
10 Minuten Wissen - Kunst
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Piet Mondrian – Komposition mit Rot, Blau und Gelb: Die Ordnung der reinen Harmonie
Jul 28, 2026
Unknown duration
Beliebteste Folge: Claude Monet - Die Seerosen: Das unendliche Spiel des Lichts
Jul 21, 2026
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Georgia O’Keeffe – Black Iris: Die Befreiung vom fremden Blick
Jul 14, 2026
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Jan van Eyck – Die Arnolfini-Hochzeit: Eine wegweisende Komposition und ihr ungelöstes Mysterium
Jul 7, 2026
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Jean-Michel Basquiat – Untitled (1982): Der ungeschönte Blick des Totenkopfes, der ins Leben schreit
Jun 30, 2026
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| Date | Episode | Description | Length | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7/28/26 | Piet Mondrian – Komposition mit Rot, Blau und Gelb: Die Ordnung der reinen Harmonie | Ein paar schwarze Linien, drei Primärfarben und ganz viel leuchtendes Weiß: Auf den ersten Blick wirkt Piet Mondrians berühmtes Meisterwerk überraschend schlicht – fast wie ein kühles, technisches Raster. Doch hinter dem kompakten Format verbirgt sich keineswegs ein Zufall, sondern die unermüdliche Suche nach einer tiefen, unsichtbaren Ordnung hinter unserer Welt. Wie aus idyllischen niederländischen Bäumen und Windmühlen ein völlig neues Verständnis von Kunst erwuchs, welche Rolle ein Pariser Neuanfang spielte und wie viel lebendige Handarbeit tatsächlich in diesen scheinbar starren Flächen steckt – all das erfährst du in dieser Folge.Weiterführende LinksDas Werk in hoher Auflösung: Google Arts & Culture – Komposition mit Rot, Blau und GelbWikipedia-Eintrag zum Künstler: Wikipedia – Piet MondrianWikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia (engl.) – Composition with Red, Blue and YellowWikipedia-Eintrag zur Kunstbewegung: Wikipedia – De StijlDas Spätwerk im MoMA New York: MoMA – Broadway Boogie WoogieKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 7/21/26 | Beliebteste Folge: Claude Monet - Die Seerosen: Das unendliche Spiel des Lichts | Wir machen eine kurze Sommerpause: Diese Woche gibt es noch einmal die bisher meistgehörte Folge.Nächste Woche, am 28. Juli sind wir mit einer neuen Folge zurück!Sie sind ein Universum aus Licht und Wasser: Claude Monets berühmte Seerosen. In dieser Folge von "10 Minuten Wissen: Kunst" tauchen wir ein in die Geschichte von Monets größter Obsession, die ihn die letzten 30 Jahre seines Lebens beschäftigte. Wir reisen nach Giverny und erleben, wie der Maler zum Architekten seines eigenen Motivs wurde – indem er Flüsse umleitete, gegen den Protest seiner Nachbarn einen Teich anlegte und einen Garten wie eine Farbpalette komponierte.Wir verfolgen seinen dramatischen Kampf gegen den Grauen Star, der seine Farbwahrnehmung radikal veränderte, und entdecken, wie diese Tragödie ihn an die Grenzen der Abstraktion trieb. Am Ende steht sein monumentales Geschenk an Frankreich: die großen Seerosen-Panoramen in der Orangerie in Paris, ein Werk, das seiner Zeit so weit voraus war, dass es erst Jahrzehnte später von den amerikanischen Expressionisten als Revolution verstanden wurde.Weiterführende Links:• Das Seerosen-Panorama in Paris: Musée de l'Orangerie – Offizielle Webseite (EN/FR)• Monets Garten heute: Fondation Monet in Giverny (EN)• Erkundet die Seerosen digital: Virtuelle Tour durch das Haus und den Garten• Vertieft euer Wissen: Wikipedia-Artikel zu den Seerosen-Bilder (EN)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 7/14/26 | Georgia O’Keeffe – Black Iris: Die Befreiung vom fremden Blick | Es ist eines der berühmtesten Gemälde der Moderne – und zugleich eines der hartnäckigsten Missverständnisse der Kunstgeschichte. Als Georgia O’Keeffe ihre „Black Iris“ auf die Leinwand bringt, stürzt sich die New Yorker Kunstwelt gierig auf die vermeintlich erotische Anatomie der Blüte. Doch hinter den sanften Farbverläufen tobt in Wahrheit ein stiller, radikaler Befreiungskampf. Diese Episode führt uns mitten hinein in den Konflikt einer Malerin, die sich weigerte, in die Schablonen der „weiblichen Kunst“ gepresst zu werden. Von den schattigen Häuserschluchten der New Yorker Wolkenkratzer bis hin zur kargen, unerbittlichen Weite New Mexicos: Erfahre, wie O’Keeffe ihre Ästhetik aus den Fesseln des männlichen Blicks rettete – und warum das größte Wagnis dieses Meisterwerks darin liegt, einfach nur unvoreingenommen hinzusehen.Weiterführende LinksDas Werk in hoher Auflösung: Black Iris auf WikipediaDas Werk im Museum: The Metropolitan Museum of Art – Black IrisWikipedia-Eintrag zur Künstlerin: Wikipedia – Georgia O’KeeffeWikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia – Black Iris (painting)Das Museum in Santa Fe: Georgia O’Keeffe MuseumDas Rekord-Kunstwerk: Crystal Bridges Museum of American Art – Jimson Weed/White Flower No. 1 (1932)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 7/7/26 | Jan van Eyck – Die Arnolfini-Hochzeit: Eine wegweisende Komposition und ihr ungelöstes Mysterium | Jan van Eycks Arnolfini-Porträt entzieht sich auch nach fast sechs Jahrhunderten einer eindeutigen