
Praxiswissen2Go – der Podcast für medizinische Assistenzberufe
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Praxiswissen2Go – Folge 35: Biopharmazeutika im Praxisalltag
Jul 31, 2026
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Praxiswissen2Go – Folge 34: Über die Akutversorgung hinaus: Wie kardiologische Nachsorge Leben retten kann
May 15, 2026
18m 21s
Praxiswissen2Go – Folge 33: Verordnungsdschungel
Mar 27, 2026
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Praxiswissen2Go – Folge 32: Herausfordernde Kommunikation im Praxisalltag
Feb 27, 2026
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Praxiswissen2Go – Folge 31: Screenings und Risikofaktoren in der Kardiologie – Warum frühe Prävention zählt
Jan 30, 2026
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7/31/26 | Praxiswissen2Go – Folge 35: Biopharmazeutika im Praxisalltag | In dieser Folge von „Praxiswissen2Go“ spricht Moderator Ralf Schmitt mit den erfahrenen MFAs Petra Hartmann (Gastroenterologie) und Ulrike Erstling (Rheumatologie) über den praktischen Umgang mit Biopharmazeutika im Praxisalltag.Biopharmazeutika gehören heute in vielen Fachbereichen zur Standardtherapie chronischer Erkrankungen. Doch wie gelingt eine erfolgreiche Langzeittherapie? Welche Herausforderungen entstehen durch Präparatewechsel, neue Devices oder die automatische Substitution? Und wie können MFAs Patient:innen dabei unterstützen, ihre Therapie langfristig sicher und zuverlässig fortzuführen?Die beiden Expertinnen geben praxisnahe Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigen, warum MFAs weit mehr sind als organisatorische Unterstützung: Sie sind Vertrauenspersonen, Schulende, Motivatorinnen und oft auch ein wichtiges Frühwarnsystem im Behandlungsprozess.Außerdem geht es in dieser Folge um die Bedeutung von Adhärenz, den Umgang mit individuellen Lebenssituationen wie Reisen oder Familienplanung sowie über die Auswirkungen der seit April 2026 möglichen automatischen Substitution von Biopharmazeutika.Das nehmt ihr aus dieser Folge mit:Warum eine langfristige Therapietreue bei chronischen Erkrankungen entscheidend istWelche Rolle MFAs bei Schulung, Motivation und Begleitung von Patient:innen spielenWie Unsicherheiten durch Präparate- und Devicewechsel entstehen könnenWarum eine einheitliche Informationsstrategie zwischen Praxis, Apotheke und Patient:innen bei der automatischen Substitution wichtig istDas sagen unsere Expert:innen:„Die MFAs spielen für mich eine Schlüsselrolle, um PatientInnen langfristig zu begleiten, Unsicherheiten abzufangen und auch eine Orientierung zu geben.“(Petra Hartmann, MFA und Versorgungsassistentin in der Gastroenterologie, 1. Vorsitzende der FA-CED).„Trotz chronischer Erkrankung ist das Leben lebenswert – und man kann viel erreichen und den eigenen Lebensplan verwirklichen.“(Ulrike Erstling, Rheumatologische Fachassistentin und 1. Vorsitzende des Fachverbandes Rheumatologische Fachassistenz)Wir freuen uns über Euer Feedback und Eure Fragen unter [email protected] „Praxiswissen2go“ gerne euren Kolleg:innen weiter und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst. Alle Episoden findet ihr auf www.praxiswissen2go.de | — | ||||||
| 5/15/26 | kardiologische NachsorgeHerzinfarkt+4 | Martina FunkCarolin Stein Sauter | deutschen Herzstiftung | — | kardiologische NachsorgeHerzinfarkt+5 | — | 18m 21s | ||
| 3/27/26 | MedikamentenverordnungRezeptarten+3 | Ina KupilasIngo Janssen | Amgen GmbH | — | RezeptartenMedikamentenverordnung+3 | — | 24m 30s | ||
| 2/27/26 | Herausfordernde Kommunikationemotional aufgeladene Patientengespräche+5 | Ines Maria BäblichTanja Fischer | Charité Hautzentrum Berlin-Tegel | — | KommunikationPatientengespräche+7 | — | 23m 33s | ||
| 1/30/26 | KardiologieHyperlipidämie+3 | Simone WinkensCarolin Stein Sauter | Praxiswissen to go | — | KardiologieHyperlipidämie+4 | — | 19m 00s | ||
| 12/19/25 | SchamSexualität+4 | — | Charité Hautzentrum Berlin TegelFachverbandes Rheumatologische Fachassistenz e. V. | — | SchamSexualität+6 | — | 17m 56s | ||
| 12/2/25 | Arzneimittelentwicklungklinische Studien+3 | Dr. Stephan KropffGaby Nagel | Amgen GmbH | — | Arzneimittelentwicklungklinische Studien+3 | — | 34m 54s | ||
| 10/17/25 | AdhärenzCompliance+5 | Viola SeyerLaura Kübler | Onkologie | — | AdhärenzCompliance+6 | — | 14m 40s | ||
| 8/15/25 | Bewegungchronische Erkrankungen+4 | Ulrike ErstlingPetra Hartmann | — | — | Bewegungchronische Erkrankungen+5 | — | 16m 18s | ||
| 7/11/25 | VorsorgeuntersuchungenPrävention+3 | Tanja FischerPatricia Steffens-Korbanka | — | — | VorsorgePrävention+6 | — | 23m 06s | ||
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| 5/9/25 | interdisciplinary collaborationmedical assistance+3 | Kathrin ErlInès Baeblich | Charité Hautzentrum Berlin Tegel | — | interdisciplinary teamworkmedical professionals+3 | — | 30m 21s | ||
