
Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod
by Petra Schwarz
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Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Thomas Rühmann über Leben und Tod
Aug 21, 2026
28m 16s
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Uwe Madel über Leben und Tod
Aug 7, 2026
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8/21/26 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Thomas Rühmann über Leben und Tod | Seine Leidenschaft ist das „Theater am Rand“ im Oderbruch, das er als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet. Einem Millionenpublikum deutschlandweit bekannt aber ist er als Dr. Roland Heilmann, den er seit der ersten Folge der populären ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ im Jahr 1998 spielt. Auch deshalb, so sagt Thomas Rühmann, lebt er heute – abgesehen von seiner Theater-Arbeit – zurückgezogen. „Ich bin zufrieden, wenn nach einem harten Drehtag das Tor zuklappt.“ Es gilt aber eben auch: „Zufrieden erschöpft sein. Das ist das Schönste.“ Der 1955 in der Altmark (Sachsen-Anhalt) geborene und in Magdeburg aufgewachsene Schauspieler und Musiker, der nicht mit Heinz Rühmann verwandt ist, kommt aus einer Großfamilie. Er hat fünf Schwestern und einen Bruder. Die Kinder verloren ihre Mutter, als sie 36 war. So ist es kaum verwunderlich, dass wir im Gespräch sehr schnell auf das Thema Tod gekommen sind. Die Geschichte seines Vaters thematisiert Rühmann in seinem Solo-Abend: „Lebenslieder“, nicht ohne auch das Leben mit den „beiden Müttern“ zu reflektieren. Auf Anraten des Jugendamtes hatte sein Vater nämlich schnell wieder geheiratet, um die Familie zusammenzuhalten. „Da war nicht wirklich Zeit zum Trauern.“ Aus heutiger Sicht begann aber schon damals „so etwas wie Trauerarbeit“, die Thomas Rühmann immer wieder auch in seinen Inszenierungen leistet, wie er betont. Darüber – über sein Leben, aber eben auch sehr ausführlich über den Tod – hat Thomas Rühmann eindrücklich gesprochen, als ich ihn im Sommer 2026 im „Theater am Rand“ in Zollbrücke direkt an der Oder besucht habe. Was seinen eigenen Tod betrifft, sagt er: „Ich erwische mich manchmal dabei, dass ich in Situationen, die besonders glücklich sind, denke: Jetzt könnte es sein.“ Und er bekräftigt: „Die höchste Zufriedenheit in der Seele des Menschen besteht dann, wenn er sich die Ankunft des Todes einfach frei vorstellen kann.“ In seinem "Theater am Rand" spielt dieser aktuell am 23. August 2026 übrigens auch eine Rolle beim "Thementag Trauer und Tod". Dass nach dem Tod etwa kommt, glaubt er nicht. Deshalb wird er in seinem Leben bis zuletzt Theater machen. Derzeit arbeitet Thomas Rühmann intensiv an der Idee, im kommenden Jahr den Roman „Schwebende Lasten“ von Annett Gröschner in seiner „Heimatstadt“ Magdeburg in Szene zu setzen. Viel Spaß mit dieser Episode von „Schwarz hören“ mit Thomas Rühmann. | 28m 16s | ||||||
| 8/7/26 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Uwe Madel über Leben und Tod | „Täter – Opfer – Polizei“ heißt „Der rbb Kriminalreport“, den der „Ehrenkommissar“ und „Krimifuchs“ Uwe Madel allsonntäglich präsentiert. Nach einer kurzen Zeit als Nachrichten-Mann – noch im DDR-Fernsehen – gings für den studierten Journalisten im Jahr 1992 als Moderator der beliebten TV-Sendung (damals im Ostdeutschen Rundfunk ORB) los. „Das ist keine True Crime-Unterhaltung“ betont er. „Wir wollen aufklären und nehmen das sehr ernst.“ Denn – so Madel – „… nach dem Mauerfall ist im Osten eine neue Verbrechensfurcht entstanden.