
Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
by Leela Sutter, mit Patrick Schwarzenbach
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Deine Stimme als Spiegel deines Innersten
Aug 21, 2026
47m 50s
Sommerreprise: Caroline Theiss: Resilienz, Intuition und die Kunst, gut zu leben
Aug 7, 2026
46m 46s
Sommerreprise: Gregor Hasler: Von christlichen Gefühlen und Psychedelika
Jul 24, 2026
38m 42s
Sommerreprise: Wieviel Tod hält ein Leben aus?
Jul 10, 2026
51m 14s
Den Sternen folgen? Astrologie zwischen Glauben und Selbsterkenntnis
Jun 26, 2026
35m 27s
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8/21/26 | Deine Stimme als Spiegel deines Innersten | Die menschliche Stimme ist ein zutiefst intimes Instrument. Sie schwingt mit unseren Gefühlen, unseren Erfahrungen und unserem Körper mit – und bringt oftmals unbewusste Blockaden oder Anspannungen zum Ausdruck. In dieser Folge hört ihr Auszüge aus einem Gespräch mit der Stimmkünstlerin Magnolia. Sie hat sich selbst das Singen beigebracht – und zwar eine besondere Form des Singens: den Kehlkopfgesang. Ihr wortloser Klang lebt ganz aus dem Moment heraus, aus Aufmerksamkeit, Präsenz und Hingabe an das, was gerade entsteht. Spannend dabei: Magnolia trennt ihren Gesang bewusst von Spiritualität. Für Sarah und mich wirft das Fragen auf. Kann dieser freier Klang überhaupt losgelöst von spiritueller Erfahrung gedacht werden? Was geschieht, wenn die Stimme ungehemmt durch den Körper fliesst? Und warum berichten so viele Menschen davon, in Klang, Gesang und Vibration etwas zu berühren, das grösser ist als sie selbst? Ausgehend von Magnolias Erfahrungen entfaltet sich ein persönliches Gespräch über Stimme und Verkörperung, über den Kontakt mit tiefen Verletzungen, die sich in der Stimme widerspiegeln, sowie Erinnerungen Radiostimmtraining oder den «Brüelteppich». Undnatürlich über jene Momente, in denen Klang zur Tür in eine Erfahrung von Weite, Freiheit und Verbundenheit wird. Weiterführende Ressourcen und in der Folge erwähnte Personen /Orte: Lisa Gerrard findet ihr unter anderem auf Spotify (https://open.spotify.com/intl-de/artist/3C4MmUJYQN9svNdedAR2BK?si=CuG7hODqSA-v0K1OfMdQDA) – die australische Künstlerin hat unter anderem einen Golden Globe Award gewonnen für ihre Zusammenarbeit mit Hans Zimmer für die Filmmusik von Gladiator. Magnolia ist auf Instagram unter @shadow_magnet zu finden, die Musik in der Podcastfolge ist von ihr. Hier hab ich für RefLab über die Kraft der Stimme geschrieben: https://www.reflab.ch/die-kraft-deiner-stimme/ Das Freakstock-Festival ist ein Festival der so genannten Jesus Freaks Deutschland, eine evangelikal-charismatische geprägte Gruppierung, die sich bisschen Hippie-, bisschen Punk-, bisschen Skater-Kultur angeeignet hat; mehr dazu hier: https://jesusfreaks.de/ Peter Roth ist der geniale Naturtonmusiker, mit dem ich bereits mehrere Gespräche für RefLab führen konnte: https://www.reflab.ch/peter-roth-maestro-der-stille/ und https://www.reflab.ch/peter-roth-ohne-das-komponieren-koennte-ich-mir-das-leben-in-dieser-situation-nicht-vorstellen/. Und natürlich muss ich hier auch das geniale Gespräch mit Simone Felber, der Jodlerin, verlinken: https://www.reflab.ch/simone-felber-ueber-jodeln-trauer-und-den-koerper/ | 47m 50s | ||||||