| 3/14/25 | Praxiswissen2Go – Folge 24: Fokus CED | Über 600.000 Menschen leben in Deutschland mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) – mit steigender Tendenz. Doch was bedeutet das für die Patient:innen im Alltag? Welche Herausforderungen bringt die Erkrankung mit sich? Und vor allem: Wie könnt ihr als medizinische Fachkräfte die Patient:innen bestmöglich unterstützen?In dieser Folge spricht unser Moderator Hannes Büsscher mit der MFA und CED-Versorgungsassistenz Petra Hartmann und mit der RFA Ulrike Erstling, was hinter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen steckt, welche Themen CED-Patient:innen beschäftigen und was es mit einem Stoma auf sich hat. Ihr erfahrt, woran man eine CED erkennt, welche Rolle Ernährung, Bewegung und Lebensstil spielen und was beim Thema Fatigue hilfreich sein kann.Außerdem gibt’s wieder praxisnahe Tipps: Wie könnt ihr auch als nicht-gastroenterologische MFAs Patient:innen gezielt unterstützen? Was solltet ihr zu CED wissen? Wann sollte man an spezialisierte Fachkräfte überweisen? Und warum sind Offenheit und Empathie so wichtig? – Jetzt reinhören und wertvolles Praxiswissen mitnehmen!Mehr Freiheit für eure Patient:innen: Hier erfahrt ihr, wie der Euro-Toilettenschlüssel den Zugang zu barrierefreien Toiletten erleichtert.Gemeinsam statt allein: Auf dieser Website können CED-Patient:innen Selbsthilfegruppen in ihrer Nähe finden und sich mit anderen Betroffenen austauschen.Auf einen Blick: Was erwartet euch?CED verstehen: Unterschiede zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Symptome und Abgrenzung zu anderen DarmproblemenFatigue & Lebensqualität: Warum chronische Erschöpfung ein großes Thema ist und wie ihr Patient:innen darin bestärken könnt, sich Zeit für sich zu nehmenErnährung & Lebensstil: Was hilft wirklich? Warum individuelle Ansätze wichtig sind und welche Mythen es gibtEmpathie & Kommunikation: Wie ihr sensibel mit schambesetzten Themen umgeht und Vertrauen schafftDas sagen unsere Expert:innen:„Unser Ziel ist, dass CED-Patient:innen oder allgemein chronisch erkrankte Menschen ein ganz normales Leben führen können. Das ist es, was wir mit unseren Therapien und mit den Optionen, die wir in Praxen und Kliniken haben, erreichen wollen.“(Petra Hartmann, MFA und Versorgungsassistenz CED in der Gastroenterologie; 1. Vorsitzende der FA-CED e.V.)„Chronisch-entzündliche Erkrankungen können ganz schön am eigenen Körper- und Selbstbild rütteln. Denkt nur an die schuppigen Hautveränderungen bei Psoriasis, andauernde Durchfälle und Bauchschmerzen bei CED oder geschwollene Gelenke bei rheumatischen Erkrankungen. Sich an solche Veränderungen zu gewöhnen, braucht einfach Zeit, und das ist völlig normal und okay. Ermutigt eure Patient:innen, sich diese Zeit zu nehmen.“(Ulrike Erstling, RFA und 1. Vorsitzende des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz e.V.) | — | ||||||
| 1/31/25 | Praxiswissen2Go – Folge 23: Sozialrecht: Finanzielle Absicherung im Krankheitsfall | „Mein Krankengeld läuft bald aus – wie geht es jetzt weiter?“ „Ich bin arbeitslos und jetzt auch noch krank. Bekomme ich weiter Arbeitslosengeld?“ „Wieviel und wie lange muss ich für meine Medikamente zuzahlen?“ Kennt ihr diese oder ähnliche Fragen aus eurem Praxisalltag? Dann geht es euch wie vielen MFAs. Denn Patient:innen wissen oft nicht genau, wie sie – vor allem bei längerfristiger Krankheit – finanziell abgesichert sind. In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Sozialrecht ein, mit Fokus auf die finanzielle Absicherung im Krankheitsfall. Die Sozialrechtexpertin Nicole Scherhag spricht mit der medizinischen Fachkraft Viola Seyer und unserem Moderator Hannes Büsscher über brennende Fragen von Betroffenen. Neben Informationen zu Sozialleistungen im Krankheitsfall wie Lohnfortzahlung, Krankengeld oder Erwerbsminderungsrente kommen auch ganz praktische Tipps zur Sprache, etwa wie das Krankengeld aufgestockt werden kann oder dass bei Zuzahlungsbefreiung einer Person alle einberechneten gesetzlich krankenversicherten Familienmitglieder von Zuzahlungen befreit sind – auch wenn sie in unterschiedlichen gesetzlichen Krankenkassen sind. Thema ist auch eure Rolle als medizinische Fachkräfte bei sozialrechtlichen Fragen. Denn zum einen könnt ihr eure Patient:innen enorm unterstützen, indem ihr sie – quasi als Lotse – informiert und beratet, wohin sie sich mit ihren Fragen wenden können. Mindestens genauso wichtig ist es aber, zuzuhören, empathisch nachzufragen und Verständnis zu zeigen. Denn das Thema Krankheit und finanzielle Sorgen ist für viele Patient:innen mit Scham behaftet – und ein vertrauensvolles Verhältnis mit euch als MFAs ermöglicht es Betroffenen oft erst, überhaupt darüber sprechen zu können. Hier erhaltet ihr und eure Patient:innen konkrete und verständliche Informationen rund um das Thema Sozialrecht: Diese Broschüre richtet sich vor allem an Personen mit einer chronisch-entzündlichen Erkrankung Bei dieser Broschüre liegt der Schwerpunkt auf den Herausforderungen für onkologische Patient:innen Hier liegt der Fokus auf den Herausforderungen für Dialyse-Patient:innen Auf einen Blick: Was erwartet euch? Wie sieht finanzielle Absicherung bei Krankheit im Langzeitverlauf aus? Welche Sozialleistungen stehen erkrankten Menschen zu? Welche Anlaufstellen beraten und handeln bei sozialrechtlichen Anliegen? Wie könnt ihr als medizinische Fachkräfte eure Patient:innen aktiv dabei unterstützen? Das sagen unsere Expert:innen: „Natürlich könnt ihr nicht alles wissen, logisch. Das geht mir genauso. Aber informiert euch so weit, dass ihr als Lotsen fungieren könnt, das heißt, die Patient:innen auffangen und gut beraten; ihnen vermitteln, dass sie nicht alleine sind, dass es Hilfen und Unterstützung gibt – man muss nur wissen, wo man sie bekommt.