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250 Jahre USA – Spurensuche in Indiana & North Dakota
Jul 3, 2026
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Costa Rica: Wie Tourismus den Regenwald schützt
Jul 3, 2026
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Reisen mit Kindern
Jun 26, 2026
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7/3/26 | 250 Jahre USA – Spurensuche in Indiana & North Dakota | In dieser besonderen Folge reisen wir in die USA. Aber nicht nur an einen Ort, sondern auch in die Vergangenheit. Dahin, wo alles begann, vor 250 Jahren. Denn die USA feiern an diesem Wochenende ja einen runden Geburtstag. Gerade bei den USA haben viele gleich Bilder im Kopf: New York, Grand Canyon, Hollywood, Highways. Aber Reisen heißt für uns ja nicht nur: schöne Orte zeigen. Reisen heißt auch: ein Land verstehen wollen. Seine Landschaften, seine Geschichten und vielleicht auch seine Widersprüche. Und genau die wollen wir diesmal entdecken. Unsere beiden USA-Korrespondenten Sarah Schmidt und Torben Börgers sind für uns im Land unterwegs gewesen – in Indiana und in North Dakota. Sie haben ein ganz anderes Amerika kennengelernt, als das, was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen. Torben hat sich für diese Ausgabe ins Schlachtengetümmel geworfen. Vor 250 Jahren kämpften die Soldaten der Rebellion für die Unabhängigkeit der USA – gegen Großbritannien. Jedes Jahr werden diese Schlachten mit viel Aufwand und Liebe zum Detail nachgespielt, in historischen Uniformen, mit Musketen und Kanonen, mit Übernachten im Zelt und Lagerfeuerromantik. Warum machen die Amerikaner das? Wie denken sie über den Gründungsmythos der Vereinigten Staaten? Torben hat sich eingereiht in die Truppen der Rebellen. Und, Achtung! – Er hat sich für uns sogar vorübergehend erschießen lassen – mit einer Platzpatrone. Sarah Schmidt war für uns in North Dakota – und einer ganz anderen Geschichte auf der Spur. Die Siedler auf dem Weg durch die Prärie, Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht und Rodeos bis heute das Bild des "echten" Amerika. In North Dakota sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt. Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten Feiern? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom "Wilden Westen" zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren? Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti. | — | ||||||
| 7/3/26 | Costa Rica: Wie Tourismus den Regenwald schützt | Costa Rica-Reisende erwartet ein mittelamerikanisches Land, das zu mehr als die Hälfte mit Wald bedeckt ist – wieder. Denn Costa Rica hat sich schon vor Längerem entschieden, in die Aufforstung des Regenwaldes zu investieren, damit die tropische Flora und Fauna wieder aufblühen. Möglich machen das auch Touristen, also zahlende Gäste, deren Eintrittsgelder in den Erhalt der inzwischen rund 30 Nationalparks des Landes fließen. Nicht nur in Sachen Naturschutz, sondern auch beim Thema Tourismus gilt das Land damit als Vorreiter unter den mittelamerikanischen Staaten. Urlauber können der Tierwelt in den weitläufigen Regenwäldern begegnen, allen voran dem Nationaltier Costa Ricas, dem Faultier, mit dem allerorts im Land geworben wird. Es passt auch gut zur Lebensphilosophie der Costa-Ricaner: Pura Vida! Das steht auch für Gelassenheit, die das Faultier quasi auch im Namen trägt. Doch bei all der entspannten und gemütlichen Mentalität wird sich in Costa Rica nicht zurückgelehnt, wenn es um den Tierschutz geht: Ohne engagierte Initiativen in allen Teilen des Landes hätten es viele Tierarten schwerer, zu überleben. Denn wo Tier und Mensch so dicht beieinander leben wie in Costa Rica, sind nicht nur perfekte Schnappschüsse möglich, sondern auch Gefahren für die Tiere möglich. Aber es gibt vielfältige Abhilfen - unter anderem auch dank der Touristen, die ins Land kommen! | — | ||||||
