
Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
by Mitteldeutscher Rundfunk
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#377 Theory of Victory: Was, wenn Russland angreift?
Oct 14, 2026
32m 27s
#376 Der Diesel-Deal: Wie Putin Trumps Schwäche ausnutzt
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| 10/14/26 | #377 Theory of Victory: Was, wenn Russland angreift? | In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die Nato im Falle eines russischen Angriffs an ihrer Ostflanke reagieren würde. Dazu gibt es ein Konzept mit dem Titel "Theory of Victory". Teile davon wurden in dieser Woche vorgestellt. Nach Ansicht von General a.D. Erhard Bühler geht es darum, deutlich zu machen, dass man auf einen russischen Angriff vorbereitet wäre. Das diene zur Abschreckung. Denn niemand wolle, dass es tatsächlich zu einem Krieg komme. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Ansiedlung des Rüstungsunternehmens Covenant bei Leipzig. Dort sollen Marschflugkörper produziert werden. Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge des Podcasts mit Bühler. Dieser hält die Ansiedlung für "bedeutungsvoll". Die Produktion von Marschflugkörpern sei wichtig, um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen. In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Oktober 2026 geplant. | 32m 27s | ||||||
| 10/13/26 | #376 Der Diesel-Deal: Wie Putin Trumps Schwäche ausnutzt | Der Diesel-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin hat Schlagzeilen gemacht. Nach einem Telefonat verkündete Trump, Russland werde den USA sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel liefern. Später werde noch mehr folgen. Das klingt viel, dürfte aber den Bedarf an Diesel in den USA gerade einmal für ein paar Stunden decken. Eine Wirkung auf die Kraftstoffpreise, wie von Trump suggeriert, dürfte das nicht haben. Trump erfährt dafür viel Widerstand in den USA, selbst aus den Reihen der Republikaner. Auch General a.D. Erhard Bühler sieht den Deal kritisch. Offensichtlich gelinge es den Russen, die Schwachpunkte der US-Politik auszunutzen. Auch eine weitere Verlautbarung aus den USA hat für Aufsehen gesorgt: US-Präsident Trump hat eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur verkündet. Die Ukraine zeigte sich umgehend bereit dazu. Russland dagegen setzt die Angriffe auf die Ukraine auch in diesem Bereich weiter fort. "Es kann überhaupt nicht die Rede davon sein, dass die Russen sich darauf einlassen", bilanziert Bühler. Außerdem geht es um einen Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt zur Ukraine-Politik. Darin wird ein Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. Die Sanktionen gegen Russland werden als gescheitert bezeichnet. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt solle diese Anliegen in den Bundesrat einbringen. Zum Beginn dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler über die aktuelle militärische Lage. An verschiedenen Abschnitten der Front gibt es kleinere Entwicklungen in die eine oder andere Richtung. In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Podcast-Tipp: Warum geht jemand zurück in den Krieg? | Die Entscheidung Aktuell Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Oktober 2026 geplant. | 50m 16s | ||||||
