
Töne & Temperamente - das wohltherapierte Klavier
by Claudia Lutschewitz & Andreas Lucewicz
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#63 "T&T für Eilige": zum 200 Todestag von Carl Maria von Weber
Jun 5, 2026
16m 12s
#62 "T&T für Eilige": Django Reinhardt
May 16, 2026
11m 58s
#61 "T&T für Eilige": Darf ich hier klatschen?
Apr 24, 2026
13m 41s
#60 "T&T für Eilige": Psychobiografische Spurensuche - Bach, Mendelssohn & die Matthäuspassion
Mar 29, 2026
25m 04s
#59 "T&T für Eilige": Zum Frühlings Erwachen - Robert Schumanns Blumenstück Op. 19
Mar 18, 2026
14m 50s
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| 6/5/26 | ![]() #63 "T&T für Eilige": zum 200 Todestag von Carl Maria von Weber✨ | Carl Maria von Weberromantic opera+3 | — | — | — | Carl Maria von Weberromantic opera+3 | — | 16m 12s | |
| 5/16/26 | ![]() #62 "T&T für Eilige": Django Reinhardt✨ | Django ReinhardtJazz music+3 | — | Töne & Temperamente | — | Django Reinhardtjazz guitar+3 | — | 11m 58s | |
| 4/24/26 | ![]() #61 "T&T für Eilige": Darf ich hier klatschen?✨ | classical musicconcert culture+3 | — | Robert Schumann | — | clappingclassical concert+3 | — | 13m 41s | |
| 3/29/26 | ![]() #60 "T&T für Eilige": Psychobiografische Spurensuche - Bach, Mendelssohn & die Matthäuspassion✨ | Matthäuspassionpsychobiography+3 | — | — | — | BachMendelssohn+6 | — | 25m 04s | |
| 3/18/26 | ![]() #59 "T&T für Eilige": Zum Frühlings Erwachen - Robert Schumanns Blumenstück Op. 19✨ | SpringMusic+4 | — | Blumenstück Op. 19 | — | SpringRobert Schumann+5 | — | 14m 50s | |
| 3/1/26 | ![]() #58 Die Frauen der Genies: Constanze Mozart & Katia Mann✨ | women in historycollaboration+3 | — | — | — | Constanze MozartKatia Mann+3 | — | 41m 27s | |
| 2/25/26 | ![]() #57 Podcast mit KI? Unser Podcast ist ein Konzentrat der Menschlichkeit!✨ | humanitypodcasting+4 | — | Töne & Temperamente – das wohltherapierte Klavier | — | AIpodcast+5 | — | 20m 12s | |
| 2/23/26 | ![]() #56 Rilke - Ein Leben zwischen Poesie, Existenz & Musik✨ | Rainer Maria Rilkeexistential questions+4 | — | HerbsttageIch lebe mein Leben in wachsenden Ringen+2 | — | Rilkepoetry+5 | — | 41m 11s | |
| 2/14/26 | ![]() #55 "T&T für Eilige": Zum Abschied von Helmuth Rilling✨ | musictribute+3 | — | geistliche Musik Johann Sebastian Bachs | — | Helmuth Rillingclassical music+3 | — | 11m 54s | |
| 1/1/26 | ![]() #54 "T&T für Eilige": Prosit Neujahr - Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker✨ | New Year ConcertWiener Philharmoniker+4 | — | Wiener Philharmoniker | Wien | New YearWiener Philharmoniker+5 | — | 8m 47s | |
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| 12/22/25 | ![]() #53 "T&T für Eilige": Zwischen Revolution & Romantik - Schumanns Toccata C-Dur Op. 7✨ | SchumannToccata+4 | — | BurschenschaftenToccata C-Dur Op. 7 | HeidelbergFrankreich+1 | SchumannToccata+7 | — | 14m 11s | |
| 12/20/25 | ![]() #52 "T&T für Eilige": A Charlie Brown Christmas✨ | Christmas musicJazz+3 | — | A Charlie Brown ChristmasLast Christmas+1 | — | ChristmasVince Guaraldi+5 | — | 17m 43s | |
