
THE WILD HOUSE
by Angela van Brakel / ALL EARS ON YOU
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Psychologin Stefanie Stahl: Der Donald Trump in dir muss Heimat finden
Sep 22, 2026
36m 17s
„America First“ aus der Pfalz: Donald Trumps deutsche Familiengeschichte
Sep 15, 2026
12m 41s
25 Jahre nach 9/11: Wäre Donald Trump ohne die Terroranschläge Präsident geworden? (mit Julius van de Laar)
Sep 10, 2026
32m 13s
Mar-a-Lago: Die Geheimnisse in Trumps „Winter White House“
Sep 1, 2026
17m 04s
Lieblingssongs des Präsidenten: Das verrät Trumps Playlist über seinen Charakter
Aug 27, 2026
11m 29s
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| 9/22/26 | Psychologin Stefanie Stahl: Der Donald Trump in dir muss Heimat finden | Donald Trump kennt in seiner öffentlichen Inszenierung kaum Selbstzweifel. Niederlagen räumt er nicht ein, Entschuldigungen gehören kaum zu seinem politischen Repertoire. Kritik beantwortet er mit Angriffen. Widersprüche scheinen ihm selten zu schaden. Im Gegenteil: Millionen Anhänger halten ihm die Treue, auch wenn Entscheidungen und frühere Versprechen auseinanderliegen. Was macht diesen Mann psychologisch so wirksam? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Journalistin Angela van Brakel mit Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl über Donald Trumps Bedürfnis nach Anerkennung und Kontrolle, seine demonstrative Grandiosität und die Frage, warum Selbstsicherheit so leicht mit Kompetenz verwechselt wird. Stahl deutet sein Auftreten als möglichen psychologischen Selbstschutz. Dabei zieht sie eine klare Grenze: Das sind Hypothesen auf Grundlage seines öffentlich sichtbaren Verhaltens und seiner Biografie, keine Ferndiagnose. Noch spannender wird der Blick auf seine Anhänger. MAGA ist für viele längst mehr als Politik. Die Bewegung bietet Zugehörigkeit, Stolz und Identität. Trump inszeniert sich als starker Beschützer, liefert einfache Antworten und vermittelt das Gefühl: Wir gehören zusammen, wir sind die Starken. Stahl spricht von einem „geborgten Selbstwertgefühl“. Wer sich über Jahre mit dieser Bewegung identifiziert hat, müsste bei einem Bruch nicht nur Trump infrage stellen, sondern auch einen Teil des eigenen Selbstbildes. Genau das macht Loyalität so hartnäckig. Warum kann ein milliardenschwerer Immobilienunternehmer zum Helden der Arbeiterklasse werden? Wieso folgen ihm Millionen evangelikale Christen trotz offensichtlicher Widersprüche zu ihren eigenen Wertvorstellungen? Und warum wirkt ein Politiker, der niemals Schwäche zeigen will, auf viele Menschen gerade deshalb besonders stark? Am Ende geht es um mehr als Donald Trump. Was passiert, wenn Politik Teil der eigenen Identität wird? Warum zerbrechen Familien und Freundschaften an unterschiedlichen Weltbildern? Und wie kann ein Gespräch gelingen, wenn selbst die gemeinsame Grundlage dessen fehlt, was als Tatsache gilt? Stefanie Stahl erklärt, warum Beschämung Fronten verhärtet und weshalb Verbindung manchmal der einzige Weg zurück ins Gespräch ist. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 36m 17s | ||||||
| 9/15/26 | „America First“ aus der Pfalz: Donald Trumps deutsche Familiengeschichte | Freinsheim in der Pfalz, wenige Tage nach der US-Wahl 2024. In einer kleinen Bäckerei liegt Donald Trump in der Kuchentheke. 3,50 Euro das Stück. Sein Gesicht - auf einer Donauwelle, die „Trump-Schnitte“ wird zum Verkaufsschlager. Nur wenige Kilometer entfernt beginnt die Geschichte seiner Familie. In Kallstadt wächst Friedrich Trump auf, Donald Trumps Großvater. 1885 verlässt er mit 16 Jahren die Pfalz und geht in die USA, kehrt später als wohlhabender Mann zurück und will wieder in Deutschland leben. Doch die Behörden verweigern ihm die Wiedereinbürgerung. Die Familie muss zurück nach Amerika. So beginnt die Einwanderergeschichte eines Mannes, dessen Enkel Jahrzehnte später mit „America First“ ins Weiße Haus einzieht. In dieser Folge von THE WILD HOUSE reist Journalistin Angela van Brakel nach Kallstadt und verfolgt die deutschen Spuren der Familie Trump. Sie erzählt, warum Fred Trump die Herkunft seiner Familie später nach Schweden verlegte, weshalb Donald Trump diese Version zunächst übernahm und Jahre später plötzlich wieder stolz von seinem „German Blood“ sprach. Und sie zeigt, welche Rolle Deutschland für Trump heute spielt: deutsche Autos, Handelskonflikte, höhere Verteidigungsausgaben und Friedrich Merz, der dem US-Präsidenten im Oval Office die Geburtsurkunde seines Großvaters überreicht. Von einem 16-jährigen Auswanderer aus der Pfalz bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten: die deutsche Geschichte der Familie Trump. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. | 12m 41s | ||||||
| 9/10/26 | 25 Jahre nach 9/11: Wäre Donald Trump ohne die Terroranschläge Präsident geworden? (mit Julius van de Laar) | Fast 3.000 Menschen sterben am 11. September 2001. Zwei entführte Flugzeuge zerstören die Türme des World Trade Centers, ein weiteres trifft das Pentagon, ein viertes stürzt in Pennsylvania ab. Die Anschläge verändern die Vereinigten Staaten tiefgreifender als jedes andere Ereignis der jüngeren Geschichte. Sie führen zum Krieg gegen den Terror, verschieben das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit und stärken die Macht des Präsidenten bis heute. Ein Vierteljahrhundert später stellt sich eine neue Frage: Hat 9/11 auch Donald Trump den Weg ins Weiße Haus bereitet? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Journalistin Angela van Brakel mit dem US-Analysten, Kampagnenstrategen und Politikberater Julius van de Laar über das politische Erbe der Anschläge. Sie analysieren, wie George W. Bush nach 9/11 zum Krisenpräsidenten wurde, warum der Irakkrieg das Vertrauen vieler Amerikaner in die politische Elite erschütterte und weshalb Barack Obama und später Donald Trump genau aus dieser Enttäuschung politisches Kapital schlagen konnten. Außerdem blicken die beiden auf die Midterm-Wahlen im November, Donald Trumps historisch schwache Umfragewerte und einen Konflikt, der in den USA derzeit rasant an Bedeutung gewinnt: gigantische Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Warum ausgerechnet sie zum neuen politischen Zankapfel werden und weshalb sich der Widerstand längst nicht mehr nur gegen Technologie richtet, sondern gegen das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Land zu verlieren. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 32m 13s | ||||||
