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| 10/19/26 | Esterhazy-Vorsitzender Ottrubay: Fürsten, Schätze, Orbáns Erbe | Die einen sagen, er sei in Wirklichkeit der geheime Fürst des Burgenlandes. Die anderen halten ihn einfach für einen erfolgreichen Manager, der eine etwas verschnarchte Privatstiftung auf Vordermann gebracht hat. Stefan Ottrubay lässt jedenfalls niemanden im Osten Österreichs kalt. Seit über 25 Jahren leitet er die Esterhazy Betriebe und die drei Privatstiftungen. Er ist jemand, der mittlerweile exzellente Verbindungen in die Politik hat. Er ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Burgenland, engagiert sich in Sachen Tourismus ebenso wie in der Kultur. Stefan Ottrubay freut sich aber auch besonders, dass in Ungarn nun jemand anderer als Viktor Orbán an der Macht ist. Was er über die Zukunft des Nachbarlandes, die nicht ganz freiwillig abhanden gekommenen Kunstgegenstände der Esterhazys und die Kontroversen um seine Person sagt, erfahrt ihr in der neuen Folge des CEO-Podcasts. Moderation: Petra Stuiber; Audioproduktion: Christoph Neuwirth; Videoproduktion: Tobias Holub; Head of Audio/Video: Zsolt Wilhelm **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 1h 20m 19s | ||||||
| 10/5/26 | RTL-Chef Schmitter: KI-Serien, Streaming-Chaos, Stefan Raab | Er ist der wohl prägendste Medienmanager im deutschsprachigen Raum: Stephan Schmitter. Als CEO von RTL Deutschland verantwortet er Fernsehen, Streaming, Sport, Journalismus und auch Magazine wie den Stern. Und mit der Übernahme von Sky gestaltet er gerade einen der größten Umbauten am europäischen Medienmarkt. In der neuen Folge des CEO-Podcasts spricht Schmitter mit Host Gerold Riedmann über die Zukunft des Fernsehens, über Streaming, Sport und die Frage, wie Medienhäuser im Wettbewerb mit Netflix, YouTube und Co. Bestehen können. Das Gespräch wurde im Rahmen eines Live-Gastspiels des CEO-Podcasts auf der Bühne der österreichischen Medientage Ende September aufgezeichnet. Produktion: Christoph Neuwirth und Tobias Holub; Head of Audio/Video: Zsolt Wilhelm **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 31m 39s | ||||||
| 9/21/26 | Vinzenz-CEO Heinisch: Das wahre Übel unseres Gesundheitswesens | Insgesamt 12 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dirigiert Michael Heinisch als vorsitzender Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe – dazu zählen Spitäler dazu wie St. Joseph in Wien der die barmherzigen Schwestern in Linz. Doch das Konzept eines Krankenhauses, wie wir es seit Jahrhunderten kennen, ist laut Heinisch nicht mehr zeitgemäß. Er hat aus der Gruppe kooperierender Ordensspitäler ein integriertes Gesundheitsunternehmen geschaffen. Was das bedeutet, warum wir in Zukunft vielleicht auch im Einkaufszentrum zum Arzt gehen können, und was das alles mit Hochspringern zu tun hat, erzählt er in der neuen Folge des CEO-Podcasts. Gast: Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe); Moderation: Petra Stuiber; Audioproduktion: Christoph Neuwirth; Videoproduktion: Tobias Holub; Head of Audio/Video: Zsolt Wilhelm **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 1h 04m 39s | ||||||
| 8/3/26 | women in the workforcecareer opportunities+3 | Manuela Vollmann | ABZ Austria | — | women's rightscareer advancement+3 | — | 1h 00m 43s | ||
| 7/20/26 | career advancementleadership+4 | Juliane Hefel | Brillengläserfälschungssicheren Pässen+3 | DüsseldorfShanghai+2 | Juliane HefelPPG+6 | — | 47m 45s | ||
| 7/6/26 | EnergieversorgungGewinnabschöpfung+3 | Michael Strugl | VerbundRegierung+1 | Österreich | VerbundMichael Strugl+5 | — | 1h 00m 23s | ||
| 6/22/26 | beer industrybusiness leadership+3 | Christiane Wenckheim | Ottakringer Getränke AGDER STANDARD | — | beer pricesOttakringer+3 | — | 54m 47s | ||