Interpretation. Diese Episode beleuchtet die feinen Details der meisterhaften Komposition und wägt die verschiedenen kunsthistorischen Deutungsansätze ab – vom feierlichen Ehegelübde bis zum tragischen Totengedenken. Neben den verborgenen Symbolen im Raum zeichnet die Folge die wechselvolle Provenienz des Gemäldes nach, die vom burgundischen Hof über den spanischen Königspalast bis in die Londoner National Gallery führt. Dort steht das Werk nun im Zentrum einer außergewöhnlichen Zusammenführung, die einen völlig neuen Blick auf van Eycks wegweisende Porträtkunst ermöglicht.Weiterführende Links Das Werk in hoher Auflösung: Google Arts & Culture – The Arnolfini Portrait Wikipedia-Eintrag zum Künstler: Wikipedia – Jan van Eyck Wikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia – Arnolfini-Hochzeiti Das Bildnis aus der Gemäldegalerie Berlin: Jan van Eyck: Bildnis eines Mannes mit rotem Chaperon Das Original im Museum: The National Gallery London – The Arnolfini PortraitKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 6/30/26 | Jean-Michel Basquiat – Untitled (1982): Der ungeschönte Blick des Totenkopfes, der ins Leben schreit | Ein Werk von roher, hochexpressiver Kraft, das weit über seine Entstehungszeit hinausweist: Jean-Michel Basquiats Untitled konfrontiert uns mit einem starren Schädel auf azurblauem Grund – einem vielschichtigen Symbol für das Aufbegehren einer neuen Stimme im westlichen Kunstkanon und die fundamentalen Fragen der eigenen Identität. Abseits von nachträglicher Mythenbildung blickt diese Folge auf den visionären Kern einer Bildsprache, die die Grenzen zwischen Hoch- und Subkultur kompromisslos auflöste und die Zerrissenheit des modernen Seins einfing. Eine Annäherung an die tiefere kunsthistorische Bedeutung eines Werkes, dessen aufrüttelnde Intensität uns bis heute unmittelbar gegenübersteht.Weiterführende Links Wikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia – Untitled (1982) Wikipedia-Eintrag zum Künstler: Wikipedia – Jean-Michel BasquiatKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 6/23/26 | Tamara de Lempicka – Tamara im grünen Bugatti: Am Steuer eines selbstbestimmten Lebens im Rausch der Moderne | Ein kühler Blick, die Hand sicher am Lenkrad, gehüllt in Leder und ein sattes, glänzendes Grün: Das Selbstporträt „Tamara im grünen Bugatti“ von neunzehnhundertneunundzwanzig ist das unverkennbare Aushängeschild des Art-déco-Stils. Doch hinter dem glamourösen Titelblatt der Modezeitschrift „Die Dame“ verbirgt sich weit mehr als ein perfekt inszeniertes Lebensgefühl der mondänen Großstadt. In dieser Folge blicken wir hinter die makellose, kühle Fassade einer Malerin, die sich entschieden weigerte, jemals nur Beifahrerin ihrer eigenen Geschichte zu sein. Wie wurde aus einer mittellosen Geflüchteten eine weltberühmte Ikone? Und welche faszinierende Wahrheit steckt eigentlich hinter dem berühmten grünen Sportwagen?Wir reisen zurück in das pulsierende Paris der Zwanzigerjahre – eine Epoche zwischen dem rasanten Aufbruch in die Moderne, Jazz und elektrischem Licht. Es ist die Zeit einer neuen Generation von Frauen, die herrschende Vorurteile bricht. Mittendrin erfindet sich Tamara de Lempicka Schicht für Schicht neu. Wir beleuchten ihre dramatische Flucht vor der russischen Revolution, ihre unerbittliche Arbeitsdisziplin, ihre tiefen Obsessionen in der Halbwelt und ihren späteren Weg als exzentrische „Baronin mit dem Pinsel“ in Hollywood – bis hin zu ihrem spektakulären Abschied über einem mexikanischen Vulkan.Weiterführende Links• Das Werk in hoher Auflösung: Tamara im grünen Bugatti• Wikipedia-Eintrag zur Künstlerin: Wikipedia – Tamara de Lempicka• Wikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia – Tamara im grünen Bugatti• Die Berliner Ausstellung: Staatliche Museen zu Berlin – Neue Nationalgalerie: Ruin und Rausch• Das Broadway-Musical: Lempicka on Broadway – Das MusicalKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 6/16/26 | Aktuell: David Hockney – A Bigger Splash: Ein Swimmingpool zwischen Leichtigkeit und der Sehnsucht nach Unvergänglichkeit | Ein gleißend blauer Himmel, das unbeschwerte Lebensgefühl des kalifornischen Sommers und ein plötzlicher Spritzer im Wasser: David Hockneys Poolbilder sind weltberühmte Ikonen. Doch hinter der strahlenden, poppigen Oberfläche verbirgt sich ein faszinierendes Paradoxon. Wie bannt man einen flüchtigen Augenblick auf die Leinwand, der in der Realität nach einer Sekunde wieder verschwindet? In dieser Folge tauchen wir ein in sein Meisterwerk A Bigger Splash. Wir ergründen, wie Hockney der gegenständlichen Malerei ein innovatives, modernes Fundament gab und warum uns seine Kunst zwischen purer Leichtigkeit und einer eigentümlichen, lautlosen Stille bis heute im Innersten berührt. Eine Reise zum Ursprung eines unvergänglichen Lebensgefühls, das die Kunstwelt für immer verändert hat.Weiterführende Links• Das Werk in hoher Auflösung: Tate Gallery – David Hockney: A Bigger Splash• Die offizielle David Hockney Foundation: The David Hockney Foundation• Wikipedia-Eintrag zum Künstler: Wikipedia – David Hockney• Das mittlere Werk der Serie: Wikipedia – The Splash• Das millionenschwere Rekord-Meisterwerk: Wikipedia – Portrait of an Artist (Pool with Two Figures) Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 6/9/26 | Tizian – Venus von Urbino: Der erwiderte Blick und die Befreiung der Schönheit | Ein nasskalter Winter in Venedig, das Jahr 1538. In der Werkstatt des Großmeisters Tizian fällt der Blick eines jungen Herzogs auf ein Gemälde, das mit allen Regeln der Tradition bricht: Eine nackte Frau, eingebettet in eine vertraute Kulisse der Gegenwart, die dem Betrachter direkt, ruhig und unerschütterlich in die Augen blickt. Es ist die Geburtsstunde einer Revolution. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem Meisterwerk, das Jahrhunderte später Mark Twain in blinde Wut versetzen und in Paris einen handfesten Skandal auslösen sollte? War es ein geheimes Hochzeitsgeschenk, eine verbotene höfische Fantasie oder die radikale Befreiung der Schönheit selbst? Diese Episode entschlüsseln das faszinierendste Rätsel der Kunstgeschichte – und ergründet jenen magischen Moment, in dem das Bild lernte, zurückzuschauen.Weiterführende Links• Das Werk in hoher Auflösung: Virtueller Galeriebesuch bei Google Arts & Culture• Die Originalseite der Uffizien: Das Gemälde in der offiziellen Online-Sammlung• Wikipedia-Eintrag zum Künstler: Wikipedia – Tizian• Wikipedia-Eintrag zum Meisterwerk: Wikipedia – Venus von Urbino• Der schlafende Vorläufer: Giorgiones „Schlummernde Venus“ (Wikipedia)• Die moderne Skandal-Antwort: Édouard Manets „Olympia“ im Musée d’Orsay (Wikipedia)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 6/2/26 | Käthe Kollwitz – Mutter mit totem Sohn: Vom tiefen Schmerz des Verlusts und der Verantwortung für das Morgen | Mitten im geschäftigen Zentrum Berlins existiert ein Ort, an dem die Welt für einen Moment stillzustehen scheint. Unter dem offenen Himmel der Neuen Wache zieht eine einzelne, steinerne Figur die Blicke magisch an – eine Mutter, die sich voller Schmerz um ihren toten Sohn klammert. Es ist das Meisterwerk von Käthe Kollwitz, geboren aus tiefstem persönlichen Verlust und geformt zu einem monumentalen, kompromisslosen Protest gegen den Krieg. Doch warum entfaltet gerade diese Skulptur bis heute eine so ungemütliche, fesselnde Wucht? In dieser Folge tauchen wir ein in das bewegende Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin, die im Berliner Prenzlauer Berg den Katastrophen ihrer Zeit die Stirn bot. Wir entschlüsseln das schwere Schweigen eines Mahnmals, das uns mit einer der radikalsten Fragen der Menschheit konfrontiert: Wie weit gehen wir, um das Leben der nachfolgenden Generationen bedingungslos zu schützen?Weiterführende Links• Foto des Originals: Die Plastik im Käthe Kollwitz Museum• Foto der vergrößerten Kopie: Die Skulptur in der Neuen Wache Berlin• Wikipedia-Eintrag zur historischen Stätte: Wikipedia – Neue Wache Berlin • Wikipedia-Eintrag zur Künstlerin: Wikipedia – Käthe Kollwitz• Wikipedia-Eintrag zum kunsthistorischen Begriff „Pietà“: Wikipedia – Pietà• Das Berliner Museum zur Künstlerin: Käthe-Kollwitz-Museum BerlinKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/26/26 | Aktuell: Brancusi – Vogel im Raum: Die radikale Reduktion und der Aufstieg der reinen Form | Im Oktober 1926 löst eine hochglanzpolierte Bronzeskulptur im New Yorker Hafen einen handfesten Skandal aus. Weil das Werk des Bildhauers Brancusi keinem realen Objekt ähnelt, verweigern die US-Zollbeamten die Einstufung als zollfreie Kunst und deklarieren es stattdessen als Küchengerät. Was als bürokratische Absurdität beginnt, führt zum spektakulärsten Gerichtsverfahren der Kunstgeschichte: Brancusi gegen die Vereinigten Staaten.Diese Episode nimmt dich mit auf den faszinierenden Weg eines Mannes, der die Bildhauerei von der Pflicht zur Natur-Nachahmung befreite. Erfahre, wie Brancusi mit radikaler Reduktion die pure Energie einer Aufwärtsbewegung materialisierte und warum dieser historische Zollstreit bis heute die fundamentale Frage aufwirft: Was darf überhaupt Kunst sein – und wer bestimmt das?Weiterführende Links• Zum Künstler: Wikipedia-Eintrag zu Constantin Brâncuși• Zum Kunstwerk: Wikipedia-Eintrag zu „Vogel im Raum“ (EN)• Zur Ausstellung in Berlin: Brancusi-Einzelschau in der Neuen Nationalgalerie Berlin• Der Auktionsrekord: Website Christie‘s New YorkKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
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| 5/20/26 | Jackson Pollock – One: Number 31, 1950: Die Befreiung der Farbe von der Form und der Sommer, der die Kunstwelt für immer veränderte (Teil 2) | Im Sommer 1950 ereignete sich in einer einfachen, ungeheizten Fischer-Scheune in Springs auf Long Island eine der radikalsten Transformationen der modernen Kunstgeschichte. Jackson Pollock legte eine gigantische, über fünf Meter breite Leinwand flach auf den rohen Holzboden und vollzog damit einen endgültigen Bruch mit einer fünfhundertjährigen Tradition. Er verließ den klassischen Standpunkt vor der Staffelei, um sich stattdessen mitten auf dem Bild zu bewegen und die handelsübliche Lackfarbe frei aus der Luft auf den Stoff tropfen, fließen und spritzen zu lassen. „One: Number 31, 1950“ steht wie kein anderes Werk für die Geburtsstunde des „Action Painting“ – eine Methode, die