“ Geplant war diese Karriere nicht wirklich, sagt der 1965 in Frankfurt/Oder geborene und aufgewachsene Uwe Madel, der aber früher schon gern Krimis gelesen und „Polizeiruf 110“ geschaut hat. Zeitgemäß stellt er heute – neben der Fernsehsendung – übrigens auch im Podcast „Im Visier“ Kriminalfälle aus den Ländern Berlin und Brandenburg vor. Das heißt: Das Thema Tod – neben dem Leben d a s Thema im Podcast „Schwarz hören“ – ist also auch beruflich sein Leben? Irgendwie schon, wenn auch nur 0,025 Prozent der Straftaten in der Region der „Kategorie“ Mord und Totschlag zuzurechnen sind. Hier in dieser Episode erzählt Uwe Madel sehr eindrücklich von einem verschwundenen Mädchen in Berlin, zu dessen Familie er noch lange Kontakt gehalten hat. Zwar wurde ein Mann als Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt, aber der Moderator unterstreicht: „Das wirkliche lebenslang, das haben die Angehörigen der Opfer.“ Für diese Podcast-Episode haben wir uns im Sommer 2026 in der Wohnung von Uwe Madel in Berlin-Weißensee getroffen und über sein Leben gesprochen; aber natürlich auch – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – über den Tod. Mit Anfang 20 schon hat Uwe seine Mutter verloren, die damals gerademal Anfang 50 war. „Ich habe bis heute damit zu tun und bin mit meiner Mutter quasi im Dialog. Sehr gern hätte ich gehabt, dass sie meine Entwicklung miterlebt und ihre Enkelinnen kennenlernt.“ Sein Vater – zuletzt ein Pflegefall – ist vor drei Jahren gestorben. Uwe hat ihn begleitet und musste am Ende hart kämpfen, den letzten Willen seines Vaters durchzusetzen, sterben zu dürfen. „Er wollte nicht mehr leben, was aber die Patientenverfügung nicht abgedeckt hat.“ erklärt Uwe Madel und appelliert: „Überlegt genau, was ihr wo und wie festlegt.“ Eine Möglichkeit hierzulande ist das selbstbestimmte Sterben mit Hilfe der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“. Dort hatte Uwe seinen Vater auch angemeldet hatte, aber …? Dazu mehr in dieser „Schwarz hören“-Episode. „Die Chance zu haben, selbst zu entscheiden, gehen zu wollen, ist ein Traum.“ resümiert Uwe. Aber vielleicht ist dann doch der Lebensmut noch größer? „Das wahrnehmen zu können, ist die große Kunst.“ Für sich will er eine Seebestattung, woraufhin Uwe Madel dann – wie er sich vorstellt – mit der Host Petra Schwarz „… unter Wasser tanzt“ … 😉. Viel Spaß mit der 164. Episode von „Schwarz hören“ mit Uwe Madel. | 25m 57s | ||||||
| 7/21/26 | Business EtiquetteSocial Interaction+3 | Julia Rath | — | SüdkoreaSpanien+1 | KniggeEtiquette+3 | — | 22m 52s | ||
| 7/7/26 | TheaterKunst+4 | Alexander g. Schäfer | Hebbel-Theater BerlinStaatsoper Unter den Linden+1 | Ost-BerlinBerlin-Prenzlauer Berg | Alexander g. SchäferTheater+5 | — | 25m 34s | ||
| 6/21/26 | radio historymedia journalism+3 | Jörg Wagner | Berliner RundfunkDT64+3 | — | radiojournalism+3 | — | 38m 46s | ||
| 6/7/26 | mediapersonal stories+4 | Jürgen Karney | Berliner RundfunkAuf Sendung!+1 | — | Jürgen KarneyPetra Schwarz+5 | — | 26m 25s | ||
| 5/21/26 | musiclife experiences+3 | Tobias Künzel | Die PrinzenAmor & Die Kids+2 | LeipzigWeimar+1 | Tobias KünzelDie Prinzen+6 | — | 33m 44s | ||
| 5/7/26 | musiccreativity+3 | Holger Saarmann | Christof-Stählin-GesellschaftBeste Lieder | BerlinHagen+2 | Holger Saarmannmusic+3 | — | 22m 19s | ||
| 4/21/26 | lifedeath+3 | Sven van Thom | Die ÄrzteIns Gras+1 | Bernau bei BerlinHessen | Sven van Thomlife and death+3 | — | 23m 24s | ||
| 4/6/26 | politicsEast Germany+3 | Wolfgang Thierse | SPDTheodor W. Adorno | — | Wolfgang ThierseEast Germany+5 | — | 28m 19s | ||