| 11/21/25 | ![]() #51 Eine wörtliche Zeitreise in Bachs Weihnachtsoratorium | Eine wörtliche Zeitreise in Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) Wenn wir heute an Weihnachten denken, stellen sich viele von uns automatisch eine sehr bestimmte Stimmung vor: warme Lichter, geschmückte Bäume, der Duft von Zimt und Vanille, vielleicht Schnee, vielleicht Familientrubel, definitiv aber ein paar freie Tage. Weihnachten fühlt sich für uns nach einer Mischung aus Entspannung, Ritual und auch ein wenig Kitsch an. Doch wenn wir uns zurückversetzen in das Jahr 1734, als Johann Sebastian Bach sein Weihnachtsoratorium präsentierte, treffen wir auf eine Welt, die zugleich vertraut und fremd wirkt. Das Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bachs, das kurz auch WO genannt wird, ist der ungebremste Renner in der Advents- und Weihnachtszeit. Sechs Kantaten, die die Geschichte von Jesu Geburt, von den Hirten auf den Feldern bis zur Ankunft der Weisen aus dem Morgenland erzählen. Und da die Adventszeit wieder vor der Tür steht, Johann Sebastian Bach immer wieder fasziniert und uns Menschen auch interessiert, dachte ich mir, dass ich in diesem Podcast Bach und sein WO vielleicht einmal anders … also mehr in einer „geschichtlichen Darstellung“ anbiete. Also eben weniger Noten & Musik, sondern mehr WORTE. Ich dachte dabei an die Geschichte des Werks, die Zeit Bachs und das Wirken beider bis in unsere heutige Adventszeit. Also lassen Sie sich überraschen und genießen Sie beim Zuhören vielleicht eine Tasse duftenden und wohltemperierten Tee, Glühwein oder Punsch … Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören und eine wohltemperierte Adventszeit. À bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 35m 02s | ||||||
| 10/21/25 | ![]() #50 "T&T für Eilige": Pianisten & ihre Kunst | Heute, am 21. Oktober 2025, wurden die Preisträger des 19. Internationale Chopin-Wettbewerbs bekanntgegeben, eines Wettbewerbs, der einer der ältesten und angesehensten Musikwettbewerbe der Welt ist. Pianisten spielen eine bemerkenswerte Rolle in unserem kulturellen Leben. Zum einen gibt es die Superstars wie Lang Lang, Daniel Trifonov, Martha Argerich, Igor Levit, Hélène Grimaud, Yuja Wang & Maria João Pires, um nur einige zu nennen, man könnte sie auch Kassenmagneten nennen. Und zum anderen die Pianisten aus der 2. Reihe, die auch eine beachtliche, wenn auch bedeutend kleinere Anhängerschaften haben. Sie verzaubern alle und jeder auf seine ART ihr Publikum. Und gleichwohl sind alle Pianisten bestrebt, sich zu unterscheiden, einen Eindruck zu hinterlassen, eine besondere ästhetische und soziale Wirkung auszuüben. Das nennen wir dann „die Persönlichkeit eines Pianisten“. Sie wollen mehr erfahren? Na, dann … ab in den Podcast! 😉 Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Ihre zwei Lutschewitze | 14m 38s | ||||||
| 10/1/25 | ![]() #49 "T&T für Eilige": Cartoon trifft Klassik - Tom & Jerry treffen auf Liszt & Chopin | Stellen Sie sich vor: Eine Katze, eine Maus, ein Klavier und zwei der größten Klavier-Genies aller Zeiten: Chopin & Liszt! Was klingt wie das verrückteste Musik-Experiment aller Zeiten, ist in Wahrheit ein musikalisches Feuerwerk voller Witz, Drama und virtuoser Tastenakrobatik. In diesem Podcast für Eilige möchte ich zwei scheinbar unvereinbare Welten zusammenbringen: Die klangvolle Welt der klassischen Klaviermusik und die turbulente Welt von Tom und Jerry, der wohl berühmtesten Katze-und-Maus-Dynastie der Zeichentrickgeschichte. Tom ist der perfekte Vertreter für Liszts Musik: wild, ungestüm, leidenschaftlich und oft am Scheitern. In „The Cat Concerto“ sehen wir ihn, wie er das Klavier mit einer Energie bearbeitet, die fast übermenschlich wirkt, nur um von der kleinen, cleveren Maus sabotiert zu werden. Liszt und Tom, das sind zwei Energiebündel, die aufeinanderprallen und gemeinsam ein Spektakel schaffen, das elektrisiert und gleichzeitig, so bei Tom, zum Lachen bringt. Ganz anders als Liszt war Chopin. Er war der Meister der leisen Töne, der melancholischen Melodien und der zarten