| 10/8/26 | #375 Warum Japan für Europas Sicherheit wichtig ist | General a.D. Erhard Bühler war zu Gesprächen in Tokio und hat erlebt, wie stark sich Japan auf eine unsicherere Welt vorbereitet. Davon berichtet er in dieser Folge von "Was tun, Herr General?". Im Mittelpunkt steht Chinas Anspruch auf Taiwan, es geht um Nordkorea, die Rolle der USA und die Frage, wie Japan auf die wachsenden Bedrohungen reagiert. Außerdem besprechen Christian Erll und Erhard Bühler die überraschend große Bedeutung der indopazifischen Region für Europa. Thema ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan, aber auch die Frage, was wir von Japans gesellschaftlicher Resilienz lernen können. Ihre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur Umfrage Veranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.net Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Oktober 2026 geplant. | 29m 02s | ||||||
| 10/7/26 | #374 Operation "Vivaldi": Weitere Erfolge der Ukraine | Die Ukraine setzt ihre Vivaldi-Offensive fort. Russland scheint bei Lyman arg unter Druck zu stehen. "Die dort eingesetzte russische Armee hat offenbar schwere Verluste und kann die Stellungen nicht mehr halten", sagt General a.D. Erhard Bühler im Podcast. Es soll auch zahlreiche Deserteure geben. Wie weit kann die Ukraine also vorstoßen und was ist ihr Ziel? Bühler gibt Einschätzungen dazu ab. Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (beide CDU) haben Kiew besucht. Auch darüber sprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sieht in dem Besuch ein wichtiges Signal. Es liege im ureigensten deutschen Interesse, dass die Ukraine den Krieg nicht verliere. Die deutsche Unterstützung für das angegriffene Land sei wichtig. Die weiteren Themen: Die aktuelle militärische Lage an den verschiedenen Frontabschnitten + Der russische Luftkrieg gegen die Ukraine Ihre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Veranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.net Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Oktober 2026 geplant. | 43m 03s | ||||||
| 10/6/26 | Ihre Meinung zu "Was tun, Herr General?" ist gefragt | Seit über vier Jahren sprechen wir über Krieg, Krisen und Sicherheitspolitik. Dazu befragen wir den ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Jetzt möchten wir mehr über Sie erfahren: Wie nutzen Sie den Podcast? Was gefällt Ihnen? Machen Sie mit bei unserer kurzen Umfrage, damit wir den Podcast für Sie noch besser machen können. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur Umfrage Hinweis: Sollten Links in ARD Sounds nicht klickbar sein, aktualisieren Sie bitte kurz Ihre ARD Sounds App. | 2m 35s | ||||||
| 10/2/26 | #373 Lyman: Wie die Ukraine die Russen überrascht | Die Front im Ukraine-Krieg scheint auf den ersten Blick erstarrt. Doch im Raum Lyman hat die Ukraine mit der sogenannten Operation "Vivaldi" eine bemerkenswerte Gegenoffensive gestartet. General a.D. Erhard Bühler erklärt im Gespräch mit Tim Deisinger, warum die ukrainischen Streitkräfte dort erfolgreich Gelände zurückgewinnen konnten und welche Rolle Drohnen, Aufklärung und Angriffe in die Tiefe spielen. Trotz vieler Schlagzeilen will Bühler aber nicht von einer Revolution der Kriegsführung sprechen. Nach seiner Einschätzung liegt der Erfolg vor allem darin, dass die Ukraine moderne Drohnentechnik konsequent mit klassischen Prinzipien des Gefechts der verbundenen Waffen verknüpft hat. Entscheidend sei zudem die taktische Überraschung gewesen: Die Russen hätten zwar mit einem Angriff gerechnet, den tatsächlichen Schwerpunkt der Operation aber nicht erkannt. Ein weiteres Thema in "Was tun, Herr General?" ist die Wahl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses. Was macht dieses Amt so bedeutend? Wie läuft die Wahl hinter den Kulissen ab? Und welchen Einfluss gewinnt Deutschland dadurch tatsächlich? Hinweis: Die Folge ist bereits am 30. September aufgezeichnet worden, konnte aber aus technischen Gründen erst zwei Tage später veröffentlicht werden. Inhaltsverzeichnis: 01:00 Militärische Situation Japans 03:20 Aktuelle Lage Ukraine-Krieg 09:20 Gegenseitige Luftangriffe 14:30 Lyman und die Operation "Vivaldi" 24:12 Treffen Lawrow - Wadephul 28:08 Breuer wird Chef des Nato-Militärausschusses 43:00 Verabschiedung und Podcast-Tipp Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: 11KM Russland ohne Starlink: Wie Satelliten den Krieg entscheiden Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. Oktober 2026 geplant. | 44m 48s | ||||||