“ (Viola Seyer, Fachkrankenschwester für Onkologie, fachliche Leitung einer Onkologischen Schwerpunktpraxis in Berlin.) „Ich arbeite seit 26 Jahren in der Medizin und Sie als MFAs sind meine Herzensberufsgruppe. Sie sind gerade für chronisch kranke Menschen unglaublich wichtig. Viele von Ihnen haben die Fähigkeit, solche schambesetzten Themen im Blick zu haben und sie anzusprechen, ohne dass das Gegenüber sich beschämt fühlt. Hut ab für das, was Sie jeden Tag leisten!“ (Nicole Scherhag, Dipl.-Sozialpädagogin und Supervisorin, Expertin und langjährige Beraterin zu sozialrechtlichen und psychosozialen Themen) | — | ||||||
| 12/20/24 | Praxiswissen2Go – Folge 22: Palliativ: ein guter Weg | Palliative Versorgung: Für Viele kein leichtes Thema – und vielleicht beunruhigt es auch euch als medizinische Fachkräfte? Diese Episode von Praxiswissen2Go möchte informieren, aufklären und Angst nehmen. Gisa Müller und Viola Seyer, zwei erfahrene MFAs aus der Onkologie erklären, was palliative Versorgung eigentlich ist und welche Möglichkeiten sie umfasst. Im Gespräch mit unserem Moderator Hannes Büsscher gehen die Expertinnen auf die zentrale Rolle von euch als medizinische Fachkräfte in der palliativen Versorgung ein – auch in nicht-onkologischen Praxen. Denn als wichtige Ansprechpartner seid ihr nah an euren Patient:innen dran. Ihr könnt ihnen zuhören, aufmerksam nachfragen, Symptome wahrnehmen und mit ärztlicher Absprache konkrete Maßnahmen anstoßen. Auch Befürchtungen und Ängste werden offen angesprochen und eingeordnet. Denn „palliativ“ bedeutet nicht unbedingt „gleich sterben müssen“. Im Gegenteil stellt der palliative Ansatz den gesamten Menschen in den Mittelpunkt und bietet unterschiedlichste und individuelle Unterstützungsmöglichkeiten – alles mit dem Ziel, eine gute Lebensqualität und ein würdevolles Leben – und vielleicht auch Sterben – zu ermöglichen. Lasst uns gerne wissen, was euch zum Thema palliative Versorgung bewegt und welche Erfahrungen ihr selbst damit gemacht habt. Wir freuen uns über euer Feedback und Fragen unter [email protected]. Empfehlt Praxiswissen2Go gerne auch euren Kolleg:innen und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findet ihr alle bisherigen Folgen. Neugierig geworden? Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. erfahrt ihr mehr rund um das Thema palliative Versorgung. Auf einen Blick: Was erwartet euch? Wissen: Was bedeutet palliativ im Gegensatz zu kurativ? Information: Was ist AAPV und SAPV, und wie unterscheiden sie sich? Einblicke: Wie sieht palliative Versorgung im Praxisalltag aus? Tipps: Wie könnt ihr auch als nicht-onkologische MFA aktiv unterstützen? Aufklärung: Warum braucht ihr keine Angst vor „palliativ“ zu haben? Das sagen unsere Expert:innen: „Natürlich haben die Patient:innen, die sich mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung auseinandersetzen müssen, Angst vor dem, was auf sie zukommt. Aber mit der Perspektive einer häuslichen Betreuung kann man sehr viele Ängste nehmen.“ (Viola Seyer, Fachkrankenschwester für Onkologie, fachliche Leitung einer Onkologischen Schwerpunktpraxis in Berlin.) „Ich finde es total wichtig, als MFA – egal aus welchem Fachbereich – hinzuhören und Präsenz zu schenken. Und: Die heutige palliative Versorgung ist absolut hilfreich – für die Patient:innen, aber auch für die Angehörigen.“ (Gisa Müller, MFA, Praxismanagerin und Onkologische Fachassistentin in einem MVZ für Onkologie und Hämatologie in Viersen und Nettetal) | — | ||||||
| 11/15/24 | Praxiswissen2Go – Folge 21: Gesundheitsapps und digitale Kommunikation | Du bist als MFA auch beruflich digital unterwegs? – Ist ja fast schon klar. Aber was können Gesundheitsapps wirklich leisten? Welche digitalen Tools gehören in Praxen und Kliniken schon zum Alltag und wo gibt's noch Nachholbedarf? Was ist alles möglich, wo liegen die Grenzen digitaler Kommunikation? In dieser Podcastfolge teilen die beiden MFAs Ines Baeblich und Patricia Steffens-Korbanka mit Hannes Büsscher ihre Erfahrungen zu Gesundheitsapps, die den Praxisalltag einfacher machen und die Patientenversorgung verbessern können. Ihr erfahrt, was digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) sind, wie sie sich von anderen Gesundheitsapps unterscheiden und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Natürlich kommt auch