| 6/8/26 | aviationbusiness challenges+3 | Annette Mann | Austrian AirlinesLufthansa-Gruppe+1 | WienNahen Osten | aviationAustrian Airlines+3 | — | 1h 03m 42s | ||
| 4/27/26 | LuxustourismusTradition+4 | Matthias Winkler | Das SacherSTANDARD+3 | Wiener | SacherLuxustourismus+6 | — | 58m 59s | ||
| 4/13/26 | creativitydesign+4 | Stefan Sagmeister | Rolling StonesGuggenheim-Museum | VorarlbergWien+1 | creativitydesign+5 | — | 1h 26m 14s | ||
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| 3/30/26 | ÖBBAndreas Matthä+4 | Andreas Matthä | ÖBBSTANDARD | — | ÖBBAndreas Matthä+5 | — | 1h 14m 30s | ||
| 3/16/26 | business leadershippolitical criticism+3 | Stephan Zöchling | RemusWKO+1 | — | Stephan ZöchlingRemus+5 | — | 1h 14m 03s | ||
| 3/2/26 | TelecommunicationsArtificial Intelligence+3 | Thomas Kicker | Magenta TelekomPalantir+1 | ÖsterreichSilicon Valley+2 | Magenta TelekomThomas Kicker+6 | — | 57m 04s | ||
| 2/16/26 | SBO-Chef Klaus Mader: Trumps Öl-Rausch, Europas Defizite, Energiehunger | Er hat eines von Österreichs stolzesten Traditionsunternehmen im Metall-Bereich übernommen: Klaus Mader, CEO des börsennotierten Unternehmens Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment, kurz SBO. SBO, Hauptquartier in Ternitz, NÖ, stellt unter anderem Bohrwerkzeuge für die Öl- und Gasindustrie her. Doch Umsatz und Gewinn brechen ein, CEO Mader steht vor seiner größten Aufgabe: Er baut den alten Ölfeld-Ausrüster zum Hochpräzisions-Technologiekonzern im Energiesektor um. Wie er das macht, darüber hat Petra Stuiber vom STANDARD mit ihm gesprochen. Und sie fragt ihn, was er von Trumps Wirtschaftspolitik hält und wo er Österreichs Zukunft sieht. | 56m 49s | ||||||
| 2/2/26 | McKinsey-Manager Martin Wrulich: KI-Agenten, Risiko USA, Österreichs Standortproblem | Er arbeitet dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden, die anschließend tausende Jobs und auch den Werdegang ganzer Unternehmen beeinflussen können. Martin Wrulich ist Senior Partner bei McKinsey und damit der Österreich-Chef des Beratungsunternehmens. In dieser Folge des CEO-Podcasts spricht er mit Gerold Riedmann über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie reden darüber, ob man Amerikas Tech-Giganten unter Donald Trump noch trauen kann oder die USA für Firmen zum Sicherheitsrisiko geworden sind. Und sie sprechen auch über die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis KI-Agenten unsere Jobs übernehmen. (red, 2.2.2026) | 1h 00m 38s | ||||||
| 1/19/26 | NENI-Chefs Haya und Ilan Molcho: Mit Humus und Chaos zum Gastro-Imperium | Wer einen Kredit für ein Restaurant benötigt, bringt normalerweise Businesspläne und Sicherheiten zum Finanzierungsgespräch mit. "Wir haben dem Bankdirektor fünf Kilo Hummus mitgebracht und gemeinsam gegessen", erinnert sich Haya Molcho an die Anfänge ihres Lokals Neni am Naschmarkt. Im CEO-Podcast des STANDARD mit Gerold Riedmann erzählt sie zusammen mit Geschäftsführer und Sohn Ilan Molcho, wie aus einer Idee für ein Restaurant ein internationales Gastro-Imperium samt Lebensmittelproduktion wurde. "Und irgendwann ist er zur Bank gegangen mit zwei schwarzen Säcken mit Geld und wollte ein Firmenkonto eröffnen", erinnert sich Ilan Molcho an eine Episode seines Bruders Elio. "Die Person an der Rezeption wollte die Polizei rufen, weil sie dachte, er hat einen Laden ausgeraubt." Heute setzt "Neni" rund 55 Millionen Euro jährlich um. "Und seitdem haben wir gelernt, wie man ein Konto führt." Das Erfolgsgeheimnis von Mutter Molcho und ihren insgesamt vier Söhnen: "Symphatisches Chaos" und "wir sind Bauchmenschen, nach wie vor", erklärt sie im Podcast. Ein Ansatz, der gegen die klassische Hierarchie der Sternegastronomie läuft und sich auch an den Angestellten zeige, die für das Familienunternehmen arbeiten. "Wir suchen leidenschaftliche Menschen und bringen ihnen bei, Humus zu machen." Lebensläufe stünden da im Hintergrund. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 53m 24s | ||||||