| 6/26/26 | Reisen mit Kindern | Die Sommerferien stehen vor der Tür - und mit ihnen die große Frage: Kann Urlaub mit Kindern überhaupt entspannend sein? Zwischen Organisation, Kosten, Erwartungen und den Bedürfnissen aller Familienmitglieder wird die gemeinsame Auszeit oft zum Balanceakt. Für diese Folge von "Zwischen Hamburg und Haiti" besucht Reporterin Clea Schnitzlein einen Ferienhof in Franken. Dort erleben Kinder Ferien zwischen Ziegenfütterung, Traktorfahrten und Lagerfeuer. Eltern erzählen, warum sie sich bewusst für Urlaub auf dem Bauernhof entscheiden und was für sie eine gelungene Familienreise ausmacht. Außerdem spricht die Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkel über aktuelle Trends im Familienurlaub, den wachsenden Anspruch an die perfekte Auszeit und darüber, wie sich veränderte Familienstrukturen auf das Reiseverhalten auswirken. Doch die Folge blickt auch auf die Realität vieler Familien: Nicht alle können sich eine Urlaubsreise leisten. Alleinerziehende berichten von finanziellen Herausforderungen und davon, wie sie ihren Kindern trotzdem unvergessliche Ferien ermöglichen wollen. weitere Informationen: Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkel https://kerstin-heuwinkel.de/ Zahlen des Deutschen Tourismusverbandes 2025 https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/user_upload/Footer/Presse/Zahlen-Daten-Fakten_2025.pdf Reportage: Wenn die Ferienzeit zur finanziellen Herausforderung wird https://www.ndr.de/nachrichten/info/jugenderholungswerk-100.html Podcast-Tipp: Wenn Ihr wissen wollt, wie andere Eltern ihren Alltag gestalten, hört doch mal rein in "Eltern ohne Filter". Mütter und Väter erzählen ungefiltert von ihrem Leben als Eltern. Vom irrsinnigen Glück. Vom ganz normalen Wahnsinn. Und von ihren dunklen Momenten. Es ist und bleibt ein Abenteuer. Eltern ohne Filter · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören! https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:821f9bc1b027e65d/ | — | ||||||
| 6/12/26 | Oulu . Fahrradparadies und Europäische Kulturhauptstadt 2026✨ | culturetravel+3 | — | Paska Kaupunni | OuluFinnland+5 | OuluEuropäische Kulturhauptstadt+5 | — | 30m 19s | |
| 6/12/26 | Was Street-Art in Vancouver erzählt✨ | Street ArtMigration+5 | Michael Marek | Rocky Mountaineer | VancouverMount Pleasant+1 | Street ArtVancouver+5 | — | 38m 12s | |
| 6/5/26 | Iran - Alltag im Ausnahmezustand✨ | Iraneconomic crisis+4 | — | — | IranTeheran+3 | IranTeheran+7 | — | 35m 56s | |
| 5/22/26 | Hampi - Die sagenumwobene Tempelstadt im Süden Indiens✨ | Hampihistorical sites+4 | — | Penguin-VerlagVictory City | HampiIndien | Hampitemple city+6 | — | 42m 00s | |
| 5/22/26 | Wir feiern Geburtstag: 75 Jahre "Zwischen Hamburg und Haiti"✨ | anniversarytravel stories+5 | — | NDR InfoZwischen Hamburg und Haiti | — | anniversarytravel+5 | — | 35m 40s | |
| 5/15/26 | Madeira: Wenn immer Frühling ist✨ | Madeiratravel+4 | — | BananePoncha | MadeiraAtlantik+3 | Madeiratravel+5 | — | 31m 33s | |
| 5/8/26 | Göteborg: rau und liebenswert✨ | Göteborgtravel+3 | Johanna Olzon | VolvoSKF | GöteborgSchweden+2 | GöteborgMerle Schaack+5 | — | 28m 20s | |
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| 5/1/26 | Winteralltag auf den Lofoten✨ | winter lifeLofoten Islands+4 | — | Nordseereport: Abenteuer Lofoten – Norwegens Insel-Juwel | LofotenNordnorwegen+1 | Lofotenwinter+6 | — | 42m 51s | |
