
NZZ Machtspiel
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Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth?
Oct 15, 2026
39m 57s
Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?
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47m 12s
Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour?
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39m 59s
Wie gewinnt die politische Mitte die junge Generation zurück, Stefan Kolev?
Sep 24, 2026
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Wie steht das BSW zur AfD, Fabio De Masi?
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| 10/15/26 | Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth? | Michael Roth kennt die Unnachgiebigkeit und Härte des politischen Geschäfts, er konnte sie schliesslich selbst 27 Jahre lang als Mitglied des Bundestags miterleben. Und: Er hat sie auch mitbefördert. «Sicher habe ich auch Menschen durch meine sehr direkte Art bisweilen verletzt.» Dieser raue Wind war aber auch einer der Gründe, wieso Roth sich im März 2025 aus dem Bundestag verabschiedete. Der SPD-Aussenpolitiker blickt daher aus einer besondere Perspektive auf den jüngsten Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin. Und auf die Bilanz der Regierung von Kanzler Friedrich Merz: «Die Vorstellung, dass die Koalition aus CDU, CSU und SPD dieselben Fehler macht mit anderen Leuten und die Republik noch schlimmer in den Quark haut, hätte ich nicht für möglich gehalten.» Gast: Michael Roth, SPD-Politiker Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Informationen: In Michael Roths Buch "Zonen der Angst" könnt ihr [hier reinlesen](https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15865866/38844406_leseprobe%20zonen%20der%20angst.pdf). Auf der Website des Bundestags kann man Michael Roths letzte Rede als Bundestagsabgeordneter noch einmal [ansehen](https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7629088). Auf[ seinem Instagram-Profil ](https://www.instagram.com/michael.roth.mdb/)gibt Michael Roth Einblick in sein Leben. Foto Michael Roth: Ali Arslan | 39m 57s | ||||||
| 10/8/26 | Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit? | Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber...» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz. Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Correktiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel». Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber". Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten | 47m 12s | ||||||
| 10/1/26 | Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour? | Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet. Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel". Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21. Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Die Website von MIND prevention findet ihr [hier](https://www.mind-prevention.com/). Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 [im Berlin Verlag](https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0) erschienen. Mansour in einem [ARD-Beitrag](https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/von-der-kunst-den-anderen-auszuhalten-haltung-ohne-hass-von-ahmad-mansour/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMGE0ZmNiYy1hZTUxLTQzNGUtYTZjNS1hNTc3ODU1OGFhNjg) über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD. | 39m 59s | ||||||
| 9/24/26 | Wie gewinnt die politische Mitte die junge Generation zurück, Stefan Kolev? | Er ist Professor für Wirtschaftspolitik, FDP-Mitglied und eine der markantesten wirtschaftsliberalen Stimmen Deutschlands: Stefan Kolev kritisiert in «NZZ Machtspiel» das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates und den Verlust des Aufstiegsversprechens für junge Menschen. Damit hängt aus seiner Sicht ihre zunehmende Entfremdung von der politischen Mitte zusammen. Von seinem Heimatland Bulgarien und den osteuropäischen Ländern im Allgemeinen könne Deutschland Resilienz lernen: "Ich versuche nicht, wie eine deutsche Eiche zu stehen und dem Schock partout zu widerstehen, sondern ich verbiege mich, ein klein bisschen wie das Schilfrohr.“ Wie Kolev das mit der aktuellen politischen Lage zusammenbringt und welche Erfahrungen er im Strassenwahlkampf für seine Partei gemacht habt, hört ihr in dieser Folge. Gast: Prof. Dr. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft und Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Clara Engelien, Dominik Schottner Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Wenn ihr Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ habt, [ probiert es gerne drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Die Vita und die Publikationsliste unseres Gastes könnt ihr [hier nachlesen](https://www.ludwig-erhard-forum.de/unser-team/stefan-kolev/). Eine Leseprobe seines neuen Buches "Wohlstand für Junge" gibt es auf [den Seiten seines Verlages](https://media.herder.de/leseprobe/978-3-451-07404-2/index.html). | 37m 59s | ||||||
