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| 10/16/26 | Dr. Svenja Flaßpöhler: «Erst die Option zum Seitensprung befähigt mich, meinen Mann als einzigen Sexpartner zu wählen» | Svenja Flaßpöhler ist Chefredaktorin des Philosophie Magazins. Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft sie zum Gespräch über ihr neues Buch «Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen». Flaßpöhler erzählt sehr offen, wie sie von einer sexuell freizügigen Phase in der Berliner Clubszene zur Monogamie fand, welche Rolle eine lange Psychoanalyse dabei spielte und wie ihre eigene Verlassenheitserfahrung als Kind ihre Beziehungsmuster prägte. Sie schildert, wie unterschiedlich sie und ihr Mann mit Konflikten umgehen. Sie aus einem streitfreudigen 68er-Elternhaus, er aus einer Familie, in der Aggressionen tabu waren. Und warum gerade dieser Unterschied für sie zur Übung in Beziehungskunst wurde. Im Zentrum steht auch die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in der Partnerschaft: Flaßpöhler kritisiert einen übertriebenen Gleichheitsgedanken in modernen Beziehungen und erklärt, warum echte Gerechtigkeit auch Raum für Ungleichheit braucht. Persönlich wird es, wenn sie über den Familiennamen ihrer Kinder und ihre Rolle als Hauptverdienerin spricht. Zum Schluss erzählt sie, warum die Treue für sie stets erotisch aufgeladen bleibt. Und wie sie mit 51 Jahren ihren ersten Marathon vorbereitet. Gast: Dr. Svenja Flaßpöhler, Philosophin, Journalistin und Buchautorin Host: Peer Teuwsen Produktion: Tonya Rupp Studio: Redbox Studios, Berlin Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch | 58m 50s | ||||||
| 10/9/26 | Kraftsteine, Konkurrenten und sparsame Konsumenten: Coop-Chef Philipp Wyss über den härtesten Preiskampf aller Zeiten | Im Schweizer Detailhandel tobt der härteste Preiskampf aller Zeiten: Aldi und Lidl, Migros und Coop ringen mit Brot- und Fleischaktionen um jede Kundin und jeden Kunden. Während Aldi Filialen schliesst und die Migros mitten im Umbau steckt, scheint Coop seit Jahren fast alles richtig zu machen. Doch auch bei der Basler Genossenschaft ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Philipp Wyss, seit 2021 CEO der Coop Gruppe. Wyss wuchs in einer Sportlerfamilie auf, fand die Schnupperlehre auf der Bank langweilig, macht um fünf Uhr morgens Yoga, kocht im Kochclub und importiert auch mal Trauben aus Indien, wenn es sein muss. Wyss erzählt, warum er sich trotz Kraftsteinen nicht als Esoteriker sieht, was er in der Turnhalle über Disziplin und Verlieren gelernt hat und weshalb sein Versuch scheiterte, 1992 einen Supermarkt in Moskau zu eröffnen. Es geht um zehn Jahre Wartezeit auf den CEO-Posten, den fragwürdigen Wechsel des Vorgängers ins Verwaltungsratspräsidium, und die Kritik an Coops Non-Food-Strategie im Onlinehandel. Dazu: Prix Garantie und die Frage, ob der Unterbietungswettbewerb je aufhört, Marktmacht, Preisüberwacher und Bio-Margen, Regal-Rauswürfe bei Markenherstellern, das Verhältnis zur Schweizer Landwirtschaft, die Mietforderungen der SBB, die Arbeitsbedingungen in den Pronto-Shops und wie weit unsinnige Bauvorschriften gehen können - Spoiler: bis zur umgedrehten Kasse. Zum Schluss verrät Philipp Wyss seinen grössten Traum, der etwas mit Sprachen und Sport zu tun hat. Gast: Philipp Wyss, CEO Coop Gruppe Host: Beat Balzli Produktion: Tonya Rupp Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast | 47m 33s | ||||||
| 10/2/26 | Dirty Harry in Zürich: Harald Schmidt über Polenwitze, AfD-Angst und die Kunst, einfach weiterzumachen | Er hat die Late-Night nach Deutschland gebracht, eine Sendung mit dem Rücken zum Publikum gemacht – aus Respekt vor Miles Davis – und eine andere auf Französisch, obwohl er kein Französisch kann. Mit neunundsechzig tritt Harald Schmidt auf, als gäbe es kein Morgen, und versteht das als Beruf, Hobby und Lebensinhalt in einem. Zu Gast bei Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen erzählt Dirty Harry, wie ihn seine Eltern – sudetendeutsche Vertriebene – mit Ironie und Parodie geprägt