| 12/15/25 | OMR-Gründer Philipp Westermeyer: Marktchance Trump, Privatjet für Kim Kardashian und teure Fehler | Seine Festivals besuchen zehntausende Menschen aus aller Welt. Sie kommen, um Kim Kardashian oder auch Ryan Reynolds zu erleben und um ihn zu sehen: Philipp Westermeyer, Gründer des OMR-Festivals, der größten Digitalkonferenz Europas, Deutschlands Internetguru und Podcast-Star. Er hat es geschafft, das Wohnzimmer für die Digitalbranche zu schaffen. STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann war bei ihm in Hamburg zu Gast, um zu erfahren, wie ihm das gelungen ist. Was er über die schöne und düstere neue Onlinewelt denkt und was er von Elon Musk und den Tech-Oligarchen hält. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 56m 32s | ||||||
| 12/1/25 | Infineon-Managerin Sabine Herlitschka: KI-Blase, Chip-Krieg, Trump, Star Trek | Das Rennen um die künstliche Intelligenz und ein weltweiter Kampf um die Mikrochips sorgen für einen beispiellosen Boom der Hochtechnologie. Eine Frau, die hier eine zentrale Rolle in Österreich spielt, ist Sabine Herlitschka. Die Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich verantwortet Milliardenumsätze und führt damit die High-Tech-Industrie in Österreich an. Sie verrät im STANDARD-Podcast "CEO" mit Gerold Riedmann, wie die Innovationen auch aus Österreich die Welt verändern, wieso China im Rennen um die schnellsten Prozessoren noch zurückhängt und wie sich der KI-Boom mit unseren beschränkten planetaren Ressourcen ausgehen soll. Herlitschka erklärt, wieso Donald Trumps Versprechen von einer unabhängigen US-Industrie unrealistisch sind und warum Europas Techindustrie auch Verantwortung für die militärische Sicherheit übernehmen muss. Und sie erzählt in dieser Folge, wie die europäische Raumfahrt von den Umbrüchen in den USA profitiert und wieso sie ein großer Fan von "Star Trek" ist | 55m 02s | ||||||
| 11/10/25 | Siemens-Healthineers-Managerin Wehsely: KI gegen Krebs, Medizintechnik für alle, Politik-Lehren | Sonja Wehsely ist Executive Vice President bei Siemens Healthineers. Sie leitet von Wien aus das Geschäft des Medizintechnikkonzerns für über 30 Länder. In der neuen Folge des STANDARD-Podcasts "CEO" mit Petra Stuiber erklärt sie, was KI und Technologie im Kampf gegen Volkskrankheiten und Krebs bewirken können und, wo die Grenzen liegen. "Je früher die Diagnose da ist, desto besser kann behandelt werden. Und da ist auch ein wesentlicher Einsatzbereich von Artificial Intelligence", sagt Wehsely. "Um Krebs im Frühstadium zu erkennen, wo er sonst noch gar nicht erkannt worden wäre." Sie sagt, wieso sich Österreichs Gesundheitssystem an anderen Vorbildern in Europa und nicht an den USA orientieren sollte. Und die ehemalige SPÖ-Abgeordnete erzählt, wie ihr der Wechsel von der Politik zu einem Weltkonzern gelungen ist. "Ich kann alles anwenden, was ich in meinen 25 Jahren in unterschiedlichen Rollen in der Politik gelernt habe. Weil am Ende des Tages geht es um Menschen." | 57m 04s | ||||||
| 10/27/25 | Oberbank-Chef Gasselsberger: Millionen-Gehalt, Manager-Ausreden, Mindestalter für CEOs | "Das ist eine Zeit gewesen, in der man auch als Vorsitzender wirklich lernt und begreift, was Einsamkeit bedeutet und, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, denen man sich anvertrauen kann", sagt Franz Gasselsberger. Im STANDARD-Podcast CEO mit Gerold Riedmann erinnert sich der Chef der Oberbank an die "Fehde meines Lebens". Fünf Jahre lang befand sich seine Bank in einem komplexen Rechtsstreit mit der Unicredit. Allein seine Anwaltskosten beliefen sich auf sieben Millionen Euro. Heute sieht er die Oberbank auf sichere Beine gestellt. Und auch