| 9/24/26 | #372 Warum die USA den Iran-Krieg verloren haben | Haben die USA den Krieg gegen den Iran verloren? Ex-NATO-General Erhard Bühler kommt zu einem bemerkenswerten Urteil: Gemessen an den ursprünglich formulierten Zielen sei der Krieg für Washington politisch und militärisch gescheitert. Die USA hätten ihre Kräfte überdehnt, Munitionsbestände aufgebraucht und stünden nun vor den Folgen einer Eskalation, die weit über den Nahen Osten hinausreicht. Im Podcast „Was tun, Herr General?“ analysiert Bühler, welche Alternativen es zum militärischen Vorgehen gegeben, weshalb erfahrene Militärs die Risiken eines Angriffs gekannt haben dürften und warum der Konflikt nicht mit früheren vergleichbar ist: "Der Iran ist eine ganz andere Hausnummer als Venezuela." Außerdem geht es um die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und des Roten Meeres, die Rolle der Huthi-Miliz sowie die Frage, unter welchen Bedingungen eine diplomatische Lösung überhaupt noch möglich erscheint. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Politikum - Der Meinungspodcast | 33m 52s | ||||||
| 9/23/26 | #371 Operation "Vivaldi" und das Drama von Oleschky | Die Ukraine meldet Fortschritte rund um Lyman. Es handelt sich um die Operation "Vivaldi", und die Ukrainer sprechen dabei jetzt von Phase 2. Es soll gelungen sein, russische Angriffsoptionen im Norden des Donbass deutlich einzuschränken. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet ein, warum selbst begrenzte Geländegewinne große operative Auswirkungen haben können. Er gibt auch ein Lagebild zu den Frontabschnitten bei Sumy, Kupjansk und Konstantiniwka und beschreibt die dramatische Situation in der abgeriegelten Stadt Oleschky. Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um die diplomatischen Bemühungen zwischen Kiew, Moskau und Washington und die jüngsten ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Bühler erklärt auch, warum Drohnen die Kriegsführung weiterhin prägen, Panzer aber längst nicht ausgedient haben. Der Beginn der Folge widmet sich aber einem außergewöhnlichen Hörer-Feedback, das aus Österreich kommt und sich direkt an Erhard Bühler richtet und auf seine Zeit im Kosovo bezieht. Inhaltsverzeichnis: 01:40 Hörerfeedback aus Österreich 08:00 Treffen Trump und Selenskyj am Rande der UN-Generalversammlung 11:45 Die aktuelle militärische Lage 15:15 Lyman, Vivaldi und der Festungsgürtel 20:20 Das Drama von Oleschky 23:45 Die Rolle von Panzern 26:30 Die Angriffe auf Moskau Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Streitkräfte und Strategien Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. September 2026 geplant. | 40m 25s | ||||||
| 9/17/26 | #370 Hegseth und die Turbulenzen in den US-Streitkräften | Zu Beginn der Folge von "Was tun, Herr General?" greifen Tim Deisinger und General a.D. Erhard Bühler Zuschriften zur jüngsten Balkan-Ausgabe auf. Es geht um sprachliche und historische Einordnungen und um die bis heute spürbaren politischen Sensibilitäten in der Region. General Bühler erläutert seine Aussagen und weist den Vorwurf zurück, Propaganda jedweder Art zu unterstützen. Im Schwerpunkt analysieren die beiden die aktuellen Personalkonflikte im Pentagon. Auslöser ist der Rücktritt des Staatssekretärs