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100 Jahre Ingeborg Bachmann – mit Filmemacherin Regina Schilling
Jun 24, 2026
51m 16s
Musikerin Baiba lebt die Kunst des „delulu“
Jun 18, 2026
54m 09s
Christoph Moschberger und Matthias Werner bespielen den Weltenbaum
Jun 11, 2026
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„Babystar“: Wenn Kindheit zum Content wird – mit Filmemacher Joscha Bongard
Jun 4, 2026
58m 23s
Marilies Jagsch (MAIIJA) besingt die Themen, die im Alltag keinen Platz finden
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| Date | Episode | Topics | Guests | Brands | Places | Keywords | Sponsor | Length | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6/24/26 | ![]() 100 Jahre Ingeborg Bachmann – mit Filmemacherin Regina Schilling | Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann widmet die Dokumentarfilmerin Regina Schilling der großen österreichischen Autorin den Film "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war". Im Podcast spricht sie darüber, warum sie Bachmanns Prosa für mindestens so bedeutend hält wie ihre Lyrik, weshalb die Schriftstellerin ihrer Zeit weit voraus war und wie Themen wie Sprache, Identität, Gender und weibliche Diskriminierung schon in Bachmanns Texten angelegt sind. Außerdem erzählt Regina Schilling von ihrer langjährigen Faszination für "Malina", der Zusammenarbeit mit Sandra Hüller und Anja Plaschg (Soap&Skin), den Dreharbeiten in Rom und der Herausforderung, mit wenigen Archivaufnahmen und viel Raum für Intuition eine filmische Séance zu schaffen. Ein Gespräch über das Frauen-Innenleben, patriarchale Strukturen im Literaturbetrieb und die Frage, wie eine Schriftstellerin schreibend mit ihren Traumata ringt. | 51m 16s | ||||||
| 6/18/26 | ![]() Musikerin Baiba lebt die Kunst des „delulu“ | Mit ihrem dritten Album „Delusional“ verabschiedet sich die Musikerin Baiba von den Erwartungen, die an Frauen in ihren Dreißigern gestellt werden. Sie entscheidet sich stattdessen für mehr Freiheit, mehr Spiel und mehr künstlerischen Eigensinn. Die in Innsbruck lebende, aus Lettland stammende Musikerin hat ihre Akustikgitarre gegen tanzbaren Indie-Pop, mehr Gitarren und eine gehörige Portion Energie eingetauscht. Auf „Delusional“ verhandelt sie Themen wie Erwachsensein, Erfolg, Verliebtheit und das innere Kind. Im Podcast “Was soll das alles?” erzählt Baiba, warum es manchmal gesund ist, ein bisschen delulu zu sein, wie sie Frieden mit ihrer lettischen Herkunft gefunden hat und was sie in Österreich über das Erwachsenwerden gelernt hat. Außerdem spricht sie über männerdominierte Strukturen in der Musikbranche, die Bedeutung von Community und Repräsentation sowie über ihre ganz persönliche Definition von Welterfolg: die Freiheit, einfach das zu tun, was Spaß macht und sich echt anfühlt. | 54m 09s | ||||||
| 6/11/26 | ![]() Christoph Moschberger und Matthias Werner bespielen den Weltenbaum✨ | musiccomposition+4 | Christoph MoschbergerMatthias Werner | WDR FunkhausorchesterFederspiel+2 | — | trompetenkonzertmusic history+3 | — | 1h 08m 38s | |
| 6/4/26 | ![]() „Babystar“: Wenn Kindheit zum Content wird – mit Filmemacher Joscha Bongard✨ | digital famechildhood+3 | Joscha Bongard | BabystarPornfluencer | — | digital famechildhood+3 | — | 58m 23s | |
| 5/28/26 | ![]() Marilies Jagsch (MAIIJA) besingt die Themen, die im Alltag keinen Platz finden✨ | musicvulnerability+3 | Marilies Jagsch | — | — | Marilies JagschMAIIJA+6 | — | 1h 19m 57s | |