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| 3/28/26 | musictheater+3 | Bernd Wefelmeyer | Stadttheater KöpenickHochschule für Musik Hanns Eisler+1 | — | Bernd Wefelmeyermusic+3 | — | 26m 20s | ||
| 3/21/26 | life experiencesautobiography+3 | Hans-Jürgen Schatz | ARDZDF+4 | ThüringenWest-Berlin+3 | autobiographylife surprises+3 | — | 29m 32s | ||
| 3/8/26 | digital charismapersonal branding+4 | Andrea Grundmann | VERLAG FRANZ VAHLEN MÜNCHENDigitales Charisma – So überzeugst du mit Persönlichkeit und Haltung in der digitalen Welt | — | charismadigital presence+5 | — | 27m 10s | ||
| 2/28/26 | life and deathbirthdays+3 | Prof. Dr. Dietrich Mühlberg | Humboldt-Universität | Berlin | Dietrich Mühlbergbirth date+3 | — | 32m 21s | ||
| 2/21/26 | identitymedia representation+3 | Pierre Sanoussi-Bliss | RTLQuerverlag+6 | Ost-Berlin | Pierre Sanoussi-Blissmedia diversity+6 | — | 32m 28s | ||
| 2/7/26 | lifedeath+3 | Dr. Wolf Siegert | Ella Radio | — | podcastcommunication+3 | — | 28m 45s | ||
| 2/1/26 | digitalizationanalog vs digital+3 | Dr. Wolf Siegert | Daybyday.press | BremenBerlin | digitalizationanalog 2.0+3 | — | 26m 59s | ||
| 1/20/26 | lifedeath+5 | Bürger Lars Dietrich | Palucca-SchuleSat.1+2 | — | Bürger Lars Dietrichentertainer+5 | — | 25m 27s | ||
| 1/6/26 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bert Beel über Leben und Tod | Er war – wie er selbst sagt – für die „ganz große Karriere nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. Aber: Bis heute steht der – wie seine Kollegin Dagmar Gelbke in ihrem Buch „Ostsüppchen bleibt Ostsüppchen 3.0“ schreibt – „charmante, stilvolle, aber auch bissige Entertainer der alten Schule“ auf der Bühne und lebt von dem, was er liebt: das Unterhalten. Seit mehr als 50 Jahren macht das der mittlerweile 81jährige Schlagersänger, Moderator und Parodist für sein Publikum. Die Leute lieben es, wenn er in Kostüm und Maske Andrea Berg oder Udo Lindenberg gibt. Nicht immer kommt das bei den Parodierten gut an, wie Bert Beel in dieser „Schwarz hören“-Episode am Beispiel von „Jopi(e)“ Heesters zu berichten weiß. Künstlerisch hatte es für den in Berlin-Neukölln aufgewachsenen Bert 1973 mit dem „Talentschuppen“ beim Sender Freies Berlin (SFB) angefangen, nachdem er als Kind Mandoline gelernt und als Jugendlicher Gesangsunterricht bei einer Opernsängerin in West-Berlin genommen hatte – was aber nichts für ihn war, „weil in der Oper immer gestorben wird 😉“. Apropos: Anlässlich der „Rede meines Lebens“ vor dem Hintergrund der beiden Hauptthemen dieses Podcasts „Leben und Tod“ haben wir uns im Fundus von Bert Beel in Berlin-Charlottenburg getroffen und über das Leben und den Tod gesprochen. Was Letzteren betrifft, hat Bert Beel längst alles geregelt: den Programmablauf der Trauerfeier und wie Grab und Stein aussehen werden. Auch die Einladung für den Abschied ist schon fertig. „Nur das Datum fehlt noch.“ sagt Bert Beel mit einem Augenzwinkern. Ganz ernst meint er, dass die Trauergäste bitteschön nicht in schwarz, sondern „in Gala“ kommen sollen. Auch den selbstbestimmten Tod besprechen wir, die wir uns persönlich vom „Schlager Radio“ kennen, wo Bert Beel wöchentlich zwei Sendungen moderiert und ich – immer zu Wahlzeiten – die „Politik-Chefin“ bin. „Ich versuche, bis zum Schluss witzig zu sein.“ bekräftigt Bert Beel und also wünsche ich viel Spaß beim Hören dieser Episode 147 von „Schwarz hören“. | 25m 10s | ||||||