| 9/17/26 | Wie steht das BSW zur AfD, Fabio De Masi? | Fabio De Masi spricht in "NZZ Machtspiel" über die Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht erteilt einer Koalition mit der AfD eine Absage und kündigt an, dass die BSW-Abgeordneten weder Ulrich Siegmund von der AfD noch Sven Schulze von der CDU zum Ministerpräsidenten wählen würden. Allerdings rechnet De Masi nicht damit, dass es überhaupt so weit kommt: "Mein Eindruck ist, dass die AfD aktuell gar nicht regieren möchte." Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erläutert De Masi, was er sich von den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhofft. Außerdem erläutert er den Vorschlag seiner Partei, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "überparteiliche Ministerpräsidenten" zu wählen. Und er wettet mit Beatrice Achterberg um sein geliebtes Rennrad, dass es das BSW in zehn Jahren noch gibt. Gast: Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht sowie Mitglied des Europäischen Parlaments Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Max Kuball, Hanna Ender Foto Fabio De Masi: European Union 2025 - Source: EP / Emilie Gomez Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Ein Porträt von Fabio De Masi in der [FAZ](https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-mecklenburg-vorpommern/wagenknechts-nachfolger-fabio-de-masi-ist-bsw-vorsitzender-ohne-freude-201168615.html) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Interview im [Freitag](freitag.de/autoren/sebastianpuschner/bsw-chef-fabio-de-masi-wir-wollen-die-afd-hinter-der-brandmauer-hervorziehen) mit BSW-Chef Fabio De Masi. Die ["Volksstimme" aus Magdeburg](https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/bsw-schliesst-koalition-mit-afd-nun-doch-aus-4319762) zu den Koalitionsdebatten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. [t-online](https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101433528/-mecklenburg-vorpommern-kann-merz-stuerzen-wagenknecht-startet-wahlaufruf.html) über den Aufruf von Sahra Wagenkecht vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. | 38m 33s | ||||||
| 9/10/26 | politicselections+4 | Ralf Schuler | NiusNZZ+1 | Sachsen-AnhaltBerlin+1 | Sachsen-AnhaltRalf Schuler+5 | — | 37m 12s | ||
| 9/3/26 | CDUpolitical system+4 | Andreas Rödder | Denkfabrik Republik21CDU+2 | — | CDUAndreas Rödder+5 | — | 38m 30s | ||
| 8/27/26 | irregular migrationasylum procedures+3 | Gerald Knaus | European Stability InitiativeNZZ+1 | — | migrationEurope+3 | — | 36m 32s | ||
| 8/20/26 | media landscapeEast German voters+4 | Holger Friedrich | Berliner ZeitungOstdeutscher Allgemeiner+2 | OstenRussland+2 | Holger Friedrichmedia criticism+5 | — | 49m 03s | ||
| 8/13/26 | educationschool system+4 | Jonas Schreiber | NZZBrost-Stiftung | — | German schoolsperformance+5 | — | 33m 08s | ||
| 8/6/26 | DemocracyPolitical Debate+4 | Harald Martenstein | AfDBILD+3 | — | DemocracyAfD+5 | — | 37m 28s | ||
| 7/30/26 | ProstitutionSexarbeit+3 | Huschke Mau | NZZBrost-Stiftung | Deutschland | ProstitutionSex kaufen+3 | — | 38m 03s | ||
| 7/23/26 | border protectionmigration+3 | Jan Solwyn | NZZBrost-Stiftung+5 | — | Germanyborder security+3 | — | 39m 55s | ||
| 7/16/26 | migrationintegration+5 | Serap Güler | Brost-StiftungCDU | RuhrgebietDeutschland | migrationintegration+6 | — | 40m 54s | ||
| 7/9/26 | SteuerreformHaushaltsentwurf+3 | Reiner Holznagel | Bund der SteuerzahlerNZZ+2 | Deutschland | SteuerreformHaushaltsentwurf+3 | — | 39m 09s | ||
| 7/2/26 | AfD leadershippolitical protests+4 | Martin Debes | Alternative für DeutschlandNZZ+2 | ErfurtThüringen+3 | AfDBjörn Höcke+6 | — | 46m 33s | ||
| 6/25/26 | PolicingCrime+3 | Liv von Boetticher | NZZBrost-Stiftung | — | policecrime+5 | — | 41m 32s | ||
| 6/18/26 | cultural battlesGerman politics+3 | Ulf Poschardt | NZZBrost-Stiftung+2 | — | BückbürgertumUlf Poschardt+5 | — | 48m 15s | ||
| 6/11/26 | UmfragenPolitik+3 | Thomas Petersen | Allensbach InstitutNZZ+1 | — | UmfragenPolitik+3 | — | 28m 29s | ||
| 6/4/26 | political IslamGermany+4 | Sascha Adamek | NZZBrost-Stiftung+1 | — | political IslamGermany+5 | — | 36m 54s | ||
| 5/28/26 | FDPpolitics+3 | Wolfgang Kubicki | FDPNZZ | — | FDPWolfgang Kubicki+3 | — | 31m 11s | ||
| 5/21/26 | authoritarianismnew left+3 | Nicholas Potter | NZZBrost-Stiftung+3 | — | authoritarianismnew left+3 | — | 35m 27s | ||
| 5/14/26 | European politicswar+3 | Klaus von Dohnanyi | SPDNZZ+3 | — | Klaus von DohnanyiEuropean war+3 | — | 43m 46s | ||
| 5/7/26 | green politicsurban development+3 | Dominik Krause | NZZBrost-Stiftung | MünchenDeutschland | MünchenDominik Krause+5 | — | 27m 13s | ||
| 4/23/26 | politicscoalition+4 | Dirk Wiese | SPDNZZ+1 | BrilonBerlin | Dirk Wiesecoalition+5 | — | 37m 09s | ||
| 4/16/26 | politicsBavaria+4 | Markus Söder | CSUNZZ | — | Markus Söderinheritance tax+5 | — | 48m 09s | ||
| 4/9/26 | grüne WirtschaftspolitikKlimapolitik+4 | Katharina Beck | GrüneNZZ+1 | Deutschland | grüne WirtschaftspolitikKlimapolitik+5 | — | 39m 56s | ||
| 4/2/26 | migrationSyria+4 | Daniel Thym | Universität KonstanzNZZ Deutschland-Redaktion+2 | — | Syriamigration+6 | — | 31m 27s | ||
| 3/26/26 | SPDpolitical analysis+3 | Robin Mesarosch | SPDAfD+2 | — | SPDRobin Mesarosch+5 | — | 25m 05s | ||
| 3/19/26 | healthcare systemreform+4 | Andreas Gassen | Kassenärztlichen BundesvereinigungNZZ+1 | — | healthcareGermany+5 | — | 36m 37s | ||
| 3/12/26 | politicsbusiness+3 | Christoph Werner | NZZdm+1 | Baden-Württemberg | Christoph Wernerdm+5 | — | 34m 10s | ||
| 3/5/26 | Iran conflictGermany's role+4 | Guido Steinberg | Stiftung Wissenschaft und PolitikNZZ | DeutschlandIran+4 | Iran-KriegDeutschland+5 | — | 34m 46s | ||
| 2/19/26 | economic reformGermany+4 | Thorsten Alsleben | Initiative Neue Soziale MarktwirtschaftCDU+2 | — | economic weaknessreform backlog+5 | — | 26m 59s | ||
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