Diese Folge ist eine Reise durch über 15 Jahre gemeinsame Geschichte: Zirkusschule Montreal, nächtliche Trainingseinheiten, ein erster wilder Duo-Auftritt, ein Name gefunden vor einem Nachtclub, und schließlich der große Durchbruch beim Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris – mit gerade mal rund 20 gemeinsamen Shows Bühnenerfahrung. In dieser Folge erfahrt ihr: - Wie Francis als 15-Jähriger vom Bauernhof in Quebec nach Montreal zog, um seinen Traum zu leben - Warum er das Cyr Wheel zunächst hasste – und trotzdem dabei blieb - Wie aus zwei Freunden ein Duo wurde, das niemand geplant hat - Die Geschichte hinter dem Namen „Duo Unity" – und warum er von einem Montrealer Nachtclub stammt - Wie sie mit selbst komponierter Musik, Swarovski-besetzten Kostümen und einem LED-Lichtstreifen auf der Bühne ihren ersten großen Auftritt meisterten - Was Francis während der Pandemie dazu brachte, Krankenpfleger zu werden - Und: ein erster Hinweis auf Francis' geheimes neues Projekt – ein völlig neues Zirkusgerät, das es bisher noch nicht gibt Hinweis: Die Folge ist auf Englisch | 1h 19m 59s | ||||||
| 5/31/26 | 43 - Blast from the past und wilde Reisen | Lea meldet sich heute aus Paris – nach einem kurzen Ausflug nach Salzburg, von dem sie direkt ins Moulin Rouge als Ersatz eingesprungen ist. Eine typische Lea-Woche: vollgepackt, spontan und mit unerwartetem Abenteuer in Wanderschuhen. In dieser Folge taucht Lea tief in die Anfänge ihres Duos mit Francis ein: In der Showpause zwischen zwei Vorstellungen schauen sie sich gemeinsam alte Trainingsvideos von 2012 bis 2015 an – und entdecken dabei nicht nur eine andere Ästhetik, sondern auch eine beeindruckende Arbeitsmoral, die die Basis für ihre heutige Bühnenroutine gelegt hat. Außerdem geht es um: Das mysteriöse Salzburg-Projekt: eine größere Herbstproduktion, die Zirkus mit anderen Kunstformen verbindet – noch nicht unterschrieben, aber vielversprechend Wie das Duo entstanden ist: 3 Jahre Training, fast kein Trainer, jeden Abend in der Halle – und warum das bis heute trägt Was 2000 gemeinsame Shows wirklich bedeuten und wie Routine zu Freiheit werden kann Abschied von Paris: Warum es Zeit ist zu gehen, auch wenn es noch gut ist Pläne für Hamburg und den neuen Lebensabschnitt nach der WM Grenzen auf Social Media: Wer darf in Leas Videos vorkommen – und warum? Instagram-Q&A: Autofahren, Schwangerschaft im Zirkusberuf, Zukunft des Duos, Trainerin werden und mehr Außerdem: Ankündigung der nächsten Folge mit Francis – auf Englisch, mit eurer Möglichkeit, Fragen einzuschicken! | 53m 19s | ||||||
| 5/24/26 | 42 - Vibes sind on point | Lea meldet sich heute aus Paris – und es werden nicht mehr viele Folgen aus Paris geben. In dieser entspannten Wohlfühlfolge blickt Lea auf eine ereignisreiche Woche zurück: Ein großer Fernsehdreh hat sie einen ganzen Tag lang auf Trab gehalten, und sie und Francis haben ihren 2000. gemeinsamen Auftritt gefeiert. Außerdem erzählt Lea, warum sie sich entschieden hat, bei der zweiten deutschen WM-Quali nicht mehr mitzumachen – und warum sie trotzdem mit viel Vorfreude und neu gewonnener Gelassenheit auf die Weltmeisterschaften in Göttingen blickt, die in nur 5 Wochen stattfinden. In dieser Folge geht es außerdem um: - Den großen Fernsehdreh für einen deutschen Privatsender im Moulin Rouge – und wie anstrengend ein ganzer Tag „on" zu sein wirklich ist - Was 2000 gemeinsame Shows mit Francis bedeuten und warum Routine zu einer neuen Form von Freiheit werden kann - Die emotionale Seite der WM-Vorbereitung: Was es bedeutet, ein Großprojekt fast ausschließlich alleine durchzuziehen - Zwei herzliche Hörerinnennachrichten – über die neue WM-Kür und über den Effekt, den Leas Auftritte auf andere Sportlerinnen haben - Eine Frage über Schminken: Warum Lea sich im Alltag nie schminkt, aber es liebt, geschminkt zu werden - Leas große Hoffnung für die WM in Göttingen: ein Publikum, das so mitfiebert, dass es aufsteht | 48m 06s | ||||||