der Datenschutz nicht zu kurz. Welche Erfahrungen hast du mit Gesundheitsapps und digitaler Kommunikation in der Praxis? Erzähl uns gerne von deinen guten und vielleicht auch nicht so guten Erlebnissen. Du willst mehr Infos? Wir freuen uns über dein Feedback und deine Fragen unter [email protected]. Empfiehl Praxiswissen2Go gerne deinen Kolleg:innen und abonniere den Podcast, damit du keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findest du alle bisherigen Folgen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? Welche Erfahrungen gibt es mit Gesundheitsapps in der Praxis? Welchen Nutzen können digitale Anwendungen für Praxisteam und Patient:innen bringen, was kann herausfordernd sein? Was sind digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), wie grenzen sie sich zu anderen Gesundheitsapps ab Welche Rolle spielt KI derzeit in den Praxen? Wie sieht es mit dem Datenschutz bei der Nutzung von Gesundheitsapps aus? Das sagen unsere Expertinnen: „Jetzt mal Butter bei die Fische: Personalmangel ist ja nicht selten, und da brauchen wir auch digitale Unterstützung in Form von Apps oder anderen Möglichkeiten.“ Ines Maria Baeblich, MFA in der Dermatologie und im Charité Hautzentrum Berlin Tegel „Digitalisierung soll und kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Als Mensch seid ihr von euren Patient:innen immer gefragt.“ Patricia Steffens-Korbanka, RFA in einer Rheumapraxis in Osnabrück und 2. Vorsitzende des Fachverbandes Rheumatologische Fachassistenz e. V. Hier findest du die Links zur Podcastfolge: DiGA-Verzeichnis: https://diga.bfarm.de/de/verzeichnis DiGA & Datenschutz: https://www.bfarm.de/DE/Aktuelles/Blog/_docs/2022-03-11-diga-datenschutz.html | — | ||||||
| 10/2/24 | Praxiswissen2Go – Folge 20: Nebenwirkungen in der Onkologie | Welche Nebenwirkungen kommen bei Krebstherapien häufig vor? Wie könnt ihr onkologisch behandelte Patient:innen unterstützen – auch als nicht-onkologische MFAs? Und wann ist der Verweis an die onkologische Fachpraxis angebracht? Darüber sprechen zwei erfahrene Fachkräfte aus der Onkologie. Sie richten den Fokus darauf, was vor allem auch MFAs in nicht-onkologischen Praxen bei Nebenwirkungen einer onkologischen Behandlung für ihre Patient:innen tun können. Denn diese sind häufig auch beim Allgemeinarzt oder in anderen Fachpraxen – und bringen die Beschwerden ihrer onkologischen Behandlung mit. Zur Sprache kommen typische Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, chronische Erschöpfung oder Hautpflege. Die Expertinnen betonen, wie wichtig vorbeugende Maßnahmen sind, und geben Hinweise, wie sich die Lebensqualität der onkologisch behandelten Patient:innen verbessern lässt. Sie ermutigen mit konkreten Tipps dazu, die Patient:innen aktiv zu unterstützen, zeigen aber auch deutlich die Grenzen der nicht-onkologischen Beratung auf. Hast du selbst schon Erfahrungen mit Nebenwirkungen bei onkologisch behandelten Patient:innen gemacht? Möchtest du gerne weitere Informationen zum Thema? Wir freuen uns über Feedback und Fragen unter [email protected]. Empfehlt Praxiswissen2Go gerne auch euren Kolleg:innen und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findet ihr alle bisherigen Folgen. Auf einen Blick: Was erwartet euch? Welche Nebenwirkungen sind typisch in der Onkologie? Wie kann auch nicht-onkologisches Fachpersonal aktiv unterstützen? Was ist zu unterschiedlichen Nebenwirkungen wichtig zu wissen? Welche Hilfsmittel, Informationen und Organisationen stehen zur Verfügung? Warum ist Prävention bei Nebenwirkungen entscheidend? Wann sollte man an die onkologische Fachpraxis verweisen? Das sagen unsere Expert:innen: „Ihr seid oft die erste Anlaufstelle für onkologische Patient:innen und könnt aktiv dazu beitragen, ihnen Befürchtungen zu nehmen und sie zu informieren. Habt einfach ein offenes Ohr und seid für sie da.“ (Diara Gueye, Stationsleitung einer hämatoonkologischen Therapieeinheit und Hochschulambulanz am Uniklinikum Erlangen) „Scheut euch bitte nicht, uns als onkologische MFA-Kolleg:innen anzusprechen, wenn ihr bemerkt, dass ihr an eure Grenzen kommt. Wir unterstützen euch selbstverständlich immer gern.“ (Kathrin Erl, Krankenschwester in einem Medizinischen Versorgungszentrum für Hämatologie und Onkologie in Halberstadt) | — | ||||||