| 12/20/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Pigor & Eichhorn über Leben und Tod | „Es muss auf der Bühne Überraschungen geben.“ betonen Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn, die seit 30 Jahren das Berliner Kabarett- und Chanson-Duo „Pigor & Eichhorn“ sind. Ohne Konflikte, Spannung und Missverständnisse funktioniert es nicht – ein „uraltes Bühnengesetz“, wie Pigor aus vollstem Herzen sagt. Pigor & Eichhorn sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt geworden durch ihren „Salon-HipHop“, wie WIKIPEDIA schreibt „eine moderne Spielart des kabarettistischen Liedes, ein deutsches Chanson à texte, das moderne Musik mit satirischen Inhalten zusammenbringt.“ „Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten.“ steht über all ihren Programmen, eine – so Pigor wieder aus vollstem Herzen – treffende Beschreibung: „Man weiß, da ist Musik drin. Und man weiß, da ist eine Hierarchie drin.“ Thomas Pigor (Jahrgang 1956) kommt aus Unterfranken, hatte als Kind Violinenunterricht und ist diplomierter Chemiker. Benedikt Eichhorn wurde 1962 in Coesfeld im Münsterland geboren und hat Geschichte und Musik studiert. Wie die Beiden zusammengekommen sind, erzählen Sie in dieser Podcast-Episode. Auch darüber, wie Pigor & Eichhorn „La Groete: SAG NICHT KLEINKUNST“, eine „Kleinkunstbibel“ auf die Bühne gebracht haben und warum Pigor 2023 das Buch über Kleinkunst, die es nur im deutschsprachigen Raum gibt und in der großen Kulturpolitik immer „unterbemittelt“ ist, geschrieben hat – illustriert übrigens von der „Universal-Künstlerin“ Anna Mateur. „Was der Fado für Portugal ist, könnte die Kleinkunst für Deutschland sein.“ Anlässlich der „Rede meines Lebens“, die in dieser Episode übrigens Benedikt Eichhorn ins Spiel bringt, haben wir uns in der Wohnung von Benedikt in Berlin-Prenzlauer Berg getroffen. Da ging es – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – neben dem Leben um den Tod. Pigor und Eichhorn erinnern sich an diverse Erlebnisse im Zusammenhang damit und nicht zuletzt haben Beide Erfahrungen mit dem Tod ihrer Eltern. Benedikt erzählt über das „organische Aus-dem-Leben-Gehen“ seines 98 Jahre alten Vaters, der an Altersschwäche gestorben ist. „Diesen Weg möchte ich nicht gehen.“ sagt Pigor dazu und wir Drei diskutieren dann über einen selbstbestimmten Tod. In dem Zusammenhang erwähnt Eichhorn auch das Theaterstück und den daraus entstandenen Fernsehfilm „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Hier beschäftigt sich von Schirach intensiv mit dem Tod und zentralen Fragen wie: Wem gehört unser Leben, wer entscheidet über den Tod, und wie weit darf der Staat in persönliche Entscheidungen eingreifen, wenn es um das Lebensende geht. Zuletzt: Das Ganze wäre kein Gespräch mit Pigor & Eichhorn, wenn es nicht – auch beim Thema Tod – Skurriles gäbe. Beispielsweise die Asche eines Menschen in einer Feuerwerksrakete, das Einfrieren nach einem Unfall und die „Wiederbelebung“ nach 150 Jahren oder eine Haarsträhne von Pigor – was es damit auf sich hat, auch in dieser Episode. Aktuell kann man „Pigor & Eichhorn mit Band“ in der Neujahrsshow vom 2. bis 7. Januar 2026 in der „Bar jeder Vernunft“ live in Berlin erleben. Apropos Musik: Erstmalig gibt’s in dieser 146. Episode von „Schwarz hören“ einen Song … und also viel Spaß mit Pigor & Eichhorn. | 52m 53s | ||||||