| 9/1/26 | Mar-a-Lago: Die Geheimnisse in Trumps „Winter White House“ | Donald Trump sitzt mit Japans Premierminister beim Dinner in Mar-a-Lago, als die Nachricht kommt: Nordkorea hat eine ballistische Rakete getestet. Berater eilen an den Tisch. Nur wenige Meter entfernt beobachten Clubmitglieder die Szene. Einer zückt sein Handy und stellt die Fotos später auf Facebook. Willkommen im „Winter White House“. In dieser Folge THE WILD HOUSE nimmt Journalistin Angela van Brakel uns mit nach Mar-a-Lago, Donald Trumps Anwesen in Palm Beach. Ein Ort, der gleichzeitig sein Zuhause, Privatclub, Geschäft und politisches Machtzentrum ist. Angela zeigt, was passiert, wenn Staatschefs, Secret Service, Parteispender, Freunde und zahlende Clubmitglieder am selben Ort aufeinandertreffen. Ein Bekannter bringt spontan einen Reporter der New York Times zu Trump und plötzlich gibt der Präsident ein Interview, von dem sein eigenes Team nichts weiß. Kanye West taucht mit dem Rechtsextremisten Nick Fuentes zum Dinner auf. Und nach Trumps erster Amtszeit landen Kisten mit Regierungsunterlagen in Mar-a-Lago, unter anderem im Ballsaal und in einem Badezimmer. Unterlagen, die Washington eigentlich niemals verlassen hätten dürfen. Wie wurde aus einem privaten Anwesen in Florida eines der wichtigsten Machtzentren in Donald Trumps Welt? Wer bekommt hier Zugang zum Präsidenten? Und was passiert, wenn sich Politik, Geschäft und Privatleben kaum noch voneinander trennen lassen? Willkommen in Mar-a-Lago: Trumps Zuhause, sein Club und sein ganz persönliches „Winter White House“. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 17m 04s | ||||||
| 8/27/26 | Lieblingssongs des Präsidenten: Das verrät Trumps Playlist über seinen Charakter | Palm Beach, Florida. Es ist Abend in Mar-a-Lago. Donald Trump kommt auf die Terrasse, nimmt ein iPad in die Hand und wird zum DJ. Er drückt auf Play. Pavarotti, Broadway, „YMCA“. Immer wieder dieselben Songs. In dieser Folge THE WILD HOUSE schaut Journalistin Angela van Brakel auf Donald Trumps Playlist. Denn Menschen aus seinem Umfeld behaupten: Wer Trump verstehen will, sollte sich seine Lieblingssongs genauer ansehen. Angela erzählt vom „Music Man“, der einen wütenden Präsidenten mit Musicals beruhigt haben soll, von Trumps Liebe zu „Evita“ und „November Rain“ und von einem Wahlkampfauftritt, bei dem Trump die Fragerunde abbrach und stattdessen 39 Minuten lang Musik hörte. Dabei zeigt sich ein Muster: Was funktioniert, wird wiederholt. In seiner Playlist genauso wie in seiner Politik. Ein Song bringt die Menge zum Tanzen. Ein Spitzname trifft den Gegner. Ein Slogan sorgt für Jubel. On repeat. Was verrät Donald Trumps Playlist über seine Politik? Und was sagt es über ihn aus, dass sich bei „DJ T“ nicht die Musik dem Raum anpasst, sondern der Raum dem DJ? -- THE WILD HOUSE. Das neue Amerika verstehen. | 11m 29s | ||||||
| 8/19/26 | Die Macht der Nähe: Die ungewöhnlichsten Jobs in Trumps Weißem Haus | Wer hat im Weißen Haus wirklich den größten Einfluss auf den mächtigsten Mann der Welt? Nicht immer sind es die Menschen mit den mächtigsten Titeln. Manche der engsten Vertrauten von Donald Trump haben Aufgaben, die auf den ersten Blick fast skurril wirken: Ein ehemaliger Navy-Koch bringt ihm seine geliebte Diet Coke. Ein persönlicher Assistent kümmert sich um Telefon, Dokumente und alles, was der Präsident im nächsten Moment braucht. Eine Mitarbeiterin begleitet ihn mit Laptop und mobilem Drucker und entscheidet mit darüber, welche Nachrichten überhaupt auf seinem Schreibtisch landen. Was zunächst kurios klingt, erzählt viel über die Machtmechanismen in Donald Trumps Weißem Haus. Persönliche Nähe kann dort wichtiger sein als Hierarchie. Wer seine Gewohnheiten kennt, sein Vertrauen gewinnt und jederzeit verfügbar ist, erhält Zugang zu einem der mächtigsten Menschen der Welt. Und manchmal beginnt genau dort eine außergewöhnliche Karriere. Der ehemalige Diet-Coke-Valet wird zum Director of Oval Office Operations. Ein Bodyman steigt später zum Leiter des Presidential Personnel Office auf und entscheidet über Personal in der US-Regierung. Natalie Harp wird als „Human Printer“ - als menschlicher Drucker - zu einer der engsten Mitarbeiterinnen des Präsidenten. In dieser Folge von THE WILD HOUSE blickt Journalistin Angela van Brakel hinter die Kulissen des Weißen Hauses und erzählt die Geschichten dieser ungewöhnlichen Jobs. Es geht um Loyalität, Vertrauen und den oft unterschätzten Einfluss jener Menschen, die selten vor Kameras stehen, dem Präsidenten aber näher sind als viele Mitglieder seiner Regierung. Denn im Machtzentrum der Vereinigten Staaten entscheidet nicht immer der höchste Titel über Einfluss. Manchmal genügt es, genau zu wissen, was Donald Trump im nächsten Moment braucht. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 13m 27s | ||||||