| 5/17/26 | 41 - Business Partnerin, Managerin und beste Freundin Sina Beranek | Lea meldet sich heute aus Paris – aber nicht alleine. Zum ersten Mal ist Leas Managerin, Geschäftspartnerin und langjährige Freundin Sina Beranek zu Gast im Podcast. Die beiden kennen sich seit Kindheitstagen aus dem Aerobic-Turnen, und heute stecken sie gemeinsam hinter der Zirkus-Lea-Brand, der Circus is more! GmbH und dem großen Showprojekt Zirkus Lea Live. In dieser Folge erzählt Sina ihren Weg: vom Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln über Stationen beim DTB, dem Deutschen Turnfest und der Turn-WM in Stuttgart bis zur Gründung ihrer eigenen Agentur Pimster Creations. Heute managt sie sieben Sportlerinnen und Sportler – und eine Artistin namens Lea ;) Außerdem geht es um: - Wie aus einer alten Sportfreundschaft eine Geschäftspartnerschaft wurde – und warum das bei den beiden so gut funktioniert - Die Entstehungsgeschichte von „Zirkus Lea" – und warum Sina jahrelang dafür kämpfte, dass Lea endlich Deutsch spricht - Warum Rabattcodes und Verkaufszahlen aus Mannheim und Heilbronn die Grundlage für Zirkus Lea Live sind - Was es bedeutet, als Freundinnen zusammenzuarbeiten: Ehrlichkeit, geteilte Werte und gegenseitiges Vertrauen statt Streit - Sinas eigene sportliche Vergangenheit als Nationalmannschafts-Trainerin und was sie heute noch macht - Große Visionen: eigene Showkonzepte, persönliche Brands stärken und Live-Events als Gegenpol zu Social-Media-Rauschen | 58m 56s | ||||||
| 5/10/26 | 40 - Meine neue Cyr Kür auf einem Wettkampf getestet (Deutsche WM Quali Nr 1) | Lea meldet sich heute aus Brilon – einer kleinen Stadt in Deutschland, in der die erste WM-Qualifikation für das deutsche Nationalteam im Rhönrad und Zirkel stattfindet. Obwohl Lea nicht für Deutschland, sondern für Spanien bei den Weltmeisterschaften (1.–4. Juli in Göttingen) startet, nutzt sie die Quali als wertvolle Wettkampferfahrung – außer Konkurrenz. Im Mittelpunkt dieser Folge steht Leas komplett überarbeitete Kür: Nach einem weniger gelungenen Auftritt bei den German Open hat sie sowohl ihre technische Kür als auch ihre artistische Kür (Musikalität) von Grund auf neu aufgebaut. Wie schlägt sich die neue Choreographie beim ersten echten Test? Spoiler: Lea holt die meisten Punkte des gesamten Wettkampfs. Außerdem geht es um: - Extreme Nervosität und Lampenfieber kurz vor dem Start – und wie Lea damit umgeht - Den Unterschied zwischen Wettkampf-Mindset und dem Herzen einer Zirkusartistin - Ihre neue Kür zu „This Is Me" aus The Greatest Showman – und warum dieses Thema für sie eine ganz persönliche Bedeutung hat - Kleine Bewegungswidmungen für Freunde aus dem Zirkus, die sie in ihre Choreographie einbaut - Die Frage: Sicherheit oder mehr Schwierigkeit? (Schwierigkeitswert 4,0 vs. 4,4) - Ein erstes Training mit Trainerin Astrid und die Kraft eines einzigen Pep Talks - Ausblick auf die zweite WM-Quali (30. Mai, Neckargemünd) und die WM in Göttingen | 47m 11s | ||||||
| 5/3/26 | 39 - Aus meiner Comfortzone in Barcelona✨ | comfort zoneCyr Camp+3 | — | — | BarcelonaCyr Camp | comfort zoneCyr Camp+3 | — | 38m 51s | |
| 4/26/26 | 38 - Life Update: Wohlfühlfolge, ZIRKUSLEA LIVE, WM im Sommer, Geburtstag... | Mal wieder ein kleines update :)aIn dieser Wohlfühl- und Update-Folge meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – mit einer guten Ausrede: Sie wurde kurz vor Showbeginn im Moulin Rouge gefragt, spontan einzuspringen, weil ein Artist krank ausfiel. Statt Solo wird’s (zum Glück) das Duo: Lea ruft Francis an, die Position wird umgeplant – und am Ende performen sie gleich zwei Shows. Danach gibt’s das große Life Update: Der Ticketverkauf für „Zirkus Lea Live“ ist offen – Leas erste eigene Solo-Show am 17.10. in Berlin (Punchline Theater). Die Experience Tickets waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft, die ersten Presseberichte sind direkt mit aufgesprungen – und jetzt beginnt Phase 2: die Show kreativ bauen (Zirkus-Acts, Storytelling, Empowerment, ein Zirkus-Hotline-Segment auf der Bühne, Licht- & Musik-Cues). Außerdem: Lea erzählt von ihrem Geburtstag, gibt ein Update zur WM-Vorbereitung (neue Kür, Quali-Start außer Konkurrenz), beantwortet eure Instagram-Fragen – und feiert einen riesigen Meilenstein: 100.000 Downloads für Zirkus Hotline. | 42m 49s | ||||||
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| 4/19/26 | 37 - Ein anderer Weg Zirkus-Artistin zu werden (mit der 7-fachen Rhönrad Weltmeisterin Karina Peisker) | In dieser Folge gibt’s eine besondere Premiere: Lea nimmt zum ersten Mal nicht alleine, sondern gemeinsam mit einem Gast auf – direkt aus Taunusstein, mitten beim Bundeskadertraining Rhönrad & Cyr. Neben ihr sitzt Karina (26), siebenfache Rhönrad-Weltmeisterin, die ihren ganz eigenen Weg in die Artistik gegangen ist. Karina erzählt, wie sie über den Leistungssport zum Rhönrad kam: Nach einer Rückenverletzung im Kunstturnen (mit ca. 10) wechselte sie ins Rhönradturnen, blieb im Wettkampfbereich aktiv und entwickelte früh eine Liebe zur Bühne – ohne aber jemals zu denken, dass Artistik ein echter Beruf sein könnte. Ihre ersten bezahlten Auftritte waren klein (u.a. eine Sportlerehrung mit einem