haben, warum er Polen-Witze aufgehört hat zu machen (Stichwort: fünfzehn Prozent Wirtschaftswachstum) und wieso ihm heute völlig egal ist, ob ihn die Teenager in der Fussgängerzone noch kennen. Schmidt erklärt, weshalb er sich nie für eine Partei einspannen lassen würde, warum er Deutschland weit weniger in der Krise sieht als die meisten – und was er nachts auf dem Traumschiff durch die Kabinenwand alles mitbekommt. Dazu: Stalkerinnen, Strandkörbe im Kanzleramt, Kreuzfahrten für Reiche und eine Helikopter-App für Zürich. Und: Harald Schmidt verrät seinen einzigen Lebensplan – auf der Bühne zu stehen, bis er umfällt. Gast: Harald Schmidt, Entertainer und Kabarettist Host: Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag Postproduktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast | 1h 27m 06s | ||||||
| 9/25/26 | KI, Klumpenrisiko und private Konkurrenz: Schweizer Post-CEO Pascal Grieder über den härtesten Job in seiner Karriere | Die Schweizer Post hat trotz schwindendem Briefgeschäft sehr wohl eine «rosige Zukunft» – davon ist zumindest ihr neuer Chef überzeugt. Pascal Grieder, seit Ende 2025 an der Spitze des Konzerns, ist zu Gast bei «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli und erklärt, wann frühestens die tägliche Zustellung fallen könnte. Er verrät, warum die Häkeltierchen aus den Postfilialen verschwinden, wieso PostFinance trotz «Klumpenrisiko»-Vorwurf keins sei, und wie er auf die britische Konkurrentin Revolut reagiert. Zum Thema künstliche Intelligenz zeichnet Grieder ein optimistisches Bild: Roboter in Verteilzentren, autonome Postautos in der Ostschweiz – und die Überzeugung, dass neue Jobs die wegfallenden ersetzen werden. Persönlich wird es, wenn Grieder über seinen Kulturschock nach der Rückkehr aus Singapur spricht, das Klischee vom «beinharten Mackie» bei McKinsey widerlegt – und verrät, dass sein größter Traum eine Reise zu den Galápagos-Inseln ist. Gast: Pascal Grieder, CEO der Schweizerischen Post Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcastapp | 57m 59s | ||||||
| 9/18/26 | Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance | Er stammt aus einer Freiburger Familie, hat jahrelang als Chefredaktor mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt diskutiert, war Generaldirektor beim SRF – und bezeichnet sich selbst als «linken liberalen Konservativen» im Sinne von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. Roger de Weck, Autor, Sohn eines Bankiers, Journalist und einer der profiliertesten Intellektuellen der Schweiz, ist zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. De Weck erklärt, warum er die CDU nicht für das Grundproblem des AfD-Aufstiegs hält – und warum eine härtere Migrationspolitik die Rechtspopulisten nicht schwächt, sondern stärkt. Er seziert, weshalb der Wirtschaftsliberalismus «dringend über die Bücher müsste»: von Wohneigentum, das für junge Menschen unerschwinglich wird, über KI-Konzerne als «Plagiatsmaschinen», bis zur UBS-Rettungsgarantie auf Kosten der Bevölkerung. Zum Thema Europa zeichnet der Gast ein düsteres Bild: drei autoritäre Grossmächte, ein Chaosbogen rund um den Kontinent – und eine Schweiz, die sich als «Trittbrettfahrer der Trittbrettfahrer» aufführe. Persönlich wird es, wenn de Weck von seinem Vorbild Konrad Adenauer schwärmt, die Linken für den Verlust der kleinen Leute kritisiert – und verrät, warum er mit bald dreiundsiebzig Jahren bereits seinen grössten Traum lebt. Gast: Roger de Weck, Autor und Journalist Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast | 1h 08m 05s | ||||||
| 9/11/26 | politicsenvironment+3 | Lisa Mazzone | Grüne Partei der Schweiz | SchweizWalensee | MobbingMilitär+8 | — | 1h 03m 36s | ||
| 9/4/26 | healthcare costspolitics+4 | Philomena Colatrella | CSS GruppeETH+2 | Schweiz | healthcarecosts+7 | — | 58m 43s | ||
| 8/28/26 | MenopauseHormones+5 | Tanja Volm | NZZ am SonntagEllie Media | — | MenopauseHormone Replacement Therapy+7 | — | 1h 06m 15s | ||
| 8/21/26 | media industryartificial intelligence+4 | Marc Walder | RingierNZZ am Sonntag+1 | — | mediaAI+7 | — | 1h 23m 28s | ||