| 8/12/26 | Musks politisches Comeback: Der reichste Mann der Welt setzt wieder auf Trump (mit Alexander Sarovic) | Es wirkt wie ein politisches Comeback. Ausgerechnet Elon Musk, der sich vor gut einem Jahr mit Donald Trump einen öffentlich ausgetragenen Machtkampf voller persönlicher Angriffe, Drohungen und gegenseitiger Beschimpfungen lieferte, greift kurz vor den Midterm-Wahlen wieder in den amerikanischen Wahlkampf ein. Sein America PAC plant, bis zu 120 Millionen Dollar für republikanische Kandidaten zu mobilisieren. Doch anders als im Präsidentschaftswahlkampf 2024 hält sich der reichste Mann der Welt diesmal bewusst im Hintergrund. Dabei geht es um weit mehr als Geld. Inzwischen scheint sich das Verhältnis zu Trump wieder zu entspannen. Musk setzt erneut auf die Republikaner, obwohl der Schritt in die Politik seinem öffentlichen Ansehen geschadet hat. Gleichzeitig sind seine Unternehmen eng mit staatlichen Auftraggebern verbunden und politische Entscheidungen haben unmittelbaren Einfluss auf seine unternehmerische Zukunft. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit SPIEGEL-Auslandsreporter Alexander Sarovic über Musks neue Wahlkampfstrategie, seine ideologischen Überzeugungen und das komplizierte Verhältnis zu Donald Trump. Gemeinsam analysieren sie, warum Musk heute deutlich leiser agiert als noch im Präsidentschaftswahlkampf 2024, weshalb aus der einstigen politischen Bromance inzwischen eher eine pragmatische Zweckgemeinschaft geworden ist und welchen Einfluss der Tech-Unternehmer tatsächlich auf die Midterm-Wahlen haben könnte. Außerdem geht es um den Menschen Elon Musk. Um einen Unternehmer, der mit Tesla und SpaceX ganze Industrien verändert hat, in der Politik jedoch immer wieder aneckt. Sarovic beschreibt ihn als Visionär, der sich zunehmend von seinen eigenen politischen Überzeugungen leiten lässt und dessen Einfluss längst weit über das Silicon Valley hinausreicht. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 31m 15s | ||||||
| 7/27/26 | Trump beim Korrespondentendinner: „Ohne mich hättet ihr nichts zu berichten.“ (mit Leonie Scheuble) | Es ist ein Dinner mit Beigeschmack, aber der Reihe nach: Es ist das erste Mal, dass Donald Trump an der Veranstaltung jener teilnimmt, die über ihn berichten: dem White House Correspondents’ Dinner. Jahrelang hatte er das traditionsreiche Korrespondentendinner gemieden und boykottiert. Eine Veranstaltung - vergleichbar mit dem Bundespresseball in Deutschland. Eigentlich sollte das Event bereits im April stattfinden. Doch - wir erinnern uns - damals fielen Schüsse, bevor der Abend überhaupt richtig beginnen konnte - ein mutmaßlicher Attentatsversuch. Nun wurde das Dinner nachgeholt. Donald Trump selbst muss zunächst lange zuhören, bevor er selbst ans Rednerpult tritt. Denn erst werden Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet - unter anderem für Enthüllungen über ihn. Dann folgt seine Rede - vor den Menschen, die er immer wieder als „Fake News“ und „Feinde des Volkes“ bezeichnet, verklagt und öffentlich beschimpft. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit Stern-Korrespondentin Leonie Scheuble, die den Abend live miterlebt hat. Gemeinsam analysieren sie Trumps Auftritt: seine Aussagen, Provokationen, die Reaktionen darauf, an welcher Stelle er den Faden verlor und seine erneute Anspielung auf eine dritte Amtszeit, obwohl diese laut US-Verfassung ausgeschlossen ist. Es ist ein Abend, der eigentlich die Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus feiern soll, aber am Ende dreht sich alles um den US-Präsidenten - berichtet Leonie Scheuble. Die Botschaft von Donald Trump selbst: „Ohne mich hättet ihr nichts zu berichten.“ THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 20m 40s | ||||||
| 7/21/26 | „Communion“: Führt dieses Buch JD Vance ins Oval Office? (mit Malte Lehming) | Er ist der 50. Vizepräsident der USA, nur wenige amerikanische Politiker prägen die Gegenwart aktuell so stark wie er. Und wer verstehen will, wie JD Vance genau denkt, kommt an seinem neuen Buch „Communion - My Way Back to Faith“ kaum vorbei. JD Vance schreibt über seinen Glauben, über Gott. Doch geht es dem US-Vizepräsidenten wirklich nur darum oder vor allem um die Wähler von morgen? Mit seinem neuen Buch gewährt der Republikaner nicht nur persönliche Einblicke, sondern liefert möglicherweise auch den Auftakt für eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel genau darüber mit dem Journalisten Malte Lehming, dem ehemaligen Washington-Korrespondenten des Tagesspiegels. Gemeinsam analysieren sie, warum „Communion“ weit mehr ist als ein persönlicher Bericht über den Weg zum katholischen Glauben. Denn wer zwischen den Zeilen liest, entdeckt politische Botschaften. Geht er mit diesem Buch also schon jetzt auf Stimmenfang? Sollte Communion tatsächlich Teil einer politischen Strategie sein, richtet sich das Buch an Wählergruppen, die JD Vance bislang nur schwer erreicht hat. Genau dort setzt der US-Vizepräsident an: Er entschuldigt sich für frühere beleidigende Aussagen, präsentiert sich als gläubiger Familienmensch und erzählt seine Geschichte vom armen Jungen aus Ohio bis zum Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten. Angela van Brakel und Malte Lehming analysieren, wie glaubwürdig dieses neue Bild wirkt, was das Buch über Vance’ politische Ambitionen verrät, welche Rolle seine Frau Usha spielt und wie Communion in den USA aufgenommen wird. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 25m 37s | ||||||