| 8/30/24 | Praxiswissen2Go – Folge 19: Ernährung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen | Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit – das ist unbestritten. Aber wie ist das bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen: Gibt es tatsächlich entzündungshemmende Lebensmittel? Kann Ernährung entzündliche Erkrankungen beeinflussen? Und können umgekehrt Nahrungsmittel entzündliche Erkrankungen verursachen? Diese und andere Fragen diskutiert die Ernährungswissenschaftlerin Frau Prof. Siegmann-Thoss mit drei medizinischen Fachkräften aus unterschiedlichen Fachbereichen. Neben aktuellem Wissen aus der Ernährungsforschung erfahrt ihr, was Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen bei ihrer Ernährung beachten sollten und wie ihr als MFAs bei einer Ernährungsumstellung unterstützen könnt. Auch Themen wie Mangelernährung, Balance zwischen pro- und antientzündlichen Lebensmitteln oder Möglichkeiten der Ernährungsberatung kommen zur Sprache. Und als „Topping“ gibt’s viele praktische Tipps für eine ausgewogene anti-entzündliche Ernährungsweise – von denen ihr natürlich auch selbst profitieren könnt. Interessiert an mehr? Die Broschüre „Clever essen“ enthält viele praktisch umsetzbare Tipps und leckere Rezepte für Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen. „Besser essen“ wendet sich an Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und informiert ebenfalls ausführlich und konkret. Schaut gerne mal rein. Habt ihr Fragen zur Folge? Möchtet ihr mehr zum Thema Ernährung wissen? Schreibt uns gerne unter [email protected]. Wir freuen uns, wenn ihr Praxiswissen2Go abonniert und weiterempfehlt. Und schaut auch auf unsere Website www.praxiswissen2go.de Auf einen Blick: Was erwartet euch? Anti-entzündliche Ernährung: Wissen auf dem neuesten Stand Besonderheiten bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen Umgang mit Mangelernährung Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln Ernährungstipps bei CED in Remissionsphasen und während Schüben Tipps zur Ernährungsumstellung Bedeutung der Ernährungsberatung in der Praxis Das sagen unsere Expert:innen: „Die Besonderheit bei unseren CED-Patient:innen ist oft, dass sie direkt auf Ernährung reagieren. Sie haben mehr oder weniger jeden Tag Beschwerden und lassen dann vieles weg, von dem sie meinen, dass sie es nicht vertragen. Das führt leicht zu einer Mangelernährung.“ (Petra Hartmann, MFA und Versorgungsassistenz CED, 1. Vorsitzende der FA-CED) „Ernährung ist kein Allheilmittel und kann keine medikamentöse Therapie ersetzen. Aber eine ausgewogene Ernährung ist auf jeden Fall relevant und kann unterstützend wirken." (Ulrike Erstling, RFA, 1. Vorsitzende des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz e.V.) „Ernährung ist so ein sensibles und komplexes Thema – und bei jedem und jeder unterschiedlich. Deshalb ist es mir so wichtig, dass wir individuell auf unsere Patient:innen eingehen und respektvoll mit ihnen umgehen.“ (Tanja Fischer, MFA, Versorgungsassistenz CED) „Ganz entscheidend finde ich es, Patient:innen zur Ernährungsumstellung zu motivieren. Denn dabei können sie selbst aktiv werden und sich im Sinne von Selbstwirksamkeit sinnvoll und nachhaltig etwas Gutes tun.“ (Prof. Cordula Siegmann-Thoss, Ernährungswissenschaftlerin, Studiengangsleitung Ernährungstherapie EUFH Hochschule für Gesundheit, Soziales und Pädagogik) | — | ||||||
| 7/19/24 | Praxiswissen2Go – Folge 18: Onkologie – leicht verständlich | Remission, Rezidiv, Progress: Was ist das eigentlich genau? Muss ein Port-Katheter gepflegt werden? Und wie unterscheidet sich eine adjuvante von einer neoadjuvanten Therapie? Diese Podcastfolge klärt auf und informiert: Zwei medizinische Fachkräfte aus der Onkologie erläutern die wichtigsten Begriffe der Krebstherapie – und was sie für euch als MFA im Praxisalltag bedeuten können. Denn auch wenn ihr in nicht-onkologischen Teams arbeitet, habt ihr mit Krebspatient:innen und ihren Fragen, Beschwerden und Anliegen zu tun. Dann hilft es zu verstehen und einordnen zu können, beispielsweise: Wie kann sich das Blutbild während oder nach einer Tumortherapie ändern und was muss beachtet werden? Wann muss die onkologische Praxis auf jeden Fall mit ins Boot? Und vor allem: Wie könnt ihr eure onkologischen Patient:innen mit Rat und Tat unterstützen? Ihr erfahrt auch, warum die Zusammenarbeit mit betreuenden onkologischen Praxen so wichtig ist und wie ihr dazu beitragen könnt. Welche Erfahrungen habt ihr im Umgang mit onkologischen Patient:innen? Was wäre für euch noch hilfreich zu wissen? Wir freuen uns über Feedback und Fragen unter [email protected]. Und natürlich auch, wenn ihr Praxiswissen2Go abonniert und weiterempfehlt. Auf einen Blick: Was erwartet euch? Klärung: Fachbegriffe aus der Onkologie und ihre Bedeutung im Praxisalltag Orientierung: Was können nicht-onkologische Praxisteams leisten, wann muss die onkologische Fachpraxis mit ins Boot? Hinweise: Onkologische Besonderheiten, z. B. Therapietage Praxisrelevanz: Konkrete Tipps, z. B. Umgang mit Portsystemen Blick über den Tellerrand: Warum die Zusammenarbeit mit der Onkologie so wichtig ist Das sagen unsere Expert:innen: „Sagt euren Patienten klipp und klar, dass sie nicht leiden müssen. Bei Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Schmerzen sollen sie auf keinen Fall zuwarten, sondern sich zeitnah in ihrer onkologischen Praxis melden.“ (Gisa Müller, MFA, Praxismanagerin und Onkologische Fachassistentin) „Onkologie schaffen wir nur zusammen, und deswegen liegt uns mit euch eine gute Zusammenarbeit am Herzen." (Ina Kupilas, MFA und Onkologische Fachassistentin) „Die Onkologie ist ein unfassbar komplexes, aber auch super spannendes Gebiet, und sie zeigt am meisten Erfolg, wenn alle an einem Strang ziehen.“ (Hannes Büsscher, Moderator) | — | ||||||