nicht mehr die sichtbare Welt abbilden wollte, sondern die psychologische Wucht und die unmittelbare, menschliche Reaktion als eingefrorenes Ereignis dokumentierte.Diese Folge blickt tief hinter die Kulissen dieses monumentalen Meisterwerks und beleuchtet den komplexen Weg des Künstlers: von seinen prägenden Jugendjahren als Gelegenheitsarbeiter auf amerikanischen Güterzügen über die experimentellen Entdeckungen mit flüssigen Farben im New Yorker Atelier des mexikanischen Muralisten David Alfaro Siqueiros bis hin zur unschätzbaren Unterstützung seiner Ehefrau Lee Krasner, die sein Talent frühzeitig erkannte und ihn mit wichtigen Kritikern und Weggefährten vernetzte.Weiterführende Links• Das Werk in hoher Auflösung: Eintrag im Museum of Modern Art• Jackson Pollock: Biografie des Künstlers (Wikipedia)• One: Number 31, 1950: Details zum Meisterwerk (Wikipedia / EN)• Das Pollock-Krasner House: Informationen zum Atelier in Springs• Der Kurzfilm von Hans Namuth: Auf YouTube ansehenKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/18/26 | Jackson Pollock – One: Number 31, 1950: Die Befreiung der Farbe von der Form und der Sommer, der die Kunstwelt für immer veränderte (Teil 1) | Im Sommer 1950 ereignete sich in einer einfachen, ungeheizten Fischer-Scheune in Springs auf Long Island eine der radikalsten Transformationen der modernen Kunstgeschichte. Jackson Pollock legte eine gigantische, über fünf Meter breite Leinwand flach auf den rohen Holzboden und vollzog damit einen endgültigen Bruch mit einer fünfhundertjährigen Tradition. Er verließ den klassischen Standpunkt vor der Staffelei, um sich stattdessen mitten auf dem Bild zu bewegen und die handelsübliche Lackfarbe frei aus der Luft auf den Stoff tropfen, fließen und spritzen zu lassen. „One: Number 31, 1950“ steht wie kein anderes Werk für die Geburtsstunde des „Action Painting“ – eine Methode, die nicht mehr die sichtbare Welt abbilden wollte, sondern die psychologische Wucht und die unmittelbare, menschliche Reaktion als eingefrorenes Ereignis dokumentierte.Diese Folge blickt tief hinter die Kulissen dieses monumentalen Meisterwerks und beleuchtet den komplexen Weg des Künstlers: von seinen prägenden Jugendjahren als Gelegenheitsarbeiter auf amerikanischen Güterzügen über die experimentellen Entdeckungen mit flüssigen Farben im New Yorker Atelier des mexikanischen Muralisten David Alfaro Siqueiros bis hin zur unschätzbaren Unterstützung seiner Ehefrau Lee Krasner, die sein Talent frühzeitig erkannte und ihn mit wichtigen Kritikern und Weggefährten vernetzte.Weiterführende Links• Das Werk in hoher Auflösung: Eintrag im Museum of Modern Art• Jackson Pollock: Biografie des Künstlers (Wikipedia)• One: Number 31, 1950: Details zum Meisterwerk (Wikipedia / EN)• Das Pollock-Krasner House: Informationen zum Atelier in Springs• Der Kurzfilm von Hans Namuth: Auf YouTube ansehenKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/14/26 | Berthe Morisot – Die Wiege: Das Herz des Impressionismus hinter dem Schleier (Teil 2) | Paris, 1874: In den Atelierräumen des Fotografen Nadar findet eine Ausstellung statt, die die Kunstwelt in ihren Grundfesten erschüttern wird. Zwischen den Werken von Monet, Degas und Renoir hängt ein kleines, stilles Bild einer Frau, die über eine Wiege wacht. Es ist das Werk von Berthe Morisot, der einzigen Frau in der Gruppe der Impressionisten. Doch hinter der zarten Darstellung von Mull und Spitzen verbirgt sich eine wehmütige Familiengeschichte: Das Modell ist Morisots Schwester Edma, die einst selbst eine vielversprechende Malerin war, ihre Karriere jedoch mit der Heirat aufgeben musste. In dieser Folge erkunden wir, wie Morisot das vermeintlich häusliche Idyll in einen Schauplatz moderner psychologischer Tiefe verwandelte.Wir tauchen ein in eine Zeit, in der Frauen der Zugang zur Kunstakademie verwehrt blieb und ihre Bilder auf Sterbeurkunden als „berufslos“ bezeichnet wurden. Berthe Morisot nutzte die Beschränkungen ihrer Klasse als künstlerische Superkraft. Während ihre männlichen Kollegen Bahnhöfe und Cafés malten, sezierte sie die Welt der Innenräume. Wir analysieren die doppeldeutige Geste der Mutter an der Wiege – ein Griff zum Schleier, der gleichzeitig eine Grenze zieht: Ein Blick in eine private Welt, die uns als Betrachtern niemals ganz gehören wird. Zudem klären wir, warum Morisots Name fast ein Jahrhundert lang aus der Kunstgeschichte verschwand und warum sie heute als eine der radikalsten Stimmen ihrer Zeit gefeiert wird.Links zur Folge• Google Arts & Culture: Hochauflösende Ansicht von „Die Wiege“ (Le Berceau)• Wikipedia: Über die Künstlerin Berthe Morisot• Musée d’Orsay: Hintergrundinformationen zum Meisterwerk (EN)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/12/26 | Berthe Morisot – Die Wiege: Das Herz des Impressionismus hinter dem Schleier (Teil 1) | Paris, 1874: In den Atelierräumen des Fotografen Nadar findet eine Ausstellung statt, die die Kunstwelt in ihren Grundfesten erschüttern wird. Zwischen den Werken von Monet, Degas und Renoir hängt ein kleines, stilles Bild einer Frau, die über eine Wiege wacht. Es ist das Werk von Berthe Morisot, der einzigen Frau in der Gruppe der Impressionisten. Doch