| 4/24/26 | Ein Ort, zwei Länder: Grenzerfahrungen in Baarle✨ | border experiencesenclaves+4 | — | — | BaarleBelgien+5 | Baarleenclaves+5 | — | 35m 03s | |
| 4/17/26 | Sanary-sur-Mer - Hauptstadt der Exil-Literatur✨ | exile literatureCôte d’Azur+3 | Knut Benzner | NDR Info | Sanary-sur-MerCôte d’Azur+1 | Sanary-sur-Merexile+6 | — | 41m 02s | |
| 4/10/26 | Ägyptens Oasen - die Lebensader der Westlichen Wüste✨ | OasenÄgypten+4 | — | — | ÄgyptenWestliche Wüste+7 | OasenÄgypten+5 | — | 36m 31s | |
| 3/29/26 | Spanien abseits der Küsten✨ | Spaintravel+4 | — | 50 Gründe, Andalusien zu lieben | SpanienMadrid+4 | SpainJaén+5 | — | 26m 41s | |
| 3/27/26 | Travel like a local - Polen✨ | travelPoland+4 | Kate Menzyk | — | PolenOstsee+3 | Polandtravel+7 | — | 32m 10s | |
| 3/20/26 | Narvik – Winterträume und Wandel✨ | Norwaytourism+3 | Marie Wang | — | NarvikNorwegen+2 | NarvikJohannes Koch+8 | — | 33m 50s | |
| 3/13/26 | Route 66 - eine Straße als Chronik Amerikas✨ | Route 66American history+3 | — | NDR InfoAmerika, wir müssen reden | ChicagoPazifik+1 | Route 66American history+5 | — | 32m 49s | |
| 3/6/26 | Isle of Man - Keltisches Kleinod in der Irischen See✨ | Isle of Manmotorcycling+4 | — | — | Isle of ManIrische See+2 | Isle of Manmotorcycle+6 | — | 30m 54s | |
| 2/27/26 | Spitzbergen - Leben am Limit der Arktis✨ | Arctic lifeclimate change+4 | Michael Marek | Norwegen | SpitzbergenSvalbard+1 | SpitzbergenSvalbard+8 | — | 32m 44s | |
| 2/20/26 | La Palma - grüne Vulkaninsel im Atlantik | Und er qualmt noch immer! Seit seinem Ausbruch am 19. September 2021 ist der Tajogaite nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. 83 Tage lang spuckte der Vulkan Feuer, riesige Lavamassen schoben sich glühend über die grüne Insel bis in den Atlantik. Es war der längste historische Ausbruch auf La Palma. Rund 1.600 Gebäude wurden zerstört, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Noch heute steigt Dampf aus den Poren und Spalten des Vulkans in den kanarischen Himmel. Vulkanologen beruhigen allerdings, es handele sich überwiegend um reinen Wasserdampf. Eine Wanderung über das erkaltete Lavafeld ist ein spezielles Erlebnis. Mindestens ebenso sehenswert ist die Hauptstadt der Insel Santa Cruz. Der historische Stadtkern ist bestens erhalten, bunte Holzbalkone und ein Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Der Hafen der Stadt gehörte im 16. Jahrhundert zu den größten in Europa, war wichtiger Handelsplatz zwischen Spanien, Europa und Amerika. Kleine urige Restaurants und Cafés bieten genügend Abwechslung und Entspannung bei einem Stadtbummel. Nicht versäumen sollte man auf La Palma ein Bad im Atlantik. Auch in den Wintermonaten sinken die Temperaturen selten unter 18 Grad, kleine, meist leere Buchten mit feinem, schwarzen Lavastrand sind eine besondere Erfahrung. Wem allerdings der Atlantik mit seinen Wellen und Strömungen zu gefährlich ist, dem seien sogenannte Natur-Pools empfohlen. Kleine von Lavafelsen umgebene natürliche Buchten, so gebaut, dass ein Bad im Atlantik gefahrlos möglich ist. La Palma, die grüne Vulkaninsel im Atlantik, hat ihren Gästen einiges zu bieten. https://www.ardmediathek.de/video/reisen/la-palma-ein-kleines-paradies/hr/ZjFmZjdhZGQtNDNiZi00Y2QwLThiYjItYzdmM2JiZjg2MmMz Reportagen von Carsten Vick | — | ||||||
