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60 Jahre Neugeborenen-Screening in Österreich: Wie ein Blutstropfen Leben retten kann
Jun 24, 2026
28m 32s
Herzgesundheit ab 50: Die wichtigsten Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
Jun 15, 2026
18m 23s
Halsschlagader: Das unterschätzte Warnsignal für Schlaganfall und Demenz
Jun 1, 2026
28m 26s
Gynäkologie auf TikTok & Instagram: Warum junge Frauen Social Media mehr vertrauen als Ärzten
May 26, 2026
17m 31s
Hitze, Jetlag, Druck: Körper und Geist im Ausnahmezustand - So überstehen Fußballer eine Weltmeisterschaft
May 18, 2026
33m 51s
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| 6/24/26 | ![]() 60 Jahre Neugeborenen-Screening in Österreich: Wie ein Blutstropfen Leben retten kann | Ein paar Tropfen Blut aus der Ferse eines Neugeborenen können heute den entscheidenden Unterschied machen. Das österreichische Neugeborenen-Screening erkennt schwere angeborene Erkrankungen, bevor erste Symptome auftreten. 1966 begann die MedUni Wien mit der Untersuchung auf eine einzige Stoffwechselerkrankung. Heute zählt das Programm zu den fortschrittlichsten Screening-Programmen Europas. Jährlich untersucht Österreich rund 90.000 Neugeborene. Bei mehr als 100 Kindern entdecken Ärzte dabei Erkrankungen, die ohne Früherkennung erst viel später auffallen würden – mit gravierenden Folgen. „Frühdiagnose führt zu Frühbehandlung – und eine frühe Behandlung ist üblicherweise die beste Behandlung“, erklären Dr. Vasiliki Konstantopoulou und Privatdozent Dr. Maximilian Zeyda aus dem Neugeborenen-Screening-Zentrum der MedUni Wien. Das Ziel ist Prävention: Krankheiten sollen erkannt und behandelt werden, bevor sie Schaden anrichten. Besonders deutlich zeigt sich das bei der spinalen Muskelatrophie (SMA). Diese Erkrankung galt früher als schwerwiegend und oft lebensverkürzend. Durch frühe Diagnose und moderne Therapien, darunter Gentherapien, haben betroffene Kinder heute deutlich bessere Chancen auf eine nahezu normale Entwicklung. Medizinische und technologische Meilensteine prägten den Weg dorthin. Die Einführung der Tandem-Massenspektrometrie Anfang der 2000er-Jahre ermöglichte es, mit einer einzigen Blutprobe zahlreiche Stoffwechselerkrankungen gleichzeitig zu erkennen. Heute umfasst das Screening in Österreich rund 30 Erkrankungen, darunter auch SMA und primäre Immundefekte. Hinter jedem auffälligen Befund stehen Familien, die schnell Unterstützung brauchen. Bei einem Verdacht übernehmen spezialisierte Teams die Betreuung: Kinderärzte, Stoffwechselmediziner, Neuropädiater, Psychologen und weitere Experten arbeiten zusammen, um rasch Klarheit zu schaffen und – wenn nötig – sofort mit einer Therapie zu beginnen. Österreich gilt international als Vorreiter. Ein entscheidender Faktor ist laut den Experten die enge Verbindung von Forschung, Klinik und Labor an der MedUni Wien. Rund 99,5 Prozent der Familien nehmen das Angebot wahr. Damit erreicht das Screening nahezu jedes in Österreich geborene Kind. Die Entwicklung geht weiter. Neue Therapien, insbesondere Gentherapien, eröffnen Möglichkeiten für Erkrankungen, die bislang schwer oder erst spät erkannt wurden. Als mögliche nächste Erweiterung stehen unter anderem lysosomale Speicherkrankheiten im Fokus. Gleichzeitig bleibt der Umgang mit neuen genetischen Möglichkeiten