Nuancen. Seine Musik klingt, als würde sie uns eine geheime Geschichte zuflüstern. Chopin war eher ein schüchterner, kränklicher Mann, der vor allem für das Klavier schrieb und in Paris lebte. Seine Musik ist poetisch, melancholisch und voller feiner Nuancen. Jerry, die kleine Maus, ist wie Chopin, so finde ich: clever, zurückhaltend, aber mit einem unüberhörbaren Einfluss. Denn diese kleine Maus gewinnt die Schlachten nicht durch rohe Gewalt, sondern durch Einfallsreichtum und Eleganz. So wie Chopins Musik zart und trotzdem voller Kraft ist, ist Jerry flink und Tom häufig einen Schritt voraus. Sie wollen mehr wissen und hören? Dann ab in unseren Podcast #49 Und denken Sie bitte `dran: Manchmal sind es die kleinsten Noten und die frechsten Mäuse, die die größte Geschichte erzählen. Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 18m 12s | ||||||
| 9/26/25 | ![]() #48 Schönheit - Zeiten der Veränderung (W.A. Mozart & Umberto Eco) | Was ist Schönheit? Was macht Musik schön? Und wie veränderte sich die menschliche Vorstellung von Schönheit im Laufe der Geschichte? In unserem Podcast nehmen wir Sie mit auf eine spannende Reise in die Welt von Wolfgang Amadeus Mozart, genauer gesagt zu seinen Duport-Variationen, einem kleinen, aber faszinierenden Werk voller Witz und Tiefe. Dabei verbinden wir Mozarts Musik mit den Einsichten aus Umberto Ecos „Die Geschichte der Schönheit“ und zeigen, warum Schönheit keine feste Größe ist, sondern ein lebendiger Prozess – voller Überraschungen und Variationen. Ob Musikliebhabende oder Kulturinteressierte … hören Sie rein, lassen Sie sich inspirieren und entdeckt Sie Schönheit neu! Viel Spaß beim Zu- & Hin-hören! Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 42m 53s | ||||||
| 9/21/25 | ![]() #47 "T&T für Eilige": Oscar Peterson der Jahrhundert-Jazz-Pianist | Im Podcast spreche ich von Oscar Peterson, einem der größten Jazzpianisten, der vor 100 Jahren geboren wurde. Er war nicht nur ein famoser Leader, sondern auch ein Begleiter mit bestem Gespür für seine Partner. Und niemand weniger als Duke Ellington, der einer der berühmtesten und erfolgreichsten amerikanischen Jazzmusiker war, nannte Oscar Peterson den „Maharadscha der Tasten“. Wenn man von „Virtuosität“ im Jazz spricht, fällt stets der Name Oscar Peterson. Mit über 200 aufgenommenen Alben, sieben Grammy Awards, und einer Karriere, die sich über sechs Jahrzehnte erstreckte, war Peterson nicht nur ein technisch brillanter Pianist, er war ein musikalisches Kraftwerk. • Aber wer war Oscar Peterson? • Wie kam er zum Klavier? • Und was macht seinen Stil bis heute so einzigartig? Unzählige Pianisten nennen ihn als Vorbild. Und seine Aufnahmen gehören bis heute zum Pflichtprogramm für Jazzliebhaber weltweit. Doch Oscar Peterson war nicht nur Musiker, sondern auch ein engagierter Mensch. Als Schwarzer Musiker aus Kanada war ihm Rassismus nicht fremd und er sprach immer wieder offen darüber. Er war ein Mann mit Haltung, ein Künstler, der sich nicht scheute, Stellung zu beziehen. Besonders, wenn es um Rassismus und soziale Gerechtigkeit ging. Sie wollen mehr zu diesem großartigen Jazzpianisten erfahren? Na, dann lauschen Sie in unseren Podcast ... Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 15m 03s | ||||||