| 5/21/26 | ![]() Kabarettist Christian Dolezal feiert die eigene Würstelhaftigkeit✨ | KabarettHumor+4 | Christian Dolezal | Sofa SurfersTante Pepi | — | KabarettChristian Dolezal+7 | — | 1h 22m 01s | |
| 5/14/26 | ![]() Indiepop-Duo Atzur: Patricia und Paul erschaffen sich ihre eigenen Trends✨ | Indie-PopDIY music+4 | PatriciaPaul | AtzurHumble | WienBarcelona | Indie-PopAtzur+7 | — | 1h 25m 38s | |
| 5/7/26 | ![]() Sibylle Kefer schreibt sozialkritische Liebeslieder an das Leben✨ | social criticismlove songs+4 | Sibylle Kefer | ma wü vü | Österreich | Sibylle Keferma wü vü+6 | — | 1h 32m 19s | |
| 4/30/26 | ![]() Live-Spezial: Pianistin Angelika Ortner und die Kunst einer besseren Zukunft✨ | podcastingartistic expression+4 | Angelika Ortner | KulturmenüJean-Philippe Rameau+3 | — | podcastlive performance+6 | — | 59m 03s | |
| 4/23/26 | ![]() Musikerin Ava Fina und ihr Mut zur „Wild Woman“✨ | musicself-assertion+3 | Ava Fina | Simultaneously Stimulating | PeruSüdkorea+1 | Ava FinaSimultaneously Stimulating+3 | — | 1h 13m 26s | |
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| 4/16/26 | ![]() Sängerin Sanna Frankie: Verletzlichkeit als Superpower✨ | IndiepopVerletzlichkeit+4 | Sanna Frankie | Cerberus | — | Sanna FrankieCerberus+5 | — | 1h 06m 11s | |
| 4/10/26 | ![]() Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten✨ | musicsociety+3 | Ansa Sauermann | Die Toten HosenElement of Crime | WienDresden+1 | Ansa Sauermannrock guitar+3 | — | 1h 39m 31s | |
| 4/2/26 | ![]() Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B | Yvonne Moriel zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene: Mit ihrem Quartett Sweetlife verbindet die Saxophonistin und Komponistin Jazz, Improvisation, Dub und elektronische Klangflächen zu einem eigenständigen Sound zwischen Groove, Offenheit und klanglicher Irritation. In dieser Folge von “Was soll das alles?” spricht sie über ihr neues Album “Sweetlife III”, das in einem langen kollektiven Prozess entstanden ist, über freie Improvisation, elektronische Sounds und darüber, warum sie musikalisch immer wieder neue Herausforderungen sucht. Außerdem geht es um ihren Weg von Tirol nach Wien, um Eiskunstlauf in ihrer Jugend, um ein abgeschlossenes Medizinstudium und um die bewusste Entscheidung, sich trotzdem ganz für die Jazzmusik zu entscheiden. Eine Folge über Disziplin, künstlerische Freiheit und die Lust, sich immer wieder neu herauszufordern. | 1h 33m 20s | ||||||
| 3/27/26 | ![]() Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (live in Passau) | Diese Folge entstand live beim Passauer Podcast-Festival: Zu Gast ist Karin Rabhansl, eine Künstlerin, die Dialekt, Indie, Rock und heitere bis düstere Geschichten auf besondere Weise verbindet. Wir sprechen über ihr Aufwachsen im Bayerischen Wald, erste musikalische Prägungen zwischen Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Nineties-Rock, den Weg von der Banklehre zur Musik, frühe Aufmerksamkeit durch FM4 und den Song „Magst schmusen? mir wad's wurscht“. Außerdem geht es um den Stilwandel seit ihrem Album “Tod und Teufel”, um dunkle Themen wie Schuld, Einsamkeit und toxische Beziehungen, politische Haltung in Songs und die Frage, was Musik gesellschaftlich erzählen kann. Zum Schluss sprechen wir über ihr heutiges Leben zwischen Bühne, Musikunterricht und neuen Projekten – und darüber, was von ihrer Kunst einmal bleiben soll. Danke an Matthias Hofer und das Team des Festivals für die Einladung nach Passau. | 1h 02m 41s | ||||||
