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Julia Fischer: «Musik ist für mich Beziehungsarbeit»
Jun 20, 2026
56m 46s
Jazzmeia Horn: Heute bin ich dankbar für Grossvaters Geschichten
Jun 13, 2026
57m 14s
Valerian Alfaré: «Ich mische gern Klassik und Jazz»
Jun 5, 2026
1h 00m 31s
Annette Dasch und ihr kleines Heiligtum: das Kunstlied
May 30, 2026
57m 10s
Vikingur Ólafsson – Klassik neu gedacht
May 23, 2026
57m 12s
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/20/26 | ![]() Julia Fischer: «Musik ist für mich Beziehungsarbeit» | Bei ihr dürfe man immer applaudieren, auch zwischen den Sätzen: die Stargeigerin Julia Fischer liebt es, in Kontakt mit ihrem Publikum zu sein. Beziehungen sind für die 43jährige Münchnerin ein starker Antrieb. So arbeitet Fischer seit Jahren mit denselben Dirigenten und Orchestern. In engem Austausch steht sie auch mit ihren Studierenden – und die Beziehung steht auch im Zentrum, wenn Julia Fischer das Programm für den «Boswiler Sommer» mitkuratiert. Hier lässt sich die Geigerin inspirieren von der Frage, wie verschiedene Komponisten miteinander im Austausch standen. Jene Beziehungsnetzwerke sollen sich im Programm ihres Klassikfestivals spiegeln. Sie selbst wird in Boswil alle Capricen von Nicolò Paganini am Stück solo aufführen – zum ersten Mal überhaupt. Eine Herausforderung in technischer Hinsicht, aber auch eine Einladung, Paganinis «Launen» in ihrer Tiefe zu erfassen. Wie sehr sie es liebt, Werke wieder und wieder neu zu entdecken, und warum diese endlose Detailarbeit ihr die Freude an der Musik wachhält: auch darüber unterhält sich Julia Fischer mit Annina Salis, im Musikmagazin Talk. 01:15 – Talk So etwas wie einen banalen Alltag kennt sie nicht: Zwischen Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit findet Julia Fischer am Tag vor ihrer Abreise zu den Berliner Philharmonikern auch Zeit für unser Gespräch. 30:10 – Wochenrückblick Themen: Die Beyreuther Festspiele hatten Grosses geplant zum 150-Jahr Jubiläum. Und sagen alles wieder ab. Das gibt auch aus politischen Gründen zu reden. Der russische Dirigent Kirill Petrenko spendet den hochdotierten Preis, den er letzte Woche erhalten hat, für den Wiederaufbau der Ukraine. Und: der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim ist 91jährig gestorben. (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 19.06.26, 12 Uhr) 42:06 – Album- und Reisetipp Zürich in Venedig: Möglich dank einer Hommage an die illegale Partyszene der 1980er und 90er. Initiiert worden war sie von Koyo Kouoh – bis die Kuratorin der Biennale überraschend starb. 48:58 – Musikfrage Warum kommt der Jazz oft ohne Dirigent:in aus, im Gegensatz zum klassischen Orchester? | 56m 46s | ||||||
| 6/13/26 | ![]() Jazzmeia Horn: Heute bin ich dankbar für Grossvaters Geschichten | Jazzmeia Horn wuchs hauptsächlich bei ihren Grosseltern auf. Wo sie von der Grossmutter die Kirchenmusik mitbekam – und vom Grossvater viele Geschichten, unfreiwilligerweise: Immer wenn ihre Lieblings-TV-Serie kam, wollte er sie damit belehren - sie hasste diese Geschichten voller Lebensweisheiten. Wie Jazzmeia Horn die Geschichten ihres Grossvaters lieben lernte und daraus sogar Musik machte, und warum ihr die Jazzsängerin Betty Carter, die auf und neben der Bühne kein Blatt vor den Mund nahm, persönlich näher ist als die grossartige, aber poliertere Sarah Vaughan – das alles erzählt sie im Musikmagazin