| 7/13/26 | Trump & Merz auf Todesliste: Wohin steuert der Iran-Konflikt? (mit Dr. Hans-Jakob Schindler) | Zum vierten Mal innerhalb einer Woche greifen die USA den Iran an, dabei sollen mehr als 400 Ziele getroffen worden sein. Auslöser ist wieder die Straße von Hormus. Die strategisch wichtigste Meerenge für den weltweiten Ölhandel wird zum Schauplatz eines gefährlichen Machtkampfs. Die Revolutionsgarden sagen, sie haben diese „bis auf Weiteres“ geschlossen. Donald Trump widerspricht. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Podcast-Host Angela van Brakel gemeinsam mit dem Sicherheits- und Iran-Experten Dr. Hans-Jakob Schindler, ob der Krieg zwischen den USA und dem Iran wieder losgeht oder in Wahrheit nie aufgehört hat. Sie ordnen die jüngsten Angriffe ein und erklären, warum die Aussagen aus Washington und Teheran kaum gegensätzlicher sein könnten. Während Vermittler weiter nach einem diplomatischen Ausweg suchen, verschärft sich die Rhetorik. Eine regimenahe Zeitung veröffentlicht eine sogenannte „Racheliste“ mit politischen und militärischen Spitzenvertretern aus den USA, Israel und Europa. Donald Trump wird im Fadenkreuz gezeigt. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sowie US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth sind darauf zu sehen. Wie ernst sind diese Drohungen zu nehmen? Handelt es sich um Propaganda oder um ein reales Sicherheitsrisiko? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 21m 51s | ||||||
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| 7/6/26 | 250 Jahre USA: Donald Trumps verpasste Chance (mit Julius van de Laar) | Es ist ein historisches Jubiläum. Mit Kampfjets am Himmel feiert Amerika seinen 250. Geburtstag, ein Vierteljahrtausend US-Landesgeschichte. Versprochen hatte Donald Trump die „unvergesslichste Geburtstags-feier” der Welt. Das war sie vielleicht auch, aber aus anderen Gründen. Einer davon: eine rekordverdächtige Hitzewelle. Und dann Unwetter und Evakuierungen. Donald Trump macht den Independence Day zur Chefsache und damit auch zur Bühne seiner eigenen Politik. In dieser Folge von THE WILD HOUSE berichtet der politische Stratege Julius van de Laar direkt aus Washington über das Jubiläum. Er war vor Ort, erlebt die Stimmung auf der National Mall, spricht mit Trump-Anhängern und beschreibt ein Amerika, das seinen Geburtstag mit Leidenschaft feiert, aber politisch tief gespalten bleibt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 26m 39s | ||||||
| 6/29/26 | Happy Birthday, America? Donald Trumps große Show zum 250. Geburtstag | Kampfjets am Himmel. Patriotische Hymnen. Donald Trump im Mittelpunkt. Mit einer aufwendig inszenierten Show eröffnet der US-Präsident die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Über der National Mall donnern Tarnkappenbomber der US Air Force, auf der Bühne erklingt „God Bless the USA“. Zwei Wochen lang soll das ganze Land feiern. Doch schon der Auftakt zeigt: Für viele Amerikaner ist das Jubiläum weniger ein Fest der Nation als eine Bühne für Donald Trump. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, warum die Feierlichkeiten bereits vor dem eigentlichen Nationalfeiertag von Kontroversen überschattet werden. Mehrere Künstler sagen ihre Auftritte ab, weil sie eine politische Instrumentalisierung der Veranstaltung befürchten. Trump reagiert gewohnt offensiv und erklärt, er werde als Redner mehr Menschen anziehen als Elvis Presley auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Auch abseits der Bühne wächst die Kritik. Ein Prestigeprojekt des Präsidenten entwickelt sich zum Millionen-Flop: Ausgerechnet der berühmte Reflecting Pool vor dem Lincoln Memorial sorgt mit grünem Wasser, Algen und toten Enten für negative Schlagzeilen. Trump spricht von Vandalismus, Belege dafür gibt es bislang nicht. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, den Geburtstag der Vereinigten Staaten in eine MAGA-Veranstaltung zu verwandeln und das Land weiter zu spalten, statt es an einem historischen Jubiläum zu vereinen. Seine Unterstützer dagegen feiern genau das: eine patriotische Inszenierung mit Militär, Gebeten und einer großen Show. Wird Amerikas 250. Geburtstag zum Fest der Nation oder zur größten politischen Bühne Donald Trumps? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 7m 10s | ||||||
| 6/16/26 | G7-Gipfel: Auf welchen Donald Trump trifft die Welt? (mit Bastian Brauns) | Zwischen den Alpen und dem Genfer See treffen sich die mächtigsten Politiker der westlichen Welt. Doch über dem G7-Gipfel in Évian schwebt vor allem eine Frage: Welchen Donald Trump bekommen die anderen Staats- und Regierungschefs diesmal zu sehen? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem US-Korrespondenten von t-online, Bastian Brauns, der die amerikanische Delegation beim G7-Gipfel begleitet. Kurz vor dem Treffen haben sich die USA und der Iran auf ein erstes Rahmenabkommen verständigt. Im Zentrum steht die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl-, Gas- und Warenverkehrs läuft. Doch wie belastbar ist der von Donald Trump gefeierte Deal wirklich? Das offizielle Abkommen liegt bislang nicht vollständig vor, zentrale Streitpunkte wie das iranische Atomprogramm wurden ausgeklammert und viele Fragen bleiben offen. Gleichzeitig hoffen die G7-Staaten, dass die Einigung neue Spielräume für andere internationale Konflikte schafft, insbesondere für die Ukraine. Vor Ort dreht sich jedoch vieles um einen Mann: Donald Trump. Nach seiner spektakulären Geburtstagsinszenierung in Washington reist der US-Präsident mit breiter Brust nach Frankreich. Gastgeber Emmanuel Macron versucht, den amerikanischen Präsidenten bei Laune zu halten, während die Europäer darauf hoffen, ihn erneut stärker in diplomatische Bemühungen einzubinden. Außerdem berichtet Bastian Brauns von den außergewöhnlichen Bedingungen vor Ort: streng abgeschirmte Sicherheitszonen, chaotische Akkreditierungen und ein Gipfel, der selbst für erfahrene internationale Korrespondenten zur Geduldsprobe wird. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 24m 15s | ||||||