eine ethische Herausforderung: Ein umfassendes Genom-Screening bei allen Neugeborenen ist derzeit noch Zukunftsmusik. Die Vision für die kommenden Jahre ist klar: Das Screening soll dort erweitert werden, wo medizinischer Nutzen, technische Möglichkeiten und ethische Fragen eindeutig geklärt sind. Entscheidend bleiben dabei Ressourcen und die Orientierung an einem Grundsatz: Jedes Kind zählt. Die Botschaft der Experten an Eltern ist eindeutig: Das Neugeborenen-Screening ist sicher, unkompliziert und kann entscheidend dazu beitragen, Kindern einen gesünderen Start ins Leben zu ermöglichen. Was vor 60 Jahren mit einem einfachen Bluttest begann, ist heute ein Beispiel dafür, wie moderne Medizin durch Prävention Leben verändern kann. | 28m 32s | ||||||
| 6/15/26 | ![]() Herzgesundheit ab 50: Die wichtigsten Risikofaktoren erkennen und vorbeugen | Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich über Jahre unbemerkt. Besonders Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes, Übergewicht und Rauchen belasten das Herz langfristig. Kardiologe Prof. Dr. Andreas Zirlik von der MedUni Graz betont, dass Prävention der beste Schutz ist: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung können das Risiko deutlich senken. Bereits 30 Minuten körperliche Aktivität an vier bis sechs Tagen pro Woche wirken positiv auf die Herzgesundheit. Wichtig ist zudem, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, da sie oft lange keine Beschwerden verursachen. Herzgesundheit beginnt nicht in der Klinik, sondern im Alltag. | 18m 23s | ||||||
| 6/1/26 | ![]() Halsschlagader: Das unterschätzte Warnsignal für Schlaganfall und Demenz✨ | vascular healthstroke+3 | — | Springer Medizin Wien | — | carotid arterystroke+4 | — | 28m 26s | |
| 5/26/26 | ![]() Gynäkologie auf TikTok & Instagram: Warum junge Frauen Social Media mehr vertrauen als Ärzten✨ | social mediagynecology+3 | Kehinde Wewe | TikTokInstagram+1 | — | gynecologysocial media+5 | — | 17m 31s | |
| 5/18/26 | ![]() Hitze, Jetlag, Druck: Körper und Geist im Ausnahmezustand - So überstehen Fußballer eine Weltmeisterschaft✨ | FußballWeltmeisterschaft+5 | — | Teamärzte | — | HitzeJetlag+8 | — | 33m 51s | |
| 5/11/26 | ![]() Hantavirus in Österreich: Infektiologe Krause warnt vor Staub und Nagetieren✨ | HantavirusInfektiologie+3 | Robert Krause | Hörgang | ÖsterreichGraz+1 | HantavirusInfektionen+6 | — | 23m 20s | |
| 5/4/26 | ![]() Schwangerschaftsdiabetes: Wenn frühe Kontrolle den Unterschied macht✨ | SchwangerschaftsdiabetesGesundheit des Kindes+5 | — | MedUni Wien | Österreich | SchwangerschaftsdiabetesBlutzucker+7 | — | 23m 25s | |
| 4/27/26 | ![]() Schnitzlers Wien - vergessene Pioniere der Medizin✨ | Wiener Medizinmedizinische Innovation+4 | Georg Gaugusch | — | — | WienMedizin+6 | — | 32m 54s | |
| 4/20/26 | ![]() Evolutionärer Pfusch? Die enge Passform bei der menschlichen Geburt✨ | human birthevolution+3 | Dr. Barbara Fischer | Springer Medizin Wien | — | human birthevolutionary biology+3 | — | 18m 28s | |
| 4/13/26 | ![]() Klinische Studien einfach erklärt: der Weg zu neuen Medikamenten✨ | clinical researchnew medications+3 | Prof. Dr. Markus Zeitlinger | MedUni WienSpringer Medizin Wien | — | clinical studiespharmacology+3 | — | 21m 49s | |