mit Jodok Hess. (01:43) – Talk Jazzmeia Horn ist ein rising star am Jazzhimmel. Ihr Weg dahin war kein leichter und hat sie gelehrt sich zu wehren. Im Talk erzählt sie, wie sie in der Primarschule gehänselt wurde und noch an der New School in New York die Menschen davon überzeugen musste, dass Jazzmeia Horn ihr echter Name ist. (29:08) – Wochenrückblick Mit Oliver Rutz schauen wir auf die Musikwoche zurück, u.a. auf den ersten Preis für den polnischen Akkordeonisten Michał Stochel am Eurovision Young Musicians Wettbewerb und den Prix Serdang für die armenisch-russische Pianistin Eva Gevorgyan. (43:32) – Konzert-Tipp Das Orchester für Alte Musik Bern «Les passions de l’âme» bringt aktuelle Diskussionen und alte Musik zusammen in ihrem Programm «KI & Abel». (46:49) – Musikfrage Warum ist das Album nach wie vor beliebt, auch in Zeiten von Playlists und Streaming-Diensten? Diese Frage stellen wir dem Klassik-Chef von Berlin Classics. (51:03) – Neu auf meiner Playlist Diese Woche neue Musik des Israelischen Bassisten Avishai Cohen von seinem Album «Eternal Child», voller musikalischer Widmungen an Menschen, die ihm viel bedeuten. Funktioniert als Album und in einzelnen Songs. | 57m 14s | ||||||
| 6/5/26 | ![]() Valerian Alfaré: «Ich mische gern Klassik und Jazz»✨ | EuphoniumJazz+3 | Valerian Alfaré | Hochschule der Künste BernSRF+1 | — | EuphoniumJazz+5 | — | 1h 00m 31s | |
| 5/30/26 | ![]() Annette Dasch und ihr kleines Heiligtum: das Kunstlied✨ | KunstliedOper+5 | Annette Dasch | LIEDBaselZurich Chamber Singers+1 | — | KunstliedAnnette Dasch+7 | — | 57m 10s | |
| 5/23/26 | ![]() Vikingur Ólafsson – Klassik neu gedacht✨ | classical musicpiano performance+4 | Vikingur Ólafsson | Juilliard SchoolSiemens+4 | LuzernBern+1 | Vikingur Ólafssonclassical music+7 | — | 57m 12s | |
| 5/16/26 | ![]() Phoebe Bognár: «Ich wollte E-Bass. Auf der Flöte kam nur Luft!»✨ | experimental musicperformance art+3 | Phoebe Bognár | Primavera, Vivaldi und ichPleasure and Focus | BaselHongkong+2 | Phoebe Bognárexperimental music+5 | — | 56m 50s | |
| 5/9/26 | ![]() Augustin Hadelich: «Froh und lyrisch fällt mir leicht»✨ | classical musicinterview+4 | Augustin Hadelich | GEMA | — | Augustin Hadelichclassical music+7 | — | 1h 00m 12s | |
| 5/2/26 | ![]() Xavier Díaz-Latorre: «Jetzt bin ich wieder ein Anfänger»✨ | historical performance practiceKyudo+4 | Xavier Díaz-Latorre | Schola Cantorum BasiliensisGEMA+1 | — | Xavier Díaz-LatorreKyudo+5 | — | 57m 06s | |
| 4/25/26 | ![]() Joana Aderi: «Musik kann verschiedene Wahrheiten wiedergeben»✨ | psychische StörungenMusiktherapie+5 | Joana Aderi | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Reaching for The Moon | ZürichZürcher Stadtwald | Musikpsychische Störungen+6 | — | 57m 16s | |
| 4/18/26 | ![]() Nina Hagen auf dem Highway Richtung Himmel✨ | Nina HagenGospel music+4 | Nina Hagen | Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Highway to Heaven | — | Nina HagenGospel music+4 | — | 57m 10s | |
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| 4/11/26 | ![]() Jon Batiste: «Die grosse Kunst ist, sich selbst zu bleiben.»✨ | Game musicMusic composition+4 | Jon Batiste | Los Angeles PhilharmonicZurich Jazz Orchestra+3 | — | Jon BatisteGame music+5 | — | 56m 53s | |
| 4/4/26 | ![]() Arianna Savall und Petter Udland Johansen – ein Leben in Musik✨ | historical musicimprovisation+4 | Arianna SavallPetter Udland Johansen | Hirundo MarisSchweizer Radio und Fernsehen (SRF) | Fricktal | Arianna SavallPetter Udland Johansen+6 | — | 1h 06m 12s | |