| 2/13/26 | Schottland im Zeichen von Harry Potter | In der schottischen Hauptstadt Edinburgh wimmelt es nur so von Harry Potter-Fans: Das liegt nicht nur daran, dass die Autorin der Fantasy-Reihe Joanne K. Rowling hier ihre Bücher geschrieben hat und nach wie vor dort lebt. Sie soll sich für ihre Geschichten um die Zauberschüler Harry, Ron und Hermine auch von allerlei Lokalkolorit in Edinburgh inspiriert haben lassen. Darauf jedenfalls bauen die Guides, die Fans durch die Altstadt führen – ganz im Zeichen von Harry Potter. Auf Free-Walking-Touren durch Edinburgh hören die Teilnehmer etwa, welches College Pate gestanden haben soll für Hogwarts, der Zauberschule, die Harry, Ron und Hermine in allen sieben Romanen besuchen. Und wer noch nicht weiß, wo Rowling die Namen für ihre Charaktere herhat, kann sich auf dem Greyfriar’s Kirkyard selbst auf die Suche machen, ehe er sich in der „echten“ Winkelgasse mit allerlei Harry Potter-Merchandise eindeckt: Für die Einkaufsstraße in „Harry Potter“ soll Rowling nämlich die Victoria Street in Edinburghs Altstadt vor Augen gehabt haben. Doch was ist dran an den heute so üppig ausgeschlachteten Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit? Alles nur Marketing, um Touristen neben Whiskey und Golf auch mit „Harry Potter“ nach Schottland zu locken? Fest steht jedenfalls, dass es auch außerhalb von Edinburgh „echte“ Anlaufpunkte im Zeichen von Harry Potter gibt. Denn die Filme wurden nicht nur in den Warner Bros. Studios in London gedreht, sondern auch in den schottischen Highlands. Fans zieht es heute etwa an den Ort, wo auch die Regisseure Station machten, um die Beerdigungsszene von Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore zu drehen. Oder zum Schwarzen See von Hogwarts, für den die Regisseure den Loch Shiel in den schottischen Highlands gewählt haben – just in der Nähe des heute vielbereisten Glenfinnan Viadcuts, über den auch der „echte“ Howgwarts Express hinwegfährt. Simon Berninger hat sich auf eine magische Reise nach Schottland begeben – und erzählt, ob er verzaubert zurückgekommen ist. | — | ||||||
| 1/30/26 | Ein Tag Istanbul - Dorfgefühle, Dampf und Drag | Der Tag in Istanbul beginnt in Cihangir, an einem Tisch, der sich immer weiter füllt. Mit Schälchen und Pfannen voller selbstgemachter Spezialitäten. Im "Van Kahvalti" wird klar: Türkisches Essen ist weit mehr als Döner Kebap. Das Frühstück gleicht eher einem Festmahl. Es ist opulent, gesellig und lädt zum Verweilen ein. Der anschließende Verdauungsspaziergang führt nach Galata, dem historischen Handelszentrum auf der europäischen Seite. Touristen scharen sich um den Galata-Turm, eines der bekanntesten Wahrzeichen Istanbuls. Nur ein paar Straßen weiter wirkt die Millionenstadt dann plötzlich wie ein Dorf. In den schmalen Straßen kennen Händler ihre Kundschaft seit Generationen. Der Instrumentenhändler Ahmet erzählt von Musik, Hippies und davon, wie sich Istanbul verändert hat, ohne seinen Kern zu verlieren. Im historischen Kilic Ali Pasa Hamam verschwinden Straßenlärm und Hektik. Frauen sitzen beisammen, trinken Tee und reden. Das Hamam das Badehaus ist kein stiller Ort, sondern ein sozialer Raum. Ein Ort, an dem sich zeigt, wie sich Traditionen verändern, ohne ganz zu verschwinden. Am Abend wird Istanbul politisch. Drag Queen Florence Delight, bekannt als "The Cunt of Istanbul", bereitet sich auf ihren Auftritt vor. Auf der Bühne wird aus Performance Protest. Denn queere Räume werden immer weniger, der Druck auf die Szene wächst. Mit schillernden Kostümen, exzentrischem Make-up und voller Energie steht die Drag Queen auf der Bühne. Ihr Auftritt ist Ausdruck von Freiheit und zeigt Haltung gegen die Verdrängung. Dieser Tag in Istanbul führt durch Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten: Genuss und Kommerz, Chaos und Entspannung, Freiheit und Bedrohung. Wir erleben eine Stadt, die sich ständig neu erfindet, ohne ihre Widersprüche aufzulösen. Johanna Sagmeister war einen Tag lang in Istanbul unterwegs. Abenteuer Türkei: Der Westen https://www.ardmediathek.de/video/laender-menschen-abenteuer/abenteuer-tuerkei-der-westen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMzE5MzRkYy02N2FmLTRiNzMtYTQxNy1mNGEwNjMzZmE2NDQ | — | ||||||