| 8/14/26 | artchildhood+3 | Jonathan Meese | AfD | — | Jonathan Meeseart+4 | — | 1h 36m 47s | ||
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| 8/7/26 | energy policynuclear power+4 | Christoph Brand | AxpoNZZ am Sonntag+1 | — | energy crisiswinter blues+5 | — | 1h 20m 24s | ||
| 7/31/26 | architecturefriendship+3 | Jacques Herzog | Herzog & de MeuronElbphilharmonie+2 | BaselOberwil | Jacques Herzogarchitecture+6 | — | 52m 56s | ||
| 7/24/26 | artificial intelligencedigital transformation+4 | Marcel Salathé | EPFLSwissCovidApp+2 | — | Robo-MobbingAI+5 | — | 1h 03m 14s | ||
| 7/17/26 | IntrigenSuperreiche+5 | Christian Jott Jenny | NZZ am Sonntag | St. MoritzCrans-Montana+3 | IntrigenSuperreiche+5 | — | 1h 14m 08s | ||
| 7/10/26 | sexual therapyfeminism+5 | Karoline Bischof | Zentrum für Interdisziplinäre Sexologie und MedizinNZZ am Sonntag+1 | ZürichTriemli Spital+1 | sexual therapyKaroline Bischof+7 | — | 1h 01m 47s | ||
| 7/3/26 | Wiederholung: Bundesrat Albert Rösti über strenge Väter, grosse Niederlagen und Friedensgespräche beim Fondue | Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli mit Bundesrat Albert Rösti (SVP), Vorsteher des UVEK, über seinen Werdegang vom Bauernsohn aus dem Berner Oberland bis in den Bundesrat. Es geht um Status, Ehrgeiz, Vorbilder, Resilienz, Fehleinschätzungen und prägende Erfahrungen im Elternhaus. Rösti erzählt vom Wiener Opernball, über Künstliche Intelligenz, den steigenden Arbeitsdruck, seine Schwäche für Donald Trump, die Grenzen der Regierungsfähigkeit in der Zeitenwende und warum es im Bundesrat manchmal laut wird. Und: Albert Rösti verrät seinen grössten Traum, der etwas mit Musik zu tun hat. (Diese Episode wurde Ende März 2026 aufgezeichnet) Gast: Bundesrat Albert Rösti (SVP) Host: Beat Balzli Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: go.nzz.ch/podcast | 1h 13m 48s | ||||||
| 6/26/26 | Kleckern statt Klotzen – ESA-Chef Josef Aschbacher über Elon Musks Billionen-Wette und Europas Rückstand im Weltraum | Mit dem Börsengang von SpaceX wird Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte – und der Kampf um den Weltraum bekommt eine neue Dimension. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, spricht mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli über Musks Wette auf Rechenzentren im Orbit, die Risse zwischen Europa und den USA und die Frage, ob der alte Kontinent das nächste grosse Rennen im All verschläft. Aschbacher erzählt, wie er als Bauernsohn in einem Tiroler Bergdorf vom Mond träumte, sich mit zwölf Jahren gegen den eigenen Vater durchsetzte, um nicht den Hof übernehmen zu müssen und warum seine Bewerbung als Astronaut für die Astro-Mir-Mission einst scheiterte. Es geht um den ersten KI-Chip im Weltraum, den die ESA 2017 für 70 Dollar kaufte, um Europas Antwort auf Starlink namens Iris², um die geplante dauerhafte Mondsiedlung ab 2032 und um die Frage, warum Europa im Gegensatz zu den Amerikanern oft "kleckert statt klotzt". Aschbacher spricht über die wichtiger werdende Rolle der ESA im Bereich Verteidigung, die Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland im Weltraumgeschäft – und verrät seinen grössten Traum. Gast: Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast | 1h 01m 02s | ||||||
| 6/19/26 | Botox & Brustvergrösserung – Alexandra Lüönd, reichste Jungunternehmerin der Schweiz, übers Geschäft mit der Schönheit | Sieben Schönheitschirurgen lehnten sie als Patientin ab – Alexandra Lüönd gründete daraufhin ihre eigene Klinik. Heute zählt Beauty2Go acht Standorte, 60'000 Patientinnen und gilt als eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten der Schweizer Ästhetikbranche. Der nächste Expansionsschritt ist bereits geplant. Denn die Branche boomt, weltweit sorgt das Geschäft mit der Schönheit jährlich für einen dreistelligen Milliardenumsatz, Tendenz stark steigend. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli erzählt Lüönd, warum Botox und Filler für sie ein Akt der Emanzipation sind, Private Equity in der Medizin nichts verloren hat, viele Menschen so sorglos mit ihrem Körper umgehen und ob eine Schönheits-OP die eigene Identität stärkt - oder eben nicht. Zudem schildert Lüönd, wie sie und ihr Bruder in frühester Jugend den Vater verloren und ihre peruanische Mutter mit grossen Geldsorgen die beiden Kinder alleine grossziehen musste – eine einschneidende Erfahrung, die zum Treiber ihrer Karriere wurde. Und die Jungunternehmerin gesteht ihren schwersten Momente im Berufsleben: dem Tag, an dem sie das Büro zum letzten Mal als CEO verliess, am Bettrand weinte und sich als frischgebackene Verwaltungsratspräsidentin fragte, was sie jetzt mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen soll. Gast: Alexandra Lüönd Host: Beat Balzli Produktion: Andreas Wullschleger, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast | 50m 22s | ||||||
| 6/12/26 | Ambivalenz und Architektur: Jacques Herzog über eine lebenslange Freundschaft und die Frage, was Räume mit uns machen | Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft Jacques Herzog, den weltberühmten Basler Architekten und Mitbegründer von Herzog & de Meuron, dem Büro hinter der Elbphilharmonie, der Tate Modern und dem Olympiastadion in Peking. Herzog erzählt, wie er mit sechs Jahren in der Primarschule Pierre de Meuron traf und nie wieder losliess, warum er Chemie studierte, bevor er zufällig zur Architektur kam und weshalb er sich bis heute schwertut, sich schlicht als Architekt zu bezeichnen. Es geht um das erste Projekt, das blaue Haus in Oberwil mit seinen schielenden Bullaugen, um die Frage, wie eine Tür mehr als nur ein auf- und zugehen sein kann, und um den Unterschied zwischen Ambivalenz und Ideologie. Dazu: Servietten-Skizzen als Glücksmomente, Le Corbusier als warnendes Beispiel, und warum das Zeitalter des Stararchitekten vorbei ist. Und: Jacques Herzog verrät seinen bescheidenen letzten Wunsch. Gast: Jacques Herzog, Architekt und Mitgründer von Herzog & de Meuron Host: Peer Teuwsen Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast | 53m 02s | ||||||
| 6/5/26 | Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht | In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast | 1h 03m 16s | ||||||
| 5/29/26 | FDP-Co-Präsidentin Vincenz-Stauffacher über Liberalismus, Netzstrümpfe, Baukräne und Debatten mit Schwiegersöhnen | FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher spricht mit Host und Chefredaktor der NZZ am Sonntag über den schwierigen Stand des Liberalismus, die Spaltung der FDP in der EU-Frage, den Umgang mit der 10-Millionen-Initiative, und warum die Schweizerinnen und Schweizer vergessen haben, was sie reich gemacht hat. Es geht um den Zeitgeist, der die Vollkaskogesellschaft zunehmend stärker zu gewichten scheint als die Eigenverantwortung. Vincenz-Stauffacher erzählt vom Hellebarden-Klamauk am Familientisch mit SVP-Schwiegersohn Mike Egger, über frauenfeindlich beschmierte Wahlplakate, Karin Keller-Sutters Strafanzeige und den heftigen Streit um die UBS-Kapitalanforderungen. Und was sie auch verrät: Warum sie einst Pudelfriseuse werden wollte, mitunter schrille Outfits trägt und was ihre grössten Träume sind. Spoiler: Eine Einladung zum Zürcher Sechseläuten gehört auch dazu. | 1h 09m 43s | ||||||
| 5/22/26 | Scham, Skripte und Schlafzimmertüren: Sexualtherapeutin Karoline Bischof über das, worüber wir nicht reden | «NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Autorin Nicole Althaus trifft Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin und Mitbegründerin des Zentrums für Interdisziplinäre Sexologie und Medizin in Zürich. Bischof erzählt, wie ein feministischer Funken im Triemli Spital und ein Studienjahr in San Francisco sie zur profiliertesten Sexualtherapeutin der Schweiz gemacht haben – inklusive Pflichtprogramm: hundert Stunden Porno schauen für die Ausbildung. Es geht um sexuelle Skripte, die schon auf dem Wickeltisch beginnen, um Schmerzen, die junge Frauen für normal halten, und warum der Mythos vom natürlichen Sex einer der schädlichsten überhaupt ist. Dazu: Orgasmus-Gap, Rough-Sex-Trend, Genitaloperationen aus dem Pornokanal – und warum Verführung eigentlich mit Empathie beginnt, nicht im Schlafzimmer. Und: Karoline Bischof erklärt, warum sie mit 90-Jährigen lieber arbeitet als mit Gynäkologie-Patientinnen – und was Beckenbewegungen beim Gehen verraten. Gast: Karoline Bischof, Sexologin, Sexualtherapeutin und Gynäkologin Host: Nicole Althaus Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast | 1h 01m 56s | ||||||