der heimischen Wirtschaft gehe es trotz Stagnation "besser als es oft medial kommuniziert wird". Einen Grund für das schlechte Bild sei ein Fingerzeigreflex, den heimische Insolvenzen auslösen würden. "Wenn es Probleme gibt und wenn es Insolvenzen gibt, und die gibt's natürlich, dann werden meistens die Konjunktur oder die Standortfaktoren als Grund angeführt. Aber niemand spricht von Managementfehlern." Gasselsberger plädiert im Podcast dafür, die Rolle von Managern stärker zu hinterfragen und auf Erfahrung zu setzen. "Ich sage meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch denjenigen, die es nicht hören wollen: ein Mann oder eine Frau bist du erst ab 40. Da zucken sie dann meistens zusammen", meint Gasselsberger. "Das gilt auch für Politiker." Und um ein Unternehmen durch schwierige Zeiten zu führen, müsse man dazu auch das noch wissen: "Nicht der Kunde ist König, sondern der Mitarbeiter und die Mitarbeiterin ist das Wichtigste. Wenn du eine motivierte Belegschaft hast, dann gewinnst du jeden Kampf und jeden Krieg." Um diese zu motivieren brauche es Gespräche und Stabilität. Von ausufernden variablen Gehältern für Manager hält er hingegen nichts. Wie viel Gasselsberger selbst verdient und, wie dieses Interview ausgeht, das hören Sie in dieser Folge von CEO. | 45m 40s | ||||||
| 10/13/25 | Miba-Chef Mitterbauer: Verbrennerstopp 2035, Trumps Zollkrieg, Österreichs Problem | F. Peter Mitterbauer ist seit 2013 CEO des Technologiekonzerns MIBA. Ein oberösterreichischer Weltkonzern, der als Zulieferer für die Automobilbranche und Energieindustrie auf 31 Standorten in Europa, Asien, den USA und Brasilien tätig ist. Sein Unternehmen baut laut eigener Vorgabe Technologien für einen sauberen Planeten. Dennoch sieht er Klimaschutz differenziert. "Was ich als problematisch erachte, ist, dass die Politik sagt, es darf in Zukunft nur mehr das pure Elektroautos sein, Stichwort Verbrennerverbot 2035. Es wird schlichtweg nicht möglich sein, dass das passiert", sagt Mitterbauer in der aktuellen Folge des STANDARD-Podcasts CEO mit Petra Stuiber. Er plädiert für Technologieoffenheit auch im Energiesektor. "Nuklear- und Atomenergie ist für den Großteil der Staaten Teil der Lösung und nicht Teil des Problems." Auch, um Österreich und Europa aus der wirtschaftlichen Misere zu bringen, benötige es weniger politische Einflussnahme. "Am dringendsten brauchen wir Planungssicherheit", meint Mitterbauer. "Das erste ist ein Stopp von zusätzlichen Gesetzen und Bürokratie. Denn Unternehmen können nur mehr sehr schwer atmen." Das Ansinnen für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit könnte der 50-jährige Geschäftsführer auch im eigenen Familienbetrieb gelernt haben. "Unternehmen geht vor Familie. Das klingt jetzt vielleicht hart (...) aber es darf keine nepotistische Veranstaltung sein." | 1h 06m 14s | ||||||
| 9/22/25 | Strabag-Milliardär Haselsteiner: Russland, Reichensteuer, René Benko, Trump-Faschismus | "Dieses Werk erzeugt so viel Zement, wie der Konzern verbraucht. Ungefähr etwas über eine Million Tonnen. Damit habe ich etwas erreicht, was ich immer erreichen wollte, nämlich vom Zementpreis unabhängig zu sein", erinnert sich der ehemalige Strabag-Vorsitzende Hans Peter Haselsteiner im STANDARD-Podcast CEO. Als Unternehmer und ehemaliger Politiker kann Haselsteiner auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In CEO spricht Haselsteiner darüber, wie er aus einer kleinen Baufirma einen Weltkonzern gemacht hat, was Österreich braucht, um aus der Krise zu kommen, und auch über eines der schwierigsten Kapitel im Leben des 81-Jährigen: den Tod seines Sohnes. Den Krieg Russlands gegen die Ukraine nennt Haselsteiner eine Tragödie in dreifacher Hinsicht: für die Ukraine, für Europa und für die Russen selbst. "Es ist sehr schwer für mich zu beurteilen, ob die Russen in dieser Mehrheit dieses Regime unterstützen und wie weit die Propaganda sie dazu gebracht hat, dass sie so wenig Opposition zeigen." Das Kapitel René Benko bezeichnet Haselsteiner als schmerzhaft. Er habe Fehler eingestanden und nehme auch gerne die Prügel dafür in Kauf. Weiter will er von STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann nicht dazu befragt werden: "Ich würde bitten, dass Sie mich nicht belästigen." | 1h 08m 59s | ||||||