| 1/23/26 | Moldau - Von Gegensätzen und gutem Wein | Die Gegensätze beginnen gleich im Nachtzug von Bukarest nach Chișinău. Im zügigen Tempo durcheilt der Zug Rumänien auf dem Weg zur moldauischen Grenze. Im Bordbistro spielt der Barkeeper mit dem Schaffner ein Brettspiel, die Musik kommt aus einer neuen Bluetooth-Box. Im Abteil steckt das neue Ladegerät von unserem Reporter Valentin Beige in einer recht alten Steckdose. Nicht nur der Nachtzug steckt voller Gegensätze, auch das Land Moldau selbst ist voll von ihnen. Cafés, die von den Preisen und der Machart her auch in Budapest oder Berlin liegen könnten, treffen auf außergewöhnliche Kellerbars. Oder auch die Stadt Chișinău, die mit ihren beiden Gesichtern aufwartet: dem sowjetisch geprägten Teil und der historischen Altstadt mit kleinen Häusern und geschotterten Straßen. Und geschotterte Straßen führen auch quer durch das Land. Unter anderem auf dem Weg in die Region Orheiul Vechi, nach Alt-Orhei. Die Region ist seit der Steinzeit besiedelt und besticht mit beeindruckenden Felsenklöstern, wunderschönen Ausblicken und ganz viel Charme. Und um eines kommt kein Moldau-Besucher herum: Wein. In Moldau dreht sich vieles um Wein. Bis vor wenigen Jahren lieferte das Land viel Wein nach Russland. Seit einem Embargo ändert sich das und Moldau setzt jetzt auf Qualitätsweine. Doch ohne Exporte könnte die moldauische Weinbranche nicht überleben. Valentin Beige ist in den Nachtzug und nach Moldau gereist. Selbst die Grenzkontrollen nachts um drei haben ihn nicht abgehalten. Aber ein Tipp für alle Nachtzugliebhaber: auf der Fahrt von Chișinău nach Bukarest ist die Grenzkontrolle am Abend und danach winkt eine Runde Schlaf in diesem ganz besonderen Nachtzug. So besonders wie das gesamte Land Moldau. | — | ||||||
| 1/16/26 | Unterwegs in der Hohen Tatra | Das „kleinste Hochgebirge der Welt“ wird die Hohe Tatra gerne genannt. Auf 340 Quadratkilometern dehnt sie sich aus: zwei Drittel liegen in der Slowakei, ein Drittel in Polen, beide Teile sind Nationalparks und Unesco-Biosphärenreservat. Auf slowakischer Seite bildet eine Kette Zweieinhalb-Tausender ein schroffes unzugängliches Profil, das in seiner ganzen Schönheit vom Fuß der Tatra, von der Stadt Poprad aus, zu bewundern ist. Von Poprad aus starten die Züge, die Touristen wie Einheimische auf steilen, kurvenreichen Schmalspur-Trassen bis in sehenswerte, hoch gelegene Tourismus-Orte wie Stary Smokovec oder Tatranska Lomnica bringen. Dort starten Wanderwege, Skilifte und -pisten. Rucksack-Touristen schwärmen aus, um auf exponierten Steigen zu entlegenen Hütten zu wandern. Fast alle sind ganzjährig geöffnet und nicht per Hubschrauber versorgt. Schwerbeladene Lastenträger kümmern sich um Gas, Holz, Bier, Brot und alles, was Hüttenbewohner so brauchen. Strom gibt es dort oben nicht – dafür aber eine Mannschaft an Trägern, die mitunter Leib und Leben riskieren, um die Hütten zu versorgen. Nicht wegen der Bären, die es hier auch gibt, sondern wegen der Lawinengefahr. ARD Mediathek: Die Hohe Tatra im Reich der Bären https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/die-hohe-tatra-im-reich-der-baeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kZmJlYWMwYy1iZDMwLTRjMTgtOTFmMC0yYzgzYWYzYTM5ZTY | — | ||||||
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