| 5/15/26 | SBB-Chef Vincent Ducrot über Morddrohungen, laute Sitzungen, starke Mütter und wie KI „2000 Stellen transformieren“ wird | «NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Vincent Ducrot, seit 2020 Konzernchef der SBB, aufgewachsen im Freiburger Dorf Châtel-Saint-Denis als Sohn einer Nationalrätin und eines Tierarztes. Ducrot erzählt, wie er über den Fussball zu den Pfadfindern gekommen ist, was er von seinen Eltern abgeschaut hat, von seiner Strategie in Sitzungen und warum Lügen für ihn eine rote Linie sind. Es geht um den umstrittenen Siemens-Auftrag und die Morddrohungen, die er dafür kassierte, um das Dosto-Debakel und was die SBB daraus gelernt hat, um einen gefährlichen Investitionsstau, um Schwarzfahrer, Bodycams und den gesellschaftlichen Anstandsverlust. Dazu: Algorithmen, die man nicht durchschaut, Arbeitsplätze, die wegen des Einsatzes von KI verschwinden werden – und warum ein kostenloses Halbtax-Abo eine schlechte Idee ist. Vincent Ducrot verrät zudem seinen grössten Traum – der erstaunlich bescheiden ausfällt für einen Mann, der 35'000 Mitarbeitende führt. Gast: Vincent Ducrot, Konzernchef SBB Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast | 55m 17s | ||||||
| 5/8/26 | House of Cards im Engadin: Christian Jott Jenny über Dorfkönige, Intrigen und Superreiche im Welttheater St. Moritz | «NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Christian Jott Jenny – Sänger, Jazzfestival-Gründer, Theaterproduzent und bis Ende Jahr Gemeindepräsident der alpinen Nobelgemeinde St. Moritz. Jenny erzählt von Intrigen in der Gemeinde, von gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn und der schwierigen Liebesbeziehung zu seinem Dorf, dem es jetzt noch besser geht, seit die Welt aus den Fugen ist. Das Gespräch dreht sich um einsame Superreiche, einen glücklichen indischen Milliardär im Coop, russische Oligarchen, Wohnungsnot und die Frage, warum die Einheimischen selbst schuld sind, wenn sie alles an den Meistbietenden verkaufen. Dazu: ADHS als Karrierevorteil, Satire in Zeiten wo die Realität jeden Witz überholt – und was die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit Führungsversagen zu tun hat. Und: Christian Jott Jenny verrät seinen grössten Traum, der ihn wohl für immer nach Pjöngjang führen würde. Gast: Christian Jott Jenny, Gemeindepräsident von St. Moritz, Sänger, Entertainer und Produzent Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast | 1h 14m 06s | ||||||
| 5/1/26 | Weltkrieg, Weltraum & die Lehren aus der Iran-Krise: Airbus-Defence-CEO Schöllhorn | Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence & Space und damit Chef einer der weltweit grössten Rüstungskonzerne. Der ehemalige Hubschrauberpilot analysiert die Zeitenwende in der europäischen Sicherheitspolitik. Es geht um die Frage, ob Russland die NATO bis 2029 angreifen könnte, um die Abhängigkeit Europas von amerikanischen Waffen und ob es beim F-35 tatsächlich einen Killswitch gibt. Schöllhorn erklärt, warum der Eurofighter-Kampfjet von Airbus kein Oldtimer ist, welche Lehren sich aus der Irankrise ziehen lassen, was hinter dem Desaster beim Rüstungsprojekt FCAS steckt und weshalb der Weltraum zum nächsten Schlachtfeld wird. Und: Michael Schöllhorn verrät, wie es war, als Sohn eines Starfighter-Piloten aufzuwachsen und warum sein grösster Traum etwas mit seinen Kindern zu tun hat. Gast: Michael Schöllhorn, CEO Airbus Defence & Space Host: Beat Balzli Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: https://go.nzz.ch/podcast | 45m 20s | ||||||
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