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| 4/8/26 | ![]() Liquid Biopsy: Revolution in der Krebsfrüherkennung – Hoffnung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs✨ | Liquid BiopsyKrebsfrüherkennung+4 | — | Liquid BiopsyHörgang+1 | — | Liquid BiopsyKrebsfrüherkennung+5 | — | 20m 16s | |
| 3/25/26 | ![]() Gustav Klimt und die Medizin: Wie Kunst und Wissenschaft Wien um 1900 prägten✨ | KunstWissenschaft+4 | — | JosephinumMedizin | Wien | Gustav KlimtMedizin+5 | — | 22m 00s | |
| 3/18/26 | ![]() Chronische Rückenschmerzen vermeiden: Was Patienten wirklich hilft | Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Österreich. Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet darunter. In vielen Fällen ließe sich die Chronifizierung vermeiden. Der „Tag des Rückenschmerzes“ am 15. März soll darauf aufmerksam machen. Frühe Information, Bewegung und eine rasche Rückkehr in den Alltag sind entscheidend. Trotz bestehender Leitlinien und Qualitätsstandards setzen viele dieses Wissen nicht um. Viele Patientinnen und Patienten schonen sich unnötig, obwohl gerade Aktivität langfristig Schmerzen reduziert. Ein zentrales Ziel ist es, Betroffene frühzeitig richtig zu informieren und zu begleiten. Ein dreistufiges Versorgungskonzept soll künftig sicherstellen, dass akute, ungefährliche Rückenschmerzen rasch erkannt und effektiv behandelt werden. So könnten bis zu 80 % der Fälle vor einer Chronifizierung bewahrt werden. Dies wäre ein Gewinn für die Lebensqualität der Betroffenen und für das Gesundheitssystem insgesamt. | 40m 38s | ||||||
| 3/12/26 | ![]() Nierenerkrankungen bleiben lange unbemerkt. Patienten sagen: „Ich habe nichts gespürt“ | Die Niere arbeitet leise – wir beachten sie oft zu spät. Laut MedUni Graz zählen chronische Nierenerkrankungen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Über zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Prof. Kathrin Eller und Prof. Alexander Kirsch betonen, dass Früherkennung entscheidend ist. Besonders bei Diabetes oder Bluthochdruck ist die Albumin-Kreatinin-Ratio im Harn wichtig – ein Urintest, der Eiweißverluste misst. Neue Medikamente können den Krankheitsverlauf bremsen und eine Dialyse hinauszögern. Der Aktionstag World Kidney Day erinnert daran, Nierenwerte regelmäßig zu prüfen. Aufklären, gezielt testen, früh behandeln – das rettet Lebenszeit und entlastet das Gesundheitssystem. Der Podcast von Springer Medizin bietet dazu verständliche Einblicke. | 15m 03s | ||||||
| 3/2/26 | ![]() Globale Gesundheit in Gefahr: Was US-Kürzungen weltweit auslösen | Die USA ziehen sich aus der humanitären Hilfe zurück – und die Folgen sind dramatisch. Der Ausstieg aus der WHO und massive Kürzungen der US-Entwicklungshilfe reißen weltweit gefährliche Lücken. Impfprogramme stoppen. Medikamente fehlen. Geburtshilfe wird unbezahlbar. Besonders betroffen sind Kinder, Schwangere und Menschen in Krisenregionen. Im Hörgang spricht Roland Suttner, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen, über ein globales Hilfssystem am Limit. Warum private Organisationen staatliche Ausfälle nicht kompensieren können. Weshalb Konflikte, Flucht und Krankheiten zunehmen. Und was passiert, wenn Hilfe plötzlich Geld kostet – wie aktuell in der Demokratischen Republik Kongo. Ein Gespräch über politische Entscheidungen mit tödlichen Nebenwirkungen. Und über die Frage, wie viel Solidarität die Welt noch aufbringt. | 15m 29s | ||||||