| 3/19/26 | ![]() Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch | Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher. Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über seine preisgekrönte Hauptrolle im Film “Rickerl”, über das Arbeiten vor der Kamera und darüber, was ihm die Malerei ermöglicht. Außerdem sprechen wir über Autonomie, über das Freistrampeln und über ein Album, das zwischen Selbstbefragung, Spielfreude und Aufbruch entstanden ist. | 1h 18m 29s | ||||||
| 3/13/26 | ![]() Yasmo rappt mit offenen Augen durch den Sturm | Seit zehn Jahren stehen Yasmo und Die Klangkantine gemeinsam auf der Bühne – mit einem Sound zwischen HipHop und Bigband-Jazz und Texten, die nicht ausweichen. Zum Jubiläum erscheint ihr viertes Album “Augen auf und durch”. Der Titel ist Programm: hinschauen statt wegsehen. In dieser Folge spreche ich mit Yasmin Hafedh, wie Yasmo eigentlich heißt, darüber, warum gerade jetzt die Zeit für klare Worte ist, wie sich politische Diskurse verschieben und wo für die Musikerin die persönliche Schmerzgrenze liegt. Wir reden über Protest als Motor und Lebenselixier und wie man politisch sein kann, ohne belehrend zu werden. Außerdem geht es um das Älterwerden im HipHop, über ihre Anfänge im Poetry Slam, ihre ersten Bühnenerfahrungen als 16-Jährige, um feministische Solidarität in der Musikszene und um die Frage, was ein „gutes Leben“ eigentlich ist. Ein Gespräch über Haltung, Humor und darüber, warum man manchmal einfach weitermachen muss – mit offenen Augen. | 1h 17m 31s | ||||||
| 3/5/26 | ![]() Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen | Macht, Geld, Gier und ein Casino als Parabel auf den Kapitalismus: Ich spreche mit dem Musiker Andreas Spechtl (Ja, Panik) über seinen Auftritt im Spielfilm “Un Gran Casino” von Filmemacher Daniel Hoesl. Das Casino di Campione wird darin zur Bühne eines essayistischen Fiebertraums zwischen Apokalypse und Revolution; Andreas spielt einen Spieler – Figur und Symptom zugleich – und erzählt von Dreharbeiten und der Faszination eines Ortes, der ganz dem schnellen Geld verschrieben scheint. Außerdem sprechen wir über 20 Jahre Ja, Panik: Wie hat sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Band verändert? Wir reden über Kapitalismuskritik im Pop, Witz und Diskurs und über sein aktuelles Leben in Argentinien, zwischen Tourproben, Distanz zu Europa und Bandmitgliedern und frischer Perspektive. | 56m 06s | ||||||
| 2/27/26 | ![]() „Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch | Theater als Denkraum, als Brücke, als Widerstand: In dieser Folge spreche ich mit Anna Luca Krassnigg über ihre Arbeit zwischen Regie, Lehre und Festivalleitung. Seit 2012 ist sie Professorin am Max Reinhardt Seminar, seit 2020 leitet sie das „Wortwiege“-Festival in den historischen Kasematten von Wiener Neustadt – ein Ort, an dem Theater, Literatur, Musik, Film und Wissenschaft aufeinandertreffen. Wir sprechen über ihre Vision eines politischen Theaters, über das Spannungsfeld zwischen Klassikern und Gegenwartsdramatik, über Macht, Mythos und das aktuelle Spielzeitmotto „Ungeheuer… ist viel“. Es geht um interdisziplinäres Arbeiten, auch in ihren eigenen Projekten wie Fox On Ice, um Empowerment, welche Rolle Sprache und Kunst in politisch aufgeladenen Zeiten spielen können. Ein Gespräch über Theater als vielschichtiges Kunstverständnis und über die ungeheure Doppelgestalt des Menschen. | 1h 26m 50s | ||||||