hinter der zarten Darstellung von Mull und Spitzen verbirgt sich eine wehmütige Familiengeschichte: Das Modell ist Morisots Schwester Edma, die einst selbst eine vielversprechende Malerin war, ihre Karriere jedoch mit der Heirat aufgeben musste. In dieser Folge erkunden wir, wie Morisot das vermeintlich häusliche Idyll in einen Schauplatz moderner psychologischer Tiefe verwandelte.Wir tauchen ein in eine Zeit, in der Frauen der Zugang zur Kunstakademie verwehrt blieb und ihre Bilder auf Sterbeurkunden als „berufslos“ bezeichnet wurden. Berthe Morisot nutzte die Beschränkungen ihrer Klasse als künstlerische Superkraft. Während ihre männlichen Kollegen Bahnhöfe und Cafés malten, sezierte sie die Welt der Innenräume. Wir analysieren die doppeldeutige Geste der Mutter an der Wiege – ein Griff zum Schleier, der gleichzeitig eine Grenze zieht: Ein Blick in eine private Welt, die uns als Betrachtern niemals ganz gehören wird. Zudem klären wir, warum Morisots Name fast ein Jahrhundert lang aus der Kunstgeschichte verschwand und warum sie heute als eine der radikalsten Stimmen ihrer Zeit gefeiert wird.Links zur Folge• Google Arts & Culture: Hochauflösende Ansicht von „Die Wiege“ (Le Berceau)• Wikipedia: Über die Künstlerin Berthe Morisot• Musée d’Orsay: Hintergrundinformationen zum Meisterwerk (EN)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/6/26 | Caravaggio – Der Matthäus-Zyklus: Das Licht, das die Finsternis bricht (Teil 2) | In dieser Folge tauchen wir ein in die dämmrige Stille der Kirche San Luigi dei Francesi. Wir stehen vor einem Werkzyklus, der im Jahr 1602 die Kunstwelt von Grund auf erschütterte. Michelangelo Merisi da Caravaggio holte die Heiligen aus ihrer idealisierten Verklärung direkt in die staubige Realität Roms – eine visuelle Revolution, die bis heute nachwirkt.Wir schreiben das Jahr 1602. Rom sucht nach den Erschütterungen der Reformation nach neuen Wegen, um die Gläubigen wieder emotional an die Kirche zu binden. Die Gotteshäuser sollten zu Orten werden, die den Betrachter unmittelbar packen und religiöse Botschaften greifbar machen.In diesem Klima der Erneuerung entfesselt Caravaggio, der die Spelunken der Stadt ebenso gut kannte wie die Paläste seiner Gönner, einen kompromisslosen Realismus. Wir begleiten ihn bei seinem entscheidenden Schritt in die römische Öffentlichkeit und entdecken, warum sein Licht die Schatten der Vergangenheit aufbricht und uns auch heute noch ohne Vorwarnung erreicht.Weiterführende Links• Foto der Kapelle: Die Contarelli-Kapelle in Rom• Die Berufung des heiligen Matthäus: Details zum Werk (Wikipedia)• Matthäus und der Engel: Die erhaltene zweite Fassung• Matthäus und der Engel: Die verlorene erste Fassung• Das Martyrium des heiligen Matthäus: Analyse der Hinrichtungsszene• San Luigi dei Francesi: Informationen zur KircheKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 5/5/26 | Caravaggio – Der Matthäus-Zyklus: Das Licht, das die Finsternis bricht (Teil 1) | In dieser Folge tauchen wir ein in die dämmrige Stille der Kirche San Luigi dei Francesi. Wir stehen vor einem Werkzyklus, der im Jahr 1602 die Kunstwelt von Grund auf erschütterte. Michelangelo Merisi da Caravaggio holte die Heiligen aus ihrer idealisierten Verklärung direkt in die staubige Realität Roms – eine visuelle Revolution, die bis heute nachwirkt.Wir schreiben das Jahr 1602. Rom sucht nach den Erschütterungen der Reformation nach neuen Wegen, um die Gläubigen wieder emotional an die Kirche zu binden. Die Gotteshäuser sollten zu Orten werden, die den Betrachter unmittelbar packen und religiöse Botschaften greifbar machen.In diesem Klima der Erneuerung entfesselt Caravaggio, der die Spelunken der Stadt ebenso gut kannte wie die Paläste seiner Gönner, einen kompromisslosen Realismus. Wir begleiten ihn bei seinem entscheidenden Schritt in die römische Öffentlichkeit und entdecken, warum sein Licht die Schatten der Vergangenheit aufbricht und uns auch heute noch ohne Vorwarnung erreicht.Weiterführende Links• Foto der Kapelle: Die Contarelli-Kapelle in Rom• Die Berufung des heiligen Matthäus: Details zum Werk (Wikipedia)• Matthäus und der Engel: Die erhaltene zweite Fassung• Matthäus und der Engel: Die verlorene erste Fassung• Das Martyrium des heiligen Matthäus: Analyse der Hinrichtungsszene• San Luigi dei Francesi: Informationen zur KircheKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 4/29/26 | Edvard Munch – Der Schrei: Die flammende Seele der Moderne (Teil 2) | Ein einsamer Weg, zwei Freunde, die im Abendlicht verschwinden, und eine Angst, die so gewaltig ist, dass sie die gesamte Welt verformt. In Edvard Munchs „Der Schrei“ begegnen wir keinem einfachen Landschaftsbild, sondern dem Moment, in dem eine gequälte Seele die Natur in Brand setzt. Vor der Kulisse eines brennenden Himmels, der wie flüssiges Blut über den Fjord schwappt, schuf Munch ein Werk, das die Grenze zwischen innerem Erleben und äußerer Realität vollkommen auflöst. Es ist die Geburtsstunde eines Symbols, das heute – weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus – als das Gesicht der modernen Existenzangst gilt.