überraschenden Umschlag und 50€) – der Gedanke „davon leben“ kam erst viel später. Spannend wird’s, als Karina erklärt, wie sie ohne Zirkusschule in die professionelle Zirkuswelt reingefunden hat: Sie probierte zunächst andere Disziplinen wie Handstand, Luftartistik und Partnerakrobatik (u.a. über Hochschulsport), merkte aber irgendwann, dass ihr größtes Alleinstellungsmerkmal das ist, was sie wirklich auf Weltniveau kann: Rhönrad. Trotz der Herausforderung „viel Platz nötig“ wurde Rhönrad für sie der Schlüssel zu größeren Jobs – bis hin zu Feuerwerk der Turnkunst und einem längeren Engagement in Helsinki. Lea und Carina sprechen außerdem offen über die Unterschiede zwischen Rhönrad & Cyr (u.a. Rhönrad mit den Disziplinen Gerade/Spirale/Sprung – und warum „Sprung“ für viele das limitierende Element ist) und darüber, wie man ohne klassische Zirkus-Connections an Jobs kommt: - Facebook-Gruppen für Circus Jobs (viel Spam, aber kostenlos) - StageLink (ehemals CircusTalk) für größere Produktionen/Engagements – teuer, aber teils hochkarätig Vermittlungsportale für Galas/Corporate/Privatevents wie Eventportal, Eventpeppers oder Book a Street Artist - Außerdem: Initiativbewerbungen, Instagram-DMs und aktiv anbieten, auch wenn Rhönrad selten explizit ausgeschrieben wird Ein weiterer Teil dreht sich um Zirkusfestivals: Karina beschreibt, wie wichtig dort oft Kontakte sind – und dass sie durchaus Lust hätte, in diese Festivalwelt stärker reinzuwachsen. Zum Schluss blicken beide nach vorn: Karina hat nach dem Medizinstudium (sie ist frisch approbiert) gerade viele Optionen – sie will Zirkus und Medizin perspektivisch kombinieren, fokussiert sich aber erstmal auf die WM-Qualifikation im Rhönrad. Lea freut sich über den Austausch – und beendet die Folge mit dem Gefühl, dass es viele Wege gibt, Artist*in zu werden, auch außerhalb der klassischen Zirkusschule. | 45m 12s | ||||||
| 4/12/26 | 36 - Meine erste eigene SHOW! | Der Ticketverkauf meiner Show startet am Donnerstag! | 36m 28s | ||||||
| 4/5/26 | 35 - Beziehung zu Essen und seinem Körper (persönliche Geschichte) | In dieser Spezialfolge spricht Lea sehr persönlich über Körperbild, Essverhalten und ihre eigene Geschichte – inklusive Warnhinweis: Sie ist keine Therapeutin oder Ernährungsberaterin. Wer tiefer drinsteckt oder stark leidet, soll sich bitte professionelle Hilfe holen. Lea erzählt, dass Essen in ihrer Kindheit lange kein Thema war – bis sie im Leistungssport (Aerobic-Turnen) als Teenager regelmäßig gewogen wurde. Dort beginnt ein ungesundes Muster: Gewicht „kontrollieren“, vor dem Wiegetag weniger essen und sich danach belohnen. Auf der Zirkusschule (19) wird es intensiver: In einem Umfeld, in dem Körper und Aussehen stark bewertet werden, rutscht sie in extreme Ernährungsphasen (z. B. roh-vegan, No-Carbs), Jojo-Dynamiken, gelegentliche Essanfälle und vor allem in das Gefühl, ständig an Essen zu denken – für sie rückblickend das Belastendste. Erst mit dem ersten Zirkusjob kommt die Wende: Kein Druck, keine Kommentare, mehr Stabilität – Lea isst wieder normal, nimmt zeitweise zu und merkt: Der Körper reguliert sich langfristig selbst, wenn man ihn lässt. Einige Muster bleiben (z. B. emotionales Essen), aber der entscheidende Unterschied heute: keine Schuldgefühle und keine Kompensation danach. Aus ihren Learnings leitet Lea praktische Ansätze ab, die ihr geholfen haben, wieder näher an intuitives Essen zu kommen: Essen nicht als „gut“/„schlecht“ bewerten, sondern beobachten: Wie fühle ich mich danach? Mengen besser spüren: bewusst üben, nicht immer aufzuessen (Reste aufheben statt wegwerfen). Essen als Energie fürs Training/Performen verstehen (zu wenig vs. zu spät essen merken). Hunger besser einordnen: oft wird Hunger mit Durst oder Müdigkeit verwechselt – erst trinken, dann nochmal fühlen. Den Kreislauf aus Binge → Schuld → Restriktion durchbrechen. Ein zentraler Tipp: Waage raus. Zahlen können triggern und sagen wenig aus (Wasser, Zyklus, Muskelmasse). Stattdessen empfiehlt Lea, Fortschritt/Status über körperliche Benchmarks zu messen (bei ihr z. B. Klimmzüge) oder über Alltagssignale wie Kleidung – ohne sich daran festzubeißen. Beim Thema Körperbild beschreibt Lea, wie sich ihr Blick mit der Zeit verändert hat: Weg von „so sollte ich aussehen“ hin zu „was kann mein Körper“. Sie lernt ihre Muskeln zu lieben, sieht Veränderungen als funktional (Training vs. weniger Training, z. B. in der Pandemie), und betont: ein paar Kilo mehr + Peace of Mind ist oft viel mehr wert als permanentes Untergewicht und Gedankenkreisen. Zum Schluss teilt Lea eine Beobachtung aus Social Media: Ihr Körper wird kaum negativ kommentiert – sie glaubt, weil sie ausstrahlt, dass das keine Angriffsfläche ist. Ihr Wunsch an die Hörer*innen: eine Sache finden, die der eigene Körper kann und die gut tut – und freundlicher mit sich selbst sein, inklusive Ben-&-Jerry’s-Momenten. | 50m 23s | ||||||