| 8/7/26 | Sommerreprise: Caroline Theiss: Resilienz, Intuition und die Kunst, gut zu leben | Wir verbringen so viel Zeit damit, unser Leben verstehen zu wollen. Es zu planen, zu optimieren, zu kontrollieren. Vielleicht beginnt ein gelungenes Leben aber gar nicht im Kopf. Sondern dort, wo wir wieder spüren, was uns trägt. Für diese Folge leihe ich euch ein Gespräch aus dem Podcast I feel you meiner RefLab-Kollegin und Pfarrerin Janna Horstmann. Sie spricht mit Caroline Theiss – Kopfsortiererin, Reframing-Meisterin, Ressourcenaufzeigerin und Trainerin für ressourcenorientierte Entwicklung. Gemeinsam fragen sie nach dem, was uns trägt, wenn das Leben komplex wird. Nach Resilienz, intelligenter Intuition und der Kunst, immer wieder handlungsfähig zu werden. Wir können die Welt nicht kontrollieren. So sehr wir es manchmal auch versuchen. Aber wir können lernen, unseren Ressourcen zu vertrauen. Dem Körper zuzuhören. Kopf, Herz und Bauch miteinander ins Gespräch zu bringen. Vielleicht beginnt genau dort ein Leben, das sich nicht perfekt anfühlt – sondern lebendig. Die Frage geht auch an dich: Was fühlt sich lebendig an, was nährt dich gerade? Was bringt dich zurück in deinen Körper, zurück zu dir? Wenn du diesen Fragen gemeinsam mit anderen nachgehen möchtest, freuen wir uns, dich am Holy Embodied Wochenende (https://www.reflab.ch/events/holy-embodied-im-kloster-kappel/) im Oktober im Kloster Kappel zu treffen. | 46m 46s | ||||||
| 7/24/26 | Sommerreprise: Gregor Hasler: Von christlichen Gefühlen und Psychedelika | In meinem Socialmedia Feed diesen Sommer tauchen immer wieder Anzeigen für diverse Pflanzenmedizin-Zeremonien auf oder Rituale, die über psychoaktive Substanzen tiefe Einsichten hervorbringen sollen. Etwas, was in mir stets grosse Skepsis hervorruft. Sorgfältig und fachkundig begleitet, mögen diese Rituale wohl gewisse Öffnungen des Bewusstseins bewirken. Doch kann es tatsächlich eine Abkürzung sein für den mystischen Weg, die vielen Stunden in der Stille? Eine Frage, die ich Gregor Hasler gestellt habe. Er ist einer von 40 Therapeuten, die eine streng regulierten, weltweit einzigartige Psychedelika-Psychotherapie anbieten dürfen. Er ist zudem ordentlicher Professor für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Freiburg in der Schweiz, sowie Chefarzt und Leiter der psychiatrischen Forschungsabteilung des Freiburger Netzwerks für psychische Gesundheit. Er selbst hat im Rahmen seiner Ausbildung zum Psychotherapeuten eine Erfahrung mit MDMA gemacht – die ihm «christliche Gefühle» zugänglich gemacht hatte. Sein neustes Buch «Higher Self. Psychedelika in der Psychotherapie» ist im vergangenen November erschienen. Ich habe ihn in Fribourg auf seiner Station besucht – und mir seine LSD-Zimmer angeschaut, vor allem aber alles über die Chancen und Grenzen von psychedelischen Substanzen für die Behandlung gewisser Erkrankungen und den Zusammenhang von mystischen Erfahrungen und Psychedelika hören wollen. | 38m 42s | ||||||
| 7/10/26 | deathgrief+3 | Janna Horstmann | Kloster KappelRefLab | — | deathgrief+5 | — | 51m 14s | ||
| 6/26/26 | AstrologieSelbsterkenntnis+4 | Sarah | AstrologieHoroskope+1 | — | AstrologieSternzeichen+5 | — | 35m 27s | ||
| 6/12/26 | clothingidentity+3 | Sarah Staub | — | — | clothingidentity+5 | — | 42m 57s | ||
| 5/29/26 | nondualitätChristentum+4 | Anne Pumperla | Ganz da | — | TheologieKung Fu+6 | — | 36m 07s | ||
| 5/15/26 | spiritualityperfectionism+3 | Sarah Staub | Holy EmbodiedReflab | — | spiritualityperfectionism+3 | — | 37m 36s | ||
| 5/1/26 | NahoststudienPalästina+4 | Moritz Haegi | Uni BaselSchule des Friedens | PalästinaGaza+1 | PalästinaGaza+5 | — | 42m 54s | ||
| 4/17/26 | LebenslustAggressivität des Lebenshungers+5 | Sarah Staub | — | — | LebenLebendigkeit+5 | — | 40m 25s | ||
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| 4/3/26 | mysticismspirituality+3 | Pierre Stutz | — | — | mysticismspirituality+3 | — | 54m 52s | ||
| 3/20/26 | deathspirituality+4 | Sarah Staub | — | — | deathspirituality+6 | — | 44m 49s | ||
| 3/6/26 | AkupunkturMeditation+5 | Dorothea Leber | Andrea Fischbacher | — | AkupunkturMeditation+5 | — | 37m 25s | ||