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ begeben wir uns auf den Ekeberg-Hügel im Jahr achtzehnhundertzweiundneunzig. Wir erzählen die Geschichte einer schicksalhaften Begegnung mit der Natur, die zunächst nur als poetischer Text im Tagebuch existierte, bevor sie zu einem der teuersten und am häufigsten gestohlenen Bilder der Welt wurde. Wir enthüllen das Geheimnis hinter den brennenden Perlmuttwolken, deuten die verborgene Botschaft des „verrückten Mannes“ und zeigen, warum Munchs Schrei heute, im Zeitalter der digitalen Beschleunigung, lauter hallt als je zuvor.Weiterführende Links:• Hochauflösendes Bild & Zoom: Google Arts & Culture – Der Schrei (Edvard Munch)• Das Meisterwerk im Detail: Nasjonalmuseet Oslo – Der Schrei (1893)• Perlmuttwolken: Spiegel Online – Perlmuttwolken erklären das Bild• Mögliche visuelle Quelle: Foto der peruanischen Mumie (Inspiration)• Der Kosmos Edvard Munch: Das Munch-Museum in OsloKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 4/28/26 | Edvard Munch – Der Schrei: Die flammende Seele der Moderne (Teil 1) | Ein einsamer Weg, zwei Freunde, die im Abendlicht verschwinden, und eine Angst, die so gewaltig ist, dass sie die gesamte Welt verformt. In Edvard Munchs „Der Schrei“ begegnen wir keinem einfachen Landschaftsbild, sondern dem Moment, in dem eine gequälte Seele die Natur in Brand setzt. Vor der Kulisse eines brennenden Himmels, der wie flüssiges Blut über den Fjord schwappt, schuf Munch ein Werk, das die Grenze zwischen innerem Erleben und äußerer Realität vollkommen auflöst. Es ist die Geburtsstunde eines Symbols, das heute – weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus – als das Gesicht der modernen Existenzangst gilt.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ begeben wir uns auf den Ekeberg-Hügel im Jahr achtzehnhundertzweiundneunzig. Wir erzählen die Geschichte einer schicksalhaften Begegnung mit der Natur, die zunächst nur als poetischer Text im Tagebuch existierte, bevor sie zu einem der teuersten und am häufigsten gestohlenen Bilder der Welt wurde. Wir enthüllen das Geheimnis hinter den brennenden Perlmuttwolken, deuten die verborgene Botschaft des „verrückten Mannes“ und zeigen, warum Munchs Schrei heute, im Zeitalter der digitalen Beschleunigung, lauter hallt als je zuvor.Weiterführende Links:• Hochauflösendes Bild & Zoom: Google Arts & Culture – Der Schrei (Edvard Munch)• Das Meisterwerk im Detail: Nasjonalmuseet Oslo – Der Schrei (1893)• Perlmuttwolken: Spiegel Online – Perlmuttwolken erklären das Bild• Mögliche visuelle Quelle: Foto der peruanischen Mumie (Inspiration)• Der Kosmos Edvard Munch: Das Munch-Museum in OsloKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 4/21/26 | Henri Matisse – La Danse: Der Rhythmus der neuen Freiheit | In Henri Matisses visionärem Meisterwerk verschmelzen die archaische Lebensfreude eines zeitlosen Reigentanzes und der radikale Aufbruch in die künstlerische Moderne zu einer pulsierenden Einheit. „La Danse“ entführt uns auf einen Hügel aus purem Grün unter einem Himmel aus tiefstem Blau, auf dem sich fünf Körper in einem ekstatischen Kreis zu einer universellen Sprache der Bewegung vereinen. Vor der Kulisse eines konservativen Europas, das noch an den Ketten der Tradition festsaß, entfaltet sich hier ein Befreiungsschlag der reinen Farbe, während die radikale Vereinfachung und die ungefilterte Energie die hergebrachte Ordnung der Kunstwelt sprengen und eine Botschaft verkünden, die die Sehnsucht nach menschlicher Verbundenheit und Freiheit bis heute greifbar macht.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir ein in das Jahr neunzehnhundertneun, um die Geschichte hinter dieser ikonischen Bildwelt zu erzählen. Wir enthüllen, wie die Beobachtung katalanischer Fischer im Süden Frankreichs den entscheidenden Impuls für dieses Monumentalwerk gab und warum die unverblümte Nacktheit der Figuren den russischen Mäzen Sergei Schtschukin in einen tiefen Konflikt zwischen Begeisterung und gesellschaftlicher Sorge stürzte. Wir beleuchten den intensiven künstlerischen Wettstreit mit Pablo Picasso, der die Avantgarde in die Pole von Form und Farbe spaltete, und verfolgen den Weg der ersten Fassung von der privaten Sammlung Nelson A. Rockefellers bis in das Herz des MoMA nach New York. Begleiten Sie uns zu den großen internationalen Ausstellungen des Jahres zweitausendsechsundzwanzig, die beweisen, dass dieser entscheidende Tanzschritt in die Freiheit niemals zum Stillstand gekommen isitsWeiterführende Links:• Das Werk in hoher Auflösung: La Danse (I) im Detail betrachten• Das Werk im Detail: The Dance (I) im MoMA New York• Die finale Fassung: Henri Matisse: La Danse (II)• Hintergrund zum Künstler: Wikipedia-Eintrag: Henri Matisse (Biografie & Werkphasen)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 4/14/26 | 150. Geburtstag: Paula Modersohn-Becker – Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag: Die Geburt des eigenen Ichs | In dieser Folge begeben wir uns in das Jahr 1906 – ein Jahr des Umbruchs, in dem die Kunstgeschichte eine ihrer mutigsten Pionierinnen fand. Paula Modersohn-Becker erschafft in ihrem Pariser Atelier ein Werk, das alle Konventionen ihrer Zeit sprengt. Es ist das erste nackte Selbstbildnis einer Frau in der modernen Kunst und zugleich ein