| 2/20/26 | ![]() The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium | Ein entschleunigtes Album in einer Zeit des schnellen Skips: In dieser Folge spreche ich mit Andreas Lechner über „Sorrows“, ein bewusst analog klingendes Werk zwischen Melancholie und Hoffnung. Wir reden über Kreativität als Haltung, über sein Aufwachsen in der Steiermark, erste musikalische Erweckungsmomente zwischen Nirvana und Metallica, sein Gitarrenstudium in Wien und warum er Jazz als Urform des Punk versteht. Außerdem geht es um Resonator-Gitarren als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und welche Rolle Musiker:innen in einer von Algorithmen geprägten Welt spielen. Ein Gespräch über Kummer und Frohsinn im Plural – und über Musik als Gegenmodell zur Gegenwart. | 1h 53m 42s | ||||||
| 2/13/26 | ![]() „The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe | „The Souffleur“ bewegt sich zwischen Theater und Kino, zwischen Spielfilm und dokumentarischer Atmosphäre. Der Film – mit Willem Dafoe – führt ins InterContinental, zum Wiener Eislaufverein, ins Papageienschutzzentrum und stellt Fragen nach Macht, Stimme und System: Wer spricht? Und wer lenkt im Hintergrund? Darüber spreche ich mit Claus Philipp, Dramaturg, Publizist, langjähriger Kulturressortleiter des “Standard” und ehemaliger Geschäftsführer des Stadtkino Wien. Wir reden über Kino als Ort und Institution, über Irritation als produktive Zuschauererfahrung und über die Arbeit hinter den Kulissen. Was bleibt von einem Film wie “The Souffleur”, wenn man das Kino verlässt, eine Botschaft oder ein leiser Widerstand? | 1h 09m 01s | ||||||
| 2/6/26 | ![]() Kabarettist Marc Carnal spielt Gott und sucht die Irritation | Marc Carnal ist Gott – zumindest auf der Bühne. In seinem ersten eigenen Kabarettprogramm “Gott live” spielt er den Allmächtigen, im echten Leben ist er einer der wichtigsten Gaglieferanten des Landes: Autor der Late-Night-Show “Willkommen Österreich”, FM4-Kolumnist, Hörspielautor. Wir sprechen über Witze als Muskeltraining, über Schreiben für andere und für sich selbst, über seine Arbeit mit den Satirikern Dirk Stermann und Christoph Grissemann, über die Freiheit, ein Programm auch nach der Premiere noch ständig umzubauen. Es geht um die Entwicklung eines eigenen Programms, um seine Arbeit im Team von “Willkommen Österreich” und um die Frage, welche Gags funktionieren und warum der offensichtlichste Schmäh selten der beste ist. Hinweis: Das Theater am Alsergrund, in dem “Gott live” u.a. zu sehen war, hat mittlerweile geschlossen. Aktuelle Termine von “Gott live” sind am 19. Februar in der Kulisse Wien und am 25. Februar im Kleines Theater Salzburg. | 1h 32m 25s | ||||||
| 1/30/26 | ![]() Elias Hirschl und die Macht der Sprache in „Schleifen“ | Was passiert, wenn Worte nicht nur beschreiben, sondern krank machen? In dieser Folge spreche ich mit dem Autor, Poetry-Slammer und Musiker Elias Hirschl („Salonfähig“, 2021) über seinen Roman „Schleifen“, ein Buch über die Obsession, die Welt vollständig in Sprache zu überführen. Im Zentrum stehen die Sprachphilosophin Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl, angesiedelt im Umfeld des Wiener Kreises – und der Traum von einer Universalsprache, die alles ordnen, erklären und heilen soll. Ein Projekt, das immer wieder neu beginnt und zwangsläufig scheitert. Wir sprechen über Sprache als Macht, über Klarheit als Verheißung und Gefahr, über Wörter, die Realität verzerren oder auslöschen können. Über Krankheiten, die erst real werden, wenn sie benannt sind. Es geht um mathematische Beweise und literarische Formen, um Fußnoten, erfundene Quellen und die Frage, warum wir Texten vertrauen, sobald sie wissenschaftlich klingen. Elias Hirschl erzählt von seinen eigenen Zugängen zwischen Mathematik, Philosophie und Schreiben und dem Wunsch vieler Menschen nach einer Weltformel. Wir sprechen über Hirschls musikalisches Projekt Ein Gespenst, über seine Schreibroutinen zwischen Disziplin und Kontrollverlust und darüber, warum er sich mit jedem neuen Buch bewusst neu erfinden möchte, statt an einer einmal gefundenen Form festzuhalten. Über Schreiben als Risiko, als ewige Schleife mit offenem Ausgang. | 1h 07m 36s | ||||||