| 2/20/26 | longevityaging+3 | Sarah | Healing the Core Wound of Unworthiness | — | longevityaging+3 | — | 41m 16s | ||
| 2/6/26 | SpiritualitätYoga+3 | Kathrin Rehmat | PredigerkircheFestival «Stilles Zürich»+2 | Zürich | StilleYoga+3 | — | 37m 38s | ||
| 1/23/26 | God in imperfectionembodied spirituality+3 | Sarah Staub | evangelisch-methodistischen KircheRefLab | — | Godimperfection+5 | — | 37m 13s | ||
| 1/9/26 | Thomas Schlag: Verhilft uns KI zu neuen spirituellen Durchbrüchen? | «Man merkt, dass KI nicht auf Erfahrungen zurückgreifen kann, das ist mein grösstes Problem damit», sagt Thomas Schlag. Eine echte Seelsorge oder Begegnung lebe zudem davon, dass man dem Gegenüber auch widersprechen oder den Finger auf Unklarheiten legen könne – was in der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz nicht geschehe. Daneben betont Thomas Schlag aber die Vorteile, die eine stets verfügbare, immer geduldige «Ansprechsoption» mit sich bringt, gerade im Zusammenhang mit Themen wie Einsamkeit oder Übergangssituationen. In unserem Gespräch kommen wir natürlich auch auf den Körper zu sprechen und warum dieser gerade in der zunehmenden Digitalisierung der Welt immer je wichtiger wird, auch in der Theologie, etwa in der erwähnten «carnal hermeneutics» (https://richardmkearney.com/wp-content/uploads/2014/06/carnal-hermeneutics-211.pdf) also einer Lehre des Verständnisses der Welt über den Körper. Und wenn wir über den Körper sprechen, dann sprechen wir – zumindest hier bei Holy Embodied – immer über den gesamten Körper, was Sexualität miteinschliesst. In diesem Zusammenhang erwähnt Thomas Schlag eine finnische Doktorarbeit (https://erepo.uef.fi/items/e66a2597-bbb3-40cb-8386-a6fc496925b2) – die ich leider bloss in Finnisch gefunden habe, sie euch aber nicht vorenthalten möchte. Die CVJM Hochschule in Kassel hat eine grosse Studie zu Sexualität unter hochreligiösen Christinnen erstellt (https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie_Zusammenfassung.pdf) und meine Kollegen von Ausgeglaubt (https://www.reflab.ch/hinter-der-schlafzimmertuere-fakten-zum-sexleben-frommer-christinnen/) haben dazu eine Folge aufgenommen. Zudem möchte ich auf diese Folge von Geist.Zeit hinweisen, in der meine Kollegen mit Matthias Zeindler über reformierte Spiritualität sprechen (https://www.reflab.ch/matthias-zeindler-was-ist-reformierte-spiritualitaet/). Und, zu guter Letzt: In Luzern sass zwei Monate lang ein KI-Jesus im Beichtstuhl als Experiment zu digitaler Seelsorge (https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/digitale-seelsorge-keine-offenbarung-zu-besuch-beim-luzerner-ki-jesus). | 42m 46s | ||||||
| 12/26/25 | Yvonne Eisenring: «Ich weiss, was mich umhaut – Misserfolg ist es nicht» | Sie ist gerade ein ziemlich heller Stern am Schweizer Promihimmel: Ihr Kinofilm «Love Roulette» wird gefeiert, eine Liveshow vom Podcast «Zivadiliring», den sie mit Gülsha Adilij und Maja Zivadinovic zusammen macht, hat das Zürcher Hallenstadion ausverkauft und als Autorin landete sie mit «Life Rebel» einen Bestseller. Das Leben der Autorin Yvonne Eisenring ist - an Schweizer Massstäben gemessen - ein Unkonventionelles: Sie lebt die Hälfte des Jahres im Ausland, nimmt Arbeit nur dann an, wenn es sich richtig anfühlt und findet Neuanfänge grossartig. Ihr neustes Buch «Life Rebel» hat sie zu sowas wie einem Schweizer Popstar angehoben – sie wird um Selfies gebeten, Menschen erzählen ihr davon, wie sie ihr Leben geändert haben, nachdem sie ihr Buch gelesen hatten. «Verrückt», findet das Yvonne. Und berührend. «Life Rebel» handelt von ihrem Leben in sechs verschiedenen Städten und «der Suche nach dem, was wirklich zählt». Was