BGE 69 I 61 - Marisa

BGE 69 I 61 - Marisa

From 100 Bundesgerichtsentscheide by Phil Baumann

June 29, 2025 · 17 min · Season 1 · Episode 32

About this episode

The episode discusses a legal case involving the name registration of a girl named Marisa in Switzerland and the broader implications of naming laws.

31. Januar 1943: Der F. Moser ist überglücklich. Er ist soeben Vater von einem Mädchen geworden. Die Eltern entscheiden, dass ihre neugeborene Tochter «Marisa Christine» heissen soll. Zu ihrer grossen Überraschung verweigert jedoch das Zivilstandsamt Solothurn die Eintragung des Vornamens «Marisa», weil es sich dabei um eine Namensverstümmelung handle. Das Ehepaar Moser ist mit dieser Einschätzung überhaupt nicht einverstanden und zieht den Fall ans Bundesgericht weiter. Es soll nicht das letzte Mal bleiben, dass sich das Bundesgericht mit - zuweilen auch kuriosen - Vornamen auseinandersetzen muss. Und darf auch ein Mädchen «Andrea» heissen oder ist dieser Vorname dem männlichen Geschlecht vorbehalten? Diese Frage beschäftigt das Bundesgericht in BGE 82 I 32 aus dem Jahr 1956.

People in this episode

Host: Phil Baumann

Topics covered

  • name registration
  • legal disputes
  • gendered names
  • Swiss law
  • historical cases

Keywords

  • Marisa
  • name registration
  • Zivilstandsamt
  • Bundesgericht
  • gendered names
  • legal case
  • Switzerland

Mentioned in this episode

Organizations: Zivilstandsamt Solothurn, Bundesgericht

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