| 6/13/26 | 80 Jahre Trump: Wird an seinem Geburtstag Blut fließen? | Vor dem Weißen Haus werden sonst Staatsgäste empfangen und historische Reden gehalten. Doch in diesem Sommer soll auf dem Rasen der mächtigsten Adresse der Welt ein MMA-Käfig stehen. Donald Trump plant zu seinem 80. Geburtstag ein Kampfsport-Spektakel mitten in Washington - mit Tausenden Gästen und prominenten Unterstützern. Für die einen ist es eine patriotische Inszenierung amerikanischer Stärke. Für die anderen die nächste Grenzüberschreitung eines Präsidenten, der Politik zunehmend als Show versteht. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, was hinter Trumps umstrittenen Plänen steckt und warum der Kampfkäfig vor dem Weißen Haus weit mehr ist als eine ungewöhnliche Geburtstagsfeier. Es geht um die enge Verbindung zwischen Donald Trump und der Ultimate Fighting Championship (UFC), um die Rolle von Prominenten wie Elon Musk, Mark Zuckerberg und Kid Rock sowie um die politische Symbolik eines Events, das im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA stattfinden soll. Warum setzt Donald Trump bei seiner größten Geburtstagsfeier auf einen Kampfsportkäfig statt auf politische Symbolik? Wer steht hinter dem Millionenprojekt? Und weshalb wird ausgerechnet dieses Event zum Spiegelbild der tiefen kulturellen und politischen Spaltung Amerikas? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 6m 34s | ||||||
| 6/10/26 | Trump-WM: Wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zum politischen Spektakel? (mit Dr. Claus Hecking) | Morgen beginnt die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Gastgeber sind die USA, Kanada und Mexiko. Doch statt gemeinsamer Vorfreude prägen politische Spannungen das Turnier schon vor dem ersten Anpfiff. Donald Trump attackiert regelmäßig Mexiko, provoziert Kanada und verschärft gleichzeitig seine Einwanderungspolitik. Viele Beobachter fragen sich deshalb: Wird die WM 2026 zum größten politischen Schaufenster seiner zweiten Amtszeit? Für Trump könnte das Turnier kaum wertvoller sein. Donald Trump gilt nicht als Fußballfan. Aber er versteht die Macht von Aufmerksamkeit. Das Finale der vergangenen Weltmeisterschaft zwischen Argentinien und Frankreich verfolgten weltweit rund 1,5 Milliarden Menschen. Zum Vergleich: Der Super Bowl erreicht global nur einen Bruchteil davon. Kaum eine Bühne ist größer. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem SPIEGEL-US-Korrespondenten Dr. Claus Hecking über die politische Dimension der Fußball-Weltmeisterschaft. Es geht um die Frage, ob Trump die größte Sportbühne der Welt für seine eigene Inszenierung nutzen wird und wie sehr Einwanderungspolitik, Sicherheitsfragen und internationale Konflikte das Turnier prägen könnten. Auch die FIFA steht im Fokus. Präsident Gianni Infantino pflegt ein auffallend enges Verhältnis zu Donald Trump. Für Kritiker wirft das die Frage auf, wie unabhängig der Weltfußballverband tatsächlich agiert. Gleichzeitig sorgen hohe Ticketpreise, teure Reisen und eine weitreichende Kommerzialisierung schon vor dem Turnier für Diskussionen. Zusätzliche Brisanz erhält die WM durch die Teilnahme des Iran. Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran sind auf einem Tiefpunkt. Sicherheitsfragen spielen deshalb bereits vor dem ersten Anpfiff eine zentrale Rolle. Viele Fans fragen sich zudem, welche Auswirkungen Trumps Einwanderungspolitik haben wird. Reisebeschränkungen, verschärfte Grenzkontrollen und mögliche Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE sorgen für Unsicherheit, besonders bei Minderheiten und Fans aus dem Ausland. Wird diese WM ein Fußballfest oder ein politisches Spektakel? Kann sich der Sport der Inszenierung entziehen? Oder wird die Weltmeisterschaft 2026 am Ende als Trump-Turnier in Erinnerung bleiben? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. Zum SPIEGEL-Artikel zur Trump-WM von Dr. Claus Hecking: https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-wm-2026-in-den-usa-donald-trump-turnier-droht-zum-pr-debakel-zu-werden-a-640b7824-456a-472d-b87c-4cd02a177f71 | 16m 35s | ||||||
| 6/2/26 | Die Suche nach dem Anti-Trump: Wer sind die Hoffnungsträger der Demokraten? (mit Julius van de Laar) | Seit Donald Trump zurück im Weißen Haus ist, kämpfen die Demokraten nicht nur gegen einen Präsidenten, sondern auch mit sich selbst. Die Partei sucht nach einer Antwort auf die entscheidende Frage ihrer Zukunft: Wer soll die Demokraten eigentlich führen? Kamala Harris ist politisch kaum noch präsent. Neue Führungspersönlichkeiten haben sich bislang nicht durchgesetzt. Gleichzeitig rücken die Midterm-Wahlen näher. Die Zeit, sich als schlagkräftige Opposition zu positionieren, wird knapp. Dabei liefert Trump seinen politischen Gegnern eigentlich reichlich Angriffsfläche: von umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen über seine Zollpolitik bis hin zum Umgang mit Migration und der Einwanderungsbehörde ICE. Doch die Demokraten können daraus bislang kaum Kapital schlagen. Im Gegenteil: Laut CNN verzeichnet die Partei die schlechtesten Zustimmungswerte seit Beginn der Erhebungen Anfang der 1990er Jahre. Die Marke „Democrats“ steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Gleichzeitig haben die unsichtbaren Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl 2028 längst begonnen. Hinter den Kulissen sammeln mögliche Kandidaten Spenden, bauen Netzwerke auf und testen politische Botschaften. Noch bevor die meisten Amerikaner überhaupt hinschauen, läuft der Machtkampf um die Zukunft der Partei bereits auf Hochtouren. Wer kann die Demokraten wieder einen? Wer erreicht die Wählergruppen, die Trump zuletzt für sich gewinnen konnte? Und wer hat das Potenzial, das politische Zeitalter Trump herauszufordern? Darüber spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem politischen Strategen Julius van de Laar, der den Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama vor Ort begleitet hat. Gemeinsam analysieren sie die wichtigsten Hoffnungsträger der Demokraten, die Chancen der möglichen Kandidaten und die Frage, wer die Partei ins Rennen um das Weiße Haus 2028 führen könnte. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 34m 50s | ||||||