| 2/25/26 | ![]() Rare Diseases sind nicht selten | Seltene Erkrankungen gelten als Randthema. Das ist ein Irrtum. Zusammengenommen betreffen sie hunderttausende Menschen. Sie bleiben unsichtbar, weil sie schwer zu erkennen sind, weil sie einzeln auftreten und weil sie nicht ins gewohnte Raster passen. Für Betroffene ist der Weg oft lang. Symptome sind diffus. Therapien greifen nicht. Erst eine klare Diagnose bringt Orientierung. Sie gibt der Krankheit einen Namen – und den Familien eine Perspektive. Noch wichtiger ist die frühe Diagnose. Beim Neugeborenen-Screening zeigt sich, was Medizin leisten kann: Erkrankungen werden entdeckt, bevor sie Schaden anrichten. Rechtzeitig behandelt, entwickeln sich Kinder oft völlig normal. In den vergangenen Jahren hat sich viel verändert. Neue Medikamente greifen gezielt ein: in Stoffwechselprozesse, in Zellstrukturen, sogar in genetische Abläufe. Doch noch immer gibt es nur für einen kleinen Teil der bekannten seltenen Erkrankungen wirksame Therapien. Fortschritt braucht Geduld, Forschung und Daten. Entscheidend sind spezialisierte Zentren. Niemand kann 8.000 Krankheitsbilder überblicken. Aber wer Auffälliges erkennt, muss wissen, wohin er überweist. Vernetzung ersetzt Zufall. Register ersetzen Einzelfälle. Aktionstage schaffen Aufmerksamkeit. Doch Sichtbarkeit allein reicht nicht. Sie muss Folgen haben: klare Zuständigkeiten, gesicherte Finanzierung, strukturierte Übergänge vom Kindes- ins Erwachsenenalter. Ziel ist kein Schonraum, sondern Selbstständigkeit. Seltene Erkrankungen stellen Medizin und Gesellschaft auf die Probe. Sie zeigen aber auch, was möglich ist, wenn Wissen geteilt wird und Strukturen tragen. Man muss nur genau hinschauen. | 21m 20s | ||||||
| 2/16/26 | ![]() Wie der Darm unsere mentale Gesundheit beeinflusst | Milliarden Mikroorganismen leben in uns – vor allem im Darm. Dieses Mikrobiom steuert nicht nur die Verdauung, sondern greift tief in unsere Gesundheit ein. Immer deutlicher zeigt sich: Es beeinflusst auch die Psyche. Der Psychiater Martin Aigner erklärt, dass Darm und Gehirn eng verbunden sind. Über Nerven, Hormone und Botenstoffe stehen sie im ständigen Austausch. Besonders wichtig ist dabei Serotonin – ein Großteil dieses „Glückshormons“ entsteht im Darm. Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, kann sich das auch auf Stimmung und Stressreaktionen auswirken. Studien zeigen: Ein vielfältiges Mikrobiom geht oft mit besserer psychischer Gesundheit einher. Umgekehrt finden sich bei Depressionen oder Angststörungen häufig Veränderungen. Klare Ursachen sind schwer zu benennen – die Forschung spricht eher von Zusammenhängen als von eindeutigen Wirkungen. Ein zentraler Hebel ist die Ernährung. Ballaststoffe, Vielfalt und regelmäßige Mahlzeiten fördern „gute“ Bakterien. Einseitige, stark verarbeitete Nahrung kann das Gleichgewicht stören. Neue Ansätze setzen daher auf Prä- und Probiotika – als Ergänzung zur klassischen Therapie. Noch steht vieles am Anfang. Doch eines wird klar: Wer den Darm versteht, versteht auch die Psyche besser. | 14m 32s | ||||||