| 12/7/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Britta Steffen über Leben und Tod | Die 1983 in Schwedt Geborene und laut BILD-Zeitung „Schwimm-Oma“ fiel als Zweit-Kleinste in ihrer Klasse bei der „Sichtung“, wie das zu DDR-Zeiten hieß, raus. Aber: Sie hat ihre Eltern so lange genervt, bis diese sie zum Schwimmen gebracht haben. Los gings beim SSV PCK 90 in Schwedt, allerdings galt Britta zunächst weiterhin – bis zur 5./6. Klasse –als „zu klein“ für eine große Schwimm-Karriere. Warum ihr das Schwimmen aber, als sie im Verein trainierte, trotzdem s o viel Spaß gemacht hat, verrät sie in dieser Episode von „Schwarz hören“. „Kachelnzählen“ ist das Synonym fürs Trainieren bei professionellen Schwimmern – was für Britta Steffen, die von sich sagt, dass sie eher introvertiert ist, Zeit zum Nachdenken war. „Ich war immer ein Trainingstier.“ sagt sie aus vollstem Herzen. Und war doch „…. viel am Hadern, viel am Zweifeln.“ Als ihr Franziska van Almsick 2004 ihre Mentaltrainerin Dr. Friederike Janofske „überließ“, ging es – obwohl dieser Teil des Trainings damals noch sehr kritisch betrachtet wurde – steil bergauf. Die Bilanz: 23 Medaillen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften, darunter: zwei Olympiasiege, zwei Weltmeistertitel und neun Europameistertitel. Britta Steffen ist studierte Wirtschaftsingenieurin für Umwelt und Nachhaltigkeit und hat außerdem seit 2017 einen Master für „Human Resources Management“ in der Tasche. 2015 gründete sie mit zwei Partnerinnen die Coaching-Firma „GOLT“ und arbeitet seit ein paar Jahren am Olympia-Stützpunkt Berlin als Laufbahnberaterin. Im Spätherbst 2025 habe ich Britta Steffen zuhause in Berlin-Pankow besucht und wir haben übers Leben und – wie es sich anlässlich der „Rede meines Lebens“ für „Schwarz hören“ gehört – über den Tod gesprochen. „Selbstbestimmt“ war wesentlich für Britta Steffens sportliche Karriere und ist es heute auch in ihrem „zweiten Leben als Familienmensch (Mutter zweier Söhne), als Rednerin und als Angestellte“. Und „selbstbestimmt“ ist gewissermaßen auch die Maxime mit Blick aufs Ende des Lebens. „Niemand soll dann fragen, was hätte Britta gewollt.“ sagt sie. Deshalb beschäftigt sich Britta Steffen jetzt – mit Anfang 40 – schon mit dem eigenen Tod. Vermehrt auch, seitdem sie regelmäßige Hörerin von „Schwarz hören“ ist ... Viel Spaß mit der Episode 145 von „Schwarz hören“ mit Britta Steffen. | 29m 19s | ||||||
| 11/20/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Jürgen Pan Balitzki über Leben und Tod | „Lustmaler“ – als solchen bezeichnete der Laudator bei der Eröffnung der Ausstellung „Vermalte Songs" am 9. November 2025 in Berlin den Künstler Jürgen Pan Balitzki. Bali – wie ihn langjährige Freunde und Kollegen auch nennen – und Petra Schwarz, Host des Podcasts „Schwarz hören“, waren in den 80er Jahren eng zusammenarbeitende Kollegen im DDR-Rundfunk und schwelgen in dieser Episode launig in Erinnerungen. Sie erzählen Geschichten aus ihrem Leben als Musik- und Kulturjournalisten und Buch-Autoren: „Liederleute“ über LiedermacherInnen in der DDR von Petra Schwarz (und Wilfried Bergholz) erschien in der – Achtung! – zweiten November-Hälfte 1989 und Pan Balitzki kann da noch einen draufsetzen: Er hatte Ende der 80er Jahre ein Buch über die stilbildenden Bands der Rockgeschichte geschrieben, das gar nicht erschienen ist … Mittlerweile malt Jürgen Pan Balitzki vorwiegend. „Malen ist einfach besser.“ sagt er. In der aktuellen Ausstellung, die noch bis zum 4. Januar 2026 im Kulturhaus Berlin-Karlshorst zu sehen ist und wo auch zur Vernissage unser Foto entstand, verwandelt Balitzki Songs von Jimi Hendrix, Peter Gabriel, den Beatles oder Silly in farbintensive Leinwandbilder. Er „zitiert“ Künstler und Werke, die ihm gefallen: Hieronymus Bosch oder Caspar David Friedrich zum Beispiel. Und besonders wichtig ist ihm die Farbe blau, denn: „Das ist die Farbe der Unendlichkeit.“ Wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, haben wir in unserem Gespräch über das Leben des Berliners Jürgen Pan Balitzki gesprochen, dessen Talent als Maler schon in Schulzeiten entdeckt wurde und der von den Wolken von Gerhard Richter schwärmt. Über den Tod wollte er gar nicht sprechen. „Das ist nicht mein Kumpel.“ betont Balitzki und spricht dann aber doch darüber. Die „Rede meines Lebens“ ist nichts für ihn. „Mich erinnert das an Rachegelüste“ sagt er. Vor allem: „Ich kenne mich nicht gut genug.“ Und er stellt die Frage: „Will man sich bei einer eigenen Abschiedsrede wirklich so nah kommen?“ Ganz wichtig ist ihm aber die Frage, welche Musik bei der Abschiedsfeier gespielt wird. Rammstein hatte er in Erwägung gezogen, aber wieder verworfen. Was aber in jedem Falle erklingen soll: die „Rhapsodie für General Bem“ von Czesław Niemen. Viel Spaß mit der 144. Episode von „Schwarz hören“ mit Jürgen Pan Balitzki. | 24m 45s | ||||||
| 11/7/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Sebastian Krumbiegel über Leben und Tod | „Zwischen Haltung und Unterhaltung“ ist der Untertitel seines aktuellen Buches „Meine Stimme“, das auf dem 2017 erschienenen Werk „Courage zeigen“ basiert. Und das trifft es genau: Sebastian Krumbiegel ist als Sänger, Musiker, Komponist und Textautor zwischen Haltung und Unterhaltung unterwegs. Er agiert „in gewissem Sinne“ politisch, will darauf aber nicht reduziert werden und sich selbst auch nicht darauf reduzieren. „Ich bin erst einmal angetreten, die Leute zu unterhalten und auch selbst Spaß zu haben.“ sagt er in dieser Episode von „Schwarz hören“. Von 1976 bis 1985 war Sebastian Krumbiegel, der aus einer bekannten Leipziger Musiker-Familie stammt, „Thomaner“, also Mitglied des weltberühmten Thomanerchores. Schon in der Zeit wusste er: „Ich will Popstar werden.“ Das hat geklappt und ganz viel mit Glück zu tun und damit, dass man Leute trifft, die einem die Türen öffnen – im Falle der Prinzen war das vor allen Annette Humpe. „Das wird mir umso klarer, je länger ich dabei bin.“ Im nächsten Jahr wird er 60 und hat weiterhin viel vor. „Gemeinsam in Vielfalt“ heißt eine Kampagne des Deutschen Kulturrats 2026, die Krumbiegel mit seiner Musik aktiv mitgestaltet; die Prinzen gehen auf Tour mit großem Orchester in große Hallen Deutschlands; u.a. im Friedrichstadtpalast in Berlin und das Weitermachen taucht ja auch im Titel seiner aktuellen CD „AUFSTEHEN – WEITERMACHEN“ auf. Ende Oktober 2025 habe ich mich mit Sebastian Krumbiegel vor seinem dreistündigen Solo-Abend in der ufa-Fabrik in Berlin-Tempelhof getroffen und wir haben – wie sich das für „Schwarz hören“ gehört – übers Leben und den Tod gesprochen. Was das Leben betrifft, u.a. darüber, was Musik bewirken kann in unserer Gesellschaft. Sinngemäß sagt Sebastian, dass man das nicht über-, aber auch nicht unterschätzen sollte. „Wir können schon mitreden. Und vor allem müssen wir mehr miteinander reden!“ Das praktiziert Sebastian derzeit ganz aktiv mit seinem Vater, der demnächst 90 wird und jetzt über seine Zeit als Kind in der NS-Zeit und danach spricht. „Nie wieder Krieg.“ ist das Fazit, aber: Die Realität ist bekanntermaßen eine andere … Anlässlich der „Rede meines Lebens“, die Sebastian Krumbiegel als „Inszenierung, kurzum komisch“ empfindet, sind wir dann auch auf den Tod gekommen. „Der Tod gehört zum Leben und ist dann einfach die Endstation.“ Hier kommt die 143. Episode von „Schwarz hören“ mit Sebastian Krumbiegel. | 23m 00s | ||||||