| 1/23/26 | ![]() Jo The Man The Music und ihr Mut, sichtbar zu werden | Wachstumsschmerzen sind real: In dieser Folge spreche ich mit der Musikerin Jo The Man The Music über den langen Weg, mit Musik nach außen zu treten, und über den Mut, eigene Lieder zu veröffentlichen. Wir reden darüber, wie es sich anfühlt, am Land in der Steiermark aufzuwachsen und sich nicht sicher zu sein, ob man mit so viel künstlerischer Energie überhaupt nach außen treten darf. Mit fünf Jahren begann Johanna, wie die Musikerin Jo The Man The Music eigentlich heißt, Geige zu spielen, schrieb schon früh eigene Texte und Lyrics und komponierte ganze Stücke – zunächst ganz für sich, als inneren Dialog. Es geht um ihre erste EP „Soft Skin“, um Schreibprozesse, um Songs, deren Bedeutung sich oft erst mit Abstand erschließt, und um einen Künstlerinnennamen, der Schutz bietet, ihr Stärke gibt und einfach gut klingt. Ein Gespräch über Zeit, Zweifel, Vertrauen in das eigene Tempo und darüber, wie Kunst entsteht, wenn man sich erlaubt, sichtbar zu werden. | 1h 06m 24s | ||||||
| 1/12/26 | ![]() Checker Tobi Krell und Antonia Simm: Neugier als Haltung fürs Leben | Was hinterlässt die mächtigsten Spuren auf der Erde? Und was passiert, wenn ein „Checker“ seinem achtjährigen Ich begegnet? In dieser Folge spreche ich mit Wissensreporter Tobias Krell (Checker Tobi) und Regisseurin Antonia Simm über ihren neuen Kinofilm „Checker Tobi – Die heimliche Herrscherin der Erde“ – und über die großen Fragen, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen beschäftigen. Wir reden über die Reaktionen der Kinder auf der Kinotour, über Neugier als Haltung fürs Leben und darüber, warum es als Checker keine gute Idee wäre, ein langweiliger Erwachsener zu werden. Es geht um die Erde, auf der wir stehen und von der wir leben: um Landwirtschaft, Kohleabbau, Archäologie, Saatgut und um Drehorte wie Madagaskar, Mexiko und Spitzbergen, einen der sensibelsten Orte unseres Planeten. Ein zentrales Thema ist die Klimakrise: Wie nehmen Kinder den Wandel wahr? Was kann man ihnen zumuten und was nicht? Und wie erklärt man eine Welt, die selbst für Erwachsene immer schwerer zu verstehen ist? Eine Folge über Staunen, Zweifel, Haltung und darüber, warum das nächste Abenteuer vielleicht direkt vor der eigenen Haustür wartet. | 1h 05m 51s | ||||||
| 1/9/26 | ![]() 20 Jahre Kreisky: Franz Adria Wenzl und die neue Ernsthaftigkeit in der Kunst | 20 Jahre Wiener Rockband Kreisky: Franz Adrian Wenzl ist zu Gast. Wir reden über das neue Album “Adieu Unsterblichkeit”, über finstere Lieder für halbwegs verschissene Zeiten, die Anfänge der Band und den ständigen Versuch, sich nicht zu wiederholen. Franz erzählt, warum ein Lied ruhig einmal das Publikum nerven darf und man nicht daran denkt, sich auf den Kreisky-Lorbeeren auszuruhen. Außerdem: warum ernsthafte Kunst gerade jetzt wichtig ist, wie ein typisches Kreisky-Lied entsteht und warum ein bisschen Schmäh selbst im Herz der Finsternis nicht schadet. | 47m 39s | ||||||
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