| 9/9/25 | ![]() #46 Überlebensgroße Optimistin: Alice Herz-Sommer & das Ghetto Theresienstadt | Ein einzigartiges Vermächtnis einer Holocaust Überlebenden. Franz Kafkas Prag, der Zauber Chopins und das Ghetto von Theresienstadt … Kultur und Barbarei haben die Pianistin Alice Herz-Sommer geprägt. Sie hat ein Jahrhundert voller Umbrüche und Grausamkeiten erlebt und sich doch die Liebe zu den Menschen bewahrt. Die Geschichte ihres Lebens handelt vom Kampf einer Mutter um ihr einziges Kind und von der Kraft der Liebe und der Musik. Liest man das Buch „Alice Herz Sommer - ein Garten Eden inmitten der Hölle“, das beim Knaur Verlag 2006 erschien, so liest man sehr diverse und auch schöne Geschichten. Geschichten, die von Alice Herz Sommer handeln, die mit Kafka in Prag gespielt hat, die Hitler in Theresienstadt ermorden wollte, die von Chopin gerettet wurde und die von dem tschechischen Nachkriegs-Antisemitismus nach Israel floh und die ihre letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod in London lebte. Eine Frau, die an Demut glaubte und an die Macht der Liebe und die der Musik. Eine Frau, die davon überzeugt war, dass die Menschheit vor allem an einem krankt: dass sich die Menschen zu wichtig nehmen. Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz Buchempfehlung: Alice Herz-Sommer „Ein Garten Eden inmitten der Hölle“ Melissa Müller & Reinhard Piechocki Knaur Taschenbuch 2011 ISBN 978-3-426-78515-7 CD-Empfehlung: Robert Schumann (1810-1856) The Koroliov Series Vol. IX Evgeni Koroliov (Piano) Tacet 153 Instrument: Steinway D-274 STEREO 4-009850-015307 Musikbeispiele im Podcast: Robert Schumann Kinderszenen Op. 15 1. Stück: von fremden Ländern und Menschen 2. Stück: Kuriose Geschichten 3. Stück: Hasche-Mann 4. Stück: Bittendes Kind 5. Stück: Glückes genug 6. Stück: Wichtige Begebenheit 7. Stück: Träumerei 8. Stück: Am Kamin 9. Stück: Ritter vom Steckenpferd 10. Stück: Fast zu ernst 11. Stück: Fürchtenmachen 12. Stück: Kind am Einschlummern 13. Stück: Der Dichter spricht (Live-Aufnahme aus einem Konzertmitschnitt) Unsere Podcast-Inhalte sind sorgsam recherchiert. Bei Fragen und Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an: Kontakt(at)lutschewitz.de Wir wollen die klassische Musik näher heranrücken an den Alltag aller Zuhörenden und laden sie ein, einzutauchen in die Kraft der Musik, verbunden mit Psychologie & Philosophie. Ein Kaleidoskop aus: - Musik, - Philosophie & - Psychologie Die Zeit zu lernen ist: JETZT! Den klingenden Teil gestaltet der Pianist Andreas Lucewicz. Die menschlichen & humorvollen Teile gestalte ich 😉. www.andreaslucewicz.de/ Eine Bitte an unsere Hörerinnen & Hörer: • Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts - SEHR. • Holen Sie daher bitte gerne für uns 5 Sterne vom Podcast-Himmel und schreiben Sie, was Ihnen besonders gefällt oder gefallen hat. • Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da der Podcast durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. • Herzlichen Dank 💕 | 54m 44s | ||||||
| 9/5/25 | ![]() #45 "T&T für Eilige": Die Perücke des J.S. Bach | Perücke oder Tarnkappe? Wieder einmal ein Podcast für Eilige … Bei den englischen Richtern hat sich der seltsame Haupt- und Haarschmuck noch erhalten, unter dem sich ein ganzes Jahrhundert, das Jahrhundert des Johann Sebastian Bachs, versteckte. Den Thomaskantor kennen wir von Bildern & Skizzen nur im Schmuck der Perücke und sie verleiht ihm ein feierlich-strenges Aussehen. Ob ohne Perücke ein kahles Haupt zum Vorschein gekommen wäre? Wir wissen es nicht! Doch einen von der Perücke befreiten Thomaskantor finden wir in einer Erzählung von der man annehmen möchte & kann, dass sie nicht erfunden, sondern wahr ist. Wollen Sie wissen, was Bach wieder einmal überraschendes tat? Im (heiligen) Zorn? Na dann, ab in den Podcast. Mit wohltemperierten Grüßen & à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 7m 49s | ||||||