rätselhaftes Dokument einer Identitätssuche zwischen der Enge der norddeutschen Provinz und der Freiheit der Pariser Avantgarde. Wir beleuchten die tiefere Symbolik hinter der „gemalten Schwangerschaft“, die tragischen Umstände ihres frühen Todes und die zeitlose Botschaft einer Frau, die sich weigerte, nur die „Frau von“ zu Im Jahr 2026 feierte Paula Modersohn-Becker ihren 150. Geburtstag. Dieses Jubiläum erinnert uns daran, wie aktuell ihr Kampf um Selbstbestimmung noch heute ist.Weiterführende Links:• Biografie der Künstlerin : Paula Modersohn-Becker bei Wikip• Das Werk in hoher Auflösung : Bei Google Arts & Culture• Das Museum in Bremen : Die Museen Böttcherstraße online• Forschung und Nachlass : Die Paula Modersohn-Becker Stiftung• Literarische Würdigung : Rainer Maria Rilkes „Requiem für eine Freundin“• Entdecke weitere Werke der Künstlerin : Kollektion bei Google Arts & CultureKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 4/7/26 | Ernst Ludwig Kirchner – Potsdamer Platz: Fiebertanz am Abgrund der Moderne | In Ernst Ludwig Kirchners monumentalem Meisterwerk verschmelzen das flirrende Nachtleben Berlins und die beklemmende Vorahnung einer untergehenden Ära zu einer fiebrigen Einheit. „Potsdamer Platz“ entführt uns auf eine Verkehrsinsel im Herzen des Kaiserreichs, auf der zwei unnahbare Frauen wie dunkle Pfeile die soziale Kälte einer Gesellschaft markieren. Vor der Kulisse des Café Piccadilly und der markanten Uhr am Potsdamer Bahnhof entfaltet sich ein Tanz am Abgrund, während die scharfen Kanten und die kippende Perspektive die Ordnung der alten Welt spürbar aus den Fugen heben und eine Botschaft verkünden, die die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation bis heute greifbar macht.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir ein in das Berlin des Jahres neunzehnhundertvierzehn, um die Geschichte hinter diesem ikonischen Straßenbild zu erzählen. Wir enthüllen, wie aus den Schwestern Erna und Gerda Schilling anonyme Kokotten wurden und warum ein erst im Herbst hinzugefügter Witwenschleier das Bild in ein düsteres Mahnmal des Ersten Weltkriegs verwandelte. Wir verfolgen den Weg des Werks von der Diffamierung als „entartete Kunst“ durch die Nationalsozialisten bis hin zu seiner Rettung in der privaten Sammlung von Hans Koch, die dieses erschütternde Zeugnis der Moderne für die Nachwelt bewahrte.Weiterführende Links:• Das Werk im Detail: “Potsdamer Platz“ in hoher Auflösung• Wikipedia-Eintrag über das Gemälde: Ernst Ludwig Kirchner - Potsdamer Platz (1914)• Wikipedia-Eintrag zum Künstler: Ernst Ludwig Kirchner (Biografie & Werkphasen)• Aktuelle Forschung: Kirchner-Museum Davos – Archiv und AusstellungenKontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 3/31/26 | Banksy – Girl with Balloon (Love is in the Bin): Von universeller Hoffnung und dem Ende des Phantoms | Ein kleines Mädchen, ein leuchtend roter Ballon und die flüchtige Grenze zwischen Festhalten und Loslassen. In Banksys berühmtestem Motiv verschmelzen tiefmenschliche Sehnsucht und subversive Straßenkunst zu einer Botschaft, die Mauern und soziale Schichten gleichermaßen überwindet. „Girl with Balloon“ entführt uns von den rauen Ufern der Londoner South Bank bis in die klimatisierten Säle der großen Auktionshäuser, in denen ein massiver, vergoldeter Rahmen plötzlich zum Schauplatz einer beispiellosen Performance wird. Vor der Kulisse globaler Krisenherde und medialer Inszenierungen entfaltet sich die Geschichte eines Werkes, das sich der reinen Kommerzialisierung widersetzt, während die universelle Hoffnung des kleinen Mädchens die Dunkelheit politischer Trennmauern durchbricht und unser Verständnis von Kunst und Anonymität in einer sich wandelnden Welt spürbar bereichert.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir tief in die Bristoler Underground-Szene der frühen neunziger Jahre ein, um den beispiellosen Aufstieg des wohl meistdiskutierten Künstlers unserer Zeit zu erzählen. Wir enthüllen, wie aus einer taktischen Notwendigkeit die Schablonentechnik als unverwechselbarer Stil erwuchs und wie ein versteckter Aktenvernichter bei Sotheby’s (Sassebis) die Grundfeste des Kunstmarktes erschütterte. Schließlich beleuchten wir die Hintergründe der investigativen Reuters-Recherche vom März zweitausendsechsundzwanzig, die das langgehütete Geheimnis um Robin Gunningham lüftet und damit das Ende des Phantoms in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.Weiterführende Links:• Banksys Video: Die Entstehung des versteckten Schredders (YouTube)• Offizielle Seite von Sotheby’s: Foto und Details zur Entstehung von „Love is in the Bin“• Deutsche Wikipedia: Hintergründe zum geschredderten Werk „Love is in the Bin“• Wikipedia-Eintrag: Girl with Balloon (Geschichte & Varianten)• Investigative Recherche: Reuters – Die Indizienkette zu Robin Gunningham (März 2026)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios.In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 3/24/26 | Hilma af Klint – Die zehn Größten: Eine Reise durch das Werden der Seele | Die verborgene Pionierin der Abstraktion und ihr Tempel des Geistes. In Hilma af Klints monumentaler Serie verschmelzen spirituelle Vision und radikale Abstraktion zu einer beeindruckenden Einheit. „Die zehn Größten“ entführt uns in die farbgewaltige Stille eines geplanten Tempels, in dem die Gesetze der gegenständlichen Welt durch eine höhere Ordnung außer Kraft gesetzt werden. Vor der gewaltigen Kulisse dieses metaphysischen Projekts entfalten sich die Lebensalter des Menschen in tiefer Symbolik, während leuchtende Farben und Spiralen die Dunkelheit des Unbekannten durchbrechen und eine Botschaft verkünden, die das Verständnis der Moderne für uns alle noch einmal spürbar bereichert.