wirklich zählt, das ist für Yvonne spätestens seit dem Tod ihres Vaters glasklar: Die Zeit, die sie hier hat und die Art und Weise, wie sie mit dieser begrenzten Ressource umgeht. Haben euch Yvonnes Aussagen und Leben inspiriert, euch etwas mehr aus SEIN einzulassen? Holy Embodied lädt ein, SEIN als Erfahrung im Körper zu erleben. Und zwar vom 9. bis 11. Januar in Kappel am Albis. Damit Holy Embodied nicht nur in deinen Ohren, sondern im ganzen Körper ankommt. Diese Folge wurde ursprünglich am 9. August 2024 veröffentlicht und ist eine Wiederholung. | 39m 07s | ||||||
| 12/12/25 | Bleiben, Fühlen, Weiterziehen – Was Abschiede uns lehren | Abschiede, Veränderungen und Übergänge gehören zum Leben – und dennoch tun wir uns oft schwer damit. In dieser besonderen Folge sprechen wir offen über einen ganz konkreten Fall: Patrick Schwarzenbach hat nach fünf Jahren entschieden, nicht mehr mit Holy Embodied weiterzumachen. Wir schauen gemeinsam darauf, wie alte Muster uns manchmal dazu bringen, vor solchen Momenten davonzulaufen. Wie schnell wir ins Funktionieren kippen, statt uns wirklich auf die Wehmut, die Angst und die Verletzlichkeit eines Übergangs einzulassen. Und wie sehr genau dieses Innehalten – dieses bewusste Bleiben im Ungewissen – uns wachsen lässt. Und uns die Neugier, den Gwunder, das Kitzeln eines Neuanfangs entdecken lässt. Ausserdem erkunden wir, wo uns das Thema Abschied auf spirituellen Wegen begegnet: Plötzlich fühlt sich eine vormals so geliebte Praxis nicht mehr super lebendig an, auf einmal sind die Atemübungen etwas leer oder ein Gebet wird zum Abspulen von Worten. Wir teilen persönliche Erfahrungen, Lernmomente und was uns dabei hilft, Übergänge nicht nur zu überstehen, sondern ihnen mit offenen Händen zu begegnen. Eine Folge über Mut, Dankbarkeit und die Kunst, weiterzugehen – ohne davonzulaufen. | 41m 48s | ||||||
| 11/28/25 | Neurodiversität und Spiritualität – Türöffner oder Hindernis? | In dieser Folge tauchen wir ein in die Verbindung von Spiritualität, Körperlichkeit und Neurodiversität. Zu Gast ist Tobias Zehnder, Pfarrer und Theologe, der selbst autistisch ist und zum Thema «Autismus und Theologie» forscht. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Spiritualität im Körper erlebt wird – jenseits neurotypischer Erwartungen – und welche Rolle Sinneswahrnehmung und persönliche Glaubenswege dabei spielen. Eine Einladung, Spiritualität aus einer neuen, oft überhörten oder missverstandenen Perspektive zu entdecken. Die Tonqualität dieser Folge ist ungewohnt tief. Wir veröffentlichen sie dennoch, weil sie trotz des Klangs gut verständlich ist und der Inhalt für viele wertvoll sein dürfte. | 42m 12s | ||||||
| 11/14/25 | Orgel, Gong, Techno - wie Klänge unsere Körper vibrieren lassen | Ist Klang einfach nur Wellness oder kann über Vibration echte spirituelle Transformation geschehen? Was vielleicht als etwas esoterisch belächelt wird, ist auch in einem gut reformierten Gottesdienst vertreten: Die Klänge der Orgel berühren unsere Körper, das gemeinsame Singen lässt uns vibrieren. Beides ist eine Form von Vagusnerv-Aktivierung, des grössten Nervs vom parasympathischen Teil unseres Nervensystems – jenem Teil, der uns ausruhen und auf allen Ebenen verdauen lässt. Doch was, wenn über Klänge alte Verletzungen hochgespült werden? Soll man das einfach geschehen lassen oder braucht es sorgfältige Integrationspraktiken? Patrick und ich teilen persönliche Geschichten, Beobachtungen aus unserer Arbeit und die Unterschiede zwischen einem Rave und einem Klangbad. | 40m 34s | ||||||