| 8/20/25 | ![]() #44 Die Peanuts - Schröder & Beethoven | Ein kleiner blonder Junge im Ringelhemd, er sitzt tief gebeugt an seinem Spielzeugklavier, ganz in die Musik vertieft. Er verehrt Ludwig van Beethoven, spielt dessen Werke ausdauernd auf seinem Kinderklavier, dessen schwarze Tasten nur aufgemalt sind. Sein Name: Schröder! Am 2. Oktober 1950 erschien das erste Heft der Comicserie Peanuts, geschaffen vom US-amerikanischen Zeichner Charles Monroe Schulz. Schröder der in den Übersetzungen in allen Sprachen ohne Vornamen auftritt, ist nicht alt genug für den Kindergarten, als er zum ersten Mal ein Piano berührte, einen winzigen Kinder Flügel. Lucy fragte Schröder einmal, warum er Beethoven lieber mag als sie. Woraufhin Schröder erwiderte: „Beethoven war eben Beethoven und du bist du!“ Schnippisch wiederum erwiderte Lucy: „Das lässt keinen Spielraum zur Diskussion!“ Und in einer weiteren Anekdote lehnt Lucy, bei Schröder am Flügel und nervt, wie nur Verliebte nerven können. Was wohl die Antwort auf das Leben sei, fragt sie Schröder, und Schröder brüllt in dicken Großbuchstaben, die Lucy fast aus dem Bild schleudern: BEETHOVEN! Die Musik hat also auch in den Peanuts-Comics eine Gestalt. Schröder! Sie wollen mehr wissen & hören? Na dann, … ab in unseren Podcast Nr. 44. Viel Freude & Kurzweil beim Lauschen. Mit wohltemperierten Grüßen und à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz | 28m 26s | ||||||
| 7/27/25 | ![]() #43 „T&T für Eilige": Roger Willemsen – Musik ein Lebensgefühl | (M)Eine Liebeserklärung an Roger Willemsen … Stellen Sie sich einen Mann vor, der mit den Worten eines Philosophen, dem Charme eines Pariser Flaneurs und dem Musikwissen eines Plattenladenbesitzers ausgestattet ist. Er hätte in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag gefeiert und daher dachte ich diese Tage … ach ich denke so häufig an ihn, seine Eloquenz, seinen Charme, seine Art zu denken und ich lese seine Bücher so, so gern … Roger Willemsen Schriftsteller, Intellektueller, Ästhet, Menschenfreund & leidenschaftlicher Zuhörer. Was brachte diesen klugen & besonderen Kopf eigentlich immer wieder zum Strahlen? (M)eine Antwort: Musik. Was war Musik für Roger Willemsen? Unterhaltung? Trost? Bildung? Oder doch etwas viel Tieferes? Im Podcast „Töne & Temperamente“ lasse ich mir dazu unterschiedliche Gedanken durch herz & Hirn wandern … und ja meine Gedanken mäanderten … Nach meinem Verständnis war für Roger Willemsen Musik kein Hintergrundrauschen, sondern ein Lebenselixier. Er sprach von Musik, als sei sie (s)eine Geliebte. Oder zumindest ein besonders temperamentvoller Mitbewohner: manchmal laut, manchmal leise … aber immer präsent. Für Willemsen (so meine ich) war Musik als Spiegel der Seele zu verstehen. Musik als eine Art psychologischer Spiegel … nur eben mit Tonspur statt als Therapiesitzung. Musik als ein Ort des Verstehens … Jetzt denken manche/r vielleicht: „Okay, intellektueller Typ, der hört wahrscheinlich nur Wagner bei Kerzenlicht und trinkt dazu teuren Rotwein.“ Falsch gedacht. Roger Willemsen hörte alles UND nicht alles gleich. Er verehrte Glenn Gould, diesen kanadischen Exzentriker am Klavier. Er schwärmte für indische Ragas, bei denen die Zeit sich auflöst wie Zucker im Tee. Und gleichzeitig konnte er auch mit staunender Offenheit über die Beatles, und ja, sogar über Techno sprechen – wenn er darin Sehnsucht oder Idee erkannte. Nicht das Radiotaugliche, sondern das Seelentaugliche. Roger Willemsens Hommage an die Musik gibt einem das Gefühl, am Leben zu sein. Ganz im Sinne seines geformten Satzes auf seiner Traueranzeige: „Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten.“ Ich freue mich, wenn Sie in unseren 🎧Podcast Nr. 43 hineinlauschen, dem ich den Titel „Roger Willemsen – Musik ein Lebensgefühl“ gab. Als Musik wählte ich aus Robert Schumanns Kinderszenen, Op. 15 „Aus fremden Ländern und Menschen“ und „Bittendes Kind“ Einfühlsam & besonders gespielt von Andreas. Mit wohltemperierten Grüßen & à bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz Buchempfehlung: „Musik! Über ein Lebensgefühl“ Roger Willemsen S. Fischer Verlag 2018 Musik im Podcast: Robert Schumann Kinderszenen Op. 15 Intro: „Von fremden Ländern und Menschen“ Outro: „Bittendes Kind“ Live-Konzertmitschnitt: Pianist Andreas Lucewicz Instrument: Steinway C Eine Bitte an unsere Hörerinnen & Hörer: Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts - SEHR. Holen Sie daher bitte gerne für uns 5 Sterne vom Himmel und schreiben Sie, was Ihnen besonders gefällt oder gefallen hat. Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da der Podcast durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank 💕 | 14m 32s | ||||||
| 6/7/25 | ![]() #42 Happy Birthday Thomas Mann - ein musikalischer Dialog | In Thomas Mann`s Romanen wirkt Musik auf die unterschiedlichste Weise. Und er scheute sich nicht, Rat einzuholen, wenn er seine eigenen Kenntnisse an Grenzen geführt glaubt. So wird Theodor W. Adorno für „Doktor Faustus“ zu einem zentralen Einflüsterer – zu einem Beethoven-Einflüsterer! In diesem Roman verbindet Thomas Mann Musik, Philosophie, Geschichte und Mythos auf einmal. Und als Musik schwingt im Roman Beethovens letzte Klaviersonate Op. 111 c-Moll mit. Op. 111 ist nicht nur ein musikalisches Werk, sondern ein philosophisches Statement. Eine Reise von Schmerz zu Frieden, von Dunkelheit zu Licht. Beethovens letzte Klaviersonate steht wie ein Leuchtturm zwischen Tradition und Aufbruch, Kampf und Erlösung. In einer Welt, die oft von Spaltung und Oberflächlichkeit geprägt ist, erinnert uns ihre tiefe Botschaft daran, dass wahres Miteinander nur aus dem ehrlichen Dialog, dem gemeinsamen Ringen und der Kraft der Kunst entstehen kann. Denn Musik ist mehr als Klang, sie ist unser innerstes menschliches Echo, unser Kampf & unsere Hoffnung. Hören Sie gerne mehr im Podcast … À bientôt Ihre Claudia Lutschewitz | 57m 33s | ||||||
| 5/3/25 | ![]() #41 Wien – Das musikalische Herz Europas | Was machte Wien zu diesem magnetischen Punkt für Musiker & Komponisten im 18. und 19. Jahrhundert? Daher entführe ich Sie heute in die bezaubernde Stadt Wien. Aber eben nicht wegen ihrer atemberaubenden Architektur oder des berühmten Schnitzels, sondern weil sie jahrhundertelang das Zuhause von einigen der größten Musiker aller Zeiten war. Warum lebten und wirkten Künstler wie Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und sogar Vivaldi in Wien? Warum ausgerechnet Wien? Warum diese Stadt und nicht, sagen wir mal, Paris oder London? Also, schnappen Sie sich einen Kaffee oder Melange, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie uns eintauchen in das musikalische Wien! Und ach ja, als Musik wählte ich für diesen Podcast Beethovens Sonate Nr. 1 f-Moll op. 2 Nr. 1. Diese Sonate stammt aus dem Jahr 1795 und ist Joseph Haydn gewidmet, bei dem Beethoven zwischen Ende 1792 und Anfang 1794 Unterricht nahm. Es handelt sich jedoch keineswegs um eine Schülerarbeit, sondern um ein sehr individuell geprägtes Werk, das sich zwar formal an die Vorbilder seines Lehrers anlehnt, sich