| 6/7/24 | Praxiswissen2Go – Folge 17: Beruf(ung) MFA: herausfordernd – und unverzichtbar | Wie sähe eine Welt ohne euch als medizinische Fachkräfte aus? – Ein kaum vorstellbares Szenario, denn ihr seid unverzichtbar für unser Gesundheitssystem. Aber was zeichnet den Beruf aus, welche erfüllenden Seiten hat er, was kann herausfordernd sein? Diese Fragen und mehr diskutiert Hannes Büsscher mit zwei Fachassistentinnen, die ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachgehen. Ihr erhaltet Anregungen zum Umgang mit häufigen Herausforderungen, zum Beispiel: Was hilft bei Teamkonflikten? Oder wie geht ihr am besten mit einem Hierarchiegefälle in der Praxis um? Zur Sprache kommen auch aktuelle Themen wie Personalmangel und die Integration von Quereinsteigern. Ihr erfahrt, warum ein unterstützendes Arbeitsumfeld so wichtig ist und was ihr selbst dazu beitragen könnt. Und ganz wichtig – vor allem für Neueinsteiger:innen: Mit dabei sind konkrete Hinweise, worauf ihr bei der Wahl eures Berufsumfeldes achten solltet und wie ihr herausfinden könnt, ob eine Praxis zu euch passt. Ein inspirierender Austausch, der zeigt, auf was es für eine erfüllende Arbeit ankommt – und vor allem, wie essenziell ihr als medizinische Fachkräfte seid! Teilt gerne eure Gedanken oder euer Feedback zum Thema mit uns unter [email protected]. Und wir freuen uns, wenn ihr den Podcast abonniert und weiter empfehlt. Auf einen Blick: Was erwartet dich? Beruf(ung) MFA: Was motiviert – was fordert heraus? Einstieg in die Praxis: Worauf solltet ihr achten? Fachkräftemangel: Wie kann es trotzdem funktionieren? Zufriedenheit im Beruf: Was trägt dazu bei? Teamatmosphäre: Warum ist sie so wichtig? „Ich glaube, man braucht als MFA unbedingt Empathie mit im Gepäck. Ich würde sagen, das ist eine der wichtigsten MFA-Kompetenzen, die wir haben.“ (Patricia Steffens-Korbanka) „… und ich möchte Mut machen, vor allem unseren Neueinsteiger:innen: Nicht gleich aufgeben, bleibt dran, sprecht darüber, was ihr braucht!“ (Ines Baeblich) „Ich bin mir 100-prozentig sicher: Ohne euch MFAs könnten Praxen einfach nicht funktionieren. Wir brauchen euch, und wir sind dankbar, dass es euch gibt – jeden Tag.“ (Hannes Büsscher) „Mir persönlich bedeutet Lob und Anerkennung meiner Patient:innen sehr viel … weil es mir zeigt, dass ich genau an dieser Stelle in unserer Praxis richtig bin." (Patricia Steffens-Korbanka) „Ich liebe diesen Beruf. Er ist toll, und er ist erfüllend, und er ist wichtig – denn wir sind relevant und unverzichtbar." (Ines Baeblich) | — | ||||||
| 4/30/24 | Praxiswissen2Go – Folge 16: Krebstherapie ist nicht gleich Chemo | Diagnose Krebs: Bedeutet das in jedem Fall Chemotherapie? Das beantworten zwei erfahrene MFAs aus der Onkologie. Mit unserem Moderator Hannes Büsscher sprechen sie über die vielfältigen Möglichkeiten, Krebserkrankungen zu behandeln. Sie erklären unter anderem, welche Krebstherapien aktuell zur Verfügung stehen und wie sie sich unterscheiden, was es mit gezielten Behandlungsansätzen auf sich hat und warum verschiedene Krebsarten unterschiedlich behandelt werden. Ihr erhaltet einen kompakten Überblick und hört konkrete Beispiele aus dem onkologischen Praxisalltag. Außerdem erfahrt ihr, was es für die beiden Fachkräfte so faszinierend macht, Patient:innen individuell durch die Therapie zu begleiten – und weshalb die Fortschritte in der Krebstherapie ihnen Mut machen. Euer Feedback interessiert uns: Was möchtet ihr zur Onkologie wissen? Habt ihr Erfahrungen zum Thema aus eurer Praxis? Schickt eure Gedanken, Eindrücke oder Fragen an [email protected] und empfehlt den Podcast gerne euren Freund:innen und Kolleg:innen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? Welche Behandlungsoptionen stehen heute in der Onkologie zur Verfügung? Wie unterscheidet Chemotherapie sich von zielgerichteter Therapie? Was beeinflusst die Entscheidung für eine bestimmte onkologische Therapie? Wieso sind medizinische Fachkräfte bei der Beratung und Unterstützung von Onkologie-Patient:innen so relevant? Weshalb ist es auch für nicht-onkologische Fachkräfte sinnvoll, einen Überblick über aktuelle Krebstherapien zu haben? „Zu Beginn hatte ich echt großen Respekt, ja fast schon Angst vor der Onkologie, aber im Laufe der Jahre habe ich so viele Momente erleben dürfen, in denen ich Patienten helfen konnte, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, in einem anderen Bereich der Medizin zu arbeiten." (Gaby Nagel) „Es macht so viel Mut, dass die Therapien immer effektiver und besser verträglich werden und auch, dass sie nun immer individueller eingesetzt werden können." (Diara Gueye) | — | ||||||