| 3/29/26 | 34 - News zu meiner ersten Show, Ehrgeiz und Motivation | In dieser Folge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit großen News zu ihrer allerersten eigenen Show und einem ehrlichen Blick auf Ehrgeiz, Motivation und die Stimme im Kopf, die uns antreibt (oder ausbremst). Nach der Theaterbesichtigung in Berlin ist sie Feuer und Flamme: Die Location fühlt sich „genau richtig“ an – modern, stylish, zeitgeistig. Gleichzeitig wird beim Durchrechnen klar, wie schnell sich Produktionswünsche summieren: Bühnenvergrößerung, Licht, Screen, Technik, Extras – alles kostet. In einer Sprachnachricht erklärt Produzentin/Managerin Sina, dass sich die Show nur über Ticketverkäufe kaum rechnen wird: Bei ca. 600 Tickets und einem Zielpreis um ~50 € braucht es sehr wahrscheinlich Partner/Sponsoren, sonst landet das Projekt eher bei „Null“ oder im Minus (mit dem Risiko eines Verlusts, falls nicht genug Tickets verkauft werden). Trotzdem sind beide überzeugt: Sie wollen es machen – als ersten Testlauf, als nächsten Schritt, als mutiges Projekt mit Plan. Lea skizziert ihre Vision für die Show: eine Solo-Experience mit Elementen aus Live-Podcast, Artistik, Keynote/Motivational Speaking – eventuell mit Surprise Act(s), einer Pre-Show-Experience (zum Beispiel Dinge anschauen/anfassen, Kostüme, ggf. Cyr Wheel), und idealerweise auch Raum dafür, dass sich die Community untereinander vernetzt. Konkrete Daten nennt sie noch nicht, aber: Podcast-Hörer*innen erfahren es zuerst – und wer Sponsoring/Support anbieten will, kann ihr direkt schreiben. Im zweiten Teil geht’s um Motivation: Lea erzählt, wie stark sie gerade von Team-Synergie (Sina) profitiert – und analysiert, warum sie es schafft, allein und konsequent zu trainieren. Schlüssel ist für sie eine gute innere Stimme: kleine, realistische Tagesziele + „Spaß-Training“ als Belohnung. Highlight der Woche: Sie schafft erstmals einen extrem seltenen Trick, den Backcoin Spin mit einem Arm – und beschreibt, wie sehr sie das über Visualisierung, Musik, Freude und Dranbleiben gepusht hat. Außerdem spricht sie über eine zweite, sehr wirksame Energiequelle: „Pettiness“/Kampfgeist, wenn sie unterschätzt wird. Kommentare wie „nicht beeindruckend genug“ oder „Männer sind besser“ werden für sie zu Treibstoff – und sie liebt es, im eigenen Feld so gut zu werden, dass man nicht mehr übersehen werden kann. Ob sie den neuen Trick je im Wettkampf zeigt, lässt sie offen: zwischen „einmal geschafft“ und „kürentauglich“ liegt noch viel Arbeit. Zum Schluss gibt’s ein kurzes Q&A (u. a. warum Francis nicht bei der WM startet, dass das Duo bleibt, Verletzungsrisiko, Reiselust vs. Routine, und ihr nächster Lebensabschnitt mit mehr Base und Perspektive Richtung Hamburg). Lea spürt: Ab Juni steht ein großer Wechsel an – mit mehr eigenen Projekten, mehr Freiheit und langfristig auch mehr Raum für Zuhause, Freundeskreis und Familie. Eine Folge voller Aufbruchsstimmung – und ein Reminder, dass Motivation oft nicht aus Druck entsteht, sondern aus Freude, Klarheit und dem Mut, groß zu denken. | 53m 07s | ||||||
| 3/22/26 | 33 - Man muss einfach nur starten | Lea meldet sich diesmal aus Berlin – zwischen Familienbesuch und einem Job bei einer Cirque du Soleil Resident Show am Potsdamer Platz, für die sie regelmäßig Content produziert. In dieser Folge erzählt sie, wie sich ihre Perspektive als Artistin hinter den Kulissen auswirkt: Warum sie bei Produktionen wie dieser einen besonderen Vertrauensvorschuss bekommt, wie nah sie dadurch an Stage Management, Technik und Artists arbeitet – und was sie dabei über Professionalität und Abläufe lernt. Ein weiteres Thema: Griffkraft, Überlastung und smarte Prävention. Lea schildert ein aktuelles Problem aus dem intensiven Zierrad-Training (stark beanspruchte Unterarm-/Handmuskulatur) und teilt einen Tipp aus einem spontanen Gespräch mit einem Physio: Nicht nur „festhalten“ trainieren, sondern gezielt den Antagonisten – also das Öffnen der Hand – um Dysbalancen auszugleichen. Parallel geht es konkret weiter mit Leas nächstem großen Projekt: der ersten eigenen Live-Show „Zirkus Lea Live“ (als Startpunkt auf dem Weg zur eigenen Produktion). Gemeinsam mit ihrem Management (Sina) schaut sie sich in Berlin ein Theater als mögliche Location an und erklärt, warum große Ideen erst dann real werden, wenn man einfach startet – auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Außerdem beantwortet Lea eine Hörer*innenfrage und ordnet den Unterschied zwischen traditionellem Zirkus, modernem Zirkus und zeitgenössischem Zirkus ein: weniger als Wertung, mehr als Stilrichtungen – mit einem klaren Anspruch: Qualität, Emotion und ein „Wow, das will ich nochmal sehen“-Moment. | 44m 02s | ||||||