| 9/1/25 | BIG-Geschäftsführerin Dornaus: Immobilien-Krise, Benko-Skandal, Wirtschaftsflaute | Mit 61 Jahren wären viele schon in Pension. Christine Dornaus wollte es aber noch einmal wissen und bewarb sich für die Geschäftsführung der BIG, der Bundesimmobiliengesellschaft mit einem Vermögen von 18 Milliarden Euro. "Ich habe mich nicht mit dem Kaffeehäferl die anderen in der Abteilung besuchen und bei einem Plausch von der Arbeit abhalten sehen", sagt sie im STANDARD-Interview. Ihre Karriere hat Dornaus Einblicke ins Bankenwesen bis in die Versicherungsbranche beschert. Sie arbeitete in Brasilien und erlebte hautnah mit, wie eine Hyperinflation sich aufs Leben der Menschen auswirkt. Am Ende war es aber die Arbeit mit Immobilien, die sie am meisten faszinierte. Was sagt sie zur Krise der Immobilienbranche? Wo sieht sie einen Ausweg aus der Wirtschaftsflaute? Was hat sie in ihrer Zeit in Brasilien gelernt? Und wie hat sie sich in einer Männerdomäne durchgesetzt? | 1h 02m 33s | ||||||
| 8/18/25 | Erste-Bank-Chefin Holzinger-Burgstaller: Rezession, Krypto, KI-Gefahren, Frauenquote | "Uns gibt es seit 200 Jahren. Wir sind die größte Bank zwischen Deutschland und Russland", sagt Gerda Holzinger-Burgstaller. Als Chefin der Erste Bank Österreich ist sie die mächtigste Bankerin des Landes. In der neuen Folge des STANDARD-Podcasts "CEO" spricht Gerold Riedmann mit ihr über Branchen in Schieflage und darüber, was die Politik tun muss, um Österreich aus der Rezession zu holen. Und die Bankerin erklärt, was sie von Kryptowährungen hält und wie Künstliche Intelligenz die Finanzwelt verändert. | 1h 08m 08s | ||||||
| 8/4/25 | Flughafen-Vorstand Jäger: Blackouts, blinde Passagiere, dritte Piste | "Über 80 Prozent der Menschheit ist noch nie in einem Flugzeug gesessen", sagt Julian Jäger, Co-Vorstand des Flughafen Wien, im STANDARD-Podcast CEO. Wenn es um die globale wirtschaftliche Entwicklung geht, dann geht das ihm zufolge nur "mit einem dramatischen Ausbau des Flugverkehrs". Jäger betreut mit seinen Teams über 32 Millionen Passagiere pro Jahr. Unzählige Beschwerden über verloren gegangenes Gebäck, Lärm und Luftverschmutzung gehören zu den alltäglichen Herausforderungen seines Jobs. Das Thema Sicherheit steht an oberster Stelle, selbst, wenn die eine oder andere Panne nicht auszuschließen ist. "Also was den blinden Passagier betrifft, da haben wir in der Zwischenzeit die Maßnahmen noch einmal deutlich verschärft", sagt der Flughafen-Chef. Größeres Kopfzerbrechen bereitet ihm die Frage, ob der Wiener Flughafen eine dritte Piste bauen soll. Auch, weil die potenzielle Expansion auf Widerstand stößt: "In Wirklichkeit ist es eine kleine Minderheit, die hier Fundamentalopposition betreibt. Ich glaube, da liegt ein riesiges Missverständnis vor." In dieser Folge von "CEO" erklärt Julian Jäger im Gespräch mit Petra Stuiber, wie man einen Flughafen führt, was ihn erfolgreich macht, was die Chancen und Risiken sind. Und wir fragen ihn, ob das Geschäft mit dem Fliegen noch zeitgemäß ist. Korrektur: Im Podcast wird gesagt, dass ein Zwischenfall am Flughafen Wien auf einen Fehler eines Fluglotsen zurückzuführen war. Das ist nicht richtig. Ein Schlepperfahrer hatte den Unfall verursacht. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) | 47m 50s | ||||||
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