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir tief in das Stockholmer Atelier des Jahres neunzehnhundertsieben ein, um die Geschichte dieser spektakulären Wiederentdeckung zu erzählen. Wir enthüllen, wie ein fast übermenschlicher Kraftakt von nur vierzig Tagen und der Einsatz von Eitempera ein verkanntes Lebenswerk aus dem Schatten eines jahrzehntelangen Schweigens zurück ins Rampenlicht holte.Weiterführende Links:• Hochauflösende Fotos & Details: Moderna Museet - Die zehn Größten• Wikipedia-Eintrag zur Künstlerin: Hilma af Klint (Biografie)• Die Rekord-Ausstellung: Guggenheim Museum – Paintings for the Future (2018)• Die Werke in der Ausstellung 2026: Grand Palais Paris – Hilma af Klint (2026)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios. In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 3/16/26 | Aktuell: Rembrandt - Die Vision des Zacharias im Tempel: Ein neuer Rembrandt nach 400 Jahren | Es ist eine kunsthistorische Sensation, die die Fachwelt in Staunen versetzt: In Rembrandts wiederentdecktem Frühwerk verschmelzen biblische Dramatik und meisterhafte Lichtregie zu einer beeindruckenden Einheit. „Vision des Zacharias im Tempel“ entführt uns in die sakrale Stille eines geheimnisvollen Heiligtums, in dem die Gesetze des Alltäglichen durch ein göttliches Wunder außer Kraft gesetzt werden. Vor der gewaltigen Kulisse des Tempels steht der Hohepriester in tiefer Erschütterung, während das Licht die Dunkelheit durchbricht und eine Botschaft verkündet, die das Lebenswerk eines Ausnahmekünstlers für uns alle noch einmal spürbar bereichert.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir tief in die Werkstatt des jungen Rembrandt ein, um die Geschichte dieses spektakulären Fundes zu erzählen. Wir enthüllen, wie modernste Wissenschaft und die Analyse jahrhundertealter Eichenholztafeln ein verkanntes Bild aus dem Schatten einer falschen Zuschreibung zurück ins Rampenlicht holten. Erfahren Sie, warum rituelle Glöckchen und winzige Pentimenti den entscheidenden Beweis lieferten und wie das Werk nun seinen rechtmäßigen Platz neben der „Nachtwache“ im Rijksmuseum eingenommen hat.Weiterführende Links:• Das Werk in hoher Auflösung: Entdecken Sie „Die Vision des Zacharias im Tempel“ auf Wikipedia• Die Pressemitteilung des Rijksmuseums: Mehr Infos und Fotos zum Werk (EN)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios. In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
| 3/9/26 | Aktuell: Tracey Emin – My Bed: Das ungeschönte Fenster in die schutzlose Seele | Es ist eine der radikalsten Selbstdarstellungen der zeitgenössischen Kunst: In Tracey Emins berühmtester Installation verschmelzen gelebtes Elend und künstlerische Vision zu einer unerbittlichen Einheit. „My Bed“ führt uns in eine Topografie der Verzweiflung, in der die gewohnte Ordnung des Museumsraums keine Gültigkeit mehr besitzt. Auf einer vergilbten Matratze, umgeben von den Relikten eines viertägigen depressiven Zusammenbruchs, offenbart die Künstlerin ihre tiefste Verletzlichkeit mit einer Konsequenz, die den Begriff des Selbstporträts für immer verändert hat.In dieser Folge von „10 Minuten Wissen: Kunst“ tauchen wir tief in das London der späten Neunzigerjahre ein, um die Geschichte von Tracey Emin und ihrem monumentalen Vermächtnis zu erzählen. Wir enthüllen, wie eine junge Frau aus Margate ihr eigenes Leben als Rohmaterial nutzte, um die Grundfesten der männlich dominierten Kunstwelt zu erschüttern, warum die Fachwelt ihr Werk zunächst als „Dreck“ verspottete und wie sie schließlich zur zentralen Figur der britischen Avantgarde aufstieg. Erfahren Sie, warum dieses ungemachte Bett weit mehr als eine Provokation war und wie es den Weg für die radikale Offenheit unserer digitalen Gegenwart ebnete.Weiterführende Links:• Hochauflösende Fotos & Details: Tate Gallery – Tracey Emin• Wikipedia-Eintrag zur Künstlerin: Tracey Emin (Biografie)• Wikipedia-Eintrag zum Kunstwerk: My Bed (Installation) (EN)• Die aktuelle Ausstellung: Tate Modern – Tracey Emin: A Second Life (2026)Kontakt & Unterstützung:Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonniert "10 Minuten Wissen: Kunst", um keine weitere Geschichte zu verpassen.Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche erreicht ihr uns unter: kunst@10minutenwissen.deDieser Podcast wird produziert, recherchiert und geschrieben vom kunstliebenden Team von Storywise Studios. In der Postproduktion werden KI-Tools zur Stabilisierung und zum Stimme-Enhancement eingesetzt.Business: podcasts@storywise.studio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. | — | ||||||
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