| 3/15/26 | 32 - Ich möchte meinen eigenen Zirkus gründen | Lea möchte ihren eigenen Zirkus gründen: eine eigene Show, ein eigener Name, ein eigener Look & Feel – und eine Produktion, die wirklich ihr gehört. In dieser Folge erzählt sie zum ersten Mal ausführlich, was hinter diesem großen Traum steckt: warum sich der Schritt gerade jetzt richtig anfühlt, welche Erfahrungen sie aus ihren bisherigen Engagements und aus ihrer Community mitnimmt (inklusive Ticketverkauf) – und wie sie den Weg dorthin konkret plant. Die Folge verbindet Kunst und Business: Showkonzept, Brandaufbau, Zirkuszelt vs. Theater, Größe und Ticketpreise, Produktionskosten, Team & Partner – aber auch die Frage, was im Zirkus oft fehlt: Nahbarkeit. Lea will, dass Artist*innen nicht nur als “Disziplin” wahrgenommen werden, sondern als Menschen, die das Publikum schon vor der Show kennenlernen kann – über Social Media, Doku-Elemente, Challenges und echte Fallhöhe. Außerdem nimmt Lea euch mit nach Antwerpen, wo Freunde von ihr an einer eigenen Dinner-Show arbeiten, und spricht über ihre aktuelle Trainingsphase: Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft motiviert sie gerade enorm – inklusive Visualisierung, Analyse und einem „Master-Video“ ihrer Kür. | 52m 50s | ||||||
| 3/8/26 | 31 - Wie geht's nach dem Wettkampf weiter? | Zurück in Paris – und gleichzeitig ständig unterwegs zwischen Deutschland und Frankreich: In dieser Folge der Zirkus Hotline erzählt Lea, wie es sich anfühlt, in Parallelwelten zu leben: Wettkampf-Turnhalle, 800-Leute-Show im Moulin Rouge und eine LED-Rad-Gala in Düsseldorf – alles innerhalb weniger Tage. Außerdem geht’s um die große Frage nach den German Open: Wie soll die Kür weitergehen? Lea spricht offen über Feedback („zu artistisch“), warum sie sich jetzt bewusst an die Wettkampf-Logik anpasst, eine neue Mainstream-Musik gewählt hat (noch geheim 👀), Elemente umgebaut hat – und wie sie sich Ziele setzt, ohne sich am „Gewinnen“ aufzuhängen. Zum Schluss beantwortet Lea Community-Fragen: ✅ Trainiert sie Figuren auf beiden Seiten? ✅ Hat sie noch Muskelkater – und wie trainiert sie auf Reisen? ✅ Wie war die Zirkusschule (Fächer, Struktur, Schauspiel/Movement, Sicherheit & Mindset)? 📩 Du willst auch eine Frage stellen? Schick eine Sprachnachricht an die Zirkus Hotline (Infos in den Shownotes). | 37m 53s | ||||||
| 3/1/26 | 30 - Erster Cyr Wettkampf der Saison | In Folge 30 meldet sich Lea direkt nach dem Wettkampf aus Bielefeld: Sie ist bei den German Open gestartet – und nimmt euch ganz frisch mit in ihre Gedankenwelt zwischen Adrenalin, Auswertung und Einordnung. Lea beschreibt, wie stark ein Wettkampf im Moment selbst „alles“ einnimmt – und warum es trotzdem wichtig ist, solche Projekte ernst zu nehmen, sie aber danach wieder ins große Ganze einzuordnen. Denn: Für ihre Karriere als Zirkusartistin ist Wettkampf kein Muss, sondern ein persönliches Projekt – das durch Social Media und Erwartungen von außen aber eine zusätzliche Ebene bekommt. Sportlich läuft es solide, aber nicht ideal: Lea wird 4., hinter drei Athletinnen aus dem deutschen Nationalteam. Entscheidend sind diesmal vor allem Wertung & Strategie: In beiden Küren werden Elemente nicht anerkannt, wodurch gleich mehrere Abzüge zusammenkommen (u. a. weil ihr am Ende ein anerkanntes Element zur Mindestanzahl fehlt und eine Elementgruppe nicht abgedeckt ist). Lea erkennt: Für die nächsten Starts muss der Fokus stärker darauf liegen, dass Elemente sicher zählen – nicht nur darauf, maximale Schwierigkeit zu riskieren. Spannend ist auch ihr Blick auf Nervosität: Lea war weniger nervös als erwartet, weil Vorbereitung, Visualisierung und Routinen helfen – und weil sie sich vor allem auf eine starke Performance konzentriert hat. Besonders berührt hat sie, dass viele von euch vor Ort waren und online mitgefiebert haben. Zum Schluss wird’s persönlicher: Nach dem Event kommt ein vertrautes Gefühl von projektbedingter Einsamkeit – dieses „rein in die Bubble, raus aus der Bubble“. Lea spricht offen darüber, wie sie damit umgeht: Emotionen zulassen, runterfahren, ankommen – wissend, dass diese Phase wieder vorbeigeht. Ihr Fazit der Woche: Wettkämpfe sind Spiele. Man darf sie wichtig nehmen, aus ihnen lernen – und dann geht das Leben weiter. | 33m 58s | ||||||