Daniel Driscoll, der für das US-Heer zuständig war. Hintergrund sind die anhaltenden Differenzen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Bühler ordnet die Entwicklung als Teil einer größeren Umstrukturierung der US-Streitkräfte ein und beschreibt die Folgen für Führung, Modernisierung und Einsatzbereitschaft der US-Army. Außerdem geht es um weitere Personalentscheidungen in Washington, den Umgang mit militärischer Expertise in politischen Entscheidungsprozessen sowie die Frage, ob die derzeitigen Spannungen die Handlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten in internationalen Krisen beeinträchtigen könnten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. September 2026 geplant. | 30m 59s | ||||||
| 9/16/26 | #369 Druck auf den ukrainischen Festungsgürtel | Im ersten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler über die aktuelle Lage an der Front. Nach Angaben von Bühler müssen die Russen weiterhin hohe Verluste hinnehmen. An einigen Stellen wurden sie zurückgedrängt. Besonders bei Lyman im Norden konnten die ukrainischen Truppen taktische Erfolge erzielen. Währenddessen haben die russischen Drohnenangriffe nach einer relativ ruhigen Phase wieder zugenommen. Moskau setzt verstärkt strahlgetriebene Drohnen ein, die von der ukrainischen Luftabwehr schwerer abzuschießen sind. Die ukrainischen Angriffe treffen vor allem russische Häfen, Kriegsschiffe und Raffinerien. US-Präsident Trump ist das ein Dorn im Auge, er befürchtet weiter steigende Ölpreise und übt Druck auf Kiew aus. Bühler sieht darin allerdings ein reines Ablenkungsmanöver. Es sei vor allem der Krieg gegen den Iran, der die Ölpreise und damit auch die Spritpreise in den USA in die Höhe treibe. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um angeblich positive Signale aus Moskau. Nach der letzten Reise der US-Unterhändler Witkoff und Kushner soll Putin Verhandlungsbereitschaft signalisiert und einige Bedingungen fallen gelassen haben. Bühler bleibt skeptisch und spricht von "Scheinverhandlungen". Seiner Ansicht nach bleibt Putin bei seiner harten Haltung. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. September 2026 geplant. | 36m 27s | ||||||
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| 9/10/26 | #368 Der lange Schatten des Ratko Mladic | In dieser Folge von "Was tun, Herr General" schauen wir auf den Balkan. Dort tut sich gerade einiges. Ex-Nato-General Erhard Bühler hat jüngst eine Sicherheitskonferenz in Sarajevo besucht. Ausführlich sprechen wir auch über die Vergangenheit, die den Balkan bis heute prägt. Denn: Ende August ist der verurteilte Kriegsverbrecher Ratko Mladic gestorben. Er war Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee während des Bosnienkrieges. Er war mitverantwortlich für die mehrjährige Belagerung von Sarajevo und das Massaker von Srebrenica. Bühler war selbst viel auf dem Balkan im Einsatz. Er kennt die jahrhundertelange Geschichte, die diese Region zu dem komplizierten Gebilde gemacht hat, das es bis heute ist. Er erzählt auch, wie es zum Bosnienkrieg kam und wer dabei gegen wen kämpfte. Und wie die Politik in Serbien noch bis heute davon geprägt ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September 2026 geplant. | 40m 15s | ||||||