| 10/31/25 | Reisen jenseits von Spiri-Romantik: Der Dokumentarfilmer Werner Kropik | Werner Kropik zuzuhören ist in etwa so, wie in einen unversiegbaren Strom von Geschichten einzutauchen. Der 83jährige hat in seinem Leben so viel erlebt, dass es locker ganze Bibliotheken füllen könnte. Ursprünglich kommt er aus Wien, ursprünglich hat er Kunst studiert und wurde Goldschmied – doch seine Reisen mit dem Velo und einer Kamera in der Hand haben ihn seine eigentliche Leidenschaft fürs Beobachten der Menschen entdecken lassen. 300 Dokumentarfilme sind dabei entstanden. Spannend dabei finde ich: anders als manche der Influencer, die ich auf Social Media herumreisen sehe, hat die sägemermal Perspektivenerweiterung bei Werner Kropik keine Spiritualität angeregt. Im Gegenteil. In unserem Gespräch in Lugano, aber auch in seinen Filmen, ist schnell klar: Werner ist vecchio stampo, alte Schule, hat keine Angst zu polarisieren – und setzt sich so auch öppedie Kritik aus. | 31m 30s | ||||||
| 10/17/25 | Was ist der Grundzustand der Welt? | In dieser Folge haben wir uns mal wieder leichte Kost vorgenommen, Patrick und ich: Was ist der Grundstrom der Welt? Und wenn der «grundsätzlich gut» ist, woher kommen dann all die nicht so tollen oder gar furchtbaren Dinge? Wir nehmen unser eigenes Verhalten unter die Lupe und sehen, wie schnell das grundsätzliche Wohlwollen ein kleines bisschen verdreht wir durch unsere «Filter». Wir lachen über unsere eigenen Verhauer, träumen von einer Welt, in der sich auch Politiker*innen Pausen erlaubten, um zu schauen, ob sie noch im Moment oder schon in einem Filter sind und schmeissen dazu noch das schwere Erbe der Erbsünde mit ins Gespräch. Was meint ihr? Folgt ihr uns oder klingt das nach zu abstrakten, nicht fassbaren Gefilden? Schreibt uns an [email protected] – eure Posts freuen uns immer <3 | 31m 18s | ||||||
| 10/3/25 | Heimat jenseits von Patriotismus und Kitsch - mit Sarah Staub | Sarah Staub ist tief verwurzelt in der Innerschweiz, geprägt von Alpsegen, Ländlermusik und der Weite der Berge. Gleichzeitig wehrt sich die Pfarrerin und Theologin gegen jede Vorstellung, dass Heimat Abgrenzung braucht Im Gespräch erzählt sie, warum unpatriotische Heimatsgefühle so befreiend sein können, wie viel Frieden in dieser inneren Zugehörigkeit liegt und weshalb der Weg dorthin auch für sie ein totales Auseinanderfallen des Bisherigen bedeutete. Wir sprechen darüber, warum Natur und Körper uns Halt geben können, ohne dass wir uns aus der Welt zurückziehen – und wie sich ein wilder, freier Begriff von Heimat anfühlt. | 38m 03s | ||||||
| 9/19/25 | Wo finden wir Gott? | Die Suche nach Gott verändert sich über die Zeiten: mal im Schweigen im Kloster, mal im intensiven Studium heiliger Texte, mal über den Körper und ganz konkret im Alltag. Wo lässt sich das Göttliche finden? Ist es hinter den Mauern eines Klosters? In der Tiefe eines Buchs? Oder in der Lebendigkeit unseres Körpers und alltäglicher Rituale? In dieser Episode stellen wir das Kloster Kappel in den Mittelpunkt: - Wir schildern, wie das Leben mit dem Wort Gottes hier einst den Raum bestimmte. - Wie das Kloster später als Ort von Tagungen und kurzen Retreats öffnet — auch für jene, die sich nicht dauerhaft zurückziehen. - Wie sonntägliche Morgenstunden, Gebet, Schweigezeiten oder andere Praktiken eine Brücke sein können zwischen “geistlichem Ort” und Alltag. Ausserdem laden wir euch ein, vom 3. bis 5. Oktober mit uns im Kloster Kappel zu üben – ein Wochenende, um das Sein als körperliche Erfahrung zu erforschen. Als Community tauchen wir in die Praxis des dekonstruierten Yoga und Meditation ein und entdecken so spielerisch und leicht den Zugang zum mühelosen Sein. Mehr Infos sowie den Link zur Anmeldung findest du hier: reflab.ch/agenda. | 37m 26s | ||||||
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