| 2/22/26 | ![]() 29 - Wohlfühlfolge, eure Fragen, Gedanken & Themen die mich gerade beschäftigen | In dieser Wohlfühlfolge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit Tee-auf-der-Couch-Vibe, Gedanken aus dem Alltag und ganz vielen Community-Fragen. Sie erzählt, warum sie am besten funktioniert, wenn sie viel um die Ohren hat: volle Tage machen sie produktiver und glücklicher, während zu viel „Leerlauf“ schnell in Langeweile kippt – besonders, wenn sie in Paris viel allein ist. Gleichzeitig teasert sie an, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Reisen, Wettkampf und Gala anstehen. Ein persönlicheres Thema spricht Lea ebenfalls an: Menschen in ihren Videos. Sie erklärt, dass niemand in ihren Content „gehört“ und dass andere Personen selbst entscheiden, ob und wie sie online stattfinden möchten. Fragen zu privaten Menschen beantwortet sie deshalb bewusst nicht – aus Respekt und weil sie nie für andere sprechen will. Aus der Community kommt u. a. die Frage: Wie knüpft man Anschluss in neuen Gruppen? Lea teilt praktische Tipps (aktiv vorstellen, Namen merken, einfache Einstiegsfragen, Verbindungen zwischen Menschen finden) – und warum es oft schon hilft, einfach diejenige zu sein, die das Eis bricht. Außerdem gibt sie ein Update zu den Weltmeisterschaften in Göttingen (1.–4. Juli): Sea-Rad findet an drei Tagen statt (Do–Sa). Am Donnerstag ist der „Hauptwettkampf“ (Technical + Artistic), die Top 5 qualifizieren sich fürs Finale am Samstag; am Freitag steht zusätzlich das Battle an. Weitere Fragen drehen sich um Beziehungen & Kinder im Zirkusleben, das Thema Verletzungsrisiko bei Freizeitaktivitäten, Imposter-Syndrom (und wie ihr Selbstbild sich über die Jahre verändert hat) sowie Heimweh – das sie eher als Wunsch nach einem stabilen „Zuhause“ beschreibt. Zum Schluss wird’s sportlich: Lea blickt auf ihren ersten Wettkampf der Saison in Bielefeld (nächstes Wochenende). Für sie ist es ein Testlauf vor der WM – sie geht offen rein, neugierig auf Nerven, Druck und Performance. Und sie kündigt an: Sie wird ihre Kür(en) zeigen – egal ob perfekt oder chaotisch. | 53m 35s | ||||||
| 2/15/26 | 28 - Ich habe meine SOLO Nummer im Moulin Rouge in Paris performt | Diese Woche meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – denn ihr eigentlich gemütlicher Podcast-Tag kippt spontan komplett: Kurz nach 19 Uhr bekommt sie den Anruf, dass im Moulin Rouge kurzfristig jemand ausgefallen ist (Valentinstag, volle Shows) und sie einspringen soll. Ihr Bühnenpartner Francis ist nicht in der Stadt – also bietet Lea an, ihr Solo zu performen, obwohl sie die Nummer seit über zwei Jahren nicht mehr gespielt hat. Innerhalb von ca. 1 Stunde 45 Minuten organisiert sie alles: Kostüm aus dem Apartment holen, Musik checken, schminken, Kostüm bügeln lassen und die Choreografie per Video auffrischen. Bühnentest und Lichtprobe sind nicht möglich, weil das Dinner bereits läuft – sie geht also “kalt” auf die Bühne. Zusätzlich bereitet sie sich oben im Trainingsraum vor (mit einem schwereren Trainingsrad), performt unten aber mit dem leichteren Duo-Rad, das sich deutlich schneller und „bounciger“ anfühlt. Trotz Aufregung läuft die Nummer gut, das Publikum jubelt, und Lea ist überrascht, wie ruhig sie auf der Bühne bleibt. Nach der ersten und zweiten Show trainiert sie jeweils noch – und lacht darüber, dass sie morgens „aus Intuition“ einen Ruhetag gemacht hat, der sich im Nachhinein perfekt anfühlt. Im zweiten Teil gibt sie ein Update zu ihrer Wettkampfvorbereitung: In zwei Wochen steht in Bielefeld ihr erster Wettkampf der Saison an. Die Technical-Kür steht bereits weitgehend, bei der Artistik-Kür war vor allem die Musikwahl und die Struktur eine Herausforderung (13 Elemente möglich, 10 zählen, bei nur 3:15 Minuten). Ein bisher eingeplantes Element (Scorpion Coin Spin) fällt wegen Regeländerung raus, stattdessen arbeitet sie an einem neuen, noch geheimen Element, das sie erst seit wenigen Tagen übt und bis zum Wettkampf „als Überraschung“ behalten will. Ziel ist vor allem eine sichere, schöne Kür – mit Spaß, Stolz und ohne unnötiges Sturzrisiko. Zum Schluss beantwortet Lea eine Frage aus dem Instagram-Sticker: Welches Level an Berühmtheit wäre ihr zu viel? Sie fühlt sich selbst nicht wirklich „berühmt“, wird aber öfter erkannt – bisher immer positiv. Zu viel wäre es, wenn Menschen das ausnutzen (Klatschpresse, unangenehme Situationen, Stalking) oder Privates mit Familie nicht mehr möglich wäre. Wichtig ist ihr außerdem, „für etwas“ bekannt zu sein – nicht berühmt um der Berühmtheit willen. Außerdem teilt sie einen Social-Media-Gedanken: Durch KI und den Wandel auf TikTok sieht sie Potenzial für Nischen- und „Facetime-Content“ (weniger Schnitt, mehr direkt in die Kamera sprechen). Sie überlegt, das testweise zu probieren – entweder auf ihrem Hauptaccount oder einem zweiten „Spam“-Account – und will dazu Feedback. Eine sehr spontane, adrenalinhaltige Folge über Showbusiness-Momente, Vertrauen in die eigene Intuition und den Feinschliff Richtung Wettkampf. | 43m 02s | ||||||