| 5/20/26 | Jeffrey Epstein: Was geschah in Zelle 05-124 vor seinem Tod? (mit Kerstin Kohlenberg) | New York. Sommer 2019. Das Metropolitan Correctional Center in Manhattan. Ein Gefängnis nur wenige Straßen entfernt von der Wall Street. In Zelle 05-124 sitzt Jeffrey Epstein. Millionär. Verurteilter Sexualstraftäter. Ein Mann mit Verbindungen zu Präsidenten, Prinzen und Milliardären. 36 Tage später ist er tot. Offiziell lautet die Todesursache: Suizid. Doch bis heute gibt es kaum einen Fall, der weltweit so viele Zweifel, Gerüchte und Verschwörungstheorien ausgelöst hat wie der Tod von Jeffrey Epstein. Überwachungskameras funktionieren nicht richtig. Wärter fälschen Kontrollgänge. Eine Minute Videomaterial fehlt. Das mutmaßliche Tatwerkzeug verschwindet. Und wenige Minuten vor dem Todeszeitpunkt taucht auf einer Kameraaufzeichnung plötzlich eine orangefarbene Gestalt vor Epsteins Zellenblock auf. Wer dort unterwegs war, ist bis heute ungeklärt. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit der ZEIT-Journalistin Kerstin Kohlenberg. Gemeinsam mit einem Rechercheteam hat sie tausende Akten, Aussagen und Dokumente ausgewertet und die letzten 36 Tage von Jeffrey Epstein rekonstruiert. Im Mittelpunkt steht auch ein Schreiben, das jahrelang unter Verschluss war: ein möglicher Abschiedsbrief Epsteins. Gefunden von seinem Zellengenossen Nicholas Tartaglione, einem ehemaligen Polizisten und verurteilten Vierfachmörder. Doch stammt die Notiz wirklich von Epstein? Und was sagt sie über seinen mentalen Zustand kurz vor seinem Tod aus? Die Folge analysiert nicht nur die Nacht des Todes, sondern auch die politische Dimension des Falls. Donald Trumps Name taucht laut ausgewerteten Unterlagen tausendfach in den Epstein-Akten auf. Nachgewiesen wird dem US-Präsidenten aber kein Vergehen. Der Vorwurf aber wächst, dass das Thema und die Aufklärung - alles rund um den Fall Jeffrey Epstein - verdrängt werde. Was bleibt also übrig, wenn man alle Akten, Widersprüche und Aussagen zusammennimmt? War es tatsächlich Suizid? Oder ist genau diese Unsicherheit der Grund, warum Amerika dieser Fall bis heute nicht loslässt? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 29m 38s | ||||||
| 5/4/26 | Project Freedom: „Ich bin nicht sicher, ob Trump weiß, was er da vorhat“ (mit Nico Lange) | „Project Freedom“ soll die blockierte Straße von Hormus öffnen. Eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Doch wie genau dieser Plan funktionieren soll, ist unklar. Selbst Militärexperten sind skeptisch, ob Trump überhaupt eine klare Strategie hat. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit dem Militärexperten und Politikwissenschaftler Nico Lange über die aktuelle Lage im Iran-Konflikt. Seine Einschätzung: Die USA setzen nicht mehr primär auf militärische Schläge, sondern auf wirtschaftlichen Druck. Eine Blockade gegen eine Blockade. Ein strategisches Spiel auf Zeit. Doch genau hier liegt das Risiko. Während Washington auf schnelle Deals hofft, verfolgt Teheran eine völlig andere Strategie. Geduld statt Tempo. Ideologie statt reiner Machtkalkulation. Ein „Waiting Game“, bei dem entscheidend ist, wer länger durchhält. Gleichzeitig verändert sich das Machtgefüge im Iran selbst. Kein klarer Anführer mehr, sondern ein komplexes System aus rivalisierenden Gruppen, die sich erst untereinander abstimmen müssen. Das macht Verhandlungen unberechenbar und ein Abkommen deutlich schwieriger. Und auch in Europa wachsen die Spannungen. Die USA ziehen Truppen aus Deutschland ab, geplante Mittelstreckenraketen werden vorerst nicht stationiert. Für Beobachter ist das ein Warnsignal: Die Abschreckungslücke gegenüber Russland wird größer. Europa muss schneller handeln und sich unabhängiger aufstellen. Dazu kommt die politische Dimension: Trumps Verhältnis zu Europa ist schwierig. Öffentliche Kritik aus Berlin könnte die Lage weiter verschärfen. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 18m 38s | ||||||
| 4/28/26 | Unverwundbar? Trumps Psyche nach Attentat und Angriffen (mit Prof. Dr. Borwin Bandelow) | Ein Attentat verändert jeden Menschen. Die Frage ist nur: Was sieht man davon – und was bleibt im Verborgenen. Beim traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington fallen plötzlich Schüsse. Donald Trump ist im Saal, seine Sicherheitskräfte greifen sofort ein. Es ist nicht der erste Vorfall. Butler, Pennsylvania, Juli 2024: Eine Kugel streift ihn am Ohr – nur wenige Millimeter entscheiden über Leben und Tod. Sekunden später steht Trump wieder auf, blutverschmiert, reckt die Faust in den Himmel. Ein Bild, das um die Welt geht. Danach weitere Zwischenfälle. Ein vereitelter Anschlagsversuch in Mar-a-Lago. Und jetzt Washington. Nach außen wirkt Trump unerschütterlich. Stark. Kontrolliert. Fast unverwundbar. Doch was passiert wirklich im Kopf eines Menschen, der immer wieder Ziel von Gewalt wird? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Journalistin Angela van Brakel mit dem renommierten Psychiater und Neurologen Prof. Dr. Borwin Bandelow. Seine Einschätzung: Solche Situationen hinterlassen Spuren – aber oft anders, als man denkt. Wer eine lebensbedrohliche Gefahr übersteht, erlebt nicht nur Angst, sondern auch ein starkes Gefühl von Kontrolle, manchmal sogar Euphorie. Ein Schutzmechanismus des Gehirns. Bei Trump kommt eine Persönlichkeit hinzu, die dieses Muster verstärkt. Bandelow beschreibt ihn als ausgeprägten Narzissten – jemanden, der solche Momente nicht als Warnsignal begreift, sondern als Bestätigung. „Ihr könnt es versuchen – aber ihr schafft es nicht.“ Die Folge: kein Rückzug, keine Vorsicht, sondern ein wachsendes Gefühl von Unverwundbarkeit. Ein „Jetzt erst recht“. Hinzu kommt, was Bandelow ein „Teflon-Gehirn“ nennt: Kritik, Niederlagen, selbst lebensbedrohliche Situationen prallen ab. Trump verarbeitet sie nicht als Zweifel, sondern als Antrieb. Das kann stabilisieren – aber auch riskant werden. Auch die Debatte über Demenz oder kognitive Ausfälle des Präsidenten ordnet der Experte klar ein: Viele vermeintliche Versprecher seien keine Schwäche, sondern Inszenierung. Eine Demonstration von Macht – nach dem Prinzip: Details sind zweitrangig, entscheidend ist Kontrolle. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 20m 39s | ||||||