| 9/9/26 | #367 Moskau, Kiew, Washington – die Witkoff/Kushner-Mission | Die USA haben einen neuen Vermittlungsversuch im Ukraine-Krieg gestartet. Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner waren zu Verhandlungen in Russland und der Ukraine. Die Ergebnisse sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler überschaubar: "Das beste Ergebnis war wohl, dass die Kiewer einen relativ ruhigen Sonntag hatten. Ohne Luftalarm." Die US-Unterhändler sprachen nach den Gesprächen von Fortschritten und forderten trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Laut Bühler ist aber nicht zu erkennen, dass Russland von seinen bisherigen Kriegszielen abrückt. Es gehe Moskau darum, dass die Ukraine noch mehr Gebiete abtrete, ihre Souveränität verliere und eine russlandhörige Regierung erhalte. Die aktuelle militärische Lage: Russland kommt in der Ostukraine weiter nur langsam voran. Bühler erklärt, die russische Armee habe im August gut 50 Quadratkilometer erobert – über die gesamte Front in der Ukraine verteilt. Nach Berechnungen des Institute for the Study of War würde Russland bei dieser Vormarschgeschwindigkeit noch bis ins Jahr 2032 brauchen, um alleine den Donbass komplett zu erobern. Natürlich seien das plakative und theoretische Berechnungen, so Bühler. Sie machten aber deutlich, wie langsam Russland derzeit vorankomme. Erfolge gebe es nur an einigen Frontabschnitten zu vermelden. So rückten die Russen weiter langsam bei Slowjansk und Dobropillja vor. Im Gegenzug seien die Ukrainer nördlich von Kupjansk erfolgreich. Dort sei der russische Brückenkopf über den Fluss Oskil geteilt worden. Auch bei Lyman laufe seit Wochen ein ukrainischer Gegenangriff, der einige Erfolge bringe. Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Und es gibt Neuigkeiten vom Schwarzen Meer: Den Russen ist es gelungen, den ukrainischen Getreideexport empfindlich zu treffen. Das hat wirtschaftliche Folgen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2026 geplant. | 46m 12s | ||||||
| 9/3/26 | DrohnenangriffRussland+4 | Erhard Bühler | BundesregierungCIA+1 | BerlinLeipzig/Halle | DrohnenangriffRussland+5 | — | 29m 11s | ||
| 9/2/26 | LuftangriffeUkrainische Luftabwehr+4 | Erhard Bühler | Nato | UkraineKiew+1 | LuftangriffeUkrainische Luftabwehr+6 | — | 40m 40s | ||
| 8/26/26 | FriedensplanWaffenstillstand+3 | Erhard Bühler | NatoUkrainische Präsident+1 | — | FriedensplanSelenskyj+5 | — | 29m 50s | ||
| 8/25/26 | military situationUkrainian army+5 | Erhard Bühler | Nato | KostjantyniwkaSlowjansk+4 | KostjantyniwkaUkrainian army+8 | — | 34m 44s | ||
| 8/20/26 | BundeswehrAufrüstung+4 | Moritz SchularickErhard Bühler | Kieler Institut für WeltwirtschaftWelt am Sonntag | Sachsen-Anhalt | BundeswehrAufrüstung+5 | — | 29m 56s | ||
| 8/19/26 | Ukrainian offensivemilitary strategy+4 | Erhard Bühler | Nato | OlexandriwkaKostjantyniwka+3 | UkraineOlexandriwka+6 | — | 42m 01s | ||
| 8/13/26 | US military conflictsgenerals+3 | Erhard Bühler | NATO | USAIran | US militarygenerals+4 | — | 37m 32s | ||
| 8/12/26 | Drohnen-VorfallTerrorismus+4 | Erhard Bühler | Nato | DeutschlandRussland+1 | DrohneTerroranschlag+7 | — | 1h 02m 18s | ||
| 8/7/26 | Putin's alliance systemKazakhstan's role in Ukraine conflict+3 | Erhard Bühler | NATORussland+1 | — | Ukraine warKazakhstan+5 | — | 34m 56s | ||
| 8/6/26 | NATO airspace violationsRussian drones+3 | Erhard Bühler | NATO | MagdeburgRumänien+2 | NATORussia+5 | — | 54m 20s | ||
| 7/30/26 | #356 Was man über Kiews neuen Armeechef Drapatyj wissen muss | Die Ukraine hat einen neuen Oberbefehlshaber: Mychajlo Drapatyj übernimmt die Führung der Streitkräfte. Er gilt als erfahrener Kommandeur und genießt innerhalb der ukrainischen Armee einen guten Ruf – so die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler. Doch warum wurde sein Vorgänger Oleksandr Syrskyj abgelöst und welche Erwartungen sind mit dem Führungswechsel verbunden? Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wer Drapatyj ist, welche Schwerpunkte er bei Luftverteidigung, Drohnenkrieg und Führung der Truppe setzen will und warum sich trotz des Personalwechsels an der militärischen Strategie der Ukraine voraussichtlich wenig ändern wird. Außerdem geht es um den Umgang mit Vorwürfen gegen den bisherigen Oberbefehlshaber Syrskyj, die umstrittene Rolle des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow und die Belastungen für Verantwortliche, die seit Jahren einen Krieg führen müssen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. August 2026 geplant. | 18m 33s | ||||||