| 3/27/24 | Praxiswissen2Go – Folge 15: Nachhaltigkeit in der Praxis | Fallen in eurer Praxis auch täglich Unmengen an medizinischem Abfall an? Und fragt ihr euch auch, wie ihr Ressourcen im Praxisalltag schonen könnt? Darüber diskutiert unser neuer Moderator Hannes Büsscher mit zwei erfahrenen Fachkräften. Denn Nachhaltigkeit hat viele Facetten, die gut gegeneinander abzuwägen sind. Kleine Änderungen, große Wirkung: Ihr erfahrt, wie schon kleine Anpassungen im Praxisalltag große Unterschiede in puncto Ressourcenschonung machen. Nachhaltig mit Sinn und Verstand: Welche Maßnahmen sind überhaupt realistisch umsetzbar? Wann steht z. B. das Wohl der Patient:innen im Vordergrund? Und warum schonen manchmal teurere Produkte in höherer Qualität die Ressourcen? Gemeinsam für die Umwelt: Wir diskutieren, wie wichtig es ist, dass alle im Team an einem Strang ziehen. Denn so lassen sich nachhaltige Maßnahmen viel effektiver umsetzen. Entdeckt gemeinsam mit uns, wie ihr eure Praxen nachhaltiger gestalten könnt. Denn: Wir haben nur diese eine Welt! Wie lebt ihr Nachhaltigkeit in eurer Praxis? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen, Meinungen und Tipps. Schreibe uns unter [email protected] Gerne kannst du Praxiswissen2Go auch deinen Freund:innen und Kolleg:innen weiterempfehlen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der medizinischen Praxis? Wie kann Umweltschutz in der Praxis konkret gelebt werden? Was macht nachhaltige Produkte aus? Was hat Qualität mit Ressourcenschonung zu tun? Welche nachhaltigen Maßnahmen lassen sich gemeinsam im Praxisteam angehen? Wie sieht ein bewusster Umgang mit Ressourcen aus? „Nachhaltige Produkte können teurer sein, aber sie zahlen sich oft aus. Bessere Qualität, kürzere Lieferwege und zuverlässige Lieferanten machen den Unterschied.“ (Patricia Steffens-Korbanka) „Fangt auch gerne mit kleinen Schritten an, zum Beispiel die Heizungen abends runterdrehen oder stoßlüften im Winter. Wenn jede und jeder im Team kleine Dinge tut, bewirkt das auch schon etwas.“ (Tanja Fischer) | — | ||||||
| 12/21/23 | Praxiswissen2Go – Folge 14: Biologika und Biosimilars | Was sind Biologika eigentlich, und wie unterscheiden sie sich von Biosimilars? Worauf kommt es im Praxisalltag bei Biologika-Therapien an? Und warum solltet ihr bei diesem Thema selbst up to date sein? Dazu informieren euch Fachkräfte, die sich mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen und dem Umgang mit Betroffenen bestens auskennen. Alle drei haben langjährige Erfahrung mit Biologika und Biosimilars und geben euch aus unterschiedlichen Fachgebieten konkrete Tipps für die Praxis, zum Beispiel: Ø Was ist vor einer Biologika-Therapie zu klären? Ø Wie werden Biologika verabreicht, welche Form bietet sich bei welchen Patient:innen an? Ø Worüber sollten Patient:innen bei einer Therapie mit Biologika bzw. Biosimilars unbedingt Bescheid wissen? Viel Spaß beim Hören der Folge. Wir freuen uns, wenn du deine Fragen oder Anregungen an [email protected] schreibst. Gerne kannst du Praxiswissen2Go auch deinen Freund:innen und Kolleg:innen weiterempfehlen. Das sind die Themen dieser Folge: Was sind Biologika und Biosimilars? Was muss vor Beginn einer Biologika-Therapie geklärt sein? Welche Möglichkeiten gibt es, Biologika zu verabreichen? Wie können Patient:innen mit einer Biologika-Therapie informiert und unterstützt werden? Welche Bedeutung hat die Selbstverantwortung von Patient:innen? Warum ist es so wichtig, mit den Patient:innen im Gespräch zu bleiben? Das sagen die Expertinnen: „Bei einer Biologika-Therapie müssen wir uns ganz besonders mit der Lebensrealität unserer Patient:innen auskennen. Dafür müssen wir mit ihnen kommunizieren, sie fragen: Wie läuft die Therapie? Wie geht es Ihnen dabei? Bedrückt Sie etwas?“ Ines Baeblich „Gerade für Patientinnen mit Spritzenphobie eignen sich Pens und Autoinjektoren. Als geschlossene Systeme mit Nadelschutz bergen sie ein geringeres Verletzungsrisiko, und sie sind extrem einfach zu handhaben, da sie lediglich auf die Haut aufgesetzt werden müssen. Vor allem sieht man die Nadel nicht.“ Petra Hartmann | — | ||||||
| 11/24/23 | Praxiswissen2Go – Folge 13: Abgrenzung – Balanceakt in der Onkologie | Die Arbeit in der Onkologie lässt MFAs schwere Patientenschicksale hautnah miterleben. Das kann eine große emotionale Herausforderung sein. Um sich selbst zu schützen, ist Abgrenzung ein wichtiger Baustein. Aber wie kann man sich abgrenzen, ohne dass Empathie und Mitgefühl für die Patient:innen auf der Strecke bleiben? In dieser Podcastfolge diskutieren zwei erfahrene onkologische Fachkräfte, wie solch ein Spagat im Praxisalltag gelingen kann. Sie erzählen, was Abgrenzung bedeutet und was nicht, warum es wichtig ist, sich in der Onkologie abzugrenzen, wie man im Berufsalltag gut für sich sorgen kann und warum es sich trotz allen Herausforderungen lohnt, in der Onkologie zu arbeiten. Wie erlebst du die Arbeit in der Onkologie? Zu welchem Aspekt möchtest du gerne mehr wissen? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen, Anregungen und Fragen. Schreibe uns unter [email protected] Gerne kannst du Praxiswissen2Go auch deinen Freund:innen und Kolleg:innen weiterempfehlen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? Warum ist Abgrenzung in der Onkologie wesentlich? Wie lässt sich Empathie und professionelle Abgrenzung in der Balance halten? Was kann Kommunikation und Unterstützung im Team dazu beitragen? Welche Strategien zur Entspannung und Stressbewältigung gibt es? Welche praktischen Tipps geben erfahrene Fachkräfte aus der Onkologie? Das sagen unsere Expertinnen: „Miteinander zu lachen, ob im Team oder mit den Patient:innen und Angehörigen, ist ganz wichtig und erleichtert Vieles.“ (Kathrin Erl, MFA in der Onkologie) „Abgrenzung bedeutet nicht Gefühlskälte. Sondern: Ich darf mitfühlen, aber nicht mitleiden. Ich finde es wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht.“ Diara Gueye, MFA in der Onkologie) | — | ||||||
| 7/21/23 | Praxiswissen2Go – Folge 12: Hygiene in der Praxis | Von den einen penibel eingehalten und streng überwacht, von den anderen als lästige Pflicht empfunden: Hygiene in der Praxis kann ein spannungsreiches Thema sein. Doch was ist eigentlich „gute Hygiene“? In dieser Podcastfolge diskutieren erfahrene Fachkräfte mit einem Experten für Hygiene-Management unter anderem, was ein guter Hygieneplan beinhalten muss, warum manche Vorschriften verschieden auslegbar sind und wie Hygiene vom gesamten Praxisteam gelebt werden kann. Du erfährst, wie sich Hygienevorschriften praxistauglich umsetzen lassen, und erhältst konkrete Tipps zur Erstellung eines Hygieneplans. So schützt du deine Patient:innen, das Team und dich selbst – und bist außerdem bestens auf die nächste Hygienebegehung vorbereitet. Wie lebt ihr Hygiene in der Praxis? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen, Anregungen und Fragen. Schreibe uns unter [email protected] Gerne kannst du Praxiswissen2Go auch deinen Freund:innen und Kolleg:innen weiterempfehlen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? In dieser Folge erfährst du, … was es mit dem Hygieneplan auf sich hat, welche Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, wie ihr im Team Hygienemaßnahmen umsetzen und Verantwortung teilen könnt welche Regelungen für Schmuck, Piercings, Nagellack und künstliche Nägel gelten, wie eure Praxis sich auf Hygieneinspektionen vorbereiten kann. Das sagen unsere Expert:innen: „Ich möchte das Vorurteil ausräumen, dass Hygiene als Ballast oder Einschränkung gesehen wird. Wenn Hygiene in der Praxis selbstverständlich gelebt wird, macht das durchaus Freude und gibt dem Team, aber auch den Patient:innen Sicherheit." (Patricia Steffens-Korbanka, RFA) „Bei uns im Team hat jede ihren festen Bereich, für den sie verantwortlich ist. Alle können sich aufeinander verlassen. Hygiene ist eine Teamaufgabe.“ (Tanja Fischer, MFA Gastroenterologie) „Wesentlich ist die Haltung zur Praxishygiene: Es geht es nicht nur darum, Regeln zu befolgen und behördliche Auflagen umzusetzen, sondern Hygiene für euch, das Team und die Patient:innen zu leben. Eine Leitfrage kann sein: Würde ich mich als Patient:in mit der Hygiene in meiner Praxis wohlfühlen?“ (Martin Groth, Dipl.-Ing. für Hygienemanagement) | — | ||||||
| 6/23/23 | Praxiswissen2Go – Folge 11: Keine Angst vor Onkologie | Als MFA in der Onkologie arbeiten: Ist das nicht belastend, erlebt man da nicht nur Schlimmes? – Zwei MFAs, die schon langjährig und gerne in der Onkologie tätig sind, haben ganz andere Erfahrungen gemacht. Sie erzählen, was sie an ihrem Beruf fasziniert, und berichten aus ihrem Arbeitsalltag – der manchmal auch ganz schön lustig sein kann. Du erfährst, wo Herausforderungen liegen, aber auch, was an dieser Arbeit besonders erfüllend ist. Zur Sprache kommt auch, ob für eine Tätigkeit in der Onkologie bestimmte Voraussetzungen nötig sind und welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, sich als MFA in der Onkologie einzubringen und weiterzubilden – beispielsweise als Studienassistenz oder Onkologische Fachassistenz. Vielleicht wird es auch dein Traumjob? Hast du Fragen zur Tätigkeit als MFA in der Onkologie? Kannst du aus eigener Erfahrung berichten? Wir sind gespannt. Schreib uns unter [email protected]. Gerne kannst du Praxiswissen2Go auch deinen Freund:innen und Kolleg:innen weiterempfehlen. Auf einen Blick: Was erwartet dich? MFA in der Onkologie: Persönliche Erfahrungen Besonderheiten im Umgang mit Patient:innen Ein typischer Arbeitstag in der Onkologie Fortbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten Selbstfürsorge im Arbeitsumfeld Bedeutung des Teamzusammenhalts Das sagen unsere Expertinnen: „Ich merke mit wachsender Erfahrung, wie weit sich mein Gespür für die Patient:innen entwickelt hat. Das kann man lernen. Viel Humor, Beistand, einfach mal den Patienten in den Arm nehmen. Und Geduld.“ (Ina Kupilas, MFA und Onkologische Fachassistentin) „Vielleicht ist die Onkologie auch etwas für euch. Es ist eine total wertvolle Arbeit, die unheimlich viel Spaß macht und mir persönlich auch ganz viel gibt." (Gaby Nagel, MFA und Studienassistentin) | — | ||||||
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