| 2/9/26 | ![]() Viren gegen resistente Keime: Die Rückkehr der Phagentherapie | Antibiotika verlieren an Kraft. Resistenzen breiten sich aus, Therapien scheitern. Allein in Österreich sterben jedes Jahr tausende Menschen im Zusammenhang mit multiresistenten Bakterien. Die Medizin sucht Auswege – und findet einen alten Ansatz neu: die Phagentherapie. Bakteriophagen sind Viren, die Bakterien gezielt befallen und zerstören. Entdeckt vor über hundert Jahren, gerieten sie im Westen in Vergessenheit. Heute erleben sie eine Renaissance, vor allem bei chronischen Infektionen, bei denen Antibiotika an ihre Grenzen stoßen. Phagen wirken anders: Sie dringen in die Bakterienzelle ein, vermehren sich dort und bringen sie zum Platzen. Das macht sie besonders interessant bei Keimen, die Biofilme bilden und sich so dem Zugriff klassischer Medikamente entziehen. An der MedUni Wien wurde die Phagentherapie erstmals außerhalb einer Studie erfolgreich eingesetzt. Ein junger, lungentransplantierter Patient litt an einer chronischen Infektion mit Pseudomonas aeruginosa, resistent gegen nahezu alle verfügbaren Antibiotika. Die Kombination aus inhalativem Antibiotikum und individuell ausgewählten Phagen brachte eine deutliche Besserung – und dem Patienten ein neues Lebensgefühl. Doch Phagen sind kein Wundermittel. Die Therapie ist aufwendig, hochgradig personalisiert und derzeit nur als individueller Heilversuch möglich. Für jeden Patienten müssen passende Phagen gefunden, getestet und mit geeigneten Antibiotika kombiniert werden. Zudem fehlen in Österreich noch eigene Phagenbanken und eine reguläre Zulassung. Trotzdem wächst die Hoffnung. Phagen könnten Antibiotika nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, dass medizinischer Fortschritt nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht es, Bewährtes wieder ernst zu nehmen – und weiterzudenken. | 28m 34s | ||||||
| 2/2/26 | ![]() Lachen in schweren Zeiten | In dieser Episode tauchen wir ein in die farbenfrohe Welt der CliniClowns Österreich und begleiten sie durch ihren bewegten Alltag in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen. CliniClown Edouard Raix öffnet uns die Tür zu einer Welt voller Lachen und Tränen, indem er von seinen berührenden Begegnungen mit Patientinnen und Patienten erzählt. Er schildert den Ablauf einer Clown-Visite, die stets von Improvisation und Spontaneität geprägt ist, und beleuchtet die besonderen Anforderungen dieses außergewöhnlichen Berufs. Ein Beruf, der nicht nur ein hohes Maß an Verantwortung und Feingefühl erfordert, sondern auch die Fähigkeit, in den dunkelsten Momenten ein Licht der Hoffnung zu entzünden. | 20m 40s | ||||||
| 1/26/26 | ![]() Herz außer Takt: Die unterschätzte Gefahr Vorhofflimmern | Das Herz schlägt zuverlässig – meist ein Leben lang. Doch manchmal gerät es aus dem Takt. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Millionen Menschen leben damit, viele ohne es zu wissen. Denn die Erkrankung bleibt oft stumm. Kein Schmerz. Kein Alarm. Dabei sind die Folgen ernst. Beim Vorhofflimmern feuern elektrische Signale chaotisch. Die Vorhöfe pumpen nicht mehr richtig. Blut kann gerinnen. Das Schlaganfallrisiko steigt deutlich. Je länger die Störung anhält, desto schwerer lässt sie sich behandeln. Die Medizin sucht deshalb nach Wegen zur frühen Diagnose. Digitale Herzmodelle helfen, Abläufe zu verstehen und Therapien zu testen. Smartwatches und Apps können Hinweise liefern – ersetzen aber keine ärztliche Abklärung. Entscheidend ist der Zeitpunkt. Wird Vorhofflimmern früh erkannt, steigen die Chancen, den normalen Herzrhythmus zu erhalten und schwere Komplikationen zu verhindern. | 24m 39s | ||||||