| 4/26/26 | Attentatsversuch auf Trump? Schüsse beim Korrespondenten-Dinner in Washington (mit Leonie Scheuble) | Breaking News aus Washington. Schüsse beim Korrespondenten-Dinner – Donald Trump ist im Saal. Es ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der US-Hauptstadt. Rund 2.600 Gäste, darunter der Präsident, die First Lady, Vizepräsident JD Vance, Kabinettsmitglieder und Journalisten aus aller Welt. Dann, gegen 20:30 Uhr Ortszeit, fallen plötzlich Schüsse. Die US-Korrespondentin des stern, Leonie Scheuble, ist vor Ort. Sie erlebt die Situation selbst – das Chaos, die Unsicherheit, die ersten Minuten nach dem Vorfall. Ein Mann wird im Foyer nahe eines Sicherheitsbereichs gestoppt. Laut Secret Service wird der Verdächtige „neutralisiert“, also überwältigt und festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen soll er mit einer Schrotflinte auf einen Beamten geschossen haben. Der Beamte wird getroffen, überlebt aber dank Schutzweste und kommt mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter, ein 31-jähriger Mann, wird als Einzeltäter beschrieben. Weitere Waffen sollen bei ihm gefunden worden sein. Die Lage entwickelt sich weiter. Viele Details sind noch unklar – auch nach ersten Aussagen aus dem Weißen Haus. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit Leonie Scheuble, die hautnah miterlebt hat, was vor wenigen Stunden passiert ist. Welche Informationen sind gesichert? Wie konnte es trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen dazu kommen? Und was bedeutet dieser Angriff politisch – für Donald Trump und für ein Land, in dem politische Gewalt immer häufiger zur Realität wird? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 12m 46s | ||||||
| 4/21/26 | Ein Gott zu viel: "Es ist politischer Selbstmord, sich mit dem Papst anzulegen" (mit Julius van de Laar) | Donald Trump gegen den Papst. Ein Konflikt, der politisch brandgefährlich ist. Der US-Präsident attackiert die moralische Autorität der katholischen Kirche – und legt sich damit indirekt mit bis zu 70 Millionen Katholiken in den USA an. Eine der wichtigsten Wählergruppen im Land. Auslöser: ein KI-Bild, das Trump als eine Art Heilsfigur zeigt. Dazu scharfe Angriffe auf den Papst. Für viele ist klar: Das geht zu weit. Auch im eigenen Lager. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel gemeinsam mit dem politischen Strategen Julius van de Laar, was hinter all dem steckt und warum das alles andere als zufällig ist. Denn Religion ist in den USA Macht. Sie entscheidet Wahlen. Gleichzeitig glaube ein Teil der Amerikaner selbst nicht, dass Trump wirklich religiös ist. Genau darin liegt der Widerspruch und der Kern der Strategie. Trump verschiebt das Spielfeld. Weg von Inflation, steigenden Benzinpreisen und einem festgefahrenen Iran-Konflikt. Hin zu einem Kulturkampf, den er kontrollieren kann. Doch diesmal kommt der Widerstand auch von innen. Konservative Christen sprechen von Gotteslästerung. Influencer aus dem MAGA-Umfeld gehen auf Distanz. Einige ziehen radikale Vergleiche. Gleichzeitig halten weiterhin rund 40 Prozent der Amerikaner zu ihm. Und mittendrin: Vizepräsident JD Vance. Katholik, Machtpolitiker, möglicher Kandidat für 2028. Gefangen zwischen Loyalität zu Trump und seinem eigenen Glauben. Was passiert hier gerade wirklich? Kippt ein Teil von Trumps Basis – oder ist das nur die nächste Eskalationsstufe seiner Strategie? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 24m 35s | ||||||
| 4/14/26 | „Ich vertraue Dir nicht mehr“ - wie Trump eine Familie in Texas auseinanderreißt | Texas. Ein Bundesstaat, der lange als verlässliche Republikaner-Hochburg galt. Doch hinter dieser politischen Stabilität wächst etwas anderes: Spaltung – bis tief in die Familien hinein. In dieser Folge von THE WILD HOUSE geht Podcast-Host Angela van Brakel genau dorthin, wo diese Spaltung konkret wird: in den Alltag der Menschen. In Gespräche am Esstisch. In zerbrochene Beziehungen. In Familien, die nicht mehr miteinander sprechen. Im Zentrum steht die Geschichte einer 39-jährigen Sozialarbeiterin aus Texas. Sie möchte anonym bleiben – aus Angst vor Konsequenzen im Job und in ihrem Umfeld. Sie ist alleinerziehende Mutter, hat mehrere Jobs, um finanziell über die Runden zu kommen. Und sie hat den Kontakt zu einem großen Teil ihrer Familie verloren. Ihre Eltern und ihr älterer Bruder unterstützen Donald Trump – zum dritten Mal in Folge. „Triple Trumper“, wie sie selbst sagt. Doch erst seit Beginn seiner zweiten Amtszeit ist die Situation eskaliert. Gespräche enden im Streit. Vertrauen geht verloren. Kontakt bricht ab. Besonders erschütternd sind die Momente, in denen politische Überzeugungen und moralische Grenzen aufeinanderprallen. Als sie mit ihrem Vater darüber spricht, dass im Iran-Krieg offenbar auch Schulen bombardiert wurden, sagt er: Wenn man tausende Ziele angreift, passieren eben Fehler – und Zivilisten sterben. Für sie ist dieses Gespräch ein Wendepunkt: „Ein Fehler ist es, die Milch draußen stehen zu lassen. Aber nicht, wenn Kinder sterben.“ Seitdem ist etwas zerbrochen. Gleichzeitig zeigt sich, wie tief diese Spaltung inzwischen reicht. In Dating-Profilen werden politische Haltungen zu klaren Ausschlusskriterien. „Kein MAGA“ steht dort oft ausdrücklich. Beziehungen scheitern, bevor sie überhaupt beginnen. Und doch gibt es auch vorsichtige Signale der Annäherung. Ihr Bruder, mit dem sie lange keinen Kontakt hatte, meldet sich wieder. Er zweifelt, stellt seine Haltung infrage. Ein Treffen steht im Raum. Hoffnung – aber auch Misstrauen. Diese Folge ist kein Schlagabtausch, sondern ein Versuch zu verstehen. Was passiert mit einem Land, wenn politische Überzeugungen wichtiger werden als familiäre Bindungen? Und wie viel Vertrauen lässt sich überhaupt zurückgewinnen, wenn es einmal verloren ist? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 19m 02s | ||||||