| 7/29/26 | #355 Wildberries - Russlands Online-Riese im Visier | Wildberries - das ist so etwas wie das russische Amazon. Die Ukraine hat diesen Online-Händler in den letzten Tagen mehrfach angegriffen. Doch warum gerät ausgerechnet ein Unternehmen ins Visier, das für viele Russinnen und Russen zum Alltag gehört? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, weshalb die Ukraine Wildberries nicht nur als zivilen Händler, sondern auch als Teil der russischen Kriegslogistik betrachtet. Dabei geht es um Dual-Use-Güter, Elektronikbauteile und Ausrüstung, die nach ukrainischer Darstellung für militärische Zwecke genutzt werden können. Tim Deisinger und Erhard Bühler diskutieren die heikle Frage, wo die Grenze zwischen legitimen militärischen Zielen und geschützten zivilen Einrichtungen verläuft. Außerdem geht es um die Frage, ob die die Ukraine heute stärker ist als je zuvor seit Beginn des russischen Angriffskrieges? Auslöser der Diskussion ist eine Aussage des finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Ex-NATO-General Erhard Bühler hält diese Einschätzung für nachvollziehbar und begründet, warum Russland seinen Kriegszielen aus seiner Sicht bislang nicht näher gekommen ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2026 geplant. | 27m 47s | ||||||
| 7/22/26 | #354 Wer schützt die Ukraine nach dem Krieg? | Nichts deutet derzeit im Ukraine-Krieg auf einen Frieden hin. Doch irgendwann endet jeder Krieg. Nicht nur die Menschen in der Ukraine hoffen, dass dieses Ende nicht in allzu weiter Ferne liegt. Wenn ein Waffenstillstand kommt, so viel ist schon jetzt klar, dann muss er abgesichert werden. Dann könnte eine sogenannte "Koalition der Willigen" eine wichtige Rolle spielen. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" Bühler erklärt, wie diese Koalition 2025 auf Betreiben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zustande kam. Auch Deutschland ist inzwischen Teil davon. Die Koalition der Willigen zielt laut Bühler auf zwei Ziele. Es geht um die Möglichkeit der Absicherung eines Waffenstillstands bzw. eines Friedens in der Ukraine und um Abschreckung vor neuen russischen Attacken. Dabei gibt es laut Bühler viele offene Fragen. Die Truppen könnten beispielsweise bei einem erneuten Ausbruch des Krieges von heute auf morgen in Kämpfe verwickelt werden. Auch die Rolle der Nato bei dem Vorhaben ist nicht geklärt. Drohen Doppelstrukturen? Außerdem geht es um historische Vorbilder. Denn eine "Koalition der Willigen" gab es schon mehrfach. Stichworte sind hier unter anderem der Irak und Afghanistan. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Juli 2026 geplant. | 37m 59s | ||||||
| 7/21/26 | Ukrainian politicsmilitary leadership+4 | Mychajlo FedorowErhard Bühler | NatoUkrainische Armee | KiewUkraine+1 | FedorowSyrskyj+6 | — | 47m 24s | ||
| 7/17/26 | NatoUkraine-Krieg+4 | Erhard Bühler | NatoUSA | TürkeiEuropa+1 | NatoUkraine+5 | — | 43m 21s | ||
| 7/16/26 | Ukrainian politicsmilitary strategy+4 | Erhard Bühler | Nato | UkraineRussland | FedorowUkrainian Defense Minister+7 | — | 39m 13s | ||
| 7/9/26 | Bundeswehr fundingdefense spending+4 | Erhard Bühler | BundeswehrNATO+2 | Deutschland | Bundeswehrdefense budget+6 | — | 32m 01s | ||