| 1/19/26 | ![]() Warum Ärztin Magdalena Grießler seit 15 Jahren in Afrika hilft | Die Mariazellerin Dr. Magdalena Grießler reist seit 2010 regelmäßig nach Äthiopien und Ghana, um in medizinisch unterversorgten Regionen zu arbeiten. In ihren Einsätzen erlebt sie Situationen, die in Europa kaum vorstellbar sind: überfüllte Krankenzimmer ohne Hygiene, schwer verbrannte Kinder, fehlende Medikamente und Frauen, deren Geburten lebensgefährlich verlaufen. Trotz dieser Herausforderungen beschreibt Grießler ihre Arbeit als tief erfüllend – getragen von Menschlichkeit, Pragmatismus und dem Willen, Leid nicht einfach hinzunehmen, sondern aktiv zu lindern. Besonders prägend war für sie die Zusammenarbeit mit missionsärztlichen Schwestern wie Schwester Rita, deren Einsatz sie zu dauerhaftem Engagement motivierte. Neben ihrer medizinischen Tätigkeit unterstützt Grießler auch nachhaltige Projekte, etwa den Bau eines Krankenhauses in Nordghana sowie ein Schulprogramm, das täglich über 560 Kindern eine warme Mahlzeit ermöglicht. Für sie ist es ein Anliegen, Menschen Chancen zu schenken, die aufgrund ihres Geburtsortes kaum Zugang zu Gesundheitsversorgung oder Bildung haben. Ihre Botschaft an Kolleginnen und Kollegen: Ein Auslandseinsatz verändert nicht nur die eigene Sicht auf Medizin – er erdet, stärkt und zeigt, was Menschlichkeit im Kern bedeutet. | 23m 08s | ||||||
| 1/12/26 | ![]() Gesamtvertrag für Ärzte: Einheit oder Vielfalt? | Ein Vertrag für ganz Österreich – oder passgenaue Lösungen für jedes Bundesland? In der Debatte um den ärztlichen Gesamtvertrag prallen zwei Grundhaltungen aufeinander. Ärztekammer-Präsident Johannes Steinhart warnt vor einem zentralistischen Zugriff auf ein System, das von regionaler Vielfalt lebt. Landesärztekammern seien keine Bremsklötze, sondern Garanten für Versorgung nahe am Patienten. Einheitliche Regeln dürften nicht zu Einkommensverlusten führen und müssten die Realität ärztlicher Arbeit abbilden. ÖGK-Obmann Andreas Huss hält dagegen: Neun verschiedene Verträge seien ein Relikt, teuer und intransparent. Ein österreichweit einheitlicher Gesamtvertrag schaffe Fairness, Klarheit und moderne Strukturen – für Ärzte wie für Patienten. Leistungskatalog, Organisation und Honorare sollen neu geordnet werden, ohne jemanden schlechter zu stellen. Steinhart und Huss treffen in einer von ÖKZ-Chefredakteur Josef Ruhaltinger moderierten Diskussion direkt aufeinander. Bis Mitte 2026 soll eine Einigung stehen. Der Weg dorthin ist steinig. Doch klar ist: Es geht nicht um Formalien, sondern um die Zukunft der Versorgung. Vereinheitlichen, wo es sinnvoll ist. Differenzieren, wo es nötig bleibt. | 48m 58s | ||||||