| 10/21/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Inka Bause über Leben und Tod | „Bauer sucht Frau“ und Inka – das sind längst „Synonyme“, denn seit 20 Jahren schon verkuppelt sie als Moderatorin dieses RTL-Erfolgsformats Bauern und mittlerweile auch Bäuerinnen. Schon doppelt so lange – also seit nunmehr 40 Jahren – steht die studierte Sängerin auf Bühnen. Das sind gleich zwei große Jubiläen in einem Jahr! Wobei „der Bauer“ – wie Inka sagt – es ihr ermöglicht, ihre künstlerischen Projekte selbstbestimmt zu realisieren. Sie ist froh, dass sie keine Plattenfirma mehr braucht, die bestimmt, was geht und was nicht. Inka hat ihr eigenes Plattenlabel gegründet, auf dem gerade die Jubiläums-Doppel-CD „INKA“ mit 40 Songs – und einem umfangreichen Booklet mit Anekdoten aus 40 Berufsjahren als Unterhaltungskünstlerin – erschienen ist. Darauf ist sie stolz und freut sich auf die beiden Jubiläumskonzerte am 1. November 2025 im König Albert Theater in Bad Elster und am 7.11.2025 im Admiralspalast in Berlin. Die agile Künstlerin lädt dazu herzlich ein, hat viele Pläne und betont dennoch gleich zu Beginn dieser Podcast-Episode: „Der Tod begleitet mich jeden Tag.“ Das hat mit dem Tod ihres Vaters, dem erfolgreichen Schlager- und Popmusik-Komponisten Arndt Bause 2003 zu tun, über den sie hier eindrücklich erzählt und mit dem Suizid ihre Mannes Hendrik Bruch 2016. Die positive „Kehrseite“ ist „ … jeden Tag zu genießen“. Im Sommer 2025 habe ich mich mit Inka in Berlin getroffen und wir haben über ihr Leben gesprochen, u.a. über die „Kunst des rechtzeitigen Aufhörens im Metier der Unterhaltungskunst“ und darüber, dass Inka aber arbeiten will bis sie umfällt. Zu guter Letzt schmieden wir gemeinsame – musikalische – Pläne … 😊. Und übrigens: Die „Rede meines Lebens“ findet Inka super. Viel Spaß mit der 142. Episode von „Schwarz hören“ mit Inka Bause. | 27m 01s | ||||||
| 10/7/25 | Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Sebastian Czaja über Leben und Tod | „Die Gefahr, dass wir in eine politische NGO abrutschen, treibt uns um.“ sagt der FDP-Politiker, dessen Partei mittlerweile weder im Berliner Abgeordnetenhaus noch im Deutschen Bundestag vertreten ist. Trotzdem singt er das „Hohelied“ auf die Freien Demokraten, dessen Mitglied der 1983 in Mahlsdorf in Ostberlin, dem – wie er sagt – „Dahlem des Ostens“ geborene Sebastian Czaja seit 2006 ist. Im September 2026 wird in Berlin gewählt und also stehen derzeit die Fragen, wie sich die FDP aufstellt und wer die Spitzenkandidatur antreten wird. „Es ist an der Zeit, dass wir viel stärker die Diversitäten einbinden.“ betont Czaja und hat in dieser Podcast-Episode eine News für seine Partei zu verkünden … Der gelernte Elektrotechniker Sebastian Czaja, der beruflich in der Immobilienwirtschaft als Projektentwickler und -berater tätig ist, wuchs in einem katholischen Elternhaus auf, was auch seinen Blick auf den Tod beeinflusst. Als Katholik glaubt Sebastian Czaja an ein Leben nach dem Tod: „Zwischen Himmel und Erde gibt es mehr, als man sich vorstellen kann.“ sagt er, als wir uns im September 2025 in seinem Büro im Westen Berlins zum „Schwarz hören“-Gespräch treffen. Mit dem Tod hat er sich – wie er sagt – aus dem erfreulichen Umstand heraus beschäftigt, dass er vor 8 Jahren Vater einer Tochter wurde. Und besonders eindrücklich waren die letzten Tage vor dem Tod seines Vaters 2022, da ihn die ganze Familie über mehrere Tage zu Hause begleitet hat. Wie Sebastian Czaja über die „Rede meines Lebens“ denkt und was es mit der prägnanten Formulierung „dragonische Eleganz“, die er vor einiger Zeit für Host Petra Schwarz gefunden hat, auf sich hat, dazu Antworten in dieser 141. Episode von „Schwarz hören“. | 26m 58s | ||||||
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