| 2/8/26 | 27 - Mein erster Wettkampf dieses Jahr | In dieser Folge meldet sich Lea aus München. Sie ist von Cirque du Soleil zur Deutschland-Premiere von Alegria eingeladen, begleitet die Show als Content Creatorin und nimmt euch mit hinter die Kulissen. Neben Einblicken in den Dreh-Alltag erzählt sie von zwei unerwarteten Begegnungen, die ihr direkt das Gefühl geben, genau am richtigen Ort zu sein – und spricht darüber, warum „Zufälle“ manchmal wie kleine Bestätigungen wirken, wenn man viel alleine unterwegs ist. Ein großer Schwerpunkt der Episode ist Leas erster Wettkampf des Jahres: Sie startet am 28. Februar in Bielefeld bei den German Open im Cyr Wheel (Rhönrad / Cyr Rad). Lea erklärt, warum dieser Wettkampf kein Quali-Event für die WM ist, für sie aber trotzdem enorm wichtig ist – als Testlauf, Standortbestimmung und Deadline, um ihre Küren rechtzeitig wettkampffähig zu bekommen. Dabei gibt sie einen sehr ehrlichen Einblick in den Druck, der mit dem Status als amtierende Weltmeisterin mitschwingt, und warum sie den Wettkampf vor allem als Lernchance sieht. Lea erklärt außerdem verständlich den Unterschied zwischen Technischer Kür und Musikkür, warum eine Wettkampfkür ganz anders funktioniert als eine Bühnen-Nummer und weshalb es so herausfordernd ist, in 3:15 Minuten schwere Elemente „back-to-back“ auf Musik zu turnen, ohne dass Ausführung und Artistik leiden. Sie beschreibt ihren Prozess der Musikauswahl, das Bauen einer „Traum-Kür“ im Schnittprogramm und den Reality-Check im Training – inklusive dem Moment, in dem sie die Kür zunächst komplett demotiviert, bevor sie den Plan anpasst und realistisch neu aufsetzt. Im zweiten Teil beantwortet Lea zwei Sprachnachrichten aus der Community: Empfehlungen für Shows mit Fokus auf ästhetische Akrobatik (inklusive einer Einordnung zu Alegria und warum Publikum/Energie eine Show stark beeinflussen kann). Warum ihre Duo-Nummer mit Francis trotz tausender Shows nicht langweilig wird – und warum Routine auf der Bühne erst echte Interpretation möglich macht. Zum Abschluss teilt Lea erste Creator-Empfehlungen aus der „Randsport“- und Zirkuswelt und erklärt, warum diese Kombination aus Artistin sein und täglich Content produzieren in der Szene noch immer selten ist. | 51m 02s | ||||||
| 2/1/26 | 26 - Wohlfühlfolge, eure Fragen, Moulin Rouge in Paris und Training | Lea ist zurück in Paris und lädt zu einer echten Wohlfühlfolge ein. Auf der Couch, mit Kaffee und kleinen Snacks, beantwortet sie eure Fragen und nimmt euch mit in ihren Alltag im Moulin Rouge. Weil sie diesmal nur drei Abende pro Woche spielt, erlebt sie zum ersten Mal seit Langem, wie sich freie Abende wirklich anfühlen und warum das mental einen größeren Unterschied macht, als viele denken. In der Episode geht es um Hustle Culture, Regeneration und darum, was hinter den Kulissen passiert, wenn Social Media nicht alles zeigt. Lea erzählt, wie sie ihre Projekte, Schnittjobs und „klassische Büroaufgaben“ organisiert, warum ein abgesagtes Deutschland-Meeting ihr Wochenende gerettet hat und wie sie lernt, Pausen nicht als Stillstand zu sehen. Ein großes Thema ist außerdem Training. Lea steckt mitten in der Vorbereitung auf die Cyr Wheel Weltmeisterschaft im Sommer in Göttingen und spricht offen über Ziele, Mindset und neue Anforderungen. Sie trainiert aktuell viel mit Francis, der an schwierigen Tricks arbeitet, und erklärt nebenbei, was Francis eigentlich an seinen freien Tagen macht. Aus euren Sprachnachrichten entstehen mehrere spannende Deep Dives. Lea beantwortet die Frage, warum die Duo Unity Cyr Wheel Nummer seit Jahren weitgehend gleich geblieben ist und weshalb Veränderungen im Duo so viel schwieriger sind als im Solo. Außerdem erzählt sie, wie und warum sie von englischem Content zu Zirkuslea auf Deutsch gewechselt ist, welche alten Kanäle es noch gibt und warum sie diese Reise sichtbar lassen möchte. In einer weiteren Frage geht es um Motorradnummern im Zirkus, die berüchtigte „Todeskugel“, BMX und warum nicht jede Nummer jedem gefallen muss. Lea ordnet das Branding von Zirkus Flic Flac ein, spricht über Respekt für die Performer und darüber, wie sich solche Acts inzwischen auch modernisieren, zum Beispiel mit E-Bikes. Zum Schluss wird die Folge sehr persönlich. Lea spricht über ein schnelllebiges Leben, wie sie trotzdem präsent bleibt und warum Training sie immer wieder erdet. Ihr Wochenmotto lautet: Mach Dinge auch mit Angst. Die Angst verschwindet nicht unbedingt, aber der Umgang damit wird besser, Schritt für Schritt. | 49m 23s | ||||||