| 4/8/26 | Trumps gefährlicher Deal: Von Eskalation zur Waffenruhe im Iran-Krieg (mit Dr. Hans-Jakob Schindler) | Es war eine Nacht, in der die Welt am Rand einer massiven Eskalation stand. US-Bomber standen offenbar bereit, militärische Optionen waren vorbereitet. Donald Trump drohte den Iran auszulöschen. Auf Truth Social schrieb er, eine „gesamte Zivilisation“ könne noch in derselben Nacht „sterben und nie wieder zurückkommen“. Dann die überraschende Wende. Nur Stunden später verschiebt der US-Präsident sein Ultimatum, kündigt Gespräche an und erklärt eine zweiwöchige Feuerpause. Bedingung: Teheran muss die Straße von Hormus sofort wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE ordnet Angela van Brakel gemeinsam mit Nahost-Experte Dr. Hans-Jakob Schindler ein, wie knapp diese Eskalation wirklich war und was jetzt folgt. Denn vieles ist ungeklärt: das iranische Raketen- und Drohnenarsenal, das Atomprogramm und die Frage nach einem möglichen Regimewechsel. Parallel laufen bereits neue Gespräche. Erste persönliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen in Islamabad stattfinden. Die zentrale Frage lautet: Wird aus dieser Feuerpause ein tragfähiges Abkommen oder ist das nur die nächste Phase der Eskalation? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 16m 12s | ||||||
| 4/7/26 | „Es ist, als wäre Björn Höcke unser Kanzler.“ - US-Think-Tank über Donald Trump (mit Dr. Hans-Jakob Schindler) | Der Vergleich ist drastisch: Den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump mit dem rechtsextremen AfD-Politiker Björn Höcke zu vergleichen, markiert eine neue Dimension der politischen Bewertung in Washington. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel exklusiv mit zwei Think Tanks - dem Center for American Progress für die Demokratische Partei und der Heritage Foundation für die republikanische Partei. Der konservative Think Tank gehört zu den einflussreichsten Akteuren der US -Regierung. Kritiker nennen ihn die „Trump-Flüsterer“. Im Interview wird deutlich, wie diese Strategen den Iran-Krieg bewerten, welche Ziele sie verfolgen und welchen Kurs sie dem Präsidenten empfehlen. Gemeinsam mit dem Nahost-Experten Dr. Hans-Jakob Schindler ordnet Angela van Brakel die aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten ein. Im Zentrum steht ein Begriff, den Donald Trump selbst geprägt hat: „Power Plant Day“ und „Bridge Day“. Hinter diesen Bezeichnungen verbirgt sich eine Drohung. Donald Trump hat eine weitere Deadline gesetzt – und sie erneut verschoben. Gleichzeitig verschärft er den Ton deutlich. Sollte Teheran die Straße von Hormus nicht wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen, droht der Präsident offen mit massiven Konsequenzen. Gemeint sind gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur: Kraftwerke, Brücken, Versorgungslinien. Was bedeutet diese Strategie? Wie ernst ist die Drohung? Und wie groß ist das Risiko einer weiteren Eskalation? Eine Folge über Macht, Einfluss und die Frage, wer in Washington gerade wirklich den Kurs vorgibt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. | 41m 54s | ||||||
| 3/31/26 | Trumps Milliarden: Präsidentschaft als Geschäftsmodell (mit Bastian Hartig) | Als Präsident bekommt er offiziell 400.000 Dollar im Jahr. Doch Donald Trump verdient mehr, deutlich mehr. Und nicht nur er, sondern auch seine Familie. Laut Forbes hat er seit Beginn seiner zweiten Amtszeit rund zwei Milliarden Dollar hinzugewonnen. Sein Vermögen: etwa 6,6 Milliarden. Trump habe „eine Formel“ gefunden, wie sich politische Macht in wirtschaftlichen Gewinn übersetzen lässt. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem New York-Korrespondenten und Podcaster Bastian Hartig. Gemeinsam analysieren sie, wie eng wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen miteinander verwoben sind und warum dieses Modell in dieser Konsequenz neu ist. Im Zentrum stehen umstrittene Krypto-Geschäfte, internationale Deals und politische Entscheidungen, die Fragen aufwerfen. Es geht um Investoren mit eigenen Interessen, um Begnadigungen und um die Mechanik eines Systems, das nicht zwingend auf klassischen Unternehmensgewinn angewiesen ist, sondern auf Einfluss, Zugang und Marke. Auch das familiäre Umfeld spielt eine zentrale Rolle. Söhne, Schwiegersohn, Ehefrau – sie alle sind Teil eines Netzwerks aus Beteiligungen, Positionen und Einnahmequellen. Ein Geflecht, in dem politische Nähe zum wirtschaftlichen Vorteil wird. Ist das politische Realität in den USA oder ein historischer Ausnahmefall? Wo endet legitimes Handeln und wo beginnt Interessenkonflikt? Und was bedeutet dieses System für die politische Kultur in den USA und ihre Beziehungen zu Europa? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. ⸻ Über den Gast: Bastian Hartig ist Multimedia-Journalist und internationaler Korrespondent in New York City. Er berichtet auf Deutsch und Englisch aus den USA und arbeitete unter anderem für ZDF, ARD-Hörfunk, Welt, RTL, DW, ServusTV, SRF und die dpa. Gemeinsam mit Christian Fahrenbach hostet er den Podcast „Bei Burger und Bier – Der US-Politikpodcast aus New York City“. | 25m 02s | ||||||
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