| 7/8/26 | Russische RaketenUkrainische Abwehr-Strategien+3 | Erhard Bühler | Nato | SpanienGrönland | RusslandUkraine+6 | — | 44m 29s | ||
| 7/2/26 | Versorgungsengpässe bei der russischen ArmeeTaurus+5 | Erhard Bühler | Nato | KrimKertsch-Brücke | Ukraine-Kriegrussische Armee+6 | — | 37m 34s | ||
| 7/1/26 | military strategyoil industry+5 | Erhard Bühler | Nato | RusslandUkraine+1 | UkraineRussia+5 | — | 33m 28s | ||
| 6/25/26 | FCASLuftkampfsystem+5 | Erhard Bühler | NatoUSA+4 | — | FCASKampfjet+5 | — | 33m 31s | ||
| 6/24/26 | Ukraine warmilitary strategy+5 | Erhard Bühler | Nato | KrimRussland+4 | UkraineRussia+8 | — | 30m 57s | ||
| 6/18/26 | NatoRussland+5 | Erhard BühlerMatthias Rogg | NatoRussland+2 | — | NatoRussland+5 | — | 47m 54s | ||
| 6/10/26 | Putin's justification for warNATO+3 | Erhard Bühler | NatoUPA | Luhansk | UkraineNATO+7 | — | 43m 33s | ||
| 6/9/26 | Ukraine WarMilitary Strategy+3 | Erhard Bühler | — | KrimMoskau | UkraineRussia+6 | — | 33m 05s | ||
| 6/4/26 | Ukraine-KriegRussland+4 | Wolfgang RichterGerlinde Groitl | NatoRussland+1 | — | RusslandNato+3 | — | 2h 29m 08s | ||
| 6/3/26 | europäische SicherheitRussland+4 | Erhard Bühler | Nato | DeutschlandEuropa | europäische SicherheitRussland+4 | — | 2h 05m 47s | ||
| 5/28/26 | BelarusUkraine+4 | Ex-NATO-General Bühler | — | BelarusUkraine+1 | BelarusUkraine+5 | — | 38m 48s | ||
| 5/27/26 | Ukraine Warairstrikes+3 | — | Oreschnik-Rakete | Kiew | Oreschnikrocket+5 | — | 39m 25s | ||
| 5/21/26 | military exerciseNATO+3 | — | Nato | GotlandUkrainern | GotlandNATO+4 | — | 33m 21s | ||
| 5/20/26 | DrohnenkriegUkraine+3 | — | — | UkraineMoskau+1 | DrohnenUkraine+5 | — | 32m 15s | ||
| 5/15/26 | NATO exercisesdrones+4 | Erhard Bühler | NATO | — | NATOHedgehog+5 | — | 37m 56s | ||
| 5/13/26 | MediationUkraine War+3 | Erhard Bühler | EU | — | SchröderPutin+5 | — | 36m 25s | ||
| 5/7/26 | US troop withdrawalEuropean security+3 | Ex-General Bühler | US | DeutschlandEuropa | US troopsGermany+6 | — | 35m 32s | ||
| 5/6/26 | Ukraine Warmilitary strategy+3 | — | — | — | UkraineRussia+3 | — | 39m 44s | ||
| 4/30/26 | MilitärstrategieVerteidigungsbereitschaft+3 | — | Deutschland | — | MilitärstrategieBoris Pistorius+3 | — | 36m 07s | ||
| 4/29/26 | Ukrainian resiliencecivilian treatment+3 | Bastian Veigel | — | Ukraine | Ukraineresilience+5 | — | 34m 38s | ||
| 4/23/26 | Iran-KriegUSA+5 | — | USA | Straße von Hormus | Iran-KriegUSA+5 | — | 37m 40s | ||
| 4/22/26 | RusslandOffensive+4 | Erhard Bühler | Nato | Russland | RusslandOffensive+5 | — | 58m 47s | ||
| 4/9/26 | WehrpflichtgesetzDiskussion+4 | — | Mitteldeutscher Rundfunk | Deutschland | WehrpflichtgesetzDiskussion+3 | — | 32m 20s | ||
| 4/8/26 | US militaryRussia+3 | Erhard Bühler | Nato | UkraineRussland | UkraineRussia+5 | — | 39m 30s | ||
| 4/2/26 | Iran conflictUS military+3 | Niels Bula | USA | UkraineGolfregion+1 | IranUSA+5 | — | 52m 02s | ||
| 4/1/26 | Russlands OffensiveOstukraine+4 | — | Nato | OstukraineRussland | RusslandOstukraine+7 | — | 38m 29s | ||
| 3/25/26 | Iranmissiles+4 | — | Iran | Teheran | Iranmissiles+5 | — | 47m 58s | ||
| 3/24/26 | Ukraine WarMilitary Strategy+3 | Erhard Bühler | — | UkraineRussland | UkraineRussia+5 | — | 39m 02s | ||
| 3/19/26 | Ukraine Warmilitary strategy+3 | — | — | UkrainerRussland | UkraineRussia+5 | — | 39m 12s | ||
| 3/13/26 | Iran-KriegVölkerrecht+4 | — | USAIsrael+1 | — | Iran-KriegVölkerrecht+5 | — | 44m 04s | ||
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| TR | — | #139 | #139 | — |
| RO | — | #142 | #142 | — |
| HU | — | #148 | #148 | — |
| CL | — | #154 | #154 | — |
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