| 3/28/26 | ![]() Schlagzeuger Ramón Oliveras: wie eine Meditation | Seine Mutter hat er in einem vierjährigen Sterbeprozess begleitet. Und diese Erfahrung dann in einem hochenergetischen Drum-Solo verarbeitet: ein vierzigminütiger Tanz, eine Trance, eine Meditation des Abschied-Nehmens, in der sich alle Grenzen auflösen. 00:05 – Sommerzeit! Vor bald 20 Jahren gestorben – aber sowieso unsterblich: der Jazzpianist Oscar Peterson. Passend zum Datum (es ist wieder Sommerzeit!) mit der passenden Musik (Summertime!) 03:50 – Talk «A Certain Darkness Is Needed to See the Stars» heisst das grosse Drumsolo von Ramón Oliveras, das um Leben und Tod kreist, um das Auflösen von Grenzen und nicht zuletzt darum, dass einem beim Spielen fast die Arme abfallen. 23:33 – Wochenrückblick Erdbeben in Salzburg: Markus Hinterhäuser muss gehen. Farben beeinflussen das Musikhören. Und Jesus Christ Superstar ist in Bern unterwegs. 37:55 – Konzert-Tipp Chris Thomas King, der Mann, der den Hip Hop mit dem Blues verschmolzen hat. Er kommt nächste Woche zum Internationalen Jazzfestival Bern. 42:22 – Musikfrage Kann es eigentlich falsche Töne geben beim Improvisieren? Wir klären das mit der Musikerin und Komponistin Andrea Neumann. 47:42 – Neu in meiner Playlist Das Chiaroscuro Quartet spielt auf Darmsaiten und historischen Bögen die mittleren Streichquartette von Ludwig van Beethoven: rau klingt das, nicht glattgebügelt, Musik die daherkommt wie eine echte Sprache, mit all den geräuschhaften Untertönen… grossartig! | 57m 14s | ||||||
| 3/21/26 | ![]() Pianist Sullivan Fortner: «Es geht darum, Mensch zu sein.» | Den ersten Grammy als Bandleader, für dieses Album? Den hat Sullivan Fortner nicht kommen sehen. Das Album entstand spontan, mit einer ad hoc Band. Sullivan Fortner, dieser brillante Pianist, scheint sich nicht allzu viel aus Preisen zu machen. Das sei das schöne an seiner Kunst, sagt er: Jeder Tag sei ein neues weisses Blatt. Der Grammy für das «Best Jazz Instrumental» Album dürfte ihn dennoch gefreut haben, auch wenn er bereits in der Vergangenheit liegt – und er sich selbst sowieso nicht als Jazzmusiker versteht. Es geht ihm um Musik, nicht um Genres. Und darum, Mensch zu sein. 00:20 – Talk Sullivan Fortner erzählt, wo er war, als er von seinem Grammy erfahren hat. Warum er sich selber nicht Jazzpianist nennt. Und er verrät, ob er mit der Sängerin Cécile McLorin Salvant wirklich zusammen ist. 23:38 – Wochenrückblick (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 20.03., 12 Uhr) Vom Grammy für Sullivan Fortner zum Oscar für Ludwig Göranssons Filmmusik zum Film «Sinners». Der schwedische Komponist ist ein Wahlamerikaner, der dank der Blues-Begeisterung seines Vaters zur Gitarre kam und dank der Gitarre schliesslich zur Zusammenarbeit mit dem Regisseur von «Sinners», Ryan Coder. 40:45 – Konzert-Tipp Eine Uraufführung der Schweizer Komponistin Cécile Marti in Basel verspricht ein Klangabenteuer. 45:15 – Musikfrage Mit der Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía: Warum heisst der Ton H ausserhalb des deutschen Sprachraums überall B? 49:30 – Neu in meiner Playlist «In My Dreams», das neue Album von Bill Frisell – ein Gitarrist, der immer wieder zu überraschen vermag. | 57m 07s | ||||||
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