von diesen aber im musikalischen Duktus und Ausdruck deutlich absetzt. Die Sonate ist in 4 Sätzen aufgebaut: 1. Allegro (also "rasch", "munter", "heiter" oder "fröhlich" ) 2. Adagio (im Sinn von langsam - bequem, behaglich und ruhevoll) 3. Menuetto-Allegretto (etwas schneller, etwas bewegter) 4. Prestissimo (äußerst schnell) … Wien war nicht nur das Zentrum der klassischen Musik – es war auch der Ort, an dem Musiker ihre kühnsten Visionen verwirklichten, sich inspirieren ließen und miteinander in einer einzigartigen kreativen Atmosphäre arbeiteten. Was diese Stadt für die Musik bedeutet, lässt sich kaum in Worte fassen. Denn durch die Kombination eines reichen kulturellen Erbes und der Förderung von Musik durch die Mächtigen, wurde Wien zu einer Stadt, in der Komponisten wie Mozart, Beethoven, Brahms und viele andere ihre Spuren hinterließen. Also… eine ganz besondere musikalische Geschichte, die Wien schrieb und immer noch schreibt. Doch hören Sie mehr im Podcast …🎶 À bientôt Ihre zwei Lutschewitze ❤️ | 41m 32s | ||||||
| 4/23/25 | ![]() #40 "T&T short version": How Mozart ended up as a praline! | This is my first attempt at translating our podcasts into English. Given that the "Naschkatzen" episode on Wolfgang Amadeus Mozart was among one of the most frequently listened to, it seemed a suitable choice to serve as the pilot. I would be grateful to hear your thoughts on it. 😉 "Welcome to T&T short version, if time is tight – today’s topic: How Mozart ended up in a sweet treat – how did he manage that? If you have a well-known name, or even better, if you're a celebrity, it can be turned into a brand – giving your fame an extra boost, and potentially leading to greater income. Unfortunately, for Wolfgang Amadeus Mozart, this merchandising effect only kicked in many, many years after his death. The most famous merchandising product worldwide… you guessed it – is the Mozartkugel (or in English: Mozart praline). So, how did our dear Wolfgang Amadeus Mozart end up in a praline? You would like to know and hear more? Well, start hearing our podcast ... 🎙️🎧😉 With warmest regards, Claudia Lutschewitz | 6m 43s | ||||||
| 4/18/25 | ![]() #39 "T&T für Eilige": Zwei Passionen – zwei Weltentwürfe (Vergleich JP & MP von JSB) | Heute habe ich mir eine – für mich – monumentale Aufgabe vorgenommen … Ich möchte die Johannes Passion und die Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach vergleichen oder anders gesagt nebeneinanderstellen und betrachten. Zwei monumentale Kunstwerke, die das gleiche Thema behandeln, aber ästhetisch, theologisch und musikalisch völlig unterschiedlich ausfallen – so zumindest meine Meinung. Für mich zeigt Bach mit beiden Passionen, dass der christliche Glaube nicht in ein EINZIGES Bild passt. In der einen Passion werden wir hineingezogen in ein Ereignis, das größer ist als wir. In der anderen dürfen wir verweilen, trauern, hoffen. Und wer genau hinhört, merkt: Bach hat nicht nur für Gott komponiert – sondern auch für uns, mit Empathie, Genie und Menschlichkeit. Wenn Sie also und vielleicht das nächste Mal denken: „Och nööööö, der Bach, der ist mir zu schwer…“ Dann hören Sie mit aufmerksamen Ohren & offenem Herz in beide Passionen rein – es lohnt sich! Zwei Werke, zwei Seelen & ein Komponist, der wusste: Die Wahrheit ist oft mehrstimmig. Man könnte auch sagen, die eine Passion nimmt Sie an der Hand – und die andere an der Kehle – aber beide führen Sie zum Herzen. Mit herzlichen Grüßen Ihre Claudia Lutschewitz | 17m 37s | ||||||
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