| 1/25/26 | 25 - Monte Carlo und Cirque De Demain Circus Festivals | Lea meldet sich diese Woche aus Paris mit einer ungewohnt rauen Stimme, denn hinter ihr liegt eine intensive Festival-Woche zwischen Monte Carlo und Paris. In dieser Folge der Zirkus Hotline dreht sich alles um die große Zirkus Festival Season und um die Frage, was diese Events wirklich ausmacht. Bühne, Wettbewerb, Preise, Networking, Partys und die echten Karrieremomente, die oft erst nach der Show entstehen. Im Fokus steht das International Circus Festival of Monte-Carlo. Lea erklärt verständlich, wie man überhaupt dorthin kommt, warum man sich nicht einfach bewerben kann, sondern eingeladen werden muss, und welche Rolle Scouts, Agenten und das Festival-Komitee spielen. Sie spricht über die Bedeutung einer Einladung für die Karriere, über die berühmten Gold-, Silber- und Bronze-Clowns, über Zusatzpreise und über das Format New Generation für junge Talente. Außerdem teilt sie Eindrücke aus den Shows, erzählt von beeindruckenden Nummern und ordnet ein, warum in Monte Carlo weiterhin Tiernummern Teil des Programms sind. Anschließend geht es nach Paris zum Festival Mondial du Cirque de Demain, dem modernen Pendant. Hier stehen junge Artistinnen und Artisten, moderner Zirkus und der Zirkus von morgen im Mittelpunkt. Lea erzählt von ihrer eigenen Geschichte mit dem Festival, ihrem damaligen Wettbewerbserlebnis und warum sie sich dort heute besonders verbunden fühlt. Dazu kommen Einblicke in die Szene, Wiedersehen mit Kolleginnen und Kollegen, Begegnungen mit Casting-Direktoren und eine witzige Anekdote darüber, wie weit ihre Social-Media-Reichweite inzwischen reicht. Zum Abschluss wird Lea persönlich und spricht ehrlich über Hustle, hohe Arbeitslast und den Druck, ständig unterwegs und produktiv zu sein, und warum ihr Zuverlässigkeit so wichtig ist, dass der Podcast trotz allem pünktlich erscheint. | 38m 37s | ||||||
| 1/18/26 | 24 - Zurück im Moulin Rouge in Paris | Zurück in Paris im Moulin Rouge, aber auch mit dem Cirque du Soleil und Francis unterwegs :) | 30m 54s | ||||||
| 1/11/26 | 23 - Meine Überraschung in Budapest | Lea meldet sich diesmal live aus Budapest. In dieser Folge erzählt sie, wie intensiv und besonders die dreieinhalb Wochen im Mannheimer Weihnachtszirkus wirklich waren. 34 Shows, viele Begegnungen mit euch in den Pausen und ein Gefühl von Community, das sie so in Deutschland noch nie erlebt hat. Außerdem berichtet Lea von der großen Überraschung am Ende des Engagements: Lea und Francis gewinnen den Publikumspreis. Sie erzählt, warum sie damit nicht gerechnet hat, was dieser Preis bedeutet und warum es eine besondere Bestätigung ist, auch Menschen überzeugt zu haben, die sie vorher nicht kannten. Lea spricht über die finalen Zahlen hinter ihrem Rabattcode LEA10 und warum 3660 verkaufte Tickets für sie und die Produktion ein echter Gamechanger sind. Dazu gibt es Einblicke hinter die Kulissen der letzten Show, vom Packen während der Vorstellung bis zum Abschiedsabend mit dem Team. Es geht weiter mit einem Studio Fotoshooting mit dem Cyr Wheel, einer überraschenden Einladung per Video Nachricht und einem Ausblick darauf, wie sich ihre Karriere gerade verändert, wenn Produktionen aktiv auf sie zukommen. Zum Schluss erzählt Lea, warum sie jetzt in Budapest ist: als VIP beim Budapest Circus Festival. Sie nimmt euch mit in Festival Vibes, internationale Begegnungen und das Gefühl, wie sehr Zirkus Menschen über Länder und Grenzen hinweg verbindet. In den Hörerfragen geht es um Unfälle im Zirkus, Sicherheit in der Luftakrobatik und wie Lea selbst Risiko einschätzt. Außerdem beantwortet sie Fragen zu Hair Hanging und dazu, wie viel Lea und Francis im Duo überhaupt noch trainieren und warum sie aktuell keine neuen Figuren in die Nummer einbauen. Am Ende gibt es einen Ausblick auf den nächsten Abschnitt: zurück nach Ulm, Sachen umpacken und dann wieder nach Paris ins Moulin Rouge. | 39m 32s | ||||||
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