| 1/5/26 | ![]() Human- und Tiermediziner im Vergleich: Was Ärzte voneinander lernen können | Was haben ein Allgemeinmediziner und eine Tierärztin gemeinsam? Mehr, als man denkt. In dieser Podcastfolge treffen zwei Welten aufeinander, die sich im Wartezimmer selten begegnen, aber im Kern erstaunlich ähneln. Ronny Tekal, Arzt, Radiodoktor und Medizinkabarettist, spricht mit Tierärztin „Dogtor" Sandra Burin über ihren Berufsalltag, der von Diagnose, Vertrauen und Emotion geprägt ist. Menschen erklären ihre Symptome oder recherchieren sie im Internet, während Tiere stumm bleiben. Dafür sprechen ihre Halter oft umso lauter. Beide Gäste schildern, wo Missverständnisse entstehen, warum Kommunikation manchmal wichtiger ist als jede Therapie und weshalb Empathie die Grundlage für Professionalität bildet. Das Gespräch behandelt den ersten Kontakt in der Praxis, schwierige Gespräche, Grenzsituationen wie lebensverändernde Diagnosen oder das Einschläfern eines Tieres. Zudem wird die Frage erörtert, was einen „guten Tag“ im Gesundheitsberuf ausmacht – jenseits von Abrechnung und Routine. Es geht um Nähe und Distanz, Verantwortung und Vertrauen. Und um die einfache, aber unbequeme Wahrheit: Heilen beginnt oft nicht mit Medikamenten, sondern mit Zuhören. | 20m 30s | ||||||
| 12/29/25 | ![]() Wechseljahre: Warum Frauen in Österreich noch immer zu wenig Unterstützung bekommen | Die Wechseljahre betreffen jede Frau – und doch werden sie politisch, medizinisch und beruflich oft ignoriert. In dieser Folge des Hörgangs spricht Irene Thierjung mit Birgit Fenderl über ein Thema, das zwar lauter wird, im Alltag aber weiter tabuisiert bleibt. Fenderl, frühere TV-Moderatorin und Podcasterin („Von wegen Pause“), erzählt offen von eigenen Erfahrungen mit Schlaflosigkeit, Brain Fog und beruflicher Selbstausbeutung – und von einem System, das Frauen in dieser Lebensphase häufig allein lässt. Warum wissen viele Ärztinnen und Ärzte zu wenig über die Menopause? Weshalb schließen Hormonambulanzen, während gleichzeitig zwei Drittel aller Frauen Beschwerden haben? Und warum gelten Wechseljahre am Arbeitsplatz noch immer als „heikles Thema“, obwohl sie Unternehmen und Volkswirtschaft viel Geld kosten? Fenderl zeigt, dass es nicht um Befindlichkeiten geht, sondern um Gesundheit, Prävention und Chancengleichheit. Sie fordert mehr Wissen im Medizinstudium, mehr Offenheit in Unternehmen und mehr politischen Willen. Ein Gespräch über eine Lebensphase, die kein Randthema ist – sondern die Hälfte der Gesellschaft betrifft. | 14m 54s | ||||||
| 12/22/25 | ![]() Warum Frauen oft anders erkranken – und anders behandelt werden müssen | Frauen und Männer erkranken unterschiedlich – biologisch, hormonell, sozial. Doch die Medizin behandelt sie oft gleich. Das rächt sich: Frauen werden später diagnostiziert, seltener leitliniengerecht therapiert und häufiger von Nebenwirkungen geplagt. Prof. Alexandra Kautzky-Willer, Pionierin der Gendermedizin, erklärt im Podcast, warum das so ist – und was sich ändern muss. Sie zeigt, wie Geschlechtschromosomen, Hormone und Lebensstil ineinandergreifen, warum Frauen in Studien noch immer unterrepräsentiert sind und weshalb Diabetes bei ihnen später erkannt, aber schwerer verläuft. Schwangerschaft, Menopause, psychosoziale Belastungen und Mehrfachrollen verschieben Risiken und erschweren den Therapiealltag. Dazu kommt: Frauen fürchten Nebenwirkungen stärker, brechen Therapien eher ab – nicht aus Leichtsinn, sondern aus mangelnder Aufklärung. Kautzky-Willer fordert bessere Studiendesigns, mehr unabhängige Forschung und mehr Zeit in der Versorgung. Nur so wird Medizin wirklich personalisiert. Der Podcast zeigt klar: Wer Gesundheit geschlechtergerecht denkt, verbessert Versorgung für alle. | 28m 02s | ||||||
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